Willkommen auf meinem Blog

Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich! Jetzt bestellenZum Workshop anmelden
Dinogeburtstag

Dinogeburtstag

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Kaum sind zwei Monate um, meldet sie sich auch mal wieder und zwar mit einem Dinogeburtstag. Ein bisschen fühl ich mich auch wie so ein Giganotosaurus: Riesenplautze an wenig Hirn. Im Hause T. war natürlich wie in jedem anderen Haushalt dieser Welt Lockdown und wir haben versucht das Beste draus zu machen. Wie gut das im Einzelfall geklappt hat, kann sich jede Mutter eines unzureichend betreuten und unausgelasteten Vorschuleinzelkind ausmalen. Mit jeder Folge Paw Patrol hörte ich förmlich die Synapsen schwinden, während mit jedem Griff in die Chipstüte das Hüftgold mehr wurde. Was sollte man sonst auch groß tun.

Als vernunftsorientierter Mensch habe ich mich natürlich nach Möglichkeit an die Vorgaben zur Bekämpfung des Virus gehalten und Menschen so gut gemieden, wie es nur geht, was mir zugegebenermaßen nicht sonderlich schwer fällt, zähl ich mich doch zu der eher seltenen Gattung geselliger Misanthrop. An sich mag ich ja Gesellschaft. Ich mag Feste, ich mag Feierlichkeiten, ich unterhalte mich gern, ich höre gern zu, ich rede auch gern. Tja und dann ist er da der Moment, in dem ich einfach nur alle heim schicken und die Tür hinter mir zunageln möchte, weil Menschen einfach so unfassbar anstrengend sein können. Und mit Menschen meine ich vorrangig Frauen. Himmel, können Frauen anstrengend sein. Das fängt an bei ungefragten Tipps zur Mutterschaft und hört beim Nichtgönnen des Drecks unter den Fingernägeln auf und dazwischen ist noch viiiiiiel Spielraum für Kommentare, die die Welt nicht braucht.

Glücklicherweise hat sich der Nachwuchs einen Freundeskreis rausgesucht, bei dem nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern überwiegend tiefenentspannt sind. Und so kam es, dass ich mich Anfang der Woche gepflegt über unsere Kontaktsperre hinweg gesetzt habe, und dem Nachwuchs einen Kindergeburtstag beschert habe, den er, sowie alle anwesenden sich nach drei Monaten Kinderabstinenz mehr als verdient haben. Und was soll ich sagen, es war großartig. Man konnte förmlich sehen, wie gut es den Kindern tat fern von jeglichen Masken und „nicht so nah, bleib bitte etwas weg, fass das nicht an, bleib bitte bei mir“ einfach nur spielen zu dürfen.

Ja, im Saarland gilt die gelockerte Kontaktsperre immer noch. Und ja, sie macht auch immer noch Sinn. Wenn allerdings bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumlichkeiten nach Meldung ans Ordnungsamt erlaubt sind, die Kitas annähernd Regelbetrieb haben, Freibäder, Saunen, Massagesalons und Indoorspielplätze betrieben werden dürfen, kann mir einfach niemand mehr glaubhaft erklären, warum ein Kind mit seinen Freunden, die es vormittags in der Kita sieht nachmittags nicht im Garten feiern dürfen sollte.

Dinogeburtstag

Der ursprüngliche Plan waren also 4 Kinder plus Geburtstagskind. Wie es dazu kam, dass es am Ende 4 Mütter, ein Vater und 7 Kinder waren, weiß niemand mehr so richtig. Vermutlich sind einfach alle ein wenig gesellschaftsbedürftig und ganz ehrlich: was nützt einem eine gesunde Lunge, wenn danach alle depressiv sind. Dann wägt man vielleicht doch lieber das Risiko einmal kurz ab und lässt den gesunden Menschenverstand entscheiden. Aber ich schweife schon wieder ab.

Alles in allem bin ich bei Events ja Fan von minimalem Einsatz bei maximaler Wirkung. So auch diesmal. Eine Luftballongirlande war schnell zusammen gezimmert und ein passender Schriftzug sollte es abrunden. Glücklicherweise bin ich im Besitz eines Plotters, den ich zwar nicht nennenswert bedienen kann, aber zum Erstellen einer Happy Birthday Girlande hat es gereicht.

Und nun kamen die Dinos zum Einsatz. Genauer gesagt, die duften Dinos, die wir praktischerweise als Stempelset mit passenden Stanzformen im Katalog haben. Glücklich war das Kind allerdings erst, als noch Glitzer mit drauf waren. Erkenntnis des Tages: schmeiße niemals nicht Reste von Glitzerpapier weg, du weißt nie, wann du einen Ast oder eine Fledermaus daraus stanzen musst.

Das Kind war begeistert…

Ein paar Goodies zum mit nach Hause Nehmen für die Gästekinder sind mittlerweile bei Kindergeburtstagen ja auch Standard. Also habe ich da auch mal noch was aus dem Ärmel geschüttelt. Kupferfarbene Metalldosen haben mich dabei kurzzeitig gerettet. Denn ich hatte zwar durchaus dran gedacht, ein wenig Kleinkrempel für die Kids zu organisieren, hab aber nicht mit einer Sekunde dran gedacht, dass man den Krempel ja auch in etwas reinfüllen muss. Drei Monate Shutdown und die T. muss komplett neu angelernt werden, wenn es um Ausrichten von Feierlichkeiten geht.

Aber auch in diesem Fall hat sich bewährt, dass ich micht äußerst schwer tue, Material aus vorherigen Katalogen wegzugeben. Die Dosen waren noch in exakt benötigter Anzahl von einem anderen Event übrig, yippie, und waren im Handumdrehen verziert. Fragt mich jetzt nur bitte nicht, was Wasserpistolen mit Dinogeburtstag zu tun haben. Nichts. Einfach gar nichts. Aber dem Partymotto auch bei der Auswahl der Gadgets treu zu bleiben interessiert in dieser Familie allenfalls die Eindrittelminderheit.

Dinogeburtstag Geschenke Goodies Dinoparty Giveaway Mitgebsel Kindergeburtstag

Dinosaurier Motivtorte

Man mag es überzogen finden, aber ich stehe voll auf Motivtorten. Es ist mir dabei völlig bewusst, dass Dreiviertel davon nicht gegessen werden, weil die Kinder zwar total drauf abfahren aber vor lauter Aufregung eine halbe Gabel esse und danach pappensatt sind. Ich steh trotzdem drauf. Allerdings steh ich nicht auf drölfzig Stunden Vorbereitung und mach mir das Leben dabei gerne etwas einfach.

Eine ähnliche Torte habe ich irgendwann mal online gesehen, und mir die Idee mental abgepeichert. Fragt mich nur bitte nicht mehr wo und wie. Das Rad habe ich also nicht neu erfunden. Ich habs mir nur passend gemacht. Die Basis der Torte ist ein einfacher, saftiger Schokokuchen, gebacken in einer eckigen Form und einer 10 cm Guglform.

Anbei das Rezept für eine ca. 28 x 28 cm quadratische Backform plus 10 cm Ø Guglhupfform

  • 300 g Butter
  • 80 g Kakaopulver
  • 525 g Zucker
  • 375 g Mehl
  • 1,5 Tl Natron
  • Salz
  • 3 Eier (Kl. M)
  • 200 g Schmand
  • Für die Glasur: 2 Päckchen weiße Schokoladenglasur und zwei Messerspitzen grüne Lebensmittelfarbe
  • Für die Deko: Marzipanrohmasse, rote und grüne Gummischnüre, Bonbons, Ei-ähnliche Bonbons (erhältlich beim Bonner Süßwarenkonzern) und alles, was die Spielzeugkiste so hergab.

Für den Kuchen alle Zutaten zusammenrühren. Umfüllen und ca. 35 min bei 200° im unteren Drittel vom Ofen backen. Der Gugl braucht etwa 5 – 10 Minuten weniger.

Nach dem Backen abkühlen lassen, die Schokoglasur mit Lebensmittel einfärben, die Gummischnüre mit der Glasur am Rand festkleben, das ganze kurz in den Tiefkühler, damit die Glasur schön hart wird und im Anschluss nach Lust und Laune dekorieren. Der Einfachheit halber kamen hier Spieltiere mit passenden Palmen etc. zum Einsatz. Ganz Ambitionierte dürfen das Ganze natürlich gerne aus Fondant oder Marzipan herstellen, für meinen Bedarf reichten die Hartgummi Spritzgusstiere.

Eine Schnitzeljagd hätte ich zwar auch noch in petto gehabt, aber wer eine aufblasbare 1,80 m Dinogummipuppe im Garten stehen hat, die zudem noch Wasser spucken kann, braucht nun wahrlich kein weiteres Program.

Alles in allem war es ein sehr tolles Festchen, bei dem ich viel zu wenig fotografiert habe. Herbivore-, Carnivore- und Sweetivore-Platten hätte es auch noch gegeben, aber man mag es mir verzeihen, dass es davon kein Bildmaterial gibt. Als Foodblogger tauge ich nur sehr bedingt.

In diesem Sinne, macht’s gut.

Bye,

Nadine

Bye Bye Jahreskatalog 2019/2020: Bis zu 60% Rabatt auf ausgewählte Artikel

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Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

lebt denn der alte Holzmichl noch, Holzmichl noch, Holzmichel noch? Jaaaa, er lebt noch. „Er“ ist in dem Fall eine Sie und hätte, selbst wenn es anders gewesen wäre, Marc geheißen statt Michl.

Was war hier los seit dem letztem Beitrag im November? Zusammenfassend gesagt: alles und nichts.

Ich sprühte vor Ideen, Motivation und Tatendrang, endlich die Elternzeit ad acta zu legen und mich mit voller Energie wieder meinen Aufgaben hier auf dem Blog und in der Netzwelt zu widmen, hatte schon x Konzepte für Workshops und Treffen, sah mich schon unter Palmen auf der Stampin‘ Up! Prämienreise, und dann ertönte sie, die gar nicht mal so kleine Stimme aus dem Off: „Mamaaaaa“ und erdete mich schneller, als ich abheben konnte. Ich bewundere Menschen, die es schaffen, mit vorschulaltrigem Einzelkind auch nur im Ansatz etwas von ihrer To Do Liste abzuhaken. Ich streiche zwar auch weg, die Gründe dafür sind allerdings eher, dass der darauf vermerkte Task so alt ist, dass er von alleine hinfällig geworden ist, nicht mehr relevant ist oder aber von Bagger und Mähdrescherzeichnungen derart überpinselt wurde, dass er nicht mehr erkenntlich ist. Welcome to mom life.

Es ist wie es ist, die verfügbare Kinderbetreuung war letztes Jahr schon gnadenlos unterdimensioniert, aber just in dem Moment, wo das Kind beschlossen hat, dass Kindergarten gar nicht mehr so mistig ist und ich ernsthaft in Erwägung zog, mir den Vollzeitplatz ein für allemal zu erstreiten, kam irgendwo in Hinterasien jemand auf die Idee, dass so ne rohe Fledermaus vielleicht nach was schmecken könnte.

So oder so ähnlich stelle ich es mir jedenfalls vor und schon hatten wir den Salat. Bzw. die Fledermaus. Nicht, dass ich jetzt zum Veganer mutieren würde, aber mal ehrlich, mit Salat wäre uns die Scheiße vielleicht erspart geblieben.

Nun sitzen wir also da, in unseren Joggingbuchsen, homeschoolen, homeofficen und homeverzweifeln. Denn sagen wir wie es ist: der Mensch ist ein Herdentier und wenn die Herde mit zwei Metern Abstand durch eine Maske grasen muss, sind solch ungekaute Halme ziemlich schlecht verdaubar. Zum Glück gibt’s ja Tabletten gegen Sodbrennen. Oh, ups, da war ja noch was, Made in China und nicht lieferbar. Und schon lacht sie uns wieder aus, die Fledermaus.

Ohne jetzt allzu philosophisch werden zu wollen, aber es kommt mir schon ein bisschen so vor, als hätte die Natur sich gedacht: 20 Jahre stetig steigender Klimawandel und sie raffen es nicht, da muss ich wohl etwas deutlicher werden, dass sie es mit ihrem unnötigen Lebensstil gerade ziemlich verkacken .

Nun sitzen wir also da. In unseren Jogginbuchsen, homeschoolen, homeofficen und homeverzweifeln….

Als grundoptimistischer Mensch versuche ich mich dran festzuhalten, dass dieses ganze Fiasko auch eine einmaige Chance darstellen kann. Eine Chance, sich auf das wirklich Relevante zurückzubesinnen, eine Chance, gänzlich veraltete Schulformen zu überarbeiten, eine Chance, neue Arbeitsmodelle und Grundsicherungskonzepte zu etablieren und letztlich natürlich auch die Chance, die Mär des ewigen Wachstums zu begraben. Denn wenn uns die Schulmedizin etwas gelehrt hat, dann, dass Dinge, die stetig wachsen generell nicht zum Happy End führen.

Ich bin gespannt, was sich aus dieser Krise entwickeln wird. Welthistorisch gesehen, brachten Krisen langfristig immer Verbesserungen. Wie sich das diesmal gestalten wird, bleibt abzuwarten und hängt wohl ganz maßgeblich davon ab, wie schnell wir wieder in alte Muster zurückfallen. Schnell, wie ich am Montag an den völlig überfüllten Parkplätze von Shoppingcentern feststellen musste. Aber die Hoffnung bleibt. Ich für meinen Teil halte mich auch trotz Lockerungen an das Staythefuckathome-Motto. Ich besorge nur das, was tatsächlich sein muss und ansonsten gestalten wir es uns zu Hause so schön wie nur möglich. Dazu gehört zum Einen, dass ich den längst überfälligen Gemüsegarten anlege, aber natürlich auch, das Stempelzimmer auf Vordermann zu bringen, dass, wenn der neue Katalog am 3. Juni 2020 erscheint, die neuen Schätze direkt einen festen Platz einnehmen können.

Diese Schätzchen verlassen uns leider für immer

Die Auslaufliste 2019/2020

Mir ist durchaus bewusst, dass dieses Jahr viele, um nicht zu sagen alle Festlichkeiten ausfallen, aber das ändert ja nichts daran, dass die Anlässe bestehen bleiben. Geburtstage sind immer noch Geburtstage, Geburten sind immer noch Geburten, und nette Worte und Kleinigkeiten kann man seinen Liebsten auch noch zukommen lassen, wenn man sie nicht unmittelbar in den Arm nehmen kann.

Es spricht also nichts dagegen auch weiterhin was Nettes für Herzensmenschen zu gestalten, alternativ auch gerne für Hassmenschen! Die brauchen es in der Regel nämlich am meisten.

Hier sind die beiden Listen der Artikel, die uns leider innerhalb der nächsten 6 Wochen verlassen werden, manche Artikel sind sogar bis zu 60% reduziert. Wenn das mal nicht die Chance ist, sich noch die ein oder andere Stanzform zu sichern!

Jahreskatalog 2019/2020 Zusatzkatalog 2020
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Du kannst dir dir Produkte aber auch im Onlineshop unter „Last Chance Products“ anschauen, das ist übersichtlicher als die beiden Listen und was bereits vergriffen ist, wird auch nicht mehr angezeigt.  (Bestellen im Onlineshop ist aktuell nur per Kreditkartenzahlung möglich)

Info zum Snail-Klebemittel

Manchmal muss man sich von liebgewonnen Artikel trennen. So auch von unseren Snail Klebeschnecken. Aber keine Sorge. Am 3. Juni werden wir das Klebemittel mit einem neuen verbesserten Kleberoller ersetzen. Sei gespannt, am 26. Mai kommen hierzu weitere Informationen, du kannst dich aber freuen, es gibt besondere Neuigkeiten!

Info zu den Stampin‘ Blends

Keine Sorge, wir werden uns nicht von unseren beliebten Alkoholmarkern trennen. Die Marker, die auf der Liste mit  **** gekennzeichnet sind, werden nur neu aufgelegt und mit einer neuen Bestellnummer im neuen Katalog gelistet sein.

Info zu den 10% Produktpaketen

Folgende Produktpakete stehen zwar auf der Auslaufliste, sind aber auch weiterhin erhältlich. Lediglich die Möglichkeit, sie als Produktpaket zu 10% Rabatt zu erwerben, wird nicht mehr bestehen. Als Einzelprodukte sind sie aber nach wie vor erhältlich.

151099 Gewebte Worte
151116 Genussvolle Grüße
151134 Berührende Blüten
151065 Glücksmosaik

Auch die Ausverkaufsecke ist aktuell noch mit tollen Schnäppchen gefüllt.

Neuer Jahreskatalog 2020/2021

Ganz ganz bald wird er erscheinen, der neue Jahreskatalog. Alle meine Kunden, die in den letzten 6 Monaten bei mir bestellt haben, bekommen den Katalog automatisch zugeschickt. Wenn du noch nicht zu meinen Kunden gehörst oder schon länger nichts mehr bestellt hast – schicke ich dir natürlich dennoch gerne ein Exemplar zu. Alles, was du dazu tun musst, ist dich in meine Vorbestellungsliste einzutragen und du bekommst dein druckfrisches Exemplar unmittelbar per Post, sobald die Kataloge bei mir eingetroffen sind.

Jetzt vorbestellen

Und nun wünsche ich dir noch ganz viel Spaß beim Stöbern und wünsche dir von Herzen alles Gute und vor allem, dass du gesund durch diese chaotische Zeit kommst. Wir lesen, sehen oder hören uns.

Bye

Nadine

 

OnStage Live 2019

OnStage Live 2019

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

zwei Wochen sind es jetzt schon her, dass mir ganze vier Tage Auszeit vom Mutterdasein gegönnt waren. Es war großartig! Drei komplette Nächte in einem Hotel, ganz allein, nur ich. Kein Gekneife in den Unterarm, keine Finger in Ohr, Auge, Nase. Keine Knie und Ellbogen im Rücken. Nur ich, mit mir, ganz alleine, in einem Hotelzimmer. Die Vorfreude war schier unendlich, wenn auch mit dezentem schlechten Gewissen. Denn entwicklungstechnisch befinden wir uns gerade in einer maximalen Mamaphase und es fiel mir etwas schwer, mir auszumalen, wie das Kind 4 Tage bzw. 3 Nächte ohne Mama auskommen soll, wenn es mir schon seit längerem nicht mal mehr vergönnt ist, alleine aufs Klo zu gehen oder eine Waschmaschine im Keller anzustellen, ohne mindestens 18 mal durch den Wäscheschacht zu hören „Mama, bist du noch da? Gehst du nicht weg? Wann kommst du zu mir?“

Unterm Strich war mir natürlich schon klar, dass das Kind keinen seelischen Schaden davon tragen wird, ob gleiches allerdings für Papa auch gelten würde, war ich mir zwischenzeitlich nicht so ganz sicher.

Aber was soll ich sagen: natürlich waren Sorgen gänzlich unbegründet. Es klappte wunderbar und die Idee, einen kleinen „Adventskalender“ mit vier Pixibüchern zu bestücken, damit „vier mal schlafen bis Mama wieder da ist“ eine etwas plastischere Dimension bekam war, wohl auch ganz gelungen.

Ich brach Mittwochs schon recht früh auf, denn die Reise sollte ursprünglich mit der Bahn nach Dortmund gehen. War es ein Omen, ich weiß es nicht, aber die Fahrt fing damit an, dass der Schaffner mein Ticket sehen wollte, ich das Teil auf dem Handy hatte und ihm geantwortet habe, dass er es sehr gerne sofort sehen könnte, wenn die Technik mich jetzt nicht verlässt. Nach ein wenig Geplaudere wünschte er mir eine gute Reise und beendete das Gespräch mit den Worten „wenn Sie die deutsche Bahn nicht verlässt.“

Öhm ja, Vertrauen ins eigene Unternehmen sieht anders aus.

Er sollte recht behalten. Es kam nämlich, wie es kommen sollte. Ich musste in Mainz umsteigen. An sich hatte ich dafür 20 Minuten Zeit. In diesen 20 Minuten änderte sich die Anzeige von „ICE fällt aus“ zu „25 Minuten Verspätung“ zu „Schienenersatzverkehr“ zu „45 Minuten Verspätung“ und wieder zurück. Kurzum: ich hatte keine Ahnung, wie die weitere Fahrt aussehen sollte, wartete geduldig ab und vertrieb mir die Zeit mit Instagram Stories.

Die wiederum hat zufälligerweise kurz vor eigener Abfahrt noch meine liebe Kollegin Nadine Weiner von stampinclub.de geschaut und schrieb mir spontan „soll ich dich abholen und mitnehmen?“ Echt jetzt? Wie toll ist das denn bitte?! „Jaaa, Jaaaaaaaaaaa!“

Gesagt getan. Keine halbe Stunde später sass ich im warmen Auto und wir düsten über die Autobahn. Habe ich erwähnt, dass das nur einer der Gründe ist, warum ich seit fast 8 Jahren freiwillig mit einem Unternehmen arbeite, dessen Berater zu 99,9% dem X-Chromosom zuzuordnen sind? Hätte man mir das vor 40 Jahren gesagt, als ich allein unter Jungs auf dem Spielplatz aufgewachsen bin oder aber vor 15 Jahren, als ich mir mein Geld fürs Studium in einem eher männerlastigen Paketunternehmen verdient habe, hätte ich alleine bei der Vorstellung nervöses Augenzucken bekommen. Aber ja, es gibt tatsächlich Frauen, die sich gegenseitig helfen und nicht nur welche, die sich den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen.

Keine drei Stunden standen wir vorm Hotel, dessen Tiefgaragenschild uns rot anleuchtete: „besetzt“. Na prima. Erkenntnis des Tages: an der Dormunder Messe ist parken eher Glücksache. Denn die Messeparkplätze sind außerhalb von Messen schön mit Absperrband und Schranken versperrt und drum herum gibt’s viel von nix. Zumindest was Parkplätze betrifft. Nennen wir es Glück, dass nicht auch noch zeitgleich ein Fußballsspiel war, und wir wenigstens am Stadion fündig wurden.

Nadine Teiner Nadine Weiner

Die Zeit wurde allmählich fast schon knapp, also ab ins Hotel, kurz duschen, aufbrezeln und schon konnte es losgehen zur Centre Stage Veranstaltung. Dieses Dinner für Führungskräfte findet immer am Vorabend statt und ist für alle Demonstratoren mit dem Titel Silber Elite aufwärts. Die Titel bei Stampin‘ Up! fangen mit Bronze an, gehen dann über Bronze Elite zu Silber, Silber Elite, Gold, Gold Elite, Bronze und Bronze Elite hoch und berechnen sich aus einer Kombination aus Anzahl der Teammitglieder und Jahresumsatz. Ab Elite Silber gilt man als Führungskraft und ich bin ziemlich glücklich, dass ich diesen Meilenstein schon vor einer ganzen Weile geschafft habe und bisher auch immer halten konnte.

Kaum in Dortmund angekommen, musste mich Nadine gleich schon wieder retten. Ganz in schwarz und halbwegs chic gekleidet, stellte ich fest, dass ich meine schwarzen Schuhe vergessen hatte und nichts außer mintfarbener Sneakers dabei hatte. Kann man machen, muss man aber nicht.

Der liebe Gott wird sich schon was dabei gedacht haben, als er Nadine Teiner und Nadine Weiner die gleiche Schuhgröße verpasst hat. Habe ich erwähnt, dass es Gründe wie dieser sind, dass ich dankbar für meinen Job und das damit einhergehende Netzwerk bin? Und so beschritt ich die Abendveranstaltung in Nadines schwarzes Schuhen.

Der Abend war kurzweilig, mit einer sehr schönen Runde an unserem Tisch und sehr angenehmen Gesprächen. Ich war tatsächlich recht froh, dass das Programm diesmal keine Schulung vorsah, wie es die vorherigen Male war, sondern man sich einfach nur in Ruhe mit den Leuten austauschen konnte, die man sonst so selten sieht. Stattgefunden hat das Ganze im deutschen Fußballmuseum. Ja, ihr lest richtig. Ein Dinner für 250 Frauen im deutschen Fußballmuseum. Es kam durchaus zu latent verwirrten Blicken von einer anderen anwesenden Männertruppe. So interessant das Museum sonst wohl auch ist, 250 Stempelfrauen, die auf einen neuen Katalog warten, sind vielleicht nicht ganz das richtige Klientel für die Ansage „schaut euch gerne in Ruhe das Museum an und wir treffen uns dann in einer guten Stunde unten zum Dinner“.

Sagen wir mal so, das Cateringpersonal hat etwas panisch geschaut, als die ersten Damen bereits 45 Minuten vor ausgemachter Zeit dezent die Tische anpeilten und damit das Teammeeting unterbrachen…. nun ja. Hätte man vielleicht drauf kommen können, dass der Plan nur so semigut klappt, denn so attraktiv sind Calli und Hoeneß nun wahrlich nicht, dass sie die Aussicht auf einen neuen Saisonkatalog toppen würden. Ich für meinen Teil schwelgte nochmal kurz in 2014er Schweinsteiger Erinnerungen, aber damit war mein Fussballerischer Kenntnisstand auch schon ausgeschöpft.

Zum weiteren Verlauf des Abends gibt’s gar nicht so viel zusagen. Das Essen war lecker, die Gesellschaft toll, die Gespräche kurzweilig, der neue Frühjahrskatalog traumhaft und das Anschließende Versumpfen in der Hotelbar zu lang.

In den kommenden zwei Tagen wurden wir beglückt mit einer Vielzahl von sehr tollen Präsentationen. Das Programm war eine bunte Mischung aus Vorträgen von Stampin‘ Up! Mitarbeitern, der aktuellen und der ehemaligen CEO Muttertochter-Kombo Sara und Shelli und vielen motivierten und engagierten Demonstratoren, die sich mit ihren Projekten und Tipps und Tricks zur Geschäftsentwicklung auf die Bühne trauten.

Ich fand es großartig. Bei den letzten Veranstaltungen war ich zugegebenermaßen etwas weniger enthusiastisch unterwegs, denn egal wie gern man einen Job macht, nach 7 Jahren kommt immer irgendwann mal der Punkt, an dem man das Gefühl hat „kenn ich schon“, „hab ich schon gesehen“ und dann ein wenig durchhängt. Wenn dann auch noch chronischer Schlafmangel sich dazugesellt, wirkt sich das selten förderlich aus. Diesmal allerdings muss ich sagen, dass ich es rundum toll fand. Vielleicht hab ich mein kleines Siebenjahrestief auch überwunden, denn ich habe sogar mal wieder geswappt, also handgefertigte Bastelprojekte mit Kolleginnen ausgetauscht. Und prompt vergessen, den Namen drauf zu schreiben. Anfängerfehler. Kann ja mal passieren, so im 8. Jahr!

Ich kritzelte also in Windeseile noch schnell per Hand meinen Namen auf die Teilchen und los ging’s. Wenn du also mit mir getauscht hast und zu Hause eine einzige Schmiererei auf der Hinterseite eines Swaps vorgefunden hast: das war dann wohl ich. Sorry.

Immerhin konnte ich mich an dem Tag auch mal bei Nadine erkenntlich zeigen und ihr mit einer Wasserflasche aushelfen, die wiederum sie vergessen hatte. Läuft bei der Teiner-Weiner Kombination, würde ich mal sagen. Und weil Nadine gefühlt eine Sammelbezeichnung aller Mädchen zwischen 1978 und 1985 war, gesellte sich dann auch noch Nadine Langenscheidt zu uns, nachdem sie ihre Präsentation auf der Hauptbühne hinter sich gebracht hatte. Ganz im Sinne der Inklusion haben wir aber drauf verzichtet, die ebenso dazugesellte Andrea vor Ort spontan umzutaufen.

Die Tage und Abende waren viel zu schnell um und schon war Samstag 16:30 Uhr und ich musste leider vor Ablauf der letzten Präsentation schon aufbrechen, um rechtzeitig in der Bahn zu sitzen und die Heimreise anzutreten. Irgendwann ist halt auch Mamas Auszeit abgelaufen.

Oh man war das ein Ritt. Zusammen mit einer netten Kollegin aus Ulm, der Namen leider meiner Demenz zum Opfer gefallen ist, habe ich versucht, erst von Dortmund nach Köln zu kommen, dann von Köln nach Mannheim und dort sollten sich unsere Wege trennen. Nunja. Bis Köln sind wir gekommen. Unsere Umstiegszeit betrug ursprünglich mal 10 Minuten. Daraus wurden acht, dann sechs, dann zwei. Knapp, aber machbar. Wäre das Transportmittel der Wahl nicht die Deutsche Bahn. Als wir nämlich bei Minute zwei angekommen waren, blieb der Zug unmittelbar vorm Bahnhof stehen. In Sichtweise des einfahrenden Anschlusszuges. Es knackste der Lautsprecher und folgte die Ansage „Liebe Fahrgäste, die Einfahrt in den Bahnhof verzögert sich. Der ICE 207 nach Mannheim wird nicht warten.“ Sänk iu for träwweling wis Deutsche Bahn.

Danke fürs Gespräch. In Anbetracht der Tatsache, dass in unserem 1. Klasse Wagen zudem alle Türen defekt waren und wir einmal durch den kompletten, natürlich vollbelegten Wagen laufen mussten, um zur nächsten funktionierenden Tür zu kommen, hätten 2 Minuten für dem Umstieg vermutlich eh nicht gereicht, aber dennoch! Meine Freude war unbändig.

Man muss dazu sagen, dass ich erst ein Ticket für den IC hatte und dann extra am Vormittag noch gegen einen Mordsaufpreis auf den ICE umgebucht habe, weil der IC morgens schon mit „Schienenersatzverkehr“ angekündigt war und ich mit dem ICE kurz vor 22 Uhr statt um Mitternacht zu Hause gewesen wäre. Was hab ich mich gefreut, als ich den ICE an mir vorbeifahren sah. Aus dem Abteil, stehend mit Koffer, Rücksack und Tasche, wartend vorm Bahnhof, vor einer sich nicht zu öffnenden Tür. Der IC fuhr im übrigen auch nicht. Dafür der Schienenersatzverkehr mit 30 Minuten Verspätung, womit sich auch für diese Alternative alle Anschlüsse erübrigt hatten. Spätestens als der kölsche, latent schwule Schaffner uns zu sich nach Hause zu ’nem Kölsch mit Rheinblick eingeladen hat, einigten wir uns doch recht zügig drauf, dass es wohl besser wäre, eine Stunde zu warten und dann mit einem gänzlich anderen ICE weiterzufahren. Der sei wenigstens pünktlich.

Ja, war er. Zudem war er nur halb so lang wie geplant. „Verehrte Fahrgäste, leider fehlen uns heute Wagen 31 und Wagen 32. Deswegen kommt es zu vermehrten Platzproblemen“ – ACH!

Aber sowohl meine ulmer Kollegin als auch ich wurden fündig, allerdings nicht zusammen, so dass sich unsere Wege dort trennten. Ich hatte es mir gerade halbwegs bequem gemacht, der Zug rollte los, stand eine Dame mittleren Alters vor mir und raunzte mich an:

„Sie sitzen auf meinem Platz“.

Ich komme aus einer Bahnfahrerfamilie. Genaugenommen bin ich in dritter Generation die einzige, die nicht bei der Bahn arbeitet. Ich traue mir also zu, ablesen zu können, ob ich auf einem reservierten Platz sitze oder nicht. Der Platz war zwar reserviert, aber erst ab Mannheim. Wir waren in Köln. Zudem wäre Mannheim eh mein Ausstieg.

Ich bemühte mich also um Freundlichkeit und antwortete:

„Ich glaube nicht. Dieser Platz ist erst ab Mannheim reserviert, sind Sie sicher, dass Sie richtig sind?“
„Sie sitzen auf meinem Platz!“
„Dieser Platz ist aktuell gar nicht reserviert. Erst ab Mannheim, es liegt bestimmt eine Verwechslung vor, sind Sie sicher, dass Sie im richtigen Abteil sind?.“

Die Dame fuchtelt mit dem Ticket vor meiner Nase rum.
„Da schauen Sie!“

„Gute Frau, falscher Wagen , falscher Platz. Hier ist Wagen 5, Platz 53, bei Ihnen steht Wagen 3, Platz 43.“

„Nein, nein! Da steht es!“

Sie wedelte hektischer.
Ich greife nach dem Papier, lese Wagen 5, Platz 58, Datum in einer Woche. Aber wie hat man im Kreißsaal so schön gelernt: atme den Schmerz weg….

Fffffffffffffffffffffffffffffffffff.

„Das ist Ihr Rückfahrticket, für in 8 Tagen.“

Sie schnappte nach Luft und rauschte wortlos ab.

Ich bin dann noch heil in Mannheim angekommen, habe zwar bei meinem 3 minütigen Umstieg mit Koffer, Fotorucksack und Tasche mit Swaps und Geschenken meine Lunge irgendwo zwischen Gleis 6 und Gleis 2 ausgekotzt, aber ich hab die S-Bahn erreicht.

Wie es dann weiterging, tippe ich euch die Tage. Ich war nämlich immer noch nicht zu Hause. Oh nein.

Bye,
Nadine

Ein Geschäftstraining, ein Preisspektakel und viel neue Motivation

Ein Geschäftstraining, ein Preisspektakel und viel neue Motivation

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Liest hier überhaupt noch jemand mit, so ruhig wie es hier um mich geworden ist? Dass dem so ist, ist nämlich gleich mehreren Faktoren geschuldet: der Tag hat nur 24 Stunden, davon verbringe ich circa 8-10 im Bett, wenn auch nicht schlafend, aber zumindest liegend und viel Händchenhaltend. Das Kind wird älter, die Albträume und nächtliches Aufwachen mehr, die Vorlieben und Aktivitäten verändern sich, die Eigenständigkeit aber noch nicht in dem Ausmaß, dass ich in den Genuss von mehr Freizeit käme. Bloggen während des Mittagsschlafs fällt seit geraumer Zeit in Ermangelung eines solchen aus und nicht zuletzt ist da die Sache mit den sinkenden Blogzugriffszahlen. Die sind nämlich gelinde gesagt seit dem Vormarsch der sozialen Medien, allen voran Instagram, schnurstracks Richtung Keller abgewandert. Nicht nur bei mir, sondern bei so ziemlich allen bloggenden Kollegen, die ich kenne. Lesen scheint unpopulär wie nie, schnelles Bilder/Video swipen beliebter, weil bequem und die Hürde, innerhalb einer Social Media Plattform auf einen externen Link zu klicken scheint schier unüberwindbar. Da überlegt man sich schon arg, ob man das bisschen verfügbare Zeit wirklich in die Blogpflege investieren möchte oder nicht doch lieber in direkten Kontakt vor Ort. Es hat ja auch was für sich, wenn man seine Demonstratorin nicht nur per Insta-Story kennt, sondern tatsächlich so richtig echt, live und in Farbe.

Bloggen per se ist nämlich ein ziemlicher Zeitfresser. Ein schöner und Spaß machender Zeitfresser, aber ein Zeitfresser. Mit „bisschen Tippen“, wie einem das gerne mal gesagt wird, ist es nämlich leider nicht getan. Zuerst braucht es Zeit, zum Projekte Werkeln, dann wollen eben jene vernünftig in Szene gesetzt und abgelichtet werden, die Fotos ausgesucht, ggfs. bearbeitet, ins passende Format gebracht und hochgeladen werden und dann soll bitte schön auch noch ein nett zu lesender Text hinzu getextet werden.

Versteht mich nicht falsch, das alles hat mir 6 Jahre lang unfassbaren Spaß gemacht. Macht es auch immer noch. Es ist nur wahnsinnig zeitintensiv und im letzten Jahr war irgendwann0 der Bloggerakku einfach leer. Lag es an den immer wiederkehrenden Nackenschmerzen und der damit einhergehenden Abneigung gegen PC-Arbeit, lag es am nicht enden wollenden Schlafmangel und dem Gefühl, dass das Hirn nach 4 Jahren Schlafentzug nur noch Grütze ist oder aber an der frustrierenden Erkenntnis, dass man sehr viel Zeit und Herzblut investiert, Kommentare und Rückmeldungen dennoch schwinden und der Trend zum stillen Konsumieren den des munteren Interagierens überholt, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war gepflegt die Luft raus.

Vielleicht ist sie es auch immer noch, das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, aber zumindest heute ist mal wieder Luft und Lust da. Das ist vorangig drei Events zu verdanken. Zum Einen OnStage Live, das letzte Woche von Mittwoch bis Samstag stattfand, zum anderen einem Geschäftstraining, das ich maßgeblich mit organisiert habe.

Das brachte mit sich, dass die letzten zwei Monate einerseits recht anstrengend waren, mir aber auch unfassbar viel Spaß gemacht haben, weil ich endlich nach vier Jahren überwiegendem Mutterdasein mal wieder länger als nur 90 Sekunden was arbeiten konnte, ohne unterbrochen zu werden. Der Mann hatte zwischendurch nämlich Urlaub und ich konnte arbeiten. Voll und ganz. Ungestört. Ein Traum! Es war allerdings auch dringend nötig.

Im Oktober letzten Jahres wurde ich nämlich neben 5 weiteren Kolleginnen, Marion Gissing, Barbara Meyer, Babs Grüner, Tanja Küber und Silke Müller, bei Stampin‘ Up! in den Demonstratorenrat der Region DE Süd/AT gewählt. Seither haben wir uns mindestens einmal monatlich ausgetauscht und uns eine Event ausgedacht, bei dem vorrangig Hobbydemonstratoren geschäftlich geschult werden sollten. Eine Besonderheit des Direktvertriebes ist ja, dass man dazu kommen kann, wie die Jungfrau zum Kinde, und man nicht zwingend Vorkenntnisse bezüglich Kundengewinnung, Kundenpflege, Workshopgestaltung und geschäftlicher Tätigkeit hat, diese aber gerne hätte.

Hier kamen wir ins Spiel. Wir stellten ein Konzept auf die Beine, das genau da ansetzen soll. In zwei Events, eins in Salzburg, eins in Frankfurt haben wir, mit Hilfe von Maxie Krebs, Nadine Weiner und Steffi uns in knappen vier Stunden mit zwei Vorträgen, einer Gesprächsrunde und einer Frage/Antwortrunde bemüht, unseren Erfahrungsschatz der letzten Jahre weiterzugeben. Ziel der beiden Veranstaltungen war, nicht nur Marketingideen und geschäftlichen Input zu liefern, sondern auch das eigene Mindset zu beäugen und eine gute Portion Motivation mit auf den Weg zu geben.

Man soll sich ja nicht selber loben, aber ich glaube, inhaltlich ist uns das sehr gut gelungen. Ich bin auf jeden Fall selbst sehr motiviert aus beiden Veranstaltungen rausgegangen. Es war beide Male eine sehr angenehme Truppe an Teilnehmern und die Rückmeldungen, die wir über unsere Feedbackbögen bekommen haben, sind durchgehend positiv. Ein paar wenige Kritikpunkte tauchten natürlich auch auf. Wenn sich diese aber darauf beschränken, dass Parkgebühren eines Hotelparkplatzes zu hoch sind, Kaffeestückchen zu kalorienlastig sind, oder die Give Aways nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen, werte ich das als sehr gutes Zeichen für die Schulung. Denn pragmatisch wie ich bin, gehe ich davon aus, dass wenn das Programm nicht gut gewesen wäre, der Fokus der Kritik nicht auf diese Randwehwehchen gerutscht wäre.

Ich für meinen Teil war auf jeden Fall sehr zufrieden.

Über OnStage schreibe ich die Tage nochmal was, jetzt geh ich erst mal Bestellungen eintippen.  Von heute bis Freitag lässt Stampin‘ Up! wieder die Bestellerherzen höher schlagen.

Schau einfach schnell in den Online Shop, welche Produkte reduziert sind, es sind diesmal nämlich auch Papiere und Stempelkissen mit dabei, was die Sache umso interessanter macht. Ich freu mich auf deine Bestellung.

Bye

Nadine

Mehr Sonne, mehr Schwitzen, mehr Euros – Bonustage im Juli

Mehr Sonne, mehr Schwitzen, mehr Euros – Bonustage im Juli

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

nach einem knappen Vierteljahr in der Offlineversenkung, habe ich mich doch tatsächlich an das Passwort dieses Blogs erinnert und tadaa, da bin ich wieder: in Sonnencreme und Schweiß gekleistert. Denn das Saarland schwitzt. Und wie!

Eigentlich braucht man nur einen Becher Wasser in den Garten kippen, ein paar Pinienkerne hinterher und der Aufguss ist perfekt. Zugegebenermaßen weiß ich nicht mehr so recht, warum ich mir vor zwei Jahren einen Dörrautomaten zugelegt hab, das erledigen die Pflanzen im Hochbeet ganz von allein! Ich pflück sie quasi schon perfekt durchgetrocknet.

Aber nun gut, ich bin natürlich nicht online gekommen, um mit euch übers Wetter zu quatschen, davon habt ihr sicherlich selbst genug.

Was ihr aber womöglich noch nicht habt, ist der neue Stampin‘ Up! Jahreskatalog und Gutscheincodes für den August.

Bei jeder Bestellung im Juli bekommt ihr nämlich pro 60€ Bestellwert einen Gutschein über 6€, den ihr bei Bestellungen im August einlösen könnt.

Wenn du noch keinen Katalog hast, kannst du ihn Dir hier anfordern. Oder wirf einen Blick in den Online Shop, die neuen Stempelsets sind einfach toll.

Gerne helfe ich dir bei deinen Wünschen weiter. Schreib mich einfach an. Wir kämpfen derzeit leider etwas mit Lieferschwierigkeiten, weil zum einen neue Zollbestimmungen in Kraft getreten sind und manche Artikel zusätzliche Dokumentation benötigen, um vom Zoll freigegeben zu werden und zum anderen hatten wir bei vereinzelten Produkten einen Wechsel in der Produktionskette, der nicht so nahtlos über die Bühne ging, wie wir und das gewünscht hätten. Aber so ist das halt manchmal: wenn Schlaglöcher, dann richtig. Unsere Stoßdämpfer arbeiten allerdings auf Hochtouren, ich bin zuversichtlich, dass bald wieder alles rund und geschmeidig läuft.

In diesem Sinne,

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! schafft Platz

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich bin noch gar nicht dazu gekommen, zu berichten, dass ich am Wochenende in Düsseldorf auf unserer Stampin‘ Up! OnStage Veranstaltung war.

Die Kenner unter euch wissen: OnStage bedeutet nicht nur, dass wir Demos einen tollen Tag mit Kolleginnen, Schulungen und Präsentationen verleben, es bedeutet auch, dass ein neuer Katalog in den Startlöchern steht und ganz bald, ganz viele neuen Produkte erscheinen.

Es liegt in der Natur der Dinge, dass dort, wo neues kommt, altes weichen muss. So auch dieses Mal.

Die Auslauflisten 2019

Nicht alles aus dem aktuellen Jahreskatalog wird ins neue Sortiment übernommen, ebenso wenig wie nicht alles aus dem Frühlingskatalog erhalten bleiben wird.

Aus diesem Grund gibt es zwei Auslauflisten, damit ihr ganz genau schauen könnt, was das Sortiment verlassen wird.

Hier einmal die Liste für den Jahreskatalog alternativ als PDF oder sortierbar als Exceltabelle:

ac-18-19-retiring-list_de-at.xlsx

ac-18-19-retiring-list_de-at.pdf

Und natürlich das gleiche auch für den aktuellen Frühlings-/Sommerkatalog.

occ-19-retiring-list_de-at.xlsx

occ-19-retiring-list_de-at.pdf

Wichtiges Detail an dieser Stelle zuerst: es fliegen nicht ALLE Stempelsets raus. Auch wenn es so scheint 🙂 Es wird von manchen Stempel eine Neuauflage mit geänderten Aufklebern geben, weswegen sie als „retired“ gelten und in der Liste dummerweise mit aufgeführt sind, sie de facto das Sortiment aber nicht verlassen, sondern nur in neuer Ausführung erhältlich sein werden. Wir arbeiten daran, diese Stempelsets in der Liste klar erkenntlich zu machen. Ich aktualisiere die Liste natürlich sofort, wenn ich die neue Version habe.

Bis dahin hilft leider nur bei mir persönlich nachfragen, wenn du unsicher bist, ob du ein Set sofort bestellen sollst, oder noch warten möchtest.

Wie immer ist damit zu rechnen, dass manche Produkte im Handumdrehen vergriffen sind. Je nach Lagerbestand kann es auch passieren, dass der ein oder andere Artikel noch vor Ablauf des Katalogendes am 3. Juni ausverkauft ist und nicht mehr nachgeliefert werden kann. Wenn du also unbedingt noch einen Artikel ins Auge gefasst hast, melde dich zeitnah bei mir oder nutze direkt den OnlineShop, um dir die Lieblingsteile zu sichern.

Für weitere Fragen stehe ich dir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bye

Nadine

Nadine

Nadine Teiner

unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

Bevorstehende Veranstaltungen

Jul
10
Fr
2020
18:00 Puenktchenstempel Quartalstreffen
Puenktchenstempel Quartalstreffen
Jul 10 um 18:00 – 21:00
Puenktchenstempel Quartalstreffen @ Homburg | Saarland | Deutschland
Eingeladen sind alle Mitglieder des Puenktchenstempelteams der Ebenen 1-3. Bitte meldet euch bis spätestens 10 Tage vorm Treffen per Email an. Ich freue mich auf euch!
Aug
3
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Aug 3 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]
Sep
7
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Sep 7 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]
Okt
5
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Okt 5 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]
Okt
9
Fr
2020
18:00 Puenktchenstempel Quartalstreffen
Puenktchenstempel Quartalstreffen
Okt 9 um 18:00 – 21:00
Puenktchenstempel Quartalstreffen @ Homburg | Saarland | Deutschland
Eingeladen sind alle Mitglieder des Puenktchenstempelteams der Ebenen 1-3. Bitte meldet euch bis spätestens 10 Tage vorm Treffen per Email an. Ich freue mich auf euch!

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