Die Krux mit der Zeit

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

die Krux mit der Zeit ist ja, dass man entweder zu viel davon hat und man sie nicht mehr tot geschlagen bekommt, oder man aber zu wenig hat und ihr konstant hinterher rennt.

Nun sind Kinder ja per se schon kleine Zauberkünstler (können machen, dass Luft stinkt und weisse Wände sich in Tarnoptik kleiden etc.), dass sie es allerdings schaffen, dass man zeitgleich zu viel und zu wenig Zeit hat, übersteigt mein geistiges Fassungsvermögen!

Seit einem guten Jahr haben wir ja nun schon zauberhafte Verstärkung im Hause T. in Form des Mini-T.s. Es ist sicherlich kein Zufall, dass ich seit ziemlich genau dem gleichen Zeitraum das Gefühl habe, der Zeit nur noch hinterher zu rennen. Steuererklärung? Herrjeh, dafür müsste man mal Buchhaltung machen. Gartenarbeit? Ja, wäre nett, nur rupft es sich so schlecht wenn man alle 4 Sekunden alternativ Grünzeug, Asche, Kanickelkot oder Eiben/Kirschlorbeekügelchen aus einem scheinbar wahllos alles inhalierendem Mund friemeln muss. Und ja, ich weiß das Zeug ist giftig, das interessiert Mini-T. nur nicht im Ansatz!

„Dann muss er halt in den Laufstall“ hör ich die Frau auf dem Spielplatz sagen. Wissen Sie, Frau der simplen Lösungswege, dieses Kind hat die Willenskraft der gesammelten Isländischen Elf, den Ehrgeiz eines entzügigen Junkies auf der Suche nach Crack und die Kraft eines grün werdenden Bruce Banners. Wenn er aus dem Laufstall raus möchte, steigt er aus und das in einer Geschwindigkeit, die für mein Fitnesslevel und Reaktionsvermögen nicht adäquat ist. Es sei denn, ich lege eine 4 Tonnen schwere Betonplatte oben drauf, was in Deutschland, und da bin ich mir recht sicher, auch bei Einjährigen den Tatbestand der Freiheitsberaubung erfüllt. Aber selbst dann würde er einen Weg finden, in unter 2 Sekunden die Gitterstäbe durchzunagen oder sich durch den Boden zu graben!

Es nützt also alles nichts. Ich kann ihn keine Sekunde aus den Augen lassen, womit jegliche Form von „ich krieg was geschafft“ im Keim erstickt wäre.

Und da wären wir auch schon beim oben genannten Zeit-Phänomen. Lassen Sie mal ein Kind den kompletten Tag nicht aus den Augen…sagen wir mal, es wacht um 8 Uhr auf. Duschen, anziehen, frühstücken alles in allem ca. 30 Minuten. An manchen Tagen noch einkaufen olé olé eine weitere Stunde um, an anderen Tagen aber kein einkaufen, da geht es direkt ans Bespaßungsprogramm…Tja, pünktlich um 11 Uhr ist man mit allen und ich meine wirklich mit ALLEN 1jährigen-Spielen, Liedern und Kitzelattacken durch!

Und dann wird es zäh.

Liebe „stay-at-home“-Mütter da draußen vor den Bildschirmen, wie um alles in der Welt bekommt ihr Regentage um, ohne spätestens um die Mittagszeit vor lauter Dutzidutzi und Gutschigu den Verstand zu verlieren? Ich werde noch bekloppt! Da liegt das ganze Haus voller Arbeit, die man nicht erledigen kann weil sich das Kind derweil sonst entweder vergiftet, verstümmelt oder ein Großschadensereignis produziert, raus gehen ist nicht weil es junge Hunde regnet und Matschhosen und Gummistiefel allenfalls kurzfristig ihren Dienst verrichten. Die daraus gewonnene indoor (Frei)zeit hat sich aber spätestens nach 3 Stunden erschöpft und ist dann nicht mehr totzuschlagen!

„Triff dich doch mit Freundinnen“ sagt die Frau vom Spielplatz. Ob deren Chefs von der Idee so begeistert sind, wenn ich kurz nach der Mittagspause mit Mini-T. ins Büro/Klassenzimmer/OP etc. stapfe, mich ausbreite und das Schnacken anfange?

Shoppen. Shoppen geht! Aber mal ehrlich, die Bude platzt jetzt schon aus allen Nähten und „stay-at-home-Mutter“ heißt nunmal auch „nur ein Gehalt“.

Die Frau vom Spielplatz hat sich inzwischen wem anders zugewandt. Offenbar war ich einfach zu undankbar für ihre Lösungsansätze.

Bye
Nadine

Inspiration & Art Blog Hop: Produktpaket Bannereien

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein besonderes Merkmal von Stampin‘ Up! sind die perfekt aufeinander abgestimmten Produkte. Hat man ein bestimmtes Stempelset zu dem man eine Stanzform benötigt, muss man oftmals nicht lange suchen und Trilliarden Hersteller abklappern, sondern blättert einmal im Katalog nach hinten und wird in aller Regel ziemlich schnell feststellen, dass die überwiegende Mehrzahl der verfügbaren Stanzformen genau auf die Stempelsets im Katalog ausgelegt sind. Nicht nur, dass das unglaublich viel Spaß beim Werkeln macht, es spart auch jede Menge Zeit und Nerven.

Und auch im Geldbeutel ist Sparen ein Thema, denn einige dieser Kombinationartikel gibt es im praktischen Paket mit 10 % Rabatt.  Besser kann man gar nicht anfangen.

Eins dieser tollen Produktpakete wollen wir euch im heutigen Blog Hop  zeigen und zwar das Sparpaket von Seite 79 des Jahreskataloges 2016/17: Stempelset Bannereien & Framelits Formen Bunter Banner Mix.

Nachtrag: Wer lesen kann und so… Wir haben zwei Produktpakete mit Banner im Katalog. Dieses, was ich euch hier gerade zeige und das Set Bannerweise Grüße, das aus Stempelset und Handstanze besteht. Tja, was soll ich sagen, Banner sind Banner und da hab ich doch prompt zum falschen gegriffen, der Big Shot Fetisch lässt grüßen, immerhin war ich nicht allein, der lieben Kerstin ging es genau so…wundert euch also nicht, warum bei den anderen Kolleginnen, was anderes zu sehen ist, der Schnitzer liegt bei mir 😀

Ich habe mich zugegebenermaßen ziemlich schnell in das Paket verliebt, zumal es noch zig andere Stempelsets im Katalog gibt, mit denen man die Stanzformen kombinieren kann, mal ganz davon abgesehen, dass man nie genug Banner haben kann.

Da wir auch in diesem Sommer auf diversen Hochzeiten unterwegs waren/noch sein werden, habe ich mich diesmal statt einer Karte für ein Geschenkekistchen entscheiden.

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Die meisten Hochzeitspaare, die wir so kennen, wohnen bereits seit  geraumer Zeit zusammen und benötigen wahrlich alles, nur nicht das 4. Kaffeeservice, die 10. Vase und die 17. Handtuchgarnitur, dafür aber neue Zäune, Rasenmäher, Terrassensteine oder sonstiges, das als Hochzeitsgeschenk für einen alleine entweder unerschwinglich ist oder aber für den Anlass eher völlig ungeeignet ist.

Der Trend geht also immer häufiger zum Geldgeschenk oder Gutschein.

Nun kann man natürlich so einen Gutschein oder Geldschein auch einfach in einen Umschlag stecken. Muss man aber nicht! Es sieht einfach wesentlich schöner und liebevoller aus, wenn auch das Drumherum was hermacht und das doch eher „lieblose“ Geschenk optisch schön präsentiert wird.

Und genau dazu habe ich diese Schachtel gebastelt:

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Damit die Schachtel etwas stabiler ist als die üblichen Boxen, habe ich mich für eine Variante mit breitem, verstärkten Rand entschieden. Man findet diese Art Schachtel auch unter dem Namen „Schattenbox“ oder „Shadow Box“.

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Ohne die Hülle/Banderole kann man sie z.B. auch als Bild an die Wand hängen, wenn man noch ein schönes Foto, liebe Wünsche oder sonstige Deko drin verarbeitet. Alternativ kann man natürlich auch einen Aufstellfuss hinten dran machen und auf eine Kommode oder den Schreibtisch stellen. Variationen gibt es hier unendlich.

Ich habe mich aber für die Variante mit Hülle entschieden so dass man die Box nett befüllen und anschließend mit der Hülle verschließe kann.

Und wie wird das Ganze nun gemacht?

Anleitung zur Schattenbox

Für die visuellen unter euch, habe ich die Anleitung bei youTube hochgeladen:

Hier aber auch die „oldschool“ bebilderte Text-Anleitung.

Ich starte mit einem quadratischen Blatt, was in meinem Fall 21 x 21 cm groß ist.

Dieses falze ich an allen 4 Seiten 4 mal und zwar jeweils mit einem Abstand von einem halben Inch. Wieso Inch? Aus dem einfachen Grund, dass ich zu faul bin, unter meinen Tisch zu krabbeln und den Zentimeteraufsatz für das Falzbrett aus dem Regal zu zerren.  Das Stampin‘ Up!  Falzbrett ist nämlich ein super tolles Gerät, ohne den Aufsatz aber in Inchangaben. Da es mir aber schnurzpieps ist, ob der Rand nun 1 cm breit ist oder 1/2″, siegte die Faulheit und ich hab mal wieder mit Inch gearbeitet.

Also, wie gesagt, ich falze alle 4 Seiten jeweils bei 1/2″, bei 1″, bei 1 1/2″ und bei 2″. An zwei gegenüberliegenden Seiten ziehe ich jeweils noch eine fünfte Falz im gleichen Abstand wie die 4 ersten, allerdings darf diese Falz maximal bis zur zweiten Querrillen gezogen werden und keinesfalls drüber hinweg, da man sonst später die hässliche Rille auf dem Rahmen sieht.

An dem 4 Ecken ist durch das Falzen jetzt ein „Schachbrett“ entstanden. Diese 4×4 Kästchen schneide ich weg. So dass der Rohling jetzt so aussieht:

Jetzt kommt ein etwas kniffliger Part. An den zwei gegenüberliegenden Seiten wo ich die zusätzliche 5. Falz gesetzt habe, schneide ich im ersten und im dritten Kästchen von der Ecke bis zur Falz schräg durch das Kästchen und entferne das zweite Quadrat mit den beiden „Flügelchen“. Das ist ein bisschen Gefriemel aber notwendig, um nachher die schönen Schrägen auf dem Rahmen zu haben.


Das wiederhole ich an den beiden Seiten jeweils rechts und links und dann sieht die Form so aus:


Falls ihr es nicht bereits getan habt, geht es jetzt ans Falten. Ich knicke alle Falzlinien um und gehe nochmal ordentlich mit dem Falzbein drüber, damit es schön sauber aussieht und auch gut hält.

Achtet beim Falten bitte immer drauf, das Papier richtig rum zu knicken. Und zwar immer mit dem  Hubbel nach innen und der Furche nach außen. Durch das Falzen wird das Papier nämlich auf der Hubbelseite gestaucht und in der Furche gedehnt. Motorradfahrer kennen das Phänomen: die Außenkurve ist immer länger als die Innenkurve, so verhält sich das Papier beim Falten auch: außen wird mehr Platz benötigt, also kommt die Furche dorthin. Faltet ihr es anders rum, schafft sich das Papier selbst den Platz und platzt an der gestauchten Kante einfach auf bzw. reißt ein.

Jetzt wäre auch der Moment, in dem man das Designerpapier in die Mitte kleben sollte, das hab ich aber beim Fotos schießen vergessen. Es ist aber wesentlich leichter das jetzt VORM Verkleben der Ränder zu tun als es im Nachhinein reinfriemeln zu müssen.


Dann geht es ans kleben. Ich fange mit der Seite an, an der die Ausparungen ausgeschnitten sind und bringe den Kleber an dem äußersten „Streifen“ an.

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Dann klappe ich den Streifen um und drücke ihn fest.

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Damit der Rahmen aber danach nicht flachgedrückt ist, sondern sich wieder gut aufrichtet, klapp ich das Ganze nochmal hoch und ziehe die restlichen Falzlinien noch einmal nach. Danach lässt sich der Ramen sehr gut aufstellen und hält auch.

Das gleiche mache ich an der gegenüberliegenden Seite und dann geht es erst an die Seiten, die keine Schräge haben.

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Die klebe ich nach dem gleichen Prinzip, muss aber darauf achten, dass die Seiten UNTER die Schrägen eingefädelt sind, bevor ich endgültig klebe.

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Das geht auch am besten indem man das Ganze flach drückt und unter die Schrägen schiebt. Da hier aber ein bisschen Widerstand ist, ist es am einfachsten am äußeren Rand auf die Falzlinie einen Miniklebepunkt zu setzen und den beim Aufklappen unter der Schräge festzudrücken.

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Und so entstehen dann diese schönen angeschrägten Ecken in 3D.

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Die Anleitung zur Banderole erspare ich uns jetzt, die ist ja wirklich nicht kompliziert umzusetzen und kann sowieso nach Geschmack dekoriert werden. Falls ihr dazu aber noch Fragen habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder mailt mich an.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den Kolleginnen:

Bye

Nadine

Ist das Asthma oder Leidenschaft? – mal wieder ein Abschied

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ja, sie lebt. Erkältungsbedingt nur rudimentär, aber sie lebt, was man von Bud Spencer ja nun leider nicht mehr sagen kann. Da geht er dahin ein Held meiner Kindheit. Wobei ich ja gestehen muss, dass ich es auch als Erwachsener mitunter noch reizvoll fände, untermalt mit nem guten Spruch manch Gegenüber einfach eins überzubraten.

Es würde manches sooooo viel leichter machen…und manchmal bräuchte es den Spruch dazu nicht mal. Einfach nur ein gepflegter Kinnhaken und die ein oder andere Sinnlosdiskussion wär beendet…. hach wie schön….da schwelgt sie gleich in Tagträumereien, die T.!

Aber nein, wir sind ja ein gewaltfreier Haushalt und so übe ich fleißig weiter an der Fähigkeit, leise zu denken, die Gesichtszüge unter Kontrolle zu behalten und der nötigen Gelassenheit, nicht doch einfach mal …bäääääm…! Ups, da träumt sie schon wieder…

Nun ist er also verstorben, der gute Bud. Mit 86 sei ihm der Abschied aber gegönnt. Schade, dass das Mini-T. noch zu klein ist, um heute Abend an einem gepflegten Vier Fäuste TV-Marathon teilzunehmen, denn darauf hätte ich tatsächlich Lust, wenn man auch vermutlich nach 10 Minuten nicht mal mehr im Ansatz versteht, warum man sich früher dabei beömmelt hat.

Aber mei, ist ja leider eh keine Option, der Basteltisch ruft, die Buchhaltung schreit und da wär ja auch noch die Sache mit dem Fußball, was dem Mini-T. eh schon deutlich mehr Flimmerkistenzeit eingeheimst hat, als ich gut finde, insofern gibt es keinen Gedenkmarathon und ich setz mich schniefend und röchelnd doch an den Schreibtisch, soviel zum Thema „ist das Asthma oder Leidenschaft“.

Voller Leidenschaft hab ich mich neulich auch endlich mal an unsere neuen Big Shot Stanzen wagen können! Ein Traum!

Zum Abschied, also arbeitstechnischem Abscheid, Himmel sei Dank nicht Bud-Spencer-Abschied, dreier geschätzter Arbeitskolleginnen von Herrn T. sind mir folgende Kärtchen vom Tisch gehüpft:

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Ich habe ja zugegebenermaßen schon länger einen ausgeprägten Stanzformen-Fetisch, aber ganz ehrlich, bei diesen ganzen neuen Thinlits und Framelits weiß ich gar nicht, womit ich zuerst arbeiten soll! Da ist eins schöner als das andere…

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Hach…ich brauche einfach mehr Zeit, um ausgiebig damit rumzuspielen. Was wohl schneller passiert? Ein zusätzlicher freier Tag zwischen Samstag und Sonntag oder doch noch ein freier Kita-Platz? Ich glaube so langsam ja eher ersteres…

Bye

Nadine

Paulines Teamtreffen 2016

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wenn man wie ich Demonstratorin bei Stampin‘ Up! ist, ist man Teil eines Teams. Es gibt große Teams, es gibt kleine Teams und welche, bei denen man gar nicht mehr zählt, weil die Team-„Chefin“ den Job schon so lange macht, dass zumindest ich keinerlei Überblick mehr habe, wer in den Jahren alles dazu kam, weg blieb und letztlich doch wieder kam.

Ab einer gewissen Größe und bundesweiter Verstreutheit ist es logischerweise nicht drin, regelmäßig alle zusammen zu trommeln, aber ein harter Kern trifft sich in der Regel einmal im Jahr und wird dabei von vielen neuen und nicht so neuen Kollegen und Kolleginnen, die es nicht regelmäßig  zu den jährlichen Treffen schaffen, vervollständigt.

So entsteht immer wieder eine bunte Mischung vieler unterschiedlichen Menschen, die aber letztlich alle das gleiche Hobby teilen. Man kann sich vorstellen, was für ein spannender und lustiger Austausch das ist.

imageAuch 2016 fand ein solches Treffen des Team Pauline statt und zwar an diesem Wochenende.

Ganze 41 Frauen fanden den Weg aus ganz Deutschland, Niederlande und Österreich nach Gelsenkirchen ins Heiner’s und hatten dort zwei tolle und intensive Tage. Auch ein Mann hatte es sich nehmen lassen, sich einen Eindruck von dem Event zu machen, und so begleitete uns am Samstag unser neuer Deutschland-Chef Stefan Strumpf und bemühte sich nach Kräften, sich mit so vielen von uns wie möglich zu unterhalten und auch selbst kreativ zu werden.

Durch’s Programm führte selbstredend wie immer unser Teamoberhaupt Jenni Pauli.

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Im Heiner’s waren wir ja jetzt schon mehrfach. Nicht nur, dass es ein wirklich tolles, gepflegtes Hotel mit sehr freundlichem Personal und lecker Essen ist, vor allem ist der Veranstaltungsraum schön geräumig, hell, mit allem ausgestattet, das man so benötigt und Dank weißer Wände hervorragend zu dekorieren. Denn mal ehrlich, so praktisch Vereinsheime und Konsorten auch sind, aber gelbe Wände mit beiger Holzverkleidung an orange/grünen Vorhängen aus anno tobak lassen sich auch mit einer Auswahl von ganzen 49 Farben nicht schön in Szene setzen. Nicht so im Heiner’s. Da kann man sich gänzlich ohne Augenkrebs farblich austoben, was Jenni auch diesmal getan hat.

Ein paar Girlanden, viel weiß, nicht überfrachtet, ein paar bunte Highlights, genau so wie ich es mag.


Den Anfang der Veranstaltung machte eine großzügige Vorstellungsrunde. Jeder durfte ein bisschen was von sich erzählen, wer man ist, wie man zu SU kam und was einem sonst noch so einfiel. Das hatte ein bisschen was von den Oskar-Dankesreden: nach einer kurzen Laudatio seitens Frau Pauli bekam ein jeder selbst das Wort. So unterschiedlich die Charaktere sind, so unterschiedlich waren auch die Auftritte, mal kurz und knapp, mal lang und ausführlich, mal schüchtern und zurückhaltend, mal buff hier bin ich, geht alle weg. Manches war neu, manches sehr unterhaltsam, manches kannte man schon und vereinzeltes wünschte man sich nach 30 Sekunden mit Musik überblendet, runterreguliert oder alternativ auch einfach nur von nem Flitzer  von der Bühne gerissen, damit der nächste endlich das Wort bekommt. Wie bei den Oskars halt. Aber so ist unser Hühnerhaufen halt, alle unterschiedlich und auf jeden Fall sehr vielseitig.

Zwischendrin musste natürlich auch gegessen werden. SU Treffen sind kulinarisch gesehen…ja sagen wir mal so, wer Punkte zählt, sollte lieber sein eigenes Grünzeug mitbringen oder zur allgemeinen Sicherheit einfach fern bleiben, denn die zusätzlichen Kilos bei der Heimreise befallen definitiv nicht nur das Handgepäck und das ist auch gut so! Eine kreative Wochenendauszeit ohne Schlemmen? Das wäre wie gegen Durst mit aufgefangenem Regenwasser gurgeln. Kannste zwar machen, ist dann aber halt kacke. Nee nee, bei Teamtreffen wir gegessen. Und zwar lecker und viel. Das gehört so.


Am Nachmittag ging es dann weiter mit dem ersten Workshop. Ein Album mit Project Life Kärtchen stand auf dem Plan. Beim Rumgehen mit der Kamera entdeckte ich aber auch so manche Abweichung. Ein Kärtchen hier, ein Layout da, warum auch auf eine Vorlage beschränken, wenn der Materialtisch mit den neuen Produkten so viel hergibt, als wäre er frisch aus Willy Wonkas Schokoladenfabrik?


Es wurde also munter getestet, begutachtet, auf Vorrat gestempelt und vor allem sich gefreut wie Schnitzel. Das Zeug ist aber auch schön, heidewitzka!


Ratzfatz war der Tag auch schon um und das Abendessen nahte. Aber erst mal musste der Italiener der Wahl am anderen Ende der Stadt erreicht werden. Die Reisegruppe Pauli machte sich also  per pedes auf den Weg zur Straßenbahn. Der Fahrer war sichtlich irritiert, eine Horde Frauen an der Haltestelle zu sehen und war tatsächlich etwas aus dem Konzept, aber er fuhr uns heil und sicher ans Ziel unserer Wahl, wir stiegen aus, überquerten die Straße und dann? …. Nichts! Die Türen klapperten, die Fenster schepperten, es klingelte zur Abfahrt aber die Bahn tat nix. Nüscht. Niente. Nada. Ich würde ja sagen, wir waren das nicht, das war schon vorher kaputt, aber es war nicht vorher kaputt! Wir waren es aber dennoch nicht 🙂


Unzählige Teller Antipasti, Melone mit Schinken, Vitello Tonnato, Carpaccio, Bruschetta und ähnliche Leckereien später, war die kaputte Bahn auch wieder von der Haltestelle verschwunden und wir unterhielten uns prächtig. Dem Lautstärkepegel nach, war die Stimmung nicht nur an unserem Tisch gut.


Weitere zwei Gänge später musste aber auch dieser Abend mal enden, schließlich sollten wir sonntags um 9 wieder fit sein, und so machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel, diesmal auch gänzlich ohne die Straßenbahn lahm zu legen.

Handlettering Workshop mit Frau Hölle


Für den Sonntagvormittag hatte sich Jenni etwas ganz Besonderes für uns ausgedacht. Stempeln kann ja jeder, aber wie wäre es, in der Lage zu sein, die Stempel mit einer persönlichen Note zu ergänzen und z.B. auch das Innenleben von Karten künstlerisch und personalisiert verzieren zu können?


Jap, geil wär das. Und genau aus dem Grund hatte Jenni Tanja Cappell alias Frau Hölle eingeladen, die uns in einem viel zu kurzen 3-stündigen Handlettering Workshop die Kunst des Pinselführens näher brachte. Man konnte Gras wachsen hören, so still und konzentriert waren alle bei der Sache.

Ich muss sagen, da waren schon durchaus talentierte Mädels bei. Frau T. gehört jetzt nicht unbedingt zu diesen, mir fehlt die nötige Geduld, um mich in so einer großen Runde hinzusetzen und mich auf eine Sache zu konzentrieren. Das ist wohl das Lehrer-Gen, ich kann nicht anders, ich muss rumlaufen, schauen, was die anderen so machen, die Kamera drauf halten und setze mich dann in einer ruhigen Minute zu Hause hinter verschlossenen Türen an den Schreibtisch und arbeite nach. Jup, Lehrer-Gen, eindeutig! Aber man muss ja dennoch wenigstens versuchen und so sah mein Ergebnis dann vor Ort auch aus…


Nichtsdestotrotz, es war ein toller Workshop und ich fand die Idee, einen Gastredner einzuladen super toll! Wann bekommt man sonst schon die Möglichkeit, so kreativ über den Tellerrand zu blicken.

Es war ein rundum gelungener Vormittag.

Ihr ahnt, was dann folgte. Ja logisch, Mittagessen. Ohne geht es halt einfach nicht. Da die T.sche Nachtruhe aber aufgrund einer Hochzeit direkt unterhalb des Hotelzimmers zu deutlich späterer Stunde begann und das Mini T. genau wie seine Mama mit Schlafmangel nicht ganz so gut umgehen kann, beschloss Familie T. alsbald die Rückreise anzutreten, was sich später als kein Fehler herausstellen sollte.

Wie also der restliche Nachmittag im Heiner’s verlief, kann ich leider nicht sagen, wir speisten noch lecker zu Mittag, machten das obligatorische Gruppenfoto und dann war die Veranstaltung für die T.s beendet.

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Warum bereuten wir die frühe Abreise nun nicht? Tja, die Rückfahrt war brutal anstrengend. Alle drei müde, sintflutartige Regenfälle, dass man die Hand vor Augen nicht sah, zu viele Deppen, die überall hingehören nur nicht hinter ein Lenkrad und eine Route, die schier kein Ende zu nehmen schien.

Wir waren also letztlich doch mehr als glücklich, dass wir schon nach dem Mittagessen aufgebrochen sind und nicht bis zum Ende geblieben sind und in die Dunkelheit fahren mussten, denn auch wenn ich noch liebend gern mit ein paar weiteren Mädels geplaudert hätte, für kamikazeartige Heimreisen bin ich inzwischen einfach zu alt.

Das Saarland entschädigte uns allerdings dann doch noch für einen Großteil der Fahrt und so nahm ein tolles, kreatives Wochenende trotz grauer und trüber Heimreise doch noch ein buntes Ende.

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Ich freue mich auf das nächste mal!

Weitere Fotos findet ihr in der Fotogalerie.

Die passwortgeschützte Galerie ist nur für die Teilnehmer der Veranstaltung einsehbar, schon alleine deswegen lohnt es sich, das nächste mal einfach mit dabei zu sein.

Bye

Nadine

Burg Wilenstein und die Erdbeermousse

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

der neue Stampin‘ Up! Katalog ist bereits ganze 9 Tage alt, der DHL-Mann hat mir vor Tagen mein Päckchen mit dem ganzen neuen Spielzeug auch vorbildlich pünktlich zum Frühstück in die Hand gedrückt und dann…dann musste ich es tagelang unausgepackt anschauen, weil einfach keine Zeit zum damit Spielen blieb.

Die Krux des Sommers! Geburtstage, Hochzeiten, Veranstaltungen, Gartenpflege, Spielplatz…jeder Sonnenstrahl wird genutzt zum draußen Sein und der Schreibtisch fristet ein Leben in jämmerlicher Vernachlässigung. Ok, das ist gepflegtes Jammern auf sehr hohem Niveau, denn wir können uns glücklich schätzen, dass wir überhaupt Sonnenstrahlen haben und nicht wie größere Teile der Umgebung von sintflutartigen Regenergüssen weggespült wurden. Aber ein bisschen mehr Zeit zum drinnen Verkrümeln fände ich dennoch sehr schön.

Ein paar wenige neue Sachen habe ich natürlich trotzdem bereits ausprobieren müssen, da war die Neugierde dann doch einfach zu groß! Während also Mini-T. in seinem Laufstall lautstark seinen Unmut über das unmenschliche Vorenthalten des Spielplatzes kund tat, kurbelte ich in Windeseile ein paar neue Stanzformen durch die Big Shot und war glücklich. Taub zwar, aber glücklich. Ein Träumchen!! Diesmal kommt mein Stanzformenfetisch wirklich komplett auf seine Kosten!

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Nun müssen die Einzelteile nur noch zu Projekten verarbeitet werden und schon kann ich euch wieder ein bisschen was zeigen.

Wer noch kein Exemplar des neuen Kataloges hat, kann sich hier eintragen und bekommt ihn dann zugesandt. Ich möchte nochmal dran erinnern, dass ihr euch im Juni für Bestellungen ab einem Bestellwert von 350 € zusätzlich zu den 10 % Shoppingvorteilen noch Gratisware im Wert von 35 € aussuchen könnt, was bei den unzähligen neuen „MUSS ICH HABEN-Teilen“ definitiv sehr gelegen kommt! Welche Teile das bei mir sind, darüber gibt es im Bälde mehr: sobald wieder Luft ist, werde ich euch ausgiebig mit Beispielen versorgen.

Burg Wilenstein

Aber erst mal ein mini Reisebericht für euch. Letztes WE haben wir mit Freunden auf Burg Wilenstein in der schönen Pfalz verbracht. Eine Burgruine hinter Kaiserslautern, die zum Jugendheim/Landschulheim umfunktioniert wurde. Schöne Burg, schöne Landschaft, schöne Gegend, nur für meinen Geschmack etwas zu viel Schullandheim, denn der Burgcharakter ist leider wirklich nur noch von außen erhalten. Was das „liebevoll instandgesetzte“ Innenleben angeht, muss ich gestehen, dass es mich persönlich eher an den Koloss von Prora erinnert hat als an eine sanierte Burg. Nicht, dass ich da jemals drin gewesen wär, aber zumindest stelle ich mir Prora so vor, zumindest den Teil, der nicht in eine Jugendherberge umgewandelt wurde. Das mag aber vor allem am ausgeklügelten Farbkonzept liegen, hellbraune Stockbetten mit grauen Gummimatratzen neben beige-grünen Spinten vor gelb-braunen Fliesen. Olé olé.

Burg Wilenstein

Gut, es gab noch einen Rittersaal, den habe ich mir zugegebenermaßen nur rudimentär angeschaut, vielleicht war dort das Burg-Feeling deutlich mehr erhalten, aber dazu kann ich mich nicht äußern, da ich überwiegend damit beschäftigt war, das Mini-T. im Erdgeschoss vom eiskalten, feuchten (hey, DA ist das Burgfeeling!) und den Trilliarden Fliegen fernzuhalten.

Aber wir hatten Glück, bis auf wenige Schauer am Vormittag hielt das Wetter überwiegend und so konnten wir nach draußen an den Grillplatz und uns an den Burgmauern aufwärmen, denn draußen war es tatsächlich deutlich trockener und wärmer als im Aufenthaltsraum, der mehr so ein feuchkaltes Kellerloch war….vielleicht der ehemalige, jetzt gelb-braun geflieste Burggraben? Dafür war aber die Landschaft drum herum supertoll. Der Pfälzer Wald hat auf jeden Wall ein paar traumhafte Ecken zu bieten und sobald das Wetter mal stabiler ist, werden wir sicherlich noch den ein oder anderen Ausflug dorthin unternehmen, allerdings dann eher mit Übernachtung auf den Matratzen der Casa T.

Fazit des Burgaufenthaltes: Kann man machen, muss man aber nicht wiederholen.

Die Erdbeermousse

Wie meistens auf Grillfesten war Frau T. auch diesmal wieder für das Dessert verantwortlich. Nicht immer so einfach, denn nach ausgiebigen Grillfleischorgien ist einem meist eher nach sterben als nach Dessert. Aber trotzdem habe ich es mir nehmen lassen, eine Erdbeermousse zu machen.

Ich weiß, man lobt sich nicht selbst, aber sie war fantastisch und wird eindeutig ins Lieblingsrepertoire aufgenommen. Sie war so lecker, dass ich trotz gepflegter Grillorgien-Gastritis auch am Tag drauf nicht die Finger davon lassen konnte. Vernunft sieht anders aus, aber man lebt ja nur einmal.

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Hier also das Rezept für ca. 8 Leute

  • 500 Gramm Erdbeeren
  • 250 Gramm Rama Crème Fine zum Schlagen
  • 80 Gramm Puderzucker
  • 30 Gramm Sofort-Gelatine
  • 300 Gramm Joghurt 1,5 %
  • 100 Gramm Crème légère
  • 25 Gramm Zitronensaft

Zubereitung:

  • Sahne steif schlagen und kalt stellen.
  • Erdbeeren im Blender, Thermomix oder mit Suppenstab pürieren und in eine große Schüssel füllen.
  • Restliche Zutaten hinzugeben und gut umrühren.
  • Steifgeschlagene Sahne unterheben und die komplette Masse bis zum Verzehr kaltstellen.

In diesem Sinne, ob mit oder ohne Burg, lasst es euch schmecken.

Bye

Nadine

Das Elend mit der Technik

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wie mir gerade mitgeteilt wurde funktionierte mein Kontaktformular seit Tagen nicht und ich war darüber wer weiß wie lange schon nicht erreichbar. Das Problem dürfte aber jetzt wieder behoben sein.  Ich muss leider korrigieren, das Problem hat sich nur verlagert. Aufgrund einer neuen Spam-Sicherheitsmaßnahme meines Providers lehnt mein Postfach gefühlt 99% der eingehenden Mails als Spam ab, so dass nach einer kleinen Anpassung mein Kontaktformular zwar wieder funktionieren müsste, ich aber nach wie vor von vielen nicht direkt unter meiner Emailadresse angeschrieben werden kann. Oh Freude. Vor allem GMX-Mailadresse sind davon betroffen, weil ja auch so wenige Leute GMX-Adressen haben….ich sag’s euch, ich kotz gerade im Strahl  bin alles andere als amused.

Falls ihr mich also angeschrieben habt und eine Fehlermeldung zurückbekommen habt, seid bitte so lieb und schreibt mich nochmal unter der notfallmäßig eingerichteten Emailadresse puenktchenstempel @ gmail.com an bis meine übliche Emailadresse wieder funktioniert. Mehr kann ich leider im Moment nicht ausrichten und muss warten, bis der Support meines Providers einen Lösungsvorschlag unterbreitet.

Nichtsdestotrotz bleibt das Elend mit der Technik, dass einem solche Fehler ja selbst nicht auffallen, wann schreibt man sich auch schon selbst eine Mail? Von daher meine Bitte an euch, wenn euch irgendwas auffällt, das an der Webseite nicht funktioniert, scheut euch bitte nicht, mich anzurufen, ggfs. auf den AB zu sprechen, einen Kommentar unter irgendeinem Beitrag zu hinterlassen, mich bei Facebook anzuschreiben oder mich auf welchen Wegen auch immer euch einfallen, zu kontaktieren. Ich bin auf alle Fälle jeder Zeit stehts bemüht, hier alles reibungslos am Laufen zu halten, aber mit den zig Updates, die es in der digitalen Welt tagtäglich gibt, ist man letztlich doch auf Rückmeldung von der Außenwelt angewiesen, ob nach den Updates noch alles funktioniert.

Katalogwechsel

Shopping Vorteile im Juni

Die letzten zwei Tage von Jahreskatalog 2015/2016 sind angebrochen, falls ihr also noch Bedarf habt und euch noch etwas von den auslaufenden Produkten sichern wollt, habt ihr noch genau heute und morgen dafür Zeit, denn ab  Mittwoch, dem 1.6.2016 gilt der neue Jahreskatalog 2016/2017 mit seinen wundervollen neuen Sachen.

Wir ihr euch also vielleicht vorstellen könnt, ist die Begeisterung groß und die Workshop-Termine bereits knapp, zumal es im Juni ab einem Bestellwert von 350 € zusätzliche 35 € Shoppingvorteile gibt. Ein paar freie Termine hätte ich aber noch, wenn ihr also Lust auf ein paar lustige Werkel-Stunden mit euren Freunden/Kollegen/Familien habt, meldet euch doch einfach bei mir und wir suchen nach einem passenden Termin.

Bye

Nadine

Inspiration & Art Blog Hop: Lieblingsstempelsets

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wolltet ihr schon immer mal wissen, was so die Lieblingsstempelsets eurer Demonstratoren sind? Ja? Nein? Ja, schade aber auch, denn das ist das Thema unseres heutigen Blog Hops des Inspiration & Art Teams.

Anfangs tat ich mich ein wenig schwer, denn mal ehrlich, wie soll man sich auf ein Set festlegen, wenn das komplette Regal zum Bersten voll ist mit Aaaahs und Oooohs und Muss-ich-unbedingt-haben-und-werd-ich-nie-wieder-hergebens! Geht nicht. Keine Chance. Ich liebe sie alle.

Aber nützt ja nix, die Kolleginnen und Blogbesucher wollen ja was geboten bekommen. Also habe ich mir den Stapel der Vororder-Sets aus dem neuen Katalog geschnappt und war mir sicher. Das da ist es! Genau das: Im Herzen.

Stampin Up Stempelset Im Herzen puenktchenstempel.de

4 Sprüche in einer wie ich finde sehr schönen Schriftart, die zwar jetzt nicht ganz so vielseitig einzusetzen sind, aber für die es letztlich doch immer eine passende Gelegenheit gibt, um sie zu verbasteln, zum Beispiel in Alben oder an kleinen Geschenken…

Und der niedliche kleine Anker erst…anfangs habe ich den gar nicht wirklich wahrgenommen, aber dann hatte ich doch sofort maritimes blau weiß rot im Kopf. 6 wunderbare Stempel also, von denen 4 ganz ohne sonstiges Tamtam allein stehen können, aber genauso gut mit viel Schischi verarbeitet werden können. Ja, das ist es, das neue Lieblingsset!

Blog Hop Inspiration & Art Karte Lieblingsstempelset Im Herzen

Während ich mich also an den Schreibtisch machte und Farbtöne für die bereits vorhandene Idee raussuchte, griff ich mehr oder minder automatisch ins Regal und zog noch ein Set raus, das zugegebenermaßen alles andere als taufrisch aussieht. Und dann schoss es mir in den Kopf…ist das Lieblingsset jetzt das Stempelset, das einem derzeit am besten gefällt oder ist es das, was man den Gebrauchsspuren nach scheinbar immer und ständig in der Hand hat?

Quasi wie mit den Lieblingshosen im Schrank…ist es jetzt die exklusive, die man unbedingt haben musste, aber maximal einmal im Jahr zu ’ner Hochzeit rausholt aus Angst, einen Fleck in das geliebte Teil zu machen oder ist es die olle Joggingbuchse, in die man schon reingesprungen ist, wenn die Haustür noch gar nicht richtig ins Schloss gefallen ist, aber wenn sie es erst ist, nie wieder geöffnet wird, denn es könnte ja jemand einen in dem ollen Fetzen sehen und dann leider auf der Stelle sein Leben lassen müssen…?

Ich bin hin und hergerissen, wobei ich gestehen muss, dass bei mir vermutlich die Joggingbuchse in 98% der Fälle siegen würde.

Stampin Up Stempelset Perpetual Birthday Calendar puenktchenstempel.de

Meine Joggingbuchse unter den Stempelsets ist also das Set „Perpetual Birthday Calendar“. Nicht mehr wirklich ansehnlich, aber dennoch immer im Einsatz. Neben den Monaten, die ich für meinen Planer, Project Life, diverse Fotoalben, Geburtstagskarten, Einladungen und weiß ich noch was nehme, haben es mir die verschiedenen kleinen Kleckse angetan, mit denen man jeden, wirklich JEDEN Hintergrund aufpeppen kann. Eins für immer sozusagen. Und so sieht es inzwischen auch aus…wie ne olle geliebte Joggingbuchse halt eben auszusehen hat.

Neben den Monaten und Klecksen gibt es auch noch einen Watercolor-Stempel. Der war tatsächlich schon so oft im Einsatz, dass ich ernsthaft drüber nachdenken sollte, mir das Set nochmal auf Reserve zu bestellen. Dem Stammleser mag es nämlich vielleicht schon aufgefallen sein, Frau T. hat einen latenten Flüsterweiß-Fetisch. Nun ist das Flüsterweiß aber halt kein Aquarellpapier. Wir haben zwar auch tolles Aquarellpapier im Katalog und das hat eine wirklich ausgezeichnete Qualität, aber es ist nunmal ein µ vanillig. Und Vanille und Frau T. gehen in der Regel nur zusammen mit Desserthintergrund. Ihr ahnt das Problem. Flüsterweiß wird leider bei zu viel Wassereinsatz krisselig, also muss die Aquarelloptik anders aufs Papier, womit wir wieder beim Dauereinsatz dieses Stempelchens wären….

Blog Hop Inspiration & Art Karte Lieblingsstempelset Im Herzen

Ja, mit Verlaub, ich kann guten Gewissens behaupten, das Stempelset ist meine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau. Und das beste daran: es wird auch weiterhin erhältlich sein, denn es wurde in den neuen Katalog übernommen! Olé, olé!

Denn egal ob Kärtchen, Verpackung, Project Life oder was auch immer, man kann damit einfach alles aufpeppen.

Blog Hop Inspiration & Art Karte Lieblingsstempelset Im Herzen

 

Und für den Haupthingucker greift man dann halt doch zu den besonderen Sprüchen 😉

Bye

Nadine

 

Hier geht es weiter zu den restlichen Blog Hop Mädels:

 

Und die Post freut sich, der neue SU Katalog geht auf Reisen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

die Post wird sich die Tage wieder phänomenal freuen, denn der Versand der neuen Jahreskataloge 2016/2017 ist im vollen Gange. So auch im Hause T.

Wobei stimmt gar nicht, ich bin schon fertig, tadaaaa, Streber hoch 10.

Stampin up Jahreskatalog 2016/2017 puenktchenstempel.de

Die letzten zwei Tage wurden unzählige Kärtchen gewerkelt, Etiketten gedruckt, Umschläge gepackt und Briefmarken über Briefmarken gedruckt. Aber ich kann mit Stolz sagen: der große Schwung ist unterwegs, so dass ihr das lange Pfingstwochenende nutzen könnt, um Wunschzettel zu schreiben. Ist das nicht toll?

Wer noch kein Exemplar hat, kann gerne seine Kontaktdaten in diesem Formular eingeben, dann geht der Katalog auf die Reise. Ab dem 1. Juni 2016 ist es dann soweit und die Bestellorgie kann losgehen, ich freu mich wie Schnitzel, denn ehrlich gesagt, möchte ich diesmal alles haben, ALLES, A L L E S!!!! Die neuen Sachen sind einfach zu schön!

Bye

Nadine

 

Halleluja Playful Pals

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

gestern war nicht nur Muttertag sondern auch noch Kindergeburtstag und Kommunion in der Nachbarschaft. Halleluja, im mehrfachen Sinne.

Ganz kurz haben wir überlegt, einfach die Flucht zu ergreifen und so zu tun, als würden wir hier nicht wohnen, denn wie bereits mehrfach erwähnt, ist das T.sche Grundstück wahrlich kein Augenschmaus für Festtagsgesellschaften. Aber mei, man soll ja zu seinen Schandtaten stehen und somit sind wir nicht nur zu Hause geblieben, sondern haben auch noch die Einladung zum Kaffeetrinken angenommen, damit die Gäste auch gleich sehen, wer zu dem Floddergarten gehört.

Nun geht man zu so einer Kommunion ja nicht mit leeren Händen. Zumal wir uns in der Nachbarschaft wirklich alle gut verstehen.

Kommunion!

Halleluja zum Zweiten.

Es gibt tatsächlich kein festlicher Akt, zu dem mir schlechter Karten von der Hand gehen als Kommunionen. Familie M. hat zwar damals beschlossen, dass ich frühkindlich getauft werde und im Zuge von „gehört sich halt so“ habe ich im Laufe der Jahre auch noch die Erstkommunion, Firmung und schlussendlich auch noch eine kirchliche Eheschließung genossen, aber da hört meine katholische Kenntnis zugegebenermaßen dann auch schon auf.

Ah und ich weiß noch, dass zu Taufen/Kommunionen Fische, Tauben und Kerzen gehören.

Halleluja zum Dritten.

Fische. Ok, kann man machen, muss man aber nicht. Denn sehen sie nicht aus wie Nemo, sind sie mir am liebsten in kleinen Rechtecken mit viel Pannade drum rum.

Tauben. Gut, wie drücke ich das jetzt freundlich aus, ohne die PETA auf den Plan zu rufen? Sagen wir mal so, Tauben gehören nicht zu meinen bevorzugten Tierarten. Ich liebe Tiere. Ja, wirklich. Aber ich hasse Tauben. Tauben sind die Ratten der Lüfte. Zudem haben wir eine versch….. Dre…taube ein ungebetenes Exemplar im Garten rumfliegen, das mit Vorliebe auf den Schwenker kackt und ab halb fünf vorm Schlafzimmerfenster  gurrt. Nein, Tauben sind nicht meine bevorzugten Tiere, definitiv nicht. Friede hin, Friede her, bei Taubenschiss auf dem Schwenker hört der Friede bei mir auf.

Bleiben Kerzen. Aber Kerzen auf ner Karten für ein Grundschulkind? Ist nun auch irgendwie blöde.

Also wurde improvisiert.

Im Regal steht seit Monaten völlig unangetastet das Stempel-/Stanzenset Playful Pals, mit denen man total süße Viecher gestalten kann. Und süße Viecher gehen bekanntlich immer.Soweit so gut.

Vorneweg: Das Stempelset Playful Pals ist wirklich super und absolut vielseitig. Ich bin mir auch sicher, dass es ein fantastisches Set für Kinderworkshops ist und mit den passenden Stanzformen auch wirklich toll einsetzbar. Nun ist Frau T. aber leider kein Kind mehr und verfügt mitunter über die Geduld eines ritalinentzügigen Eichhörnchens.

Karte zur Kommunion puenktchenstempel.de stampin up

Das Stempeln der Karten war kein Akt und erledigt noch bevor das Mittagsschläfchen von Mini-T. beendet war. Eine ähnliche Karte hatte ich irgendwann schon mal bei Pinterest entdeckt und sie war somit wirklich schnell umgesetzt (da der Link aber nicht mehr funktioniert, kann ich leider nicht mehr sagen, wessen Ursprungsidee es war). Der Spruch ist aus einem der neuen Gastgeberinnen Stempelsets im neuen Katalog. Freut euch also schon mal drauf.

Nun hat aber das Kommunionskind noch zwei jüngere Geschwister und ich persönlich finde es immer ganz nett, wenn die Geschwister auch eine kleine Aufmerksamkeit bekommen, auch wenn es der große Tag der Schwester ist.

Also dachte ich mir, mach ich noch kleine Goodies mit dem gleichen Set. Aber Eulen gefielen mir nun zu dem Zweck nicht so ganz, also zurück zum Thema Symbolik.

Tauben und Fische fielen ja nun aus oben genannten Gründen aus, also dachte ich an Schafe. Schafe/Lämmer und ähnliches sind ja zu Ostern hoch im Kurs. Ostern ist nun ja noch nicht so lang her, sollte also zur Kommunion auch noch gehen…ich hoffe, ich beleidige mit dieser Auswahl nun nicht irgendeinen Zentralrat der Erstkommunisten, judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa. Und wenn doch, sei nochmal erwähnt, dass ich es mit Symbolik nicht so habe. Und mit Diplomatie erst recht nicht.

Goodie zur Erstkommunion stampin up playfuil pals puenktchenstempel

Da hätten wir also erst mal das Kommunionsschaf und natürlich auch noch die beiden Geschwisterschäfchen.

DSC_8738 Goodie zur Erstkommunion stampin up puenktchenstempel

Was so ein Windelpopöchen im Hause T. nicht alles an Vorzügen bringen kann: Heilwolle sei Dank war sogar echter Schafspelz zur Hand, aus dem ratzfatz ein kleiner Schwänzchenpuschel geformt war.

Goodie zur Erstkommunion stampin up playful pals puenktchenstempel

Hat im übrigen auch den Vorteil, dass man die Box, die ich hinten nur eingesteckt und nicht verklebt habe, gut öffnen kann.

Nun wären wir wieder beim ritalinentzügigen Eichhörnchen. Seht ihr diese ganzen Kleinteile? Ja, die sind gestempelt und dann mit den passenden Stanzformen durch die Big Shot gekurbelt.

Halleluja zum Vierten.

Das ist ja mal was für mich. Überhaupt erst mal so kleines Zeug zu stempeln und auszurichten, ohne Stempelchen und Stanzform unmittelbar im schwarzen Bastelloch auf dem Schreibtisch zu verlieren, ist schon eine Kunst, die ich nur bedingt beherrsche.

Dann hüpften die Teile auf der Magnetplatte auch noch ständig hin und her, weil ich die Miniframelits immer genau dahin geparkt habe, wo sich gerade kein Magnet auf der Platte befand und sie dann spontan immer just vorm Kurbeln zum nächstgelegenen Magneten flutschten und ich nochmal von vorne anfangen konnte. Herr schick mir Geduld. Und zu guter Letzt griff ich dann auch noch in die eingeschaltete Heißklebepistole. Himmel Herrgott…

Halleluja zum Fünften.

Bei soviel Hallelujas werden mir der Zentralrat und die Volksfronten vielleicht auch potenzielle Symbolik-Faux-Pas verzeihen.

Auf jeden Fall steht für mich fest: Playful Pals? Super schönes Stempelset mit perfekt passenden Big Shot Stanzformen, aber als Projekt für Frau T. in einer Anzahl, die drei Exemplare übersteigt, nur noch unter Johanniskraut einsetzbar.

Bye

Nadine

 

Update aus der grünen Hölle

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

so langsam frühlingt es im T.schen Bioreservat und Frau T.s Kampf gegen den rollenden Stein das wuchernde Kraut geht ins 5. Jahr.

Seit wir im Spätsommer 2011 einen liebevoll gepflegten und gehegten Garten von zwei sehr netten älteren Damen übernommen haben, richteten wir ihn nach und nach graduell zu Grunde. Ach was sag ich. Hin, wir richteten ihn hin!

Also nicht wir per se. Den Anfang machte Pavel mit seinem Bagger, aber die anschließende Schadensbegrenzung vernachlässigten wir sträflichst. Was in den letzten 5 Jahren diesem Fleckchen Land an Liebe und Aufmerksamkeit vorenthalten wurde, ist in Worten nicht auszudrücken. Kein Wunder, dass es sich allmählich rächt…

Wobei, genau genommen stimmt das so nicht ganz. Wir lieben unseren Garten schon. Sehr sogar. Wir werden seiner nur nicht Herr. Klappte es schon ohne Winzling nicht, ist es mit Winzling geradezu illusorisch geworden, das moosige, distelige grün-braune Inferno jemals wieder in den Griff zu kriegen. Es wuchert überall und zwar frisch aus der Hölle. Grüne Hölle. Aber Hölle.

Also dachten wir, professionelle Hilfe wäre kein Fehler und fingen bereits letztes Jahr damit an, uns tapfer Angebote einzuholen. Was soll ich sagen. Ich weine immer noch ein bisschen.

Lehramt??? Habe ich mich am Anfang meiner Studienzeit ernsthaft für Lehramt entschieden?! Gartengestalter hätte ich mal werden sollen! Die Apotheker des Bausektors. Unfassbar! Ich wusste tatsächlich nicht, dass man Grashalme pro Stück oder Mikrogramm bezahlen muss, denn anders sind mir die Endsummen wahrlich nicht begreiflich.

Es ist ja nun nicht so, als ob das T.sche Anwesen so groß wäre, dass es über einen Süd-, West- und Ostflügel verfügen würde. Also schon, aber das sind mehr so Flügelchen. Spatzenflügelchen. Ach was, Kollibriflügelchen…

Und auf genau jenen Kollibriflügelchen soll ein bisschen Bauschutt entfernt werden, paar Fahrrinnen von Pavels Bagger gefüllt bzw. planiert werden und ein Grasmäntelchen drüber gezogen werden. Halt einfach alles bissl hübsch machen. Kein Schischi, nur eben so, dass man sich nicht die Bänder fetzt, wenn man über die Grünfläche läuft. Klingt nicht so anspruchsvoll. Ist es auch nicht. Bzw. sollte es das nicht sein für jemanden, der sich damit auskennt und über passende Gerätschaften verfügt.

Ein solcher jemand dachten wir sei Herr S.

Herr S. war am Telefon durchaus sehr freundlich und sicherte mir auch gleich für den Folgetag einen Termin zu. Super dachte ich mir, das ist ja mal toll.

Pünktlich um 9 Uhr, nein, sogar ein, zwei Minuten früher stand Herr S. auch vor der Tür und begleitete mich auch unmittelbar an den Ort des Geschehens. Nach einer kurzen Schilderung meinerseits, was wir uns vorstellen, nämlich hauptsächlich wie oben erwähnt platt machen, ging das Gebrummel auch schon los: „viel viel Arbeit. Das ist viel viel Arbeit.“

Nun weiß ich ja bereits von unserer Sanierung, dass man getrost pro geäußertes „viel“ grobe tausend Euro veranschlagen kann. Herr S. schritt also den Garten ab und ich rief im zu „genau 16 Meter ab Hauswand“. Herr S. machte 20 draus. Ja, die Männer mit ihren berühmten 20 cm. Wenn man das hochrechnet, da werden aus 16 Meter schon mal paar mehr. Wie käme man auch dazu anzunehmen, dass „ein Meter“ ein genormtes Maß ist, nee nee, das ist alles Auslegungssache…

Zügig schritt er auch noch die Breite ab.

„19 Meter, genau!“.

Das S.sche Schrittmaß sagte 24.

„Viel viel Arbeit, wirklich viel.“

Es folgte eine kurze Schilderung, was denn die Arbeitsschritte wären, so denn er denn den Auftrag bekäme, nämlich erst Bauschutt abtragen und abtransportieren, dann alles Wurzelwerk entfernen, anschließend fräsen und planieren. Klingt gut, aber da war doch noch was…

„Viel, wirklich viel Arbeit. Ich denke mir was aus und schicke Ihnen da Angebot.“

Er denkt sich was aus? Ah ja.

Ganze 7 Minuten nach Ankunft verabschiedete sich Herr S. auch schon, ohne dass ich überhaupt die Gelegenheit gehabt hätte, den laut Webseite ausgewiesen „Baumrückschnitt-Experten“ zu fragen, ob unser Apfel und die Pflaume denn noch zu retten seien. Stand da nicht auch etwas von „Wir beraten Sie gern in puncto Gartengestaltung“ auf der Webseite? Ich schmunzelte und stellte das Kopfschütteln ein, das Mini-T. schaute eh schon irritiert genug.

Zwei Tage später fischte Herr T. den Kostenvoranschlag aus dem Briefkasten: 8500 €.

Zapperlott, da muss mir doch glatt beim Gespräch ein „viel“ entgangen sein.

Achttausendfünfhundert Euro für Rausrupfen und Plattmachen. Nicht mal Erde wieder auffüllen ist mit dabei…wer will auch schon das Grundstück auf dem gleichen Level wie seine Nachbarn haben? Das ist ja so …. Mainstream.

Aber hey, immerhin nur ein Fünftel dessen, was Herr A. voriges Jahr haben wollte. Der wollte allerdings auch noch pflastern, umzäunen und Jumboggras pflanzen. Zum Preis von nur einem einzigen niegelnagelneuen VW Multivan in gehobener Ausstattung. Ein Schnäppchen sozusagen.

Nichtsdestotrotz werde ich keine 8500 € dafür bezahlen, Wegplatten zu entsorgen und knappe 300 qm per Bagger umgraben zu lassen. Ich wollte den Bagger ja nicht kaufen. Für 8500 € grabe ich das Teil eigenhändig mit ner Kuchengabel um!

Womit wir beim Punkt wären. Es nützt wohl  alles nix. Familie T. wird doch wohl selbst zur Mission „Wir machen den Garten schön“ ranklotzen müssen. Erstes Werkzeug läge auch schon bereit, denn es wird ja ein Gesamtfamilienprojekt, da müssen auch die Kleinsten mit ran.

 

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Anmerkung am Rande: Freiwillige Helfer sind jeder Zeit herzlich willkommen. Diverse Grills und Schwenker stehen allzeit bereit und der Anfang vom Schönmachen ist auch bereits getan.

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Vorausschauend habe ich nämlich schon mal mit der Bepflanzung begonnen. Kakteen im schicker türkiser Pflanzschale, DIY-Style.

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Denn seien wir mal ehrlich, sollte es, was ich befürchte, doch darauf hinauslaufen, dass früher oder später ein Profi ran muss, sind langfristig Kakteen die einzige Lösung. Denn Gießen werden wir uns danach nicht wieder leisten können…

Bye

Nadine