Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Eine geschäftige Woche liegt hinter mir. Im wahrsten Sinne. Nach über 3 Jahren mehr oder minder ausschließlicher Elternzeit juckte es mich derart in den Fingern, dass ich mich nicht nur zu einer, sondern gleich zu zwei Fortbildungen angemeldet habe. Praktischerweise direkt an zwei Wochenenden hintereinander, damit Klein-T. direkt auf die harte Tour lernt, dass Mama wieder arbeiten will.

Das war natürlich nicht der Grund. Die Termine lagen halt einfach, wie sie lagen, aber ich muss gestehen, innerhalb von 9 Tagen drei Nächte im Hotel zu verbringen, war jetzt auch nicht ganz so schlecht. Letztes Wochenende war ich also auf der Blogst Konferenz in Köln, wo ich mir ein bisschen tiefgründigeres Wissen übers Bloggen angeeignet habe, denn die meisten wissen es ja schon, dass ich einen zweiten Blog fern von Stampin‘ Up! ins Leben gerufen habe: www.zuhauseundich.de, der früher oder später natürlich auch ein bisschen was in die Haushaltskasse abwerfen soll.

Und dann war an diesem Wochenende das Local Event von Stampin‘ Up! in Berlin. Die Hauptveranstaltung, OnStage live, fand diesmal in Orlando statt, aber da hätte sich der Zwerg wohl eigenständig zur Adoption freigegeben, wenn ich von Köln aus schnurstracks nach Orlando geflogen wäre. Also wurde es dann doch die lokale Variante in Berlin.

Unfassbare 30 Jahre gibt es Stampin‘ Up! schon und die Mädels in Orlando haben es zumindest dem Bildmaterial und den ganzen Live-Übertragungen nach ordentlich krachen lassen. Kein Wunder, wenn die Feierlichkeiten in Disneyland stattfinden.

Da konnte zugegebenermaßen Berlin nicht mithalten, aber dafür bin ich mir recht sicher, dass mein Roastbeef um Längen besser war, als es jedes Popcorn der Welt je sein könnte.

Es gab wieder eine Vielzahl an Vorträgen, Produktpräsentationen und natürlich das aller Demos Herzensstück: den neuen Frühling-/Sommer Katalog. Inzwischen bin ich ja überzeugt davon, dass wir Demos den Katalog nicht früher erhalten, um uns mit den Produkten vertraut zu machen und Vorlaufzeit zum Planen unserer Workshops zu haben haben, sondern ich glaube, der wahre Grund ist einzig und allein, uns ein paar Wochen mehr Zeit zu geben, unseren Familien zu erklären, dass jetzt leider eine Hypothek aufs Haus ansteht, weil Mutti nicht eine, sondern alle Stanzen, alle Stempel, Papier und Zubehör benötigt. Schade, schade, sehr, sehr schade, um es in den Worten eines ehemaligen, nicht näher genannten japanischen Kollegen meines Mannes zu sagen.

Was soll ich euch weiter erzählen, ich blogge ja nun bereits seit 6 Jahren über Stampin‘ Up! Events, ihr kennt das Szenario also. Die Türen gehen auf, es wird laut, drölfzigtausend Einkaufskörbe, Trolleys, Boxen und Kartons mit Swaps, also Tauschprojekten, werden zwischen Stühlen und Tischen hin und her manövriert. Das Licht geht aus, das Mikro an, es wird leiser, dann gibt es Raunen und Staunen, die ersten neuen Produkte werden gezeigt gefolgt von ohs und ahs, es gibt die erste Verlosung, alle drehen ab, anschließend wiederholt sich eben jenes Szenario circa 2-3 mal und dann gibt’s Essen. Zwischendrin viele Bühnenläufe und Ehrungen. Es ist nämlich schier unfassbar, was man mit „den paar Stempel“ alles erreichen kann, und im Anschluss geht es kein bisschen anders weiter, bis der Tag rum ist. Dann hat man bestenfalls viele unglaubliche neuen Frauen kennengelernt, sich mit noch mehr bereits bekannten ausgetauscht, alles an neuen Produkten gesehen, ausprobiert und für gut befunden,  und dann fährt man mit kribbelnden Fingern nach Hause, in der Hoffnung dass die Vorbestellung möglichst bereits vor einem selbst zu Hause ankommt.

Ja, ja, 6 Jahre SU-Zugehörigkeit und noch immer kein bisschen geduldig.

Am Ende hat man bestenfalls viele neuen Ideen im Gepäck, schlimmstenfalls aber 20 Kilo Swap-Schokolade auf den Hüften. Höhere Gewalt, denn was soll man auch sonst machen, wenn das Handgepäck im Flieger nunmal in Gewicht und Maßen beschränkt ist.

Nun gut, mein Gepäck musste am Ende des Tages nicht aufgegeben werden, ich musste auch keinen Übergewichtigenzuschlag zahlen und ich hatte zwei wundervolle neue Kolleginnen kennengelernt. An dieser Stelle ganz liebe Grüße in den hohen Norden.

Jetzt muss ich nur noch die ganzen Geschenke sichten und dann lege ich den Frühling aber erst mal wieder ein bisschen beiseite. Schließlich fängt gerade erst der Winter an und dem November und Dezember gebührt nunmal die Weihnachtszeit. Die sollte auch ich allmählich mal einläuten, bevor ich mich mit Frühling befasse.

Die Fotogalerie

Die weiteren Bilder könnt ihr euch hier in der Galerie ansehen. Die Fotos dürft ihr wie immer gerne für eure privaten Alben nutzen, bei Veröffentlichungen auf euren Blogs & Social Media Kanälen ist es eine Frage des Anstandes, mich als Urheber mit anzugeben, sharing is caring. Aber das muss ich euch ja nicht sagen. ihr denkt ja alle mit 🙂

Fühlt euch gedrückt.

Bye

Nadine

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