Willkommen auf meinem Blog

Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich!
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OnStage, OffStage or under the Stage, egal Hauptsache feiern!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich schäme mich nicht, es zuzugeben, von morgen bis Samstag reist die geliebte Ehefrau von Herrn T. in die verbotene Stadt zur OnStage Veranstaltung von Stampin‘ Up!

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Als kleines Zugeständnis musste ich zwar versichern, dass das Mini-T. keinesfalls die längste Theke der Welt kennenlernen wird, denn sollte er jemals auf die Idee kommen, eine Altbiervorliebe zu entwickeln, kann ich bei aller Mutterliebe nicht garantieren, dass ihm sein Erbe sicher bleibt, aber immerhin darf er überhaupt mit! Wir wollen ja mal nicht so sein, er ist ja auch nur zu 25% Kölner.6a4e472c8f434971bf95d8b95e2a5c55

Salt Lake City wäre zwar durchaus auch sehr geil, aber vom Saarland aus doch a bisserl weit weg für das Live Event, so dass es diesmal doch „nur“ für das kleinere lokale Event in Düsseldorf gereicht hat, aber auch das fühlt sich für mich schon wie Urlaub an. Bzw. noch nicht ganz, denn Koffer wollen noch gepackt werden und dem Zwerg auch noch eine 4 Stunden Autofahrt schmackhaft gemacht werden, aber dann….DANN….

D A N N …. hat Muttern frei!

Während Mann und Kind im Hotel, am Rheinufer oder wo auch immer sich die Zeit vertreiben, werde ich zum ersten mal seit Monaten ganz alleine mit den restlichen SU-Mädels lecker schmecker essen und es mir gut gehen lassen.

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Zu feiern gibt es nämlich auch was: die Arbeit der letzten drei Jahre hat ordentlich Früchte getragen, so dass in der Sale-A-Bration mein kleines, feines Team derart Zuwachs bekommen und mein super toller Kundenstamm so fleißig Workshops gebucht bzw. direkt bestellt hat, dass ich tatsächlich eine Stufe in der Stampin‘ Up! Karriereleiter hochgefallen bin! Ich freu mich wie Schnitzel und schicke ein ganz ganz ganz großes Dankeschön an all meine lieben Kunden und natürlich auch meine Teammädels raus. Ihr seid die Besten!

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OnStage, Beförderung und kinderlos….?? Olé olé, ick lass mir überraschen ob nach der Veranstaltung OffStage nicht UnderTheStage endet, hicks.

Nee wird’s nicht. Die olle T. trinkt ja nix außer O-Saft, aber beim derzeitigen Schlafmangel reicht der vielleicht auch schon aus…Prost! Feiern werde ich so oder so. Und sei es nur, den neuen Katalog! Den bekommen alle Teilnehmer der Veranstaltung nämlich auch schon ausgehändigt. Nur einer der vielen Gründe, warum ich so lange schon sooooo gerne Demonstratorin bin.

Womit wir auch schon die Überleitung zu meinem nächsten Anliegen haben: Neuer Katalog, so schön und heißersehnt er auch ist, heißt leider auch immer ade, alter Katalog.

Die Auslaufliste 2016

Der Jahreskatalog 2015/2016 ist zwar noch gültig bis zum 31.05.2016, nichtsdestotrotz wird bereits ab dem 18. April um 21.00 Uhr (MEZ)/20.00 Uhr (WEZ) die Liste der auslaufenden Produkte, also der Sachen, die NICHT in den neuen Katalog übernommen werden, verfügbar sein. Zum Beispiel werden wir uns von allen Produkten in den InColors 2013-2015 verabschieden müssen *schnief*, aber dafür kommen ja auch wieder 5 neue Trendfarben.

Was ich damit sagen möchte: erfahrungsgemäß sind gerade Stempelkissen, Nachfüller und Papier der auslaufenden Farbpalette in Sekundenschnelle ausverkauft. Wenn ihr also noch Wünsche aus dem aktuellen Katalog habt, könnt ihr zwar gerne warten, bis die Auslaufliste rauskommt und eventuell Sachen zum reduzierten Preis ergattern, es birgt aber leider auch immer die Gefahr, dass manche Sachen schneller vergriffen sind, als wir schauen können. Traurig, aber wahr. Wie jedes Jahr gilt aber auch diesmal, wenn weg, dann weg. Denn auch wenn der Katalog noch gültig ist, können Artikel, die ausverkauft sind, leider nicht mehr nachgeordert werden. Ich rate euch also inständig, eure Herzenswünsche noch zu bestellen, bevor die Auslaufliste erscheint, oder aber zur genannten Uhrzeit mit schnellen Fingern den OnlineShop zu nutzen. Ich tue zwar immer mein bestes, Bestellungen sofort einzutippen, aber  manchmal klappt es halt doch erst wenn der Zwerg schläft und das kann für den ein oder anderen Nachfüller schon zu spät sein.

So ihr lieben, dies gesagt werde ich mich jetzt mal ans Packen des Koffers machen und auch wenn wir noch keine Bilder von den neuen Produkten bzw. vom neuen Katalog zeigen dürfen, schaffe ich es vielleicht das ein oder andere Foto von OnStage bei Facebook oder Instagram zu posten. Schaut also gerne mal rein.

Meine Swaps, die paar wenigen, die ich für meine Teammädels geschafft habe, zeige ich euch dann Anfang der Woche und werde euch dann hoffentlich auch wieder einen ausführlichen Bericht von der Veranstaltung liefern können.

Bye

Nadine

 

Inspiration & Art Bloghop: „Einladung zu…“

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

et hat etwas gedauert, aber das Inspiration & Art Bloghop Team hat es wieder mal geschafft, sich zusammenzurufen und einen neuen Hop ins Leben zu rufen, diesmal mit dem Thema „Einladung zu….“

Wie ihr vielleicht sehen könnt, hat es eine kleine personelle Änderung gegeben. Steffi und Tanja mussten Zeitmangel bedingt leider ihre Prioritäten umshiften, so dass diese beiden Plätze fortan von Melanie und Kim mit ihren wundervollen Blogs besetzt werden. Ich freue mich sehr darüber, denn beide Mädels sind super kreativ und haben ein, wie ich finde, extrem gutes Händchen für Details, so dass ich sehr gespannt bin, wie ihre beiden ersten Bloghop Projekte wohl ausschauen mögen. Wir tauschen uns da vorher nämlich nicht aus, sondern werden auch am Tag selbst überrascht.

Warum das Thema „Einladung zu…“ ? Man kann es drehen wie man will, aber SU hat einfach zu wenig Einladungsstempel im Sortiment. Nie ist der passende dabei und so dachten wir uns, zeigen wir mal, wie man improvisieren kann, wenn eben nicht der passende Stempel greifbar ist.

Im Hause T. wird diesmal zum Kindergeburtstag eingeladen, wenn auch erstmal nur fiktiv. Im Sommer wird das Mini-T. bereits ein Jahr alt und auch wenn es ihm herzlich egal sein wird, wäre es doch schön, ein paar liebe Menschen an dem Tag hier zu haben.

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Ich habe mir sagen lassen, dass es bei Kindergeburtstagen die Faustregel gibt, so viel Jahre wie das Kind alt wird, so viele Kinder lädt man ein.

PERFEKT!

Denn für ne Massenproduktion ist die Karte wahrlich nicht geeignet, wie ich im Verlauf feststellen durfte.

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Seht ihr die Textur vom Papier? Das ist das Stampin‘ Up! Aquarellpapier, das ich erst mal mit dem Stempelset Timeless Textures aus dem Frühlingskatalog durchsichtig embossed habe. Danach kamen mit den Fingerschwämmchen die unterschiedlichen Farben drauf. Wenn man dann mit einem feuchten Tuch drüber wischt, verlaufen die Farben ein wenig ineinander und auf den embossten Pünktchen werden sie gänzlich weggewischt, so dass es wieder weiß durchschimmert.

Die bunten Pailetten sind aus dem Kartenset Malerische Grüße, das ich euch kürzlich vorgestellt habe. Die Farben sind einfach zu schön! Auch der Stempel „Grund zum Feiern“ ist daraus. Es sagt ja kein Mensch, dass auf einer Einladung explizit EINLADUNG stehen muss, das ergibt sich ja aus dem Text, den man reinschreibt. Von daher sollte man auch einfach mal zu einem anderen Textstempel greifen, die Gäste werden es schon verstehen…

Die restlichen Materialien ergeben sich glaube ich aus der angehängten Liste. Falls Fragen sind, nur zu 🙂

Am Ende kam dann noch ein bissl Glitzer mit dem Wink of Stella Stift hinzu, denn Glitzer geht immer.

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Erkennt man das so auf dem Foto?

Ich war auf jeden Fall recht zufrieden mit dem Resultat, aber für 60 Leute würde ich die Karte dann doch nicht werkeln wollen, dazu waren es mir dann doch zu viele kleine Schritte.

Hier noch die Materialliste:

Angaben beziehen sich auf den Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2015/2016 und den Frühjahrskatalog 2016, nach Ablauf dieser Kataloge ist das Material möglicherweise nicht mehr erhältlich.

Und nun springe ich mal zu den Kolleginnen und bin gespannt, wie sie das Thema umgesetzt haben.

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Bye

Nadine

 

 

 

 

Und plötzlich war Sommer

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

mit latent schlechtem Gewissen beantworte ich derzeit Mails, mit besorgten Anfragen, ob denn im Hause T. alles in Ordnung sei, der Blog sei so still.

Seid beruhigt, ja hier ist alles in Ordnung. Es ist nur so, dass ich einfach sehr, sehr, sehr müde bin. Und latent gereizt. Müde und gereizt. Denn während ich mir Nacht um Nacht mit einem immer wieder aufwachenden Mini-T. um die Ohren schlage, philosophiert um mich rum gefühlt die gesamte Östrogenfraktion, was ich alles tun könnte, um ruhigere Nächte zu bekommen bzw. darüber, was ich wohl falsch mache, dass ich sie immer noch nicht habe. Ja nee ist klar, danke für’s Gespräch, ich geh dann mal wieder ins Bett.

Das mag undankbar klingen, meint das Umfeld es vermeintlich „ja nur gut“ und es ist sicherlich nicht so böse gemeint, wie es jetzt klingen mag, aber ganz ehrlich, erstens kann es Gott und der Welt egal sein, wann das Mini T wie und wo schläft und zweitens: ich würde danach fragen, wenn ich gute Tipps diesbezüglich haben wollte. Und das sage ich nicht nur, weil man mit Schlafmangel deutlich schneller gereizt ist, sondern weil ungefragte Ratschläge auch ohne Schlafmangel bedingte Gereiztheit und Baby meistens nicht das bewirken, was sie sollen, egal wie gut gemeint sie auch sind.

Das ganze Gerede über vermeintliche Wasseradern, Magnetfelder, Schallwellen, die ach so wichtigen Schlafrituale, Schlafpositionen, Bettausrichtungen, Abendmahlzeiten, getragene Kleidungsstücke an, in und um Kinderbettchen herum kann ich nach inzwischen gut 9 Monaten mit Verlaub nicht mehr hören! Es ist ja nicht so, als ob man in einem dreiviertel Jahr genügend Zeit gehabt hätte, um auszuprobieren, zu fragen und zu googlen, was klappt und was nicht. Und tadaaa, es klappt nichts von alledem, sonst wäre das Problem nicht mehr.

Nichts destotrotz, sei es die Kassiererin,  die Friseurin, die Rentnerin von nebenan, gegenüber oder gänzlich Unbekannte, völlig egal wer, ein Blick in den Kinderwagen und schon schießt es raus „und, schläft er durch? Nein? Hast du/Haben Sie schon mal xxxx (füge hier einen Schwachsinn deiner Wahl ein) versucht?“.

Ja, habe ich und rate mal, auch das hat nicht geklappt, denn erstens würde ich sonst nicht so sch… aussehen und zweitens ist es auch völlig egal, denn manche Menschen schlafen nun mal schlecht. Egal ob groß oder klein, aber da wird es auch nicht zum Thema aller Themen gemacht, oder hört ihr im Umfeld regelmäßig  „na, schläfst du noch durch oder hat die Blasenschwäche/senile Bettflucht schon eingesetzt?“ um anschließend was von Granufink und Beckenboden Feng Shui gepredigt zu bekommen, das die Nichte der Schwägerin der Arbeitskollegin irgendwann vor Jahren in der Apothekenrundschau gelesen hat.

„Nein, er schläft nicht durch und weißt du was? Das ist völlig normal!“.

Wäre es das nämlich nicht und ein total seltenes Phänomen, gäbe es keine Trilliarden Baby-Schlafratgeber à la „jedes Kind kann schlafen lernen“ und noch mehr Foren von verzweifelten Müttern mit Augenringen so groß, dass man im Winter den gesamten Fuhrpark der städtischen Betriebe damit bereifen könnte! Babys schlafen einfach aus Erwachsenensicht scheiße. Punkt. Die einen mehr, die anderen weniger. Mal hat man Glück, mal hat man Pech. Nichtsdestotrotz ist häufiges Aufwachen bei Säuglingen ein ganz ureigener Überlegensinstinkt und kein pathologisches Phänomen. Nicht mehr, nicht weniger.

Ja, ich kann ihn in ein T-Shirt von mir einwickeln,  ja, ich kann ihn ausquartieren und Türe schließen, ja, ich kann ihn auch schreien lassen. Ich kann all das aber auch einfach bleiben lassen und ihn einfach das sein lassen, was er ist: ein Baby im Wachstum, das zahnt, mal Hunger, mal Angst, mal Durst, mal nen Pups quer hat oder sich einfach vergewissern will, dass Mama und Papa noch da sind. Manche schlafen gut und manche halt eben nicht. Wir haben ein Exemplar letzterer Sorte, düdüm. Und deswegen liegt Familie T. seit Monaten pünktlich um 20 Uhr im Bett, hält Händchen, summt Liedchen vor sich hin und lässt Tag um Tag und Nacht um Nacht vorbeiziehen und stellte kürzlich fest, dass um 20 Uhr ja schon gar nicht mehr richtig dunkel ist! Da isser dahin der Winter. Völlig unbemerkt, vorbeigezogen im Schlafentzug und plötzlich war der Sommer da und ein komplettes Jahr um. Wahnsinn.

Aber irgendwann wird auch das wieder besser werden und wir wieder nach Sonnenuntergang unter die Bettdecke krabbeln. Bis dahin aber laufen wir auf Sparstrom und sind dankbar für jeden, der die Augenringe einfach zur Kenntnis nimmt und nicht meint, uns zum 400. mal die Vorzüge von Ferber und ähnlichem Irrsinn auflisten zu müssen.

Einen Vorteil hat es aber, angeblich sind nach einer Studie müde Menschen am Kreativsten. Bislang kann ich das zwar mal nicht behaupten, aber wer weiß, vielleicht bin ich noch nicht müde genug?

Vielleicht bezieht sich das aber auch auf die Fraktion Mütter, die wohlduftend, geschminkt und perfekt frisiert morgens um 9 zum Babytreff kommen, flöten, dass sie ja gaaaaaaar nichts geschafft haben und dann drei bis vier verschiedene selbstgebackene Motivtorten zu Karlotta-Loreens erstem Geburtstag hervorzaubern, mit der Bitte, kräftig zuzuschlagen, zu Hause stünden noch drei weitere.

Zu der Fraktion gehöre ich allerdings nicht. Ich gehöre mehr so der Sorte, die es als echten Tageserfolg wertet, wenn um 15 Uhr wenigstens einer von uns beiden gewaschen ist, keinen Schlafanzug mehr an hat und was gegessen hat, das bestenfalls kein runtergefallenes Stück Wurst/Käse/Toast vom Vortag war, das Mini-T. auf seiner Erkundungstour vom Boden gekratzt und in den Mund befördert hat.

Für die französischsprechenden unter uns:

Kurzum: das unser Leben mit einem Säugling ist anstrengend. Schön, keine Frage, aber zeitintensiv und anstrengend. Und weil es das ist und das Mini-T. schlafen (vor allem alleine schlafen) erst noch lernen muss. Ist es hier so still und der Basteltisch so leer.

Wobei an sich stimmt das nicht mal. Es gibt nur keine „eigenen“ Kreationen. Glücklicherweise gibt es aber bei Stampin‘ Up! jede Menge super praktische Projektkits, die leider viel zu oft überblättert werden, mit denen man aber ratzfatz auch tiefkomatös und schlafentzugbedingt mit zwei linken Händen und jeweils 5 Daumen pro Hand persönliche Karten werkeln kann. Kleiner Einblick? Kartenset „Malerische Grüße“ (139872, 42,5 €, S. 80)

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20 Karten in unter 40 Minuten. Genau das, was Frau „auf Reserve“ braucht. Und das dazugehörige Stempelset ist sowieso total toll, so toll, dass ich mir das Set gleich nochmal in Englisch bestellt habe.

Und so sieht so ein Kit aus, wenn es geliefert wird:

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Da ist wirklich alles drin, was man braucht. Sogar ein Acrylblock und Klebepads!

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Selbst, wenn man nicht vor hat, sich genau an die Vorlage zu halten, sind so viele tolle Kleinigkeiten mit drin, dass man die Sets auch perfekt für andere Projekte nutzen kann. Die Pailletten und Holzembellishments z.B. sind bei mir im Dauereinsatz, glücklicherweise sind es nämlich so viele, dass man alle 20 Karten fertig stellen kann und trotzdem noch Material übrig hat.

Und auch wenn das Design „vorgegeben“ sind, können sich die Karten wirklich sehen lassen, genau mein Geschmack:

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Zum Geburtstag oder einfach nur so.

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Als kleiner Frühlingsgruß. Einfach super schön.

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Das zweite Kit werde ich definitiv für die Sommermonate meines Project Life Albums nutzen. Fehlt nur noch das passende Wetter und viele schöne Fotos.

Bye

Nadine

 

112 da werden Sie geholfen. Vielleicht. Oder auch nicht.

Und dann war da noch die Sache mit dem CO-Melder…
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es ist 2:52 Uhr und so langsam komme ich wieder in einen normalfrequenten Pulsbereich.

Was war passiert?

So genau weiß ich es jetzt auch nicht, aber es fing damit an, dass ich mit dem Mini-T. ins Bett ging. Herr T. hatte mal wieder die extralange Schicht, so dass auch klar war, die Nacht wird sich zwischen mir und dem Mini-T. abspielen, dessen Schlafzyklus momentan eher in die Kategorie „für’n Arsch“ „für die Füße“ einzusortieren ist.

Wie durch ein Wunder beschränkte sich der Parcourslauf durchs Bett aber nur auf 20 statt der üblichen 45 Minuten, so dass tatsächlich auch Frau T. mal zügig eingeschlafen war.

Es wurde Mitternacht und Mini-T. hatte sich noch nicht gemeldet, sprich, die Nacht versprach mal mehr als 3 Stunden Schlaf am Stück, ein Hochgefühl der Glückseligkeit.

Und dann…
dann fiepte es.

Laut. Schrill. Fies.

Innerhalb von Millisekunden war der Puls auf 240 und ich wusste erst überhaupt nicht, was Sache ist. Aber hey, Kind schläft und das muss auch so bleiben!!!

Also schälte ich mich sekundenschnell aber elfengleich aus dem Bett, schwebte zur Schlafzimmertür und schloss sie, damit der Krach wenigstens ein bisschen gedämpft sei. Runtergehen und Ausmachen, was auch immer es sein mochte, war erst mal keine Option, denn das Mini-T. ist feinsensorisch und schlaftechnisch leider etwas fehljustiert. Es kann zwar sehr wohl eine ganze Armada an Martinshörnern, US-Kampfjets und nicht TÜV-konforme Motorrad-Auspuffen dröhnen, das juckt es nicht die Bohne. Aber eine einzige knarzende Treppenstufe oder Diele und die Nacht ist gelaufen.

Also legte ich mich schweißgebadet aber stolz, den 80 Jahre alten Holzfußboden nicht zum Knarzen gebracht zu haben wieder ins Bett und dann schoss es mir in den Kopf: der CO-Melder!

Das fiese, penetrante Fiepen ist der CO-Melder. Oder etwa nicht? Und wenn doch? Nein, kann ja gar nicht, der Ofen war seit Wochen nicht an! Und wenn doch? Scheiße.

Normale Menschen würden in so einer Situation jetzt einfach runter gehen und nachschauen. Ok, das kann bei tatsächlichem Kohlenmonoxidauftreten ziemlich zügig eine sehr dumme Idee sein, aber mal kurz Luft anhalten und vergewissern sollte drin sein.

Nun ist Frau T. aber kein normaler Mensch mehr sondern Mutter.
Innerhalb Bruchteilen von Sekunden funkte das Hirn also: „CO-Meldung ->Kind retten, Haus evakuieren, Feuerwehr rufen!“

Nun ist Haus Evakuieren aber so ne Sache, wenn man im letzten Raum des Hauses ist und das Kind nicht durch die vermeintliche Erstickungshölle im Erdgeschoss tragen will. Also Rollo hoch, Fenster auf, völlig verdutztes Mini-T. aus dem Schlaf im BabyBay ans offene Fenster gezerrt, frei nach dem Motto, lieber erfroren als erstickt und 112 gewählt.

Und dann ging der Puls erst richtig hoch. Von allen Volldeppen, die es bundesweit leider Gottes auf Leitstellen so gibt, erwisch ich immer den Leithammel.

Ich also im „ich muss mein Kind retten“-Aktionismus kurz und knapp mein Anliegen erklärt, sagt der Typ: „ich schicke Ihnen jetzt keine Feuerwehr desto sie haben sich vergewissert, ob es der CO-Melder ist“.

WTF???

Muss ich jetzt tatsächlich nachts um eins einem Leitstellenleithammel erklären, dass man einen Raum, in dem ein CO-Melder piept nicht betritt? Erst recht nicht, wenn sich im Haus ein Säugling befindet, der noch wesentlich sensibler auf Vergiftungen reagiert als es Erwachsene schon tun?? Nur mal so am Rande, wir reden hier von einem Gas, das man weder sehen noch riechen kann, sondern einzig und alleine daran erkennt, dass man tot am Boden liegt. Und selbst beim „Nachschauen“ hätte ich ihm nichts anderes sagen können als dass es piept.

Mini-T. fror unterm Fenster, ich kochte am Telefon über.

„Sie sagen mir jetzt ernsthaft ich soll da rein gehen?“

„Na Sie müssen schon sicher sein, dass der Melder ausschlägt“

Im Hintergrund Fiepen, das Fledermäuse panisch vom Himmel fallen lässt.

„Ich geh doch da jetzt nicht rein, ich bin allein im Haus mit ’nem Säugling“.

„Ja, aber wenn es ein Fehlalarm ist, schicke ich kein Auto“

„Ja und wenn es kein Fehlalarm ist? Genau das soll ja geprüft werden!“.

„Ich schicke Ihnen so kein Auto“

Mein Blut kocht über.

„Wie ist ihr Name?“

„Feuerwehr Notruf“

„Ich weiß, wo ich angerufen habe, Ihren Namen möchte ich wissen“

„Feuerwehr Notruf“

„Ist das jetzt Ihr Ernst? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass sich nicht rausfinden lässt, wer Sie sind? Nur am Rande, ich bin mit ’nem Notarzt verheiratet, das ist morgen ein Anruf bei der Leitstelle.“

„Das klären wir später. Dann schicke ich Ihnen jetzt die Polizei, dann können die kucken“.

Damit wir dann potenziell zu viert tot in der Bude liegen? Die Polizei kann ja viel, aber CO-Melder tragen die auch nicht am Mann und wenn sie nicht irgendwelche Superheldenfähigkeiten haben, was ich nach bisherigem Erfahrungsschatz mit der saarländischen Polizei ausschließen kann, können die auch kein Kohlenmonoxid erschnüffeln.

Ich tobte.

Frau T. kann ja auch viel, was sie aber gar nicht kann, ist der Umgang mit Volldeppen kompetenzfernen Menschen! Aber gut, wenn der Notruf nicht hilft, nimmt man sich der Sache halt doch selbst an.

„Danke, die brauch ich jetzt auch nicht, dann lös ich das Problem halt selbst“. Klick. Arsch!

Sterben wollte ich allerdings nicht, ohne den besten Ehemann von Welt benachrichtigt zu haben, also funkte ich auch noch den um inzwischen halb zwei aus dem Bett. Da kann die arme Socke mal im Dienst schlafen und dann ruft die tobende Alte wegen Piepen an…

Nachdem der mich dann beruhigt hat und mir versichert hat, dass unser Melder schon bei ganz geringen Mengen Alarm gibt und ich ruhig kucken gehen kann, das Handy aber bitte mitnehmen sollte, hab ich das inzwischen bibbernde aber fröhlich glucksende Mini-T (olé olé endlich sind alle wach und bespielen mich sicher gleich) heldenhaft allein gelassen und machte mich auf den Weg Treppe abwärts, nur um festzustellen, dass das frenetische Piepen inzwischen aufgehört hatte. Wann genau, hab ich in dem Szenario gar nicht wahrgenommen…!

Trotzdem bzw. jetzt erst recht ins Wohnzimmer, CO-Melder zur Kontrolle gedrückt. Es fiept. Ja, das war der Ton. Ohrenbetäubend. Das Gerät zeigte aber keinen Messwert an. So ein Sch…Himmel sei Dank. Also erstmal einatmen und ausatmen. Herrn T. die frohe Kunde mitteilen und kurz noch das Fenster kippen, just in case und zwecks der Sicherheit. Denn wirklich Messwerte gegengeprüft wurden ja nicht.

Nichtsdestotrotz zügig wieder hoch ins Schlafzimmer. Glucksendes Kind gepackt und erst mal ins große Bett unter die Bettdecke geworfen, da leuchtet es blau vor der Haustür. Die Polizei. Na prima. Nun erklär das denen mal… „Wissen Sie, vorhin hat es hier noch gepiepst“ – „ja, nee ist klar, ich glaub bei Ihnen piept es immer noch“.

Aber nein, die beiden Beamten waren sehr nett und nach einem kurzen Lagecheck auch schnellstmöglich wieder weg. Die haben sich halt auch gefragt, was sie hier sollen und waren wohl froh, nicht atemlos in der Nacht rumzuliegen.

Es dauerte dann auch nur noch eine weitere Stunde, bis ich das Mini-T. wieder davon überzeugt hatte, dass leider trotz allen Lichts und Besuchs immer noch Nacht ist und ich wirklich, wirklich jetzt nicht mit ihm Räuber und Gendarme spielen werde und es einfach wieder schlafen soll. Das tat es dann Himmel sei Dank wieder. Und ich? Inzwischen ist es 4:30 Uhr und ich liege hellwach im Bett, tippe diesen Beitrag um wieder runterzukommen, denn so wie ich die Augen schließe flüstert mein Hirn „Räuber, hihi, gekipptes Fenster“.

War es nun tatsächlich der CO-Melder oder war er es nicht und Mini-T hat bloß im Laufe des Tages mit seinen neugierigen Fingerchen den Alarm irgendeines bestialisch lauten Gerätes aktiviert, das genauso klingt….wir werden es wohl nie erfahren.

So oder so, auf jeden Fall danke für’s Gespräch, Arsch Mensch von der Leitstelle.

Gute Nacht, bzw. guten morgen

Nadine

Magnete Re-reloaded: Geschafft!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es ist vollbracht, in der kommenden Woche werden viele viele viele (zehn)tausend Magnete quer durch die Republik und darüber hinaus verschickt.

Nach nur zwei Wochenendschichten ist es geschafft, es sind ganze 235 Sendungen gepackt und zum Teil auch bereits zugestellt. Der Rest geht in den nächsten Tagen raus. Hier nur ein kleiner Auszug, wie das Tsche Wohnzimmer in den letzten zwei Wochen aussah…

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Ein paar wenige Teilnehmer haben leider Gottes (bzw. selber Schuld) mal wieder nicht fristgerecht gezahlt und sich auch nicht gemeldet, so dass ich sogar einige von der Warteliste noch glücklich machen konnte.

Damit verkünde ich feierlich: ich bin durch!

Mal schauen, ob ich mir den Wahnsinn zur Weihnachtssaison nochmal antue. Falls ja und ihr darüber informiert werden möchtet, könnt ihr euch in den eigens dafür angelegten Newsletter eintragen. Keine Angst, außer einer Benachrichtigung, dass eine Sammelbestellung ansteht, werden darüber keine Mails versendet, ich spamme euch also sicher nicht das Postfach zu 🙂

So, und jetzt geht es erst mal zum Füße Hochlegen. Mist, gelogen, jetzt geht es zum Winzling Bespaßen.

Bye

Nadine

 

Internationaler Scrapbook Tag oder mein Scrapbookdilemma

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

herzlich willkommen zum heutigen internationalen Scrapbooking Tag. Jawohl, so etwas gibt es! Es gibt ja für fast alles einen internationalen Schieß-mich-tot Tag, warum also nicht fürs Scrapbooken?!

Nun bringt mich das thematisch ja wieder mal in eine ziemliche Zwickmühle, denn einerseits finde ich das Konzept, das Leben in Fotos und beschrifteten Papierschnipseln festzuhalten ja grandios und praktiziere es auch mehr oder minder fleißig zu Hause, andererseits ist es von Blogseiten her aber auch super doof. Denn so gern ich euch Leser auch mag, die Familienalben sind halt Familienalben und keine Zeigmichderganzenweltalben, was blogtechnisch natürlich eher kontraproduktiv ist.

So. Nun ist aber halt internationaler Scrapbooking Tag und nicht frittierter Schokoriegel Tag, insofern wäre es etwas seltsam, euch ein Layout mit diversen abstrusen nichtssagenden Stilleben-Fotos zu zeigen, um ja nix Privates preiszugeben. Zumal ich solche Bilder in der Regel gar nicht erst schieße (wer frittiert auch schon Schokoriegel) und wenn doch, warum sollte ich sie dann verscrappen?

Aber der liebe Gott hat ja dafür gesorgt, dass es Apps gibt, mit denen man das Mini-T. halbwegs unkenntlich machen kann und so gibt es heute ausnahmsweise doch mal einen winzigen Einblick in den derzeitigen T.schen Alltag.


„Klassische“ full page Scrapbook-Layouts mach ich inzwischen so gut wie gar nicht mehr, dafür ist bei mir Project Life in den Vordergrund gerückt. Solch ein Kärtchen schiebt sich halt deutlich schneller in eine Hülle als sich ein ganzes Konzept für eine 12″ Seite auszudenken, umzusetzen und danach das Bastelzimmer wegen einer Materialvernichtungsorgie grundsanieren zu müssen.

Wie ihr unschwer erkennen könnt, ist das gezeigte PL-Layout allerdings keine „echte“ Seite, sondern eine digitale, in der Project Life App entstandene, das aber trotzdem mit der Stampin‘ Up! Karten Kollektion Hallo Baby für Jungen. Die gibt es nämlich nicht nur als Druckausgabe sondern auch für die App. Das wiederum ist für mich sensationell praktisch, denn während ich händchenhaltend am Bettrand sitze und Stunden um Stunden La Le Lu vor mich hersumme, kann ich am Handy schon mal die Fotos mit den passenden Kärtchen zurecht schieben, das Layout also digital vorbereiten und wenn WENN der Knirps dann endlich tief genug eingeschlafen ist, runter an das echte Album huschen und die Kärtchen im Handumdrehen so einsortieren, wie ich es in der App geplant habe. Toll, gell? Sozusagen eine ganz neue Dimension des Mutti-Multitaskings. Und wenn das Runterhuschen manchmal auch erst gefühlte Wochen später klappt, kommt man nicht in die Bedrängnis, sich mit der Stilldemenz auseinandersetzen zu müssen, sondern kann auf die vorbereitete Texte zurückgreifen. Ich liebe es!

In diesem Sinne wünsche ich euch frohes Scrappen, analog, digital, klassisch oder mit Project Life und widme mich jetzt wieder der gefühlten Tonne Magnete und meinem risikoliebenden Kind, das jetzt schon wieder fast von meiner Magnettafel erschlagen wurde.

Bye

Nadine

 

Nadine

Nadine Teiner

unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

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Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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