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#onstage2017 local in Mainz

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

am Wochenende habe ich gelernt, dass #onstage2017 genau so plötzlich kommt wie Weihnachten. Augen auf, Augen zu, Augen auf schwups da und schwups auch wieder vorbei.

Dieses Mal hatte ich mir soooo fest vorgenommen, endlich mal wieder Tauschobjekte aka Swaps zu werkeln und dann war plötzlich Donnerstag und ich musste Koffer packen. Düdum.

Wobei ich rückwirkend sagen muss, sie haben mir nicht gefehlt, Ich war nämlich am Freitag im Aufbauteam eingeteilt und Samstags wurde mir spontan, wenn auch freiwillig, die Ehre des Event-Fotografen zuteil, so dass ich vermutlich eh keine Zeit gefunden hätte, mit den anderen Teilnehmern zu swappen,

Freitag morgens um 9 ging es also schon für mich los. Der liebe Gott hat Mainz netterweise nicht ganz so weit von Homburg weg positioniert, so dass ich mich über die knapp 80 minütige Anfahrt sehr gefreut habe. Ihr wisst ja: Dauerzustand müde und so, da zählt jede Minute Schlaf. In diesem Fall sogar jede Sekunde.

Habe ich bereits mal erwähnt, dass Kinder Mistkröten sind übersinnliche Fähigkeiten haben? Ich hatte dem Zwerg extra nicht gesagt, dass ihm ein reines Männerwochenende bevorsteht, habe sogar extra den Koffer heimlich gepackt, damit er es nicht mitbekommt. Tja denkste. Frei nach dem Motto „für wie blöd haltet ihr mich eigentlich“ musste er sich nachts dennoch (oder vielleicht erst recht?) im 90 Minuten Takt vergewissern, dass ich noch da bin.

Mit ganzen zwei Stunden Schlaf brach ich also in Richtung Mainz auf und war nicht unglücklich, dass das Auto den Weg überwiegend kannte. Größere Teile der Pfalz sind nämlich im wahrsten Sinne gänzlich an mir vorbei gezogen.

Vor Ort trat ich dann ein in das organisierte Chaos, das vor Events in dieser Größe nun mal immer herrscht.

Dutzende Menschen wuselten rum, keiner so wirklich mit ’nem Plan, aber alle schwer gewillt zu helfen. Die arme Jasmin tat mir unsäglich leid. Als Hauptorganisatorin des Events war sie nämlich die einzige mit Durchblick, was aber leider mit sich brachte, dass jeder JEDER J E D E R an ihr rumzuppelte und was wissen wollte.

Schauwände wollten bestückt werden, Deko wollte zusammengebaut, Tische bestückt und Schilder aufgestellt werden.

Die Zeit rannte, aber mit stoischer Geduld und vielen Helfern klappte es dennoch, zeitig fertig zu werden.

An dieser Stelle sei mir ein kleiner Verzweiflungsruf gestattet: Himmel, wie schwer kann es sein, abgepackte, farblich sortierte, durchnummerierte Make & Take Materialkits auf einen Tisch zu legen: rot, orange, gelb, grün oder wie auf den Päckchen abgebildet war: 1, 2, 3, 4. Selbst dem Farbenblindesten unter den Einäugigen wurde es also möglich gemacht, zumal es eine Bildvorlage mit persönlicher Anweisung gab. Seufz, wenn ich mich schwer damit tue, vier farblich unterschiedliche, durchnummerierte Päckchen in der richtigen Reihenfolge auf einen Tisch zu legen, könnte es eine Überlegung wert sein, ob das freiwillige Melden als Aufbauhelfer wirklich die beste Idee ist. Zwischenruf aus. Entschuldigungsmodus an, falls sich jemand persönlich angesprochen oder angegriffen fühlen sollte.

Ich weiß tatsächlich nicht, auf wessen Mist es gewachsen war, spielt auch überhaupt keine Rolle, nur waren im Anschluss drei Leute eine komplette Stunde lang beschäftigt, alle 114 Tische wieder und wieder unter die Lupe zu nehmen und die falschen Päckchen auszutauschen, während draußen noch 900 Goodies ausgepackt und gerichtet werden mussten. Oh Herr schenke mir Gelassenheit.

#centrestage2017

Die Stampin‘ Up! Demonstrator „Karriereleiter“ ist in unterschiedliche Level gegliedert. Jemand, der ganz neu einsteigt, erhält den Status Bronze. Je nach Umsatz und Partnergewinnung erreicht man dann relativ schnell die Titel Bronze Elite und Silber. Ab da wird die Hürde etwas schwieriger. Der Status Silber Elite setzt nämlich voraus, dass man sich zusätzlich zu dem eigenen Umsatz auch ein kleines Team aufgebaut hat. Ab da gilt man bei Stampin‘ Up! als Führungskraft, da man sein Team natürlich auch betreut. Nach Silber Elite kommen dann noch die Titel Gold, Gold Elite, Platin und letztlich Platin Elite und auch diese sind so gegliedert, dass man einen gewissen Umsatz bzw. Teamgröße erreichen muss, um diese Titel zu erlangen. Das ist zwar durchaus anspruchsvoll, ist aber zu erreichen, wie bereits einige Kolleginnen bewiesen haben.

Am Vorabend zur OnStage Veranstaltung findet immer eine zusätzliche Schulung mit Abendessen für diese Führungskräfte statt: CentreStage.

Die Schulung deckt die Themen ab, die für Kolleginnen, die primär als Hobbydemo bzw. für den reinen Eigenbedarf bestellen in der Regel nicht sonderlich interessant sind und das Abendessen dient als kleines Dankeschön für die Arbeit und das Engagement, das man als Führungskraft über das Geschäftsjahr hin aufbringt.

Die „kleine Runde“ waren im diesjährigen Fall ganze 167 Kolleginnen! Nach 10 Jahren Stampin‘ Up! in Deutschland ist der Kreis derer, die ihr Hobby also schon länger nicht mehr nur als Hobby betreiben gar nicht mehr so klein. Was, wie ich finde, ein sehr schöner Beweis dafür ist, dass sich die Tätigkeit eines Beraters im Direktvertrieb tatsächlich auch zu einem Beruf entwickeln kann.

Wir sind halt doch nicht alles „nur Hausfrauen, die sich mit ein paar Parties die Haushaltskasse schön rechnen“, und ja, das habe ich tatsächlich schon genau so gehört 😉

In lustiger Runde habe ich also einen sehr netten Abend verbracht. Die zwei Stunden Schlaf und der Aufbau steckten mir dann doch etwas in den Knochen, so dass ich es selbst noch verpeilt habe, dass wir die Frühjahrskataloge bereits in unseren Stampin‘ Up! Taschen hatten, als sie von meinen Tischnachbarinnen vor meinen Augen auf links gedreht wurden. Ist ja nicht so, als ob ich beim Taschen Packen geholfen hätte…wobei wir wieder beim Thema wären: wie blöd kann man eigentlich sein? Ich schiebe es jetzt einfach mal darauf, dass ich den halben Abend hinter der Kamera verbracht habe und somit eh nicht alles so genau wahrgenommen habe.

Kurz vor 22 Uhr war die Abendveranstaltung schon zu Ende und wie ihr vielleicht in meiner gestrigen Instagramstory schon gesehen habt, habe ich mir den Absacker in der Bar zugunsten meines Bettes gespart

 #onstage2017 local, Mainz

Ein paar Stunden Schlaf waren auch bitter nötig, zwischendrin machte mein Kreislauf nämlich ganz schön schlapp und ich malte mir schon aus, wie die Fahrstuhltür sich öffnet und die T. mit strangulierendem Kameragurt auf dem Boden liegt… wer hätte das dann bitte knipsen sollen?

Nun gut, ich kippte letztlich doch nicht um. Also zumindest nicht im Fahrstuhl sondern schnurstracks ins Bett, so wie es sich gehört und schlief erstmal ein paar Stunden. Und auch ein paar Stunden länger.

Guter Plan, wie sich rausstellte. Man mag es nämlich nicht glauben, aber das Hilton in Mainz, also das Hotel mit direktem Anschluss an die Rheingoldhalle, ein Hotel das sich auf der eigenen Webseite rühmt, Platz für 400 Leute zu haben, in dem die Übernachtung ca. 120 € und ein Frühstück 30 € kostet, schafft es nicht, seinen Übernachtungsgästen auch ein Frühstück im Sitzen zu ermöglichen. Zumindest nicht allen, und nicht zu einer Uhrzeit, dass man noch pünktlich zu Veranstaltungsbeginn fertig wäre.

Wer kann in der Hotellerie auch schon ahnen, dass wenn die Veranstaltung im angrenzenden Congress Center um 8.30 Uhr beginnt, die Teilnehmer gegen 7:30 Uhr frühstücken wollen. Und zwar alle übernachtenden Teilnehmer. Für 30 € gab es also für einige Kolleginnen statt Tisch und Stühle ein Croissant und ein Kaffee auf die Hand und die warmen Worte man möge doch bitte später wiederkommen, später wäre sicherlich ein Tisch frei.

Kann ich bestätigen. Als ich nämlich um 8:15 Uhr runter kam, hatte ich freie Platzauswahl. Ich aß dann das teuerste Croissant und Rührei aller Zeiten. Gönnte mir auch noch zur Feier des Tages einen O-Saft (nein, nicht frischgepresst, wo kämen wir denn hin! Ist ja schließlich das Hilton, und nicht Tante Trudes Pension), klickte mich mit meinem schwindenden Datenvolumen durch Facebook & Co, denn das Schnäppchen von 25,00 €/24h W-Lan wollte ich mir nicht unbedingt auch noch gönnen und schlenderte rüber in die Congresshalle.

Eingecheckt war ich ja bereits schon, das konnten wir 167 nämlich schon am Vorabend, so dass ich keine Eile hatte. War auch gut so, denn im Eingangsbereich standen auch „nur“ 750 Leute, die noch einchecken mussten. Mein herzliches Beileid und riesen Dankeschön an unsere Support-Crew, die diesen Gewaltakt jedesmal von Neuem in Rekordzeit mit Bravour meistert!

Tja, und was dann kam kennt ihr inzwischen wohl schon in- und auswendig. Aber für die neueren Leser auf dem Blog erkläre ich es schnell nochmal.

Man nehme 900 bastelwütige Damen und ein paar wenige Herren. Man nehme eine nicht näher definierte Anzahl an Papiermaterial, Süßkram, Dekoschnickschnack, Plastikbehälter und Tragekörbe und los geht das große Tauschen!

Nein, ich denke mir das nicht aus.

Kistenweise handgefertigte Bastelobjekte wandern von einer Hand in die nächste, manchmal gefolgt von einem kurzem Gespräch mit der Kollegin, manchmal der Masse geschuldet auch nur mit einem kurzen Blick auf die Maniküre. Manchen Swap kann man im Nachhinein tatsächlich eher dem Nagelstyling als einem Gesicht zuordnen, aber so ist das nun mal in der Menge.

Dann begann auch schon der offizielle Teil.

OnStage ist inzwischen ja ein weltweites Event. Zum einen gibt es die 3 tägige Live Veranstaltung, die in diesem Jahr in Salt Lake City stattfand, und zum anderen gibt es die eintätigen lokalen Veranstaltungen. Da Stampin‘ Up! ja inzwischen neben den USA und Kanada auch im Südpazifik, Australien, Europa (DE, GB, FR, AT & NL) und Japan vertreten ist, wäre es quasi ein Ding der Unmöglichkeit, alle Demonstratoren zeitgleich an den gleichen Ort zu bekommen, so dass es parallel zur Live Veranstaltung auch lokale Veranstaltungen gibt, bei denen Sequenzen von der Live Veranstaltung übertragen werden, hier z.B. die Begrüßung der SEO Sara Douglas.

Es finden aber natürlich auch live Präsentationen vor Ort statt.

Und dann wären da noch die Walks of Fame.

Ich habe ja bereits oben erwähnt, dass es verschiedene Karrierestufen gibt, die man im Verlauf seines Demonstratorendaseins erreichen kann. Ob das nun Meilensteine im Umsatz sind, Teamaufbau oder Beförderungen oder das Erreichen der Prämienreise….es gibt immer einen Grund zum Feiern bzw. um die Kolleginnen über die große Bühne zu jagen.

Und ja, die Wortwahl ist in dem Fall nicht übertrieben. Ich habe mir wirklich wirklich Mühe gegeben, jede einzelne bei ihrem Ruhmmoment fotografisch festzuhalten, aber manch eine ist tatsächlich in einer Geschwindigkeit drüber gehuscht, dass man denken könnte, es wäre jemand hinter ihr her gewesen. Verzeiht mir also die verwackelten Bilder, wenn ihr euch später durch die Galerie klickt. Und an meine liebe Kolleginnen, wenn ihr beim nächsten mal hoch dürft, dreht euch ruhig einmal eine Millisekunde zum Publikum und haltet kurz inne zum Genießen, dann habe ich nachher auch ein Foto für euch 😉

Auch die Liste der Top 100 Demos weltweit wurde uns eingespielt und da kann sich Deutschland inzwischen echt sehen lassen. Wir sind nämlich nicht nur in den Top 100 erstaunlich oft vertreten, sondern vor allem auch in den Top 10! Das ist schon herausragend, wenn man bedenkt wie viele Kolleginnen es in Übersee gibt und wie viele bei uns. Wahnsinn!

Da habe ich noch ein bissl Arbeit vor mir. Zwerg bzw. Elternzeit sei Dank ist von mir in dieser Liste nämlich nicht der Hauch einer Spur. Aber was nicht ist kann ja noch werden…

Hier ein kleiner Schnappschuss unserer deutschen Top Demos, also zumindest derer, die in Mainz und nicht in Salt Lake City waren.

Herzlichen Glückwunsch Mädels, ihr seid sehr sehr fleissig!

Und dann gibt es da noch unsere Steffi.

Steffi ist die erste deutsche Kollegin, die es geschafft hat, in ihrer Demonstratorinnen Zeit, also bei ihr in gerade mal 8 Jahren, einen Umsatzmeilenstein von einer Million zu erreichen! EINE MILLION!

Ich bekomme dabei immer noch Schnappatmung.

Himmel, Herr, versuche mal so einen Moment in Bildern festzuhalten, wenn dir das Pipi in den Augen bis zum Oberlid steht.

Ich glaube, drei Viertel vom Saal hatten Taschentuchalarm. Und die paar wenigen, die nicht zumindest Gänsehaut hatten gönnen vermutlich eh niemandem den Dreck unter den Fingernägeln.

An dieser Stelle nochmal eine kleine Randnotiz von mir: Wenn man einen Satz einleitet mit „Ich gönne ihr ja den Erfolg, aber…“ braucht man gar nicht mehr weiter reden. Das ist nämlich die gleiche Liga wie „ich bin ja kein Rassist, aber…“, nur mal so als Hinweis.

Steffi, du bist ne Granate und ich freu mich auf die 10 Millionen! Ganz ohne aber.

In der Pause ging es erstmal weiter mit einem mittleren Herzinfarkt für mich: mein Kameragurt hat sich aus welchen Gründen auch immer gelöst und mein Schätzchen krachte mal eben aus einem Meter Höhe auf die Fliesen.

Nach erster Begutachtung hat sie es aber überlebt. Hallelujah.

Nach der Pause folgte viel Input aus dem neuem Zusatzkatalog. Da kommen wieder ein paar Träumchen auf uns zu, sag ich euch…

Aber die werdet ihr erst zu einem späteren Zeitpunkt zu Gesicht bekommen. Die Fotos davon müssen erst mal noch unter Verschluss bleiben. Einer der großen Vorteile, wenn man selbst als Demo an solchen Events teilnimmt: man muss seine Neugierde nicht bändigen und bekommt die Einblicke in die neuen Produkte sofort.

Könnt ihr aber gerne auch haben, einfach selbst einsteigen 😉

Ich schweife ab. Hmm, was gab’s denn noch?

Jede Menge Fotos vor der Fotowand:

Und Gebärdendolmetscher:

Man kann also auch Demo werden, wenn man gehörlos ist oder eine andere Einschränkung hat. Es wird wirklich für jeden gesorgt.

Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann auch endlich selbst aktiv Hand an die neuen Sachen gelegt. Ein Träumchen!

Und dann, dann wurde die Veranstaltung kurz unterbrochen für „eine wichtige Durchsage eines Demonstrators“. Ich nehme mal nichts vorweg und lasse die Bilder sprechen:

Ich verrate nur so viel: sie hat ja gesagt!

Dann war es hin mit der Aufmerksamkeit. Der Saal tobte und alle feierten mit bis um kurz nach 18 Uhr auch schon das Ende der Veranstaltung gekommen war.

Tja, und was soll ich sagen. Das mit dem Glück ist ja so ne Sache. Was des einen Glück, ist des anderen Leid. Nein, keine Sorge, ich möchte der Braut nicht den Bräutigam ausspannen. Ich gönne ihr den Antrag von ganzem Herzen. Ganz ohne aber.

Nun, ihr erinnert euch, dass meine Kamera runtergekracht ist? Tja, sie hat tapfer bis zum Antrag durchgehalten. Mit letzter Kraft hat sie es auch noch geschafft, die jubelnde Verwandtschaft auf der Tribüne festzuhalten. Und dann….dann hat sie leider doch das Zeitliche gesegnet. Zumindest ist sie in eine von mir nicht mehr zu lösende Schockstarre gefallen.

Was dieses ERR bedeutet, weiß ich leider aus Erfahrung nur zu gut: Einschicken, Kostenvoranschlag, Herzkaspar, Schnappatmung und letztlich Reparaturkosten in annähernd 4 stelligem Bereich, denn das Schätzchen war weiß Gott zu teuer, um es so sterben zu lassen.

Da ich aber weder beruflich Fotograf bin, noch von SU offiziell als solcher engagiert war, trägt den Schaden die T.sche Haushaltskasse und nicht etwa eine Versicherung. Es tut also weh. Sehr.

Wie ihr wisst, stelle ich euch ja von Herzen gern alle Fotos von allen Events, die ich im Laufe der Zeit knipse ganz ohne Gebühr oder Gegenleistung zur Verfügung.

Damit ich das aber in Zukunft auch noch tun kann, könnte die kleine D610 diesmal tatsächlich etwas Crowdfunding-Liebe gebrauchen.

Wer dem armen Ding also ein klein wenig Liebe zukommen lassen möchte, darf das gerne ganz freiwillig mit großem Dank über folgenden Link tun.




Und wer nicht kann oder möchte, der darf sich natürlich trotzdem an den Bildern erfreuen, die das Schätzchen mit letzter Kraft noch geschafft hat.

Galerie #onstage2017

Nichtsdestotrotz, es war wieder mal eine wirklich tolle Veranstaltung mit ganz vielen super lieben Kollegen, vielen Highlights, Geschenken und Seelenbalsam und auch wenn das Schicksal der kleinen D610 den Tagesabschluss etwas gedämpft hat, wurde ich nach zwei Tagen Abwesenheit beim Heimkommen von einem euphorischen Zweijährigen in einer Form empfangen, die die 1 Million Konfettikanone von SU fast schon blass aussehen lässt. Es sei mir gegönnt. Ganz ohne aber 🙂

Bye

Nadine

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 2

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

weiter geht es mit dem Bericht von OnStage Live in Amsterdam.

Ordentlich müde weil zu wenig geschlafen (ihr erinnert euch, Flugschneise und Kind in der Besucherritze), startete der Freitagmorgen dann gar nicht so früh, wie ursprünglich geplant. Ich war durchaus etwas froh, dass ich nicht die einzige war, die morgens nicht in Hektik verfallen wollte und es verzog, eher die ersten Minuten der Veranstaltung zu verpassen als auf’s Frühstück zu verzichten.

Das Programm am Vormittag war wieder gut gefüllt. Es gab mehrere Vorträge zu diversen Themen rund um Stampin‘ Up! und das Demo-Dasein, die teilweise von Leuten aus dem Office in USA gehalten wurden, teilweise aber auch, was ich besonders mag, von ganz „normalen“ Demonstratoren, die nicht im Hauptsitz arbeiten und somit ihren ganz eigenen Blickwinkel von Workshops und dem kreativen Alltag wiedergeben können. Sozusagen Erfahrungswerte direkt „von der Bastelfront“. So entsteht nämlich eine bunte Mischung aus Zahlen, Fakten, Anekdoten und Kreativität.

Ein weiterer Teil des Vormittagsprogramms waren die Ehrungen für besondere Leistungen.

Das Schöne daran Stampin‘ Up! Demonstrator zu sein, ist, dass man völlig frei entscheiden kann, auf welchem „Level“ man diese Tätigkeit betreibt. Man kann durchaus lediglich seinem Hobby nachgehen, ein wenig für sich selbst bestellen, ansonsten aber weder Workshops abhalten noch Teamaufbau betreiben wollen. Man kann aber genauso gut ambitioniert an die Sache rangehen und einen Neben- oder auch Vollzeitjob aus der Sache machen. Das ist jedem selbst überlassen. Je nachdem, wie viel oder wenig Aufwand man betreibt, kann man unterschiedliche Karriere-Stufen erreichen, die sogenannten Titel.

Das jetzt hier näher auszuführen würde aber heute Rahmen sprengen, bei Interesse bitte einfach anmailen oder einen Kommentar hinterlassen, ich gebe dann gerne nähere Informationen dazu.

Für heute ist nur interessant zu wissen, dass es diese Stufen gibt und dass Jeder Demonstrator, der einen besonderen Sprung auf diesen Karriere-Stufen macht,  seinen Moment of Fame auf der großen Bühne bekommt. Sei es als Dank für gute Teamführung, für einen Umsatzmeilenstein, einen Titelaufstieg oder aus welchen Gründen auch immer. Die Ehrungsrunde würdigt viele unterschiedlichen Punkte und das ist auch gut so.

Wer viel arbeitet, darf sich auch dafür feiern lassen.

Es wäre jetzt glatt gelogen, zu schreiben, dass es hierbei ausschließlich toll und grandios und weiß ich noch was zugeht. Denn genau wie in jedem anderen Betrieb (vor allem da, wo überwiegend Frauen arbeiten) gibt es auch unter Demonstratorinnen welche, die der anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen, aber alles in allem muss ich wirklich sagen, dass die Stimmung bei den Ehrungen immer super ist und es wirklich ergreifend ist, zu sehen, wie sehr sich die überwiegende Mehrheit mit jemandem freuen kann. Von Tränchen bis Standing Ovations alternativ auch Standing Ovations mit Tränchen war da schon alles mit bei. Das kannte ich vor Stampin‘ Up! Zeiten so noch nicht.

Zumindest in meiner alten Firma, über die ich mir das Studium finanziert habe, ist in 5 Jahren nie jemand aufgesprungen, um mich oder einen der Kollegen zu beglückwünschen, weil wir Tag für Tag durch vernünftige Arbeit verhindert haben, dass bei einem Autozulieferer das Band stillstand oder in einer Airline ein Gefahrgutalarm ausgelöst wurde. Auch hat mich noch kein Schuldirektor, Hoteldirektor oder sonst ein Vorgesetzter in den zillionen Jobs, die ich im Laufe der letzten 20 Jahre so hatte, freudig beglückwünscht während 900 Kollegen applaudierten. Es mag wenn man das so liest, befremdlich klingen, aber auch als eine, die keinen gesteigerten Wert drauf legt, derart im Mittelpunkt zu stehen, muss ich gestehen, dass es total Spaß macht und ungemein motiviert.

Am Nachmittag war es dann soweit, dass ich mein Produkt-Spotlight präsentieren durfte.

Gänseblümchen!

OnStage Gänseblümchen One Sheet Box puenktchenstempel

Die Anleitung für diese Box aus niegelnagelneuem Designerpapier werde ich sobald wie möglich noch posten.

Als ich den Karton mit dem Designerpapier erhielt musste ich so lachen! Man erkennt es auf dem Foto vielleicht nicht ganz so gut, aber seit fünf Jahren (!!) hatte ich genau dieses DSP in Form eines Oberteils im Schrank liegen. Fünf Jahre und noch nicht ein einziges mal angehabt.

Wenn das nun mal nicht der Moment war, dann weiß ich auch nicht. Danke Tanja nochmal für das Foto.

Da die vier verschiedenen Produkt Spotlights jeweils in Deutsch, Englisch und Französisch abgehalten wurden, fanden sie in abgetrennten Zeltchen statt, die in der großen Halle aufgestellt waren. Hier erkennt man eins im Hintergrund, das große blaue etwas.

So sah es von innen aus:

Durch den Vortrag habe ich mehr oder minder den kompletten Nachmittag in einem dieser 4 Zeltchen verbracht und kann euch gar nicht sagen, was noch außerhalb passierte, denn ich glaube, ich bin tatsächlich nicht ein einziges mal nennenswert rausgegangen.

Seht ihr diese olle Kamera überm Kopf? Die hätte mir ja fast noch einen peinlichen Moment beschert. Ich bin es ja so überhaupt nicht gewöhnt, im Sitzen zu präsentieren. Stellt man sich aber unter dieses Ding und versucht das Projekt oder die neuen Produkte so vor sich zu halten, dass die Kamera sie einfängt, erscheint auf der großen Leinwand oben drüber zumindest in meinem Fall vor allem eins: Brüste.

War ich froh, dass das Gänseblümchenoberteil kein Dekolleté hat!

Aber ich hab’s noch rechtzeitig gemerkt und mich artig hingesetzt. Soweit ich es beurteilen kann, lief die Präsentation ganz gut, zumindest ist niemand schreiend rausgelaufen oder hat gelangweilt die Augen verdreht. Insofern war ich zufrieden.

Außerhalb meines Zeltchens gab es auch wieder eine Leinwand für Photoshootings.

Und ich habe es wieder mal geschafft, auf keinem einzigen Gruppenfoto zu sein. Ich werd’s wohl nie lernen…

Samstags lag der Fokus überwiegend auf dem kreativen Teil und den Vorschau von neuen Produkten und Umsetzungsideen.

Ja, so sehr kann man sich über ein fliegendes Schweinchen freuen.

Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das Stempelset der Renner werden wird. Der komplette Saal war schockverliebt. Nicht zuletzt, weil Charlotte’s Präsentationen immer gigantisch sind, aber das Schweinchenstempelset ist auch einfach zu süß.

Projektideen über Projektideen wurden uns gezeigt. Ich bin gar nicht mehr hinterhergekommen, den Beamer abzufotografieren.

Und dann wurde es auch noch verwegen…

Nicht nur wurden wir Zeuge davon, was in Österreich passiert, wenn man zu lange an Staz-On schnüffelt….

es wurde auch noch romantisch. Was Kerle nicht alles versuchen, um sich vorm Stempeln zu drücken.

Da wird die Chefin schon mal mit einem dahingehauchten „Je t’aime“ und „küss mich mein Schatz“ aus dem Konzept gebracht.

Aber es nützte alles nichts, nachdem alle Sprachen abgehandelt waren, musste er doch ran der Göttergatte von Sara Douglass. Es war ein Fest. Davon mal abgesehen, dass man als Mann vor 900 Frauen sowieso gewonnen hat, machte er seine Sache echt nicht schlecht, auch wenn die Blicke etwas anderes verheißen ließen.

Falls also jemals eure Männer jammern, ihr würdet mehr Zeit mit euren Stempel als mit ihnen verbringen, erinnert sie ruhig daran, dass es deutlich schlimmer kommen könnte und ihr die gemeinsame Zeit vor 900 Frauen auf der Bühne verbringen könntet…ich bin mir sicher, ihr seid schneller wieder alleine in eurem Stempelreich, als euch lieb sein wird.

Mein Fazit von den drei Tagen: es war wieder einmal mehr sehr anstrengend, sehr viel Input, hat aber einen riesigen Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Live-Veranstaltung, die allerdings in USA stattfinden wird. Aber wer weiß, mit ein bisschen Planung schaffe ich es vielleicht auch da hin.

Meine restlichen Fotos möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Wenn ihr Lust habt, schaut gerne mal in die Galerie rein. Alle Bilder könnt ihr gerne unter Beibehaltung des Wasserzeichens für eure Blogs nutzen.

 OnStage Live 2017 Galerie 

Und falls ihr Lust habt, selbst beim nächsten mal mit dabei zu sein geht das problemlos, wenn ihr selbst Demonstrator seid. In meinem Team ist immer ein Plätzchen für neue Kollegen frei. Melde dich einfach, wenn du Fragen hast. Das Wichtigste an Informationen habe ich bereits hier zusammengetragen:

 Stampin‘ Up! Demonstrator werden 

Das war es an kurzem *öhöm* Rückblick von meiner Seite. Ich wünsche euch von Herzen schöne Feiertage und ein gesegnetes Osterfest.

Bye

Nadine

 

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat ein paar Tage gedauert, aber nun kommt auch endlich mein Rückblick auf das letzte Wochenende bei OnStage Live in Amsterdam.

In den letzten Wochen wurde ich mehrfach im Freundes- und Bekanntenkreis ziemlich ungläubig angeschaut, wenn ich gesagt habe, dass ich nach Amsterdam fahre, aber nicht etwa um Grachtensightseeing zu machen, sondern um 3 Tage lang fern jeglichen Tageslichts mit knapp 900 anderen Stampin‘ Up! Demonstratorinnen in einem Kongresscenter zu sitzen und mich über neue Produkte, Kataloge und Basteltrends auszutauschen. Ungläubig ist an sich nicht das ganz richtige Wort. Eigentlich sagten die Blicke eher „ist sie jetzt völlig bekloppt geworden?!“

Und was soll ich sagen, so ganz abstreiten kann ich es nicht mal. Denn bei näherer Betrachtung, gehört schon eine gute Portion Irrsinn dazu, sich das anzutun. Allerdings trifft das auch für jeden Versicherungsvertreter, Zahnarzt, oder Dachdecker zu, der sich drei Tage lang Messen, Kongresse oder Conventions in seinem Fachbereich antut. Insofern, warum nicht auch Stempel und Papier. Die einzige Besonderheit bei uns ist nur, dass sich an den drei Tagen selbst auf dem Männerklo mehr Östrogen als Testosteron tummelt, denn die Geschlechterverteilung ist, nunja, gelinde gesagt nicht ganz ausgewogen.

Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Stampin‘ Up! hatte sich diesmal das RAI in Amsterdam als Lokalität ausgesucht.

Etwas befremdlich war die ziemlich hohe Zahl an Sicherheitskräften bei der Ankunft, aber es stellte sich recht zügig raus, dass die wohl eher wegen des türkischen Teils der Bevölkerung da waren, die zeitgleich in der Nachbarhalle ihr Kreuzchen pro oder contra Erdolein abgeben konnten und nicht etwa wegen der von unseren angeschleppten Scheren,  Prickelnadeln und Tacker ausgehenden Gefahr.

Aber zurück zum eigentlichen Event. Was muss man sich also nun unter so einem 3tägigen Stampin‘ Up! Veranstaltung vorstellen?

In erster Linie ist es ein großes offizielles Firmentreffen, das eine Mischung aus Schulung, Produktvorstellungen und Ehrungen für erreichte Meilensteine etc. darstellt. Teilnehmen darf jeder aktive Stampin‘ Up! Demonstrator weltweit, egal ob schon zig Jahre dabei oder gerade erst frisch eingestiegen. Das macht die Sache auch nach 5 Jahren noch spannend. Denn ganz ehrlich: wann hat man schon die Möglichkeit, sich zeitgleich mit Leuten aus Texas, Canada, Australien, der Provence, Niederbayern und Wanne-Eickel über neue Farben und Stempelsets auszutauschen? Verrückt.

So toll es auch immer ist, so habe ich doch zu diesen Treffen ein eher leicht schizophrenes Verhältnis. Einerseits freue ich mich total drauf und habe auch bis auf ein einziges mal tatsächlich an allen Veranstaltungen, die SU in meiner aktiven Demonstratorzeit angeboten hat, teilgenommen. Zeitgleich rollen sich mir aber auch die Zehennägel hoch, wenn ich nur dran denke, so viel Zeit mit so vielen wuseligen, lauten Hühnern auf engem Raum zu verbringen. Ich bin ja doch eher Kind vom Dorf und große Menschenansammlungen sind einfach nicht mein Fall. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie wirklich gut länger als 10 Minuten ruhig auf meinem Hintern sitzen konnte. Was bei Veranstaltungen, wo viel vorgetragen wird etwas kontraproduktiv ist. Aber dafür hab ich ja meine Kamera und die Paparazzorolle, somit fällt’s gar nicht so sehr auf, wenn ich rumrenne.

Dieses mal war es aber trotz der Erfahrungen der letzten Jahre ein klein wenig anders als sonst für mich. Vor ein paar Wochen klingelte nämlich mein Telefon und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, eine Präsentation mit neuen Produkten zu halten. Wie geil ist das denn bitte?! Das ist ja genau mein Element. Und dann sitzt man da, voller Vorfreude und Tatendrang, platzt fast vor Begeisterung, darf aber nichts verraten und erst recht niemandem die Produkte bzw. die Projekte zeigen. Jaiks.

OnStage Amsterdam April 2017 RAI

Die Zeit verging aber Gott sei Dank dann doch recht schnell und so musste ich gar nicht soooo lange geheimniskrämen. Dank Probe und Mikrofoncheck etc. kam ich sogar in den Genuss, die Halle noch menschenleer betreten zu dürfen, was mir persönlich ja wesentlich lieber war, als der darauf folgende Massenandrang,

Die Lautstärke in diesem Gewusel, ich kann es nicht in Worte fassen. Sagen wir mal so, der Architekt des RAI in Amsterdam hat sich bei der Planung dieses Flurs zum großen Saal vermutlich vieles gedacht, aber sicher nicht an 900 Frauen mit mind. 5 unterschiedlichen Muttersprachen, allesamt bewaffnet mit 20-200 selbstgebastelten Tauschobjekten, beim Bestreben diese unter die Leute zu bringen. Es war nicht zum Aushalten und ich habe drei Kreuze gemacht, als endlich die Türen aufgingen und wir den eigentlichen Veranstaltungsraum betreten durften.

Nicht, dass es da leiser zugegangen wäre, aber wenigstens verteilte es sich besser und man atmete nicht mehr dem Vordermann in den Nacken. Nun ging die große Platzsuche los.

Irgendwann hatte aber auch die letzte, also ich, ein freies Plätzchen gefunden, alle Kisten, Köfferchen und Taschen verstaut und dann ging es auch schon los.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Stampin‘ Up! CEO Sara Douglass und einem Video-Einspieler ihrer Mutter Shelli Gardner, die die Firma vor 29 Jahren zusammen mit ihrer Schwester gegründet hat.

Nach einem schweren Reitunfall und einem Jahr Auszeit ist sie allerdings weitestgehend zurückgetreten und vermeidet seitdem längere Reisen, ist aber trotz körperlicher Abwesenheit immer noch ein besonderer Teil der Stampin‘ Up! Events und lässt es sich nicht nehmen, wenigstens via Videobotschaften mit dabei zu sein.

Nach ein paar einleitenden Worten war es auch schon soweit. Der neue Katalog wurde verteilt! Woohoo.

Ein maßgeblicher Grund, an live SU Veranstaltungen teilzunehmen ist nämlich, vor allen anderen den brandneuen Katalog ausgehändigt zu bekommen und vorab schon manch neues Produkte ordern zu können.

Der Saal tobte.

Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir Zeit hatten, ihn durchzuschauen. Nennt mich verrückt, aber ich habe ihn original in Plastikfolie verschweißt in meiner Tasche verstaut und bin erst mal rum, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

Wenn ich euch verrate, dass ich erst ganze zwei Tage später zum ersten Mal überhaupt reingeschaut habe, glaubt mir das vermutlich kein Mensch. Aber es stimmt. Ich wollte mir erst in Ruhe die Veranstaltung anschauen und dann abends ganz gemütlich ohne Bohei drumherum durchblättern.

Schlauer Plan! Zumal ich abends gar nicht auf dem Sofa war, sondern auf dem Empfang für Führungskräfte, also diejenigen Demonstratoren, die ein größeres Team haben. Aber seit der Stilldemenz hab ich es nicht mehr so mit logischem Denken.

Das Dinner fand im 5 Sterne Hotel Okura statt, was viele doch etwas ins Schwitzen brachte. Denn unsere Veranstaltung ging bis 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr fand aber schon der Transport vom RAI zum Okura statt. An sich kein Thema, aber sehr wohl Thema, wenn man sich in der Zeit noch passend zu den 5 Sternen aufbrezeln möchte. Ich hab so manch nervöses Augenzucken und rote Flecken gesehen.

Ich war Himmel sei Dank mit einem Trupp unterwegs, der das alles etwas entspannter sah. Die Ferienwohnung auf dem Bauernhof außerhalb von Amsterdam war zeitlich nämlich eh nicht mehr zu erreichen, also wurde ganz pragmatisch auf dem RAI-Klo ein Kleid übergeworfen und die Jeans in die Tasche gestopft, alternativ auch die Tiefgarage zur Umkleide umfunktioniert.

Hat auch niemand was gesehen 🙂

Im Okura warteten lecker Häppchen, ein 3-Gänge-Menü und eine Band auf uns. Es war definitiv ein schöner Abend. Ich muss aber gestehen, dass ich mir ab 19:05 Uhr bereits so sehr mein Bett herbeisehnte, dass das Festchen alles in allem ein wenig an mir vorbei lief. So schön die Ferienwohnung auf dem Bauernhof auch war, zu den Lämmchen und Kälbchen, dem Mini-T. in der Besucherritze und der rolligen Katze gab’s auch noch die Flugschneise von Schiphol und dementsprechend kurz war mein Nachtschlaf.

Die Stimmung war dennoch super und die Band traf soweit ich das beurteilen konnte den Geschmack der breiten Masse. Um kurz nach 22 Uhr war aber auch schon Feierabend. Zumindest für unseren Tisch,  wir werden ja alle nicht jünger…

Vor allem wollten wir aber noch in der Ferienwohnung im kleinen Kreis ausgiebig die Swaps begutachten und quatschen. Wobei kleiner Kreis auch eine gewagte Aussage ist bei 14 1/2 Leute auf dem Bauernhof, davon 10 aktive Demonstratoren. Ihr könnt euch vorstellen, wie „ruhig“ der Abend ausklang.

Oh je, bereits wieder 1300 Wörter, ich teile den Beitrag dann mal lieber und schreib euch morgen den Rest.

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Ausverkaufsliste 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein schönes wenn auch anstrengendes OnStage Live Wochenende liegt hinter mir. Es war wieder einmal sehr aufschlussreich, informationsreich, unterhaltsam und vor allem unglaublich viel Input. Unter anderem haben wir teilnehmenden Demonstratoren bereits den neuen Katalog, der am 1. Juni 2017 in Kraft treten wird, entgegennehmen können, denn ja, in nur 7 Wochen ist es schon wieder soweit, dass brandneue Sachen erscheinen.

Geswapt, also Projektideen getauscht, wurde natürlich auch und viel gequatscht und vor allem Wunschlisten geschrieben und abgehakt, welche Produkte übernommen wurden und was den Sprung in den neuen Katalog nicht geschafft hat.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Denn wo neues kommt, muss leider auch immer altes gehen. Deswegen möchte ich euch, bevor ich euch einen ausgiebigeren Bericht über OnStage liefere erst mal drauf hinweisen, dass ab heute 10.4.17, 21 Uhr die Ausverkaufsliste 2017 erscheint. Dort stehen alle Produkte drauf, die nicht in den neuen Jahreskatalog 2017/2018 übernommen werden und somit nach dem 31. Mai 2017 (manches auch schon deutlich früher) nicht mehr bestellt werden können.


Hier geht es zu den Listen: 

Exel: Deutsch, Englisch, Französisch  

Erfahrungsgemäß ist der Andrang immer sehr groß, denn das ein oder andere Schnäppchen wird sicherlich auch auf der Liste stehen.

Wie das bei einem Ausverkauf nun mal so ist, werden die Sachen nicht mehr nachproduziert, das heißt für euch, wenn sie vergriffen sind, sind sie vergriffen. Es gilt also schnell zu sein, wenn ihr euch euer Lieblingsstück unbedingt noch sichern wollt.

Gerne nehme ich Bestellungen per Mail oder Telefon entgegen, ich würde euch aber aufgrund des zu erwartenden Ansturms ans Herz legen, den OnlineShop zu nutzen insofern ihr über eine Kreditkarte als Zahlungsmittel verfügt. So müsst ihr nicht drauf warten, dass ich eure Mails lese und nur nach und nach abarbeiten kann.

Mein Swap für OnStage Live 2017 in Amsterdam

Um euch die Zeit bis zum Erscheinen der Liste noch ein wenig zu verkürzen, zeige ich euch in der Zwischenzeit mal noch schnell meinen Swap, den ich für OnStage gewerkelt habe.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Ich steh im Moment irgendwie total auf grau mit gelb. Und das obwohl gelb üblicherweise so gar nicht meine Farbe ist. Aber in der Kombination finde ich es richtig gut.

Hier die Liste des Materials, das ich genutzt habe. Alles aus dem Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017

Auch davon wird leider sicherlich nicht alles in den neuen Katalog übernommen werden, nutzt also gerne noch die letzte Gelegenheit, euch die Sachen zu sichern.

Das war es erst mal für heute. In den nächsten Tagen werde ich euch einen ausführlicheren Bericht über die OnStage Veranstaltung posten und auch die fast schon obligatorische Fotogalerie online stellen, schaut also gerne wieder rein.

Bye

Nadine

#OnStage2016 mein Swap, die Fotogalerie und der Tag, an dem ein Clown ins Oval Office einzog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

entgegen aller Ankündigungen und Erwartungen meinerseits hatte ich es tatsächlich doch kurzfristig noch geschafft, Swaps für OnStage Local in Düsseldorf 2016 zu fertigen. Ganze 60 Stück sogar, von denen ich dann vor lauter Quatschen und Fotografieren sogar noch einige wieder mit nach Hause nehmen konnte. Aber lieber so und ein paar tolle neue Leute kennengelernt, als die ganze Zeit nur auf tauschende Hände geschaut zu haben, ohne die Zeit gehabt zu haben, ein Wort mit dem Gegenüber zu wechseln.

Relativ simple Kärtchen sind es geworden:

OnStage 2016 Swap puenktchenstempel

So sehr ich es auch zu schätzen weiß, was manch Kollegin zaubert, oft ist es mir ein wenig too much. Da werden Schokis über Schokis verpackt, Pralinen, Cookies, Badeperlen, Parfümflacons und weiß ich noch was, und wenn man zu Hause das Ganze durchgeht, hat man zwar 4 Kilo mehr auf der Waage aber herzlich wenig Input für Workshops, denn da sind zumindest bei meinen Kunden doch überwiegend die schnellen, einfachen Karten gefragt, die keine Materialschlacht benötigen. Deswegen bleib ich swap-technisch in der Regel eher bei Kärtchen, wie diesem hier.

Willkommen in der Jahreszeit der schlecht beleuchteten Fotos. 

Apropos Fotos. Inzwischen habe ich es auch geschafft, meine ganzen Bilder von OnStage zu sichten und sie in eine Galerie zu packen. Wenn ihr also kucken wollt, könnt ihr das hier tun:

Zur #OnStage2016 Fotogalerie

Ansonsten fehlen mir heute einfach die Worte. 

Wie kaputt muss eine Gesellschaft tatsächlich sein, dass sie einen unberechenbaren, rassistischen, sexistischen, durch und durch kapitalistischen, moralisch verwerflichen Clown ohne jegliche politische Ahnung und Erfahrung in ein solches Amt hebt, nur weil er den Arsch voller Geld hat, das er zudem nicht mal selbst verdient sondern geerbt hat und deshalb denkt, er könne sich jedes Recht herausnehmen? Das macht mich fassungslos. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, es widerstrebte sich zwar alles und der Verstand wollte es nicht wahrhaben, aber da war doch immer dieses Stimmchen, das zwitscherte, der wird’s, du wirst sehen, der wird’s! 

Ein schwarzer Präsident war ja schon grenzwertig, aber eine Frau? Das geht ja nunmal wirklich nicht im country der angry white men. 

Aber was soll ich sagen, ich befürchte vor der eigenen Haustür sieht es bald nicht wesentlich besser aus. Denn sowohl drüben als auch bei uns wurde seit Jahrzehnten gänzlich versäumt, junge Menschen zu erreichen und zur Stimmabgabe zu bewegen. Politik ist uncool und ausschließlich was für akademische alte Säcke, „die da oben“ ein geflügeltes Wort und „ändert ja eh nix, sind eh alle gleich“ die fatale Schlussfolgerung und anschließende Rechtfertigung fürs Nichtwählen. Bleibt dieser Trend tatsächlich erhalten, werden auch wir uns in nicht allzuferner Zukunft deutlich mehr mit Le Pen, AfD und ähnlich braun gefärbten Dummbaddel auseinander setzen müssen. Populismus boomt ja nicht nur in den Staaten und ist leider spätestens seit heute morgen offiziell salonfähig. Denn das einzige Signal, das m.E. heute in die Welt gesendet wurde ist, dass man mit dieser unsäglichen Art am Ende triumphiert, die Masse bewegt und den Wahlsieg einfährt. 

Ich bin sehr gespannt. Besorgt, aber auch gespannt. Bestenfalls erleben wir jetzt vier Jahre lang ausschließlich heiße Luft und dann kommt Michelle Obama, zückt elegant den Handfeger und fegt locker flockig aus dem Handgelenk den ollen Dreck weg, schlimmstenfalls aber stehen wir an der Schwelle zu WWIII. Es wird sich zeigen. 

Ein klein wenig hoffe ich ja auch noch, dass spätesten morgen früh Jan Böhmermann oder Sacha Baron Cohen sich den Flokati vom Kopf zerren, die orangene Farbe aus dem Gesicht wischen und sagen  „huch, ich wollte eigentlich nur mal kucken, wie weit ich mit dem Scheiss komme, aber ich erkenne die Wahl an“, ich befürchte nur, es wird nicht eintreten. Auch ein Szenario in dem der Richter einfach in einem der zwei noch anstehenden Strafprozesse 4 Jahren Haft ausspricht, fände ich ganz nett. Oder er sich, wenn er jetzt eh schon nach Washington zieht, mal die Präsidentenloge im Ford’s Theatre näher ansieht, Geschichte neigt ja dazu sich zu wiederholen und bei 300 Millionen Waffen könnte  sich doch eventuell einer finden, der …. hups ich schweife ab.

Wie dem auch sei, die Wahl ist rum, der Clown gewählt, und alles, was uns bleibt, ist abzuwarten und es im September vor der eigenen Haustür besser zu machen. 

Und bis dahin träller ich weiter it’s the end of the world as we know it…

Bye
Nadine
 

OnStage Local November 2016 in Düsseldorf

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein intensives Wochenende liegt hinter mir, mit viel Gequatsche, zu viel Süßkram, zu wenig Schlaf,  aber letztlich habe ich sie doch heil hinter mich gebracht die zweite OnStage Veranstaltung in diesem Jahr. Achtung Bilderflut!

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Wie neulich ja bereits geschrieben, findet dieses einzigartige Riesenevent von Stampin‘ Up! zwei mal im Jahr statt. Den Bericht vom April findet ihr hier.

Centre Stage November 2016

Bereits am Freitag ging es für mich los, denn auch diesmal durfte ich Dank meines grandiosen Teams und meiner ebenso grandiosen Kunden an der CentreStage Veranstaltung teilnehmen, die nur für Führungskräfte abgehalten wird. Für mich ist es ja immer noch surreal, dass ich inzwischen da dazu gehöre, aber ich freue mich natürlich wie Schnitzel darüber. Denn neben dem Spaß, den der Job mir per se macht, habe ich und werde ich auch weiterhin jede Menge Arbeit, Zeit und Leidenschaft investieren, und da freut man sich umso mehr, wenn diese Arbeit dann auch Früchte trägt. Es ist einfach schön!

Am Freitag Abend ging es also los.

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Neben den altbekannten Gesichtern, die seit der deutschen Geburtsstunde von SU zum festen Bestand gehören, steigt die Zahl an neuen Gesichtern stetig und es ist einfach toll zu sehen, wie sich das Ganze in den letzten 8 Jahren entwickelt hat und noch entwickeln wird.

 Bevor ich jetzt aber wieder zum Roman ausarte: es war ein schöner Abend, wir haben gelacht, gequatscht, gegessen, uns Vorträge der Chefetage angehört (oh je, wie das klingt, nein wir haben keinen Einlauf bekommen!), aber vor allem haben wir uns drüber gefreut, uns alle wiederzusehen und schon ein wenig Zeit fern der „großen Masse“ miteinander zu verbringen. Denn wenn am Samstag erst mal die Türen für alle geöffnet sind, ist es vorbei mit der beschaulichen Ruhe 🙂

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Glück hatte ich auch noch und hab ein Plätzchen am „International Tisch“ ergattert und durfte nebst meinem eigenen luxemburgischen Einschlag auch noch mit Österreichisch, Hessisch, Bayrisch und Sächsisch Vorlieb nehmen. Klappte vorbildlich. Und das alles ganz ohne Integrationshelfer!

Was gab’s noch? Den neuen Frühlingskatalog natürlich. Ja, ihr lest recht, Weihnachten ist noch nicht richtig im Anmarsch, da schmökern wir schon in den Frühlingssachen. Verkehrte Welt. Da kann einem auch schon mal Angst und Bange beim Anblick werden, zumal wenn man dran denkt, wie viel man schon in den Regalen stehen hat und um wie vieles man auch diesmal wieder nicht rumkommen wird, weil “ ooohhhh, aaaaaah, will haaaaaaben!“

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Da kann es noch so laut zugehen, in dem Moment, wo der Katalog verteilt wird, kann man Stecknadeln fallen hören.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Was also da alles neues auf euch zu kommt, werdet ihr in den nächsten Wochen erfahren, mein Vorschlag wäre aber, jetzt erst mal die Weihnachtszeit zu genießen und sich dann erst mit Frühling und Sale-A-Bration etc. auseinander zu setzen. Reicht ja auch, wenn wir Demonstratorinnen schon immer im Hintergrund konträr zur Saison arbeiten.

Ein Absacker an der Hotelbar durfte auch nicht fehlen. Halleluja war das laut. Wer rechnet auch schon damit, dass im Hotel direkt am, nein eigentlich im Stadion nach einem Fußballspiel noch Fans einen trinken?

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

War aber trotzdem schön. Wenn selbst das Wasser aussieht, als würde man paar Kurze süffeln, kann der Abend nur lustig werden.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

OnStage Local November 2016

Wie gesagt, Samstags morgens war es dann vorbei mit der Ruhe. Ein Gewusel vor dem Herrn tummelte sich im Düsseldorfer Congress Center. Wie das halt eben so ist, wenn ich schätze mal zwischen 700 und 800 Frauen aufeinander treffen.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Die paar anwesenden Männer gehen tatsächlich in der Masse unter, aber sie sind da!

Das Programm war wieder eine bunte Mischung aus Stempelvorführungen,

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Produkt Spotlights mit Möglichkeit zum selbst Ausprobieren,

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Geschäftspräsentationen, denn ja, Zahlen und Hintergrundwissen haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung, wenn man wissen möchten, was sich in dem Unternehmen für das man tätig ist so tut.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Und Ehrungen. Jede Menge Ehrungen. Wer viel und gewissenhaft arbeitet, soll auch mal auf die große Bühne huschen und sich seinen Applaus abholen dürfen. So sieht das dann aus:

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Mit vollem Körpereinsatz,

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Standing Ovations

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

und vielen vielen Gruppenfotos, hier mit den erfolgreichsten Bienchen aller fleißigen Bienchen und unserm Manager für Deutschland und Österreich.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Da muss Frau T. noch etliche Schippen drauf legen, um mit auf dieses Bild zu dürfen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft noch bringt. Vor 5 Jahren hätte ich auch jedem an die Stirn getippt, der mir gesagt hätte, dass ich mich freiwillig mit ca. 800 Frauen in einen Raum begebe, um mir was über Stempel, Stanzen, Papier anzuhören und es auch noch toll finden würde. Ich hätte ja gedacht, derjenige hätte zu viel Einhornpups geschnüffelt und in Absinth getränkte Teebeutel geraucht.

Wer ahnte schon, dass es doch so kommen sollte und ich sogar mit zwei meiner Teammädels, Jutta und Esther, vor Ort sei. Das macht einen ja dann doch auch ein wenig stolz!

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Alles in allem waren es wieder einmal mehr zwei ereignisreiche, spannende, lustige, emotionale wenn auch anstrengende Tage. Aber auf jeden Fall war es jedes gefahrene Kilometer und jede Minute wert.

Und auch diesmal kann ich es mir nicht verkneifen zu sagen: falls du mal mit von der Partie sein möchtest, probiere es einfach aus und werde selbst Demonstrator/in. Zu verlieren gibt es nichts, dafür aber jede Menge zu gewinnen. Meine Teammädels und ich stehen dir gerne bei Fragen zur Verfügung. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns im April in Amsterdam.

Bye

Nadine