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Einladung zum #Saartistic2 Demotreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

mit Freude kann ich verkünden, dass es uns gelungen ist, einen Termin für ein weiteres #saartistic2 Demotreffen in Homburg zu finden.

Am 16.9.2017 von 10-18 Uhr ist es wieder soweit: Es wird einen kompletten Tag lang gebastelt, gequatscht, gespeist und sich kreativ und geschäftlich ausgetauscht.

Wie beim letzten mal schon, ist das Treffen für aktive Stampin‘ Up! Demonstratoren und Jenni und ich freuen uns sehr auf euer zahlreiches Erscheinen.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich und alle weiteren Infos sowie das Anmeldeformular findest du hier:

Zur Saartistic 2 Anmeldung

 

Du bist keine Demonstratorin, möchtest aber dennoch mal an einem großen Kreativtreffen im Saarland teilnehmen? Dann schreib mich bitte an, wenn das Interesse groß genug ist, stelle ich gerne was auf die Beine.

Bye

Nadine

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 2

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

weiter geht es mit dem Bericht von OnStage Live in Amsterdam.

Ordentlich müde weil zu wenig geschlafen (ihr erinnert euch, Flugschneise und Kind in der Besucherritze), startete der Freitagmorgen dann gar nicht so früh, wie ursprünglich geplant. Ich war durchaus etwas froh, dass ich nicht die einzige war, die morgens nicht in Hektik verfallen wollte und es verzog, eher die ersten Minuten der Veranstaltung zu verpassen als auf’s Frühstück zu verzichten.

Das Programm am Vormittag war wieder gut gefüllt. Es gab mehrere Vorträge zu diversen Themen rund um Stampin‘ Up! und das Demo-Dasein, die teilweise von Leuten aus dem Office in USA gehalten wurden, teilweise aber auch, was ich besonders mag, von ganz „normalen“ Demonstratoren, die nicht im Hauptsitz arbeiten und somit ihren ganz eigenen Blickwinkel von Workshops und dem kreativen Alltag wiedergeben können. Sozusagen Erfahrungswerte direkt „von der Bastelfront“. So entsteht nämlich eine bunte Mischung aus Zahlen, Fakten, Anekdoten und Kreativität.

Ein weiterer Teil des Vormittagsprogramms waren die Ehrungen für besondere Leistungen.

Das Schöne daran Stampin‘ Up! Demonstrator zu sein, ist, dass man völlig frei entscheiden kann, auf welchem „Level“ man diese Tätigkeit betreibt. Man kann durchaus lediglich seinem Hobby nachgehen, ein wenig für sich selbst bestellen, ansonsten aber weder Workshops abhalten noch Teamaufbau betreiben wollen. Man kann aber genauso gut ambitioniert an die Sache rangehen und einen Neben- oder auch Vollzeitjob aus der Sache machen. Das ist jedem selbst überlassen. Je nachdem, wie viel oder wenig Aufwand man betreibt, kann man unterschiedliche Karriere-Stufen erreichen, die sogenannten Titel.

Das jetzt hier näher auszuführen würde aber heute Rahmen sprengen, bei Interesse bitte einfach anmailen oder einen Kommentar hinterlassen, ich gebe dann gerne nähere Informationen dazu.

Für heute ist nur interessant zu wissen, dass es diese Stufen gibt und dass Jeder Demonstrator, der einen besonderen Sprung auf diesen Karriere-Stufen macht,  seinen Moment of Fame auf der großen Bühne bekommt. Sei es als Dank für gute Teamführung, für einen Umsatzmeilenstein, einen Titelaufstieg oder aus welchen Gründen auch immer. Die Ehrungsrunde würdigt viele unterschiedlichen Punkte und das ist auch gut so.

Wer viel arbeitet, darf sich auch dafür feiern lassen.

Es wäre jetzt glatt gelogen, zu schreiben, dass es hierbei ausschließlich toll und grandios und weiß ich noch was zugeht. Denn genau wie in jedem anderen Betrieb (vor allem da, wo überwiegend Frauen arbeiten) gibt es auch unter Demonstratorinnen welche, die der anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen, aber alles in allem muss ich wirklich sagen, dass die Stimmung bei den Ehrungen immer super ist und es wirklich ergreifend ist, zu sehen, wie sehr sich die überwiegende Mehrheit mit jemandem freuen kann. Von Tränchen bis Standing Ovations alternativ auch Standing Ovations mit Tränchen war da schon alles mit bei. Das kannte ich vor Stampin‘ Up! Zeiten so noch nicht.

Zumindest in meiner alten Firma, über die ich mir das Studium finanziert habe, ist in 5 Jahren nie jemand aufgesprungen, um mich oder einen der Kollegen zu beglückwünschen, weil wir Tag für Tag durch vernünftige Arbeit verhindert haben, dass bei einem Autozulieferer das Band stillstand oder in einer Airline ein Gefahrgutalarm ausgelöst wurde. Auch hat mich noch kein Schuldirektor, Hoteldirektor oder sonst ein Vorgesetzter in den zillionen Jobs, die ich im Laufe der letzten 20 Jahre so hatte, freudig beglückwünscht während 900 Kollegen applaudierten. Es mag wenn man das so liest, befremdlich klingen, aber auch als eine, die keinen gesteigerten Wert drauf legt, derart im Mittelpunkt zu stehen, muss ich gestehen, dass es total Spaß macht und ungemein motiviert.

Am Nachmittag war es dann soweit, dass ich mein Produkt-Spotlight präsentieren durfte.

Gänseblümchen!

OnStage Gänseblümchen One Sheet Box puenktchenstempel

Die Anleitung für diese Box aus niegelnagelneuem Designerpapier werde ich sobald wie möglich noch posten.

Als ich den Karton mit dem Designerpapier erhielt musste ich so lachen! Man erkennt es auf dem Foto vielleicht nicht ganz so gut, aber seit fünf Jahren (!!) hatte ich genau dieses DSP in Form eines Oberteils im Schrank liegen. Fünf Jahre und noch nicht ein einziges mal angehabt.

Wenn das nun mal nicht der Moment war, dann weiß ich auch nicht. Danke Tanja nochmal für das Foto.

Da die vier verschiedenen Produkt Spotlights jeweils in Deutsch, Englisch und Französisch abgehalten wurden, fanden sie in abgetrennten Zeltchen statt, die in der großen Halle aufgestellt waren. Hier erkennt man eins im Hintergrund, das große blaue etwas.

So sah es von innen aus:

Durch den Vortrag habe ich mehr oder minder den kompletten Nachmittag in einem dieser 4 Zeltchen verbracht und kann euch gar nicht sagen, was noch außerhalb passierte, denn ich glaube, ich bin tatsächlich nicht ein einziges mal nennenswert rausgegangen.

Seht ihr diese olle Kamera überm Kopf? Die hätte mir ja fast noch einen peinlichen Moment beschert. Ich bin es ja so überhaupt nicht gewöhnt, im Sitzen zu präsentieren. Stellt man sich aber unter dieses Ding und versucht das Projekt oder die neuen Produkte so vor sich zu halten, dass die Kamera sie einfängt, erscheint auf der großen Leinwand oben drüber zumindest in meinem Fall vor allem eins: Brüste.

War ich froh, dass das Gänseblümchenoberteil kein Dekolleté hat!

Aber ich hab’s noch rechtzeitig gemerkt und mich artig hingesetzt. Soweit ich es beurteilen kann, lief die Präsentation ganz gut, zumindest ist niemand schreiend rausgelaufen oder hat gelangweilt die Augen verdreht. Insofern war ich zufrieden.

Außerhalb meines Zeltchens gab es auch wieder eine Leinwand für Photoshootings.

Und ich habe es wieder mal geschafft, auf keinem einzigen Gruppenfoto zu sein. Ich werd’s wohl nie lernen…

Samstags lag der Fokus überwiegend auf dem kreativen Teil und den Vorschau von neuen Produkten und Umsetzungsideen.

Ja, so sehr kann man sich über ein fliegendes Schweinchen freuen.

Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das Stempelset der Renner werden wird. Der komplette Saal war schockverliebt. Nicht zuletzt, weil Charlotte’s Präsentationen immer gigantisch sind, aber das Schweinchenstempelset ist auch einfach zu süß.

Projektideen über Projektideen wurden uns gezeigt. Ich bin gar nicht mehr hinterhergekommen, den Beamer abzufotografieren.

Und dann wurde es auch noch verwegen…

Nicht nur wurden wir Zeuge davon, was in Österreich passiert, wenn man zu lange an Staz-On schnüffelt….

es wurde auch noch romantisch. Was Kerle nicht alles versuchen, um sich vorm Stempeln zu drücken.

Da wird die Chefin schon mal mit einem dahingehauchten „Je t’aime“ und „küss mich mein Schatz“ aus dem Konzept gebracht.

Aber es nützte alles nichts, nachdem alle Sprachen abgehandelt waren, musste er doch ran der Göttergatte von Sara Douglass. Es war ein Fest. Davon mal abgesehen, dass man als Mann vor 900 Frauen sowieso gewonnen hat, machte er seine Sache echt nicht schlecht, auch wenn die Blicke etwas anderes verheißen ließen.

Falls also jemals eure Männer jammern, ihr würdet mehr Zeit mit euren Stempel als mit ihnen verbringen, erinnert sie ruhig daran, dass es deutlich schlimmer kommen könnte und ihr die gemeinsame Zeit vor 900 Frauen auf der Bühne verbringen könntet…ich bin mir sicher, ihr seid schneller wieder alleine in eurem Stempelreich, als euch lieb sein wird.

Mein Fazit von den drei Tagen: es war wieder einmal mehr sehr anstrengend, sehr viel Input, hat aber einen riesigen Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Live-Veranstaltung, die allerdings in USA stattfinden wird. Aber wer weiß, mit ein bisschen Planung schaffe ich es vielleicht auch da hin.

Meine restlichen Fotos möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Wenn ihr Lust habt, schaut gerne mal in die Galerie rein. Alle Bilder könnt ihr gerne unter Beibehaltung des Wasserzeichens für eure Blogs nutzen.

 OnStage Live 2017 Galerie 

Und falls ihr Lust habt, selbst beim nächsten mal mit dabei zu sein geht das problemlos, wenn ihr selbst Demonstrator seid. In meinem Team ist immer ein Plätzchen für neue Kollegen frei. Melde dich einfach, wenn du Fragen hast. Das Wichtigste an Informationen habe ich bereits hier zusammengetragen:

 Stampin‘ Up! Demonstrator werden 

Das war es an kurzem *öhöm* Rückblick von meiner Seite. Ich wünsche euch von Herzen schöne Feiertage und ein gesegnetes Osterfest.

Bye

Nadine

 

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat ein paar Tage gedauert, aber nun kommt auch endlich mein Rückblick auf das letzte Wochenende bei OnStage Live in Amsterdam.

In den letzten Wochen wurde ich mehrfach im Freundes- und Bekanntenkreis ziemlich ungläubig angeschaut, wenn ich gesagt habe, dass ich nach Amsterdam fahre, aber nicht etwa um Grachtensightseeing zu machen, sondern um 3 Tage lang fern jeglichen Tageslichts mit knapp 900 anderen Stampin‘ Up! Demonstratorinnen in einem Kongresscenter zu sitzen und mich über neue Produkte, Kataloge und Basteltrends auszutauschen. Ungläubig ist an sich nicht das ganz richtige Wort. Eigentlich sagten die Blicke eher „ist sie jetzt völlig bekloppt geworden?!“

Und was soll ich sagen, so ganz abstreiten kann ich es nicht mal. Denn bei näherer Betrachtung, gehört schon eine gute Portion Irrsinn dazu, sich das anzutun. Allerdings trifft das auch für jeden Versicherungsvertreter, Zahnarzt, oder Dachdecker zu, der sich drei Tage lang Messen, Kongresse oder Conventions in seinem Fachbereich antut. Insofern, warum nicht auch Stempel und Papier. Die einzige Besonderheit bei uns ist nur, dass sich an den drei Tagen selbst auf dem Männerklo mehr Östrogen als Testosteron tummelt, denn die Geschlechterverteilung ist, nunja, gelinde gesagt nicht ganz ausgewogen.

Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Stampin‘ Up! hatte sich diesmal das RAI in Amsterdam als Lokalität ausgesucht.

Etwas befremdlich war die ziemlich hohe Zahl an Sicherheitskräften bei der Ankunft, aber es stellte sich recht zügig raus, dass die wohl eher wegen des türkischen Teils der Bevölkerung da waren, die zeitgleich in der Nachbarhalle ihr Kreuzchen pro oder contra Erdolein abgeben konnten und nicht etwa wegen der von unseren angeschleppten Scheren,  Prickelnadeln und Tacker ausgehenden Gefahr.

Aber zurück zum eigentlichen Event. Was muss man sich also nun unter so einem 3tägigen Stampin‘ Up! Veranstaltung vorstellen?

In erster Linie ist es ein großes offizielles Firmentreffen, das eine Mischung aus Schulung, Produktvorstellungen und Ehrungen für erreichte Meilensteine etc. darstellt. Teilnehmen darf jeder aktive Stampin‘ Up! Demonstrator weltweit, egal ob schon zig Jahre dabei oder gerade erst frisch eingestiegen. Das macht die Sache auch nach 5 Jahren noch spannend. Denn ganz ehrlich: wann hat man schon die Möglichkeit, sich zeitgleich mit Leuten aus Texas, Canada, Australien, der Provence, Niederbayern und Wanne-Eickel über neue Farben und Stempelsets auszutauschen? Verrückt.

So toll es auch immer ist, so habe ich doch zu diesen Treffen ein eher leicht schizophrenes Verhältnis. Einerseits freue ich mich total drauf und habe auch bis auf ein einziges mal tatsächlich an allen Veranstaltungen, die SU in meiner aktiven Demonstratorzeit angeboten hat, teilgenommen. Zeitgleich rollen sich mir aber auch die Zehennägel hoch, wenn ich nur dran denke, so viel Zeit mit so vielen wuseligen, lauten Hühnern auf engem Raum zu verbringen. Ich bin ja doch eher Kind vom Dorf und große Menschenansammlungen sind einfach nicht mein Fall. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie wirklich gut länger als 10 Minuten ruhig auf meinem Hintern sitzen konnte. Was bei Veranstaltungen, wo viel vorgetragen wird etwas kontraproduktiv ist. Aber dafür hab ich ja meine Kamera und die Paparazzorolle, somit fällt’s gar nicht so sehr auf, wenn ich rumrenne.

Dieses mal war es aber trotz der Erfahrungen der letzten Jahre ein klein wenig anders als sonst für mich. Vor ein paar Wochen klingelte nämlich mein Telefon und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, eine Präsentation mit neuen Produkten zu halten. Wie geil ist das denn bitte?! Das ist ja genau mein Element. Und dann sitzt man da, voller Vorfreude und Tatendrang, platzt fast vor Begeisterung, darf aber nichts verraten und erst recht niemandem die Produkte bzw. die Projekte zeigen. Jaiks.

OnStage Amsterdam April 2017 RAI

Die Zeit verging aber Gott sei Dank dann doch recht schnell und so musste ich gar nicht soooo lange geheimniskrämen. Dank Probe und Mikrofoncheck etc. kam ich sogar in den Genuss, die Halle noch menschenleer betreten zu dürfen, was mir persönlich ja wesentlich lieber war, als der darauf folgende Massenandrang,

Die Lautstärke in diesem Gewusel, ich kann es nicht in Worte fassen. Sagen wir mal so, der Architekt des RAI in Amsterdam hat sich bei der Planung dieses Flurs zum großen Saal vermutlich vieles gedacht, aber sicher nicht an 900 Frauen mit mind. 5 unterschiedlichen Muttersprachen, allesamt bewaffnet mit 20-200 selbstgebastelten Tauschobjekten, beim Bestreben diese unter die Leute zu bringen. Es war nicht zum Aushalten und ich habe drei Kreuze gemacht, als endlich die Türen aufgingen und wir den eigentlichen Veranstaltungsraum betreten durften.

Nicht, dass es da leiser zugegangen wäre, aber wenigstens verteilte es sich besser und man atmete nicht mehr dem Vordermann in den Nacken. Nun ging die große Platzsuche los.

Irgendwann hatte aber auch die letzte, also ich, ein freies Plätzchen gefunden, alle Kisten, Köfferchen und Taschen verstaut und dann ging es auch schon los.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Stampin‘ Up! CEO Sara Douglass und einem Video-Einspieler ihrer Mutter Shelli Gardner, die die Firma vor 29 Jahren zusammen mit ihrer Schwester gegründet hat.

Nach einem schweren Reitunfall und einem Jahr Auszeit ist sie allerdings weitestgehend zurückgetreten und vermeidet seitdem längere Reisen, ist aber trotz körperlicher Abwesenheit immer noch ein besonderer Teil der Stampin‘ Up! Events und lässt es sich nicht nehmen, wenigstens via Videobotschaften mit dabei zu sein.

Nach ein paar einleitenden Worten war es auch schon soweit. Der neue Katalog wurde verteilt! Woohoo.

Ein maßgeblicher Grund, an live SU Veranstaltungen teilzunehmen ist nämlich, vor allen anderen den brandneuen Katalog ausgehändigt zu bekommen und vorab schon manch neues Produkte ordern zu können.

Der Saal tobte.

Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir Zeit hatten, ihn durchzuschauen. Nennt mich verrückt, aber ich habe ihn original in Plastikfolie verschweißt in meiner Tasche verstaut und bin erst mal rum, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

Wenn ich euch verrate, dass ich erst ganze zwei Tage später zum ersten Mal überhaupt reingeschaut habe, glaubt mir das vermutlich kein Mensch. Aber es stimmt. Ich wollte mir erst in Ruhe die Veranstaltung anschauen und dann abends ganz gemütlich ohne Bohei drumherum durchblättern.

Schlauer Plan! Zumal ich abends gar nicht auf dem Sofa war, sondern auf dem Empfang für Führungskräfte, also diejenigen Demonstratoren, die ein größeres Team haben. Aber seit der Stilldemenz hab ich es nicht mehr so mit logischem Denken.

Das Dinner fand im 5 Sterne Hotel Okura statt, was viele doch etwas ins Schwitzen brachte. Denn unsere Veranstaltung ging bis 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr fand aber schon der Transport vom RAI zum Okura statt. An sich kein Thema, aber sehr wohl Thema, wenn man sich in der Zeit noch passend zu den 5 Sternen aufbrezeln möchte. Ich hab so manch nervöses Augenzucken und rote Flecken gesehen.

Ich war Himmel sei Dank mit einem Trupp unterwegs, der das alles etwas entspannter sah. Die Ferienwohnung auf dem Bauernhof außerhalb von Amsterdam war zeitlich nämlich eh nicht mehr zu erreichen, also wurde ganz pragmatisch auf dem RAI-Klo ein Kleid übergeworfen und die Jeans in die Tasche gestopft, alternativ auch die Tiefgarage zur Umkleide umfunktioniert.

Hat auch niemand was gesehen 🙂

Im Okura warteten lecker Häppchen, ein 3-Gänge-Menü und eine Band auf uns. Es war definitiv ein schöner Abend. Ich muss aber gestehen, dass ich mir ab 19:05 Uhr bereits so sehr mein Bett herbeisehnte, dass das Festchen alles in allem ein wenig an mir vorbei lief. So schön die Ferienwohnung auf dem Bauernhof auch war, zu den Lämmchen und Kälbchen, dem Mini-T. in der Besucherritze und der rolligen Katze gab’s auch noch die Flugschneise von Schiphol und dementsprechend kurz war mein Nachtschlaf.

Die Stimmung war dennoch super und die Band traf soweit ich das beurteilen konnte den Geschmack der breiten Masse. Um kurz nach 22 Uhr war aber auch schon Feierabend. Zumindest für unseren Tisch,  wir werden ja alle nicht jünger…

Vor allem wollten wir aber noch in der Ferienwohnung im kleinen Kreis ausgiebig die Swaps begutachten und quatschen. Wobei kleiner Kreis auch eine gewagte Aussage ist bei 14 1/2 Leute auf dem Bauernhof, davon 10 aktive Demonstratoren. Ihr könnt euch vorstellen, wie „ruhig“ der Abend ausklang.

Oh je, bereits wieder 1300 Wörter, ich teile den Beitrag dann mal lieber und schreib euch morgen den Rest.

Bye

Nadine

#saartistic2017 im Rückblick

Liebes Saarland und Rest vorne Welt,

da ist es auch schon rum unser Saartistic Wochenende.

Manch einer wird es mitbekommen haben, am Samstag kurbelte ich die Homburger Wirtschaft an, indem ich knappe 100 Frauen zum kreativen Beisammensein in unser beschauliches Dorf lockte.

Ganz ehrlich: dat war so nich geplant. Ich hatte ja mit maximal 30-40 Leuten gerechnet, aber dann telefonierte ich mit Jenni Pauli. Sie fing sofort Feuer, bloggte, instagrammte, facebookte und gefühlte 3 Minuten später war die Anmeldeliste bei 96 Leuten. So kann’s gehen 🙈 Nunja, über zu großes Interesse darf man sich nun wahrlich nicht beschweren, also wurde die Raumgröße angepasst, die Deko verdoppelt/-dreifacht und ab ging die Luzi.

Der beste Ehemann von Welt hatte sich extra Urlaub genommen, da war nämlich auch noch was mit Geburtstag seiner Gattin am Vortag, und auch wenn der Plan war, bis Sonntag soweit fertig zu sein, dass sein Urlaub auch wirklich Urlaub würde und mein Geburtstag auch wirklich Geburtstag, habe ich bezüglich dieser Planung kläglich versagt und habe während der kompletten Woche meine beiden Männer, den Haushalt und alles andere zu Gunsten von Basteltisch und besorgniserregendem Handykonsum kläglich vernachlässigt. Das hatte er sich wohl etwas anders vorgestellt. Sorry Schatz, ich auch! Der Dank kam aber postwendend: ich habe ernsthaft seit heute morgen Kribbeln im Nacken, wenn ich den Kopf nach vorne beuge, Smartphone-Nacken lässt grüßen. Aber gut, sobald der Beitrag hier online geht, kann ich den Kopf ja wieder heben und mal wieder was anderes als meine Zehenspitzen und Hände anschauen.

Der Samstag kam schneller als gedacht. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kerstin, Mel, Esther und Susi war am Vortag bereits alles halbwegs zügig aufgebaut.

Die Deko stand (fahrt mal 50 mit Sand gefüllte Wabenbälle durch die Gegend ohne, dass sie kippen! Danach ist Jonglieren mit rohen Eiern geradezu Pillepalle). Und selbst meine gewünschte Luftballongirlande ging noch an den Start.

Kinners lasst euch sagen: eine elektrische Ballonpumpe ist ein must have! Ballonschnellverschlüsse hingegen ein must throw away. Es sei denn, ihr benötigt den Luftballon nur knappe 1-2 Stunden, dann könnte es gehen. Während die Ballons uns abends noch in voller Pracht entgegenstrahlten, begrüßte uns am nächsten morgen nämlich ein überwiegend trübseliges, schlaffes, schrumpliges Etwas, das im früheren Leben mal eine Girlande war. Vielleicht hätte man die Dinger fester knoten müssen, vielleicht sind sie auch einfach nur Mist, wir werden es leider nie erfahren.

Dank einer gottgesandten Low Temp Heißklebepistole konnten wir das Trauerspiel aber halbwegs gut verstecken und klebten einfach kurz vor knapp neue Ballons an die schrumpligen. War ne wacklige Angelegenheit, aber hielt bis zum Schluss!

Die Vorfreude der Damen war offenbar nicht zu bändigen, denn kaum hatten wir den Rücken gedreht, flogen die Türen auf und die Meute stürzte rein. Jenni und ich noch mitten im Dekorieren und Besprechen, aber nun gut, wat küt dat küt.  Unser Brainstorming bestand dann überwiegend aus der Feststellung, dass wir ein Brain haben, die Teilnehmer-Mädels den storm liefern und alles weitere schon laufen wird. Tat es auch.

Es wurde geswappt, es wurden Werkzeugkoffer in der Größe und Breite diverser kanadischer Holzfäller hereingerollt, es wurde ein unfassbares Buffet abgeliefert und als dann auch noch die beiden Regionalmanager von Deutschland und Frankreich eintrafen, konnte der offizielle Startschuss fallen.

Eine unglaubliche Mehrheit von 2/3 hatte sich im Vorfeld gewünscht, etwas zum Thema bloggen und fotografieren zu hören. Dem Wunsch bin ich dann auch nachgekommen, aber statt eines drögen Vortrags hab ich mich mich lieber für eine Frage/Antwort Runde entschieden. Guter Plan, wie ich fand. Denn auch wenn es erst anfing wie in der Schule „schööne Schuhe hab ich an, bloß nicht hochgucken, sonst nimmt die mich dran“, fielen alsbald die Hemmungen und die Fragen hörten gar nicht mehr auf. Gut, zwischenzeitlich driftete ich dann doch mal in den drögen Vortrag mit zu viel Fachjargon ab und manch Gesichtsausdruck schrie förmlich „wovon spricht die da grad nur, Himmel lass sie aufhören“, aber andere horchten noch konzentriert und fragten weiter nach, so dass es wohl, wie immer bei solchen offenen Runden mit ganz unterschiedlichen Kenntnisständen, eine Gratwanderung zwischen informativ und todlangweilig war. Mit bereits einer Stunde Überziehung und mindestens 5 „nur noch eine kurze letzte Frage“ musste es dann aber auch wirklich mal gut sein. Ich biete gerne mal ein komplettes WE in kleinerer Runde zu dem Thema an, aber in 1-2 Stunden mit 100 Leuten und alle auf einem anderen Stand kann man das Thema wirklich nur rudimentär anreißen. Die Mittagspause bot dann auch endlich Zeit für ein bisschen Erholung und kulinarisches Wohlbefinden.

Durch ein latentes Personalproblem im Küchendienst verschob sich die Mittagspause leider etwas und Tanja und Jenni sprangen kurzerhand ein, um das Buffet zu richten. Die arme Tanja tat das offenbar so überzeugend, dass manch eine sie irrtümlicherweise für die Küchencrew hielt und sie dadurch wesentlich mehr eingespannt wurde, als ich mitbekam und mir im Nachhinein lieb war! Ich kann ihr gar nicht genug danken für den unermüdlichen Einsatz. Die Küche sah ernsthaft aus wie im Bombentrichter! Die eigentlich eingeplante Küchenmannschaft des Pfarrhauses trat aber wider Erwarten erst abends den Spüldienst an, so dass es auch immer wieder zu Engpässen in der Wasserversorgung gab und Tanja noch mehr flitzte.

Und dann kam noch der Super GAU! In 5 Jahren SU habe ich es noch nie!, niemals nie!, nie nimmer nicht erlebt, dass ein Buffet abgegrast war und es keinen einzigen Salatrest mehr gab! Noch nie!!! Und dann das! Lag es an den großen Tellern, der saarländischen Luft oder der Sternenkonstellation, ich weiß es nicht, aber ein paar von uns haben tatsächlich so gut wie kein Mittagessen mehr bekommen, obwohl das Buffet anfangs Unmengen und ich meine wirklich UNMENGEN hergab. Unfassbar. Ein Hoch auf die Candybar, den Kuchen und französischen Käse.

Der Nachmittag verlief dann endlich kreativ. Jenni zeigte ein wundervolles kleines, ihrer Aussage nach „super schnelles“ Album. Vor lauter Quatschten, Basteln, Kolleginnen Treffen und Candy Bar Plündern (ja, trotz gepflügtem Buffet war die Candybar abends auch ziemlich leer gefegt) ging der Workshop über zwei Stunden und ich dachte, ein kleines Päuschen für Kaffee und Kuchen sei angebracht, aber von wegen. Der allgemeine Wunsch war es, nahtlos weiter zu machen.

Und so brach dann auch der dritte Block des Tages an, der sich mit personalisierter Wanddeko befasste. Mein Model hat das viele Rumreichen nicht ganz so gut überstanden. Ist aber nicht so schlimm, lässt sich ja jederzeit zügig neu machen. Eine Anleitung dazu, werde ich hier auf dem Blog hoffentlich recht zügig nachreichen können.

Was nicht so zügig neu zu machen war, war der kaputte Autofokus meiner Zweitkamera, der sich nach einer etwas herberen Begegnung mit dem Fußboden nämlich leider verabschiedet hatte. Diese Kamera sollte ursprünglich mit einem Selbstauslösekabel im Vorraum als Photobooth dienen. Nun versuche mal, wenn du Gastgeber der Veranstaltung bist und dich sekündlich einer herzt, was fragt, oder dir was in die Hand drückt, eine Kamera, die sich nur noch manuell scharf stellen lässt, so einzustellen, dass gute Bilder über den Fernauslöser rauskommen. Ja, ihr ahnt es: ich hab’s nicht geschafft. Es tat mir in der Seele weh, aber es sollte einfach nicht sein.

Immerhin standen der irre Foto-Hintergrund und die Beleuchtung bereit, so dass hoffentlich viele die Gelegenheit genutzt haben, trotzdem mit ihren eigenen Handys/Kameras Fotos zu machen.

Nach 6-7 Stunden waren die meisten einfach durch. Irgendwann kann man sich nach so einem Tag nicht mehr konzentrieren und die Projekte werden halbfertig eingepackt und zu Hause fertig gestellt. Viele waren ja auch bereits seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen. Bis zu 7 Stunden Anfahrt hat manch eine in Kauf genommen. An dieser Stelle nochmal einen ganz besonders herzlichen Gruß an die Kolleginnen aus der Bretagne, die inzwischen Gott sei Dank trotz Blitzeis am Sonntag morgen auch heil wieder zu Hause angekommen sind. Die deutsch-französische Völkerverständigung ist hier im Saarland zwar Tradition, aber dass sich das Event bis in die Bretagne rumgesprechen würde, das hätte ich mir bei der Planung nicht zu träumen gewagt. Umso mehr habe ich mich natürlich darüber gefreut, die französischen Kolleginnen tatsächlich live und in Farbe begrüßen zu dürfen.

Nach dem Kreativteil war der Gedanke, dass Jenni und ich uns als „Moderatoren“ verabschieden und den Tag noch in gemütlicher Plauderrunde ausklingen lassen, bis wir dann schließlich um 18 Uhr Feierabend machen mussten. Ja denkste. Nix mit ohne Moderation ausklingen lassen.

Die vormittägliche Fragestunde ging prompt in die zweite Runde. Bis zur aller wirklich allerletzten Sekunde standen wir vorne und beantworteten Fragen über Fragen. Sie wollten gar nicht aufhören die Mädels, denn nach der letzten Frage kam noch die allerletzte, dann aber die allerallerletze und nicht zu vergessen, die ganz kurze wirklich allerletzte Frage und ihre fünf Gefolgschaften 🙂 da kurze Fragen aber gerne mal gar nicht so kurzer Antworten bedürfen, haben wir uns dann tatsächlich gar nicht mehr von allen verabschieden können. Die DB stimmt sich nämlich mit ihren Fahrplänen genauso wenig mit unserem Veranstaltungsende ab, wie das grippige Väter, brechende Kinder oder 3 bis 4-stündige Heimreisen tun. Und so waren wirklich schon ein paar Teilnehmer weg, bevor wir Tschüss sagen konnten. Scheinbar hat es uns aber niemand krumm genommen, denn das Feedback war bisher durchaus sehr wohlwollend.

Trotz kleinerer Pannen, die so eine Veranstaltung mit sich bringt, zumal wenn sie zum ersten Mal in einer fremden Lokalität stattfindet, war es für mich ein rundum schöner Tag und es wird sicher nicht die letzte Veranstaltung dieser Art hier gewesen sein.


Mein ganz großer Dank geht an Jenni, ohne die der Stein zwar vielleicht auch ins Rollen gekommen wäre, das aber definitiv wesentlich eiriger und unrunder. An Stefan und Laetitia aus der Chefetage für ihre Zeit, Anwesenheit und Geschenkkiste. An alle teilnehmenden Kolleginnen, die sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht haben, zu uns ins Saarländchen zu kommen und diesen wundervollen Tag mit uns zu gestalten! Für mich war es besonders schön zu erleben, dass so ein Event auch mit einer ganz neuen Runde Kolleginnen klappen kann und nicht nur mit den „üblichen Verdächtigen“, denen ich bei unseren Demotreffen im Ruhrpott sonst immer über den Weg laufe.

Vor allem aber gilt mein Dank allen, die mehr oder minder spontan eingesprungen sind und uns tatkräftig bei den Vorbereitungen und dem Auf- und Abbau geholfen haben. Ohne euch wären solche Events kaum bis gar nicht zu bewältigen. Ihr seid die Besten!

Und dank der unermüdlichen Tanja haben sogar gar nicht mal so wenige Bilder den Weg auf meine Kameraspeicherkarte gefunden! Vielen Dank dafür! Den Job als Knipse habe ich nämlich selbst ganz eindeutig nicht geschafft.
Aber sehr selbst: Viel Spaß in der Galerie!

http://photo.puenktchenstempel.de/Saartistic-2017/

P.S.: liebe Teilnehmer der Veranstaltung, nutzt gerne den Link aus der letzten Info-Mail, um eure Fotos mit in die Galerie zu laden. Ich bin gespannt!

Bye

Nadine

Hell, dunkel, hell, dunkel, 2021

Liebes Saarland und Rest, 

„Je älter du wirst, umso schneller vergeht die Zeit“ war so ein Spruch, den ich bis vor wenigen Jahren mit deutlichem Augenrollen quittierte. Und nun? Nun muss ich kleinlaut zugeben, dass tatsächlich ein klein wenig was dran ist. 

Gefühlt war es gestern, dass ich beschlossen habe, ein großes Stampin‘ Up! Demonstratoren Treffen hier im beschaulichen Saarland auszutragen, de facto war es aber bereits im Sommer letzen Jahres. Also viiiiiiiiel Zeit, um alles in Ruhe und gemütlich anzugehen und mit viel Vorlauf fertig zu stellen. 

Und dann wurde es hell, es wurde dunkel und wieder hell und schwups war es Mitte Januar und es blieben nur noch wenige Tage, um alle Pläne und Listen abzuhaken. 

Inzwischen sind es nur noch zwei Tage und ich kann euch sagen, es hat seinen Grund, warum ich euch die ganzen letzte Zeit nichts kreatives geboten habe: das Bastelzimmer gleicht einem Bombentrichter über den Hurricane Katrina gefegt ist. Der komplette T.sche Haushalt erinnert an Dresden 1945.

In jedem noch so kleinen Eck stehen Kartons, Materialpakete, Dekokram, Nervennahrung und warten nur darauf zum Einsatz zu kommen. Die Spannung steigt und ich freue mich tatsächlich sehr darauf, die ganzen Mädels hier begrüßen zu dürfen und natürlich auch, den ganzen Kram wieder aus den Füßen zu haben. Auch wenn das für mich bedeutet, dass ich meinen morgigen Geburtstag damit verbringen werde, Kisten und Tische  zu schleppen, statt mit meinen Männern Kuchen zu verdrücken und die Füße hoch zu legen. Aber hey: selbsterwähltes Schicksal! Ich wollte es ja so haben. 

Nun ist Januar leider auch immer Grippezeit. Himmel sei Dank bisher nicht bei uns, aber es hat einige angemeldete Teilnehner derart in die Knie gezwungen, dass wir wieder ein paar wenige Plätze frei haben. 

Falls also spontan noch jemand von euch SU-Demonstratoren Lust haben sollte, den Samstag mit uns zu verbringen: meldet euch bei mir. 

Alle weiteren Infos findet ihr hier.

Die Daheimgebliebenen können dafür gerne am Samstag ein wenig die Augen offen halten, denn unter dem Hastag #saartistic2017 werden wir euch in den diversen Netzwerken zumindest ein bisschen am Treffen teilnehmen lassen. 

Schaut also gerne mal bei Facebook rein oder aber auch bei Instagram. Und beim nächsten mal seid einfach selbst mit dabei. 

Jetzt werde ich aber mal die Augen schließen und mit ein bisschen Glück wird’s wieder hell, dunkel, hell, dunkel und bevor ich mich umgesehen hab ist 2021 und das weiße Haus nicht mehr von nem Clown mit kleinkindlichen Hasskaspertendenzen besetzt.

Bye 

Nadine 

OnStage Local November 2016 in Düsseldorf

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein intensives Wochenende liegt hinter mir, mit viel Gequatsche, zu viel Süßkram, zu wenig Schlaf,  aber letztlich habe ich sie doch heil hinter mich gebracht die zweite OnStage Veranstaltung in diesem Jahr. Achtung Bilderflut!

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Wie neulich ja bereits geschrieben, findet dieses einzigartige Riesenevent von Stampin‘ Up! zwei mal im Jahr statt. Den Bericht vom April findet ihr hier.

Centre Stage November 2016

Bereits am Freitag ging es für mich los, denn auch diesmal durfte ich Dank meines grandiosen Teams und meiner ebenso grandiosen Kunden an der CentreStage Veranstaltung teilnehmen, die nur für Führungskräfte abgehalten wird. Für mich ist es ja immer noch surreal, dass ich inzwischen da dazu gehöre, aber ich freue mich natürlich wie Schnitzel darüber. Denn neben dem Spaß, den der Job mir per se macht, habe ich und werde ich auch weiterhin jede Menge Arbeit, Zeit und Leidenschaft investieren, und da freut man sich umso mehr, wenn diese Arbeit dann auch Früchte trägt. Es ist einfach schön!

Am Freitag Abend ging es also los.

201611_onstage_018

Neben den altbekannten Gesichtern, die seit der deutschen Geburtsstunde von SU zum festen Bestand gehören, steigt die Zahl an neuen Gesichtern stetig und es ist einfach toll zu sehen, wie sich das Ganze in den letzten 8 Jahren entwickelt hat und noch entwickeln wird.

 Bevor ich jetzt aber wieder zum Roman ausarte: es war ein schöner Abend, wir haben gelacht, gequatscht, gegessen, uns Vorträge der Chefetage angehört (oh je, wie das klingt, nein wir haben keinen Einlauf bekommen!), aber vor allem haben wir uns drüber gefreut, uns alle wiederzusehen und schon ein wenig Zeit fern der „großen Masse“ miteinander zu verbringen. Denn wenn am Samstag erst mal die Türen für alle geöffnet sind, ist es vorbei mit der beschaulichen Ruhe 🙂

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Glück hatte ich auch noch und hab ein Plätzchen am „International Tisch“ ergattert und durfte nebst meinem eigenen luxemburgischen Einschlag auch noch mit Österreichisch, Hessisch, Bayrisch und Sächsisch Vorlieb nehmen. Klappte vorbildlich. Und das alles ganz ohne Integrationshelfer!

Was gab’s noch? Den neuen Frühlingskatalog natürlich. Ja, ihr lest recht, Weihnachten ist noch nicht richtig im Anmarsch, da schmökern wir schon in den Frühlingssachen. Verkehrte Welt. Da kann einem auch schon mal Angst und Bange beim Anblick werden, zumal wenn man dran denkt, wie viel man schon in den Regalen stehen hat und um wie vieles man auch diesmal wieder nicht rumkommen wird, weil “ ooohhhh, aaaaaah, will haaaaaaben!“

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Da kann es noch so laut zugehen, in dem Moment, wo der Katalog verteilt wird, kann man Stecknadeln fallen hören.

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Was also da alles neues auf euch zu kommt, werdet ihr in den nächsten Wochen erfahren, mein Vorschlag wäre aber, jetzt erst mal die Weihnachtszeit zu genießen und sich dann erst mit Frühling und Sale-A-Bration etc. auseinander zu setzen. Reicht ja auch, wenn wir Demonstratorinnen schon immer im Hintergrund konträr zur Saison arbeiten.

Ein Absacker an der Hotelbar durfte auch nicht fehlen. Halleluja war das laut. Wer rechnet auch schon damit, dass im Hotel direkt am, nein eigentlich im Stadion nach einem Fußballspiel noch Fans einen trinken?

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War aber trotzdem schön. Wenn selbst das Wasser aussieht, als würde man paar Kurze süffeln, kann der Abend nur lustig werden.

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OnStage Local November 2016

Wie gesagt, Samstags morgens war es dann vorbei mit der Ruhe. Ein Gewusel vor dem Herrn tummelte sich im Düsseldorfer Congress Center. Wie das halt eben so ist, wenn ich schätze mal zwischen 700 und 800 Frauen aufeinander treffen.

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Die paar anwesenden Männer gehen tatsächlich in der Masse unter, aber sie sind da!

Das Programm war wieder eine bunte Mischung aus Stempelvorführungen,

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Produkt Spotlights mit Möglichkeit zum selbst Ausprobieren,

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Geschäftspräsentationen, denn ja, Zahlen und Hintergrundwissen haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung, wenn man wissen möchten, was sich in dem Unternehmen für das man tätig ist so tut.

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Und Ehrungen. Jede Menge Ehrungen. Wer viel und gewissenhaft arbeitet, soll auch mal auf die große Bühne huschen und sich seinen Applaus abholen dürfen. So sieht das dann aus:

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Mit vollem Körpereinsatz,

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Standing Ovations

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und vielen vielen Gruppenfotos, hier mit den erfolgreichsten Bienchen aller fleißigen Bienchen und unserm Manager für Deutschland und Österreich.

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Da muss Frau T. noch etliche Schippen drauf legen, um mit auf dieses Bild zu dürfen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft noch bringt. Vor 5 Jahren hätte ich auch jedem an die Stirn getippt, der mir gesagt hätte, dass ich mich freiwillig mit ca. 800 Frauen in einen Raum begebe, um mir was über Stempel, Stanzen, Papier anzuhören und es auch noch toll finden würde. Ich hätte ja gedacht, derjenige hätte zu viel Einhornpups geschnüffelt und in Absinth getränkte Teebeutel geraucht.

Wer ahnte schon, dass es doch so kommen sollte und ich sogar mit zwei meiner Teammädels, Jutta und Esther, vor Ort sei. Das macht einen ja dann doch auch ein wenig stolz!

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Alles in allem waren es wieder einmal mehr zwei ereignisreiche, spannende, lustige, emotionale wenn auch anstrengende Tage. Aber auf jeden Fall war es jedes gefahrene Kilometer und jede Minute wert.

Und auch diesmal kann ich es mir nicht verkneifen zu sagen: falls du mal mit von der Partie sein möchtest, probiere es einfach aus und werde selbst Demonstrator/in. Zu verlieren gibt es nichts, dafür aber jede Menge zu gewinnen. Meine Teammädels und ich stehen dir gerne bei Fragen zur Verfügung. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns im April in Amsterdam.

Bye

Nadine

 

 

Nach dem Event ist vor dem Event.

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

Da artet der Herbst ja fast schon wieder in Stress aus. Kaum sind die Taschen ausgepackt, steht auch schon das nächste Stampin‘ Up! Event vor der Tür. 

An diesem Wochenende findet nämlich in Brisbane, Australien unsere halbjährige OnStage Live Veranstaltung statt, die vor einiger Zeit die jährliche Convention abgelöst hat. Ja, wir haben also inzwischen die Möglichkeit, uns alle 6 Monate ganz offiziell mit Kolleginnen aus der ganzen Welt zu treffen, auszutauschen, uns schulen zu lassen, Spaß zu haben, neue Kataloge in Empfang zu nehmen, neue Produkte zu streicheln und das Ganze immer im Turnus mal in Europa, mal in den USA und mal im Südpazifik. Diesmal also in Down Under. 

Aber keine Sorge, ich bin dann doch nicht so bekloppt, dass ich mal eben für drei Tage nach Australien jetsette. Zumal Australien mit seiner mehr als restriktiven Flüchtlingspolitik in letzter Zeit eh ziemliches Ansehen bei mir eingebüßt hat und so schnell nicht auf der Reiseliste steht, aber das ist ein ganz anderes Thema. 

Nun gut, wäre der Knirps nicht, hätte ich es vielleicht trotzdem mal ganz kurz mal in Erwägung gezogen teilzunehmen und paar Tage Sightseeing dran zu hängen, denn interessant fände ich es ja schon mal, mir dieses Fleckchen Welt anzuschauen, zumal wenn man es mit einer SU-Veranstaltung koppeln kann. Aber mal eben zillionen Stunden mit dem Wicht in den Flieger…nee, das muss dann doch nicht sein und wenn doch stehen andere Urlaubsziele noch höher im Kurs. Australien fiel also aus, dafür hab ich mich ganz vernünftig für die Teilnahme an der kürzeren dafür aber deutlich näheren lokalen Veranstaltung angemeldet. Düsseldorf ist ja auch ganz hübsch, ne.

Parallel zum 3tägigen Riesenliveevent finden nämlich für die flugängstlichen und budgetlimitierten unter uns zu Hause auch immer lokale eintägige Veranstaltungen statt. Zwar in deutlich abgespeckterer Variante, dafür aber erreichbar. Ist halt doch ne andere Hausnummer nach Düsseldorf zu fahren, als nach Brisbane. 

Standesgemäß müsste ich euch jetzt meine Swaps für das Treffen präsentieren, wäre da nicht das Problem, dass ich keine geschafft habe. 

Das Mini-T. hat nämlich im Moment seine äußerst hilfsbereite Phase. Alles, was Mama anfasst, muss von seiner Seite aus auch nochmal genauestens inspiziert und nach seinem persönlichen Gusto optimiert oder weiterausgearbeitet werden, um es mir zwei Minuten später mit strahlenden Augen zu präsentieren, schließlich möchte man ja auch gelobt werden, wenn man sich schon so angestrengt hat, um zu helfen. 

Nun haben wir aber leider ziemlich unterschiedliche Geschmäcker. Er z.B findet Bänder viel toller, wenn die kompletten 9 Meter abgerollt und quer durch das ganze Zimmer verteilt wurden, ich für meinen Teil bevorzuge sie auf der Rolle und die Rolle im Schrank. 

Er mag Stifteexplosionen durchs ganze Zimmer, ich mag Stifte lieber fein säuberlich im dazu passenden Aufbewahrungskasten. 

Er mag Stempelkissen offen auf dem Boden, alternativ auch Sofa,  verteilt, ich mag sie geschlossen im Aufbewahrungsturm.

Ihr seht, es ist schwierig, zumindest wenn am Ende des Tages das Bastelreich (und der Rest des Hauses) wieder nach Erwachsenengeschmack zurückgebaut sein soll. Da geht sie dahin, die „freie“ Zeit.

Und da noch so viele andere Projekte auf den Plan standen, blieben die Swaps einmal mehr auf der Strecke, meine Kolleginnen mögen es mir verzeihen, zumindest die, die selbst Kinder dafür aber keine Haushaltshilfe haben.

Der Vorteil an so einem hilfsbereiten Kind ist aber, dass es beim Schränke „Aufräumen“ Dinge findet, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man sie noch hat. 

Aber wenn sie denn schon mal ausgeräumt sind, kann man sie auch verbasteln, auch wenn sie den Sprung in den aktuellen Katalog in Teilen leider nicht geschafft haben. 

So leider auch das Pergamentpapier mit den Goldpunkten. 

Aber ausrangiert oder nicht, es macht immer noch eine gute Figur. 

Fehlen jetzt noch die Wechselplatte vom Stativ und der Funkauslöser. Aber vielleicht habe ich ja Glück und der Knirps gräbt sie irgendwo hervor, während ich meinen Kram für OnStage packe. Fänd ich tatsächlich ganz prima. 

Bye

Nadine 

Und wieder auf Achse: Großes Teamtreffen 2016

Liebes Saarland und Rest vonner Welt,

Knapp anderthalb Jahre ist es nun her, dass mich so ein kleines, mal mehr mal weniger lautes, mitunter auch mal seltsam riechendes, aber alles in allem zum Anbeißen niedliches Etwas in eine Schaffenszwangspause versetzt hat. So schön das auch sein kann/mag: irgendwann ist auch mal wieder gut. Dieser Punkt ist bei mir nun seit ca. 3 Monaten erreicht, so dass ich mich tatsächlich wie Schnitzel auf den Herbst gefreut habe.

Teamtreffen Oktober 2016 www.puenktchenstempel.de

Denn da jagt ein Event das nächste. Während ich anfangs noch gedacht habe, es wäre zu viel und ich könne den Knirps nicht so oft abtreten, zumal es auch organisatorisch nicht wirklich gut planbar war, bin ich inzwischen doch ganz froh, dass ich es gemacht habe. Es sind ja durchaus die kleinen Freuden des Lebens, die einem gut tun und in meinem Fall ist das, ab und an mal einen ganzen Tag zu verbringen, ohne stündlich an einem Hinterteil schnüffeln zu müssen. Ja, so schnüffelfreie Tage und ihr Entspannungsgehalt werden gemeinhin sehr unterschätzt.

Wider Erwarten war das Mini-T. äußerst kooperativ und verlangte seinen nächtlichen Milchsnack zu einem Zeitpunkt, der zwar allgemein als eher unchristlich empfunden wird, in dem Fall aber nicht besser hätte sein können, denn seien wir mal ehrlich, wäre es der Wecker gewesen, der mich um 4 geweckt hätte, hätte er die Aktion nicht überlebt und ich wäre vor 8 nicht aus den Federn gekrochen. Aber so… mei, wenn ich schon wach bin, dann kann ich auch zum Teamtreffen fahren.

346 km galt es also bei Dunkelheit, Regen und Nebel zu überwinden. Und das möglichst unfallfrei, denn in der Eifel um die Zeit in nen Graben zu fahren, da hilft nur beten.

Klappte aber alles problemlos und ich kam gesund, von munter möchte ich zwecks der Uhrzeit nicht reden, in Gelsenkirchen an.

Jenni staunte nicht schlecht, als ich vor ihr stand. Sie hatte wohl mit allem gerechnet, aber nicht, dass ich so kurz nach den Spooky Days schon wieder zum Teamtreffen fahren würde. Ha! Einmal wieder Blut geleckt…

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Es war schon ein buntes Treiben vor Ort. Es hatten sich nämlich zig fleißige Helferlein gemeldet, die emsig mithalfen, alles aufzubauen und zu dekorieren.

Mein Part bei diesen Events ist ja inzwischen fast schon standardmäßig das Knipsen. Mach ich ja auch echt gern, schließlich kann ich eh nicht stillsitzen. Nur muss ich echt zugeben, dass der Raum im Pfarrheim und meine Kamera (oder die Fähigkeiten des Bedieners) einfach nicht kompatibel sind.

Wer auch immer es sich ausgedacht hat, einen gelben Holzfußboden, mit einer dunkelbraunen Holzdecke, dunkellilanen Vorhängen an den Tageslicht-Seitenfenstern mit einem knallrotem Bühnenvorhang und Neonlicht zu kombinieren, der hat entweder von Weißabgleich noch nie was gehört oder aber hasst ihn abgrundtief. Summasummarum ist es also völlig wurscht, wie ich die Kamera einstelle, irgendeinen brutalen Farbstich haben sie immer.

Teamtreffen Oktober 2016 www.puenktchenstempel.de

Ca. 100 Mädels und zwei Männer hatten den Weg nach Gladbeck gefunden und horchten inständig den Worten der Gastgeberin, die sich zur Feier des Tages in Schale geworfen hatte.

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Holla die Waldfee und Aua die Fußsohle sag ich da nur. (Dass in dem Beutel, der da so halsbrecherisch hinter ihr liegt, die Chucks drin waren, verschweige ich jetzt mal gepflegt).

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Ganz didaktisch wertvoll gab es diesmal Stationenlernen. Kerstin, CatrinMoni und Steffi boten jeweils ein tolles Projekt an, das dann gruppenweise nachgebaut werden konnte.

Teamtreffen Oktober 2016 www.puenktchenstempel.de

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Ich halte mich jetzt einfach mal kurz, nachdem ich neulich schon so viel von den Spooky Days geschrieben habe. Es gab wieder mal jede Menge Thementische mit grandiosen Ideen, die zum Nachmachen einladen, es gab jede Menge Essen, mehr als jeder Normalsterbliche je zu sich nehmen kann, es gab Geschnatter, Gequieke, Gelächter und auch ein paar wenige Tränchen. Genau so wie es sich für den Haufen Mädels gehört und es auch mal emotional wird.

Was gab es noch… Handys. Jede Menge Handys.

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Sei es wegen einer Facebook Live Schalte oder einer potenziellen Garderoben Erweiterung des Köllerschen Kleiderschranks.

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Auf jeden Fall gab es jede Menge Spaß, Input und Bestätigung, dass es auch nach 4 Jahren immer noch die richtige Entscheidung war, Demonstratorin bei Stampin‘ Up! zu werden.

Da ich ja weiß, dass ihr alle scharf drauf seid, noch mehr Fotos zu sehen, halte ich an dieser Stelle jetzt einfach mal die Klappe, allerdings nicht, ohne mich bei allen für den tollen Tag zu bedanken:

Zur Fotogalerie

Du hast noch nicht genug von großen Demotreffen? Kein Thema. Im Januar findet das nächste große Treffen hier bei mir im Saarland statt. Alle Infos findest du hier. Eine handvoll Plätze gibt es auch noch, zögere also nicht zu lange, dich anzumelden, denn wenn voll, dann voll. Kuscheln ist zwar schön, bei Workshops aber eher hinderlich. Von daher muss die Obergrenze platztechnisch leider einfach sein.

Und wenn es dich reizt, mehr über unsere Demo-Treffen und den Job als Stampin‘ Up! DemonstratorIn zu erfahren, kannst du mich jederzeit anschreiben oder anrufen, ich beantworte dir gern deine Fragen und freue mich natürlich auch sehr, über jedes neue Teammitglied. Bisher ist mir mal noch nicht zu Ohren gekommen, dass es wer bereut hätte und falls doch, bitte schnellstens melden 🙂

Bye

Nadine

 

Das waren sie die SU Spooky Days

Liebes Saarland und Rest vonne Welt. 

Da isses auch glatt schon wieder vorbei das Wochenende. Eher spontan packte ich am Freitag die Familie ein und fuhr unangemeldet in Richtung Rückersbach zu Kerstin, Jenni und Heike und ihren diesjährigen Spooky Days. 

Bevor jetzt aber jemand auf die Idee kommt, es mir nächstes Jahr gleich zu tun, muss ich vorweg sagen, dass ich dort nur die knipsende Beilage bin und nicht etwa ein heimlich eingeschlichener Teilnehmer. Mein olles Lehrergen lässt es nämlich leider nicht im Ansatz zu, dass ich mich in so einer Gruppe auf den Hintern setze und mich einzig und allein auf mein Projekt konzentriere, was eine offizielle Teilnahme ziemlich ad absurdum führen würde. Vielmehr muss ich für meinen Seelenfrieden immer wieder rumlaufen, hier und da schauen, ob es irgendwo was zu helfen gibt und ggfs. den drei Organisatorinnen zur Hand gehen, und sei es nur, indem ich ihnen das Fotografieren abnehme. 

Das hat wie immer für einige verwirrte Nachfragen gesorgt, ob alles ok sei und ob ich wirklich nicht mit basteln würde? Ja, es ist alles ok und nein, ich möchte wirklich nicht im Gewusel von 70 Frauen millimetergenau werkeln. Den Verschnitt, den ich dabei ablenkungsbedingt verursachen würde, kann man niemandem guten Gewissens zumuten. 

70 Frauen waren also da. 

Die Luft konnte man schneiden, dem Tinnitus beim Pfeifen zuhören und vor allem beten, dass es keine Evakuierung gäbe. Denn während ich anfangs noch verblüfft war, wie gut man diesmal zwischen den Tischen umherlaufen konnte, hatte sich das spätestens nach dem ersten Projekt erledigt. Es ist unfassbar, wie viel Gepäck 70 Frauen zu einem Kreativwochenende anschleppen. UNFASSBAR! 


Nun haben wir chromosombedingt ja alle diesen latenten Taschenfetisch. Ich persönlich behaupte ja, dass wir dafür gar nichts können, sondern es an den Urinstinkten liegt. Überlegt nur mal, wie viel mühsam gesammelte Beeren in eine Handfläche passen und wieviele in eine Handtasche. Das ist also gar kein Tick, sondern dient einzig und allein dem Überleben des Familienclans, dass wir eine passende Tasche pro Gegebenheit benötigen. Ist ja auch Mist, wenn das Mammut endlich in die Höhle geschleppt wurde und das anschließende Zubereiten daran scheitert, dass alle Utensilien fluchtbedingt noch in der alten Höhle liegen. Wär’s in der passenden Tasche gewesen: ein Griff, alles mit dabei! Ihr seht, wir können da gar nix für, es ist schlichtweg ureigener Überlebensinstinkt. 

Gut, wie ich jetzt rechtfertige, dass wir letztlich bei nem Brand elendig ums Leben kämen, weil alle Fluchtwege zugestellt sind, da muss ich noch ’nen Moment drüber nachdenken. Aber irgendwas ist halt schließlich immer. 

Die Deko war wieder einmal mehr phänomenal und sorgte für das passende Ambiente.


6 Workshops standen auf dem Plan. Jeweils zwei pro Gastgeberin. So unterschiedlich die drei Mädels sind, so gut ergänzen sie sich, nicht nur in der Auswahl der Projekte. Drei von den 6 Projekten waren Alben. Aber hätte man sie nebeneinander auf den Tisch gelegt, hätte jeder mit 100%iger Treffsicherheit sagen können, welches Album zu wem gehört. Es ist immer wieder faszinierend, wie viel eigene Handschrift in den Modellen steckt, selbst bei Projekten, wo man das Rad nicht neu erfinden kann.

Ein Blick auf die Projekte soll euch natürlich nicht verborgen bleiben. Heike hatte sich ein ziemliches Luxusalbum ausgedacht, sogar mit passender Schatulle. 

Von Kerstin gab es Homedeco in Form von zwei Bilderrahmen und ein Album mit perliger Fiddelarbeit. 

Jenni war einmal mehr für die clean & simple Fraktion zuständig: zwei Scraplayouts und ein Album ganz ohne Kleber, nur mit reinem Stecksystem. Super Idee, wie allerdings die Lebenserwartung eines solchen Albums im Hause T. wäre, vermag ich noch nicht zu sagen. Ich werde es aber ausprobieren. 


Soweit zum kreativen Part.

Kommen wir zum Rahmenprogramm. Das fing für mich gleich mal mit einer Ration Tränchen an, denn wie im letzten Beitrag ja geschrieben, gab es Anfang der Woche einen tragischen Todesfall in der Kernmannschaft. Ein ziemlich unheimlicher Zufall wollte es so, dass die Trauerfeier just am gleichen Tag wie die Spooky Days stattfand. 

Fällt sowas tatsächlich unter Zufall? Spooky war es allemal. Und traurig. Unfassbar traurig.

Ich glaube, ausnahmslos jeder kämpfte mit der Fassung. Während wir also mit Kloß im Hals und Tränen in den Augen die Stellung hielten, düste Jenni 3 Stunden von der westlichen an die östliche bayrische Grenze, um Jael, auch im Namen von allen Spooky Days Teilnehmerinnen und SU Teamkolleginnen, die letzte Ehre zu erweisen. Für mich persönlich ein sehr emotionaler Moment und ich gestehe, dass ich den Kampf um die Fassung zumindest stellenweise gnadenlos verlor. Es ist einfach immer noch völlig unbegreiflich und surreal. 

Dann passierte aber das, was ich im Vorfeld erwartet hatte: obwohl jeder auf seine Art traurig und geschockt über die Tragik der Situation war und es auch immer wieder zur Sprache kam, kann ich nicht sagen, dass es die restliche Veranstaltung „überschattet“ hätte. Klar wurde es immer mal wieder angesprochen, aber der große Vorteil von unser aller Hobby ist tatsächlich, dass wir schöne Dinge aus schönem Material machen und das die Stimmung ungemein hebt. Was selbst zu gestalten hat nämlich nicht nur meditativen Charakter, das Resultat in den Händen zu halten macht auch einfach glücklich. Genauso wie lecker Essen. Und auch davon gab es wieder reichlich. Die Stimmung war also nichtsdestotrotz überwiegend fröhlich bis ausgelassen.

Um 18 Uhr war dann erstmal Schluss mit Werkeln. Die Fußlahmen verzogen sich auf ihr Zimmer, die Mobilen versammelten sich zu einem kleinen Waldspaziergang in Hexenoutfits und sonstiger Gruselaufmachung und Familie T. folgte dem Rat der Damen Paulus und Kreis und wanderte lieber in entgegensetzet Richtung. Der Spaziergang sollte nämlich eine kleine Überraschung in Form eines Überfallkommandos der Spessarträuber beinhalten, was vielleicht bei Dunkelheit im Wald umringt von lauter kostümierter Halloweengestalten für alle Anwesenden gruselige Unterhaltung, für das Mini-T. aber wohl eher das Trauma seines zarten Lebens gewesen wäre. 

Dieser Teil des Rahmenprogramm fand also ohne mich statt. Ich ließ es mir aber nicht nehmen, an der anschließenden Abendgestaltung teilzunehmen. Diese bestand zum Einen aus – na, wer errät es? Ja logisch, Essen. Und zum Anderen aus der Kür der Miss Spooky, und nicht etwa der Miss Big Shot, wie ein kleiner Lapsus es Jenni verkünden ließ. Eins kann ich auf jeden Fall sagen, es gab vollen Körpereinsatz. Auf mehreren Ebenen. 

Haben wir gelacht. Mitunter hatte man Sorge um den ein oder anderen Schlüppi.

Die Stimmung war tatsächlich bombig und die Aufmachungen mancher Mädels phänomenal. Das ist der Nachteil an spontanen Teilnahmen. An ein Kostüm hab ich so kurzfristig leider nicht gedacht, dass also ganz bieder im Strickkleidchen dabei. Dafür haben sich aber die restlichen Mädels nicht lumpen lassen. Von mehreren Morticias, über Dämonstratorinnen, zu Hexen und Mumien, es war alles dabei. Selbst eine Biene Maja hatte sich im Haufen verirrt, was prompt mit dem Ohrwurm des Abends quittiert wurde. 


Hatte ich schon was zur Lautstärke gesagt? 

Am anderen Ende der Hotellandschaft versuchte Herr T. nach Kräften das Mini-T. zum schlafen zu bewegen. Was soll ich sagen, irgendwie unterwanderten wir das Konzept dezibeltechnisch, da kann man schon mal auf Ideen kommen…

Sagen wir mal so, das ein oder andere Strumpfband und Dekolleté blieb nicht ganz verborgen. 

Der Raum tobte. Da war er wieder der Tinnitus. Für uns aber war es jedes Fiepen im Ohr wert, wir hatten richtig, richtig Spaß. So sehr, dass die Siegerin nicht mal mitbekommen hat, dass sie gewonnen hat. Kann bei so Lachflash-Chaos ja auch mal untergehen 🙂

Schlussendlich lag ich völlig unerwarteterweise viel zu spät im Bett, was das Mini-T. prompt mit viel zu frühen Aufwachen quittierte. Wie war das nochmal? „Wer abends feiern kann, kann frühs auch aufstehen“. Irgendwie hatte ich mir das nur anders vorgestellt, nämlich dass ich IHM das irgendwann in 15 Jahren unter die Nase reibe und nicht er mir jetzt. 

Ich verpasste Sonntags dann auch glatt mal den Startschuss, aber es blieben ja noch genug Stunden übrig, um wieder aufzuarbeiten.

Damit Fotografieren aber ja nicht zu kurz kommt und die gewerkelten Alben auch direkt gefüllt werden konnten, gab es nachmittags als besonderes Highlight noch eine Photobooth mit Selbstauslöser, die der Lautstärke nach definitiv jede Menge Spaß gebracht hat. Auch das obligatorische Gruppenfoto durfte nicht fehlen, das allerdings draußen in der Kälte, denn 70 Leute in der Photobooth wäre wohl eher ein schwieriges Unterfangen geworden. 

Alles in allem bin ich sehr froh, dass es geklappt hat mit dem Hinfahren, denn so ein Kreativwochenende ist tatsächlich ein kleiner Miniurlaub in eine andere Welt. Und ich hätte mich echt geärgert, wenn ich ausgerechnet die Halloween-Edition verpasst hätte.

Vor lauter Spooky Verklärung ist mir jetzt fast glatt durch die Lappen gegangen, dass ich heute auf den Tag genau mein 4jähriges Stampin‘ Up! Demodasein feiern kann. Naja, was heißt heute und feiern, in 15 Minuten ist der Tag rum und ich tippe den Beitrag hier bereits im Bett 😇 da kann man sowas schon mal verschwitzen. 

Aber ein Glück hat man treue Leser, die einen mit ganz lieben Mails darauf aufmerksam machen. Und ein noch viel größeres Glück ist es, dass genau diese Leser an solch tollen Veranstaltungen wie den Spooky Days teilnehmen, denn so hat man die Möglichkeit, sich endlich auch mal in echt gegenüber zu stehen. Und das war mir eine sehr große Freude! 

Ich hoffe inständig, dass man sich im nächsten Jahr wieder bei diesem oder einem ähnlichem Event sieht. 

Bye

Nadine

Saartistic 2017 – ein Demotreffen im Saarland

Liebe Demonstrator Kollegen und Kolleginnen,

Yeay es ist soweit!! Ich freu mich wie Möhrchen. Hiermit lade ich euch recht herzlich zur ersten Saartistic ein, dem ersten großen Treffen im Saarland von und für Stampin‘ Up! Demonstratoren.

Saartistic 2017

Was erwartet euch?

Ein Tag voller Kreativität, guter Laune, Ideentausch, Tipps und Tricks rund um das Stampin‘ Up! Demodasein und ein einmaliger Austausch unter Kollegen und Kolleginnen mit Platz für bis zu 100 DemonstratorInnen.

Durch das Programm führen euch Nadine Teiner & Jennifer Pauli.

Weitere Infos und Anmeldung

Ihr seid genau so vorfreudig und gespannt darauf wie wir? 😃 Dann schaut euch die weiteren Infos hier unter dem Veranstaltungslink an:

Zur Saartistic. Hier informieren und anmelden. 

Die Anmeldung wird freigeschaltet ab morgen, dem 15.09.2016, 20:00 Uhr und geht so lange bis alle Plätze belegt sind, spätestens jedoch bis zum 07.01.2017, 20 Uhr. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das  Buchungsformular im Veranstaltungslink. Anmeldungen per Email oder Platzreservierungen sind leider nicht möglich.

Hach ist das aufregend! Ich freue mich sehr auf euch, auf einen tollen Tag und hoffe natürlich, dass ihr alle zahlreich erscheinen werdet.

Bye

Nadine