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Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich! Jetzt bestellenZum Workshop anmelden
OnStage Live 2019

OnStage Live 2019

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

zwei Wochen sind es jetzt schon her, dass mir ganze vier Tage Auszeit vom Mutterdasein gegönnt waren. Es war großartig! Drei komplette Nächte in einem Hotel, ganz allein, nur ich. Kein Gekneife in den Unterarm, keine Finger in Ohr, Auge, Nase. Keine Knie und Ellbogen im Rücken. Nur ich, mit mir, ganz alleine, in einem Hotelzimmer. Die Vorfreude war schier unendlich, wenn auch mit dezentem schlechten Gewissen. Denn entwicklungstechnisch befinden wir uns gerade in einer maximalen Mamaphase und es fiel mir etwas schwer, mir auszumalen, wie das Kind 4 Tage bzw. 3 Nächte ohne Mama auskommen soll, wenn es mir schon seit längerem nicht mal mehr vergönnt ist, alleine aufs Klo zu gehen oder eine Waschmaschine im Keller anzustellen, ohne mindestens 18 mal durch den Wäscheschacht zu hören „Mama, bist du noch da? Gehst du nicht weg? Wann kommst du zu mir?“

Unterm Strich war mir natürlich schon klar, dass das Kind keinen seelischen Schaden davon tragen wird, ob gleiches allerdings für Papa auch gelten würde, war ich mir zwischenzeitlich nicht so ganz sicher.

Aber was soll ich sagen: natürlich waren Sorgen gänzlich unbegründet. Es klappte wunderbar und die Idee, einen kleinen „Adventskalender“ mit vier Pixibüchern zu bestücken, damit „vier mal schlafen bis Mama wieder da ist“ eine etwas plastischere Dimension bekam war, wohl auch ganz gelungen.

Ich brach Mittwochs schon recht früh auf, denn die Reise sollte ursprünglich mit der Bahn nach Dortmund gehen. War es ein Omen, ich weiß es nicht, aber die Fahrt fing damit an, dass der Schaffner mein Ticket sehen wollte, ich das Teil auf dem Handy hatte und ihm geantwortet habe, dass er es sehr gerne sofort sehen könnte, wenn die Technik mich jetzt nicht verlässt. Nach ein wenig Geplaudere wünschte er mir eine gute Reise und beendete das Gespräch mit den Worten „wenn Sie die deutsche Bahn nicht verlässt.“

Öhm ja, Vertrauen ins eigene Unternehmen sieht anders aus.

Er sollte recht behalten. Es kam nämlich, wie es kommen sollte. Ich musste in Mainz umsteigen. An sich hatte ich dafür 20 Minuten Zeit. In diesen 20 Minuten änderte sich die Anzeige von „ICE fällt aus“ zu „25 Minuten Verspätung“ zu „Schienenersatzverkehr“ zu „45 Minuten Verspätung“ und wieder zurück. Kurzum: ich hatte keine Ahnung, wie die weitere Fahrt aussehen sollte, wartete geduldig ab und vertrieb mir die Zeit mit Instagram Stories.

Die wiederum hat zufälligerweise kurz vor eigener Abfahrt noch meine liebe Kollegin Nadine Weiner von stampinclub.de geschaut und schrieb mir spontan „soll ich dich abholen und mitnehmen?“ Echt jetzt? Wie toll ist das denn bitte?! „Jaaa, Jaaaaaaaaaaa!“

Gesagt getan. Keine halbe Stunde später sass ich im warmen Auto und wir düsten über die Autobahn. Habe ich erwähnt, dass das nur einer der Gründe ist, warum ich seit fast 8 Jahren freiwillig mit einem Unternehmen arbeite, dessen Berater zu 99,9% dem X-Chromosom zuzuordnen sind? Hätte man mir das vor 40 Jahren gesagt, als ich allein unter Jungs auf dem Spielplatz aufgewachsen bin oder aber vor 15 Jahren, als ich mir mein Geld fürs Studium in einem eher männerlastigen Paketunternehmen verdient habe, hätte ich alleine bei der Vorstellung nervöses Augenzucken bekommen. Aber ja, es gibt tatsächlich Frauen, die sich gegenseitig helfen und nicht nur welche, die sich den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen.

Keine drei Stunden standen wir vorm Hotel, dessen Tiefgaragenschild uns rot anleuchtete: „besetzt“. Na prima. Erkenntnis des Tages: an der Dormunder Messe ist parken eher Glücksache. Denn die Messeparkplätze sind außerhalb von Messen schön mit Absperrband und Schranken versperrt und drum herum gibt’s viel von nix. Zumindest was Parkplätze betrifft. Nennen wir es Glück, dass nicht auch noch zeitgleich ein Fußballsspiel war, und wir wenigstens am Stadion fündig wurden.

Nadine Teiner Nadine Weiner

Die Zeit wurde allmählich fast schon knapp, also ab ins Hotel, kurz duschen, aufbrezeln und schon konnte es losgehen zur Centre Stage Veranstaltung. Dieses Dinner für Führungskräfte findet immer am Vorabend statt und ist für alle Demonstratoren mit dem Titel Silber Elite aufwärts. Die Titel bei Stampin‘ Up! fangen mit Bronze an, gehen dann über Bronze Elite zu Silber, Silber Elite, Gold, Gold Elite, Bronze und Bronze Elite hoch und berechnen sich aus einer Kombination aus Anzahl der Teammitglieder und Jahresumsatz. Ab Elite Silber gilt man als Führungskraft und ich bin ziemlich glücklich, dass ich diesen Meilenstein schon vor einer ganzen Weile geschafft habe und bisher auch immer halten konnte.

Kaum in Dortmund angekommen, musste mich Nadine gleich schon wieder retten. Ganz in schwarz und halbwegs chic gekleidet, stellte ich fest, dass ich meine schwarzen Schuhe vergessen hatte und nichts außer mintfarbener Sneakers dabei hatte. Kann man machen, muss man aber nicht.

Der liebe Gott wird sich schon was dabei gedacht haben, als er Nadine Teiner und Nadine Weiner die gleiche Schuhgröße verpasst hat. Habe ich erwähnt, dass es Gründe wie dieser sind, dass ich dankbar für meinen Job und das damit einhergehende Netzwerk bin? Und so beschritt ich die Abendveranstaltung in Nadines schwarzes Schuhen.

Der Abend war kurzweilig, mit einer sehr schönen Runde an unserem Tisch und sehr angenehmen Gesprächen. Ich war tatsächlich recht froh, dass das Programm diesmal keine Schulung vorsah, wie es die vorherigen Male war, sondern man sich einfach nur in Ruhe mit den Leuten austauschen konnte, die man sonst so selten sieht. Stattgefunden hat das Ganze im deutschen Fußballmuseum. Ja, ihr lest richtig. Ein Dinner für 250 Frauen im deutschen Fußballmuseum. Es kam durchaus zu latent verwirrten Blicken von einer anderen anwesenden Männertruppe. So interessant das Museum sonst wohl auch ist, 250 Stempelfrauen, die auf einen neuen Katalog warten, sind vielleicht nicht ganz das richtige Klientel für die Ansage „schaut euch gerne in Ruhe das Museum an und wir treffen uns dann in einer guten Stunde unten zum Dinner“.

Sagen wir mal so, das Cateringpersonal hat etwas panisch geschaut, als die ersten Damen bereits 45 Minuten vor ausgemachter Zeit dezent die Tische anpeilten und damit das Teammeeting unterbrachen…. nun ja. Hätte man vielleicht drauf kommen können, dass der Plan nur so semigut klappt, denn so attraktiv sind Calli und Hoeneß nun wahrlich nicht, dass sie die Aussicht auf einen neuen Saisonkatalog toppen würden. Ich für meinen Teil schwelgte nochmal kurz in 2014er Schweinsteiger Erinnerungen, aber damit war mein Fussballerischer Kenntnisstand auch schon ausgeschöpft.

Zum weiteren Verlauf des Abends gibt’s gar nicht so viel zusagen. Das Essen war lecker, die Gesellschaft toll, die Gespräche kurzweilig, der neue Frühjahrskatalog traumhaft und das Anschließende Versumpfen in der Hotelbar zu lang.

In den kommenden zwei Tagen wurden wir beglückt mit einer Vielzahl von sehr tollen Präsentationen. Das Programm war eine bunte Mischung aus Vorträgen von Stampin‘ Up! Mitarbeitern, der aktuellen und der ehemaligen CEO Muttertochter-Kombo Sara und Shelli und vielen motivierten und engagierten Demonstratoren, die sich mit ihren Projekten und Tipps und Tricks zur Geschäftsentwicklung auf die Bühne trauten.

Ich fand es großartig. Bei den letzten Veranstaltungen war ich zugegebenermaßen etwas weniger enthusiastisch unterwegs, denn egal wie gern man einen Job macht, nach 7 Jahren kommt immer irgendwann mal der Punkt, an dem man das Gefühl hat „kenn ich schon“, „hab ich schon gesehen“ und dann ein wenig durchhängt. Wenn dann auch noch chronischer Schlafmangel sich dazugesellt, wirkt sich das selten förderlich aus. Diesmal allerdings muss ich sagen, dass ich es rundum toll fand. Vielleicht hab ich mein kleines Siebenjahrestief auch überwunden, denn ich habe sogar mal wieder geswappt, also handgefertigte Bastelprojekte mit Kolleginnen ausgetauscht. Und prompt vergessen, den Namen drauf zu schreiben. Anfängerfehler. Kann ja mal passieren, so im 8. Jahr!

Ich kritzelte also in Windeseile noch schnell per Hand meinen Namen auf die Teilchen und los ging’s. Wenn du also mit mir getauscht hast und zu Hause eine einzige Schmiererei auf der Hinterseite eines Swaps vorgefunden hast: das war dann wohl ich. Sorry.

Immerhin konnte ich mich an dem Tag auch mal bei Nadine erkenntlich zeigen und ihr mit einer Wasserflasche aushelfen, die wiederum sie vergessen hatte. Läuft bei der Teiner-Weiner Kombination, würde ich mal sagen. Und weil Nadine gefühlt eine Sammelbezeichnung aller Mädchen zwischen 1978 und 1985 war, gesellte sich dann auch noch Nadine Langenscheidt zu uns, nachdem sie ihre Präsentation auf der Hauptbühne hinter sich gebracht hatte. Ganz im Sinne der Inklusion haben wir aber drauf verzichtet, die ebenso dazugesellte Andrea vor Ort spontan umzutaufen.

Die Tage und Abende waren viel zu schnell um und schon war Samstag 16:30 Uhr und ich musste leider vor Ablauf der letzten Präsentation schon aufbrechen, um rechtzeitig in der Bahn zu sitzen und die Heimreise anzutreten. Irgendwann ist halt auch Mamas Auszeit abgelaufen.

Oh man war das ein Ritt. Zusammen mit einer netten Kollegin aus Ulm, der Namen leider meiner Demenz zum Opfer gefallen ist, habe ich versucht, erst von Dortmund nach Köln zu kommen, dann von Köln nach Mannheim und dort sollten sich unsere Wege trennen. Nunja. Bis Köln sind wir gekommen. Unsere Umstiegszeit betrug ursprünglich mal 10 Minuten. Daraus wurden acht, dann sechs, dann zwei. Knapp, aber machbar. Wäre das Transportmittel der Wahl nicht die Deutsche Bahn. Als wir nämlich bei Minute zwei angekommen waren, blieb der Zug unmittelbar vorm Bahnhof stehen. In Sichtweise des einfahrenden Anschlusszuges. Es knackste der Lautsprecher und folgte die Ansage „Liebe Fahrgäste, die Einfahrt in den Bahnhof verzögert sich. Der ICE 207 nach Mannheim wird nicht warten.“ Sänk iu for träwweling wis Deutsche Bahn.

Danke fürs Gespräch. In Anbetracht der Tatsache, dass in unserem 1. Klasse Wagen zudem alle Türen defekt waren und wir einmal durch den kompletten, natürlich vollbelegten Wagen laufen mussten, um zur nächsten funktionierenden Tür zu kommen, hätten 2 Minuten für dem Umstieg vermutlich eh nicht gereicht, aber dennoch! Meine Freude war unbändig.

Man muss dazu sagen, dass ich erst ein Ticket für den IC hatte und dann extra am Vormittag noch gegen einen Mordsaufpreis auf den ICE umgebucht habe, weil der IC morgens schon mit „Schienenersatzverkehr“ angekündigt war und ich mit dem ICE kurz vor 22 Uhr statt um Mitternacht zu Hause gewesen wäre. Was hab ich mich gefreut, als ich den ICE an mir vorbeifahren sah. Aus dem Abteil, stehend mit Koffer, Rücksack und Tasche, wartend vorm Bahnhof, vor einer sich nicht zu öffnenden Tür. Der IC fuhr im übrigen auch nicht. Dafür der Schienenersatzverkehr mit 30 Minuten Verspätung, womit sich auch für diese Alternative alle Anschlüsse erübrigt hatten. Spätestens als der kölsche, latent schwule Schaffner uns zu sich nach Hause zu ’nem Kölsch mit Rheinblick eingeladen hat, einigten wir uns doch recht zügig drauf, dass es wohl besser wäre, eine Stunde zu warten und dann mit einem gänzlich anderen ICE weiterzufahren. Der sei wenigstens pünktlich.

Ja, war er. Zudem war er nur halb so lang wie geplant. „Verehrte Fahrgäste, leider fehlen uns heute Wagen 31 und Wagen 32. Deswegen kommt es zu vermehrten Platzproblemen“ – ACH!

Aber sowohl meine ulmer Kollegin als auch ich wurden fündig, allerdings nicht zusammen, so dass sich unsere Wege dort trennten. Ich hatte es mir gerade halbwegs bequem gemacht, der Zug rollte los, stand eine Dame mittleren Alters vor mir und raunzte mich an:

„Sie sitzen auf meinem Platz“.

Ich komme aus einer Bahnfahrerfamilie. Genaugenommen bin ich in dritter Generation die einzige, die nicht bei der Bahn arbeitet. Ich traue mir also zu, ablesen zu können, ob ich auf einem reservierten Platz sitze oder nicht. Der Platz war zwar reserviert, aber erst ab Mannheim. Wir waren in Köln. Zudem wäre Mannheim eh mein Ausstieg.

Ich bemühte mich also um Freundlichkeit und antwortete:

„Ich glaube nicht. Dieser Platz ist erst ab Mannheim reserviert, sind Sie sicher, dass Sie richtig sind?“
„Sie sitzen auf meinem Platz!“
„Dieser Platz ist aktuell gar nicht reserviert. Erst ab Mannheim, es liegt bestimmt eine Verwechslung vor, sind Sie sicher, dass Sie im richtigen Abteil sind?.“

Die Dame fuchtelt mit dem Ticket vor meiner Nase rum.
„Da schauen Sie!“

„Gute Frau, falscher Wagen , falscher Platz. Hier ist Wagen 5, Platz 53, bei Ihnen steht Wagen 3, Platz 43.“

„Nein, nein! Da steht es!“

Sie wedelte hektischer.
Ich greife nach dem Papier, lese Wagen 5, Platz 58, Datum in einer Woche. Aber wie hat man im Kreißsaal so schön gelernt: atme den Schmerz weg….

Fffffffffffffffffffffffffffffffffff.

„Das ist Ihr Rückfahrticket, für in 8 Tagen.“

Sie schnappte nach Luft und rauschte wortlos ab.

Ich bin dann noch heil in Mannheim angekommen, habe zwar bei meinem 3 minütigen Umstieg mit Koffer, Fotorucksack und Tasche mit Swaps und Geschenken meine Lunge irgendwo zwischen Gleis 6 und Gleis 2 ausgekotzt, aber ich hab die S-Bahn erreicht.

Wie es dann weiterging, tippe ich euch die Tage. Ich war nämlich immer noch nicht zu Hause. Oh nein.

Bye,
Nadine

Ein Geschäftstraining, ein Preisspektakel und viel neue Motivation

Ein Geschäftstraining, ein Preisspektakel und viel neue Motivation

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Liest hier überhaupt noch jemand mit, so ruhig wie es hier um mich geworden ist? Dass dem so ist, ist nämlich gleich mehreren Faktoren geschuldet: der Tag hat nur 24 Stunden, davon verbringe ich circa 8-10 im Bett, wenn auch nicht schlafend, aber zumindest liegend und viel Händchenhaltend. Das Kind wird älter, die Albträume und nächtliches Aufwachen mehr, die Vorlieben und Aktivitäten verändern sich, die Eigenständigkeit aber noch nicht in dem Ausmaß, dass ich in den Genuss von mehr Freizeit käme. Bloggen während des Mittagsschlafs fällt seit geraumer Zeit in Ermangelung eines solchen aus und nicht zuletzt ist da die Sache mit den sinkenden Blogzugriffszahlen. Die sind nämlich gelinde gesagt seit dem Vormarsch der sozialen Medien, allen voran Instagram, schnurstracks Richtung Keller abgewandert. Nicht nur bei mir, sondern bei so ziemlich allen bloggenden Kollegen, die ich kenne. Lesen scheint unpopulär wie nie, schnelles Bilder/Video swipen beliebter, weil bequem und die Hürde, innerhalb einer Social Media Plattform auf einen externen Link zu klicken scheint schier unüberwindbar. Da überlegt man sich schon arg, ob man das bisschen verfügbare Zeit wirklich in die Blogpflege investieren möchte oder nicht doch lieber in direkten Kontakt vor Ort. Es hat ja auch was für sich, wenn man seine Demonstratorin nicht nur per Insta-Story kennt, sondern tatsächlich so richtig echt, live und in Farbe.

Bloggen per se ist nämlich ein ziemlicher Zeitfresser. Ein schöner und Spaß machender Zeitfresser, aber ein Zeitfresser. Mit „bisschen Tippen“, wie einem das gerne mal gesagt wird, ist es nämlich leider nicht getan. Zuerst braucht es Zeit, zum Projekte Werkeln, dann wollen eben jene vernünftig in Szene gesetzt und abgelichtet werden, die Fotos ausgesucht, ggfs. bearbeitet, ins passende Format gebracht und hochgeladen werden und dann soll bitte schön auch noch ein nett zu lesender Text hinzu getextet werden.

Versteht mich nicht falsch, das alles hat mir 6 Jahre lang unfassbaren Spaß gemacht. Macht es auch immer noch. Es ist nur wahnsinnig zeitintensiv und im letzten Jahr war irgendwann0 der Bloggerakku einfach leer. Lag es an den immer wiederkehrenden Nackenschmerzen und der damit einhergehenden Abneigung gegen PC-Arbeit, lag es am nicht enden wollenden Schlafmangel und dem Gefühl, dass das Hirn nach 4 Jahren Schlafentzug nur noch Grütze ist oder aber an der frustrierenden Erkenntnis, dass man sehr viel Zeit und Herzblut investiert, Kommentare und Rückmeldungen dennoch schwinden und der Trend zum stillen Konsumieren den des munteren Interagierens überholt, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war gepflegt die Luft raus.

Vielleicht ist sie es auch immer noch, das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, aber zumindest heute ist mal wieder Luft und Lust da. Das ist vorangig drei Events zu verdanken. Zum Einen OnStage Live, das letzte Woche von Mittwoch bis Samstag stattfand, zum anderen einem Geschäftstraining, das ich maßgeblich mit organisiert habe.

Das brachte mit sich, dass die letzten zwei Monate einerseits recht anstrengend waren, mir aber auch unfassbar viel Spaß gemacht haben, weil ich endlich nach vier Jahren überwiegendem Mutterdasein mal wieder länger als nur 90 Sekunden was arbeiten konnte, ohne unterbrochen zu werden. Der Mann hatte zwischendurch nämlich Urlaub und ich konnte arbeiten. Voll und ganz. Ungestört. Ein Traum! Es war allerdings auch dringend nötig.

Im Oktober letzten Jahres wurde ich nämlich neben 5 weiteren Kolleginnen, Marion Gissing, Barbara Meyer, Babs Grüner, Tanja Küber und Silke Müller, bei Stampin‘ Up! in den Demonstratorenrat der Region DE Süd/AT gewählt. Seither haben wir uns mindestens einmal monatlich ausgetauscht und uns eine Event ausgedacht, bei dem vorrangig Hobbydemonstratoren geschäftlich geschult werden sollten. Eine Besonderheit des Direktvertriebes ist ja, dass man dazu kommen kann, wie die Jungfrau zum Kinde, und man nicht zwingend Vorkenntnisse bezüglich Kundengewinnung, Kundenpflege, Workshopgestaltung und geschäftlicher Tätigkeit hat, diese aber gerne hätte.

Hier kamen wir ins Spiel. Wir stellten ein Konzept auf die Beine, das genau da ansetzen soll. In zwei Events, eins in Salzburg, eins in Frankfurt haben wir, mit Hilfe von Maxie Krebs, Nadine Weiner und Steffi uns in knappen vier Stunden mit zwei Vorträgen, einer Gesprächsrunde und einer Frage/Antwortrunde bemüht, unseren Erfahrungsschatz der letzten Jahre weiterzugeben. Ziel der beiden Veranstaltungen war, nicht nur Marketingideen und geschäftlichen Input zu liefern, sondern auch das eigene Mindset zu beäugen und eine gute Portion Motivation mit auf den Weg zu geben.

Man soll sich ja nicht selber loben, aber ich glaube, inhaltlich ist uns das sehr gut gelungen. Ich bin auf jeden Fall selbst sehr motiviert aus beiden Veranstaltungen rausgegangen. Es war beide Male eine sehr angenehme Truppe an Teilnehmern und die Rückmeldungen, die wir über unsere Feedbackbögen bekommen haben, sind durchgehend positiv. Ein paar wenige Kritikpunkte tauchten natürlich auch auf. Wenn sich diese aber darauf beschränken, dass Parkgebühren eines Hotelparkplatzes zu hoch sind, Kaffeestückchen zu kalorienlastig sind, oder die Give Aways nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen, werte ich das als sehr gutes Zeichen für die Schulung. Denn pragmatisch wie ich bin, gehe ich davon aus, dass wenn das Programm nicht gut gewesen wäre, der Fokus der Kritik nicht auf diese Randwehwehchen gerutscht wäre.

Ich für meinen Teil war auf jeden Fall sehr zufrieden.

Über OnStage schreibe ich die Tage nochmal was, jetzt geh ich erst mal Bestellungen eintippen.  Von heute bis Freitag lässt Stampin‘ Up! wieder die Bestellerherzen höher schlagen.

Schau einfach schnell in den Online Shop, welche Produkte reduziert sind, es sind diesmal nämlich auch Papiere und Stempelkissen mit dabei, was die Sache umso interessanter macht. Ich freu mich auf deine Bestellung.

Bye

Nadine

Mehr Sonne, mehr Schwitzen, mehr Euros – Bonustage im Juli

Mehr Sonne, mehr Schwitzen, mehr Euros – Bonustage im Juli

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

nach einem knappen Vierteljahr in der Offlineversenkung, habe ich mich doch tatsächlich an das Passwort dieses Blogs erinnert und tadaa, da bin ich wieder: in Sonnencreme und Schweiß gekleistert. Denn das Saarland schwitzt. Und wie!

Eigentlich braucht man nur einen Becher Wasser in den Garten kippen, ein paar Pinienkerne hinterher und der Aufguss ist perfekt. Zugegebenermaßen weiß ich nicht mehr so recht, warum ich mir vor zwei Jahren einen Dörrautomaten zugelegt hab, das erledigen die Pflanzen im Hochbeet ganz von allein! Ich pflück sie quasi schon perfekt durchgetrocknet.

Aber nun gut, ich bin natürlich nicht online gekommen, um mit euch übers Wetter zu quatschen, davon habt ihr sicherlich selbst genug.

Was ihr aber womöglich noch nicht habt, ist der neue Stampin‘ Up! Jahreskatalog und Gutscheincodes für den August.

Bei jeder Bestellung im Juli bekommt ihr nämlich pro 60€ Bestellwert einen Gutschein über 6€, den ihr bei Bestellungen im August einlösen könnt.

Wenn du noch keinen Katalog hast, kannst du ihn Dir hier anfordern. Oder wirf einen Blick in den Online Shop, die neuen Stempelsets sind einfach toll.

Gerne helfe ich dir bei deinen Wünschen weiter. Schreib mich einfach an. Wir kämpfen derzeit leider etwas mit Lieferschwierigkeiten, weil zum einen neue Zollbestimmungen in Kraft getreten sind und manche Artikel zusätzliche Dokumentation benötigen, um vom Zoll freigegeben zu werden und zum anderen hatten wir bei vereinzelten Produkten einen Wechsel in der Produktionskette, der nicht so nahtlos über die Bühne ging, wie wir und das gewünscht hätten. Aber so ist das halt manchmal: wenn Schlaglöcher, dann richtig. Unsere Stoßdämpfer arbeiten allerdings auf Hochtouren, ich bin zuversichtlich, dass bald wieder alles rund und geschmeidig läuft.

In diesem Sinne,

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! schafft Platz

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich bin noch gar nicht dazu gekommen, zu berichten, dass ich am Wochenende in Düsseldorf auf unserer Stampin‘ Up! OnStage Veranstaltung war.

Die Kenner unter euch wissen: OnStage bedeutet nicht nur, dass wir Demos einen tollen Tag mit Kolleginnen, Schulungen und Präsentationen verleben, es bedeutet auch, dass ein neuer Katalog in den Startlöchern steht und ganz bald, ganz viele neuen Produkte erscheinen.

Es liegt in der Natur der Dinge, dass dort, wo neues kommt, altes weichen muss. So auch dieses Mal.

Die Auslauflisten 2019

Nicht alles aus dem aktuellen Jahreskatalog wird ins neue Sortiment übernommen, ebenso wenig wie nicht alles aus dem Frühlingskatalog erhalten bleiben wird.

Aus diesem Grund gibt es zwei Auslauflisten, damit ihr ganz genau schauen könnt, was das Sortiment verlassen wird.

Hier einmal die Liste für den Jahreskatalog alternativ als PDF oder sortierbar als Exceltabelle:

ac-18-19-retiring-list_de-at.xlsx

ac-18-19-retiring-list_de-at.pdf

Und natürlich das gleiche auch für den aktuellen Frühlings-/Sommerkatalog.

occ-19-retiring-list_de-at.xlsx

occ-19-retiring-list_de-at.pdf

Wichtiges Detail an dieser Stelle zuerst: es fliegen nicht ALLE Stempelsets raus. Auch wenn es so scheint 🙂 Es wird von manchen Stempel eine Neuauflage mit geänderten Aufklebern geben, weswegen sie als „retired“ gelten und in der Liste dummerweise mit aufgeführt sind, sie de facto das Sortiment aber nicht verlassen, sondern nur in neuer Ausführung erhältlich sein werden. Wir arbeiten daran, diese Stempelsets in der Liste klar erkenntlich zu machen. Ich aktualisiere die Liste natürlich sofort, wenn ich die neue Version habe.

Bis dahin hilft leider nur bei mir persönlich nachfragen, wenn du unsicher bist, ob du ein Set sofort bestellen sollst, oder noch warten möchtest.

Wie immer ist damit zu rechnen, dass manche Produkte im Handumdrehen vergriffen sind. Je nach Lagerbestand kann es auch passieren, dass der ein oder andere Artikel noch vor Ablauf des Katalogendes am 3. Juni ausverkauft ist und nicht mehr nachgeliefert werden kann. Wenn du also unbedingt noch einen Artikel ins Auge gefasst hast, melde dich zeitnah bei mir oder nutze direkt den OnlineShop, um dir die Lieblingsteile zu sichern.

Für weitere Fragen stehe ich dir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bye

Nadine

Neues Aufbewahrungssystem für Stempelkissen, Stifte und Zubehör

Neues Aufbewahrungssystem für Stempelkissen, Stifte und Zubehör

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich könnte quieken. Seit Wochen bin ich dabei, mein Stempelreich umzugestalten, zu optimieren und versuche bislang mit nur mäßigem Erfolg ein vernünftiges Ordnungssystem rein zu bekommen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich gestern vom Stuhl gehüpft bin, als ich erfahren habe, dass es ab dem 1. April 2019 ein komplett neues Aufbewahrungssystem von Stampin‘ Up! geben wird. Ade die ollen Stempeldrehtürme der ehemaligen Stempelkissen, die so viel Platz auf dem Schreibtisch eingenommen haben, dass kein Bleistift mehr daneben passte. Ich habe ja schon Freudensprünge gemacht, als das Design der Stempelkissen überarbeitet wurde und sie sich fortan wunderbar stapeln ließen, aber was jetzt kommt ist der Kracher! Eine Wohltat für meine Augen, denn es wird mein Regal um sooooo vieles übersichtlicher machen, so dass mehr Zeit für Kreativität bleibt. Bisher habe ich nämlich von zwei Stunden Basteln gefühlt 90 Minuten damit verbracht, die passenden Werkzeuge zu finden. Ich gestehe.

Aber seht selbst, warum ich so begeistert bin:

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Ich sehe es schon förmlich vor mir: ein schlichtes Regal in weiß, mit weißen Fächern und darin enthalten all meine wundervollen bunten Schätzchen: von Stempelkissen zu Stiften bis zu hin zu Nachfüllern, Bändern und sonstigen Nettigkeiten. Staubgeschützt, alles mit seinem festen Platz und auf einen Blick ersichtlich, ob etwas aufgefüllt gehört oder verlegt wurde. Mein innerer Monk macht Freudentänze.

Erhältlich sind die neuen Aufbewahrungsbehälter ab dem 1. April 2019. Und nein, es ist kein Aprilscherz 🙂

Durch die einzelnen Module passen sie wohl wirklich auf jeden Schreibtisch. Und damit du auch gleich planen kannst, wie es auf deinem Tisch am besten aussehen wird, findest du hier eine praktische Hilfe. Einfach das Bild anklicken und weiter geht’s mit den Anwendungsmöglichkeiten, Maßen und wie sich alles kombinieren lässt.

Wie praktisch, dass am Montag auch Sammelbestellungstermin ist, (na gut, seien wir ehrlich, ich hätte auch unabhängig davon direkt am Montag bestellt, denn es juckt mich jetzt schon unter den Fingern). Wenn du dich also genau so sehr über die Aussicht auf einen aufgeräumten Bastelplatz freust, melde dich gerne bei mir auf den üblichen Wegen, dann bestelle ich dir deine Wünsche gleich mit.

Und jetzt ran an die Regale Platz schaffen, der Frühlingsputz wurde gerade um ein vielfaches attraktiver.

Bye

Nadine

 

Schlaf Kindlein, schlaf verdammte Axt!

Schlaf Kindlein, schlaf verdammte Axt!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich müsse lügen, wenn ich sagen würde, ich lebe noch. Es gibt mich noch, ja, aber „ich vegetiere noch“ ist der weitaus zutreffendere Ausdruck.

Was ist also los im Hause T. und warum herrscht hier seit Monaten Funkstille? Nun, da wäre als erstes die Bandscheibe. Mein Nacken ist, sagen wir wie es ist, hin. Warum dem so ist? Weiß der Geier. Förderlich dafür ist sicherlich nicht, dass ich 12 Stunden pro Tag im Bett verbringe und darüber hinaus auch keine Sekunde Freizeit habe. Warum ich das tue? Da wären wir bei Problem Nummer zwei: das Kind.

Nun ist nicht das Kind per se das Problem, das ist nämlich tagsüber wirklich überwiegend ein Goldstück, sondern das nächtliche Schlafverhalten des selbigen. Oder soll ich besser sagen, das nicht vorhandene Schlafverhalten? Miserabelst geschlafen hat der Nachwuchs bereits seit seiner 6. Lebenswoche. Ich kann es auf den Tag genau ausmachen. Wir waren nämlich auf einer Hochzeit, die er im Großen und Ganzen verpennt hat und danach war es aus. Seitdem hatten wir nie wieder auch nur eine einzige Nacht, mit mehr als drei bis vier Stunden Schlaf am Stück. Zumindest ich nicht, denn ich bin diejenige, die bei jedem noch so kleinen Pups begrabbelt wird. Wenn ich für jedes Mal, das ich in den letzten drei Jahren gesagt habe „nicht kneifen“ auch nur einen Cent bekommen hätte, könnte ich die komplette Staatsschuld von Japan und Griechenland begleichen und es wäre immer noch genug übrig, um Venezuela und Italien zu kaufen.

Der Rest ist eine ganz simple Milchmädchenrechnung. Um auch nur im Ansatz auf ein überlebensnotwendige Schlafpensum zu kommen, muss ich zeitgleich mit dem Kind ins Bett gehen. Das ist derzeit gegen 19:30 Uhr. Bis dann Milch getrunken, Zähne geputzt, Geschichte vorgelesen, in den Schlaf begleitet und ich mich unter der Bettdecke mittels Netflix oder Kindle so runtergefahren habe, dass ich selbst die Kurve zum Schlafen bekomme, ist meist 23:00 Uhr. Wenn ich Glück habe, ist es 3:30 Uhr bis ich geweckt werde. Meist hab ich keins und es ist schon gegen zwei.

Als ich diesen Stempelspruch  zum ersten Mal gesehen habe, war zugegebermaßen mein erster Gedanke „der Stern, der von George Lucas geschaffen wurde?“, ja, ja, die Gedanken einer schlafdefizitären Mutter. Schön reden bringt nichts.

Aktuell ist das Problem „das Geräusch“. Kind wacht auf, hört ein Geräusch, hat Angst und kann nicht mehr einschlafen. Gerne mal 3 Stunden lang nicht. Problem an der Sache: wir hören das Geräusch nicht. Nach x Nächten Reden, Nachfragen, Beruhigen, Erklären, alternativ Ohr zuhalten, Ignorieren, Toniebox anschalten und was man sonst noch so alles in der Verzweiflung tut, sind wir uns relativ sicher: „das Geräusch“ ist sein Herzschlag.

Was zur Hölle macht man mit einem Dreijährigen, dessen Gehör und Phantasie so ausgeprägt sind, dass der eigene Herzschlag das Wiedereinschlafen verhindert? Ich bin mit meinem Latein am Ende, und immerhin habe ich darin ein Hochschulstudium absolviert. Auch müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht schon über einfach k.o. Schlagen nachgedacht.

Nur so als Hintergrundinfo: während ich diese Zeilen tippe, ist es 5:16 Uhr, ich bin wach seit 2:30 Uhr, das Kind vor circa einer halben Stunde wieder eingeschlafen, Es ist die 14. Nacht in Folge mit nur drei Stunden Schlaf, die Toniebox spielt zum fall doch tot umsten Mal „hallo, hallo, schön, dass du da bist“ und wieder einmal werde ich nicht wieder einschlafen, denn der Wecker des Mannes klingelt um 6 und das Kind wird spätestens um 7 putzmunter sein, nur um um 9:00 Uhr wenn’s in die Kita gehen soll den ersten mündigkeitsbedingten Meltdown zu haben, der sich nahtlos um 12:30 Uhr beim Abholen an den nächsten einreiht, weil ich entweder zu Fuß am Kindergarten bin und das Kind das Auto möchte, oder aber ich mit dem Auto da bin und das Kind zu Fuß heim will. Und wenn wir dann endlich zu Hause sind und es heißt „zieh deine Jacke und Schuhe aus“ ist es gänzlich aus. Denn das scheint vor Müdigkeit eine schier unmögliche Aufgabe, aber jegliche Form des Mittagsschlafes stellt ja eine akute Lebensbedrohung dar und muss verweigert werden als hinge das Leben davon ab. Drei und müde sein ist halt nichts für Feiglinge.

Sprich: I cannot catch a break oder kurzum: ich hasse mein derzeitiges Leben.

Nicht falsch verstehen: Ich liebe mein Kind, keine Frage. Abgesehen von der Schlafproblematik ist es das tollste Kind auf Erden. Aber dieser konstanter Schlafmangel gepaart mit sich nahtlos aneinanderreihenden Kindergartenseuchen und ständigen Nackenschmerzen, Schwindel und/oder Herzrasen ohne jegliche familiäre oder sonstige Unterstützung ist für mich schon seit Monaten jenseits aller Grenzwertigkeit. Die drei Stunden Kindergartenzeit gehen für alles drauf, was sonst liegen bleibt bzw. für rudimentäres Arbeiten, damit ich die Selbständigkeit nicht ganz aufgeben muss, sprich von freier Zeit also keine Spur. Außer die eine Stunde Yoga die Woche, zu einer Uhrzeit, bei der ich die Augen kaum mehr aufhalten kann. Ja, ich muss ich mich mitunter zwingen, aus dem Auto zu steigen, weil mir mehr danach wäre, auf der Sitzheizung zu bleiben und sinnfrei in die Nacht zu starren. An sich bin ich wirklich ein positiv eingestellter Mensch. Aber an Tagen wie heute ist mit Verlaub nun mal alles einfach ganz großer Dreck. Und Tage wie heute, habe ich seit geraumer Zeit mit wenigen Ausnahmen täglich. Deswegen gibt’s hier auch so wenig zu lesen.

Und wenn mir jetzt jemand was von Wasseradern, Globuli oder Familienbetten schreibt, muss ich leider zur Axt greifen. Das Kind würde nämlich auch in der Wüste Gobi, abgefüllt mit Bachblüten bis zum Zäpfchen in mir drin liegend keinen My besser schlafen. Abgesehen davon, haben wir unser Bett schon zu Gunsten von 2,70 Meter Matratzenlager verbannt, mit dem Ergebnis, dass der Mann jetzt ordentlich Platz hat, dann eine leere 90er Matratze in der Mitte klafft und im Anschluss das Kind trotz allem vorhandenen Platz in der Besucherritze an meinen Rücken pappt.

Es wird besser haben sie gesagt, das verwächst sich haben sie gesagt. Nur wann und wie, und vor allem, wie man als Mutter bis dahin bei Verstand bleibt, niemanden inkl. sich selbst aus Versehen umbringt, seine Arbeit und alles andere gebacken bekommt, ohne die Grätsche zu machen, danach fragt niemand.

Aber Hauptsache mal einen Tag der Frau als Feiertag eingeführt.

Um diesen Beitrag aber nicht gänzlich mit Mimimi zu beenden, sei an dieser Stelle nochmal ausdrücklich gesagt, dass ich derzeit nur nicht zum Bloggen komme. Stampin‘ Up! Demonstratorin bin ich natürlich auch mit Schlafmangel noch, nur halt primär offline, so ganz oldschool im echten Leben 🙂

Erreichen tut ihr mich also wie gehabt per Mail oder Telefon. Bestellungen kann man nämlich auch problemlos nachts um 4 am Handy unter der Bettdecke eintippen, wenn man eh schon wach ist, Basteln und Fotos für den Blog schießen eher nicht.

Verzeiht mir die Durststrecke. Irgendwann wird’s besser. Haben sie gesagt.

Bye

Nadine

Nadine

Nadine Teiner

unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

Bevorstehende Veranstaltungen

Jan
6
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Jan 6 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]
Jan
10
Fr
2020
18:00 Puenktchenstempel Quartalstreffen
Puenktchenstempel Quartalstreffen
Jan 10 um 18:00 – 21:00
Puenktchenstempel Quartalstreffen @ Homburg | Saarland | Deutschland
Eingeladen sind alle Mitglieder des Puenktchenstempelteams der Ebenen 1-3. Bitte meldet euch bis spätestens 10 Tage vorm Treffen per Email an. Ich freue mich auf euch!
Feb
3
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Feb 3 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]
Mrz
2
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Mrz 2 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]
Apr
6
Mo
2020
20:00 Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Stampin‘ Up! Sammelbestellung
Apr 6 um 20:00 – 20:00
Stampin' Up! Sammelbestellung
Jeden ersten Montag im Monat biete ich eine portofreie Stampin‘ Up! Sammelbestellung an. Wer sich daran beteiligen mag, gibt mir bitte bis 20.00 Uhr seine Bestellung wie gewohnt per Telefon oder Email durch. Der Vorteil[...]

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