Willkommen auf meinem Blog
Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich! Jetzt bestellenZum Workshop anmeldenJubiläumsgewinnspiel: 5 Jahre puenktchenstempel.de
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
ich kann es selbst kaum fassen, aber puenktchenstempel.de wird heute 5! Auf den Tag genau vor 5 Jahren, habe ich meinen ersten Blogbeitrag verfasst.
Wenn mir damals einer gesagt hätte, dass ich 5 Jahre später immer noch mit gleicher Motivation dabei bin, hätte ich vermutlich irrgläubig den Kopf geschüttelt. Und jetzt? Jetzt sind 5 Jahre rum und genau so ist es passiert: auch wenn das veränderte Leben drumherum es ein wenig schwieriger macht, in gleicher Intensität wie früher zu posten, so macht es mir doch nach wie vor noch den gleichen Spaß wie vor 5 Jahren.
Aber nicht nur der Blog hat Jubiläum, zeitgleich habe ich auch bei Stampin‘ Up! als Demonstratorin angefangen, was de facto der eigentliche Grund war, diesen Blog überhaupt ins Leben zu rufen.
Aber auch das war eine Entscheidung, die ich bisher noch nicht eine Sekunde bereut habe. Wie es dazu kam, dass ich überhaupt Demonstratorin geworden bin, habe ich hier bereits vor längerer Zeit mal beschrieben, die Wortflut kann ich euch also guten Gewissens in diesem Beitrag ersparen.
Das sind nun also 5 Jahre her und in der Zeit hat sich so wahnsinnig viel getan, dass ich es tatsächlich nur schwer in Worte fassen könnte. Aber das Wichtigste ist tatsächlich: ich habe es nicht bereut und ich würde die Entscheidung jeder Zeit noch einmal genau so treffen, wie ich sie damals getroffen habe, denn es war rückblickend einer der besten, die ich überhaupt je getroffen habe, auch wenn das jetzt noch so abgedroschen klingen mag.
Es gehört natürlich schon jede Menge Durchhaltevermögen und Disziplin dazu, einen Blog und ein selbständiges Gewerbe über so viele Jahre zu pflegen, insofern klopfe ich mir jetzt einfach mal selbst auf die Schulter, das geschafft zu haben, aber ich weiß natürlich auch, dass all das nur möglich ist, weil ihr immer wieder zum Lesen, Fotos Kucken und Bestellungen Aufgeben hier vorbei schaut, zu Workshops, Parties oder auch nur zum Käffchen vorbei kommt und mich auf diesem Weg begleitet.
Und genau deswegen möchte ich mich bei euch bedanken und euch auch die Möglichkeit geben, den zukünftigen gemeinsamen Weg mit zu gestalten.
Schreibt mir einfach, was ihr euch für die nächsten Jahre von mir wünscht, was ihr sehen oder lesen möchtet, was euch gefällt oder auch nicht so gefällt, sei es hier auf dem Blog, bei Facebook, YouTube oder Instagram und helft mir, euch auch in Zukunft Inhalte zu liefern, die euch interessieren.
Unter allen Kommentaren und Shares verlose ich als Jubiläumsdankeschön, einen Stampin‘ Up! Einkaufsgutschein im Wert von 100,00 €.
Den Gewinner werde ich hier am 15.10.2017 bekannt geben und die Person natürlich auch auf dem mir zur Verfügung stehenden Weg kontaktieren.
Ich drücke euch alle Daumen und freue mich sehr auf die nächsten 5 Jahre mit euch, Stampin‘ Up! und meiner bunten, kreativen und wirren alltäglichen Welt.
Bye
Nadine
CampInk 2017 – Do legst di nieder!
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
in den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass ich bei größeren Stampin‘ Up! Events den Job der Knipse übernehme. Und so kam es, dass ich auch in diesem Jahr den Weg nach Rückersbach zurücklegte und Kerstin, Jenni und Heike auch bei ihrem diesjährigen CampInk 2017 photographisch zur Seite stand.
Wobei „Weg zurücklegen“ eine gnadenlose Übertreibung ist. Nach anderthalb Stunden im Auto war ich nämlich gerade mal in der benachbarten Pfalz. Eine Strecke, die normalerweise in 17 Minuten zu schaffen ist. Aber 100 Meter Baustelle und dann auch nur eine Fahrbahn, zum Wochenende, einem Wochenende ohne Ferienbeginn oder -ende…. da kann so ein Verkehr schon mal gänzlich zum Erliegen kommen. Denn wo kämen wir auch hin, wenn man so abstruse Regelungen wie Rettungsgasse bilden, bis zum Ende der Fahrbahn durchfahren und Einfädeln lassen berücksichtigen würde. Pfü! Geht ja gar nicht!
So wie die Fahrt begann, setzte sie sich auch fort. Die Bilanz des Tages waren letztlich über 4 Stunden für 209 km, aber ich kam an!
Es versteht sich allerdings leider von allein, dass der Großteil des ersten Workshoptages sich schon dem Ende neigte, als ich endlich der Aufforderung „CampInk, do ’nei!“ nachkommen konnte.
Ich schlich mich also in einem etwas unpassenden Moment rein und zückte die Kamera, sofern man überhaupt luftnötig in einem zu engen Dirdl auf Stöckelschuhen schleichen kann…
Aber Frau will ja ins Konzept passen, also hieß es diesmal leiden fürs Alpenglühen. Wer braucht scho Luft, wenn d’Corsage sitzt.
Man hätte die Luftnot natürlich auch einfach umgehen können…
oder seinen Holzmichl zum Auffangen mitbringen können…
wichtig war aber vor allem eins: bloß keinen Spaß haben. Ist ja schließlich ’ne ernste Angelegenheit hier in Unterfranken! Himmeherrgodsakramentnoamoi!
Neben Holz hatten wir aber auch alle jede Menge Papier vor der Hüttn und das sollte im Laufe der zwei Tage noch zu ordentlichen Projekten verschafft werden.
Die einzige Frage, die sich mir im Verlauf stellte, war ob der gemeine Zipfelmoser auf der Wiesn nicht aweng an Problem mit der Aussprache von „fabisch“ haben wird. Mir wurde seinerzeit in Bayern tschuldigung FRANKEN baygebracht (watn Schenkelklopfer), dass das R zu rollen hat, wie in Schokolarde! Wenn si do amoi net aweng Hessisch oagschlische hott.
Aber ich schweif ab.
Zurück zum Thema. Papier vor der Hüttn verarbeiten. Bitte sehr:
Um nur eine kleine Auswahl zu zeigen.
Was soll ich sagen, am Ende des Tages hatt’mer se doch im Sack die drei und sie lachten.
Ansonsten muss ich vermutlich nicht mehr viel schreiben, der Verlauf solcher Veranstaltungen ist ja meist sehr ähnlich:
Tür auf – Lautstärkepegel hoch, Basteln – Lautstärkepegel runter, Pause, Lautstärke hoch – essen, essen, essen … weiterbasteln … essen, essen, essen … basteln…. essen, essen, essen. Fiepen im Ohr, Ochs in der Semmel im Bauch. Schlafen. Wiederholen. Heim.
Dazwischen noch viel Gaudi, Kleber- und Schneideunfälle, Ratschen, noch mehr Gaudi und am Ende des Wochenendes 6 tolle Projektideen mal mehr mal minder fertig gestellt mit jeder Menge Dekoinput und „muss haben“-Effekte und die Freude, viele liebe Menschen wiedergesehen zu haben.

Ich könnte jetzt noch lang und breit weiter ausholen – wobei ich dann erst mal wieder mein Bayrisch aufpolieren müsste – da ich ja aber weiß, wie neugierig ihr seid, gibt’s jetzt statt weiterer Worte einfach den Link zur Galerie, ich glaube, die Bilder sprechen für sich.
[maxbutton id=“3″ url=“http://photo.puenktchenstempel.de/2017-10-07-CampInk“ ]
Pfiat eich
Nadine
5 Dinge, die schön waren im September 2017
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
der September neigt sich dem Ende und auch diesen Monat möchte ich einmal kurz Revue passieren lassen, was in diesem Monat schön war.
1. Meine erste Nacht allein im Hotel seit über zwei Jahren.
Ich kann die Vorfreude nicht in Worte fassen! Wir sind ja, gesegnet mit einem Kind, das sich schlaftechnisch in der Besucherritze am wohlsten fühlt und einer Familie, die so weit entfernt wohnt, dass mal ein schnelles Übernachten bei Oma und Opa schlicht bisher nicht drin war. Und so habe ich tatsächlich seit Sommer 2015 nicht eine einzige Nacht alleine in einem Bett gelegen, denn bei allen Auswärtsübernachtungen hat es sich so ergeben, dass Mann und Kind mitgereist sind.
Aber nun war Teamtreffen in Gelsenkirchen und ich fuhr alleine hin. Ganz ganz alleine. Mit Übernachtung! ❤️
Was wurden mir im Vorfeld Dinge auf dem Spielplatz und beim Teamtreffen prophezeit. “Du wirst kein Auge zu tun”, “du wirst sie die ganze Nacht suchen”, “du wirst sie vermissen”, “du wirst aufwachen und erschrecken weil niemand da ist”…
Was soll ich sagen, nichts dergleichen trat ein. Ich bin um 22 Uhr ins Bett gefallen und hab geschlafen wie Stein. Ein toter Stein. Ein sehr, sehr alter, toter Stein. Bis 3 Uhr. Dann haben mich derart viechische Halsschmerzen geweckt, dass an ein Weiterschlafen fern des Medikamentenschranks nicht mehr zu denken war. *ergänze hier vulgären Fluch-Jargon deiner Wahl*.
Murphys Law! Frei nach dem Motto “Mama, wenn du schon ohne mich woanders schläfst, geb ich dir wenigstens was mit, das dich an mich erinnert: meine Kindergartenbazillen”. Danke mein Sohn, ich hab dich auch lieb.
Wo wir schon beim Thema sind: an alle Eltern, die ihre Kinder wissentlich krank in Betreuungseinrichtungen abgeben oder sie auf Spielplätze, in Musikschulen, Sportvereine und ähnliches schleppen, “heute Nacht hat er noch gebrochen, aber er wollte sooooo gern kommen”, euch wünsche ich Flöhe und zu kurze Arme zum Kratzen!
Dennoch: Halsweh hin oder her, ich hatte ein Bett für mich allein. Und ich wage zu behaupten, dass das der heimliche feuchte Traum aller Mütter weltweit ist. Meiner mal definitiv!
2. Der Medikamentenschrank
Rekapitulieren wir kurz den Monat:
Woche 1: Kind leichte Triefnase.
Woche 2: Mutter fiebrige Angina.
Woche 3: Mutter Angina besser, dafür 2x Zahnextraktion mit nicht heilen wollendem Zahnkanal.
Woche 4: Kind Bronchitis mit Pseudokrupp, Mutter und Vater erneute Gäste auf dem viralem Mutterschiff mit noch unklarem Reiseziel.
Ich gebe es unumwunden zu, die Pharmaindustrie war/ist/bleibt in diesem Monat mein bester Freund und ich könnte dankbarer dafür nicht sein.
3. Stampin’ Up! Treffen
Mit Paulines Teamtreffen und dem Saartistic2 Demotreffen gab es im September gleich zwei Veranstaltungen, die durch wunderbare Stimmung und einzigartige Menschen herausstachen.
Gerade letztere hat mich im Vorfeld etwas nervös werden lassen. Da plant man monatelang, macht sich Gedanken und zerbricht sich den Kopf, ob man allen gerecht wird, sich die Mädels wohl fühlen und einen schönen Kreativtag haben und dann wird man kurz vor knapp derart krank, dass tatsächlich kurz in Frage stand, ob ich den Tag überhaupt überstehe. Aber hat erstaunlich gut geklappt, wozu Endorphine nicht alles gut sind, und ich bin tatsächlich fitter abends nach Hause gefahren als in der Früh hin. Da soll mal noch einer sagen, Basteln wäre sinnlos.
4. Nachbarn und Freunde
Events mit 80 Leuten schafft man nicht allein. Schon mal gar nicht, wenn man tags zuvor noch mit Fieber rumgerannt ist. Da ist es mit Geld nicht zu bezahlen, dass Nachbarssöhne mal eben zum Tische Aufbauen mitkommen, -tochter samt Freundin den Küchendienst übernimmt und der Auf- und Abbau maßgeblich von freiwilligen Helfern getätigt wurde. Andernfalls hätte ich den Tag wohl eher nicht überstanden. Ein ganz großes Dankeschön nochmal an dieser Stelle!
5. Der Garten
Auch im September machte er mich wieder glücklich. Zu sehen, dass totgeglaubte Pflänzchen sich doch noch prächtig entwickeln, die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen alles noch ein letztes mal Aufbäumen lassen und dem Kind beim Umschichten des Sandkastens und Steinhaufens zuschauen zu können, das alles erdet mich und bringt mich zur Ruhe.
Auch wenn der Garten uns im wahrsten Sinne über den Kopf wächst, so ist es doch einfach nur schön. Außer der Vorgarten. Der ist alles, nur nicht schön. Aber vielleicht schafft der es ja in die Top 10 vom Oktober. Mal schauen.
Sicher, es gab noch mindestens 5 weitere Sachen, die schön waren und die ich verbloggen könnte. Aber nachdem gerade 2/3 des T.schen Haushaltes zum ersten Mal seit langem endlich friedlich schlafen, werde ich das Ganze jetzt voll machen und mich dazu gesellen. Denn Schlafen ist von allen schönen Dingen mit Abstand das Schönste und ich brauche ja schöne Momente, um im Oktober was zu berichten zu haben ?
Aber bevor ich mich jetzt verabschiede möchte ich noch auf etwas hinweisen, das für alle Kreativen unter euch, also sozusagen für 99% aller Leser dieses Blogs eine super tolle Info ist:
Stampin‘ Up! Aktion: Wir feiern den Weltkartenbasteltag mit 15% Preisnachlässen

Am 7. Oktober 2017 ist wieder Weltkartenbasteltag. Ein einziger Tag ist natürlich für uns Stampin‘ Up!ler viel zu kurz und deswegen feiern wir einfach ganze 10 Tage lang, nämlich vom 01. bis zum 10. Oktober. Weil aber alleine feiern doof ist, nehmen wir euch einfach alle mit an Bord und schenken euch zur Feier des Tages mal eben 15 % Preisnachlass auf diese Produkte.
![]() |
||||
Und beim Kauf von Flink-Fix-Spezialklebeband (Art.-Nr. 129026) gibt es zwei Nachfüllpackungen GRATIS dazu!
Bye
Nadine
Danke für deine Stimme
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
heute geht es hier mal etwas politisch zu. Ja, soll auch mal vorkommen. Das ist der Vorteil des eigenen Blogs, dass man auch mal was verfassen darf, was nicht so wirklich zum eigentlichen Blogthema passt.
Auch dem unpolitischsten Menschen dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass am Sonntag Bundestagswahl ist. Ich persönlich würde sehr gerne daran teilnehmen, nun ist es aber leider halt so, dass ich zwar durchaus in diesem wunderbaren Land leben, studieren, unterrichten, arbeiten und Steuern zahlen darf, es aber die kleine Zeile „Staatsangehörigkeit“ auf meinem Pass unterbindet, dass ich mich an der Bundestagswahl beteilige.
Klingt doof, ist doof.
Was ich nämlich hier in meiner Wahlheimat nicht darf, ist für mich in meiner Geburtsheimat sogar Pflicht. Auch nach 20 Jahren „Exil“ noch.
Klingt ebenso doof, ist ebenso doof.
So sehr ich eine generelle Wahlpflicht auch begrüße (ja, manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen), empfinde ich es dennoch als völligen Quatsch, in einem Land wählen zu müssen, in dem man zufälligerweise geboren wurde, dort inzwischen aber den kürzeren Abschnitt seines Lebens verbracht hat, dafür aber in dem Land, in dem man mit Haus, Kind & Hof heimisch geworden ist und die längste Zeit seines Lebens verbringen wird von der Wahl ausgeschlossen ist.
Aber nun gut, so ist das nunmal mit diesen Staatsbürgerschaften und den künstlich festgelegten Grenzen und Hoheitsgebieten. Da könnt ja wem wat weggenommen werden, ne.
Deswegen kommt aber nun ihr nun ins Spiel. Wenn ich mich schon nicht beteiligen darf, tut mir bitte den Gefallen und lasst eure Stimme nicht verfallen.
Ich kann zwar absolut nachvollziehen, dass der ein oder andere von den etablierten Parteien enttäuscht sein mag, mit Politik generell nix am Hut hat oder aber das Gefühl hat, eh nix bewirken zu können, aber hey, es gibt so unfassbar viele alternativ Parteien, da wird sich schon was finden lassen, was sich wählen lässt.
Und damit meine ich echte Alternativen und nicht die Alternative für Deutschland, die keine ist. Denn mit Verlaub diese Partei ist nicht wählbar.
Ein 76seitiges Wahlprogramm, das auf mehr als 50 Seiten klingt, als wäre es 1483 in einer oberbayrischen Schenke von dicken, alten, weißen Männern nach zu viel Selbstgebrautem verfasst worden, darf in einem aufgeklärten, freien, gebildeten 21. Jahrhundert einfach nicht als wählbar gelten, egal wie sehr alle anderen versagt oder nicht versagt haben. Am Ende der 76 Seiten hatte ich tatsächlich das Verlangen, nochmal vorne angefangen, nur um sicherzugehen, dass ich nicht doch einen Paragraphen im Kleingedruckten, übersehen habe, dass Frauen, Alleinerziehenden oder gar Schwulen und Lesben und allem, was für diese Herrschaften sonst noch so unter bäh wuäh fällt das Wahlrecht wieder aberkannt wird.
Gleichberechtigung, na gut, wenn es denn unbedingt sein muss, aber Gleichstellung??? Nein, das geht nun wirklich nicht.
Unterstützung für Alleinerziehende, die den Partner aus welchen Gründen auch immer vor die Tür gesetzt haben? Na wo kommen wir denn da hin. Ist doch egal, ob der Alte dich und die Kinder regelmäßig gegen die Wand klatscht. Bleib gefälligst bei ihm und füge dich ins klassische Familienbild, wenn du nicht am Hungertuch nagen willst!
Ach, und dann wäre da ja auch noch die Sache mit dem Deutschland den Deutschen. Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle mit einem Geschichtsbuch um mich schlagen möchte. Ein „deutsches Volk“ existiert nämlich historisch gesehen gar nicht. Erzähl mal 500 n.Chr. einem Sachsen, dass er zum gleichen Volk wie „der Franke“ oder „der Baier“ gehört. So schnell kannst du gar nicht schauen, wie da zappeduster ist. Von noch früherer Ethnogenese möchte ich gar nicht erst anfangen…
Was ich damit sagen möchte:
Braun steht nur Schokokuchen gut!
Nicht jeder, der die AfD in Betracht zieht ist automatisch ein Nazi. Das ist mir durchaus bewusst. Nur ist es halt so, dass diese Partei Rechtspopulisten und Nazis in den eigenen Reihen offen zulässt, unterstützt und ihnen zu einem breiten Sprachrohr verhilft.
Und somit unterstützt jeder, der die AfD wählt, automatisch auch das rechteste braune Gesocks dieser Partei. Und das, mit Verlaub, geht gar nicht! Sollte es diesbezüglich Fragen ob des weshalbs geben, packe ich gerne zur Anregung des Denkvermögens nochmal das Geschichtsbuch aus.
Es.geht.einfach.nicht!
Und das sage ich nicht, weil auf meinem Pass zufällig etwas anderes in der Spalte steht, wo nach AfD Meinung ausschließlich „Deutsch“ zu stehen und zu gelten hat. Nein, das sage ich, weil ich völlig ungeachtet jeglicher Staatsangehörigkeit, Religion und Kultur an humanistische Werte, das Grundgesetz und das Gleichheitsgebot glaube, drei Dinge, die mit dieser Partei nicht einhergehen, auch wenn sie noch so laut polarisiert und schreit.
Aber gut, ich halte es mit lauten Geschrei in der Politik eh genauso wie in der Schule und bei Großschadensereignisses: die, die am lautesten schreien, sind in der Regel nicht die, die am dringendsten Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigen. Die die still in der Ecke sitzen und nichts von sich geben, das sind die, um die man sich kümmern muss, wenn man Katastrophen verhindern möchte.
Bevor ihr euer Kreuzchen also aus Protest gegen die Etablierten dem lautesten Platzhirsch gebt, schaut bitte erst mal noch nach den Parteien, die die Sau nicht mit dem Megaphon durchs Dorf treiben.
Denn ich bleibe dabei: Braun steht nur Schokokuchen gut und zurück ins erzkonservative Mittelalter muss unsere Gesellschaft definitiv nicht. Da waren wir schon, war nicht schön.
Insofern, bevor ihr aus Protest das Kreuz bei der AfD setzt, wählt von mir aus die Bibeltreuen Christen, wählt die V-Parteil (für die, die es nicht wissen: Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer) oder auch das Bündnis Grundeinkommen, völlig wurscht, nur wählt und unterstützt aus Protest keine Partei, die rechtes Gesocks unterstützt. Es könnte nämlich passieren, dass sonst plötzlich mehr Braunes über dieses Land schwappt, als uns allen lieb sein mag. Denn nur als kleiner Denkanstoß: braunes, was von unter Tage hochschwappt ist in der Regel kein Schokoladenbrunnen…. Ich danke euch von Herzen.
Bye
Nadine
P.S.: nein, die Farbe des Kärtchens ist kein subtiler politischer Hinweis. Auch die FDP würde mein Kreuzchen nicht bekommen, wenn mir eins zustünde. Denn so maßgeschneidert kann der Anzug von Herrn Lindner gar nicht sitzen, dass er einen Wahlkampfparolenschwachfug wie „Digital first, Bedenken Second“ wett machen könnte.
P.P.S.: um den Einfluss der AfD letztlich aber wirklich so gering wie möglich zu halten, brauchen die sicher im Bundestag vertretenen Parteien eure Stimme. Denn alle Stimmen für Parteien, die unter der 5% Prozent Grenze bleiben, fallen am Ende unter den Tisch und spielen bei der Verteilung der Sitze schlicht keine Rolle mehr. Just saying…
Ein alternativer Adventskalender
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
während dieser Beitrag auf dem Blog erscheint, wusel ich inmitten 80 Stampin‘ Up! Demonstrator Kolleginnen umher und habe ganz sicherlich jede Menge Spaß.
Eins unserer drei Projekte dieses Tages ist ein etwas anderer Adventskalender. Da wir die Deko unseres Treffens in diesem Jahr komplett in schwarz-weiß-grün gehalten haben, wollte ich ein dazu passendes Projekt gestalten.
Nun sind die Hüften im T.schen Haushalt durchaus schon breit genug, also ist mal ein Adventskalender entstanden, der nicht ausschließlich aus Schokolade besteht.
Neben 16 Kärtchen, in die man auch einfach mal nur was nettes reinschreiben oder mal einen Gutschein reinkleben kann, finden sich nämlich nur 8 Schachteln in unterschiedlichen Größen auf dem Kalender, in die man dann natürlich auch mal was Süßes oder sonst was hübsches reinpacken kann. Auf dem Bild sieht man es jetzt nicht, aber die Höhen der Boxen variieren von 1 cm bis 3 cm. Wenn den Liebsten also mal gar nichts anderes einfallen sollte, würde rein theoretisch auch z.B. eine mittlere Schmuckschatulle drin Platz finden können, nur mal so als ganz unschuldiger Gedankengang.
Die Grundfläche der Karten beträgt 7,4 x 10,5 cm, so bekommt man aus einen A4 Bogen praktischerweise vier Karten bzw. je nach Höhe zwei Boxen raus. Ich liebe es ja, wenn keine Schnipsel übrig bleiben. Und der Vorteil der monochromen Variante ist eindeutig, dass man eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten hat, ohne sich in den Ruin treiben zu müssen. Ein bisschen schwarz/weiß hat ja jeder von uns zu Hause. Und sei es nur in Form eines Eddings, mit dem man auch prima per Hand malen kann, wie z.B. die Nummer 7 und die Nummer 21.
Aufgeklebt habe ich die Karten und Boxen auf einen Bilderrahmen vom gelb-blauen Möbelhaus in Größe 50×70 cm.
Materialliste schwarz-weiß Adventskalender
*Material aus dem Stampin‘ Up! Jahreskalender 2017-2018 bzw. Herbst-/Winterkatalog 2017. Ggfs. nach dem 31.05.18 bzw. 02.01.18 nicht mehr erhältlich.
Wer heute schon ein paar Einblicke in unser Treiben und in die Deko bekommen möchte, dem würde ich meine Instagram-Story ans Herz legen. Ich werde mich bemühen, immer mal kleine Sequenzen hochzuladen. Ich hoffe inständig, ich komme dazu. Ansonsten müsst ihr euch leider noch ein paar Tage gedulden, bis die Fotos von morgen den Weg auf den Blog finden.
Wie haltet ihr es so mit der Weihnachtsdeko? Eher klassisch grün/rot oder auch mal einfach nur schwarz/weiß?
Bye
Nadine
12 von 12 im September 2017
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
letzten Monat habe ich ja damit begonnen, bei dem Blogger-Hop 12 von 12 mitzumachen. Nun ist heute wieder der 12. des Monats, also lasse ich euch auch diesmal wieder an meinem Tag teilhaben.
Kurzum: er hätte unspektakulärer nicht sein können.
Wenn ich ihn in einem Bild festhalten müsste, wäre es wohl folgendes:
Die Seuche hat mich nach wie vor fest im Griff, was mich in Anbetracht des bevorstehenden Stampin‘ Up! Demotreffens am Samstag nicht nur schniefen sondern auch im Strahl brechen lässt. Ich hab’s zwar diesmal sogar hinbekommen, nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, aber jeder, der schon mal ein größeres Event geplant hat, kann sich wohl munter vorstellen, dass doch noch jede Menge kleinere und größere Handgriffe getätigt werden müssen, bevor alles erledigt ist, was mit Brummschädel, zu kurzer Nacht, Schniefnase und gereizten Bronchien allenfalls mühselig von der Hand geht.
Der Tag begann, wie ihn sich die ein oder andere Frau vielleicht sogar wünschen würde. Ich fühlte eine Hand im Gesicht und mir wurden die Worte „heiß bist du“ ins Ohr geflüstert.
Wer sich nun denkt, dass es bei T.s in der früh schon abgeht wie Luzi, wird leider enttäuscht. Die Hand gehörte dem Nachwuchs und die Worte hätten wörtlicher nicht gemeint sein können: 38,3° Fieber. Ächz.
Also erst mal dopen. Nicht, dass es wirklich was bringen würde, denn Erkältungen dauern mit Medikamenten üblicherweise 7 Tage und ohne eine Woche, aber wenigstens hat man das Gefühl, was getan zu haben.
Es ging dann auch nahtlos weiter mit der Lazarettkulinarik.
Der Nachwuchs, der die Seuche überhaupt erst angeschleppt hat, auch alles andere als fit, so dass erst mal erfolgreiches auf der Couch Lungern angesagt war. Gott lob Netflix, DVD Player und Amazon Prime! Der Vormittag bestand also quasi ausschließlich daraus, eine Folge Sendung mit der Maus nach der nächsten zu schauen. Was soll man auch sonst machen, wenn man krank ist und es draußen schüttet wie aus Eimern.
Irgendwann wurde das Rumlungern dann doch ein wenig zu öde und wir machten uns daran, noch ein wenig für das Demotreffen vorzubereiten.
Ja wir. Alleine stempeln ist nämlich nicht mehr. Sobald ich auch nur mit einem Stempelset ums Eck komme, muss ich es hergeben.
Inwiefern die Hilfe von einem Zweijährigen tatsächlich Hilfe ist, sei mal dahin gestellt, aber der Wille ist da. Und wie er da ist. Laut und ausdrucksstark.
Passend zum allgemeinen Zustand fiel das Mittagessen heute besonders reichhaltig und nahrhaft aus. Aber was soll ich sagen, das Kind war glücklich. Und beim Nachmittagssnack erst…
Wobei ich gestehen muss, dass die Mutter noch einen Ticken glücklicher war als das Kind. Aber keine Angst, bevor jetzt die Zeigefinger kommen, es gibt auch Gesundes im Hause T.
Die Suche nach meinem Handykabel hat mich tatsächlich auch mal an die frische Luft gebracht. Naja, also einmal bis zum Auto und wieder zurück,
und was soll ich sagen, ich hätte mich nach den 20 Metern auch wieder unmittelbar hinlegen können.
Da aber tatsächlich mal für einen kurzen Moment die Sonne rauskam und es nicht wie aus Eimern schüttete, wagte ich noch einen kleinen Blick ins Beet.
Ich habe nicht mehr damit gerechnet, aber die „Naschzipfel“ werden tatsächlich so langsam rot. Keine Ahnung, wann üblicherweise Erntezeit für Chilis ist, das mit dem Gärtnern lernen wir ja erst, aber ich werde sie mal noch ne Weile hängen lassen. Entweder der Rest wird auch noch rot oder aber sie sind demnächst genau so tot, wie es die Gurkenpflanze allmählich ist.
Einen letzten Smoothie können wir aber wohl noch damit auffüllen. Sonst fällt mir nämlich nichts mehr ein, was man mit der gefühlten 4879sten Gurke in diesem Sommer noch machen sollte. Tja, und dann ist auch schon Herbst. Was im Sommer die Gurke, ist im Herbst der Kürbis. Wenn die alle noch was werden, Hallelujah, dann wird es bis mindestens Februar viel Suppe geben.
Für weitere Rezepte mit Butternuss bin ich dankend offen.
Soviel zum heutigen Tag in 12 Bildern. Es ist jetzt 18 Uhr, es kommt mir vor wie 23.30 Uhr, insofern wird es jetzt noch ein kleines Abendessen geben, was dankenswerterweise seit Wochen der Part des besten Ehemannes von Welt ist und dann liegt Frau T. auch schon wieder sehr zügig im Bett und wird hoffentlich morgen früh mit anderen Worten begrüßt.
Bye
Nadine





















































