Archiv für Garten

Ein Hochbeet in unter 2 Stunden, ha, ha!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kaum freut man sich, dass der Frühling nun endlich da ist und setzt voller Elan den ersten zarten Salat ins Beet, schon denkt sich Mutter Natur „nope, die T.s werden jetzt nicht auch noch vegan“ und kommt mal eben schnell mit Schnee und Bodenfrost ums Eck.

Tja, schade schade, nun müssen wir doch leider wieder den Grill anwerfen, denn der Salat wird’s wohl eher nicht überleben. So, so schade.

Damit uns das im nächsten Jahr nicht wieder passiert, und weil der T.sche Garten tatsächlich endlich mal wieder eigenes Gemüse beheimaten soll, kam ich auf die glorreiche Idee, dass wir passend zu unserem Kräuterbeet vom letzen Jahr dringend noch ein zusätzliches Hochbeet vor der Terrassenwand brauchen.

Auf Herrn T.s leichtes Seufzen antwortete ich noch völlig gechillt „ach komm, ist ja nur ein gerades Ding, das sollte nicht länger als 1-2 Stunden dauern, wir haben ja inzwischen Übung“. Zumindest an der Kreissäge machte ich damals gar keine so schlechte Figur.

Aber von wegen Übung und 1-2 Stunden. Wat soll ich sagen, wir sind jetzt bei Tag 6 und das Teil ist immer noch nicht pflanzbereit.

Aber fangen wir vorne an: unsere Terrassenwand ist ca. 1,5 m hoch und 4,2 m lang und gar nicht mal so schön. Das aktuelle „Wallpaper“ ist nämlich in nicht so dezenter Betonauswaschung-Optik gehalten und kann effektiv nur durch Verputzen, Vertäfelung oder Abriss verschönert werden. Nun ist die Wand aber zur Südseite ausgerichtet und da uns auch immer noch ein Terrassengeländer fehlt, lag die Idee nah, den Anblick mit einem Beet zu verdecken und somit auch gleich noch die potenzielle Fallhöhe von Mini-T. zu verringern, bzw. ihn wenigstens weicher landen zu lassen, wenn er denn mal da runter segeln sollte. Und seien wir ehrlich, der Wicht hat 50% meines Genmaterials, er wird da runtersegeln! Oder ich. Oder beide. Ja, Geländer wäre sinnvoller, aber der nicht vorhandene Dukatenesel leidet zudem noch ziemlich genau seit Hauskauf und Geburt des Winzlings an Konstipation.

Bleibt also vorerst nur die Lösung, die Kante mit Blumentöpfen zuzustellen bzw. den freien Fall durch ein Hochbeet abzufangen.

Und ein genau solches galt es nun zu zimmern.  Ein rechteckiger Kasten in den Maßen 400 x 80 x 60 cm. Sollte an sich machbar sein, dachten wir uns und suchten noch schnell zwischen den Feiertagen den Baumarkt des Vertrauens auf, damit man Ostersonn- und ggfs. auch noch -montag für den Aufbau nutzen konnte.

Und ab da ging’s rund. Als erstes mussten die 2 Meter x 12 cm Bretter lasiert werden. Es dauerte ca. 4 Pinselstriche bis ich feststellte: das ist ja ein total anderer Farbton als beim ersten Beet. Also kurz in den Keller und alte Eimer und Kannen zum Vergleich rausgesucht: warum um alles in der Welt hab ich diesmal Mahagoni Lasur gekauft?? Das erste Beet war in Nussbaum gestrichen, wie komme ich da auf Mahagoni???

Ah stimmt, die Terrassenmöbel sind Mahagoni. Vielleicht hatte ich es deswegen im Hinterkopf. Wieder zurück in den Garten, weiter gestrichen. Hmm. Der Farbton ist aber irgendwie auch anders als die Möbel? Naja, liegt vielleicht am Hersteller. Zurück in den Keller, nochmal alte Farbeimer rausgesucht, öhm ja, die Möbel sind auch nicht Mahagoni sondern Teak. Na prima, also haben wir jetzt drei verschiedene Holztöne direkt nebeneinander. Fällt ja dann auch gaaaar nicht auf. Nee ist klar. Aber nützt ja nix, a) war der neue Eimer teuer und b) ist’s ja jetzt eh scho drauf auf dem Brett, also was soll’s, weitermachen. Nun musste das Zeug erst mal trocknen.

Tags drauf: Das Wetter war uns gnädig, die Bretter trocken und wir konnten sägen. Handkreissäge bzw. Stichsäge zum heiligen Feiertag im Garten wollten wir den Nachbarn aber jetzt nicht unbedingt antun, also wurden die Stützpfosten per Hand gesägt. Mit Fuchsschwanz. Stumpfem Fuchsschwanz. Oh Freude.

Das Beet sollte 60 hoch werden, also 5 Bretter à 12 cm auf Kanthölzer geschraubt, genau wie beim ersten Beet.

Die Kanthölzer kürzten wir dann aber lieber doch auf 57 cm damit es von oben schön aussieht und die Eckpfosten nicht ganz so auffallen, wenn das Beet vielleicht nicht ganz in der Waage sein sollte, was bei dem Garten quasi eh nicht machbar ist.

6 Kanthölzer später, juhu die Bretter können drauf geschraubt werden. 5 Reihen sollten es werden. Aber was soll das jetzt? Bei Reihe 4 war kein Platz mehr um noch ein 5. draufzuschrauben. WTF?

4 x 12 cm = 48, wo sind die restlichen 9 cm hin um das 5. Brett zu halten???? Man kann sich doch nicht mal eben um 9 Zentimeter beim Sägen vermessen?! Zollstock ans Kantholz gehalten, 57 Zentimeter.. Häääh???

Während ich mich kopfkratzend und völlig irritiert zurück erinnerte, meinem Mathelehrer vor 20 Jahren versprochen zu haben, nie, niemals nie nicht wieder etwas mit Zahlen oder rechnen anzufangen, hatte Herr T. die zündenden Idee, die Höhe der Bretter zu messen. Ja kack doch die Wand an. Da waren die Teile doch glatt 14 Zentimeter hoch statt 12! Dabei habe ich im Baumarkt extra die Etiketten am Regal akribisch studiert, um ja die richtigen zu nehmen. Tolle Wurst. Von wegen 5 Reihen à 12 cm, wenn die Eckpfosten zu kurz sind.

Na gut. Von den Kanthölzern war aber eh noch etwas Verschnitt übrig, also setzten wir jeweils kleine Klötzchen drunter, um doch noch auf eine Länge zu kommen, dass die 5. Reihe passt. Klingt einfach, war mit Fuchsschwanz auf einer kippligen Unterlage mit einer bereits angesägten Führungsschiene aber ziemlicher Mist.

So langsam wurde der Hals dicker. Aber egal, es hielt und es musste ja weitergehen.

Erst sollte die Rückwand von dem Teil aufgestellt werden, denn bei 4 Meter Länge bewegt man das Teil danach nicht mehr so wirklich gut. Wir schraubten also munter drauf los, die Rückwand stand dann auch recht zügig, ich drehte mich rum, sah die ganzen Seitenbretter da liegen und dachte mir noch, hö? Irgendwas passt doch da nicht. Keine Längsbretter mehr da.

Ja, wir haben nicht vergessen, ein Brett zu kaufen, wir haben auch nicht vergessen, zwei Bretter zu kaufen, nein, wir haben ganze 10 Bretter vergessen! ZEHN! Eine komplette Viertelstunde standen wir vor dem Regal und haben hin und hergerechnet und gehen mit 10 Brettern zu wenig heim. Hmpf.

Also mal wieder zurück zum Baumarkt und den Rest noch geholt, inzwischen war’s aber schon so dunkel, dass man es gut sein lassen musste.

Tag 2.: Mini-T., so what from not amused, dass die Eltern schon wieder im Garten rumwuseln wollten statt ihm volle Aufmerksamkeit zu schenken, tat das, was er am besten in solchen Situationen kann: Schrauben in den Mund stecken, mit der Steckdose spielen, am Fuchsschwanz lecken, Maßband Gassi führen, und vor allem im Weg stehen. Ich liebe mein Kind sehr, aber wie können einem 90 Zentimeter Mensch tatsächlich konstant zwischen den Beinen rumwuseln. IMMER!

Es war also zügig klar, das Arbeiten würde sich heute auf die Zeit vom Mittagsschlaf beschränken, denn sonst würde es früher oder später Verletzte geben.

Passenderweise fing es genau dann an zu regnen.

Also Bretter zum Lasieren in den Keller gewuchtet. Der Keller, der seit dem Umzug von vor 5 Jahren zum ausgewachsenen Wertstoffhof mutiert ist. Zwei Meter lange Bretter bei einer Deckenhöhe von 1,90 zwischen Regalen, Gartengeräten, Sommer- sowie Winterreifen, Parkettresten, einer ausrangierten Küche und Trockner/Waschmaschine so durch die Gegend zu bugsieren, dass man noch Platz hat, sie zu lasieren, ja holla die Waldfee. Tetris Level 110 mit Standgas!

Irgendwie hat es Herr T. aber hinbekommen, die Teile auf die Böcke zu hieven, so dass ich pinseln konnte. Erkenntnis des Tages: Crocs sind kein adäquates Schuhwerk zum Lasieren. Aus Platzmangel hatte ich die Lasur in ein kleines Schüsselchen umgefüllt und dieses auf einem der Bretter geparkt. Kennt ihr den Spruch „was sie mit den Händen aufbaut, reißt sie mit dem Arsch wieder ein“? Ja, das ist nicht nur so dahergesagt. Das geht wirklich!

Ich drehte mich kurz rum, stieß mit der Pobacke ans eine Ende des Brettes, und schwups katapultierte sich auf der anderen Seite das Schüsselchen durch die Luft und landete kopfüber genau auf meinem linken Fuß. Dieses Gefühl, wenn kalte Lasur durch die Löcher der Crocs zwischen den nackten Zehen ins Schuhinnere läuft und sich dort ausbreitet…. ew….

Widerlich!! Und ja, das passierte mir nicht einmal, sondern direkt noch ein zweites Mal. Hatte ich erwähnt, dass Mahagoni eher rötlich ist? Der Keller sieht aus als hätte ich das Osterlamm persönlich mit der Kettensäge geschlachtet, ausgeweidet und noch ein paarmal eigenhändig durch die Gegend geschleudert. Die Lasur ist überall. ÜBERALL!

Aber wenigstens konnte ich mich von der Qualität überzeugen: absolut nicht abwaschbar. Auch nicht unter Gewalteinwirkung. Erst recht nicht an Fußsohlen und zwischen den Zehen. Nun gut, ist eh noch kein Sandalenwetter, bis dahin hat es sich hoffentlich verzogen…

Der Vorteil von umgekippter Lasur ist aber: das Streichen geht deutlich schneller, wenn die Bretter schon triefen. Einfach nur mit dem Pinsel verteilen und trocknen lassen. Passt. Denkste.

Inzwischen war draußen Schneechaos ausgebrochen, der Keller dementsprechend kalt und es dauerte und dauerte.

Tag 3: Großwetterlage: April halt.

Tag 4: kurzzeitig blauer Himmel, die Chance musste genutzt werden. Beim Rausbugsieren der inzwischen doch getrockneten Bretter verabschiedete sich alsbald der Felgenbaum und vier Räder verselbständigten sich im Keller. Grmpf.

Ein Blick auf die restlichen Bretter warf plötzlich Fragen auf: warum liegen da jetzt nur 8 Bretter à 80 cm? Wir brauchen doch 10 für die Seitenteile. Ja, Himmel, Arsch und Zwirn. Jetzt nochmal los zum Baumarkt, nochmal sägen, nochmal lasieren? Nä! No freaking way! Dann doch lieber die zwei fehlenden aus Verschnitt zusammenmeisseln. Die rechte Kopfseite vom Beet sieht eh nur der Nachbar *pfiffel*.

Inzwischen hatten wir auch neue Kanthölzer auf 70 cm gesägt, damit wenigstens für die Vorderseite nicht gestückelt werden musste. Wieder per Hand aus Ermangelung einer passenden Zug- oder Tischkreissäge.

Herr T. inzwischen von dem Beet nennen wir es mal latent genervt, machte sich also daran, „aus zwei mach eins“ zu zaubern. An sich kein Thema, wenn denn das Verbindungsstück nicht in sich von drei Seiten gebogen gewesen wär, was allerdings erst auffiel nachdem bereits drei Bretter auf die Kanthölzer geschraubt waren und nun beim gestückelten vierten und fünften Brett Spalten blieben, die weder rechts noch links und erst recht nicht zeitgleich auszumerzen gingen.

Von dickem Hals konnte inzwischen nicht mehr die Rede sein, es war allmählich mehr so der blanke Hass und wir überlegten ernsthaft ein verspätetes Osterfeuer aus dem Ding zu machen.

Irgendwie mit viel drehen, wenden und roher Gewalt hielten sich letztlich die Spalten doch noch in Grenzen und das letzte Brett sollte noch drauf.

Mini-T. forderte sich inzwischen die 8. Folge Peppa Wutz ein und während ich im Wohnzimmer zur Fernbedienung griff, vernahm ich draußen ein gar nicht mal so dezentes „ach scheiss doch die Wand an!“.

Ja, ihr ahnt es. Statt des 70 cm Kantholzes hatte Herr T. eins der 57 cm langen erwischt, und nun war, tatataaaa, das Holz mal wieder zu kurz, um das letzte Brett noch drauf zu schrauben. Déjà-Vu.

Dass wir zwischenzeitlich auch immer noch lasieren mussten, weil bei jedem Sägen ja wieder unbehandelte Seiten entstanden, habe ich fast vergessen zu erwähnen.

Tag 5: Es regnete/schneite immer noch. Herr T.s Urlaub ist vorbei, Frau T. ist inzwischen Expertin für Paneel-, Gehr-, Kapp-, Zug- und Kreissägen-Tutorials auf youtube. Zwei Geräte haben es bis ganz oben auf die Wunschliste geschafft, aber da waren wir wieder beim Dukatenesel. Vielleicht wenn man ihm viel Movicol und Dulcolax …

Tag 6: Die Seitenteile stehen, fast alles ist lasiert, fehlt nur noch die Front, ein Deckel und ca. 2,5 Kubikmeter Erde.

Zwei Stunden später: Die Front steht auch. Nun fehlen noch Querbalken, damit das Ding beim Befüllen nicht auseinanderquillt wie eine flachgedrückte Milchschnitte.

Noch sieht das Wetter gut aus und das Kind schläft. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja noch vorm Herbst, den Kasten fertig zu kriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Plan allerdings, dem Mini-T. ein Klettergerüst in Eigenregie zu bauen, ist bei näherer Betrachtung vielleicht doch nicht ganz so genial. Da muss ich doch glatt mal noch ne Nacht drüber schlafen. Aber falls doch: es findet sich bestimmt auch noch ein vierter Holzton für die Lasur. Ich bin für Vorschläge offen.

Bye

Nadine

 

Update aus der grünen Hölle

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

so langsam frühlingt es im T.schen Bioreservat und Frau T.s Kampf gegen den rollenden Stein das wuchernde Kraut geht ins 5. Jahr.

Seit wir im Spätsommer 2011 einen liebevoll gepflegten und gehegten Garten von zwei sehr netten älteren Damen übernommen haben, richteten wir ihn nach und nach graduell zu Grunde. Ach was sag ich. Hin, wir richteten ihn hin!

Also nicht wir per se. Den Anfang machte Pavel mit seinem Bagger, aber die anschließende Schadensbegrenzung vernachlässigten wir sträflichst. Was in den letzten 5 Jahren diesem Fleckchen Land an Liebe und Aufmerksamkeit vorenthalten wurde, ist in Worten nicht auszudrücken. Kein Wunder, dass es sich allmählich rächt…

Wobei, genau genommen stimmt das so nicht ganz. Wir lieben unseren Garten schon. Sehr sogar. Wir werden seiner nur nicht Herr. Klappte es schon ohne Winzling nicht, ist es mit Winzling geradezu illusorisch geworden, das moosige, distelige grün-braune Inferno jemals wieder in den Griff zu kriegen. Es wuchert überall und zwar frisch aus der Hölle. Grüne Hölle. Aber Hölle.

Also dachten wir, professionelle Hilfe wäre kein Fehler und fingen bereits letztes Jahr damit an, uns tapfer Angebote einzuholen. Was soll ich sagen. Ich weine immer noch ein bisschen.

Lehramt??? Habe ich mich am Anfang meiner Studienzeit ernsthaft für Lehramt entschieden?! Gartengestalter hätte ich mal werden sollen! Die Apotheker des Bausektors. Unfassbar! Ich wusste tatsächlich nicht, dass man Grashalme pro Stück oder Mikrogramm bezahlen muss, denn anders sind mir die Endsummen wahrlich nicht begreiflich.

Es ist ja nun nicht so, als ob das T.sche Anwesen so groß wäre, dass es über einen Süd-, West- und Ostflügel verfügen würde. Also schon, aber das sind mehr so Flügelchen. Spatzenflügelchen. Ach was, Kollibriflügelchen…

Und auf genau jenen Kollibriflügelchen soll ein bisschen Bauschutt entfernt werden, paar Fahrrinnen von Pavels Bagger gefüllt bzw. planiert werden und ein Grasmäntelchen drüber gezogen werden. Halt einfach alles bissl hübsch machen. Kein Schischi, nur eben so, dass man sich nicht die Bänder fetzt, wenn man über die Grünfläche läuft. Klingt nicht so anspruchsvoll. Ist es auch nicht. Bzw. sollte es das nicht sein für jemanden, der sich damit auskennt und über passende Gerätschaften verfügt.

Ein solcher jemand dachten wir sei Herr S.

Herr S. war am Telefon durchaus sehr freundlich und sicherte mir auch gleich für den Folgetag einen Termin zu. Super dachte ich mir, das ist ja mal toll.

Pünktlich um 9 Uhr, nein, sogar ein, zwei Minuten früher stand Herr S. auch vor der Tür und begleitete mich auch unmittelbar an den Ort des Geschehens. Nach einer kurzen Schilderung meinerseits, was wir uns vorstellen, nämlich hauptsächlich wie oben erwähnt platt machen, ging das Gebrummel auch schon los: „viel viel Arbeit. Das ist viel viel Arbeit.“

Nun weiß ich ja bereits von unserer Sanierung, dass man getrost pro geäußertes „viel“ grobe tausend Euro veranschlagen kann. Herr S. schritt also den Garten ab und ich rief im zu „genau 16 Meter ab Hauswand“. Herr S. machte 20 draus. Ja, die Männer mit ihren berühmten 20 cm. Wenn man das hochrechnet, da werden aus 16 Meter schon mal paar mehr. Wie käme man auch dazu anzunehmen, dass „ein Meter“ ein genormtes Maß ist, nee nee, das ist alles Auslegungssache…

Zügig schritt er auch noch die Breite ab.

„19 Meter, genau!“.

Das S.sche Schrittmaß sagte 24.

„Viel viel Arbeit, wirklich viel.“

Es folgte eine kurze Schilderung, was denn die Arbeitsschritte wären, so denn er denn den Auftrag bekäme, nämlich erst Bauschutt abtragen und abtransportieren, dann alles Wurzelwerk entfernen, anschließend fräsen und planieren. Klingt gut, aber da war doch noch was…

„Viel, wirklich viel Arbeit. Ich denke mir was aus und schicke Ihnen da Angebot.“

Er denkt sich was aus? Ah ja.

Ganze 7 Minuten nach Ankunft verabschiedete sich Herr S. auch schon, ohne dass ich überhaupt die Gelegenheit gehabt hätte, den laut Webseite ausgewiesen „Baumrückschnitt-Experten“ zu fragen, ob unser Apfel und die Pflaume denn noch zu retten seien. Stand da nicht auch etwas von „Wir beraten Sie gern in puncto Gartengestaltung“ auf der Webseite? Ich schmunzelte und stellte das Kopfschütteln ein, das Mini-T. schaute eh schon irritiert genug.

Zwei Tage später fischte Herr T. den Kostenvoranschlag aus dem Briefkasten: 8500 €.

Zapperlott, da muss mir doch glatt beim Gespräch ein „viel“ entgangen sein.

Achttausendfünfhundert Euro für Rausrupfen und Plattmachen. Nicht mal Erde wieder auffüllen ist mit dabei…wer will auch schon das Grundstück auf dem gleichen Level wie seine Nachbarn haben? Das ist ja so …. Mainstream.

Aber hey, immerhin nur ein Fünftel dessen, was Herr A. voriges Jahr haben wollte. Der wollte allerdings auch noch pflastern, umzäunen und Jumboggras pflanzen. Zum Preis von nur einem einzigen niegelnagelneuen VW Multivan in gehobener Ausstattung. Ein Schnäppchen sozusagen.

Nichtsdestotrotz werde ich keine 8500 € dafür bezahlen, Wegplatten zu entsorgen und knappe 300 qm per Bagger umgraben zu lassen. Ich wollte den Bagger ja nicht kaufen. Für 8500 € grabe ich das Teil eigenhändig mit ner Kuchengabel um!

Womit wir beim Punkt wären. Es nützt wohl  alles nix. Familie T. wird doch wohl selbst zur Mission „Wir machen den Garten schön“ ranklotzen müssen. Erstes Werkzeug läge auch schon bereit, denn es wird ja ein Gesamtfamilienprojekt, da müssen auch die Kleinsten mit ran.

 

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Anmerkung am Rande: Freiwillige Helfer sind jeder Zeit herzlich willkommen. Diverse Grills und Schwenker stehen allzeit bereit und der Anfang vom Schönmachen ist auch bereits getan.

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Vorausschauend habe ich nämlich schon mal mit der Bepflanzung begonnen. Kakteen im schicker türkiser Pflanzschale, DIY-Style.

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Denn seien wir mal ehrlich, sollte es, was ich befürchte, doch darauf hinauslaufen, dass früher oder später ein Profi ran muss, sind langfristig Kakteen die einzige Lösung. Denn Gießen werden wir uns danach nicht wieder leisten können…

Bye

Nadine

Warten auf Godot

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

so wie es Estragon und Wladimir in Becketts „Warten auf Godot“ erging, ergeht es derzeit auch den T.s.

Nachdem sich das Mini-T. um die Schwangerschaftswochen 30-35 rum auf kleinste Anstrengung hin direkt mit leichten Wehen beschwert hat, ist es ab dem Zeitpunkt, an dem es offiziell kommen „durfte“, in Sitzstreik getreten. Nun ist es ja so, dass zumindest meinerseits eine lange Bahnarbeiter Tradition in der Familie vorherrscht – genaugenommen bin ich das einzige arbeitende Mitglied der Familie, das nicht bei der Bahn beschäftigt ist – insofern liegt die Vermutung nahe, dass Mini-T. sich schon pränatal aus alter Familientradition heraus verpflichtet fühlt, sich an den Bahnstreiks zu beteiligen. Aber bitte doch nicht, wenn gerade gar nicht gestreikt wird! Derzeit herrscht doch normaler Fahrbetrieb und da schafft es doch selbst die Bahn, in der Regel nicht mehr als 24 Stunden Verspätung zu haben! Die hätten wir inzwischen aber um ein vielfaches überschritten…

Nachdem die Hebamme uns ursprünglich mal das Kindergeld für Mai vorhergesagt hatte, fragen wir uns inzwischen ernsthaft, ob wir das von Juni noch schaffen.

Die Bude glänzt, alle Fenster sind geputzt, die Treppe gewischt, die Bäder geschrubbt, Rasen gemäht, Gemüse gepflanzt, Reaktion von Mini-T.: Schluckauf! Nicht mehr, nicht weniger. Schluckauf! Aber Wehen? Ach, woher denn.. ist doch schön kuschelig hier drin und Miete kostet es auch keine…da braucht man auch nicht auf das volle Paket Hebammen-Voodoo reagieren, das m.E. eh nur darauf ausgelegt ist, das Kind raus zu ekeln. Ich sag nur Eisenkraut-Wehentee…wuääääh deluxe mit Sternchen und Krönchen!

Die restlichen Details erspare ich euch mal gepflegt…aber schön ist anders und die Mutterliebe muss schon sehr stark sein, um dem Mini-T. nicht die nächsten 30 Jahre vorzuhalten, was man nicht alles auf sich genommen hat, um es sachte anzustupsen…

Aber nunja, et ist wie et ist, wer nicht will, der hat schon. Raus kommen sie zwar alle irgendwann, irgendwie, aber der Geduldsfaden wird merklich dünner.

Wenigstens ist inzwischen ein Einladungsrohling für unser eventuelles Gartenfest entstanden. Wirklich überzeugen tut das Konzept mich zwar noch nicht, aber es ist ein Anfang…

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Verwendetes Material:

Bye

Nadine

Hallo Frühling Teil Zwei

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich bin desillusioniert. Vollkommen und hoffnungslos desillusioniert. Vor wenigen Wochen habe ich mich ja schon über die missliche Situation der T.schen Außenanlage ausgelassen. Seitdem werde ich auf Schritt und Tritt gefragt, was denn unser Garten inzwischen macht.

Nun, was soll ich sagen. Er wächst. Und zwar ständig und überall, nur nicht da, wo er soll und zur Krönung das Ganze auch noch unter gänzlichem Kontrollverlust.

Der Pavelsche Blitzkrieg liegt zwar inzwischen gute 4 Monate zurück, meiner Funktion als Trümmerfrau konnte ich bislang aber nur unzureichend nachgehen.

IMG_1673Und so steht die Wäschespinne immer noch einsam und alleine, begraben unter einem Berg 80 Jahre alter Tomaten- und Bohnenstangen, zweier Weihnachtsbäumen, diversen völlig morschen Planen, die alleine beim Hinschauen zu Staub zerfallen, Bierkästen und sonstigem Müll. Das Bunte unter dem Apfelbaum sind nicht etwa Blümchen, nein es sind eingewalzte vor sich hin rostende Wäscheklammern. Und ja, das ist tatsächlich unser Apfelbaum!

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Nicht zu glauben, dass er im Jahre 2 vor Pavel noch saftig grün war und blühte… Jetzt ist er nur noch ein trauriger Schatten seiner selbst und gliedert sich damit perfekt ins Gesamtgefüge der aktuellen T.schen Gartensituation ein.

IMG_1677Da wären die 200 lfm einbetonierte Beetumrandungen Marke „frisch aus der Hölle“…

IMG_1676das Gemüsebeet Typ „Wildwuchs- und Schneckeninferno“…

IMG_1674und nicht zu vergessen, der Rasen Model „da wächst kein Gras mehr“.

Es ist gelinde gesagt zum Heulen.

Nun ist es üblicherweise ja so, dass ich handwerklich gar nicht mal so unbegabt bin und Dinge, die mich massiv stören schnellstmöglich aus der Welt schaffe. Aber wie zum Geier schafft man 800 qm grüne und bisweilen nicht so grüne Hölle aus der Welt, wenn man einen ständig wachsenden Mini-T.-Bauch vor sich her schiebt, über die Beweglichkeit eines im Netz gefangenen Blauwals verfügt und eine Kondition und Lungenvolumen aufweisen kann, die mich selbst im Rennen gegen Helmut Schmidt alt aussehen lassen würden…

Die zündende Idee, einen Landschaftsgärtner mit ins Boot zu holen, erhellte die Stimmung zwar für Bruchteile von Sekunden, die Aussage „wo liegt denn ihr Budget, denn mit ich sage mal 5000 € werden wir hier nicht weit kommen…“ erstickte allerdings schon jedes noch so kleine Fünkchen Hoffnung im Keim. Spätestens dann aber beim Eintrudeln des Kostenvorschlages in Höhe einer neuen, nicht ganz so schlecht ausgestatteten V-Klasse, wollte ich mich ins Eck auf den Boden setzen, beide Arme um die Knie schlingen und apathisch vor mich hin wippen.

Frühling hin, Frühling her, es nützt alles nichts, Selbermachen fällt bis mindestens Sommer aus, Machen Lassen ist unbezahlbar, insofern werde ich mich wohl oder übel damit abfinden müssen, dass während Nachbars Blümchen, Obst und frisches Gemüse ernten, wir einmal mehr von Brennnesseln, Efeu, Moos und Disteln eingenommen werden und gebe mich dem Wunschdenken hin, dass im nächsten Jahr alles besser wird.

Stampin‘ Up! Auslaufliste 2015

Damit dieser Beitrag aber nicht ganz so desillusioniert endet, noch einmal schnell der Hinweis darauf, dass am 21.04.15 die Stampin‘ Up! Auslaufliste, auch „Liste der letzten Gelegenheit“ genannt, erscheint. Auf dieser Liste findet ihr alle Produkte, die NICHT in den neuen Jahreskatalog (gültig ab 03.06.15)  übernommen werden und somit das Sortiment endgültig verlassen werden. Mit betroffen sind diesmal leider auch meine heißgeliebte MDS Software, sämtliche digitalen Downloads und die In Colors 2013-2015 *sniff*. Was sonst noch auf der Liste stehen wird, erfahren auch wir Demos erst am 21. April, ich lasse mich also überraschen, was weichen muss, um Platz für Neues zu schaffen.

Fest steht auf jeden Fall, dass die Auslaufprodukte nur erhältlich sind so lange der Vorrat reicht, wer sich also noch das ein oder andere Juwel sichern möchte, sollte schnell sein, denn erfahrungsgemäß sind manch heiß begehrte Teile (wie z.B. Nachfüller in den Lieblingsfarben, Stanzen etc. ) innerhalb weniger Stunden weg, hier empfiehlt sich definitiv die Nutzung des Online Shops.

Und dann steht auch schon bald der neue Katalog in den Startlöchern, woohoo. Ich werde euch auf alle Fälle auf dem Laufenden halten und sofort informieren, wenn es Neuigkeiten gibt.

Bye

Nadine

Hallo Frühling

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

nach ein paar traumhaft sonnigen Tagen hat der Frühling bei uns wieder ein kleines Päuschen eingelegt, zumindest was blauen Himmel und Sonnenschein angeht. Im Garten allerdings, bzw. in der grün-braunen Hölle hinterm Haus, fangen die ersten Blümchen an zu sprießen und sogar der Rasen (also diese Moos-Distel-Löwenzahn-Konglomerat) erholt sich langsam aber sicher vom Pavel Pipowic’chen Bagger, so dass man voller Tatendrang rauslaufen und schreien möchte: „Jaaaaaa ich mach dich hübsch du Garten!“

Selbst die ersten frühlingshaften Kärtchen sind nach Vorlage des Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommer Kataloges 2015 S. 20 vom Basteltisch gewandert.

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Ich fühle mich großartig und reiße freudig die Balkontür auf, hüpfe auf den Rasen, atme die fast schon sommerlich anmutende Luft ein, nicke strahlend dem rasenmähenden Nachbarn zu, sehe mich um und denke augenblicklich: örks.

Rechts der Apfelbaum nach Pavels Baggerattacke ein trauriger Schatten seiner selbst, die Wäschespinne zugeschüttet mit alten Bohnen- und Tomatenstangen, ganz zu schweigen von den zwei nicht mehr ganz so taufrischen Weihnachtsbaum-Überbleibsel. Ein leerer Kasten Kölsch, freudiger Nistplatz von Spinnen, Schaben und Kellerasseln, umgekippte vor sich hin rostende Wäscheklammern in ausgedörrtem wadenhohem Gras, wenn schon keine Blumen, dann wenigstens buntes Plastik…

Links ein ehemals sehr gepflegtes Beet, bei dessen Anblick Frau B., die Vorbesitzerin möge sie in Frieden Ruhe, sich augenblicklich nochmal in den Tod stürzen würde.  Zugegebenermaßen ließ die Ansage an Pavel „können Sie bitte hier vorne am Beet mit der Baggerschaufel durchfahren und die Umrandungen rausholen, damit wir da den Weg verlängern und den Zugang zum Garten um die Terrasse rum pflastern können?“ vielleicht einen Hauch zu viel kasachischen Spielraum. Die Baggerschaufel rammte er nämlich durchaus an Ort und Stelle in den Boden und pflügte einmal alles um, was nicht bei drei auf dem Baum war, die Beetumrandungen allerdings ließ er stehen. Die umranden jetzt eine wilde Kraterlandschaft an entwurzelten Sträuchern und Stauden, die wahllos im Beet verteilt rumliegen. „Habe Steine und Busch liege lasse, kannsdu später in Vorgarten mache“. Bevor ich realisieren konnte, was er meinte, war der Bagger auch schon verladen und auf dem Weg zurück in die Firma. Zurück blieben mehrere ausgegrabene Scheinzypressen, Wacholder, Zwergkiefern und ein ausgewachsener Forsythienstrauch mitsamt riesigem Wurzelballen, die allesamt nur darauf warten, von uns locker flockig aus der Hüfte raus händisch in den Vorgarten getragen zu werden.  Ja nee, is klar.

Ach und habe ich die Beetumrandungen erwähnt? Mindestens 200 laufende Meter Beetumrandung. Überall. Auf dem ganzen Grundstück. Rundherum. Nicht etwa die schönen, nein! 200 laufende Meter aufgestellte 100 x 40 cm Beton-Randsteine, die jeweils ca. 2-4 cm aus dem Boden ragen und in 40 cm Tiefe nochmal „zum besseren Halt“ einbetoniert wurden. „Kannsu in Vorgarten machen“ ja WIE DENN DAS ZEUG STECKT FÜR DIE EWIGKEIT IM BODEN?!“ Davon mal abgesehen, dass es schon immer mein Traum war, einen Vorgarten aus Betonrandsteinen zu gestalten…

Dann wandert der Blick in die hintere Ecke auf die traurigen Überbleibsel der Poolfolie, die lieblos zurückgelassenen Tomatentöpfe, ein verwildertes Nutzgartenbeet, in dem sich Efeu und Brennesseln nur zu wohl fühlen, sehe Reste von Rankhilfen, Holzlatten, zerbrochene völlig vermooste Wegplatten, die Sonne strahlt, die Vögel zwitschern, der Nachbar mäht, ich drehe mich um, gehe zurück ins Haus, schließe die Rolladen, lege mich auf die Couch und möchte ein klein bisschen weinen.

Hab ich aber nicht, ich habe zum Telefon gegriffen, den nächstbesten Landschaftsbauer angerufen, einen Termin vereinbart und werde erst weinen, wenn der Kostenvoranschlag kommt.

In diesem Sinne, euch einen schönen Frühlingsbeginn.

Bye

Nadine

Pavel, immer wieder Pavel

Liebes Saarland und Rest vonner Welt,

Sommer, Sonne, Sonnenschein, da möcht‘ man gern im Wasser sein.

Ja denkste.

Das Hause T. verfügt, wie dem aufmerksamen Leser inzwischen hinlänglich bekannt sein sollte, über einen Pool. Einen großen, blauen, aufblasbaren Pool, der dekorativ im allerhintersten, rechten Eck des T.’schen anderenorts als Garten bekannten Kriegsgebietes steht.

Man sollte also meinen, dass damit genügend Abstand zum Wirkungsraum von Pavel, Stanislaw, ihren Baggern und der entstehenden Terrasse sein sollte. Was soll ich sagen? Tatsächlich, auch nach 14 Tagen Rackern und Ackern, Pflügen und Umwälzen, Mauern und Flexen, präsentiert sich der Pool stolz in seiner monumentalen, unzerstörbaren Herrlichkeit und lädt zwischen all dem Baustellenchaos zur Erholung und Erfrischung ein. Eine kleine Wohlfühloase inmitten von Rohren, Paletten, Baggerschaufeln, Steinen und Rest-Betonhaufen. Ein Traum!

Wäre da nicht Pavel.

Ich mag Pavel. Ich mag Pavel wirklich. Pavel mag mich/uns auch. Was Pavel aber überhaupt nicht zu mögen scheint, sind Kabel.

Hat Pavel jetzt ein prinzipielles Problem mit Kabeln, oder nur mit den unseren? Auf diese Frage kann ich bislang keine finale Antwort geben, denn Pavel hat gerade 14 Tage Betriebsferien und kann zum Problem nicht befragt werden. Fest steht, auf dem T.’schen Grundstück ziehen Kabel und Pavel sich magisch an und das nicht im Guten!

Gerade mal zwei Jahre ist es her, dass Pavel und sein Bagger uns frisch nach dem Umzug mehrere Tage Telefon- und Internetlose Zeit beschert haben. Denn bei seiner Mission „baue eine Betonfundament für die Garage“ hat Pavel nicht nur das leuchtend orange-gelbe PVC Warnband mit der Aufschrift „Achtung Erdkabel“ durchtrennt, nein, er hat auch die komplette mediale Zuleitung zum Hause T. im Kern zerfetzt (was die Herren vom magentafarbenem Konzern in für mich immer noch unvorstellbarer Rekord-Geschwindigkeit repariert hatten).

Man könnte also sagen, dass man in gewisser Weise vorgewarnt war.

Was hat das nun alles mit dem T.’schen Pool zu tun? Nun, so ein 12.000 Liter Pool gibt eine eindeutig bessere Figur ab, wenn regelmäßig das Wasser umgewälzt wird. Dieses geschieht in der Regel unter Zuhilfenahme einer Pumpe. Einer elektrischen Pumpe. Einer Pumpe also, die ein Kabel benötigt.

Da die T.’sche Außensteckdose leider nicht in unmittelbarer Nähe zum Pool beheimatet ist, musste eine Kabeltrommel die Distanz überbrücken, ca. 20 Meter weit. Von der Hauswand ins hinterste rechte Eck des Gartens.

Frau T., ihres Zeichens sporadisch mitdenkend, hat also, bevor Pavel mit dem Bagger anrückte, besagtes Kabel hinter dem Apfelbaum, am äußersten rechten Rande des Grundstückes lang gelegt, so dass es wirklich zu keiner möglichen Kreuzung des Kabels mit der Fahrstrecke des Baggers kommen kann. Auf die Anbringung eines orange-gelben PVC Warnbandes mit der Aufschrift „Achtung Erdkabel“ habe ich zugegebenermaßen verzichtet, da sich dies ja erfahrungsgemäß als wirkungslos herausgestellt hat.

Soviel zur Fahrstrecke. Kommen wir zur Parksituation. Das T.’sche Grundstück bietet geschätzte 400 Quadratmeter Möglichkeiten, um so einen Bagger abzustellen. Ziehen wir die möglichen Abstellplätzchen für eine abgekuppelte Baggerschaufel noch mit in Betracht, summiert sich das Ganze auf bestimmt 600 Quadratmeter verfügbarer Fläche (inklusive einer großen, von Pavel selbst gegossener Betonplatte, deren alleiniger Zweck es ist, jeglicher Art von Fahrzeugen eine schöne und saubere Parkmöglichkeit zu bieten).

Behalten wir also im Hinterkopf: 20 Meter Kabeltrommel-Verlängerungskabel am Grundstückrand, 400 Quadratmeter frei verfügbare Parkmöglichkeiten.

Was macht Pavel?

Treffer 1:

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Treffer 2:

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Treffer 3:

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Unnötig zu erwähnen, dass auch noch 4 gestapelten Paletten und ein Haufen Rohre und Ketten ihren Weg auf das Kabel gefunden haben. Das einzige Kabel im ganzen Garten. Dem 600 Quadratmeter großen Garten.

Jardin-desTuileries-Henri-Vidal

Fazit: Die Poolpumpe hat seit Tagen keinen Strom mehr gesehen. Die ehemals erfrischende, kristallklare Wohlfühloase gleicht jetzt einer milchigen Plörre und statt mit Cocktail, Obst und Schirmchen im kühlen Nass zu dümpeln, rennt Familie T. bei gefühlten 40° stündlich mit Messbechern, Chemikalien und pH-Teststreifen zum Ort des Grauens, in der Hoffnung, die 12.000 Liter nicht komplett austauschen zu müssen. Denn was bei Pavel abgeht, wenn er plötzlich auch noch 20 Meter leuchtend gelben Gartenschlauch sichtet, möchte ich mir gar nicht erst vorstellen.

Und mit diesen Worten geht es jetzt für mich in die nächste Runde „Schul-und Unikrempel-Abheften“ und wenn das erledigt ist, man mag es kaum glauben, habe ich wieder freien Zugriff auf meine Bastelschränke, den Schreibtisch UND den Fußboden (ein Gefühl, das ich seit Wochen nicht mehr kannte) und wenn dann auch noch das kreative Mojo seinen Weg wieder zurück zu mir findet, seht ihr auch endlich mal wieder Bilder von dem, wofür dieser Blog ursprünglich mal entstanden ist: Kreatives mit Liebe gemacht!

Bye

Nadine

P.S. Wobei ich mindestens zwei Leser in den letzten Wochen glücklich gemacht haben dürfte:

1.

Ich lese deinen Blog ja wirklich gerne, du solltest über ein Buch nachdenken. Nur das Basteln finde ich wirklich unnötig.

2.

Ich danke dir sehr für die immer wieder tollen Geschichten! Heute morgen musste ich mich echt beherrschen, um vor Lachen nicht den Kaffee über den Laptop zu spucken. Wenn du die kreativen Sachen einfach weg lassen würdest, hättest du bestimmt mehr Zeit zum Schreiben.

Zweifellos gibt es einige Dinge, die Sie wahrscheinlich über Medikamente nachdenken. Einige Medikamente werden verwendet, um Infektionen zu ansprechen, die durch Ohrenentzündungen verursacht werden. Absolut, schulden Sie mit Ihrem Arzt zu überprüfen, um zu sehen, ob eines dieser Heilmittel eine sichere Wahl für Sie ist. Unser Artikel konzentriert sich auf Preise Azithromycin. Was hast du zu wissen ? Wenn Sie irgendwelche Bedenken über haben, überprüfen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Droge nehmen. Die meisten Menschen sagen, dass die Kraft von Kamagra gut dokumentiert ist. Während die Droge mit der Verbesserung der Übelkeit gutgeschrieben wird, kann es auch die Stimmung im Schlafzimmer töten. Was sollten Sie mit einem Apotheker vor dem Kauf Kamagra besprechen? Diskutieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie neu Medikamente einnehmen. Wenn Sie Zureden über Kamagra möchten, wird einer der Gesundheitsdienstleister vorhandene Medikamente, die für Sie tauglich sind, zu nehmen. Sie dürfen dann das Heilmittel kaufen.

Pavel Pipovic und Stanislaw Popow und der erste Tag als Weltmeister

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es ist soweit, deutsche Panzer rollen wieder und zwar gleich doppelt. Wobei nein stimmt gar nicht, es sind keine deutschen. Das eine ist ein luxemburgischer und das andere ein russischer. @Herrn T.: ich möchte jetzt keine Witze über luxemburgische Panzer hören. WIR HABEN WELCHE! Und es ist egal, ob sie Räder haben oder als Denkmal getarnt irgendwo rumstehen, es sind Panzer und sie sind luxemburgisch! Und auf unserem Weg, die Weltherrschaft an uns zu reißen, zögern wir nicht, sie einzusetzen. Jawohl!

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Aber ich schweife ab. Nach einem Wochenende in Somewhere in the Middle of Nowhere, (also im Hunsrück) zum alljährlichen „Hüttentreffen“¹ mit alten Studienkollegen von Herrn T., ist wieder Montag und Montag ist ja weitläufig auch als Tag der Waage bekannt. Ganze 3 Kilo mehr zeigte das Ding heute morgen an! Unfassbar, und das nur von ein bisschen hunsrückscher gegrillter Sau und Salatteller! (Nudelsalat, Kartoffelsalat, Linsensalat, Thunfischsalat….). Also wirklich NUR Salat!  Ich kann gar nicht verstehen, warum sich das Aufstehen heute morgen eher als Panzerrollen gestaltete als als dynamisches, schwungvolles Aufspringen, es war ja wirklich nur Salat…und Wurst…und Caipicreme…und Pudding…und…

¹ früher mal ein feuchtfröhliches Beisammensein in einer entlegenen strom- und wasserlosen Forsthütte mitten im Wald, inzwischen ein kinderorientiertes Essgelage im schick sanierten Freizeitheim. 

Aber dann fiel es mir wieder ein! Die Trägheit ist bestimmt nur der Müdigkeit zuzuschreiben und ich habe gar nicht zugenommen. Im Gegenteil! Ich habe sogar abgenommen!

Dieses Ding schlägt ja jetzt auch mit 6,2 kg zu Buche! Und da laut Schweini ja nicht nur das Team sondern auch die Fans Weltmeister geworden sind, trage ich dieses Ding ja jetzt auch mit rum…kein Wunder also, dass die Waage ausschlägt!

Hach wie ist dat schön! Da schlägt mein luxemburgisches Herz doch gleich deutsch, frau ist ja da nach 15 jähriger Inklusion flexibel und seien wir mal ehrlich, dass der Pokal mal auf legalem Wege nach Luxemburg kommt, werde ich in diesem Leben nicht mehr erleben (im nächsten auch nur, wenn ich als Anoxycalyx joubini wiedergeboren werde und selbst dann würde ich nicht drauf wetten…). 

Aber ganz im Sinne der Integration, freue ich mir jetzt einfach mit ein Loch in den Bauch, dass WIR Weltmeister sind. Papst kann jeder! Aber Papst UND Weltmeister? Das können nur Ratzi und Jogi.

Dafür nimmt man auch eine kurze Nacht in Kauf. Eine sehr kurze Nacht. Denn kaum war ich mit Freuen und innerlichem Feiern fertig, rollten auch schon pünktlich zum Sonnenaufgang die russischen Panzer in die Casa T. ein.

IMG_0605Sind sind zurück! Pavel Pipovic und Stanislaw Popow! Und sie bauen eine Terrasse.

Stanislaw Popow, seines Zeichens vermutlich früher in Russland Ingenieur, jetzt in Deutschland Polier, und Pavel Pipovic, früher in Russland vermutlich auch schon Baggerfahrer, jetzt in Deutschland immer noch Baggerfahrer, sind zwei nicht mehr ganz so taufrische Herren russischer kasachischer Herkunft, die uns vor zwei Jahren schon unseren Wohnzimmeranbau gemauert haben und damals schon gearbeitet haben, als gäb’s kein morgen mehr. Keine Pause, kein Schwätzchen, kein nix. Nur Ackern in Rekordzeit und gegenseitiges Anschreien.

IMG_3825Heute, zwei Jahre später, hat sich nicht viel verändert. Um nicht zu sagen gar nichts: weder an der Lautstärke, noch an der Arbeitsmoral. Deswegen traue ich mich auch gar nicht, rauszuschauen, aus Angst, dass die Terrasse schon steht und ich gleich nur noch fegen brauche.

Nur Russisch habe ich leider noch immer nicht gelernt, so dass mir auch diesmal der Hochgenuss der verbalen Kommunikation zwischen den beiden vorenthalten bleibt. Ich kann nur vermuten, dass sie sich entweder heiß und innig lieben oder aber sich irgendwann gegenseitig mit den Baggerschaufeln zerpflügen. Und das können sie. Gut sogar! Soviel habe ich aber inzwischen gelernt: Der Ausdruck „Scheißendreck“ ist international und in jeder Situation trefflich anzuwenden.

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Was ich leider in den zwei Jahren vergessen hatte, ist, dass wenn Pavel kurz allein gelassen wird, er sich an Absprachen hält. Und zwar wortgenau.

Die Frage „Baum stähe?“ habe ich zum Beispiel mit einem ausdrücklichen JA beantwortet, aber von Ästen und Äpfeln war ja auch nicht die Rede. Was soll ich sagen, Pavel hat sein Wort gehalten. Der Baum steht. Er hat jetzt nur einen leichten Seitendrall und einen linksseitigen Kahlschlag: „abr stäht! Da wickel Isolierband, dann Baum nicht kapuut“.  Alles klar.

Stanislav Popow, inzwischen zurückgekehrt, schüttelt nur den Kopf und hebt unter diversen „Scheißendreck“-Äußerungen verzweifelt die Arme gen Himmel und beschließt bestimmt zum 400. mal, Pavel keine Sekunde mehr aus den Augen zu lassen.

Aber wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne und so verschanze ich mich lieber bis zu den frühen Abendstunden in meinem Arbeitszimmer und versuche mir nicht auszumalen, was er mit „Swimmingpool bleibe in Eck?“ ausdrücken wollte….denn Stanislav musste gerade nochmal los, um Baustoffe zu holen und Pavel und sein russisches Kettenfahrzeug sind alleine im Garten. ANGST!

Bye

Nadine

 

P.S.: PC und Drucker spinnen immer noch, so dass Frachtscheine für die Magnetesammelbestellung erstellen, Lieferscheine drucken und stückgenau verpacken  leider immer noch im Schneckentempo voranschreiten. Aber auch das wird sein Ende nehmen und irgendwann, ich bin mir sicher, kommt die Zeit, in der ich es schaffe, euch auch wieder mal was Gebasteltes zu zeigen.

P.P.S.:

P.P.P.S.: Ich habe einen Blick nach draußen gewagt….

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Der Pool ist in Sicherheit…jetzt geht’s um den Wohnzimmertisch!

Zweifellos gibt es einige Dinge, die Sie vermutlich über Medikamente denken. Einige Medikamente anfangen verwendet, um Infektionen zu behandeln, die durch Ohrenentzündungen verursacht werden. Absolut, sollen Sie mit Ihrem Arzt zu überprüfen, um zu sehen, ob eines dieser Heilmittel eine sichere Wahl für Sie ist. Unser Artikel konzentriert sich auf Preise Azithromycin. Was hast du zu mitwissen ? Wenn Sie irgendwelche Bedenken über haben, überprüfen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Droge nehmen. Die meisten Menschen sagen, dass die Kraft von Kamagra gut dokumentiert ist. Während die Droge mit der Verbesserung der Übelkeit gutgeschrieben wird, kann es auch die Stimmung im Schlafzimmer töten. Was sollten Sie mit einem Apotheker vor dem Kauf Kamagra besprechen? Diskutieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Medikamente einnehmen. Wenn Sie Zureden über Kamagra möchten, wird einer der Gesundheitsdienstleister vorhandene Medikamente, die für Sie passend sind, zu nehmen. Sie können dann das Heilmittel kaufen.

MDS Tutorial & der Garten des Grauens Teil 2

Hallo liebes Saarland und Rest vonne Welt,

die letzten Tage war es denkbar ruhig hier und das direkt aus zwei guten Gründen: a) Frau T. versucht ihren PC an die Grenzen seiner Belastbarkeit zu bringen und tobt sich nach Belieben in MDS aus und b) der Vorgarten des Grauens hat einen großen Bruder, nämlich den (Hinter-?)Garten des Grauens.

Wie habe ich mich auf die komplette Woche „Pfingstferien“ gefreut! Keine Kutscherei durch die Weltgeschichte, um an Seminaren teilzunehmen, sondern viel Vorfreude auf ein kleines Teamtreffen und viel Zeit, um endlich das Gartendesaster in Angriff zu nehmen. Die Kamera lag beim Teamtreffen mal wieder unbenutzt in der Ecke, aber dafür gibt es das ein oder andere Bild vom Garten des Grauens.

Frau B. (Anm. d. Red.: die Vorbesitzerin), möge sie in Frieden ruhen, würde sich im Grabe rumdrehen, wenn sie sehen würde, was wir dem guten Stück in den letzten zwei Jahren angetan haben.

Denn was früher einmal so aussah,Garten Urzustand

kommt nämlich nach diversen Baggerdurchfahrten, einem Anbau und den Kollateralschäden zweier abruzzischen Gipsern so daher:

Garten des GrauensWo der Gipsmischer der beiden Italianos lang kamen, wächst im Wahrsten Sinne des Wortes kein Gras mehr. Und das, was noch wächst, glaubt mir, das möchte niemand im Garten haben!

Auf jeden Fall haben Frau und Herr T. größere Teile der letzten Woche in devoter Kniestellung verbracht, gezupft und gerodet, was das Zeug hält. Komposthaufen aufgeschüttet, in denen man ohne Weiteres Blauwale verschwinden lassen könnte, um nach 8 Tagen eher desillusioniert festzustellen, dass es an sich immer noch ziemlich identisch aussieht.

Ich schwöre, Efeu und Kreuzblättrige Wolfsmilch vermehren sich ums Doppelte, wenn man nur einmal geblinzelt hat! Und Ameisen. Trilliarden, ach was sag ich, Zilliarden Ameisen. Jede einzelne begleitet von mindestens 8 Kellerasselkumpels und der Nacktschneckenarmada.

Ganz ehrlich, wenn mir noch einmal ein Vegetarier daher kommt von wegen Tiermörder, den zwinge ich, einzig mit einer Pinzette bewaffnet, vor meinem Kohlrabi- und Salatbeet auf die Knie, soll er/sie/es doch über die komplette Wachstumsperiode die Viecher manuell absammeln, um mal einen Begriff davon zu bekommen, wie viele Seelen sterben müssen, bis ein so ein Salatblatt übrig bleibt! Gemessen an der Anzahl kann ich nur sagen, ist so ein Steak eine faire Lösung!

Aber wie heißt es so schön, es ist alles eine Frage der Perspektive und so sieht es, wenn man den passenden Bildausschnitt wählt, stellenweise sogar recht ansehnlich aus:

Gartenbeet

(außerdem verliert selbst der Taj Mahal an Pracht, wenn man weit genug rauszoomt, klick).

Da aber nun mal das Alter nix Schönes ist und die Rücken der T.s jahrelang auf universitäre Hörsäle und nicht auf (un-)ergonomische Gartenarbeit konditioniert wurden, musste auch irgendwann der Garten wieder sich selbst überlassen werden und Frau T. war zu mehr als Maus und Tastatur Bedienen nicht mehr in der Lage.

Aber auch das kann ja durchaus nett sein. Und so habe ich passend zum Erscheinen des neuen Kataloges am 01.07.2014 eine Wunschliste in MDS gestaltet:

Wunschliste MDS

Hier auch als pdf zum Download: Wunschliste 2014.

Und da mir immer wieder zu Ohren kommt, dass sich einige von euch nicht so recht an das MDS rantrauen oder sich prinzipiell mit PC-Software etwas schwer tun, habe ich die „Enstehung“ der Wunschliste einfach aufgezeichnet und in einem MDS-Tutorial festgehalten, so dass ihr das Projekt bequem zu Hause nachwerkeln könnt.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß damit und falls ihr Fragen zum Tutorial habt, hinterlasst einfach einen Kommentar (am besten direkt auf youtube unter dem Video), denn ihr seid vermutlich nicht die einzigen, die diese Frage haben 🙂

Einen schönen Restsonntag wünsch ich,

bye

Nadine

P.S. Mich erreichen auch immer wieder mal Mails, dass es nicht möglich sei, meine Beiträge hier zu kommentieren. Doch, doch, ist es, ihr müsst aber erst, BEVOR ihr auf „Kommentar abschicken“ klickt, das Brot zur Ameise ziehen, oder den Wurm zum Apfel, oder das Auge zum Frankenstein etc….

captcha

Die Übersetzungen sind ab und an mal vertauscht, dann steht da „führe den Apfel zum Wurm“ oder so ähnlich, darauf habe ich aber leider keinen Einfluss, ist mir aber allemal lieber als die elendigen Sicherheitsabfragen, die man selbst nach dem Besuch der Augenklinik nicht lesen kann…

Und nun viel Spaß beim Wurmziehen 🙂

Bye

Nadine

Zweifellos gibt es einige Dinge, die Sie wahrscheinlich über Medikamente denken. Einige Medikamente anfangen verwendet, um Infektionen zu ansprechen, die durch Ohrenentzündungen verursacht beginnen. Absolut, müssen Sie mit Ihrem Arzt zu überprüfen, um zu sehen, ob eines dieser Heilmittel eine sichere Wahl für Sie ist. Unser Artikel konzentriert sich auf Preise Azithromycin. Was hast du zu wissen ? Wenn Sie irgendwelche Bedenken über haben, überprüfen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Droge nehmen. Die meisten Menschen sagen, dass die Kraft von Kamagra gut dokumentiert ist. Während die Droge mit der Verbesserung der Übelkeit gutgeschrieben wird, kann es auch die Stimmung im Schlafzimmer töten. Was sollten Sie mit einem Apotheker vor dem Kauf Kamagra besprechen? Diskutieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Medikamente einnehmen. Wenn Sie Ratschläge über Kamagra möchten, wird einer der Gesundheitsdienstleister vorhandene Medikamente, die für Sie geeignet sind, zu nehmen. Sie können dann das Heilmittel kaufen.

Dankeskarte Work of Art oder der Vorgarten des Grauens

Hallo allerseits,

es gibt endlich wieder was Kreatives für euch: eine Dankeskarte mit dem neuen Stempelset Work of Art aus dem niegelnagelneuen Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2014-2015, den ihr hier vorbestellen könnt!

Das war mal ein Wochenende, wie ein Wochenende sein soll! Zuerst überraschte mich der DHL-Mann Samstag früh mit meiner SU-Bestellung, obwohl ich noch überhaupt gar nicht damit gerechnet hätte, denn am Tag, an dem die Auslaufliste erscheint, wollen sich natürlich ALLE noch die letzten Einträge von ihren Wunschlisten sicher und das natürlich gleichzeitig, was nicht nur den SU-Server in die Knie zwingt, sondern gerne auch mal die Logistik hinter dem Geschehen an seine Grenzen bringt. Insofern war ich perplex, als der Mann in gelb klingelte und im Schweiße seines Angesichts, die tonnenschwere Kataloge und Vorschauprodukte rein hiefte. Begeistert, aber dennoch perplex. Der erste Gedanke: Olé olé, neue Produkte testen Deluxe mit Sternchen und Krönchen, whooohooooooooo! Zweiter Gedanke: Dreck!

Die T. hat nämlich Hand. Und zwar rechte Hand. Blöd! Ist doch „das mach ich mit links“ lediglich ein Ausspruch der Angeberei, die eigentliche Aussage in Wahrheit aber so fern der Realität, wie sie nur fern sein kann. Mit Links kann die T. nämlich gelinde gesagt gar nüscht. Nicht einmal ein Honigglas aufschrauben, wie sie im Laufe des Tages lernen durfte.

Schuld an der Misere hat nicht etwa das übliche „das Kind neigt zu Unfällen“-Phänomen, nein, Schuld hat einzig und alleine der Vorgarten des Grauens.

In einem Anflug von „es ist Feiertag und gutes Wetter, das muss man ausnutzen“ hatte Frau T. nämlich beschlossen „Schatz, wir müssen den Vorgarten weiter umgraben!“.

Hätte ich mal das Jahrhunderte alte Prinzip aller guten Ehen beherzigt und mit „wir gemeint, was Ehefrauen seit Urzeiten mit „wir“ meinen, nämlich „du“! Aber nein, während Herr T. das Prinzip „grab’s um, stampf es tot und verteil es auf dem Grundstück“verfolgte (was im übrigen den Zweck genau so gut erfüllt und zudem eine beachtliche Zeitersparnis darstellt) musste Frau T. in alter monk’schen Manier zu Doppelhacke, Schaufel und Laubrechen (selbstverständlich in der handlichen, rückenschonenden (man beachte die Ironie), 40 cm Miniaturausgabe) greifen und den Vorgarten Quadratzentimenter für Quadratzentimener durchwedeln, um ihn ausnahmslos von jeglicher Art von Wurzeln, Gestrüpp und Baugeröll zu befreien. Immerhin kam nach der letzten Aktion das Sieb nicht mehr zum Einsatz! Ein Funken Vernunft ist also zu Erkennen…

Nun könnte man das Ganze als gnadenlose Übertreibung ansehen und sich denken, dass man sich bei so ein bisschen Vorgarten nun wahrlich nicht so anstellen muss. Nun ist aber das, was bei anderen Menschen als Vorgarten gilt, im Hause ein T. ein nicht enden wollender undefinierbarer Haufen Mutterboden, der dort nur gelandet ist, weil Pavel Pipovic und Stanislav Popow seinerzeit beim Anbau des Wohnzimmers die Maurer des Vertrauens, unter „Abtransport der Muttererde“ das Zwischenlagern im Vorgarten verstanden haben und Familie T. im Baustellenchaos nicht rechtzeitig realisiert hat, dass es zwar durchaus praktisch ist, ein wenig Restboden für etwaige Ausgleichsarbeiten hinterm Haus übrig zu haben, aber den kompletten Aushub eines neuen Kellereingangs und einer zukünftigen 2-Auto-Garage in den Vorgarten zu kippen und da zu belassen, nun wahrlich ein selten dämlicher Plan ist.

Auf jeden Fall ziert der Aushub in seiner zierlichen, grazilen Gestalt nun unseren Vorgarten bereits seit ca. zweieinhalb Jahren und wird mit im wahrsten Sinne WACHSENDER Begeisterung  von Flora und Fauna besiedelt. Das galt es zu unterbinden. Also gruben, hackten und wedelten wir den kompletten Tag vor uns hin, verteilten Schubkarre um Schubkarre Erde auf dem Grundstück und es nahm keine Ende. Am Ende der Kräfte war immer noch ein beachtlicher Haufen übrig, aber das vorläufige Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.

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Fazit des Tages: die Hälfte ist geschafft, das Handgelenk ist morsch, der Rücken ebenso und der Lottoschein zur Verhinderung weiterer Verstümmelungen ausgefüllt.  Auf, dass es doch irgendwann mal für den hauseigenen Privatgärtner reicht. Denn bis Handgelenk und Rücken wieder so einsetzbar sind, dass die zweite Hälfte ran genommen werden kann, sieht der vordere Teil vermutlich wieder genau so aus wie der hintere. Ein Rennen gegen die Zeit, das Familie T. eher nicht gewinnen wird.

Soviel zu dem Thema…nun bastelt es sich mit morschem Handgelenk halt nicht soooo wahnsinnig gut. Aber da waren doch die neuen Stempelchen, die unbedingt ausprobiert werden wollten. Nützt also alles nix,  Stempeln geht auch ohne Handgelenk!

Und tadaaaaa

IMG_0125hier das Ergebnis einer Dankeskarte mit dem neuen Stempelset Work of Art. Ich bin schwerst begeistert! Stempelsets, die ich sehr häufig verwende, um Hintergründe zu gestalten, hole ich mir sehr gerne in der Holzausführung, weil ich dann meine Clearblöcke frei habe für andere Stempel und nicht so häufig wechseln muss. Das führt aber gerne mal zu Nervenzusammenbrüchen meinerseits, denn wer auch öfter mal mit Holzblöcken arbeitet, kennt vielleicht das Problem: „Sie waren alle da drin, warum passen sie jetzt nicht mehr rein????“

Das Verstauen von zig kleinen Holzblöcken in einer Plastikbox kann schon mal zu Aggressionen führen. Das Work of Art Stempelset ist wieder so ein Kandidat. Denn 11 Stempel auf Holzblöcken wieder zurück in die Plastkbox bekommen, ohne dass sie auseinander bricht oder überhaupt gar nicht erst zu geht, kommt einer Level 10 Tetris-Challenge gleich!

Also habe ich mir folgende Lösung zurecktgelegt:

Die Stempel werden ja ab Werk verpackt ausgeliefert. Die Blöcke sind also in der Box drin. Und was einmal reinpasste, passt auch ein zweites mal wieder rein. Also schieße ich, bevor ich auch nur im Ansatz etwas aus der Box rausnehme, ein Foto vom Ist-Zustand, ganz getreu dem Motto „never change a running system“.

coll-14060201So habe ich die Anordnung der Holzblöcke wie sie GARANTIERT wieder in die Box passen wird vor Augen und fange dann erst an, die Stempel zu montieren. Im Anschluss ist es dann mit Hilfe des Bildes total einfach, die Stempel wieder einzusortieren. Da ich aber keine Lust habe, jedesmal das Foto rauszukramen, stempele ich mir die Ansicht auf ein Blatt und klebe es links daneben in die Hülle rein.

In diesem Falle war mir die Ab-Werk-Anordnung aber doch noch ein wenig zu Presswurst-artig. Der Block unten rechts (Bild links unten), also den größeren Klecks unter dem Chevronmuster) verkeilte sich ein wenig zu sehr, hatte aber um den Stempel rum noch genügend Holzrand zum Wegschleifen. Also habe ich ihn kurzerhand so lange über den Bandschleifer gezogen, bis genug abgeschliffen war, dass er von alleine in die Box flutschte. Was nicht passt, wird passend gemacht! Und das geht mit Holz und Schleifpapier ja ohne Weiteres. Problem gelöst, Frau T. glücklich.

Das Glück wurde dann noch mit einem saftigen, zarten, perfekt gegrilltem Stück Rinderfilet aus dem Steakhouse vervollständigt und somit war es für Frau T. ein rundum gelungenes Wochenende.

In diesem Sinne, euch einen guten Start in die neue Woche.

Bye

Nadine

 

Zweifellos gibt es einige Dinge, die Sie vermutlich über Medikamente denken. Einige Medikamente beginnen verwendet, um Infektionen zu ansprechen, die durch Ohrenentzündungen verursacht beginnen. Absolut, müssen Sie mit Ihrem Arzt zu überprüfen, um zu sehen, ob eines dieser Heilmittel eine sichere Wahl für Sie ist. Unser Artikel konzentriert sich auf Preise Azithromycin. Was hast du zu wissen ? Wenn Sie irgendwelche neuigkeiten Bedenken über haben, überprüfen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Droge nehmen. Die meisten Menschen sagen, dass die Kraft von Kamagra gut dokumentiert ist. Während die Droge mit der Verbesserung der Übelkeit gutgeschrieben wird, kann es auch die Stimmung im Schlafzimmer töten. Was sollten Sie mit einem Apotheker vor dem Kauf Kamagra besprechen? Diskutieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Medikamente einnehmen. Wenn Sie Ratschläge über Kamagra möchten, wird einer der Gesundheitsdienstleister vorhandene Medikamente, die für Sie passend sind, zu nehmen. Sie können dann das Heilmittel kaufen.