Willkommen auf meinem Blog

Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich!
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Halleluja Playful Pals

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

gestern war nicht nur Muttertag sondern auch noch Kindergeburtstag und Kommunion in der Nachbarschaft. Halleluja, im mehrfachen Sinne.

Ganz kurz haben wir überlegt, einfach die Flucht zu ergreifen und so zu tun, als würden wir hier nicht wohnen, denn wie bereits mehrfach erwähnt, ist das T.sche Grundstück wahrlich kein Augenschmaus für Festtagsgesellschaften. Aber mei, man soll ja zu seinen Schandtaten stehen und somit sind wir nicht nur zu Hause geblieben, sondern haben auch noch die Einladung zum Kaffeetrinken angenommen, damit die Gäste auch gleich sehen, wer zu dem Floddergarten gehört.

Nun geht man zu so einer Kommunion ja nicht mit leeren Händen. Zumal wir uns in der Nachbarschaft wirklich alle gut verstehen.

Kommunion!

Halleluja zum Zweiten.

Es gibt tatsächlich kein festlicher Akt, zu dem mir schlechter Karten von der Hand gehen als Kommunionen. Familie M. hat zwar damals beschlossen, dass ich frühkindlich getauft werde und im Zuge von „gehört sich halt so“ habe ich im Laufe der Jahre auch noch die Erstkommunion, Firmung und schlussendlich auch noch eine kirchliche Eheschließung genossen, aber da hört meine katholische Kenntnis zugegebenermaßen dann auch schon auf.

Ah und ich weiß noch, dass zu Taufen/Kommunionen Fische, Tauben und Kerzen gehören.

Halleluja zum Dritten.

Fische. Ok, kann man machen, muss man aber nicht. Denn sehen sie nicht aus wie Nemo, sind sie mir am liebsten in kleinen Rechtecken mit viel Pannade drum rum.

Tauben. Gut, wie drücke ich das jetzt freundlich aus, ohne die PETA auf den Plan zu rufen? Sagen wir mal so, Tauben gehören nicht zu meinen bevorzugten Tierarten. Ich liebe Tiere. Ja, wirklich. Aber ich hasse Tauben. Tauben sind die Ratten der Lüfte. Zudem haben wir eine versch….. Dre…taube ein ungebetenes Exemplar im Garten rumfliegen, das mit Vorliebe auf den Schwenker kackt und ab halb fünf vorm Schlafzimmerfenster  gurrt. Nein, Tauben sind nicht meine bevorzugten Tiere, definitiv nicht. Friede hin, Friede her, bei Taubenschiss auf dem Schwenker hört der Friede bei mir auf.

Bleiben Kerzen. Aber Kerzen auf ner Karten für ein Grundschulkind? Ist nun auch irgendwie blöde.

Also wurde improvisiert.

Im Regal steht seit Monaten völlig unangetastet das Stempel-/Stanzenset Playful Pals, mit denen man total süße Viecher gestalten kann. Und süße Viecher gehen bekanntlich immer.Soweit so gut.

Vorneweg: Das Stempelset Playful Pals ist wirklich super und absolut vielseitig. Ich bin mir auch sicher, dass es ein fantastisches Set für Kinderworkshops ist und mit den passenden Stanzformen auch wirklich toll einsetzbar. Nun ist Frau T. aber leider kein Kind mehr und verfügt mitunter über die Geduld eines ritalinentzügigen Eichhörnchens.

Karte zur Kommunion puenktchenstempel.de stampin up

Das Stempeln der Karten war kein Akt und erledigt noch bevor das Mittagsschläfchen von Mini-T. beendet war. Eine ähnliche Karte hatte ich irgendwann schon mal bei Pinterest entdeckt und sie war somit wirklich schnell umgesetzt (da der Link aber nicht mehr funktioniert, kann ich leider nicht mehr sagen, wessen Ursprungsidee es war). Der Spruch ist aus einem der neuen Gastgeberinnen Stempelsets im neuen Katalog. Freut euch also schon mal drauf.

Nun hat aber das Kommunionskind noch zwei jüngere Geschwister und ich persönlich finde es immer ganz nett, wenn die Geschwister auch eine kleine Aufmerksamkeit bekommen, auch wenn es der große Tag der Schwester ist.

Also dachte ich mir, mach ich noch kleine Goodies mit dem gleichen Set. Aber Eulen gefielen mir nun zu dem Zweck nicht so ganz, also zurück zum Thema Symbolik.

Tauben und Fische fielen ja nun aus oben genannten Gründen aus, also dachte ich an Schafe. Schafe/Lämmer und ähnliches sind ja zu Ostern hoch im Kurs. Ostern ist nun ja noch nicht so lang her, sollte also zur Kommunion auch noch gehen…ich hoffe, ich beleidige mit dieser Auswahl nun nicht irgendeinen Zentralrat der Erstkommunisten, judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa. Und wenn doch, sei nochmal erwähnt, dass ich es mit Symbolik nicht so habe. Und mit Diplomatie erst recht nicht.

Goodie zur Erstkommunion stampin up playfuil pals puenktchenstempel

Da hätten wir also erst mal das Kommunionsschaf und natürlich auch noch die beiden Geschwisterschäfchen.

DSC_8738 Goodie zur Erstkommunion stampin up puenktchenstempel

Was so ein Windelpopöchen im Hause T. nicht alles an Vorzügen bringen kann: Heilwolle sei Dank war sogar echter Schafspelz zur Hand, aus dem ratzfatz ein kleiner Schwänzchenpuschel geformt war.

Goodie zur Erstkommunion stampin up playful pals puenktchenstempel

Hat im übrigen auch den Vorteil, dass man die Box, die ich hinten nur eingesteckt und nicht verklebt habe, gut öffnen kann.

Nun wären wir wieder beim ritalinentzügigen Eichhörnchen. Seht ihr diese ganzen Kleinteile? Ja, die sind gestempelt und dann mit den passenden Stanzformen durch die Big Shot gekurbelt.

Halleluja zum Vierten.

Das ist ja mal was für mich. Überhaupt erst mal so kleines Zeug zu stempeln und auszurichten, ohne Stempelchen und Stanzform unmittelbar im schwarzen Bastelloch auf dem Schreibtisch zu verlieren, ist schon eine Kunst, die ich nur bedingt beherrsche.

Dann hüpften die Teile auf der Magnetplatte auch noch ständig hin und her, weil ich die Miniframelits immer genau dahin geparkt habe, wo sich gerade kein Magnet auf der Platte befand und sie dann spontan immer just vorm Kurbeln zum nächstgelegenen Magneten flutschten und ich nochmal von vorne anfangen konnte. Herr schick mir Geduld. Und zu guter Letzt griff ich dann auch noch in die eingeschaltete Heißklebepistole. Himmel Herrgott…

Halleluja zum Fünften.

Bei soviel Hallelujas werden mir der Zentralrat und die Volksfronten vielleicht auch potenzielle Symbolik-Faux-Pas verzeihen.

Auf jeden Fall steht für mich fest: Playful Pals? Super schönes Stempelset mit perfekt passenden Big Shot Stanzformen, aber als Projekt für Frau T. in einer Anzahl, die drei Exemplare übersteigt, nur noch unter Johanniskraut einsetzbar.

Bye

Nadine

 

Update aus der grünen Hölle

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

so langsam frühlingt es im T.schen Bioreservat und Frau T.s Kampf gegen den rollenden Stein das wuchernde Kraut geht ins 5. Jahr.

Seit wir im Spätsommer 2011 einen liebevoll gepflegten und gehegten Garten von zwei sehr netten älteren Damen übernommen haben, richteten wir ihn nach und nach graduell zu Grunde. Ach was sag ich. Hin, wir richteten ihn hin!

Also nicht wir per se. Den Anfang machte Pavel mit seinem Bagger, aber die anschließende Schadensbegrenzung vernachlässigten wir sträflichst. Was in den letzten 5 Jahren diesem Fleckchen Land an Liebe und Aufmerksamkeit vorenthalten wurde, ist in Worten nicht auszudrücken. Kein Wunder, dass es sich allmählich rächt…

Wobei, genau genommen stimmt das so nicht ganz. Wir lieben unseren Garten schon. Sehr sogar. Wir werden seiner nur nicht Herr. Klappte es schon ohne Winzling nicht, ist es mit Winzling geradezu illusorisch geworden, das moosige, distelige grün-braune Inferno jemals wieder in den Griff zu kriegen. Es wuchert überall und zwar frisch aus der Hölle. Grüne Hölle. Aber Hölle.

Also dachten wir, professionelle Hilfe wäre kein Fehler und fingen bereits letztes Jahr damit an, uns tapfer Angebote einzuholen. Was soll ich sagen. Ich weine immer noch ein bisschen.

Lehramt??? Habe ich mich am Anfang meiner Studienzeit ernsthaft für Lehramt entschieden?! Gartengestalter hätte ich mal werden sollen! Die Apotheker des Bausektors. Unfassbar! Ich wusste tatsächlich nicht, dass man Grashalme pro Stück oder Mikrogramm bezahlen muss, denn anders sind mir die Endsummen wahrlich nicht begreiflich.

Es ist ja nun nicht so, als ob das T.sche Anwesen so groß wäre, dass es über einen Süd-, West- und Ostflügel verfügen würde. Also schon, aber das sind mehr so Flügelchen. Spatzenflügelchen. Ach was, Kollibriflügelchen…

Und auf genau jenen Kollibriflügelchen soll ein bisschen Bauschutt entfernt werden, paar Fahrrinnen von Pavels Bagger gefüllt bzw. planiert werden und ein Grasmäntelchen drüber gezogen werden. Halt einfach alles bissl hübsch machen. Kein Schischi, nur eben so, dass man sich nicht die Bänder fetzt, wenn man über die Grünfläche läuft. Klingt nicht so anspruchsvoll. Ist es auch nicht. Bzw. sollte es das nicht sein für jemanden, der sich damit auskennt und über passende Gerätschaften verfügt.

Ein solcher jemand dachten wir sei Herr S.

Herr S. war am Telefon durchaus sehr freundlich und sicherte mir auch gleich für den Folgetag einen Termin zu. Super dachte ich mir, das ist ja mal toll.

Pünktlich um 9 Uhr, nein, sogar ein, zwei Minuten früher stand Herr S. auch vor der Tür und begleitete mich auch unmittelbar an den Ort des Geschehens. Nach einer kurzen Schilderung meinerseits, was wir uns vorstellen, nämlich hauptsächlich wie oben erwähnt platt machen, ging das Gebrummel auch schon los: „viel viel Arbeit. Das ist viel viel Arbeit.“

Nun weiß ich ja bereits von unserer Sanierung, dass man getrost pro geäußertes „viel“ grobe tausend Euro veranschlagen kann. Herr S. schritt also den Garten ab und ich rief im zu „genau 16 Meter ab Hauswand“. Herr S. machte 20 draus. Ja, die Männer mit ihren berühmten 20 cm. Wenn man das hochrechnet, da werden aus 16 Meter schon mal paar mehr. Wie käme man auch dazu anzunehmen, dass „ein Meter“ ein genormtes Maß ist, nee nee, das ist alles Auslegungssache…

Zügig schritt er auch noch die Breite ab.

„19 Meter, genau!“.

Das S.sche Schrittmaß sagte 24.

„Viel viel Arbeit, wirklich viel.“

Es folgte eine kurze Schilderung, was denn die Arbeitsschritte wären, so denn er denn den Auftrag bekäme, nämlich erst Bauschutt abtragen und abtransportieren, dann alles Wurzelwerk entfernen, anschließend fräsen und planieren. Klingt gut, aber da war doch noch was…

„Viel, wirklich viel Arbeit. Ich denke mir was aus und schicke Ihnen da Angebot.“

Er denkt sich was aus? Ah ja.

Ganze 7 Minuten nach Ankunft verabschiedete sich Herr S. auch schon, ohne dass ich überhaupt die Gelegenheit gehabt hätte, den laut Webseite ausgewiesen „Baumrückschnitt-Experten“ zu fragen, ob unser Apfel und die Pflaume denn noch zu retten seien. Stand da nicht auch etwas von „Wir beraten Sie gern in puncto Gartengestaltung“ auf der Webseite? Ich schmunzelte und stellte das Kopfschütteln ein, das Mini-T. schaute eh schon irritiert genug.

Zwei Tage später fischte Herr T. den Kostenvoranschlag aus dem Briefkasten: 8500 €.

Zapperlott, da muss mir doch glatt beim Gespräch ein „viel“ entgangen sein.

Achttausendfünfhundert Euro für Rausrupfen und Plattmachen. Nicht mal Erde wieder auffüllen ist mit dabei…wer will auch schon das Grundstück auf dem gleichen Level wie seine Nachbarn haben? Das ist ja so …. Mainstream.

Aber hey, immerhin nur ein Fünftel dessen, was Herr A. voriges Jahr haben wollte. Der wollte allerdings auch noch pflastern, umzäunen und Jumboggras pflanzen. Zum Preis von nur einem einzigen niegelnagelneuen VW Multivan in gehobener Ausstattung. Ein Schnäppchen sozusagen.

Nichtsdestotrotz werde ich keine 8500 € dafür bezahlen, Wegplatten zu entsorgen und knappe 300 qm per Bagger umgraben zu lassen. Ich wollte den Bagger ja nicht kaufen. Für 8500 € grabe ich das Teil eigenhändig mit ner Kuchengabel um!

Womit wir beim Punkt wären. Es nützt wohl  alles nix. Familie T. wird doch wohl selbst zur Mission „Wir machen den Garten schön“ ranklotzen müssen. Erstes Werkzeug läge auch schon bereit, denn es wird ja ein Gesamtfamilienprojekt, da müssen auch die Kleinsten mit ran.

 

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Anmerkung am Rande: Freiwillige Helfer sind jeder Zeit herzlich willkommen. Diverse Grills und Schwenker stehen allzeit bereit und der Anfang vom Schönmachen ist auch bereits getan.

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Vorausschauend habe ich nämlich schon mal mit der Bepflanzung begonnen. Kakteen im schicker türkiser Pflanzschale, DIY-Style.

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Denn seien wir mal ehrlich, sollte es, was ich befürchte, doch darauf hinauslaufen, dass früher oder später ein Profi ran muss, sind langfristig Kakteen die einzige Lösung. Denn Gießen werden wir uns danach nicht wieder leisten können…

Bye

Nadine

Jahreskatalog 2016/2017 vorbestellen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat sich bereits rumgesprochen, ab dem 1. Juni 2016 gilt der neue Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017.

Ihr habt also noch einen knappen Monat Zeit, euch mit euren Wünschen aus dem aktuellen Katalog einzudecken, denn Ende des Monats müssen wir uns leider von einer ganzen Reihe Sachen verabschieden. Einerseits schade, andererseits aber auch toll, denn nur so gibt es Platz für Neues im Lager und seien wir mal ehrlich, darauf sind wir doch schon alle sptiz…

Das Formular zur Katalogbestellung habe ich überarbeitet, ihr könnt euch also ab jetzt bereits eintragen, auch wenn die Kataloge erst Mitte des Monats bei mir eintreffen werden und somit auch dann erst verschickt werden können. Alle Kunden, die in den letzten 6 Monaten Bestellungen getätigt haben, bekommen ihr Exemplar automatisch zugeschickt und brauchen sich nicht einzutragen. Alle anderen würde ich bitten, das Formular zu nutzen, damit ich abschätzen kann, wie viele ich ordern muss. Einfach aufs Bild klicken, Daten eintragen, fertig.

SU Jahreskatalog 2016-2017 vorbestellen

Und es lohnt sich diesmal wirklich. Die neuen Sachen sind ein Träumchen!

Der große Vorteil vom Demo-Dasein ist ja, dass wir bereits im Vorfeld zum Katalogstart verschiedene Produkte zum ausgiebigen Austesten und Beschnuppern bestellen können, aber auch auf den ganzen Veranstaltungen, die Stampin‘ Up! so über’s Jahr anbietet gibt es immer das ein oder andere zu gewinnen, so dass wir bereits einen kleinen Vorgeschmack zeigen können, was euch erwartet.

Eins dieser tollen neuen Sets ist dieses hier:

Stempelset Für Lieblingsmenschen Stampin' Up!

Für Lieblingsmenschen. Beim Durchblättern des Kataloges war das eins, das mir direkt ins Auge schoss, umso toller ist es, dass ich es von OnStage mit nach Hause nehmen konnte. Freude 🙂

Stempelset Für Lieblingsmenschen Stampin' Up!

Und ein wenig mit drei der neuen In-Colors habe ich auch rumgespielt. Ist noch ausbaufähig, aber da das Mini-T. aus Langeweile beschlossen hat, meinen Steuerkram-Ordner zu fleddern, wurde mir die Entscheidung spontan abgenommen, ob das Kärtchen schon fertig ist, oder doch noch etwas fehlt…

Bye

Nadine

OnStage2016 – mein Swap

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

die regelmäßigen Leser dieses Blogs wissen es schon, bei Stampin‘ Up! Events ist es üblich, dass die Teilnehmer kleine Projekte als Tauschobjekte, sogenannte Swaps mit nehmen.

So weit so gut, das ist an sich eine tolle Idee, weil man bestenfalls mit super vielen tollen Projektideen in der Tasche nach Hause geht. Nun ist eine Massenproduktion mit so nem Säugling halt so ne Sache. Gut, seien wir ehrlich: es ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Alles in allem war ich super stolz, dass ich 20 Stück geschafft habe, so dass ich für mich beschlossen habe, ich swappe nicht und verschenke meine 20 Böxchen an liebe Menschen, mit denen ich mich schon lange gut verstehe und denen ich eine kleine Freude machen möchte. Das bedeutete zwar diesmal, dass ich leider das ein oder andere Mädel „vor den Kopf“ gestoßen habe, weil ich nichts zum Tauschen hatte, aber manchmal kann man es nicht allen recht machen. Ich hatte einfach keine Zeit 80 oder 100 Stück zu machen, dass man mehr Leuten gerecht werden konnte.

#onstage2016 mein Swap puenktchenstempel.de

Und so sah das gute Stück aus. Lieber Marcus, ich gelobe beim nächsten Mal dran zu denken, den „für einen tollen Typen“ Stempel zum Einsatz zu bringen, fühl dich nicht diskriminiert 😉

Materialliste:

(Anm.: Material aus dem Stampin‘ Up! Jahres 2015/2016 & Frühjahrskatalog 2016. Nach Ablauf des Gültigkeitsdatums sind die Materialien eventuell nicht mehr erhältlich.)

Darin enthalten war Hüftgold per excellence, aber an so langen Tagen und noch längeren Heimreisen darf es auch schon mal bissl mehr Kalorien haben.

Ihr wartet bestimmt inzwischen sehr ungeduldig darauf, dass endlich die Bilder der Schauwände etc. online sind. Tadaaaaa, ich habe die Fotogalerie upgedatet und nun könnt ihr auch die tollen Projekte der Kolleginnen begutachten, die sich im Vorfeld ein Bein ausgerissen haben, um rechtzeitig schöne Sachen für die Schauwände mit den neuen Materialien zu zaubern. Klickt euch einfach durch. Wer Fotos für seinen Blog verwenden möchte, darf dies gerne unter Beibehaltung des Wasserzeichens tun. Falls jemand für eigene Alben einen Abzug ohne Wasserzeichen haben möchte, mailt mich einfach an.

Wat waren sie wieder schön! Man konnte sich in den freien Zeitblöcken gar nicht satt sehen, wäre das nicht das Dilemma gewesen, dass man da ja auch zeitgleich im Katalog blättern wollte…

Wo wir auch schon beim Thema wären…ich werde mich jetzt mal wieder gepflegt auf die Terrasse verziehen und weiter die Sonne genießen und blättern und blättern….

Die Tage werde ich auch das Katalogformular überarbeiten und bereits Vorbestellungen für den neuen Katalog annehmen. Habt aber noch ein bisschen Geduld, es dauert noch bis wir Kataloge ordern und verschicken können, jetzt gilt es erst mal, Platz im Lager zu schaffen und die Ausverkaufsliste abzuarbeiten 🙂 Mit Klick aufs Bild könnt ihr sie auch als sortierbare Excel-Tabelle runterladen.

Auslaufprodukte2016

Greift also zu so lange der Vorrat reicht. Wenn weg, dann weg.

Bye

Nadine

Unfassbar…die Auslaufliste 2016

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

gestern hab ich ja bereits geschrieben, dass bald ein neuer SU Jahreskatalog erscheinen wird und somit auch die Auslaufliste 2016 vor der Tür steht. Nun ist es so weit, sie ist da:

Auslaufprodukte2016

Auslaufliste 2016

Diese Produkte haben es nicht in den neuen Katalog geschafft und ihr werdet es nicht glauben, die ersten Sachen sind bereits vergriffen. Es ist unfassbar! Vor nicht mal einer Stunde kam die Liste raus und es sind schon Sachen ausverkauft. Ich komm aus dem Staunen nicht mehr raus.

Wenn ihr also noch Wünsche habt, zögert bitte nicht zu lange und nutzt wenn möglich den Online Shop, denn der ist immer auf dem aktuellen Stand. Im Moment ändern sich die Stückzahlen nämlich sekündlich und wie groß der Andrang ist, erkennt man daran, dass der Server gerade völlig in die Knie gezwungen ist. Weil Geduld ja unser aller Stärke ist….*seufz*.

Sollten Artikel bereits weg sein, bitte nicht traurig sein, ich kann euch versichern, dass der neue Katalog genügend zu bieten hat, das das Herz höher schlagen lässt.

Bye

Nadine

OnStage2016, ein Bericht

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

so schnell kann es gehen, da ist Onstage2016 auch schon wieder vorbei und Famillie T. zurück im heimatlichen Saarland.

Und da sitze ich nun auch und würde gerne einen Bericht schreiben, muss aber feststellen, dass gefühlt 70% der Veranstaltung an mir vorbei gelaufen sind, weil ich entweder sehr sehr müde war, geratscht habe, fotografiert habe oder mich in sonstigem Standby-Modus befand.

Vielleicht fange ich also einfach mal damit an, was es mit diesem Stampin‘ Up! Event überhaupt auf sich hat und hoffe, dass mir im Verlauf wieder ein bisschen einfällt, was ich gestern gehört und gesehen habe.

Früher nannte sich dieses Event „Convention“ und fand einmal jährlich in USA und einmal jährlich in Europa statt, was ein eher großer organisatorischer Aufwand war. (Die Berichte von den Conventions an denen ich bisher teilgenommen habe, findet ihr hier, hier und hier.)

Da Stampin‘ Up! in den letzten Jahren aber in immer mehr Ländern Fuß gefasst hat, kam die Idee auf, nicht mehr wie bisher für jeden Markt ein eigenes Live-Event zu organisieren, sondern das ganze zu globalisieren, so dass es nur noch ein einziges großes zweitätige Event gibt, das im Halbjahreswechsel einmal in USA, einmal in Australien und einmal in Europa stattfinden wird: OnStage Live. Diese Veranstaltung ist wie der Name schon sagt live, so dass man Leute wie die Mitgründerin Shelli Gardner, die Geschäftsführerin Sara Douglass und das ganze US-Kreativteam zum Greifen nahe hat und von ihnen durchs Programm geführt wird. Das Programm ist eine Mischung aus Geschäftstraining, Vorträgen und Vorführungen neuer Produkte, Materialien oder Techniken. Es gibt aber auch Zeitblöcke, um selbst aktiv zu werden, neues Material auszuprobieren oder sich einfach nur mit den Kolleginnen, dem Support oder den Geschäftsführern auszutauschen. Und natürlich viele viele Schauwände, Projektideen, Tauschobjekte (im Fachjargon Swaps). Ein besonderer Moment sind auch immer die Ehrungen für persönliche Leistungen, bei denen der ein oder andere plötzlich zur Gratulation seitens Geschäftsführung über die große Bühne laufen darf/muss. Sozusagen der persönliche Walk of Fame.

Nun kann aber halt nicht jeder Demonstrator und jede Demonstratorin mal spontan für drei Tage nach Australien, USA oder Europa fliegen. Wäre zwar toll, ist aber natürlich völlig illusorisch je nachdem wo man lebt und das Event gerade stattfindet. Also hat Stampin‘ Up! vorgesorgt und zeitgleich zur großen Live-Veranstaltung kleinere lokale Events ins Leben gerufen, bei denen aufgrund des Zeitversatzes aufgezeichnete Einspieler der großen Live-Veranstaltung gezeigt werden und ein Rahmenprogramm aus Vorführungen und Vorträgen der lokalen Geschäftsführer, US-Vertretern und Demonstratoren der jeweiligen Länder vor Ort abgehalten werden: OnStage.

Im Mittelpunkt aller Veranstaltungen stehen natürlich die Produkte, sei es aus einem neuen Jahreskatalog bzw. Saisonkatalog oder aber neue Techniken, die man mit den Produkten anwenden kann, aber auch Geschäftstraining, Schulungen und Austausch mit den Kollegen stehen auf dem Plan. Eine bunte Mischung also aus Geschäft und Spaß, wobei ich gestehen muss, dass der Spaß und das Gebrabbel mit den Kolleginnen in der Regel weit mehr Zeit in Anspruch nehmen, als das Geschäftliche.

Am Vorabend zu allen Veranstaltungen findet für die Demonstratoren, die als „Führungskräfte“ gelten, also jene die ein eigenes, größeres Team aufgebaut und mehr Umsatz als „für den Eigenbedarf“ haben, eine Abendveranstaltung statt, die sich CentreStage nennt und gleichzeitig eine Geschäftsschulung für Führungskräfte als auch ein Dankeschön für die persönlichen Leistungen ist.

Soweit so gut. An diesem Wochenende fand also das große OnStage Live statt und zwar in Salt Lake City. Da wäre ich zwar auch sehr gern dabei gewesen, aber wie oben geschrieben, ist das natürlich völlig illusorisch, also bin ich mit Mann und Kind im Gepäck nach Düsseldorf zum lokalen Event OnStage2016 gefahren und hab mir die ganze Chose auf deutschem Boden angeschaut.

Für mich ging es bereits Freitag los, denn wie vor einigen Tagen bereits geschrieben, bin ich eine Stufe hochgeklettert und durfte somit auch erstmalig am Führungskräfte-Abend CentreStage teilnehmen, der praktischerweise im gleichen Raum wie die große Veranstaltung statt fand, so dass man schon einen Eindruck bekommen konnte, was uns tags drauf erwarten würde.

Auch wenn die Halle für die an dem Abend anwesende Anzahl an Leuten völlig überdimensioniert war, war es doch ein gemütlicher Abend mit lecker Essen, netter Gesellschaft, lustigen Unterhaltungen und einer wie immer strahlenden Donna, die extra aus den Staaten rübergeflogen kam und uns neben den beiden deutschen Geschäftsführern durch den Abend leitete.

Die „große Sause“ fiel bei Frau T. dann auch prompt der Müdigkeit und dem schlechten Gewissen zum Opfer, so dass ich von der Aftershow an den diversen Hotelbars nichts mitbekam, sondern zum kranken Herrn T. und Mini-T. (haben 9 Monate alte Säuglinge eigentlich auch schon Männerschnupfen?) ins Bett huschte.

Wie der Samstagmorgen los ging, kann ich nur erahnen, denn als ich endlich an der Halle ankam, war die großere Swapperei schon vorbei und ich konnte mich glücklich schätzen, dass die liebe Maren mir ein Plätzchen freigehalten hat. Aufstehen, Anziehen und im Hotel Frühstücken dauert mit so ’nem Zwerg dann doch um einiges länger als das sonst der Fall war, aber immerhin hab ich es noch pünktlich zur Begrüßung geschafft. Nun war die Halle auch alles andere als überdimensioniert. Die Tische waren mehr oder minder restlos belegt und es herrschte emsiges Treiben. 550 Demos aus Deutschland und Österreich. Wahnsinn!

Die vor-Ort-Begrüßung fand natürlich durch die deutschen Geschäftsführer statt, aber die Aufzeichnung der Eröffnung 6 Stunden zuvor in Salt Lake City sollte uns nicht vorenthalten werden.

Und dann passierte das, was wir uns alle nicht im Traum vorgestellt hätte: wir bekamen tatsächlich noch vor Mittagessen, ach was sag ich, vor der ersten Verschnaufpause den druckfrischen, nigelnagelneuen Jahreskatalog 2016-2017 ausgehändigt!!

Die Meute tobte! Und dann wurde es ruhiger und ruhiger und ruhiger….mit jedem Exemplar, das ausgehändigt wurde es stiller und stiller und stiller. Wie bei Hochzeiten, wenn das Essen serviert wird. Erst sind alle am quatschen und rumwuseln und von jetzt auf gleich herrscht ein andächtiges, zufriedenes Schweigen. Zu geil.

Jeder blättere konzentriert in seinem Katalog, erste Wunschzettel, ach was -bücher, wurden geschrieben, spätestens ab Seite 50 ernsthaft über Prostitution oder mindestens aber den Bankraub nachgedacht und die Augen glänzten. Neue Kataloge sind ja immer etwas ganz besonderes, aber ich nehme nicht zu viel vorweg, wenn ich sage, dieser hier bringt den Will-Haben-Effekt auf ein ganz neues Level. Während ich früher Post-Its geklebt habe, bei dem was ich möchte, streiche ich glaub ich diesmal einfach nur weg, was ich nicht möchte. Das geht eindeutig schneller.

Mitgedacht hatten die Planer der Veranstaltung an dieser Stelle auch, denn sie ließen uns jede, wirklich jede Menge Zeit, um ausgiebig zu blättern.

Dann wurde wieder USA eingespielt, wo Bonnie Thurber die neuen In-Colors vorstellte, ein Träumchen!

Dass bei einer aufgezeichneten Leinwandübertragung die Stimmung und Reaktionen im Plenum nicht so spontan und ausgelassen sein würden, wie das bei einer realen Person auf der Bühne ist, war uns wohl allen im Vorfeld klar, damit habe ich auch nicht gerechnet. Nun wurde aber das, was die Mädels in USA vorstellten, nicht auf Englisch übertragen sondern zeitgleich von zwei Simultanübersetzern ins Deutsche übersetzt. Nun war aber einer davon … oh Gott wie drücke ich das jetzt nur diplomatisch aus….nunja….sagen wir wie es ist, wäre die Veranstaltung ein Gipfeltreffen gewesen und er der einzige Übersetzer, würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht gestern Abend noch der 3. Weltkrieg ausgebrochen wäre.

Es war wirklich, wirklich, wirklich nicht gut. Um nicht zu sagen, es war ein einziger Lapsus und der auch noch monoton und lispelnd. Und das sage ich, obwohl ich weiß, wie unglaublich schwierig und anstrengend dieser Job ist und bei allem Respekt, den ich für Leute habe, die diese anspruchsvolle Tätigkeit überhaupt ausüben können. Ich fand es einfach nur anstrengend, unfassbar anstrengend, denn während ich versuchte, ihn und sein verbales Häckselgut auszublenden und der leiseren englischen Originalstimme zu folgen, litt die Konzentration ungemein und noch vorm Mittagessen war ich völlig durch.

…kleiner Insider…

Zwar rissen mich die Highlights wie Prize Patrol, bei der ich prompt ein tolles neues Stempelset aus dem neuen Katalog gewann nochmal vom Stuhl, aber alles in allem ich war ich bereits zur Halbzeit reif für Feierabend, so dass ich leider nicht viel zu den Präsentationen von Franzi, Renate und Co. sagen kann. Irgendwas mit Käse (??!!??)…aber das muss mir tatsächlich jemand von den anderen Teilnehmern nochmal in Ruhe erzählen, denn den Inhalt kriege ich anhand des Bildmaterials beim besten Willen nicht rekonstruiert…

Nichts destotrotz lieben wir natürlich alle, was wir tun und es war ein Riesenspaß, mal wieder in der Anzahl zusammen zu kommen und sich austauschen zu können. Teamfotos wurden gemacht, Projekte getauscht, Herzen ausgeschüttet, Gratulationen ausgesprochen, Tipps gegeben, sich gegenseitig motiviert und angefeuert und sich riesig darüber gefreut, nicht als einziger einen Basteldachschaden zu haben. Das kann auch der unterirdischste aller Simultanübersetzer niemandem nehmen.

Vielen Dank auch nochmal an Jenni, die mich spontan ein gutes Stück mit nach Hause genommen hat, damit meine männchenschnupfenden/kranken T.s schon bis Kölle vorfahren konnten. Mein SU-Tag endete also auf einem Obi Parkplatz in Marsdorf, wo ich den Tag Revue passieren lassen konnte bis mich meine Männer einsammelten und durch das tiefste Eifeler Hinterland heim brachten. Where the f… is Oberehe? Strömender Regen und eine Straße, auf der bei einem Unfall nur beten hilft. Zitat Herr T.: „Oberehe, wie Kellnerscheidung“. Himmel war ich froh, als wieder Autobahn in Sicht war.

Davor aber noch der Brüller des Tages…

Ihr glaubt es nicht. Stilldemenz 2.0. extra, deluxe, mit Sternchen und Krönchen. Ich habe es tatsächlich geschafft, den neuen, den nigelnagelneuen, heißersehnten Katalog, quasi der Hauptbeweggrund überhaupt nach Düsseldorf zu fahren, einfach mal liegen zu lassen! Hätte Maren nicht so schnell gezündet und noch schnellere Haken durch die Menge geschlagen…ich hätte tatsächlich die Heimreise ohne das Ding angetreten! Da fällt einem nix mehr ein…ein Wunder, dass ich überhaupt nach Hause gefunden habe und meine Männer wiedererkannt hab! Danke nochmal, du bist die Beste und ich sichere dir auch eine Rettungsweste aufm Schiff!

Hier noch das nicht ganz vollständige Team Pauline. Schade, denn diesmal habe sogar ich es auf das Bild geschafft 😀

#onstage2016 Gruppenfoto Team Pauline puenktchenstempel.de

Bis zum nächsten mal ihr lieben, war schön mit euch!

Bye

Nadine

P.S.: Wer noch mehr Bildmaterial möchte: hier geht es zur Fotogalerie. Sobald der neue Katalog und die neuen Produkte für alle einsehbar sind, werde ich die Bilder der Schauwände etc. ergänzen.

P.P.S.: Wer so neugierig ist und die neuen Farben, Projekte und Katalog SOFORT sehen möchte, ist herzlich eingeladen, mein kleines Team um ein weiteres Mitglied zu erweitern und am nächsten großen Event selbst als Demonstrator mitzufahren 🙂 bei Fragen dazu, schreibt mich einfach an.

P.P.P.S: Ich freue mich sehr über jede Art von Feedback und ihr könnt neuerdings auch Kommentare in der Fotogalerie hinterlassen, juchhei.

 

Nadine

Nadine Teiner

unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

Bevorstehende Veranstaltungen

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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