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Stampin‘ Up! Handstanzen reparieren

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute zeige ich euch eine kurze Anleitung, wie ihr eure Stampin‘ Up! Handstanzen reparieren könnt, falls sie mal haken sollten oder sich so verkeilt haben, dass ihr sie nicht mehr auseinander bekommt.

Ab zum Video:

Ansonsten gibt es derzeit nicht so viel von der Puenktchenstempelfront zu berichten. Das Stempelreich liegt brach und wartet darauf, komplettsaniert zu werden. Da der heimische Garten aber das gleiche Schicksal teilt und das Wetter tatsächlich mal über längeren Zeitraum so ist, dass man das Problem angehen kann, verbringen wir derzeit jede freie Minute draußen in der grünen Hölle und versuchen wenigstens schon mal den Vorgarten so in den Griff zu bekommen, dass es den Nachbarn nicht mehr die Tränen in die Augen treibt.

Der Zustand hinterm Haus wird noch gepflegt verdrängt. Denn nachdem wir gefühlte 20000 Wegplatten entfernt haben, durften wir feststellen, dass unter den Platten nicht etwa Kies liegt, wie wir erwartet haben, sondern Sandstein. Sandstein, der 1937 vielleicht wirklich mal Kiesform hatte, aber nach 80 Jahren Druckbelastung unter den Platten wieder zu einem einzigen großen Sandsteinbrocken zusammengepresst wurden. Ein paar Jahre länger und wir hätten vielleicht Diamanten ernten können, aber wir waren ja ungeduldig.

Summasummarum, es ist gänzlich unmöglich, das Zeug einfach wegzuschippen, mit Erde aufzufüllen und Rasen drüber zu sähen. Wär ja auch zu schön gewesen. Nein, uns steht erstmal noch eine größere Meißel- oder Presslufthammeraktion bevor, ehe wir uns dran machen können, die Fläche zu ebnen, einzusähen und Mini-T. sein heißersehntes Klettergerüst hinzustellen. Also heißersehnt von mir, denn inzwischen bin ich auch gewillt, ihm einen kompletten Centerpark in den Garten zu bauen, wenn es dazu führt, dass ich mal 10 Minuten ungestört am Schreibtisch sitzen kann, ohne Hoppe hoppe Reiter, Trampolin, Hüpfburg oder Bungeeseil spielen zu müssen.

Kleiner Tipp meinerseits: Bekommt eure Kinder früh, denn der Bewegungsdrang eines 2jährigen und der Bewegungsdrang einer fast 40jährigen könnten über den Tag verteilt gegensätzlicher nicht sein…

In diesem Sinne verziehe ich mich jetzt wieder zurück an den Spaten.

Und das Bastelreich? Das muss aus Ermangelung an nächtlicher Heinzelmännchen wohl oder übel auf die nächste Regenzeit warten.

Bye

Nadine

 

Ssssssss in der Explosionsbox

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

als Verfasser eines im Netz frei zugänglichen Blogs muss man sich auch ab und an mal der Verantwortung stellen und seiner Vorbildfunktion gerecht werden. 

Ja, manchmal muss man auch mal unangenehme Themen ansprechen, die in der Vorweihnachtszeit gerne verdrängt werden. Aber so ist das nunmal im Leben, es ist nicht immer alles Glitzerstaub und Elfenduft. Manchmal ist es auch Amalgamstaub und Kompositduft. 

Ich mache es mal kurz und schmerzvoll: habt ihr schon euren 2016er Stempel im zahnärztlichen Bonusheft? Falls nicht, hier die kurze Erinnerung, JETZT wäre ein guter Moment, denn in nicht mal mehr 6 Wochen ist der 2016er Zug abgefahren. Bitte, gerngeschehen.

Von wegen. Allein beim Gedanken schüttelt es mich. 

Es gibt ja da die Menschen wie mich, die lieber 10 mal 24 Stunden im Kreissaal liegen als 30 Minuten auf einem Zahnarztstuhl. Dann gibt es aber auch die Menschen, die sich zum Geburtstag einen Zuschuss zu ihrer Zahnsanierung wünschen. 

Ja, sowas gibt’s, ich war auch etwas irritiert, bisweilen entsetzt. Aber mei, jedem das Seine und das meint die T.sche Altphilologin ausschließlich in der platonischen Weise und nicht in der buchenwäldischen, bevor jetzt irgendein Zentralrat hektische Flecken meint bekommen zu müssen.

Und so kam es, dass ich vor der Aufgabe stand, „irgendwas mit einem Zahn in so einer Schachtel“ anzufertigen.

Das mit dem Zahn wollte nicht so recht gelingen, also habe ich etwas freier interpretiert, in der Hoffnung, dass es trotzdem gefällt.

Spaß hat das Anfertigen auf jeden Fall gemacht, aber mein Verhältnis zum Thema wird wohl auch weiterhin eher gespalten bleiben. Auf den Einbau einer Geräuschkulisse habe ich im Übrigen aus Rücksicht auf zart Besaitete verzichtet. 

In diesem Sinne ssssssssssss und Bye

Nadine

Nützliche Apps für Fotobearbeitung für Project Life Alben

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Ich hatte euch einen kleinen Überblick darüber versprochen, welche nützlichen Apps ich für die Fotobearbeitung nutze, um meine Project Life Alben zu verschönern und personalisieren.

Ich gestehe, ich gehöre zu der altmodischen Sorte Mensch, die das Durchblättern von eingeklebten Fotos um nichts in der Welt missen möchte. Festplattenspeicher, TVs mit Slide Shows und digitale Bilderrahmen hin oder her, für mich alles Fuppes. Ich bin zwar durchaus ein Technik-Nerd und weiß die Bequemlichkeit und Praktikabilität der digitalen Photographie zu schätzen, aber Fotos gehören für mich auf Papier. Punkt. Indiskutabel.

Um sie aber auf dem Papier bestmöglich in Szene zu setzen, gibt es x praktische Helferlein, von denen ich euch eine Handvoll, die ich regelmäßig nutze, näher bringen möchte.

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Aber fangen wir mal mit dem wichtigsten an, der Kamera.

Die Kamera

Die steht natürlich an erster Stelle. Hier zählt aber gar nicht so sehr, was für eine man hat, sondern viel mehr, ob man damit umgehen kann. Denn auch eine Handykamera kann tolle Bilder machen, wenn man sie entsprechend einsetzt. Am vielseitigsten ist man allerdings mit einer Kamera, die es einem erlaubt, Belichtungszeiten und Blenden einzustellen.

Wie sieht nun mein „Fuhrpark“ aus? Für unterwegs, wenn ich keine Lust habe, groß zu schleppen, nutze ich mein iPhone 4s und eine Canon Eos M. Für richtig gute Bilder, zu Hause und unterwegs als Totschläger nehme ich meine heißgeliebte Nikon D610, die zugegebenermaßen für meine Zwecke in die Kategorie „mit Kanonen auf Spatzen“ fällt, ich aber nicht mehr hergeben möchte. Wer weiß, vielleicht schieß ich eines Tages damit ja mal ein Gallileo Big Picture und werde dadurch reich und berühmt. Ok, reich würde schon reichen, denn sie ist für den knipsenden Laien tatsächlich brutal teuer, zumal wenn man sie fallen lässt und den Autofokus reparieren lassen muss…aua!

Aber wie gesagt, es kommt nicht so sehr auf das Model an, wenn man damit umgehen kann, macht auch die 80 Jahre alten Leica von Uropa Karl phänomenale Bilder, wahrscheinlich sogar bessere als die heutigen Digitalen, da gutes Filmmaterial immer noch den digitalen Bildern haushoch überlegen ist. Aber ich schweife ab. Letztlich hilft nur, Automatik und Blitz auszulassen, sich mit Isozahlen, Weißabgleich, Blenden und Belichtungszeiten auseinander zu setzen, und dann ausprobieren und üben.

Der Fotodrucker

Als nächstes braucht man einen anständigen Drucker. Hier würde ich tatsächlich keine Abstriche machen wollen, denn nichts ist fader als ein Foto mit schlechter Druckqualität. Nur einer der Gründe, warum ich nicht an den Automaten der diversen Drogerien drucke, denn ich finde die Qualität dort wirklich unterirdisch. Dann lieber online Abzüge bestellen, denn die sind tatsächlich um Längen besser.

Wer aber wie ich gerne mal zwischen Tür und Angel bisschen Album werkelt, möchte die Fotos sofort haben und nicht Tage auf den Versand der Bilder warten.

Hier kann ich mit Abstrichen den Selphy 910 von Canon empfehlen. Er ist klein, hat Wlan, tut was er soll, nämlich Fotos in ganz akzeptabler Qualität drucken und das immer gleichbleibend da das System so ausgelegt ist, dass man mit einer Kassette immer die gleiche Anzahl Bilder drucken kann und wenn das Papier alle ist, ist es das Band auch und beides wird zusammen ausgetauscht. Daraus ergibt sich aber ein nicht ganz so geringer Preis von um die 28 Cent pro Foto. Ist jetzt nicht die Welt und für zwischendurch ganz prima, aber für Vieldrucker doch nicht ganz ohne. Womit wir schon bei den Abstrichen wären. Mich persönlich stört, dass die Bilder etwas kleiner als 10 x 15 sind und dann in den Project Life Hüllen schlackern. Außerdem wird recht viel vom Bild abgeschnitten wenn man randlos druckt. Druckt man mit Rand, nimmt der Rand aber für die Größe des Fotos zu viel Platz ein, also auch eher suboptimal, was beim Vorgängermodel cp810 dubioserweise nicht der Fall war. Dafür ist er aber denkbar einfach im Handling und schön zu transportieren.

Da mir die Abstriche aber auf den Zeiger gingen, zog wie neulich geschrieben hier ein Canon MG7550 ein, über den ich aus Mangel an Erfahrung noch nicht viel sagen kann.

Nun kommen wir zu den Spielereien.

Photoshop kennt jeder, nutzt aber wohl kaum einer, weil a) teuer und b) benötigt ein 4 jähriges Studium bis man sich wirklich damit auskennt und c) wer bitte hat so viel Zeit? Also greife ich für zwischen Tür und Angel lieber zu kleinen schnellen Apps.

Nützliche Apps für Fotobearbeitung

Wer schnell und ohne großes Schischi mal eine Collage erstellen möchte oder mal einen Text auf Fotos drucken mochte, kann das bequem übers Tablet oder Smartphone tun und zwar mit dieser winzigen Auswahl an Apps:

 

Project Life App von Beckie Higgins

Sie bietet gleich drei Dinge in einem:

  • IMG_6091Collagen erstellen
  • Layouts erstellen
  • Teilen und Drucken

 

Außerdem kann man für recht wenig Geld „Kartenpakete“ kaufen und in die App laden, so dass man sich die Karten beliebig oft selbst ausdrucken kann, beschriftet oder unbeschriftet. Ein Vorschauvideo findet ihr hier.

Ich nutze die App hauptsächlich, um meine Albumlayouts zu planen. Und zwar stelle ich es erst am Handy oder Tablet zusammen, schiebe Fotos und Kärtchen so lange hin und her, bis sich ein Bild ergibt, das mir gefällt und dann erst drucke ich die einzelnen Bestandteile aus und stecke sie ins Album. So habe ich deutlich weniger Verschnitt bzw. gedruckte Fotos, die es dann doch nicht ins Album schaffen.

Over

IMG_6094Um Schriftzüge oder Texte direkt aufs Foto zu bekommen, nutze ich die App Over. Die App beinhaltet eine ganze Menge Schriftarten, die als In-App Käufe noch erweitert werden können, und die man danach beliebig bearbeiten kann, von Farbe bis zur Größe ist alles anpassbar und auf dem Foto frei verschiebbar. Es gibt auch sogenannte „Artworks“, sozusagen fertige Stempel, die man auf den Fotos anwenden kann, ein ganz nettes Feature also, das ich zwar eher selten nutze, aber schön zu wissen, dass es ginge 🙂

PicFrame

IMG_6092

Eine weitere App, um schöne Collagen zu erstellen ist PicFrame. Hier findet ihr so gut wie alle erdenklichen Vorlagen, um eure Fotos aneinander, nebeneinander oder wie auch immer auszurichten. Anders als in der Project Life App könnt ihr die Rahmen hier auch noch beliebig verschieben, also die Bilder in beliebiger Größe darstellen. In der iOS Version gibt es als nettes Gimmick auch die Möglichkeit, die Fotos mit einem Label zu beschriften, was ich ganz nett finde, wenn man nur mal ein Datum oder sonstige Kleinigkeiten hervorheben möchte. So spart man sich also den Dymo und ähnliches.

PicsArt

IMG_6095Die eine für alles. Ob klassische Bildbearbeitung oder die typischen Instagram-Effekte, selbst Zeichnungen Anfertigen und Collagen Erstellen ermöglicht die App. Ich habe sie allerdings erst kürzlich installiert und mich noch nicht so intensiv damit beschäftigt, so dass ich noch nicht viel darüber berichten kann, außer dass hier wirklich eine gewisse Einarbeitungszeit von Nöten ist, aber was ich bisher gesehen hab, ist durchaus nicht schlecht und schreit danach, öfter zum Einsatz zu kommen. Ich lasse mich überraschen, wie sich die App im Alltag bewährend wird.

 

PicMonkey & Canva

Wer lieber am PC arbeitet, dem kann ich die Seiten PicMonkey und Canva empfehlen. Beides sind frei zugängliche Online Tools, um Fotos zu verschönern, Grafiken oder Social-Media-Bilder zu erstellen und das ganz ohne erst mühselig Software installieren zu müssen. Wirklich sehr praktische gar nicht mal so kleine Helferlein.

Soweit zu den Apps, die ich regelmäßig nutze. Habt ihr noch gute Tipps bezüglich Apps, die ihr regelmäßig nutzt? Lasst mich und meine Leser gerne mit einem Kommentar dran teilhaben.

Bye

Nadine

Scrappen mal anders: Stampin‘ Up! goes Project Life

Hallo zusammen,

nach dem langen Pfingstwochenende (das hoffentlich bei euch allen trotz Wetterkapriolen unversehrt verlief) wollte ich euch heute mal meine neuesten zwei Vorhaben zeigen, einmal mein neues Zeitmanagementsystem und einmal die neue Project Life Serie von Stampin‘ Up!.

Es ist für euch ja inzwischen nichts Neues mehr, dass es mir, was Zeitmanagement angeht, eher an Entwicklungshilfe bedarf. Für manche ist mein System kreatives Chaos, für mich ist es einfach nur lästig. Zu viele Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen, zu viele Möglichkeiten, sich zu verzetteln, verheddern und abgelenkt zu werden und schwupps ist ein Tag um, an dem zwar alles angefangen wurde, aber nichts fertig gestellt wurde. Das nervt mich. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich das nervt.

Als oller iPhone-Junkie bin ich also hingegangen und habe geschaut, ob es dafür ’ne App gibt. Denn es gibt ja inzwischen für alles eine App. Apps sind toll. Zugegebenermaßen vor ca. 15 Jahren benötigte man nur eine App. Die war analog und nannte sich Hirn.  Genau wie die iPhone Apps, hat aber auch Hirn 1.0 einen Bug. Und zwar den, dass es rapide abbaut, wenn es nicht genutzt wird. Zumindest kommt es mir so vor, denn während ich mich noch ganz genau erinnere, dass ich an einem lauen Sommerabend 1996 verliebterweise mit dem damals Angebeteten hinter dem Pfarrheim der Nachbargemeinde eine Tüte Wick Rachen Drachen teilte, kann ich heute nicht mal mehr mit Gewissheit sagen, ob ich überhaupt schon gefrühstückt habe…

Dafür habe ich aber schon kopfschüttelnd mindestens 50 Facebookeinträge zur Kenntnis genommen, 21 Mails beantwortet (von denen mindestens 5 gar nicht erst angefallen wären, wenn der Absender vorm Verfassen Hirn 1.0 eingeschaltet hätte), habe drei Wettermeldungen aufs Handy bekommen, die allesamt was anderes vorhersagen und ich deswegen den Garten doch mal lieber prophylaktisch sturmsicher gemacht habe, habe zwischendurch mindestens 4 mal angesetzt, mich endlich der Lektüre eines Buches zu widmen, über das ich demnächst referieren soll, was aber immer wieder durch irgendwelche „Kleinigkeiten“ unterbunden wurde und jetzt sitze ich an diesem Blogbeitrag, den ich inzwischen auch schon mehrfach unterbrochen habe, weil ich, sobald die Paketboten mein Auto vor der Tür sehen, die Packstation der gesamten Nachbarschaft bin.

Eternity Time Log iPhone App

In diesem ganzen Szenario kommt nun meine neue App zum Einsatz:  Eternity Time Log. In dieser App kann ich Kategorien anlegen wie z.B. „Haushalt“, „Uni“, „Stampin‘ Up“, „sinnlos daddeln“ etc., und jedesmal wenn ich einer von diesen Aktivitäten nachgehe, klicke ich die Kategorie an und lasse die Zeit mitlaufen und mich ggfs. auch nach einer gewissen Zeit dran erinnern, dass jetzt auch mal wieder gut ist.

Meine Hoffnung ist nämlich, dass, wenn ich mich nötige, jedesmal wenn ich was „Neues“ anfange, die Zeit, die ich dafür benötige, zu stoppen und zu dokumentieren, Hirn 1.0 so langsam wieder ein Bewusstsein dafür entwickelt, wie oft ich mich ablenken lasse, die Aktivitäten wechsele und ich es irgendwann schaffe, das zu unterbinden. Denn wenn ich was für die Uni mache, mache ich was für die Uni und dann brauche ich auch nicht den Geschirrspüler auszuräumen, Rechnungen zu schreiben oder zu Basteln, dann mache ich was für die Uni! Klingt so einfach…für kreative Köpfe aber scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit…Pinterest und der „oh muss ich auch unbedingt ausprobieren“-Wahn sei Dank. Von daher werde ich jetzt mal ausgiebig diese App testen und Bericht erstatten, ob sich an meinen ADS-Gewohnheiten etwas tut und Hirn 1.0 nicht mehr durch Apps 3.0 unterstützt werden muss.

Project Life jetzt auch von Stampin‘ Up!

Was hat das jetzt alles mit der neuen Project Life Serie von Stampin‘ Up! zu tun? Tadaaa, jede Menge!

Noch nie hatten so viele Menschen so viele unterschiedliche Geräte zum Fotografieren. Große Kameras, kleine Kameras, iPads, Handys und und und. Überall und ständig wird fotografiert. Noch nie wurden weltweit so viele Fotos geschossen wie im Moment! Und noch nie hatten die Leute so wenig Zeit, was vernünftiges mit den Fotos anzustellen. Denn, was passiert mit den Zillionen von Bildern, die da so stiefmütterlich auf den Festplatten rumliegen? Abgesehen von Facebook, Instagramm und ähnlichen Plattformen häufig mal gar nichts.

Aber wie bescheuert bitte ist es, zum Sonntagnachmittag zu Unser Omma zu sagen: „Omma warte mal, ich hole mal das iPad und zeige dir meine Instagramm Tweets der letzten zwei Jahre“ (heißen die überhaupt Tweets, nee oder)? Ist aber auch egal, denn Unser Omma versteht in diesem Satz eh nur „blaaaah blaaaaah Eipätt, Tuiiiits zwei Jahre“ und verfällt unmittelbar ins Schutzkoma. Ja, Unser Omma kennt Fotos. In Papierform. In einem Album. Wo man vorher erst mal die Kuchenpfoten abwischen musste, bevor man drin blättern durfte und die Kaffeetasse bei Seite rückte und nicht die 184 minütige Director’s Cut Dia-Show am Flachbildfernseher, der größer ist als der Übertragungsmonitor manches Fußballsstadions. Unser Omma kennt Fotoalben aus Papier! Manchmal sogar die edlen mit Ledereinband für Taufen, Kommunionen und Hochzeiten. Seit Onkel Hubert aber die tolle Spiegelreflex-Kamera hat, braucht es bei der Taufe keinen Profi-Fotografen mehr, das macht Onkel Hubert schon und der Fotograf von der Hochzeit, hat eh direkt im Vorfeld gesagt: Alben macht er nicht, nur noch gedrucktes Fotobuch! Also heißt es Alben selber machen, womit wir wieder beim Zeitproblem wären.

Lange Rede kurzer Sinn, jetzt kommt die Lösung:

Header_ProjectLife_May2314_DEProject Life by Stampin' Up!Becky Higgins hatte vermutlich ähnliche Zeitprobleme wie ich, nur war sie schlau genug, statt die Fotos in Kisten zu stapeln, das Problem in Angriff zu nehmen und das Project Life zu entwickeln. Seit Jahren erfreut sich das Projekt immer größerer Beliebtheit und schwappt allmählich aus den USA (sozusagen das Mutterschiff der Scrapbook-Welt) immer häufiger zu uns rüber und das seit ganz neuestem in Zusammenarbeit mit Stampin‘ Up!.

Vorgefertige, genormte Plastikeinsteckhüllen (Schutz vor Kuchen und Kaffeeflecken), in die man super duper einfach fertig bedruckte bunte Kärtchen, Fotos, Sticker, Eintrittskarten und und und reinstecken kann, um anschließend die befüllte Hülle in einem Ringordner abzuheften und somit ratzfatz Ereignisse des Lebens in Alben festhalten und zum Sonntagskäffchen aus dem Regal zerren kann, damit Unser Omma und sonstiger Besuch was Analoges zum Anschauen hat! Mehr braucht es dazu nicht!

Es ist großartig! Und vor allem geht es unfassbar schnell und man braucht keinerlei künstlerisches Talent, denn wenn man einmal einen kleinen Grundstock an Karten und Hüllen hat, braucht es nichts weiter mehr als ein Foto, ein Kärtchen und einen Stift, um das Familienleben, den Urlaub oder was auch immer so anfällt zu dokumentieren. Die Hüllen gibt es in x verschiedenen Varianten, so dass sich auch mal ein Stadtplan, ein beschrifteter Bierdeckel oder Ähnliches mit abheften lässt. Außerdem lassen sich die Kärtchen auch prima mit in den Urlaub nehmen und direkt vor Ort beschriften, damit man nichts vergisst (bzw. ein Schnipsel Papier tut es auch, es müssen ja keine fertig bedruckten Karten sein). „Eintüten“ und Abheften macht man dann gemütlich zu Hause auf dem Sofa beim Tatort-Schauen.

Perfekt also für alle, die zwar gerne ihr Leben in Bildern festhalten, aber weder Zeit noch Muße habe, sich an eine langwierige Alben-Gestaltung zu setzen. Diejenigen aber, die sowohl Zeit als auch Muße haben können sich trotzdem nach Gusto austoben, denn Stampin‘ Up! bietet auch zahlreiches Zubehör in Form von Stempeln, Aufklebern, Stanzen, Dekoelementen, Washi Tape etc. so dass man seine Kärtchen nach Belieben pimpen oder komplett selbst gestalten kann (geht natürlich auch perfekt in der My Digital Studio Software, wenn man einen vernünftigen Drucker hat).

Ihr merkt schon, ich kriege mich gar nicht mehr ein, so begeistert bin ich. Wenn ich es jetzt endlich mal schaffe, all meine Fotos zu sichten, zu sortieren und ausdrucken zu lassen, erspare ich unserem Besuch in Zukunft nicht enden wollende Dia-Abende vorm Fernseher, nur weil sie den Fehler gemacht haben, zu sagen „kann ich mal eure Hochzeitsbilder sehen?“. In Zukunft gibt es für sowas wieder Alben! Ich freue mich wie Schnitzel!

Und was noch viel toller ist: einige Project Life Artikel aus dem kommenden Jahreskatalog könnt ihr jetzt schon bestellen:

Die komplette Produktpalette gibt es dann pünktlich zum 01.07.2014 mit dem Start des neuen Jahreskataloges 2014-2015.

Blick auf die Zeitmanagement App: 2 Stunden 52 Minuten für diesen Beitrag inkl. Foto schießen und bearbeiten…da muss Korrekturlesen heute mal ausfallen.

Eine wunderschöne kurze Arbeitswoche wünsche ich euch.

Bye

Nadine

Zweifellos gibt es einige Dinge, die Sie wahrscheinlich über Medikamente denken. Einige Medikamente werden verwendet, um Infektionen zu behandeln, die durch Ohrenentzündungen verursacht werden. Absolut, müssen Sie mit Ihrem Arzt zu überprüfen, um zu sehen, ob eines dieser Heilmittel eine sichere Wahl für Sie ist. Unser Artikel konzentriert sich auf Preise Azithromycin. Was hast du zu wissen ? Wenn Sie irgendwelche Bedenken über haben, überprüfen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Droge nehmen. Die meisten Menschen sagen, dass die Kraft von Kamagra gut dokumentiert ist. Während die Droge mit der Verbesserung der Übelkeit gutgeschrieben wird, kann es auch die Stimmung im Schlafzimmer töten. Was sollten Sie mit einem Apotheker vor dem Kauf Kamagra besprechen? Diskutieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie neu Medikamente einnehmen. Wenn Sie Zuspruch über Kamagra möchten, wird einer der Gesundheitsdienstleister vorhandene Medikamente, die für Sie geeignet sind, zu nehmen. Sie können dann das Heilmittel kaufen.

Mein neuer, alter Freund

heute gibt es mal wieder was aus der Rubrik „Serviceblog“. Ich bin ja schon allein berufsbedingt immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die das Leben und das Lernen leichter machen.  Wenn man sich dann aber noch eine Fächerkombination wie die meine ausgesucht hat (Englisch, Latein), muss erst recht was her, was zumindest den Anschein erweckt, auch Spaß machen zu können.

Nicht falsch verstehen, ich liebe meine Fächer, deswegen hab ich sie mir ja ausgesucht, denn sowohl die englischsprachige als auch die lateinische Literatur sind so unfassbar vielseitig, spannend und interessant, dass ich meistens gar nicht weiß, mit was ich zuerst anfangen soll. Und nun kommt das große ABER. Denn bevor ich mich überhaupt mit den großen Klassikern der Weltliteratur beschäftigen kann, steht eine große Hürde im Weg: die nicht vorhandende Vokabelkenntnis!

Schon im Gymnasium hat mir die Aussicht auf stundenlanges Vokabellernen Augenzucken beschert. Im Englischen kann ich es ja noch kompensieren indem ich viele, viele Hörbücher in der Sprache anhöre und noch mehr Sitcoms in Originalvertonung anschaue. Somit habe ich im Laufe der Zeit ein recht gutes Gefühl für die Sprache entwickelt und kann mir das ein oder andere unbekannte Wort schlichtweg erschließen. Aber Latein?? Die Hörbücher und Sitcoms in Latein halten sich doch eher in Grenzen, auch spricht die Bäckersfrau, die Fleischwarenfachverkäuferin und der DHL-Mann nicht so flüssig, dass ich es intuitiv im Alltag lernen könnte (oder liegt das nur am saarländischen Akzent?).

Nützt also alles nichts: es muss gepaukt werden, denn ohne Vokabeln lässt sich nunmal keine Fremdsprache lernen. Somit habe ich im Laufe meines nichtendenwollenden Studiums eine Odyssee durch alle bekannten und unbekannten Vokabellernmethoden durchlebt, um doch immer wieder festzustellen: egal welche Methode man für sich entdeckt, es geht nur mit Konsequenz.

Die fällt mir aber nicht immer so leicht, vor allem nicht, wenn es sich um so eine drüsche Aufgabe wie Vokabelpauken dreht. Aber dann hab ich meinen neuen – inzwischen alten – Freund (wieder-)entdeckt.

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Der Croco.

Zugegebenermaßen mache ich eher ungern Werbung für irgendwelche Produkte und erst recht nicht auf meinem Blog, aber in dem Fall macht es, wie ich finde, durchaus Sinn. Ich liebe ihn!

DSC_4028(Für die Hardcorelatinisten unter euch, ich hab bereits gesehen, dass das Längenzeichen auf dem o beim Ablativ Singular fehlt und auch schon korrigiert).

Der Clou an diesem Karteikasten sind nämlich die 19 einzeln verschiebbaren Kästchen, in denen die Karteikarten einsortiert werden und somit innerhalb des großen Kastens im Uhrzeigersinn rotieren können.

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Was aber bringt das Ganze? Nun, recht einfach: man setzt sich an den Schreibtisch und schreibt neue Karteikärtchen, die man an dem Tag noch lernen möchte. Die kannst du im Kästchen 1 zwischenlagern, bis du sie gelernt hast.

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Es gibt zu den 19 Kästchen nämlich 19 feste Positionen, die am Rand des großen Kastens eingeprägt sind (sieht man auf dem Foto leider eher schlecht). Die Positionen 2, 6 und 19 sind von Haus aus hervorgehoben, alle anderen sind nur schwach zu sehen. Ich habe mir noch die 12 markiert, warum erkläre ich später.

Zu dem Kasten werden noch folgende Karteikarten mitgeliefert:

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Wie du siehst, gibt es da oben bunte Kreise, die man ankreuzen kann. Wozu sind die nun gut? Diese Kreise stehen für die verschiedenen Wiederholungen, nach 2 Tagen (rot), nach 6 Tagen (orange), eventuell nach 12 Tagen (grau), und nach 19 Tagen (grün).

Wie sieht das nun in der Praxis aus?

Also, wie gesagt, du setzt dich an den Schreibtisch, dein Pensum für den Tag ist ja in Kasten 1 zwischengelagert, also nimmst du sie raus und überprüfst, ob du die Karten auch kannst. Wenn ja setzt du mit dem Bleistift ein kleines Kreuz in den roten Kreis und sortierst die Karte in Kasten 2.

Wenn du die Vokabel nicht konntest, machst du kein Kreuz in den roten Kreis und sortierst die Karte trotzdem in Kasten 2 (es sei denn, du willst am gleichen Tag nochmal lernen, dann lass sie erst mal im Kasten 1 für später und sortier sie erst in den Kasten 2 wenn du mit dem Lernpensum für den Tag fertig bist). Ich persönlich nehme ganz normale Karteikarten und setz die Häkchen mit dem Bleistift einfach so drauf, aber gerade für Kinder sind die bunten Kärtchen vermutlich schöner.

Am Ende des Tages ist dann dein Kasten Nummer 1 leer und alle Karten sind im Kasten zwei, manche mit Kreuz und manche ohne Kreuz.

Am folgenden Tag schreibst du nun wieder neue Karten, die du für den Tag lernen möchtest und lagerst sie bis zum Abfragen irgendwo zwischen.

Dann kommt der Spaß an der Sache: jetzt schiebst du die Kästchen im Uhrzeigersinn eine Position weiter, so dass das gefüllte Kästchen 2 von gestern jetzt auf Position 1 steht. Um alles weitere brauchst du dich nicht kümmern, du brauchst dich nur mit der überschaubaren Anzahl an Karten in diesem Kästchen auseinanderzusetzen.

(Ich würde empfehlen, immer erst mit der Wiederholung der Karten vom Vortag anzufangen und den Stapel so „abzuarbeiten“ bevor du die von heute hinzufügst, sonst könnte je nach Anzahl und Lernfortschritt eventuell der Platz in dem Kästchen knapp werden).

Du nimmst dir also die Karten, fragst dich selbst ab oder lässt abfragen und auf den Karten, die du heute noch weißt, setzt du ein zweites Kreuzchen und legst sie auf Position 6 ab. Bei den Karten die du nicht konntest, radierst du alle Kreuze weg und sie kommen auf Position 2.

Dann kommen natürlich noch die neu gelernten Karten hinzu, und zwar nach dem gleichen Schema: Karte gewusst: Kreuzchen und ab auf Position 2, Karte nicht gewusst: kein Kreuz und trotzdem Position 2.

Wenn du das Ganze ein paar Tage durchgespielt hast, kommen so die alte Karten wieder nach vorne. Auf denen sind ja dann in Teilen schon zwei Kreuze (wenn du es länger machst auch drei oder vier Kreuze) drauf. Wenn du diese Karten immer noch konntest, machst du ein drittes Kreuz drauf und sortierst sie in Kasten 19. Sprich, sie werden erst nach 19 Tagen wiederholt.

Und das ist jetzt auch der Grund, warum ich mir die 12 markiert habe, ich sortiere bei der dritten gekonnten Wiederholung nämlich nicht in die 19 ein sondern erst in die 12, so dass die Karten schon nach 12 Tagen wiederholt werden und nicht erst nach 19. Mit dieser Zwischenstufe komme ich besser klar – bin ja schon alt und vergesslich.

Wenn ich dann nach 12 Tage die Vokabel zum dritten mal beherrschte, bekommt sie ihr viertes Kreuzchen und kommt dann erst in Kästchen 19. Nach weiteren 19 Tagen ist die Karte dann wieder vorne und wenn ich sie dann zum 4. mal sicher konnte, dann kann ich sie auch getrost in meine Ablage legen, denn dann hab ich die Vokabel so häufig mit einem so großen Abstand wiederholt, dass ich wirklich sicher sein kann, sie verinnerlicht zu haben.

Es werden aber auch immer wieder Vokabeln dabei sein, die du nach 12 oder 19 Tagen wieder vergessen hast. Was machst du mit denen?

Nun, wenn die wieder vorne angekommen sind und du weißt einfach nicht mehr, was das Wort heisst, radierst du alle Kreuzchen, die auf dem Kärtchen sind weg und fängst somit von vorn an. Die Karte kommt wieder in Kasten 2 und durchläuft die Rotation auf ein Neues. Somit wird sichergestellt, dass du die Karte so lange präsent bleibt, bis du sie auch wirklich sicher beherrschst und sie nicht irgendwo in der Versenkung verschwindet.

Ich finde dieses System großartig. Es ist zwar immer noch Vokabellernen und das macht per se keinen Spaß, aber mit diesem System kann man schon einen kleinen Sport draus machen. Außerdem hat es den Vorteil, dass man die Kärtchen ja erst schreiben muss und: Einmal geschrieben ist schon halb gelernt!

Wenn man dann noch einen Freund oder Freundin, Bruder oder Schwester hat, die ebenfalls in der misslichen Lage sind, Vokabeln lernen zu müssen, kann man sich gegenseitig abfragen und einen Wettkampf draus machen, wessen Kästchen schneller leer ist. Frei nach dem Motto „ist die Materie drüsch, mach ein Spiel draus.“

So, das war nun viel viel Text und wieder nichts Kreatives, aber unter uns: mit ein wenig festem Karton und einer ausreichend großen Kiste kann man sich so ein System auch selbst bauen und dekorieren. Dann ist es nicht nur ein Spiel sondern auch noch hübsch anzusehen!

In diesem Sinne frohes Schaffen,

bye

Nadine

 

Zweifellos gibt es einige Dinge, die Sie wahrscheinlich über Medikamente nachdenken. Einige Medikamente beginnen verwendet, um Infektionen zu behandeln, die durch Ohrenentzündungen verursacht anfangen. Absolut, müssen Sie mit Ihrem Arzt zu überprüfen, um zu sehen, ob eines dieser Heilmittel eine sichere Wahl für Sie ist. Unser Artikel konzentriert sich auf Preise Azithromycin. Was hast du zu mitwissen ? Wenn Sie irgendwelcher Bedenken über haben, überprüfen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Droge nehmen. Die meisten Menschen sagen, dass die Kraft von Kamagra gut dokumentiert ist. Während die Droge mit der Verbesserung der Übelkeit gutgeschrieben wird, kann es auch die Stimmung im Schlafzimmer töten. Was sollten Sie mit einem Apotheker vor dem Kauf Kamagra besprechen? Diskutieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Medikamente einnehmen. Wenn Sie Zureden über Kamagra möchten, wird einer der Gesundheitsdienstleister vorhandene Medikamente, die für Sie tauglich sind, zu nehmen. Sie vermögen dann das Heilmittel kaufen.