Willkommen auf meinem Blog

Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich!
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Willkommen in der Nachbarschaft

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kommt es nur mir so vor oder gibt es in jeder Nachbarschaft diesen einen Nachbarn, den die Welt nicht braucht? Nun ist das ja gerne mal so eine Sache wenn man neu in ein Viertel zieht und die eingeschworene Dorfgemeinschaft nur durch blanke neue Präsenz in ihrer Komfortzone stört. Da kann es durchaus passieren, dass man ratzfatz selbst zu genau diesem Nachbarn wird, frei nach dem Motto

If you can’t spot the crazy person on the bus, it’s you.

Ted Mosby: How I met your mother. Subway wars. 2010.

Wir hatten allerdings Glück. Nicht nur, dass wir unser Haus fast schon auf dem Silbertablett serviert bekamen, obwohl es in unserem Viertel quasi unmöglich ist, an ein Haus zu kommen, es sei denn die eigene Oma hinterlässt es, nein, wir zogen auch noch in eine überaus freundliche und offenherzige Nachbarschaft, in der der Posten für „den einen Nachbarn, den die Welt nicht braucht“ schon vergeben war und wir somit sehr herzlich aufgenommen wurden.

Dieser eine Nachbar ist/war, wie soll ich das jetzt ausdrücken, etwas anders als alle anderen Menschen, die hier so wohnen. Über persönlichen Einrichtungsgeschmack möchte ich mich jetzt gar nicht wirklich auslassen, es mag ja Menschen geben, die auf orange/rote Wände, ebensolche Schabracken, Vorhänge und *hüstel* dekorativer  StaubTraumfänger und Nippes über Nippes stehen, es mag auch Menschen geben, die kein Problem damit haben, sich eine Sauna auf die Terrasse zu stellen, in die man von zwei Seiten reinschauen kann, aber ich sag’s mal ganz unumwunden: meins ist das nicht. Letztlich passiert das aber alles hinter verschlossenen Türen  (von der einsehbaren Sauna mal abgesehen) und ist somit nicht meine Baustelle. Was mich aber zur Weißglut treibt/trieb, ist ein offen ausgelebter nicht TÜV-konformer Motorradauspuff Fetisch, der zu jeglicher Tag- und Nachtzeit trotz 30er Zone und Wohngebiet völlig ungeniert präsentiert wurde. Ja, so ein tiefergelegter und getunter Bus und eine Harley mögen für den einen was Schönes sein. Nach der 4. Nacht in Folge

 ♪ ♫ fährst du immer im Kreis, brumm brumm brumm, wird der Motor ganz heiß, brumm brumm brumm ♫♪

Die Ärzte: Mein Freund Michael. 1995.

ist es für den Rest der Nachbarschaft aber nichts Schönes mehr, sondern einfach nur nervig. Nervig, arschig und ätzend! Und man möchte nur noch mit Sachen werfen, in der Hoffnung einen Teil zu treffen, der nicht mit Helm bedeckt ist. Durfte man aber nicht, mit Klagen kannte sich besagter Nachbar nämlich blöderweise aus.

Ha, aber dann! Dann kam doch glatt der Tag, an dem er tatsächlich samt Fuhrpark, Nippes und Traumfänger auszog! Und zwar unwiderruflich, das Haus ward verkauft!

Ein halbes Jahr lang wurde gehämmert, gemeißelt, gebaggert, geschüttet und dann war es so weit, die Freude konnte nicht größer sein, die neuen Besitzer zogen ein, inklusive Motorrad. Einer ganz normalen Straßenmaschine, ohne Verstärker, Endschalldämpfer (warum auch immer ein Teil, das noch mehr Krach macht Dämpfer heißt) oder sonstiger Lärmbelästigung. Ein Traum.

Deswegen und weil wir uns vor paar Jahren selbst sehr über einen kleinen Willkommensgruß gefreut haben, gab es zur Begrüßung auch ein kleines gebasteltes Präsent.

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Ich habe mich tatsächlich zum ersten mal an eine Explosionsbox rangesetzt.

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Der Klassiker zum Einzug Salz und Brot durfte dabei natürlich nicht fehlen. In Anbetracht des Heißklebers hoffe ich allerdings inständig, dass der Hunger nicht so groß war, dass sich jemand von den Umzugshelfern drüber hergemacht hat…

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Wer sich wundert, warum da ein Kanickel im Vorgarten sitzt… das gehört so! Streunende Katzen kann jeder, bei uns gibt’s ein streunendes Nachbarschaftskanickel, das regelmäßig für hektisches Sturmklingeln sorgt. Solltet ihr also mal durch meine Straße fahren und euch ein Hase vor die Motorhaube springen: nein, der büxt nicht gerade aus, der frisst sich nur gepflegt durch alle Gärten durch. Das Gras der anderen ist schließlich immer grüner.

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Und nun harren wir mal der Dinge, was aus der neuen Nachbarschaft wird. Der Posten für den Nachbarn, den die Welt nicht braucht ist ja jetzt wieder vakant. Hoffen wir mal inständig, dass unsere Fenster dicht genug sind, als dass die nächtlichen unmittelbaren Hungertod-Anfälle des Mini-T. dezibeltechnisch nicht an die olle Auspuffanlage rankommen und wir den Posten doch noch erben.

Bye

Nadine

Blog Hop: Inspiration & Art: weiße Boxen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Irgendwie steckt gerade der Wurm drin in meinem Bloghop-Timing.

Da legt man sich vor Tagen/Wochen auf ein BlogHop Thema fest, ist überzeugt davon, sowieso alles aus dem Weihnachtskatalog da zu haben, kuckt dann eine Woche vorher in den Schrank, stellt fest: hoppala, die Boxen fehlen ja, bestellt sie sofort, reicht ja noch LOCKER!! und dann…. dann kommt das Paket nicht rechtzeitig an weil es irgendwo im DHL Nirvana gestrandet ist. Hmpf.

Nun dekorieren sich Schachteln, die man nicht da hat leider ziemlich schlecht, so dass ich, ich meine zum ersten mal überhaupt seit Bestehen dieser Bloghop Gruppe, tatsächlich aussetzen muss. Ist das ärgerlich!

Da aber gerade irgendwo im DHL Nirgendwo ein Paket mit ziemlich vielen von diesen süßen kleinen,  lebensmitteltauglichen, weißen Schächtelchen mit durchsichtiger Hülle rumschwirrt und Dank Feiertag vor Dienstag auch nicht ankommt, verspreche ich euch, dass ihr in den nächsten Tagen (Wochen?) definitiv noch ein Projekt damit hier zu sehen bekommt.

Damit es aber nicht ganz bilderlos hier zugeht, hier wenigstens die Katalogbildchen, dass ihr wisst, um welche Schächtelchen es überhaupt geht.

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Die quadratischen Teilchen sind echt super und mit  7,6 cm Seitenlänge passt auch ordentlich was rein, wie ihr vielleicht bei meinen Bloghop Kolleginnen sehen könnt, die sind nämlich besser organisiert gewesen und haben ihr Material rechtzeitig da gehabt.

Saartistic 2017 – ein Demotreffen im Saarland

Liebe Demonstrator Kollegen und Kolleginnen,

Yeay es ist soweit!! Ich freu mich wie Möhrchen. Hiermit lade ich euch recht herzlich zur ersten Saartistic ein, dem ersten großen Treffen im Saarland von und für Stampin‘ Up! Demonstratoren.

Saartistic 2017

Was erwartet euch?

Ein Tag voller Kreativität, guter Laune, Ideentausch, Tipps und Tricks rund um das Stampin‘ Up! Demodasein und ein einmaliger Austausch unter Kollegen und Kolleginnen mit Platz für bis zu 100 DemonstratorInnen.

Durch das Programm führen euch Nadine Teiner & Jennifer Pauli.

Weitere Infos und Anmeldung

Ihr seid genau so vorfreudig und gespannt darauf wie wir? ? Dann schaut euch die weiteren Infos hier unter dem Veranstaltungslink an:

Zur Saartistic. Hier informieren und anmelden. 

Die Anmeldung wird freigeschaltet ab morgen, dem 15.09.2016, 20:00 Uhr und geht so lange bis alle Plätze belegt sind, spätestens jedoch bis zum 07.01.2017, 20 Uhr. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das  Buchungsformular im Veranstaltungslink. Anmeldungen per Email oder Platzreservierungen sind leider nicht möglich.

Hach ist das aufregend! Ich freue mich sehr auf euch, auf einen tollen Tag und hoffe natürlich, dass ihr alle zahlreich erscheinen werdet.

Bye

Nadine

Gelobt sei, was hart macht.

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es gibt so Tage, da möchte man sich einfach ein Loch im Garten graben, sich reinlegen und warten bis der Tag vorbei ist. Sagen wir wie es ist, an solchen Tagen gilt einfach von früh bis spät „was man mit den Händen aufbaut, reißt man mit dem A… wieder ein“. Und wer den Allerwertesten von Frau T. kennt, weiß, dass man damit ordentlich was einreißen kann. Für alle, die das Gefühl kennen: Herzlichen Glückwunsch, ihr seid nicht allein.

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Aber fangen wir mal vorne an. Nun ist das Mini-T. inzwischen ja nicht nur im deutlichen Krabbelalter, es zahnt gefühlt auch unentwegt und ist leider auch immer noch nicht in der Lage, sich selbständig am Leben zu halten, zumindest nicht, was Nahrungsaufnahme betrifft. Nicht, dass es auf diversen Untergründen und Fußböden nicht genug finden würde, was es mit großer Begeisterung in den Mund stecken kann, nur ist der Nährwert von so einem Stück Ast, Kieselstein, Sand oder Müll nicht sonderlich hoch.

Sprich Frau T. muss kochen. Und zwar täglich. Nun ist mein Verhältnis zu kochen etwas zwiespältig. Man sagt zwar, ich könne es recht gut, zumindest wenn man dem Besuch der letzten 20 Jahre Glauben schenken darf, ich tue es aber einfach nicht gern. Dabei scheitert es weitaus weniger am Kochen an sich als an der furchtbaren Ideenlosigkeit, dessen, was gekocht werden soll. Während andere Menschen sich begeistert durch Kochblogs und -bücher wühlen, blättere ich drin rum, bewundere die Fotos, denke bei 99,9% der Rezepte oh sieht das toll aus, vielleicht sollte ich das mal… oh Zutat, die man nur beim Burkina-Fasinesen 300 km entfernt bekommt…och nö lass ma… und blättere lustlos weiter. Letztlich klappe ich alle Bücher zu (und ich hab echt jede Menge davon), hau ein Ei in die Pfanne und jammere weiter, dass man sich tatsächlich jeden gottverfluchten Tag für ein Menü entscheiden muss. Jeden. Einzelnen. Tag.

Ich, die mit einem Teller trockener Nudeln mit leckerem Parmesan glücklicher ist, als mit allen Sternemenüs dieser Erde.

Auch das geduld- und backenzahnlose Mini-T. ist bezüglich der Gerichtefindungsphase nur bedingt eine Hilfe, denn die Mahlzeiten, die schnell, einhändig zubereitbar, zahnlos kaubar trotzdem aber halbwegs gesund und lecker sind, sind eher rar gesäht und jeden Tag Omelette mit Erbsen, ist auf Dauer einfach keine Option, egal wie begeistert der Nachwuchs davon ist.

In meiner Einfallslosigkeit sollte es heute also mal was ganz exquisites geben. Fischstäbchen. Die vereinen zumindest vier der fünf genannten Kriterien für Kleinkindessen.

Nun könnte man meinen, dass man dabei nix falsch machen kann.

Denkste.

Nach so einem Mittags-/Vormittagsschläfchen droht, wie ich lernen durfte, unmittelbar der sofortige Hungertod. Und zwar nicht erst in ein paar Minuten, dass man in Ruhe zubereiten kann, nein, sofort! Da kann die Windel noch so voll und der Spieldrang noch so groß sein, beim Essen hört der Spaß auf, da muss man unter lautstarkem Protest ob der Leere des Magens auf Mamas Arm und sich vergewissern, dass in den heißen, spritzenden Töpfen und Pfannen tatsächlich auch was drin ist und am liebsten selbst noch drin rum rühren. Jeglicher Versuch, das Kind zwecks Eigensicherung aus der Gefahrenzone zu bringen und auf dem Boden zu deponieren, scheitert Dank infernalischem Geschrei, steif Machen und sich durch die Gegend Werfen, was dem Ziele der Eigensicherung nicht unbedingt dienlich ist. Ein Hoch auf die erste Bockigphase.

Nützt aber alles nix, Fischstäbchen in Fett spritzen, Kind muss aus dem Weg.

Nun macht man in seiner Funktion als kochende (man beachte die Doppeldeutigkeit) Mutter ja Dinge, die man unmittelbar bereuen sollte. In meinem Fall war das, dem bockigen Etwas den Schrank zu öffnen, dass es die paar Sekunden, die die Fischstäbchen brauchen, mit den kleinen Nutellapäckchen spielen kann. Die knistern nämlich, wenn man sie ein und ausräumt.
Wer nun Bilder eines braunverschmierten Kindes vor Augen hat, den muss ich leider enttäuschen. Nein, nein. Das wäre Kreisliga. Im Hause T. spielen wir aber Championsleague.

Im gleichen Schrank wie die Nutellapäckchen steht auch der Honig. Unfälle mit Honig aus genau jenem Schrank scheinen eine gewisse Tradition im Hause T. zu entwickeln. Man siehe auch hier.

Was soll ich sagen, das Glas flüssiger Waldhonig hat die Mini-T.sche Ausräumsktion leider nicht überlebt. Nun ist die Kombination von Glasscherben und Kleinkindern ja aber so ne Sache für sich.
Während ich also leicht panisch das Mini-T auf Scherben und Blutspuren abcheckte und nach Negativbefund beiseite zog, um die klebrige Scherbensauerei unfallfrei zu entsorgen, dachte sich der Winzling schalalalangweilig, zog blitzschnell eine Honigspur quer durchs ganze Wohnzimmer und massierte in nullkommanix Orchideengranulat in die Honigmasse, sich, seine Hose und alles um ihn herum befindliche ein.

Args.

Ich spurtete also rüber, um das Kind zu schnappen und über der Spüle naggisch zu machen, vergaß dabei aber, dass ich vor der Entscheidung, Fischstäbchen zu machen, kurz mit Omelette liebäugelt hatte und der Eierkarton noch draußen stand.
Mini-T. sichtlich not amused, in seinem Vorhaben unterbrochen worden zu sein strampelte latent vor sich hin, während just in diesem Moment, phrenetisches Gepiepe des, nein der Rauchmelder (sind ja vorbildlich im ganze Haus miteinander verknüpft) ertönte und mich daran erinnerte, dass auch noch Fischstäbchenbriketts in der Pfanne schmoren. Mini-T. erschrak natürlich pflichtgemäß und kickte mit der Präzision eines Mario Balotellis auf dem Elfmeterpunkt gegen die Eierpappe und beförderte 10 frische, unschuldige Eier in Richtung Fliesenboden.

Ich sag’s euch, mit jedem Stückchen Schale zerbrach ein bisschen was von mir selbst. Wo war nochmal dieses Loch im Garten?
Aber nützt ja alles nix, der Hunger war immer noch da und drohte das Kind auch immer noch dahinzuraffen.

Was lernen wir also daraus: 1. halte immer einen Besenstiel bereit, denn nur damit lässt sich zeitgleich ein weinendes Kind halten und ein Rauchmelder ausschalten 2. Küchenrolle ist ein Geschenk des Himmels 3. es ist völlig egal, was du für den Nachwuchs kochst, am Ende essen sie eh Chicken Nuggets mit Pommes und zwar halbnackt auf der Rücksitzbank des Autos.

Und ihr so? Wie war euer Tag?

Material zur Karte:

Und ach ja, schöne Neuigkeit: Die Ausverkaufsecke von Stampin‘ Up! wurde aufgefüllt. Schaut mal rein, es lohnt sich, da auch tolle Weihnachtsschnäppchen dabei sind.

Und auch die Aktionsangebote laufen noch.

Bye

Nadine

 

Magnete, mal wieder Magnete. 

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Ich muss verrückt sein, ich tue es schon wieder: Scheibenmagnete Sammelbestellung.

Die Weihnachtsproduktion läuft bei einigen bestimmt schon auf Hochtouren. Dickere Karten für Gutscheine oder Verpackungen sind da keine Seltenheit, aber wie immer steht man vorm Problem, wie verschließen?

Ich greife seit Jahren dafür auf kleine selbstklebende Scheibenmagnete zurück. In diesem Beitrag seht ihr ein Beispiel für deren Verwendung.


Da diese Scheißerle im Einzelhandel aber a) so gut wie nicht zu kriegen sind und b) wenn dann nur zu Apothekerpreisen, organisiere ich in der Regel 2 mal im Jahr eine große Sammelbestellung.

Es wäre also mal wieder soweit. Ich bestelle wieder beim Großhändler. Alle Informationen zur Sammelbestellung findet ihr im dafür angelegten Bestellformular:

Zum Formular

Bei Fragen schreibt mich gerne über das Kontaktformular an. Gebt mir aber bitte ein bisschen Zeit zum Antworten, erfahrungsgemäß platzt mein Mailfach recht schnell nach Startschuss 🙂

Bye

Nadine

Inspiration & Art Blog Hop: Lieblinge aus dem Herbst-/Winterkatalog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt.

wie Sie sehen, sehen Sie ein halbfertiges Projekt in schlechtem Licht. Das sollte sie werden, die Halloween Deko für Fensterbank, Sideboard oder Kaminsims.

Ich könnte mir jetzt eine spannende Story ausdenken, warum wieso weshalb ich nicht fertig geworden bin, ich kann aber auch einfach ehrlich sein und es sagen, wie es ist:

Es tut mir sehr leid, aber auch bei allem guten Willen und noch kurzfristig geplanter Nachtschicht, habe ich es nicht geschafft, das ganze so fertig zu bekommen, wie ich es gerne haben wollte und erst recht nicht, zu zivilisierter Uhrzeit noch vernünftige Fotos davon zu schießen.

Denkt euch bitte einfach noch einen schönen Rahmen bzw. Schaukasten um das Projekt rum und ein paar LEDs an den richtigen Stellen, um die Stimmung auf der Fensterbank oder dem Kaminsims herauszukitzen und vielleicht noch an dem ein oder anderen Eckchen der letzte Feinschliff und dann macht die Halloweenlandschaft doch echt was her, auch wenn es inzwischen ja schon fast eine gewisse Tradition hat, dass ich auf den letzter Drücker fertig werde bzw. wie diesmal halt eben auch mal nicht.

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Wie es sich nämlich in den letzten 14 Monaten im Hause T. so eingebürgert hat, kam mal wieder alles anders als geplant. In meinem Kopf hatte ich noch eine komplette Woche Zeit bis zum Bloghop. Blöder Fehler, wie ich dann mit Blick in den Kalender feststellen durfte.

Ist ja nicht so, als ob ich seit geraumer Zeit ein Bullet Journal pflegen würde damit mir genau solche Sachen nicht mehr passieren! Wäre da nicht dieser blöde Bug, dass ich regelmäßig vergesse, ins BuJo zu schauen. Tadaaa…da ist er der Schlamassel.

Nun ja, wie es das Leben natürlich so will, hatten wir gestern volles Programm. Und zwar super volles Programm. Daher der Plan mit der Nachtschicht.

Tja, was soll ich sagen. Die Nachtschicht wurde tatsächlich eine Nachtschicht. Nur gänzlich anders als geplant. Denn statt am Basteltisch zu sitzen verlagerte sich der Ort des Geschehens im Verlauf ans Kinderbett. Wer kann auch schon ahnen, dass einem bereits schnupfenbedingt angeschlagenem Einjährigen Restaurantbesuch mit Family zum Mittag ohne Mittagsschlaf, Kindergeburtstag bei Freunden zum Nachmittag ohne Nachmittagsschlaf und Grillen zum Abend mit weiteren 4 überdrehten Kindern zu viel ist und es dann zurück zu Hause alles macht, nur nicht tiefenentspannt ins Bett gehen.

Den Eltern unter euch muss ich es nicht erzählen. Das Kind drehte am Rad. Und zwar komplett und vor allem auch vollkommen zurecht. Es war einfach zu viel Bohei und dann kam auch noch Fieber hinzu.

Auch wenn der beste Papa von Welt die Lage zugegebenermaßen ganz gut im Griff hatte, war im Verlauf das schlechte Gewissen einfach zu groß und das Mutterherz zu schwach. Bloghop hin oder her, wenn das Mini-T. die Zuneigung braucht, soll es sie bekommen (wobei ich tatsächlich manchmal nicht sicher bin, wer die nächtlichen Kuscheleinheiten besser findet, Kind oder Mama). Wie dem auch sei. Bloghop hin oder her, nach Mitternacht haben Bastelarbeiten und schöne Fotos einfach keine Priorität mehr, wenn das Kind kränkelt, alles andere als fit ist und man selbst auch nur noch schlafen möchte.

Kurzfristige Lösung des Ganzen: einfach von näher dran fotografieren, schon fällt gar nicht mehr auf, dass der Rahmen fehlt 😀

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Wie nicht all zu schwer zu erkennen ist, sind meine Favoriten des neuen Herbst-/Winterkataloges die ganzen Halloweensachen. Auch wenn Halloween im Saarland wahrlich keine Tradition hat, würde ich am liebsten das komplette Haus inklusive Grundstück dekorieren. Wobei zumindest der Garten gar nicht mal so viel Anpassung benötigt, dass man sich davor gruselt..

Da haben wir also einerseits die Halloweenvorliebe und andererseits den Stanzformen-Fetisch. Es lag also quasi auf der Hand, dass ich die unfassbar tollen Big Shot Stanzformen einsetzen MUSS.

Ich weiß echt nicht, was mir besser gefällt. Das total tolle 3D-Häuschen, das man beliebig dekorieren kann und somit für unzählige Gelegenheiten nutzen kann:

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Letztlich auch egal, ich musste sie eh alle haben 🙂

Für die Halloween-Deko gab es bisher eine ziemliche Materialschlacht und es wird vermutlich auch noch mehr werden. Hier die Übersicht, was bisher alles zum Einsatz kam.

Die Angaben beziehen sich natürlich wie immer auf die derzeit gültigen Stampin‘ Up! Kataloge, nämlich Herbst-/Winterkatalog 2016 und Jahreskatalog 2016/2017.

Wenn ihr genau so Feuer und Flamme für Halloween-Deko seid wie ich, hier eine kleine Mitmachidee: ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr bis zum 31.10.16 eure Projekte am Fußende dieses Beitrages verlinkt und wir so eine kleine aber feine Halloweenkollektion zusammentragen können. Und als Dankeschön gibt es eine kleine Verlosung unter allen Teilnehmern. Der Gewinner bekommt von mir ein kleines Weihnachtspaket geschnürt ❤️

Eine Anleitung, wie das Linky Tools funktioniert findet ihr hier.

Das war es dann jetzt auch erst mal von meiner Seite. Sollte ich das Projekt noch zeitnah fertig bekommen, zeige ich euch natürlich, was draus geworden ist.

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß bei den weiteren Bloghop Mädels und ich bin sehr gespannt, welche Lieblingssachen aus dem neuen Zusatzkatalog sie präsentieren.

Bye

Nadine


Nadine

Nadine Teiner

unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

Bevorstehende Veranstaltungen

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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