BlogHop Inspiration & Art: Weihnachtsideen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

2016 ist fast rum, 2017 steht in den Startlöchern und ganz ehrlich da können die Arschkarten für meinen Geschmack gerne neu verteilt werden, ich bin für dieses Jahr durch und das obwohl der Weihnachtstrubel erst noch kommt.

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass ich mich jemals über einen so langen Zeitraum so platt, geschlaucht und genervt gefühlt hätte. Und ich hatte wahrlich schon turbulente Jahre, aber im Moment? Ich könnte sekündlich aus der Haut fahren, wäre ich nicht selbst dazu zu platt.

An sich läuft alles rund, alles ist hübsch, alles easy peasy, gut, die Nächte sind mittelprächtig aber irgendwas ist ja immer, und dann….dann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich was vornimmt, geplant hat oder ein wenig Zeitdruck hat. Dann eskaliert alles in Sekundenschnelle und es mutieren auch einfachste Dinge, wie ein kleines Kärtchen für einen Bloghop zur Mammutaufgabe, was mich im wahrsten Sinne in den Wahnsinn treibt. Es kann doch nicht sein, dass man es nicht hinkriegt, schnell ein einfaches Weihnachtskärtchen zu stempeln, obwohl man den kompletten Tag keinen Fuß vor die Tür gesetzt hat!

Oh doch, das geht. Ihr wollt wissen, wie?

Na gut. Achtung, es folgt viiiiiiel Text. Wen es nicht interessiert, einfach bis zum Foto runterscrollen und die heutige bzw. inzwischen gestrige Tsche Leidensgeschichte überspringen.

Donnerstag. Frau T. will mit Mini-T. in den Zoo. Sprich, der schwedische Kinderpanzer muss in den Kofferraum. Herr T. hat mal wieder 24 Stunden Dienst, also heißt es alleine schleppen. Mini-T. kurzerhand vor die Glotze geparkt,  ja ich weiß, moralisch verwerflich, pädagogisches Komplettversagen, und und und, aber vor allem eins: hypnotisierend, genau das, was Frau braucht, wenn sie das Kind kurz aus den Augen lassen muss und es nicht anders geht. Also Kind eindringlich vorgewarnt: „Mama geht nur kurz zum Auto, ich bin sofort wieder zurück“ – Kind: null Reaktion, dafür aber die ungeteilte Aufmerksamkeit für Lala und Dipsy. Perfekt.  Jacke an, Balkontür auf, Schwedenpanzer auf Terrasse. Mini-T., dem man üblicherweise bei den Teletubbies die Windel vom Po klauen könnte, ohne dass er es merkt, sieht im Augenwinkel nur „Mama, Jacke, Tür auf? wuaaaaaaaaaaaaaaah ich werde verlassen und muss augenblicklich steeeeeerben“.

Tolle Wurst.

Frau T. dreht auf dem Absatz um, will das panische trennungsschmerzende Kind trösten, sieht ihrerseits aus den Augenwinkeln, wie der Schwedenpanzer anfängt zu rollen und ins Frühbeet abzustürzen droht, greift blitzschnell nach und rammt dabei volle Lotte die Fingerkuppe frontal in die Stange.

Was soll ich sagen, umgestülpter Fingernagel mit gestauchtem Gelenk sehen nicht nur scheiße aus, sie tun auch noch scheiße weh. Das Bild erspar ich euch an dieser Stelle, könnt ihr aber bei Instagram stalken.

Somit waren die Voraussetzungen für späteres Basteln mal gelinde gesagt nicht optimiert worden.

Samstag. Gelenk hat sich Himmel sei Dank beruhigt,  Nagel strahlt dafür aber in gar nicht mal so dezentem blau/lila, der Bluterguss nervt bei jeder Bewegung und schränkt einen doch erheblich ein.

Aber egal, die geplante Karte zu unserem Weihnachtsthema ist nicht soooo aufwändig, Frau möchte ja ab und an auch zeigen, dass man auch ohne  eskalierendes Bastelreich sehr schöne Sachen machen kann, also sollte es auch mit nur neun Fingern klappen.

Der Tag fing tatsächlich sehr vielversprechend an, Mini-T. schläft bis acht. Herr T. hat Rufdienst, aber zum Wochenende bleibt es schon ab und an mal ruhig, das lässt hoffen.

11:30 Uhr. Nach Frühstück und bissl Haushalt gelangt Frau T. tatsächlich ins Bastelreich und schafft erst mal Platz. Dringend nötig, denn die Deko fürs Demotreffen nimmt schon Überhand.

12:30 Uhr: Herr T. bringt Mini-T. zum Mittagsschlaf ins Bett und bleibt noch bisschen daneben sitzen, weil’s Kind so unruhig ist.

12:50 Uhr: Mini-T. ist endlich gerade am Wegdösen, da klingelt’s Telefon. Olé olé Rufbereitschaft. Da war ja noch was. Herr T. muss los und zwar sofort. Flitzt also elfengleich raus aus dem Zimmer, merkt „Mist, Babyphon vergessen“, schleicht nochmal rein, schwups Mini-T. wieder munter und schaut ihn mit großen Augen an, frei nach dem Motto ey was soll das denn bitte, du bleibst fei schön da?!

12:51 Uhr: Herr T. eilt die Treppe runter, Frau T. hoch, vielleicht ist der Mittagsschlaf ja noch zu retten.

12:52 Uhr: Frau T. betritt das Kinderzimmer, im hintersten Eck des Bettchens sitzt ein verstörtes Mini-T. mit zwei dicken Krokodilstränen in den Augen und versteht so gar nicht, warum Papa aus dem Zimmer schoss.

13:20 Uhr: Mini-T. tourt immer noch völlig aufgekratzt und inzwischen gänzlich übermüdet durchs Bett. An Schlaf ist nicht zu denken.

13:40 Uhr: 84 Runden Lalelu, Schlaf Kindlein Schlaf und der Mond ist aufgegangen sieht Frau T. ein, dass das alles definitiv keinen Sinn hat und das Kind sich wohl nur im großen Bett mit Mama kuschelnd so runterfahren lässt, dass es endlich einschlafen kann. Just in dem Moment klingelt es an der Tür. Frau T., innerlich längst latent genervt weil das aufgekratzte Kind nur am Knibbeln und Kneifen ist, statt zu schlafen, ignoriert das Klingeln und schält Mini-T. sachte und betont ruhig aus dem Bett. Bloß das Genervtsein nicht auch noch übertragen. Es klingelt wieder. Diesmal länger. Gott verfl… wie kann man so penetrant sein, wenn alle Rollladen zu sind, kein Auto vor der Tür steht und beim ersten Mal schon niemand aufmacht. Egal. Ignorieren die Zweite! Frau T. schleicht mit dem völlig übermüdeten aber zappeligen Mini-T. über den Flur Richtung Elternschlafzimmer, kommuniziert nur flüsternd, da klingelt es zum dritten Mal. Und zwar Sturm. Ja kack doch die Wand an!

Mit dem Mini-T. auf dem Arm wie Schluck Wasser in der Kurve, stürzt Frau T. die Treppe runter, denn bei drei mal Klingeln und dann noch Sturm ist ja vielleicht wirklich was ernstes in der Nachbarschaft passiert. Denkste. Sie reißt die Tür auf, steht ein Hermesfahrer auf der Matte und drückt ihr wortlos ein Paket entgegen. Kurz überlegt sie, ihm einfach seinen Scanner überzubraten. Nicht zuletzt weil Hermes inzwischen vier mal eine Abstellgenehmigung erteilt bekommen hat, seit sie aber die Tour auf Fahrer ohne jegliche Form von Deutsch in Wort geschweige denn in Schrift umgestellt haben, könnte man es höchstens noch mit Wandmalerei über der Klingel versuchen, aber selbst dann würde es wohl nicht klappen, dass die Päckchen am vereinbarten Ort abgelegt werden.

Das Mini-T. hat inzwischen Ringe unter den Augen mit denen man einen 40Tonner bereifen könnte zeitgleich aber auch die Herzfrequenz eines tachykarden Eichhörnchens auf Speed. Also schnauzt Frau T. den Typen kurz an, dass einmal klingeln echt reicht (nicht, dass er was verstanden hätte), schnappt das Paket, wirft die Tür zu und begibt sich endlich ins Schlafzimmer.

Kind ins Bett, Licht aus, Lalelu summend denk ich noch, „jetzt aber endlich“, da strömt eine zarte Duftnote aus dem Kinderschlafsack. Frau T. möchte ko… schreien. Kack doch die Wand war doch nur sinnbildlich gemeint!!!

13:50 Uhr: Mini-T. liegt nach erfolgreicher Unterbodensanierung wiedermal im Bett, Frau T. daneben, inzwischen beide mit einer Herzfrequenz, die ins Unermessliche geht. Mini-T. weiß vor Müdigkeit nicht mehr, wo oben und unten ist, wirft sich hin und her, will kuscheln, zeitgleich aber nicht angefasst werden und hat es am allerschwersten von allen Mini-Ts, die es je gab und je geben wird. Halte durch Frau T., halte durch! Ruuuuuuhig, ruuuuuhig….da grummelt sein Magen.

Hatte der Wicht wieder Hunger! War so klar, wo unten was rauskommt muss unmittelbar oben wieder aufgefüllt werden, sonst könnte man ja augenblicklich verenden.

Im Sinne des Kinder- und Jugendschutzgesetzes gebe ich jetzt hier nicht wieder, was mir in dem Moment aus dem Mund schoss. Aber sagen wir mal so, hätten wir einen Kitaplatz, hätte es passieren können, dass wir bei der Leitung hätten vorstellig werden müssen, weil das Mini-T. plötzlich einen äußerst fragwürdigen Wortschatz an den Tag legt.

Kürzen wir das Ganze ab: Mittagsschlaf gab es nach etlichen beidseitiger Aus- und Zusammenbrüchen schließlich um 16:30 Uhr, das allerdings auch nur mit konstantem Händchen Halten und wehe es bewegte sich auch nur im Umkreis von 10 km etwas. Jedem Elternteil dürfte klar sein, was diese Uhrzeit für den weiteren Verlauf des Abends bedeutete: nämlich Feierabend erst kurz vor 23 Uhr, dafür aber mehrere theatralische Anfälle und Blitzgrätzattacken deluxe, zugegebenermaßen auch beiderseits. Zur Krönung war der Papa zwar mehrfach wieder zu Hause, aber just wenn er sich zum Mini-T. gesellte, tönte das Telefon wieder und er musste wieder Knall auf Fall los, was zum Seelenfrieden des Mini-Ts. nichts, aber auch gar nichts beitrug.

Tja. Und genau so kann es also passieren, dass man für eine „nur gestempelte“ Karte weit über 10 Stunden benötigt und sich nach Fertigstellung gerne erleichtert weinend alternativ auch apathisch wippend ins Eck legen möchte. Aber hey, ich hab’s geschafft, es war zwar das letzte was ich an dem Tag tat, aber ich hab’s geschafft.

Und wehe es sagt jetzt einer, sie sei nicht schön, dem muss ich dann leider leider mitteilen, dass ich heute emotional sehr nah am Mittelfinger gebaut bin.

Bloghop Inspiration & Art Weihnachten 2016 puenktchenstempel.de

Ach hatte ich erwähnt, dass ich auch noch zwei komplette Dosen Embossingpulver und einmal Pailletten aus den Dielen fischen durfte?

„Ich weiß jetzt auch nicht wie das passiert ist, Mama, ich saß ganz ruhig auf deinem Schoß und hab zugeschaut, wie du stempelst und dann sprangen die Pailleten ganz von alleine wild durch die Gegend“,  so oder so ähnlich wollten mir die großen klimpernden Augen, der schräg gelehnte Kopf und das weiche, melodiös dahingesäuselte „Mammma“ das Szenario wohl erklären.

Falls also beim Öffnen des ersten und zweiten Adventspäckchen ein Paillettenplatzregen passiert: genau so ist er in die Päckchen hineingelangt.

Adventsverlosung

Womit ich auch gleich zur Auflösung der 1. Adventsverlosung komme. Gewonnen hat die liebe Jule. Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe, du freust dich und die Sachen gefallen dir!


Vielen herzlichen Dank auch für die lieben Worte! Der Dank geht natürlich nicht nur an die Gewinnerin sondern an alle, die sich die Zeit genommen haben, mir ein paar Worte dazulassen, und sei es nur, um in der Lostrommel zu landen 🙂 denn so schön das Bloggen auch ist, wirklich lebendig wird es erst mit Kommentaren und Feedback und dann weiß man wieder wofür man sich die „Arbeit“ antut.

Womit wir auch gleich schon bei der zweiten Runde Geschenkepost wären, denn auch zum heutigen zweiten Advent gibt es wieder die Chance, ein schönes Päckchen unter den Baum zu bekommen.


Die Spielregeln sind die gleichen, wie letzte Woche. Ihr lieben Leser, macht euch durch einen Kommentar sichtbar, sei es auf dem Blog oder bei Facebook oder auf den sonstigen Kanälen und am Ende der Woche entscheidet das Los, wer von den in Erscheinung getretenen Lesern sich über Post freuen darf.

So meine lieben, die Materialliste zur Karte reiche ich noch nach. Nach der Schilderung meines Tages ahnt ihr nämlich vielleicht schon, dass dieser Beitrag unter der Bettdecke am Handy getippt wurde und das Einfügen der Materialliste somit ein mittleres Desaster wäre. Schaut einfach im Verlauf des Tages nochmal rein oder schreibt mich an, wenn etwas nicht klar sein sollte.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Koleginnen. Falls jemand Jenni Pauli in der Liste vermissen sollte, sie hat das Bloghopteam kürzlich verlassen, so dass wir erstmal nur zu siebt sind.

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Viel Spaß bei den Mädels

Nachtrag:

Hier noch die Materialliste:

Die rosane Glanzfolie im Hintergrund, ist lediglich unser silbernes SU-Papier, das ich mit einem rosafarbenen Alkoholmarker wie z.B. Copics oder unsere früheren Stampin‘ Blendabilities angemalt habe. Was farblich nicht passt, wird passend gemacht.

Ah und ich wurde gefragt, wie ich die dunkleren Kreise im Hintergrund gemacht habe. Das ist der mittlere Kreis aus dem Stempelset Twinkle Trees, ich habe ihn nur nicht fest aufgedrückt sondern nur ganz leicht und „unsauber“ abgestempelt 🙂

Adventsgeschenke Runde 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt. 

gefühlt habe ich gestern erst die Osterdeko entfernt und nun ist der erste Advent schon so gut wie um. Früher hab ich ja die Augen verdreht, wenn die Eltern, Großeltern oder sonstige Erwachsene gejammert haben, wie schnell die Zeit doch vergeht und heute geht’s mir selbst kein Stück besser. 

Ich möchte ehrlich sein, gefühlt war es zwar gestern, dass ich die Osterdeko entfernt hab, tatsächlich aber war es heute. Auf unserem alten Küchenschrank im Wohnzimmer stand allen ernstes noch meine Osterei-Vase und ein Papierblumenstrauss, der farbtechnisch so was von nicht zur aktuellen Saison passt, aber mei, im Flur stehen auch noch die Flipflops und die Sonnencreme. Es ist also eher ein Gesamtproblem. 

Immerhin habe ich es geschafft, noch vor Mitternacht einen Adventskranz zu kredenzen.

Da bin ich ja fast ein wenig stolz drauf. Ich verrate jetzt auch nicht, dass Fam. T. kollektiv ins Bett gegangen ist, bevor der erste Docht Feuer fangen konnte und somit das erste Adventsleuchten leider spontan auf morgen verschoben wird. Bei genauerer Überlegung war es sowieso ein selten dämlicher Plan, echte Kerzen zu nehmen mit nem anderthalbjährigen Sack Flöhe, der prinzipiell da rumwuselt, wo er nicht sein soll. Vielleicht sollte ich doch lieber  noch LED Kerzen besorgen, nur so zwecks der Sicherheit…

Alles in allem ist mir allerdings  noch gar nicht so weihnachtlich zu Mute. Mag daran liegen, dass wir alle angeschlagen sind und uns von Erkältung zu Erkältung hangeln – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Danke an die Mutter des „heute Nacht hatte er noch Fieber, aber er wollte unbedingt zum Kinderturnen kommen, dann kann er ja nicht mehr wirklich krank sein“-Kindes, das dort hing wie Schluck Wasser in der Kurve und alle Anwesenden angehustet, geschnieft und geniest hat. Ich wünsche Ihnen nichts schlechtes, nur ein paar Läuse und zu kurze Arme zum Kratzen. 

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit das Mini-.T auf der Welt ist, ständig das Gefühl habe, der Zeit hinterher zu hechten, nichts auf die Reihe zu kriegen und ein Level erreicht zu haben, das auf einer Skala von 1 bis müde mindestens Dornröschen ist. 

Und dann wären da ja auch noch die Vorbereitungen für das große Demotreffen im Januar hier im schönen Saarland, die auf Hochtouren laufen. Zumindest so viel kann ich schon verraten: weder rot noch grün werden zum Einsatz kommen, so das mein Hirn farbtechnisch gerade in völlig anderen Sphären als Weihnachten unterwegs ist. 

Nichtsdestotrotz ist heute der erste Advent und auch wenn gerade mal Ende November ist, muss am ersten Advent die Weihnachtskrempelkiste vom Dachboden runter. Vielleicht setzt die Stimmung ja schneller ein, wenn ich ab jetzt täglich auf Rudolph, Lichterketten und Sternendeko schaue, George Michael gibt auf jeden Fall bereits sein bestes…

Für euch habe ich mir  was nettes ausgedacht. 

Geschenke, Geschenke

Ich bin sehr dankbar, dass ihr mir, obwohl ich das komplette Jahr wesentlich weniger Zeit zum Basteln und Bloggen hatte als mir lieb war, die Stange gehalten habt. Denn auch wenn es hier immer wieder über Tage sehr sehr still war und sowohl die Beitrags- als auch die Kommentarsektion eher ein Statistendasein frönte, bekam ich super liebe Mails und der Zuspruch blieb ungebremst. Das freut mich sehr und dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. 

Und zwar werde ich an jedem Adventssonntag ein schönes Geschenkepäckchen schnüren und es unter allen Beitragskommentaren, sei es hier oder bei Facebook verlosen. 

Keine Auflage, keine Bedingung, einfach nur einen Kommentar hinterlassen und euer Name wandert in die Lostrommel. Ich würde mich natürlich trotzdem sehr freuen, wenn ihr meinen Blog auch teilt und/oder bei FB mit gefällt mir markiert. 
Am Ende der jeweiligen Adventswoche darf das Mini-T. dann die Lostrommel durchwirbeln und den Gewinner ziehen. 

Lasst euch überraschen, ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dass die Päckchen pünktlich zur Bescherung bei euch sind. Und bis dahin bleibt mir nur euch eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen.

Bye

Nadine 

Ssssssss in der Explosionsbox

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

als Verfasser eines im Netz frei zugänglichen Blogs muss man sich auch ab und an mal der Verantwortung stellen und seiner Vorbildfunktion gerecht werden. 

Ja, manchmal muss man auch mal unangenehme Themen ansprechen, die in der Vorweihnachtszeit gerne verdrängt werden. Aber so ist das nunmal im Leben, es ist nicht immer alles Glitzerstaub und Elfenduft. Manchmal ist es auch Amalgamstaub und Kompositduft. 

Ich mache es mal kurz und schmerzvoll: habt ihr schon euren 2016er Stempel im zahnärztlichen Bonusheft? Falls nicht, hier die kurze Erinnerung, JETZT wäre ein guter Moment, denn in nicht mal mehr 6 Wochen ist der 2016er Zug abgefahren. Bitte, gerngeschehen.

Von wegen. Allein beim Gedanken schüttelt es mich. 

Es gibt ja da die Menschen wie mich, die lieber 10 mal 24 Stunden im Kreissaal liegen als 30 Minuten auf einem Zahnarztstuhl. Dann gibt es aber auch die Menschen, die sich zum Geburtstag einen Zuschuss zu ihrer Zahnsanierung wünschen. 

Ja, sowas gibt’s, ich war auch etwas irritiert, bisweilen entsetzt. Aber mei, jedem das Seine und das meint die T.sche Altphilologin ausschließlich in der platonischen Weise und nicht in der buchenwäldischen, bevor jetzt irgendein Zentralrat hektische Flecken meint bekommen zu müssen.

Und so kam es, dass ich vor der Aufgabe stand, „irgendwas mit einem Zahn in so einer Schachtel“ anzufertigen.

Das mit dem Zahn wollte nicht so recht gelingen, also habe ich etwas freier interpretiert, in der Hoffnung, dass es trotzdem gefällt.

Spaß hat das Anfertigen auf jeden Fall gemacht, aber mein Verhältnis zum Thema wird wohl auch weiterhin eher gespalten bleiben. Auf den Einbau einer Geräuschkulisse habe ich im Übrigen aus Rücksicht auf zart Besaitete verzichtet. 

In diesem Sinne ssssssssssss und Bye

Nadine

Olé, olé Stampin‘ Up! Preisspektakel

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

im Hause T. steppt der Bär. Gut, der Bär trägt in dem Fall Windeln und erkundet neuerdings sein Umfeld auf zwei Beinen, was die leicht in die Jahre gekommenen Reflexe von Frau T. vor ziemliche Herausforderungen stellt. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.

Es geht also drunter und drüber und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bauklötze? Wurscht, drüber. Duplos? Wurscht, drüber. Tische? Wurscht, alternativ drüber oder drunter je nach Ausgangsposition. Alles wird ausgepackt, umgekippt, verteilt, bestiegen, seziert. Nichts ist mehr sicher. Keine Schublade, keine Kiste, keine Kindersicherung. Nichts. Und da besagter Bär auch noch zu den nicht ganz so dummen zählt, weiß er sich zu unser aller Leidwesen auch noch Hilfsmittel zu beschaffen, damit er auch noch an das hinterletzte Teil, das die Mama in weiser Voraussicht weggepackt hat, heran kommt. Ja, man wächst mit seinen Aufgaben, aber so sehr kann ich mich gar nicht begießen, dass ich so schnell wachsen würde.

Prost.

„Genieß es, das ist die schönste Phase“, höre ich es im Umfeld sagen. Allerdings stimmt mir jeder in der gleichen Situation Befindliche zu, dass das auch nur so ein Spruch ist, den man ausschließlich reißen kann, wenn man a) selbst keine Kinder hat aber bei der Nichte der Schwägerin der Tante des Arbeitskollegen mal gehört hat, dass Klein-XXX ja soooo süüüüß war als sie …. (vervollständige hier einen Quatsch deiner Wahl) oder aber b) zwar selbst Kinder hat, die aber schon so groß sind, dass man selbst in der Demenz so weit fortgeschritten ist, dass man nicht mehr weiß, wie es TATSÄCHLICH war. Aber gepflegte Verklärung ist m.E. in Bezug auf das Elterndasein sowieso der einzige Grund, warum die Menschheit nicht schon längst ausgestorben ist.

Es ist also gut zu tun und die Tage vergehen wie im Fluge, wie man vielleicht anhand der längeren Blogpausen sehen kann. Mit Blick auf den Kalender sind mir heute auch fast die Gesichtszüge entglitten. Da ist doch tatsächlich nächsten Samstag schon erster Advent! ADVENT!! Meine Herbstdeko ist gefühlt gerade erst fertig geworden. Die Weihnachtssachen habe ich noch keines Blickes gewürdigt! Sie liegen ja auch erst seit August hier *hust*.

Das muss auf alle Fälle schleunigst geändert werden, auch wenn eigentlich an erster Stelle ein Umbau des Stempelreiches anstünde. Denn alle, die bereits mal unangekündigt – ok auch angekündigt – hier waren wissen, so wie es jetzt ist, ist das kein Zustand mehr. Ich bin echt hart im Nehmen, aber so kann kein Mensch mehr vernünftig arbeiten und ich mit meinem leichten OCD erst recht nicht. Aber versuch mal mit ’nem Kleinkind auszumisten und Ordnung in ’nem Raum zu schaffen, während zeitgleich ein großes Event ansteht, für das Material gehortet werden muss. Da kann man genauso erfolgreich von Popcornkörnern auf der heißen Herdplatte fordern, sich nicht zu rühren. Das Endergebnis ist das gleiche.

Erst vor wenigen Tagen habe ich einen kompletten Sharan-Kofferraum voll mit Altpapier weggefahren, aber Dank fleißiger DPD, DHL und sonstiger Paketzusteller, sieht es schon wieder genau so aus wie vorher, was sich in Anbetracht der nächsten Aktion von Stampin‘ Up! auch eher nicht so schnell ändern wird.

Was für ne Überleitung…

Stampin‘ Up! Preisspektakel

Es steht also mal wieder eine Aktion von Stampin‘ Up! ins Haus. Und zwar vom 21.-28. November.

Online-Preisspektakel

Bis zu 40% könnt ihr auf einer großen Auswahl von Produkten sparen. Dazu gibt es am 21. und am 28. November, also am ersten und am letzten Tag der Aktion einen 24-Stunden-Blitzverkauf mit speziellen Preisnachlässen geben, die tatsächlich auch nur für den einen Tag gelten. Daher auch die Bezeichnung „Online-Preisspektakel“, denn auch wenn die Aktion für alle Bestellformen gilt, ist es für euch sicherer, den Online Shop zu nutzen, denn wenn ihr mir die Bestellungen per Mail schickt oder auf den AB sprecht, kann es sein, dass der ein oder andere Artikel vielleicht schon vergriffen ist, bis die Bestellung mich erreicht.

Achtet bitte auf Folgendes:

  • Einige Produktpakete sind ausschließlich im Rahmen des Online-Preisspektakels erhältlich. Nach Ablauf der Aktion können sie nicht mehr bestellt werden.
  • Es muss kein Mindestbestellwert erreicht werden, um von den Preisvergünstigungen zu profitieren.
  • Die Bestellung kann auch weitere Produkte aus aktuellen Katalogen enthalten.
  • Die Preisnachlässe variieren von 10 bis 40 % und können gegebenenfalls von Markt zu Markt verschieden sein. Hinweis: Zwar werden einige auslaufende Herbst-/Winterprodukte auch im Rahmen der Auslaufproduktaktion im Dezember zu reduzierten Preisen erhältlich sein, jedoch werden diese Preisnachlässe nicht größer sein als die beim Online-Preisspektakel.
  • Das Online-Preisspektakel beinhaltet zwei 24-Stunden-Blitzverkäufe:
    • Diese Blitzverkäufe dauern jeweils 24 Stunden; die Angebote sind nur verfügbar, solange der Vorrat reicht.
    • Der erste Blitzverkauf beginnt am 21. November um Mitternacht und endet am 21. November um 23.50 Uhr.
    • Der zweite Blitzverkauf beginnt am 28. November um Mitternacht und endet am 28. November um 23.50 Uhr.

Falls ihr weitere Fragen habt, meldet euch bei mir. Der schnellste Weg ist per Email, die empfange ich nämlich mehr oder minder überall, aber am aller aller schnellsten und aktuellsten geht es natürlich, wenn ihr direkt den Online Shop nutzt.

Nun wollt ihr bestimmt auch wissen, welche Artikel betroffen sind:

Zur Stampin‘ Up! Preisspektakel Artikelliste

Die Bestellnummer für die Produktpakete findet ihr immer oben links in der jeweiligen Tabelle und den Angebotspreis rechts unten.

Viel Spaß beim Stöbern.

Bye

Nadine

 

#OnStage2016 mein Swap, die Fotogalerie und der Tag, an dem ein Clown ins Oval Office einzog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

entgegen aller Ankündigungen und Erwartungen meinerseits hatte ich es tatsächlich doch kurzfristig noch geschafft, Swaps für OnStage Local in Düsseldorf 2016 zu fertigen. Ganze 60 Stück sogar, von denen ich dann vor lauter Quatschen und Fotografieren sogar noch einige wieder mit nach Hause nehmen konnte. Aber lieber so und ein paar tolle neue Leute kennengelernt, als die ganze Zeit nur auf tauschende Hände geschaut zu haben, ohne die Zeit gehabt zu haben, ein Wort mit dem Gegenüber zu wechseln.

Relativ simple Kärtchen sind es geworden:

OnStage 2016 Swap puenktchenstempel

So sehr ich es auch zu schätzen weiß, was manch Kollegin zaubert, oft ist es mir ein wenig too much. Da werden Schokis über Schokis verpackt, Pralinen, Cookies, Badeperlen, Parfümflacons und weiß ich noch was, und wenn man zu Hause das Ganze durchgeht, hat man zwar 4 Kilo mehr auf der Waage aber herzlich wenig Input für Workshops, denn da sind zumindest bei meinen Kunden doch überwiegend die schnellen, einfachen Karten gefragt, die keine Materialschlacht benötigen. Deswegen bleib ich swap-technisch in der Regel eher bei Kärtchen, wie diesem hier.

Willkommen in der Jahreszeit der schlecht beleuchteten Fotos. 

Apropos Fotos. Inzwischen habe ich es auch geschafft, meine ganzen Bilder von OnStage zu sichten und sie in eine Galerie zu packen. Wenn ihr also kucken wollt, könnt ihr das hier tun:

Zur #OnStage2016 Fotogalerie

Ansonsten fehlen mir heute einfach die Worte. 

Wie kaputt muss eine Gesellschaft tatsächlich sein, dass sie einen unberechenbaren, rassistischen, sexistischen, durch und durch kapitalistischen, moralisch verwerflichen Clown ohne jegliche politische Ahnung und Erfahrung in ein solches Amt hebt, nur weil er den Arsch voller Geld hat, das er zudem nicht mal selbst verdient sondern geerbt hat und deshalb denkt, er könne sich jedes Recht herausnehmen? Das macht mich fassungslos. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, es widerstrebte sich zwar alles und der Verstand wollte es nicht wahrhaben, aber da war doch immer dieses Stimmchen, das zwitscherte, der wird’s, du wirst sehen, der wird’s! 

Ein schwarzer Präsident war ja schon grenzwertig, aber eine Frau? Das geht ja nunmal wirklich nicht im country der angry white men. 

Aber was soll ich sagen, ich befürchte vor der eigenen Haustür sieht es bald nicht wesentlich besser aus. Denn sowohl drüben als auch bei uns wurde seit Jahrzehnten gänzlich versäumt, junge Menschen zu erreichen und zur Stimmabgabe zu bewegen. Politik ist uncool und ausschließlich was für akademische alte Säcke, „die da oben“ ein geflügeltes Wort und „ändert ja eh nix, sind eh alle gleich“ die fatale Schlussfolgerung und anschließende Rechtfertigung fürs Nichtwählen. Bleibt dieser Trend tatsächlich erhalten, werden auch wir uns in nicht allzuferner Zukunft deutlich mehr mit Le Pen, AfD und ähnlich braun gefärbten Dummbaddel auseinander setzen müssen. Populismus boomt ja nicht nur in den Staaten und ist leider spätestens seit heute morgen offiziell salonfähig. Denn das einzige Signal, das m.E. heute in die Welt gesendet wurde ist, dass man mit dieser unsäglichen Art am Ende triumphiert, die Masse bewegt und den Wahlsieg einfährt. 

Ich bin sehr gespannt. Besorgt, aber auch gespannt. Bestenfalls erleben wir jetzt vier Jahre lang ausschließlich heiße Luft und dann kommt Michelle Obama, zückt elegant den Handfeger und fegt locker flockig aus dem Handgelenk den ollen Dreck weg, schlimmstenfalls aber stehen wir an der Schwelle zu WWIII. Es wird sich zeigen. 

Ein klein wenig hoffe ich ja auch noch, dass spätesten morgen früh Jan Böhmermann oder Sacha Baron Cohen sich den Flokati vom Kopf zerren, die orangene Farbe aus dem Gesicht wischen und sagen  „huch, ich wollte eigentlich nur mal kucken, wie weit ich mit dem Scheiss komme, aber ich erkenne die Wahl an“, ich befürchte nur, es wird nicht eintreten. Auch ein Szenario in dem der Richter einfach in einem der zwei noch anstehenden Strafprozesse 4 Jahren Haft ausspricht, fände ich ganz nett. Oder er sich, wenn er jetzt eh schon nach Washington zieht, mal die Präsidentenloge im Ford’s Theatre näher ansieht, Geschichte neigt ja dazu sich zu wiederholen und bei 300 Millionen Waffen könnte  sich doch eventuell einer finden, der …. hups ich schweife ab.

Wie dem auch sei, die Wahl ist rum, der Clown gewählt, und alles, was uns bleibt, ist abzuwarten und es im September vor der eigenen Haustür besser zu machen. 

Und bis dahin träller ich weiter it’s the end of the world as we know it…

Bye
Nadine
 

OnStage Local November 2016 in Düsseldorf

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein intensives Wochenende liegt hinter mir, mit viel Gequatsche, zu viel Süßkram, zu wenig Schlaf,  aber letztlich habe ich sie doch heil hinter mich gebracht die zweite OnStage Veranstaltung in diesem Jahr. Achtung Bilderflut!

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Wie neulich ja bereits geschrieben, findet dieses einzigartige Riesenevent von Stampin‘ Up! zwei mal im Jahr statt. Den Bericht vom April findet ihr hier.

Centre Stage November 2016

Bereits am Freitag ging es für mich los, denn auch diesmal durfte ich Dank meines grandiosen Teams und meiner ebenso grandiosen Kunden an der CentreStage Veranstaltung teilnehmen, die nur für Führungskräfte abgehalten wird. Für mich ist es ja immer noch surreal, dass ich inzwischen da dazu gehöre, aber ich freue mich natürlich wie Schnitzel darüber. Denn neben dem Spaß, den der Job mir per se macht, habe ich und werde ich auch weiterhin jede Menge Arbeit, Zeit und Leidenschaft investieren, und da freut man sich umso mehr, wenn diese Arbeit dann auch Früchte trägt. Es ist einfach schön!

Am Freitag Abend ging es also los.

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Neben den altbekannten Gesichtern, die seit der deutschen Geburtsstunde von SU zum festen Bestand gehören, steigt die Zahl an neuen Gesichtern stetig und es ist einfach toll zu sehen, wie sich das Ganze in den letzten 8 Jahren entwickelt hat und noch entwickeln wird.

 Bevor ich jetzt aber wieder zum Roman ausarte: es war ein schöner Abend, wir haben gelacht, gequatscht, gegessen, uns Vorträge der Chefetage angehört (oh je, wie das klingt, nein wir haben keinen Einlauf bekommen!), aber vor allem haben wir uns drüber gefreut, uns alle wiederzusehen und schon ein wenig Zeit fern der „großen Masse“ miteinander zu verbringen. Denn wenn am Samstag erst mal die Türen für alle geöffnet sind, ist es vorbei mit der beschaulichen Ruhe 🙂

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Glück hatte ich auch noch und hab ein Plätzchen am „International Tisch“ ergattert und durfte nebst meinem eigenen luxemburgischen Einschlag auch noch mit Österreichisch, Hessisch, Bayrisch und Sächsisch Vorlieb nehmen. Klappte vorbildlich. Und das alles ganz ohne Integrationshelfer!

Was gab’s noch? Den neuen Frühlingskatalog natürlich. Ja, ihr lest recht, Weihnachten ist noch nicht richtig im Anmarsch, da schmökern wir schon in den Frühlingssachen. Verkehrte Welt. Da kann einem auch schon mal Angst und Bange beim Anblick werden, zumal wenn man dran denkt, wie viel man schon in den Regalen stehen hat und um wie vieles man auch diesmal wieder nicht rumkommen wird, weil “ ooohhhh, aaaaaah, will haaaaaaben!“

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Da kann es noch so laut zugehen, in dem Moment, wo der Katalog verteilt wird, kann man Stecknadeln fallen hören.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Was also da alles neues auf euch zu kommt, werdet ihr in den nächsten Wochen erfahren, mein Vorschlag wäre aber, jetzt erst mal die Weihnachtszeit zu genießen und sich dann erst mit Frühling und Sale-A-Bration etc. auseinander zu setzen. Reicht ja auch, wenn wir Demonstratorinnen schon immer im Hintergrund konträr zur Saison arbeiten.

Ein Absacker an der Hotelbar durfte auch nicht fehlen. Halleluja war das laut. Wer rechnet auch schon damit, dass im Hotel direkt am, nein eigentlich im Stadion nach einem Fußballspiel noch Fans einen trinken?

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

War aber trotzdem schön. Wenn selbst das Wasser aussieht, als würde man paar Kurze süffeln, kann der Abend nur lustig werden.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

OnStage Local November 2016

Wie gesagt, Samstags morgens war es dann vorbei mit der Ruhe. Ein Gewusel vor dem Herrn tummelte sich im Düsseldorfer Congress Center. Wie das halt eben so ist, wenn ich schätze mal zwischen 700 und 800 Frauen aufeinander treffen.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Die paar anwesenden Männer gehen tatsächlich in der Masse unter, aber sie sind da!

Das Programm war wieder eine bunte Mischung aus Stempelvorführungen,

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Produkt Spotlights mit Möglichkeit zum selbst Ausprobieren,

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Geschäftspräsentationen, denn ja, Zahlen und Hintergrundwissen haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung, wenn man wissen möchten, was sich in dem Unternehmen für das man tätig ist so tut.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Und Ehrungen. Jede Menge Ehrungen. Wer viel und gewissenhaft arbeitet, soll auch mal auf die große Bühne huschen und sich seinen Applaus abholen dürfen. So sieht das dann aus:

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Mit vollem Körpereinsatz,

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Standing Ovations

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

und vielen vielen Gruppenfotos, hier mit den erfolgreichsten Bienchen aller fleißigen Bienchen und unserm Manager für Deutschland und Österreich.

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Da muss Frau T. noch etliche Schippen drauf legen, um mit auf dieses Bild zu dürfen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft noch bringt. Vor 5 Jahren hätte ich auch jedem an die Stirn getippt, der mir gesagt hätte, dass ich mich freiwillig mit ca. 800 Frauen in einen Raum begebe, um mir was über Stempel, Stanzen, Papier anzuhören und es auch noch toll finden würde. Ich hätte ja gedacht, derjenige hätte zu viel Einhornpups geschnüffelt und in Absinth getränkte Teebeutel geraucht.

Wer ahnte schon, dass es doch so kommen sollte und ich sogar mit zwei meiner Teammädels, Jutta und Esther, vor Ort sei. Das macht einen ja dann doch auch ein wenig stolz!

OnStage Local November 2016 Düsseldorf puenktchenstempel.de

Alles in allem waren es wieder einmal mehr zwei ereignisreiche, spannende, lustige, emotionale wenn auch anstrengende Tage. Aber auf jeden Fall war es jedes gefahrene Kilometer und jede Minute wert.

Und auch diesmal kann ich es mir nicht verkneifen zu sagen: falls du mal mit von der Partie sein möchtest, probiere es einfach aus und werde selbst Demonstrator/in. Zu verlieren gibt es nichts, dafür aber jede Menge zu gewinnen. Meine Teammädels und ich stehen dir gerne bei Fragen zur Verfügung. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns im April in Amsterdam.

Bye

Nadine

 

 

Nach dem Event ist vor dem Event.

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

Da artet der Herbst ja fast schon wieder in Stress aus. Kaum sind die Taschen ausgepackt, steht auch schon das nächste Stampin‘ Up! Event vor der Tür. 

An diesem Wochenende findet nämlich in Brisbane, Australien unsere halbjährige OnStage Live Veranstaltung statt, die vor einiger Zeit die jährliche Convention abgelöst hat. Ja, wir haben also inzwischen die Möglichkeit, uns alle 6 Monate ganz offiziell mit Kolleginnen aus der ganzen Welt zu treffen, auszutauschen, uns schulen zu lassen, Spaß zu haben, neue Kataloge in Empfang zu nehmen, neue Produkte zu streicheln und das Ganze immer im Turnus mal in Europa, mal in den USA und mal im Südpazifik. Diesmal also in Down Under. 

Aber keine Sorge, ich bin dann doch nicht so bekloppt, dass ich mal eben für drei Tage nach Australien jetsette. Zumal Australien mit seiner mehr als restriktiven Flüchtlingspolitik in letzter Zeit eh ziemliches Ansehen bei mir eingebüßt hat und so schnell nicht auf der Reiseliste steht, aber das ist ein ganz anderes Thema. 

Nun gut, wäre der Knirps nicht, hätte ich es vielleicht trotzdem mal ganz kurz mal in Erwägung gezogen teilzunehmen und paar Tage Sightseeing dran zu hängen, denn interessant fände ich es ja schon mal, mir dieses Fleckchen Welt anzuschauen, zumal wenn man es mit einer SU-Veranstaltung koppeln kann. Aber mal eben zillionen Stunden mit dem Wicht in den Flieger…nee, das muss dann doch nicht sein und wenn doch stehen andere Urlaubsziele noch höher im Kurs. Australien fiel also aus, dafür hab ich mich ganz vernünftig für die Teilnahme an der kürzeren dafür aber deutlich näheren lokalen Veranstaltung angemeldet. Düsseldorf ist ja auch ganz hübsch, ne.

Parallel zum 3tägigen Riesenliveevent finden nämlich für die flugängstlichen und budgetlimitierten unter uns zu Hause auch immer lokale eintägige Veranstaltungen statt. Zwar in deutlich abgespeckterer Variante, dafür aber erreichbar. Ist halt doch ne andere Hausnummer nach Düsseldorf zu fahren, als nach Brisbane. 

Standesgemäß müsste ich euch jetzt meine Swaps für das Treffen präsentieren, wäre da nicht das Problem, dass ich keine geschafft habe. 

Das Mini-T. hat nämlich im Moment seine äußerst hilfsbereite Phase. Alles, was Mama anfasst, muss von seiner Seite aus auch nochmal genauestens inspiziert und nach seinem persönlichen Gusto optimiert oder weiterausgearbeitet werden, um es mir zwei Minuten später mit strahlenden Augen zu präsentieren, schließlich möchte man ja auch gelobt werden, wenn man sich schon so angestrengt hat, um zu helfen. 

Nun haben wir aber leider ziemlich unterschiedliche Geschmäcker. Er z.B findet Bänder viel toller, wenn die kompletten 9 Meter abgerollt und quer durch das ganze Zimmer verteilt wurden, ich für meinen Teil bevorzuge sie auf der Rolle und die Rolle im Schrank. 

Er mag Stifteexplosionen durchs ganze Zimmer, ich mag Stifte lieber fein säuberlich im dazu passenden Aufbewahrungskasten. 

Er mag Stempelkissen offen auf dem Boden, alternativ auch Sofa,  verteilt, ich mag sie geschlossen im Aufbewahrungsturm.

Ihr seht, es ist schwierig, zumindest wenn am Ende des Tages das Bastelreich (und der Rest des Hauses) wieder nach Erwachsenengeschmack zurückgebaut sein soll. Da geht sie dahin, die „freie“ Zeit.

Und da noch so viele andere Projekte auf den Plan standen, blieben die Swaps einmal mehr auf der Strecke, meine Kolleginnen mögen es mir verzeihen, zumindest die, die selbst Kinder dafür aber keine Haushaltshilfe haben.

Der Vorteil an so einem hilfsbereiten Kind ist aber, dass es beim Schränke „Aufräumen“ Dinge findet, von denen man gar nicht mehr wusste, dass man sie noch hat. 

Aber wenn sie denn schon mal ausgeräumt sind, kann man sie auch verbasteln, auch wenn sie den Sprung in den aktuellen Katalog in Teilen leider nicht geschafft haben. 

So leider auch das Pergamentpapier mit den Goldpunkten. 

Aber ausrangiert oder nicht, es macht immer noch eine gute Figur. 

Fehlen jetzt noch die Wechselplatte vom Stativ und der Funkauslöser. Aber vielleicht habe ich ja Glück und der Knirps gräbt sie irgendwo hervor, während ich meinen Kram für OnStage packe. Fänd ich tatsächlich ganz prima. 

Bye

Nadine 

Und dann werden Gebete doch endlich erhört…

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

da ruft man nichtsahnend den Demonstratorbereich von Stampin‘ Up! auf und wird gleich mit super Neuigkeiten begrüßt.

stampin up stickereien

stampin up stickereien

Nicht nur, dass es zum November ein phantastisches neues Angebot gibt, nämlich 25 % auf folgende Stempelsets:

NR. BESCHREIBUNG KATALOGPREIS AKTIONSPREIS
143034 (H/WK S. 11) Grüße Vom Weihnachtsmann (Für Transparente Blöcke) 23,00 €/£17.00 17,25 €/£12.75
143038 (H/WK S. 15) Von Den Socken (Klarsicht) 25,00 €/£19.00 18,75 €/£14.25
142889 (H/WK S. 19) Tannenzauber (Klarsicht) 42,00 € /£31.50 31,50 €/£23.63
143103 (H/WK S. 23) Festtagsmäuse (Für Transparente Blöcke) 21,00 €/£15.00 15,75 €/£11.25
143162 (H/WK S. 33) Drauf Und Dran (Klarsicht) 25,00 €/£19.00 18,75 €/£14.25
143153 (H/WK S. 43) Freude Für Die Feiertage (Für Transparente Blöcke) 24,00 €/£18.00 18,00 €/£13.50
140471 (JK S. 31) Fröhliche Weihnachten (Klarsicht) 25,00 €/£19.00 18,75 €/£14.25
142375 (JK S. 61) Unentbärliche Grüße (Klarsicht) 31,00 €/£23.00 23,25 €/£17.25
142483 (JK S. 139) Durch Die Blume (Klarsicht) 25,00 €/£19.00 18,75 €/£14.25

Nein, es gibt jetzt auch endlich endlich endlich wundervolle „gestickte“ Framelits bei Stampin‘ Up!. Was hab ich gehofft und gebetet, dass wir solche Teile endlich ins Sortiment bekommen, denn immer irgendwelche Linien oder Pünktchen per Hand oder gar per Prickelnadel in die Kreise und Quadrate einzufügen hat zwar durchaus meditativen Charakter, ist aber für den T.schen Geduldsfaden eine Herausforderung. Von Massenanfertigungen ganz zu schweigen. Aber nun sind sie endlich da, seht selbst, was es mit den Teilchen auf sich hat:

145372 Framelits Formen Stickmuster—Mit 12 Stanzformen; Je Vier Kreise, Ovale Und Quadrate 36,00 €/£27.00

Eigentlich sind sie erst im kommenden Jahreskatalog, aber weil sie so toll sind, gibt es sie schon vorab. Ist das nicht großartig?!

Und deswegen halte ich meinen Text heute auch kurz, denn ich muss jetzt gleich mal meine Bestellung eintippen gehen.

Euch einen schönen Feiertag, denkt an die warmen Socken wenn ihr auf den Friedhof geht, denn auch wenn die Sonne scheint, et ist Herbst, Pfarrer sind nicht die schnellsten beim Gräber Segnen und Schnupfen, ich kann es euch sagen, braucht echt niemand auf dieser Welt.

Bye

Nadine

Spielplatztalk

Nachmittags auf dem Spielplatz.

Blick auf’s sandige Kind. 

Mutter 1: „ich brauche wirklich eine Putzfrau“Mutter 2: „nee, bei uns kann man vom Boden essen“

Ich:“cool, wir kriegen da auch locker ein 3 Gänge Menü zusammen“.

Warum hab ich nur den Eindruck, heute keine neue Freundin gewonnen zu haben…

Und wieder auf Achse: Großes Teamtreffen 2016

Liebes Saarland und Rest vonner Welt,

Knapp anderthalb Jahre ist es nun her, dass mich so ein kleines, mal mehr mal weniger lautes, mitunter auch mal seltsam riechendes, aber alles in allem zum Anbeißen niedliches Etwas in eine Schaffenszwangspause versetzt hat. So schön das auch sein kann/mag: irgendwann ist auch mal wieder gut. Dieser Punkt ist bei mir nun seit ca. 3 Monaten erreicht, so dass ich mich tatsächlich wie Schnitzel auf den Herbst gefreut habe.

Teamtreffen Oktober 2016 www.puenktchenstempel.de

Denn da jagt ein Event das nächste. Während ich anfangs noch gedacht habe, es wäre zu viel und ich könne den Knirps nicht so oft abtreten, zumal es auch organisatorisch nicht wirklich gut planbar war, bin ich inzwischen doch ganz froh, dass ich es gemacht habe. Es sind ja durchaus die kleinen Freuden des Lebens, die einem gut tun und in meinem Fall ist das, ab und an mal einen ganzen Tag zu verbringen, ohne stündlich an einem Hinterteil schnüffeln zu müssen. Ja, so schnüffelfreie Tage und ihr Entspannungsgehalt werden gemeinhin sehr unterschätzt.

Wider Erwarten war das Mini-T. äußerst kooperativ und verlangte seinen nächtlichen Milchsnack zu einem Zeitpunkt, der zwar allgemein als eher unchristlich empfunden wird, in dem Fall aber nicht besser hätte sein können, denn seien wir mal ehrlich, wäre es der Wecker gewesen, der mich um 4 geweckt hätte, hätte er die Aktion nicht überlebt und ich wäre vor 8 nicht aus den Federn gekrochen. Aber so… mei, wenn ich schon wach bin, dann kann ich auch zum Teamtreffen fahren.

346 km galt es also bei Dunkelheit, Regen und Nebel zu überwinden. Und das möglichst unfallfrei, denn in der Eifel um die Zeit in nen Graben zu fahren, da hilft nur beten.

Klappte aber alles problemlos und ich kam gesund, von munter möchte ich zwecks der Uhrzeit nicht reden, in Gelsenkirchen an.

Jenni staunte nicht schlecht, als ich vor ihr stand. Sie hatte wohl mit allem gerechnet, aber nicht, dass ich so kurz nach den Spooky Days schon wieder zum Teamtreffen fahren würde. Ha! Einmal wieder Blut geleckt…

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Es war schon ein buntes Treiben vor Ort. Es hatten sich nämlich zig fleißige Helferlein gemeldet, die emsig mithalfen, alles aufzubauen und zu dekorieren.

Mein Part bei diesen Events ist ja inzwischen fast schon standardmäßig das Knipsen. Mach ich ja auch echt gern, schließlich kann ich eh nicht stillsitzen. Nur muss ich echt zugeben, dass der Raum im Pfarrheim und meine Kamera (oder die Fähigkeiten des Bedieners) einfach nicht kompatibel sind.

Wer auch immer es sich ausgedacht hat, einen gelben Holzfußboden, mit einer dunkelbraunen Holzdecke, dunkellilanen Vorhängen an den Tageslicht-Seitenfenstern mit einem knallrotem Bühnenvorhang und Neonlicht zu kombinieren, der hat entweder von Weißabgleich noch nie was gehört oder aber hasst ihn abgrundtief. Summasummarum ist es also völlig wurscht, wie ich die Kamera einstelle, irgendeinen brutalen Farbstich haben sie immer.

Teamtreffen Oktober 2016 www.puenktchenstempel.de

Ca. 100 Mädels und zwei Männer hatten den Weg nach Gladbeck gefunden und horchten inständig den Worten der Gastgeberin, die sich zur Feier des Tages in Schale geworfen hatte.

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Holla die Waldfee und Aua die Fußsohle sag ich da nur. (Dass in dem Beutel, der da so halsbrecherisch hinter ihr liegt, die Chucks drin waren, verschweige ich jetzt mal gepflegt).

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Ganz didaktisch wertvoll gab es diesmal Stationenlernen. Kerstin, CatrinMoni und Steffi boten jeweils ein tolles Projekt an, das dann gruppenweise nachgebaut werden konnte.

Teamtreffen Oktober 2016 www.puenktchenstempel.de

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Ich halte mich jetzt einfach mal kurz, nachdem ich neulich schon so viel von den Spooky Days geschrieben habe. Es gab wieder mal jede Menge Thementische mit grandiosen Ideen, die zum Nachmachen einladen, es gab jede Menge Essen, mehr als jeder Normalsterbliche je zu sich nehmen kann, es gab Geschnatter, Gequieke, Gelächter und auch ein paar wenige Tränchen. Genau so wie es sich für den Haufen Mädels gehört und es auch mal emotional wird.

Was gab es noch… Handys. Jede Menge Handys.

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Sei es wegen einer Facebook Live Schalte oder einer potenziellen Garderoben Erweiterung des Köllerschen Kleiderschranks.

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Auf jeden Fall gab es jede Menge Spaß, Input und Bestätigung, dass es auch nach 4 Jahren immer noch die richtige Entscheidung war, Demonstratorin bei Stampin‘ Up! zu werden.

Da ich ja weiß, dass ihr alle scharf drauf seid, noch mehr Fotos zu sehen, halte ich an dieser Stelle jetzt einfach mal die Klappe, allerdings nicht, ohne mich bei allen für den tollen Tag zu bedanken:

Zur Fotogalerie

Du hast noch nicht genug von großen Demotreffen? Kein Thema. Im Januar findet das nächste große Treffen hier bei mir im Saarland statt. Alle Infos findest du hier. Eine handvoll Plätze gibt es auch noch, zögere also nicht zu lange, dich anzumelden, denn wenn voll, dann voll. Kuscheln ist zwar schön, bei Workshops aber eher hinderlich. Von daher muss die Obergrenze platztechnisch leider einfach sein.

Und wenn es dich reizt, mehr über unsere Demo-Treffen und den Job als Stampin‘ Up! DemonstratorIn zu erfahren, kannst du mich jederzeit anschreiben oder anrufen, ich beantworte dir gern deine Fragen und freue mich natürlich auch sehr, über jedes neue Teammitglied. Bisher ist mir mal noch nicht zu Ohren gekommen, dass es wer bereut hätte und falls doch, bitte schnellstens melden 🙂

Bye

Nadine