Danke für deine Stimme

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute geht es hier mal etwas politisch zu. Ja, soll auch mal vorkommen. Das ist der Vorteil des eigenen Blogs, dass man auch mal was verfassen darf, was nicht so wirklich zum eigentlichen Blogthema passt.

Auch dem unpolitischsten Menschen dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass am Sonntag Bundestagswahl ist. Ich persönlich würde sehr gerne daran teilnehmen, nun ist es aber leider halt so, dass ich zwar durchaus in diesem wunderbaren Land leben, studieren, unterrichten, arbeiten und Steuern zahlen darf, es aber die kleine Zeile „Staatsangehörigkeit“ auf meinem Pass unterbindet, dass ich mich an der Bundestagswahl beteilige.

Klingt doof, ist doof.

Was ich nämlich hier in meiner Wahlheimat nicht darf, ist für mich in meiner Geburtsheimat sogar Pflicht. Auch nach 20 Jahren „Exil“ noch.

Klingt ebenso doof, ist ebenso doof.

So sehr ich eine generelle Wahlpflicht auch begrüße (ja, manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen), empfinde ich es dennoch als völligen Quatsch, in einem Land wählen zu müssen, in dem man zufälligerweise geboren wurde, dort inzwischen aber den kürzeren Abschnitt seines Lebens verbracht hat, dafür aber in dem Land, in dem man mit Haus, Kind & Hof heimisch geworden ist und die längste Zeit seines Lebens verbringen wird von der Wahl ausgeschlossen ist.

Aber nun gut, so ist das nunmal mit diesen Staatsbürgerschaften und den künstlich festgelegten Grenzen und Hoheitsgebieten. Da könnt ja wem wat weggenommen werden, ne.

Deswegen kommt aber nun ihr nun ins Spiel. Wenn ich mich schon nicht beteiligen darf, tut mir bitte den Gefallen und lasst eure Stimme nicht verfallen.

Ich kann zwar absolut nachvollziehen, dass der ein oder andere von den etablierten Parteien enttäuscht sein mag, mit Politik generell nix am Hut hat oder aber das Gefühl hat, eh nix bewirken zu können, aber hey, es gibt so unfassbar viele alternativ Parteien, da wird sich schon was finden lassen, was sich wählen lässt.

Und damit meine ich echte Alternativen und nicht die Alternative für Deutschland, die keine ist. Denn mit Verlaub diese Partei ist nicht wählbar.

Ein 76seitiges Wahlprogramm, das auf mehr als 50 Seiten klingt, als wäre es 1483 in einer oberbayrischen Schenke von dicken, alten, weißen Männern nach zu viel Selbstgebrautem verfasst worden, darf in einem aufgeklärten, freien, gebildeten 21. Jahrhundert einfach nicht als wählbar gelten, egal wie sehr alle anderen versagt oder nicht versagt haben. Am Ende der 76 Seiten hatte ich tatsächlich das Verlangen, nochmal vorne angefangen, nur um sicherzugehen, dass ich nicht doch einen Paragraphen im Kleingedruckten, übersehen habe, dass Frauen, Alleinerziehenden oder gar Schwulen und Lesben und allem, was für diese Herrschaften sonst noch so unter bäh wuäh fällt das Wahlrecht wieder aberkannt wird.

Gleichberechtigung, na gut, wenn es denn unbedingt sein muss, aber Gleichstellung??? Nein, das geht nun wirklich nicht.

Unterstützung für Alleinerziehende, die den Partner aus welchen Gründen auch immer vor die Tür gesetzt haben? Na wo kommen wir denn da hin. Ist doch egal, ob der Alte dich und die Kinder regelmäßig gegen die Wand klatscht. Bleib gefälligst bei ihm und füge dich ins klassische Familienbild, wenn du nicht am Hungertuch nagen willst!

Ach, und dann wäre da ja auch noch die Sache mit dem Deutschland den Deutschen. Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle mit einem Geschichtsbuch um mich schlagen möchte. Ein „deutsches Volk“ existiert nämlich historisch gesehen gar nicht. Erzähl mal 500 n.Chr. einem Sachsen, dass er zum gleichen Volk wie „der Franke“ oder „der Baier“ gehört. So schnell kannst du gar nicht schauen, wie da zappeduster ist. Von noch früherer Ethnogenese möchte ich gar nicht erst anfangen…

Was ich damit sagen möchte:

Braun steht nur Schokokuchen gut!

Nicht jeder, der die AfD in Betracht zieht ist automatisch ein Nazi. Das ist mir durchaus bewusst. Nur ist es halt so, dass diese Partei Rechtspopulisten und Nazis in den eigenen Reihen offen zulässt, unterstützt und ihnen zu einem breiten Sprachrohr verhilft.

Und somit unterstützt jeder, der die AfD wählt, automatisch auch das rechteste braune Gesocks dieser Partei. Und das, mit Verlaub, geht gar nicht! Sollte es diesbezüglich Fragen ob des weshalbs geben, packe ich gerne zur Anregung des Denkvermögens nochmal das Geschichtsbuch aus.

Es.geht.einfach.nicht!

Und das sage ich nicht, weil auf meinem Pass zufällig etwas anderes in der Spalte steht, wo nach AfD Meinung ausschließlich „Deutsch“ zu stehen und zu gelten hat. Nein, das sage ich, weil ich völlig ungeachtet jeglicher Staatsangehörigkeit, Religion und Kultur an humanistische Werte, das Grundgesetz und das Gleichheitsgebot glaube, drei Dinge, die mit dieser Partei nicht einhergehen, auch wenn sie noch so laut polarisiert und schreit.

Aber gut, ich halte es mit lauten Geschrei in der Politik eh genauso wie in der Schule und bei Großschadensereignisses: die, die am lautesten schreien, sind in der Regel nicht die, die am dringendsten Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigen. Die die still in der Ecke sitzen und nichts von sich geben, das sind die, um die man sich kümmern muss, wenn man Katastrophen verhindern möchte.

Bevor ihr euer Kreuzchen also aus Protest gegen die Etablierten dem lautesten Platzhirsch gebt, schaut bitte erst mal noch nach den Parteien, die die Sau nicht mit dem Megaphon durchs Dorf treiben.

Denn ich bleibe dabei: Braun steht nur Schokokuchen gut und zurück ins erzkonservative Mittelalter muss unsere Gesellschaft definitiv nicht. Da waren wir schon, war nicht schön.

Insofern, bevor ihr aus Protest das Kreuz bei der AfD setzt, wählt von mir aus die Bibeltreuen Christen, wählt die V-Parteil (für die, die es nicht wissen: Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer) oder auch das Bündnis Grundeinkommen, völlig wurscht, nur wählt und unterstützt aus Protest keine Partei, die rechtes Gesocks unterstützt. Es könnte nämlich passieren, dass sonst plötzlich mehr Braunes über dieses Land schwappt, als uns allen lieb sein mag. Denn nur als kleiner Denkanstoß: braunes, was von unter Tage hochschwappt ist in der Regel kein Schokoladenbrunnen…. Ich danke euch von Herzen.

Bye

Nadine

P.S.: nein, die Farbe des Kärtchens ist kein subtiler politischer Hinweis. Auch die FDP würde mein Kreuzchen nicht bekommen, wenn mir eins zustünde. Denn so maßgeschneidert kann der Anzug von Herrn Lindner gar nicht sitzen, dass er einen Wahlkampfparolenschwachfug wie  „Digital first, Bedenken Second“ wett machen könnte.

P.P.S.: um den Einfluss der AfD letztlich aber wirklich so gering wie möglich zu halten, brauchen die sicher im Bundestag vertretenen Parteien eure Stimme. Denn alle Stimmen für Parteien, die unter der 5% Prozent Grenze bleiben, fallen am Ende unter den Tisch und spielen bei der Verteilung der Sitze schlicht keine Rolle mehr. Just saying…

Ein alternativer Adventskalender

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

während dieser Beitrag auf dem Blog erscheint, wusel ich inmitten 80 Stampin‘ Up! Demonstrator Kolleginnen umher und habe ganz sicherlich jede Menge Spaß.

Eins unserer drei Projekte dieses Tages ist ein etwas anderer Adventskalender. Da wir die Deko unseres Treffens in diesem Jahr komplett in schwarz-weiß-grün gehalten haben, wollte ich ein dazu passendes Projekt gestalten.

Nun sind die Hüften im T.schen Haushalt durchaus schon breit genug, also ist mal ein Adventskalender entstanden, der nicht ausschließlich aus Schokolade besteht.

Neben 16 Kärtchen, in die man auch einfach mal nur was nettes reinschreiben oder mal einen Gutschein reinkleben kann, finden sich nämlich nur 8 Schachteln in unterschiedlichen Größen auf dem Kalender, in die man dann natürlich auch mal was Süßes oder sonst was hübsches reinpacken kann. Auf dem Bild sieht man es jetzt nicht, aber die Höhen der Boxen variieren von 1 cm bis 3 cm. Wenn den Liebsten also mal gar nichts anderes einfallen sollte, würde rein theoretisch auch z.B. eine mittlere Schmuckschatulle drin Platz finden können, nur mal so als ganz unschuldiger Gedankengang.

Die Grundfläche der Karten beträgt 7,4 x 10,5 cm, so bekommt man aus einen A4 Bogen praktischerweise vier Karten bzw. je nach Höhe zwei Boxen raus. Ich liebe es ja, wenn keine Schnipsel übrig bleiben. Und der Vorteil der monochromen Variante ist eindeutig, dass man eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten hat, ohne sich in den Ruin treiben zu müssen. Ein bisschen schwarz/weiß hat ja jeder von uns zu Hause. Und sei es nur in Form eines Eddings, mit dem man auch prima per Hand malen kann, wie z.B. die Nummer 7 und die Nummer 21.

Aufgeklebt habe ich die Karten und Boxen auf einen Bilderrahmen vom gelb-blauen Möbelhaus in Größe 50×70 cm.

Materialliste schwarz-weiß Adventskalender

*Material aus dem Stampin‘ Up! Jahreskalender 2017-2018 bzw. Herbst-/Winterkatalog 2017. Ggfs. nach dem 31.05.18 bzw. 02.01.18 nicht mehr erhältlich.

Wer heute schon ein paar Einblicke in unser Treiben und in die Deko bekommen möchte, dem würde ich meine Instagram-Story ans Herz legen. Ich werde mich bemühen, immer mal kleine Sequenzen hochzuladen. Ich hoffe inständig, ich komme dazu. Ansonsten müsst ihr euch leider noch ein paar Tage gedulden, bis die Fotos von morgen den Weg auf den Blog finden.

Wie haltet ihr es so mit der Weihnachtsdeko? Eher klassisch grün/rot oder auch mal einfach nur schwarz/weiß?

Bye

Nadine

 

 

12 von 12 im September 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

letzten Monat habe ich ja damit begonnen, bei dem Blogger-Hop 12 von 12 mitzumachen. Nun ist heute wieder der 12. des Monats, also lasse ich euch auch diesmal wieder an meinem Tag teilhaben.

Kurzum: er hätte unspektakulärer nicht sein können.

Wenn ich ihn in einem Bild festhalten müsste, wäre es wohl folgendes:

Die Seuche hat mich nach wie vor fest im Griff, was mich in Anbetracht des bevorstehenden Stampin‘ Up! Demotreffens am Samstag nicht nur schniefen sondern auch im Strahl brechen lässt. Ich hab’s zwar diesmal sogar hinbekommen, nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, aber jeder, der schon mal ein größeres Event geplant hat, kann sich wohl munter vorstellen, dass doch noch jede Menge kleinere und größere Handgriffe getätigt werden müssen, bevor alles erledigt ist, was mit Brummschädel, zu kurzer Nacht, Schniefnase und gereizten Bronchien allenfalls mühselig von der Hand geht.

Der Tag begann, wie ihn sich die ein oder andere Frau vielleicht sogar wünschen würde. Ich fühlte eine Hand im Gesicht und mir wurden die Worte „heiß bist du“ ins Ohr geflüstert.

Wer sich nun denkt, dass es bei T.s in der früh schon abgeht wie Luzi, wird leider enttäuscht. Die Hand gehörte dem Nachwuchs und die Worte hätten wörtlicher nicht gemeint sein können:  38,3° Fieber. Ächz.

Also erst mal dopen. Nicht, dass es wirklich was bringen würde, denn Erkältungen dauern mit Medikamenten üblicherweise 7 Tage und ohne eine Woche, aber wenigstens hat man das Gefühl, was getan zu haben.

Es ging dann auch nahtlos weiter mit der Lazarettkulinarik.

Der Nachwuchs, der die Seuche überhaupt erst angeschleppt hat,  auch alles andere als fit, so dass erst mal erfolgreiches auf der Couch Lungern angesagt war. Gott lob Netflix, DVD Player und Amazon Prime! Der Vormittag bestand also quasi ausschließlich daraus, eine Folge Sendung mit der Maus nach der nächsten zu schauen. Was soll man auch sonst machen, wenn man krank ist und es draußen schüttet wie aus Eimern.

Irgendwann wurde das Rumlungern dann doch ein wenig zu öde und wir machten uns daran, noch ein wenig für das Demotreffen vorzubereiten.

Ja wir. Alleine stempeln ist nämlich nicht mehr. Sobald ich auch nur mit einem Stempelset ums Eck komme, muss ich es hergeben.

Inwiefern die Hilfe von einem Zweijährigen tatsächlich Hilfe ist, sei mal dahin gestellt, aber der Wille ist da. Und wie er da ist. Laut und ausdrucksstark.

Passend zum allgemeinen Zustand fiel das Mittagessen heute besonders reichhaltig und nahrhaft aus. Aber was soll ich sagen, das Kind war glücklich. Und beim Nachmittagssnack erst…

Wobei ich gestehen muss, dass die Mutter noch einen Ticken glücklicher war als das Kind. Aber keine Angst, bevor jetzt die Zeigefinger kommen, es gibt auch Gesundes im Hause T.

Die Suche nach meinem Handykabel hat mich tatsächlich auch mal an die frische Luft gebracht. Naja, also einmal bis zum Auto und wieder zurück,

und was soll ich sagen, ich hätte mich nach den 20 Metern auch wieder unmittelbar hinlegen können.

Da aber tatsächlich mal für einen kurzen Moment die Sonne rauskam und es nicht wie aus Eimern schüttete, wagte ich noch einen kleinen Blick ins Beet.

Ich habe nicht mehr damit gerechnet, aber die „Naschzipfel“ werden tatsächlich so langsam rot. Keine Ahnung, wann üblicherweise Erntezeit für Chilis ist, das mit dem Gärtnern lernen wir ja erst, aber ich werde sie mal noch ne Weile hängen lassen. Entweder der Rest wird auch noch rot oder aber sie sind demnächst genau so tot, wie es die Gurkenpflanze allmählich ist.

Einen letzten Smoothie können wir aber wohl noch damit auffüllen. Sonst fällt mir nämlich nichts mehr ein, was man mit der gefühlten 4879sten Gurke in diesem Sommer noch machen sollte. Tja, und dann ist auch schon Herbst. Was im Sommer die Gurke, ist im Herbst der Kürbis. Wenn die alle noch was werden, Hallelujah, dann wird es bis mindestens Februar viel Suppe geben.

Für weitere Rezepte mit Butternuss bin ich dankend offen.

Soviel zum heutigen Tag in 12 Bildern. Es ist jetzt 18 Uhr, es kommt mir vor wie 23.30 Uhr, insofern wird es jetzt noch ein kleines Abendessen geben, was dankenswerterweise seit Wochen der Part des besten Ehemannes von Welt ist und dann liegt Frau T. auch schon wieder sehr zügig im Bett und wird hoffentlich morgen früh mit anderen Worten begrüßt.

Bye

Nadine

Paulines Teamtreffen September 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

vielleicht habt ihr es gestern und vorgestern bereits bei Facebook oder Instagram gesehen, ich hatte übers Wochenende zwei ganze Tage Freigang. Olé, olé!

Keine Arbeit, kein Haushalt, kein Mann, kein Kind. Und zwar nicht nur zwei Tage sondern auch noch eine komplette Nacht!! Eine ganze Nacht alleine im Hotel. Ohne Milch, ohne Windeln, ohne Schmatzen, Schnarchen, Zähneknirschen oder Rippentritte. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

Aber kennt ihr Karma? Diese miese kleine Kackbratze, die einem nichts, aber auch gar nichts vergönnt? Genau diese Karma sorgte nämlich spontan dafür, dass mir auch in meiner ersten Nacht alleine seit über zwei Jahren kein Schlaf vergönnt war. Nicht etwa, weil ich das Kind vermisste, wie mir ein Großteil der Teilnehmerinnen es vorhergesagt haben, nein, sondern durch winzig kleine elendige Bazillen, die sich in Hals und Nase breit machten und mir mal spontan derartige Halsschmerzen bescherten, dass ich alles in allem auch wieder nur 3 Stunden geschlafen habe. Hmpf!

Aber ich will nicht jammern, anderen fliegen gerade die Häuser um die Ohren oder säuft das komplette Hab und Gut ab, da ist so eine Erkältung doch das geringere Übel, egal wie sehr sie einen beutelt.

Auf Schloss Berge sollte das Teamtreffen diesmal stattfinden. Eine schöne Location mitten in einer gar nicht mal so kleinen Parkanlage, die standesgemäß natürlich auch gleich mehrere Brautpaare inklusive Hochzeitsgesellschaft angelockt hat. Was gleich mal dazu führte, dass mir einer der Gäste gar nicht mal so freundlich Aufträge erteilen wollte, was ich denn zu fotografieren hätte. Er war sichtlich irritiert, als ich ihm freundlich aber bestimmt zu verstehen gegeben habe, dass ich es lieber dabei belasse, das Event zu knipsen, für das ich angereist bin und er leider seine Handykamera bemühen muss, wenn er spezielle Motivwünsche hat.

Depp.

Mit einer Materialschlacht vom anderen Stern begrüßte uns Jenni recht herzlich und nach einem längeren Plausch und ein paar „Ehrungsrunden“ ging es dann auch schon kreativ weiter.

Natürlich nicht, ohne Steffi zu ihrem Wahnsinnsmeilenstein von einer Million Umsatz zu gratulieren. Halleluja, eine Million, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Eine Wahnsinnsleistung in so kurzer Zeit.

Der Kreativteil bestand daraus, dass tischeweise Themen gezogen wurden, die wir nach unserem persönlichen Geschmack umsetzen sollten. Da ich in einer Gruppe mit 40 Leuten unter Zeitdruck so kreativ bin, wie ein Stück Treibholz vor Rügen bei Windstärke Null, blieb ich mal wieder beim Fotografieren.

Dafür waren aber alle anderen sehr fleißig bei der Sache. Es wurden Themen wie Winter, Herbst, Weihnachten, spezielle Farbkombinationen, sowie Halloween und das Thema „lecker“ bedient.

Die Ergebnisse waren phänomenal. Das Wetter ließ uns leider etwas im Stich, so dass die Lichtverhältnisse zum „mal eben schnell“ fotografieren leider etwas ungünstig waren. Aber wir sind ja hier auch kein Hochglanzmagazin 🙂

Hunger mussten wir auch wieder nicht leiden. Ein standesgemäßes Buffet im herrschaftlichen Ambiente versüßte uns die Mittagspause.

 

Lecker war’s!

Satt und in Futternarkose wurden am Nachmittag die Thementische fertig gewerkelt und es sollte ein Gewinner gekürt werden. Ja denkste. Mach mal eine Applaus-Abstimmung, wenn bei jedem einzelnen Tisch, der Applaus genau gleich laut ausfällt. Da musste neutrale Fachkompetenz her.

Am Ende war man sich einig, sich nicht einig zu sein. Es gab kein besser oder schlechter. Die Tische waren einfach alle gleich toll und dann war es auch schon 18 Uhr. Schwupp, Tag 1 rum.

Also fast.

Ein Tag kann natürlich nicht ausklingen, ohne nochmal was gegessen zu haben. Man könnte ja nach Frühstück, zweitem Frühstück, Mittagsbuffet und Kuchenpause glatt noch Hunger haben!

Also ging es mit 40 Mann hoch in ein stylisches asiatisches Lokal, wo der Abend dann gemütlich bei nochmal viel zu viel Essen ausklang.

Dann kam die Nacht, in der mir wieder mal kein Schlaf vergönnt war und der zweite Tag des Teamtreffens brach an. Diesmal sogar mit Sonnenschein und natürlich auch wieder einer Kreativaufgabe für jedermann: ein Dezember-Album. Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und so hat man schon eine Vorlage, für den Fall, dass man seinen Dezember dokumentieren möchte.

D’Chefin selbst legte auch Hand an.

Wieder entstanden einzigartige Werke, was hat man auch anderes erwartet.

Ach, und hab ich erwähnt, dass man ja vielleicht nach der samstäglichen Fressorgie wieder Hunger haben könnte? Nur für den Fall gab es sicherheitshalber noch ein Brunchbuffet mit einer klitzekleinen Auswahl.

Kugelrund, immer noch mit Halsweh und halbkomatös war es dann auch schon für mich an der Zeit, mich zu verabschieden. Gelsenkirchen will und will ja einfach nicht näher ans Saarland ran rücken, so dass ich leider schon ein wenig früher aufbrechen musste, um den Mann und das mamaentzügige Kind bei den Schwiegereltern einzusammeln und zu einer halbwegs zivilen Zeit zu Hause anzukommen.

Natürlich nicht, ohne das obligatorische Gruppenbild.

Schee war’s und ich freu mich jetzt schon auf’s nächste Jahr. Nicht zuletzt, weil Gelsenkirchen dann voraussichtlich doch mal näher ans Saarland rückt, aber das erklär ich euch, wenn es soweit ist.

Wem das jetzt noch nicht genug Bildmaterial war, der kann sich gerne noch durch die Galerie klicken.

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Bye

Nadine

10 Dinge, die schön waren – August 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

um vor lauter Familie, Kind, Haus, Haushalt, Arbeit, Garten, Vorbereitungen für Kreativtreffen und und und nicht den Verstand zu verlieren, sollte man sich manchmal vielleicht mal die Dinge ins Gedächtnis rufen, die wirklich schön sind/waren. Und weil mir gerade tatsächlich danach ist, schreiend im Kreis zu laufen, gibt’s heute (mehr für mich als für euch) eine „kleine“ Liste mit Dingen, die ich im August sehr genossen habe.

1. Gutwettertage

Zugegeben, sie waren im August eher selten. Aber wenn die Sonne dann mal raus kam, war es richtig schön. Nicht zu warm, nicht zu drückend. Genau so, dass es für mich Winterkind optimal war.

2. Gartenfestchen

Ab und an stehen im Hause T. mal Geburtstage an. Oft verstreichen sie einfach so, aber manchmal wird auch ein wenig gefeiert. Wenn es dann aber so ist, dass man eingeladen hat, es aber eine Woche vorher durchgehend geschüttet hat, eine Woche nachher durchgehend geschüttet hat, nur am Tag selbst es strahlend blauer Himmel und bestes Garten-/Grillwetter hatte, dann muss man einfach dankbar sein!

3. Kurzzeitkinderbetreuung

6 Wochen Sommerferien, davon drei ohne jegliche Form der externen Kinderbetreuung, das gehörte nicht ganz so zu den Dingen, die schön waren im August. Ihr lieben ErzieherInnen/BetreuerInnen da draußen, ich danke euch von Herzen für jede einzelne Sekunde, die ihr uns Müttern die Zwerge abnehmt und ein wenig Zeit für uns selbst verschafft. Ich liebe unseren Nachwuchs keine Frage, ich liebe ihn wirklich sehr. Nur ist er halt noch sehr klein und es wird ihm schnell langweilig, wenn Mama so völlig abwegige Dinge wie Buchhaltung machen möchte. Oder allein aufs Klo gehen… und dann kommt er auf blöde Ideen oder die Stimmung kippt. Oder auch beides.

Kurzum, ich hätte vor Glück quieken können, als die Kurzzeitbetreuung nach den Ferien wieder aufmachte. Denn auch wenn es “nur” 20 Stunden im Monat sind und kein regulärer Kita-Platz, sind es genau diese 20 Stunden, die mich davor bewahren, beim 287.654sten “Mama” noch vorm Frühstück einfach überzuschnappen.

4. Genuwine – Pony

Ja, genau das Lied zu dem sich Channing Tatum ölverschmiert durch eine Werkstatt aalt.

Aus welchen Gründen auch immer, macht mich das Lied froh. Das liegt jetzt nicht zwingend an Herrn Tatum, auch wenn es zugegebenermaßen Schlimmeres gibt, was man frau sich ankucken könnte. Aber unter uns gesagt, wer braucht schon Sixpacks, wenn man selbst ne zarte 46er Kleidergröße vor sich her trägt? Hatte ich mal, taugte nix.

Nun ist es aber manchmal so, dass Mann und Kind bereits im Bett liegen und das Haus komplett in Stille gehüllt ist. Wenn dann Frau T. sich um 23:30 Uhr noch mit Katalogversand und Buchhaltung beschäftigt und es just in der Sekunde, wo sie alles ausschalten und schlafen gehen möchte, leise aus dem Eck im Wohnzimmer tönt: “…düb, düb, düb …🎶 i’m just a bachelor, looking for a partner 🎶 …düb, düb, düb…”, dann kann es schon mal passieren, dass das Schlafen gehen noch um 4 Minuten 30 verschoben wird und die T. noch eine Runde durchs Wohnzimmer tanzen muss. Ja, ich mag das Lied. Leugnen wäre zwecklos.

Aber um jeglicher Bilder im Kopf vorzubeugen: es ist jetzt nicht so, dass ich mich dabei ölverschmiert mit ner Flex über den Wohnzimmertisch räkele, denn sind wir mal ehrlich, was in Videos gut aussieht, hat mit der Realität meist recht wenig zu tun…

Zur Verdeutlichung:

Don’t Cha? TAP FOR 🗣#celestechallengeaccepted #celestebarber #funny #alexisren

Ein Beitrag geteilt von Celeste Barber (@celestebarber) am

Also bei aller Liebe, so sehr ich die Körperkontrolle von Familie Tatum auch bewundere und beneide, DAS werde ich in diesem
Leben nicht mehr erreichen. Insofern: Belassen wir es einfach dabei, dass sich meine R&B Dancemoves auf nachts um 23 Uhr bei geschlossenen Rolläden im Wohnzimmer beschränken. Das macht uns alle glücklich. Vor allem die, die es nicht sehen müssen.

5. Die Melone / das Hochbeet

Alles Hämmern und Sägen hat sich mehr als gelohnt. Neben Gurken in der Größe des Mini-T.s, Paprika, Kürbis und Aubergine brachte das Hochbeet auch eine Melonenpflanze hervor, die drohte, die halbe Nachbarschaft einzunehmen.

Geschmacklich war die erste geerntete zwar noch ausbaufähig, was wohl auf den klassischen Fall von zu früh gepflückt zurückzuführen war. Aber alleine die Tatsache, dass an einer Melonenpflanze in einem Hochbeet in unseren Breitengraden ca. 10 Früchte dran hängen, lässt mich quieken.

6. Unkrautfreie Einfahrt

Rücken. Oh Gott hatte ich Rücken. Aber wenn man bedenkt, dass diese komplette Fläche vorher ein einziges Moos-Unkraut Konglomerat war, erfüllt es mich mit purer Freude, dass es jetzt wieder sauber ist. Ich korrigiere: war! Zum Zeitpunkt des Erscheines dieses Blogbeitrags hat die grüne Hölle die feindliche Übernahme schon wieder volle Lotte voran getrieben.

7. Abendspaziergang

Es ist verrückt, aber seit Tagen besteht der Nachwuchs auf einen abendlichen Spaziergang. Den ganzen Tag über muss man das Mini-T.  quasi gewaltsam von bewegten Bildern und der Couch fernhalten, aber pünktlich zum Abendessen schießt ihm plötzlich der natürliche Bewegungsdrang seiner Altersklasse durchs Hirn und es will raus.

Auch wenn mir um die Uhrzeit eindeutig mehr nach Sofa und Kinderzapfenstreich wär, muss ich ja zugeben, dass es auch einfach schön ist, am Abend zusammen als Familie eine Runde durchs Viertel zu drehen, ein wenig Luft zu schnappen und die beginnende Nachtruhe zu genießen. Ich könnte danach tatsächlich unmittelbar selig einschlummern.

8. Bücher

Hinsetzen und in Ruhe ein Buch lesen. Wie ich es vermisse. Man muss nämlich dazu sagen, dass ich lesetechnisch eher etwas extrem veranlagt bin. Entweder ich lese gar nicht oder aber ich verschlinge die Lektüre und höre erst auf, wenn es zu Ende ist. Ich brauche wohl niemandem mit Kleinkind zu erzählen, dass letzteres nur noch möglich ist, wenn man gänzlich auf Nachtschlaf verzichtet. Aber unter uns gesagt: ich bin zu alt für den 💩. Wenn Frau T. nicht ein Mindestmaß von 7 Stunden Schlaf bekommt, ist sie gelinde gesagt tags drauf am A… hinteren Körperteil, auf dem man sitzt. Da der Nachwuchs es allerdings seit Jahren drauf anlegt, mir maximal 3–4 Stunden zu gönnen, kommt Literatur im T.schen Haushalt derzeit zu kurz. Es sei denn, man zählt “das ist Bauer Bernd mit seinem Traktor…” und “Heute ist ein aufregender Tag, Bagger Ben geht mit seinen Freunden Kiki der Kipplaster…in den Baustellenkindergarten” zu Literatur. Dann haben wir derzeit tatsächlich sogar einen eher exzessiven Hang zur Literatur im Hause T., aber ich beziehe mich jetzt mal nur auf meinen lese-Geschmack und da sieht es eher mau aus. Bücher mit viel Text fallen also zeitbedingt im Moment eher hinten runter. Deswegen erfreue ich mich umso mehr über schöne Bücher mit Bildern.

Und da gehören zweifelsohne diese zwei Exemplare dazu.

Noch habe ich beide nicht komplett durchgearbeitet, aber was ich bisher gesehen habe, abgesehen von den Tippfehlern der Erstausgabe des Handletteringbuches, gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.

9. Das neue Stempelreich inkl. Rollwagen

Ist die Farbe nicht ein Traum? Ok, die dafür benötigten Lackdosen wurden am Ende vermutlich teurer als der Wagen an sich, aber ich liebe ihn! Genauso wie den neuen Tisch und die neue Deckenlampe. Ein Traum, um die kommende Bastel-Weihnachtssaison einzuläuten. Was ich natürlich auch gleich tun musste.

10. Der Wasserspielplatz

Eine kleine Erkundungstour in die benachbarte Pfalz brachte uns zu diesem kleinen Schmuckstück.

Einen großen Spielplatz direkt vor der Haustür zu haben, ist durchaus ein Segen. Es verleitet allerdings auch dazu, alle anderen Spielplätze in der Umgebung zu vernachlässigen. Umso schöner war der kurze Familienausflug in dieses kleine Matscheparadies. Kneipp-Becken und Trampolin inklusive. Ich fühle mich schon richtig gesund.

Und bei euch so? Welches waren eure schönen Momente im August?

Bye
Nadine

Als wär schon Advent…

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

da ist er der September. Einer meiner persönlichen Lieblingsmonate im Jahr. Nicht nur weil ab dem 1. September immer der neue Herbst-/Winterkatalog von Stampin‘ Up! an den Start geht, sondern vor allem weil ich endlich wieder ohne LSF 50 vor die Tür treten und nachts auch wieder ein Auge zumachen kann, ohne im eigenen Saft zu liegen. Außerdem ist in Luxemburg Schueberfouer und die Kuschelpullis, Jacken und Stiefel haben wieder ihre Daseinsberechtigung. Hach ja, genau so mag ich das.

Aber bevor ich jetzt weiter in Herbstglück schwelge zurück zum neuen Herbst-/Winterkatalog. Wenn ihr neugierig auf die neuen Produkte seid, bekommt ihr hier im Video schon einen kleinen Einblick.

Außerdem haben wir noch eine kleine Zusatzaktion für dich.

Sichere dir dein Gratisstempelset

Du hattest schon immer mal Lust, Gastgeberin einer Stempelparty oder eines Kreativworkshops zu sein oder deine eigenen Stampin‘ Up! Wunschliste ist ziemlich lang? Dann könnte diese Aktion genau das richtige für dich sein, denn den kompletten September und Oktober lang erhältst du zusätzlich zu deinen Shopping Vorteilen bei einem Mindestbestellwert von 350,00 € dieses schöne Weihnachtsstempelset umsonst dazu.

Melde dich also gerne bei mir, um einen Termin für deinen Kreativworkshop auszumachen. Noch habe ich sowohl Termine bei mir zu Hause frei, als auch welche, um zu dir zu kommen.

Deine Bestellungen nehme ich natürlich auch schon entgegen und bearbeite sie schnellstmöglich.

So ihr lieben, das war es hier schon auch wieder von meiner Seite. Auf Instagram könnt ihr ein wenig mehr von mir sehen, denn auch wenn der Blog für meinen Geschmack immer noch etwas zu sehr ruht, versuche ich wenigstens dort, nach Möglichkeit regelmäßig zu posten.

Bye

Nadine

PS: Ich habe auch wieder eine neue Sammelbestellung für Magnete ins Leben gerufen. Alle Infos findest du hier.

Spinat-Gorgonzola Calzoni

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

keine Sorge, ich gehe nicht unter die Foodblogger. Dazu überlasse ich das Kochen viel zu oft Herrn T., also quasi immer. Aber ab und an habe ich mal meine hellen Momente und dann kommt auch mal was leckeres bei raus, heute zum Beispiel Spinat-Gorgonzola Calzoni.

Da die Vorbereitungen zum großen Demotreffen auf Hochtouren laufen und ich euch ja leider davon noch nichts zeigen kann, weil ich den Teilnehmerinnen die Vorfreude nicht vorweg nehmen möchte, gibt es also heute ausnahmsweise mal ein Rezept, damit ihr nicht wieder so lange nichts von mir hört.

 

Nachdem neulich super tolle neue Lunchboxen im Hause T. eingezogen sind, muss ich jetzt ein wenig rumexperimentieren, womit man sie am besten füllen kann.

Gestern sind also mehr oder minder spontan kleine Gorgonzola-Spinat Calzoni, Calzonis, Calzonen, Calz… wie auch immer der Plural davon ist, entstanden, die mir tatsächlich unfassbar gut schmecken.

Spinat-Gorgonzola Calzoni

Zutaten Spinat-Gorgonzola Calzoni

 

Der Teig ist ein ganz simpler Pizzateig.
* 350 g Mehl
* 3 EL Olivenöl
* 1/2 Würfel Hefe
* 175 ml lauwarmes Wasser
* Salz

Für die Füllung hab ich verwendet
* 1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
* 300 g frischer Spinat
* 150 g Cocktailtomaten
* 1 Packung Mozzarella
* 150 g Gorgonzola
* 2 Zehen Knoblauch
* 1 EL Thymian
* Pfeffer/Salz

Da Frau T. einen latenten Küchengerätefetisch hat, schreibe ich euch jetzt lediglich, wie ich sie gemacht habe, was aber nicht heißen soll, dass man die Teilchen ohne das T.sche Maschinenarsenal nicht hinbekommt.

Die Hefe habe ich im lauwarmen Wasser aufgelöst und anschließend alles zusammen in die KitchenAid gegeben. 1-2 Minuten ordentlich durchgeknetet und dann zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Bei uns ist der beste Platz der Dampfgarer, der hat nämnlich eine extra „Teig-Geh-Funktion“, so dass sich der Teig meist schon nach 20 – 30 Minuten verdoppelt hat. Draussen würde ich ihn vermutlich ca. ne Stunde gehen lassen. Aber das sieht man ja. Sobald er aufgegangen ist, passt’s.

Für die Füllung habe ich den Spinat kurz im Salzwasser aufgekocht, abgesschrekct die Frühlingszwiebeln grob in Ringe geschnitten und anschließend mit allen anderen Zutaten in den Thermomix gegeben und ca. 15 Sekunden auf Stufe 5 durchgemixt. Man kann natürlich auch einfach mit dem Messer alles kleinschneiden bzw. wenn der Pürierstab stark genug ist, den nutzen. Am Ende sollte man eine Pesto-ähnliche Substanz haben.

Den Teig hab ich in 10 Teile aufgeteilt und kleine Kugeln draus geformt. Diese dann mit der Hand zu einem Kreis flach gedrückt, so dass der Teig recht dünn ist. Auf die eine Hälfte des Kreises kommt dann ein Esslöffel Füllung und die andere Hälfte wird darüber geschlagen. Macht nicht zu viel Füllung rein, sonst bekommt man die Ränder so schlecht zusammengedrückt, bzw. die Füllung quillt raus.

Die Teigtaschen kann man dann noch mit Öl bepinseln und schiebt sie dann bei 200 Grad Umluft oder 220 Grad Ober-Unterhitze für ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Ich habe das Öl vergessen, deswegen sind sie etwas blässlich geblieben, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Wenn von der Füllung zu viel übrig ist, wie es gestern der Fall war, kann man sie auch auch flach auf das Backpapier streichen, mit backen und anschließend als kleine „Spinat-Käsetaler“ essen. Suuuuper lecker! Oder einfach einfrieren für’s nächste Mal.

Lasst es euch schmecken!

Bye

Nadine

Gute Laune zum Mitnehmen

Liebe Saarland und Rest vonne Welt,

es gibt ja so Tage, da hat man die Augen noch nicht aufgemacht und möchte sie gleich wieder schließen. Ein paar solcher Tage liegen hinter mir und werden wohl auch noch vor mir liegen.

Es gibt einfach unfassbar viel zu tun, tausend Baustellen auf einmal, eine dringender als die andere und man bräuchte eigentlich drei Köpfe, sechs Hände und 72 Stunden pro Tag. Der Nachwuchs sieht das natürlich völlig anders und hat jegliche Form der Kooperation eingestellt, was es nur bedingt einfacher macht.

Sagen wir mal so, die Reizschwelle lag durchaus schon mal höher. Ich kann mir also nur zu gut vorstellen, wie es unserem Stampin‘ Up! Support-Team gestern und vorgestern erging, als uns die Nachricht ereilte, dass unser OnStage Local Event in Mainz bereits am ersten Tag ausgebucht war und doch so manche Demonstratorin, die gerne noch hätte teilnehmen wollen, keinen Platz mehr bekommen hat. Einerseits natürlich ein riesiger Erfolg, weil es zeigt, wie beliebt solche Events doch ist, andererseits natürlich auch ziemliches Entsetzen, weil niemand damit rechnen konnte, dass der Ansturm am ersten Tag so unfassbar sein würde.

Aber aus Erfahrung wird man klug, vielleicht findet es dann nächstes Jahr nicht in der Rheingoldhallte statt, sondern in der Allianzarena, da passen 75.000 rein, das sollte gerade so reichen 😉

Wie dem auch sei, es war also ein hitziger Tag gestern und deswegen ziert nun dieses Zettelchen das Email-Fach des Supports, und meine Wand.

Ich finde, es macht sich durchaus gut.

Mal schauen, ob heute Abend noch Abreißzettelchen dran sind…

Bye

Nadine

 

Nur noch wenige Plätze frei beim Saartistic 2 Demotreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, liebe Stampin‘ Up! Kolleginnen,

zwischenzeitlich waren wir komplett ausgebucht, aber wie das Leben so spielt mussten ein paar wenige Damen leider ihre Teilnahme am Saartistic 2 Demotreffen wieder absagen.

Somit habt ihr, liebe Stampin‘ Up! KollegInnen ein letztes mal die Gelegenheit, euch noch einen der wenigen Plätze zu sichern bevor wir am 18.08.17 die Anmeldung schließen. Irgendwann müssen wir ja mit der endgültigen Planung anfangen, ob ausgebucht oder nicht 🙂

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf eurer zahlreiches Erscheinen und versprechen euch einen wunderbaren kreativen Tag.

Saartistic 2 - Jetzt anmelden

Bye

Nadine & Jenni

Produktpaket Weihnachten daheim

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wie war das noch gleich mit dem Redaktionsplan? Vor lauter guter Vorsätze habe ich ganz vergessen, dass ich eine komplette Buchhaltung von 2016 nacharbeiten muss und auch noch sowas wie ein Stempelevent mit 80 Kolleginnen bevorsteht. Ach, und die Kataloge wollen ja auch verschickt werden, da war ja noch was.

Ihr seht, es herrscht keine Langeweile im Puenktchenstempelreich. Der Umbau des Arbeitszimmers ist auch noch nicht ganz vollendet, aber in Anbetracht der oben genannten To-Do Punkte vorerst ein klein wenig auf Eis gelegt, denn was nützt das tollste Arbeitszimmer, wenn meine Kundinnen auf ihre Kataloge warten müssen und die Stampin‘ Up! Kolleginnen zu einem Event kommen, für das die Deko nicht rechtzeitig fertig geworden ist.

In diesem Sinne halte ich mich heute auch etwas kürzer als sonst, denn die restlichen Kataloge wollen noch bestückt und versandfertig gemacht werden und die Nähmaschine wartet auch noch auf mich. Ja, Papierdeko kann man auch nähen, aber dazu demnächst mehr.

Hier kommt erst mal noch ein kleiner Blick auf eins der Kärtchen, das die Reise diesmal mit den Katalogen angetreten hat.

Weihnachtskarte Stampin Up Weihnachten daheim puenktchenstempel.de

Weihnachtskarten im August sind zwar ein wenig bekloppt, aber der Vorgeschmack auf die neuen Winterprodukte ist um einiges schöner, wenn man sie in echt in den Händen hält. Und unter uns gesagt, hier bollert auch schon der Ofen, dann kann man auch Weihnachtskarten verschicken.

Das Produktpaket Weihnachten daheim wird glaub ich definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr zählen.

Stampin' Up! Produktpaket Weihnachten daheim

Die Stanzformen sowie das passende Stempelset findet ihr im neuen Herbst-/Winterkatalog und können ab dem 01.09.17 bei mir bestellt werden.

Den Stampin‘ Up! Herbst-/Winterkatalog 2017 kannst du dir hier kostenlos anfordern:

Herbst-/Weihnachtskatalog 2017 jetzt bestellen

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche!

Bye

Nadine