Archiv für Sonstiges

Instagram, Latergram und sonstiger Gram. 

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Frau T. ist in letzter Zeit wieder wesentlich aktiver auf Instagram. Und nachdem die letzen Nächte im Hause T. erklärungsbedingt eher unentspannt waren, hatte ich sehr viel Zeit, um unter der Bettdecke das Netz leerzusurfen und bin unweigerlich auf unzählige Seiten gestoßen, die mir erzählten, wie ich diesen Instagram-Account bildtechnisch zu füttern habe. Ja, so etwas gibt es tatsächlich. Nennt sich „How to (ergänze Thema der Wahl)“ Guide und springt einen von allen Seiten an.

Hier wird einem minutiös aufgelistet, was man gefälligst alles umzusetzen hat, wenn man seine Reichweite vergrößern möchte. Dabei dreht sich natürlich alles um die Fotos. Also sowas z.B.:


Was habe ich also nun in den letzten Tagen gelernt? Nun, maßgeblich wie das perfekte Instagram Foto auszusehen hat. Nämlich hell muss es sein, hell aber nicht überbelichtet. Einen Filter muss es haben. Aber nicht nur irgendeinen Filter, nein, immer den selben. Möchte Frau erfolgreich sein, MUSS sie sich auf einen Filter festlegen. Denn die Timeline oder wie dat Teil bei Instagram heißt muss einen einheitlichen Style aufweisen, denn sonst hat dein Account bei deinen Followern keinen Wiedererkennungswert.

Keinesfalls darf ein Foto mal aus der Reihe tanzen, denn sonst wird das optische Konzept der Bilderwand im Kern zerstört.
Wenn das also nun heißt, dass du für den Rest deiner Tage dein Essen, deine Klamotten, dein Equipment nur noch von oben auf nem Stuhl stehend dokumentarisch festhalten kannst, ja, dann muss das wohl so sein! Man will ja erfolgreich sein, ne?!

Und am besten weiß: weiße Kerze vor weißer Wand auf weißem Tisch! Selbstredend fotografiert von vom Lüster hängend. Denn ohne Vogelperspektive geht nun wahrlich nichts. Auch nicht bei weißem Motiv auf weißem Grund!
Falls es aber doch mal so sein sollte, dass man keine Flügel hat oder der Lüster, an dem man hängen müsste, das Gewicht nicht trägt, muss die Hintergrundkulisse wenigstens aber ein stylisches Restaurant oder aber eine knallbunte Ziegelwand sein. Gerne auch verschneite Berge, Meeresweite oder Wolkenkratzerskylines. Sowas hat man ja stets vor der Haustür. Im Saarland. Kurz vor der elsässischen Ackerlandschaft. Aber man will ja erfolgreich sein, streng dich halt an. Denn zum Erfolg gehört nunmal, dass man viele Follower bekommt. Und die, wie wir gerade gelernt haben, bekommt man nur, wenn man die „how to improve/increase…“ Ratgeber der Schönen, der Reichen und der ganz schön Reichen befolgt. Wo kämen wir auch hin, wenn einfach jeder spontan und nach Lust und Laune posten würde.

Ach, und die Hashtags! Nicht zu vergessen die #hastags! Mindestens 40 davon, denn die Beiträge müssen ja auch im hinterletzten Mikronesischen Eiland gefunden werden können. Sonst, ja, sonst tut es mir leid, aber dann wirst du nicht erfolgreich sein und keiner deinen Account ankucken wollen.

Ja, jetzt ist aber auch mal gut.

Also wenn es irgendwann tatsächlich mal soweit kommen sollte, dass persönlicher Erfolg nur noch an virtueller Herzchenvergabe gemessen wird, dann nehmt bitte eure Technik, werft sie in die Tonne und lasst euch 6-8 Wochen auf ner Alm aussetzen. Dem Herzchenfenster-Plumpsklo ist auch egal, dass es nicht geliked wird.

Nee mal ehrlich. Das für mich schizophrenste an dieser ganzen Geschichte ist, dass gefühlt mindestens jeder zweite Account Bildchen teilt, mit weisen Sprüchen zur inneren Mitte und „finde dein Glück in dir selbst“- Aufrufen. Wie soll denn bitte  jemand sein Glück in sich finden, wenn ihm/ihr zeitgleich von allen Seiten suggeriert wird, dass dieses intuitive „in sich“ per se falsch falsch ist und man sich schon an feste Vorgaben halten musst, um nicht „abzulosen“.

Yeay ein Hoch auf den Einheitsbrei. So gern ich solche Plattformen auch nutze, zwischendrin frage ich mich allerdings wirklich, ob ich noch bei klarem Verstand bin, selbst Gefallen an dieser Einheitsmasse zu finden, die überwiegend so oberflächlich ist, wie das Eis eines fließenden Baches bei um die null Grad.

Und das ist es doch tatsächlich: eine oberflächliche Scheinwelt, der solche Aussagen zu Grunde liegen:

Da schreit doch glatt mein kleines Lateinerherz vor Schmerz!

Instagram! Insta – gram!! Von „instantia ae, f. – Gegenwart, Gegenwärtigung“ und „γράμμα, -τος, n. – Zeichen, Schrift“!! Also platt gesagt: Gegenwartszeichen. Und nicht etwa „Steh-um-fünf-in-der-früh-auf,-positionier-dich-im-67-Grad-Winkel-zur-Erdkrümmung-der-südlichen-Hemisphäre,-editiere-das-Bild-in-80-Programmen-und-lade-es-6-Stunden-später-bis-zur-Unkenntlichkeit-gephotoshoppt-mit-Buddenbrocksähnlicher-Bildbeschreibung-hoch“-Zeichen!

Nein! Schieß das Foto, lad es hoch. Punkt. Zumindest dem Namen nach ist (oder war mal) das der primäre Zweck dieser App, zu teilen, was man gerade vor der Linse hat! Und nicht diese auf Hochglanz gephotoshoppte und manipulierte Pseudofotokunst.

Ich spüre förmlich, wie gerade hunderte von Instagrammern hektische rote Flecken und Luftnot bekommen. Ja, ich kucke mir die tollen Bilder ja auch gerne an, aber man möge doch bitte niemandem unterschwellig einreden wollen, nur wahrnehmenswert und „erfolgreich“ sein zu können, wenn er ausschließlich das macht, was von selbsternannten Experten als Regelwerk vorgegeben wird.

Die Regeln in der Musikbranche sind ja üblicherweise auch: willst du erfolgreich sein, musst du singen können, und siehe da, es gibt sie trotzdem die Sportfreunde Stiller. Sprachmelodisch ja mehr so das Harakiri der Intonation, aber hey: erfolgreich.

Versteht mich nicht falsch, ich finde Fotografieren toll, Sportfreunde Stiller nicht ganz so, aber Fotografieren. Ich nehme mir auch gerne Zeit, für schöne und qualitativ hochwertige Fotos. Ich finde auch helle, freundliche Fotos einladender als dunkle oder schlecht belichtete, aber bitte, es stirbt nun wahrlich kein Einhorn wenn das Foto vom Steak einfach nur ein Foto von einem Steak ist. Und zwar von einem, das noch heiß und saftig verzehrt werden konnte und nicht noch weitere fünf Tode sterben musste bis auch die letzte Pore perfekt inszeniert, ausgerichtet und ausgeleuchtet war, um dann zwar auf dem Bild geil auszusehen, letztlich dann aber halt zu schmecken, wie so ne kalte, zähe Kuh eben schmeckt.

Solch Helmut Newton verdächtige Fleischinszenierungen mögen mitunter zwar ihre Daseinsberechtigung haben, aber doch bitte nicht im Restaurant wenn man Hunger hat. Da tut’s auch der verwackelte schnelle Schnappschuss.
Nee nee. Das ist nicht meine Welt. Da hab ich doch lieber ein buntes Wirrwarr an nicht zusammenpassender iPhonebildern, Schnappschüssen und Erinnerungen auf meiner Fotowand, aber was Gescheites im Magen.

Und in puncto Wiedererkennungswert (ihr erinnert euch?): da gibt es so was völlig verrücktes, das nennt sich Profilname. Ein Blick ins linke obere Eck der App und schwups kann sich auch der verirrteste Follower orientieren, bei wem er sich grad befindet. Ganz ohne einheitlichen Filter und Style. Verrückt!

Und wer mir jetzt trotzdem dort folgen möchte, der weiß wenigstens, worauf er sich einlässt. 😄

Hier geht’s lang.

Bye
Nadine

Heute schon freundlich gewesen?

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

es gibt so Tage, da schämt man sich, der Spezies Mensch anzugehören. 

Im Hause T. hat leider nach wie vor die Rüsselpest alles im Griff und so hält sich die Lust, Töpfe und Pfannen zu schwingen eher in Grenzen. Um dem drohenden Hungertod zu entgehen, schwang ich mich gestern in die Familienkutsche und ritt einmal schnell durch den Drive In der Fastfoodkette des Vertrauens. 

Am Ort des Geschehens angekommen, stellte ich fest, dass 19:30 Uhr vielleicht nicht die ganz optimale Uhrzeit ist. Denn die Schlange ragte bis zum Parkplatz. 

Nichtsdestotrotz ging es zügig voran. Ich bestellte also an der knarzenden Station, die vom Klang her auch der Lautsprecher einer New Yorker U-Bahn hätte sein können. Man weiß, die Person am anderen Ende sagt was, aber ob es nun tatsächlich Worte sind oder man gerade Zeuge eines Schlaganfalls oder Aneurismas geworden ist, bleibt bis zum Erreichen der Zielgeraden unklar. 

Ich stand da also so in der Reihe rum, vor mir zwei teuerere Schlitten, einer mit Münchener Kennzeichen, einer mit Regensburger und verfolgte das Gebahren am Ausgabeschalter. 

Ich dachte mir noch, da wird aber viel gestikuliert für ein paar Pommes und ne Cola, aber da das ganze ja für mich ohne Ton verlief, verwarf ich den Gedanken auch gleich wieder und spielte weiter Candy Crush bis ich endlich an der Reihe war. 

Ich öffnete mein Fenster, sagte: „Guten Abend“, das Mädel mit dem Kopfhörer schaute mich einen Hauch zu lang wortlos an. Dann sagte sie „17,85€“, ich reichte ihr das Geld und sagte „bitte“. Sie fragte mich, ob ich einen Getränkehalter benötige, ich antwortete: „ja, danke, das wäre nett“.

Sie kramt in ihrem Kabuff rum und reicht mir das Wechselgeld und die Getränke mitsamt Halter. Ich sagte abermals „Danke“. Sie schaute wieder einen kurzen Moment zu lange, dann reichte sie mir meine zwei Essenstüten raus. 

Ich bedankte mich ein letztes Mal und wünschte ihr noch einen schönen Abend. Sie stiert mich an, seufzt leicht und sagt gänzlich ernüchtert: „Sie sind heute der erste freundliche Mensch seit Schichtbeginn“. 

Ich fragte, wann sie denn angefangen hat. Sie antwortete: „um drei“. 

5 Stunden! Dieses zierliche Mädel steht zum Sonntag in einer lauten, fettigen Systemgastronomie, verdient dabei gerade genug, um ihre Miete zu zahlen und reicht seit 5 Stunden Leuten, die überwiegend zu faul sind, sich selbst zu bekochen Essen in ihre Autos und dann bin ich die erste, die Bitte und Danke sagt? Hallo? 

Wie Ich-bezogen können Menschen sein, dass sie eine Fastfoodmitarbeiterin im Drive In, die sich sicherlich für ihr Wochenende auch was schöneres hätte vorstellen können als nach Fett und Burgern zu riechen, anpflaumen wegen was auch immer? Dazu fällt mir nichts mehr ein und beschämt mich zutiefst.  

Was immer man erlebt hat, wie mies auch immer man drauf ist, dieses kleine zierliche Mädel in ihrem Glaskasten ist nicht dafür verantwortlich! Guten Tag, Bitte und Danke sind keine Luxusgüter, die man sich für schlechte Zeiten aufsparen muss. Das Leben an sich ist schon kein Ponyhof. Das Letzte, was man dazu noch braucht ist ein Umfeld voller Kackbratzen, die sich für etwas Besseres halten und denken, sie bräuchten kein Benehmen an den Tag zu legen. 

In diesem Sinne, falls noch nicht geschehen: 

Make your Kinderstube great again! Your Umfeld will thank you.

Es macht das Zusammenleben soviel einfacher. Ich für meinen Teil würde mir tatsächlich für den ein oder anderen Menschen serienmäßig so eine kleine italienische Mama auf der Schulter wünschen, die bei allen Kinderstuben-Fauxpas unter lauten Mama Mia Ausrufen leichte Denkanstöße auf den Hinterkopf verteilt. 

Ja, ich weiß, Watschen sind als erzieherische Maßnahme keine Option und moralisch verwerflich. Bei Kindern stimme ich da auch völlig zu, aber bei erwachsenen Menschen, die sich schlimmer benehmen als manch dreijähriger in der besten Trotzphase, fände ich so einen kleinen, automatisierten, kurzen, aber effektiven Reset-Schlag auf dem Hinterkopf mitunter durchaus hilfreich… 

Also: einfach öfter mal freundlich sein!

Die Möglichkeit besteht, dass das Mädel im Drive-In, die einzige ist, die das Heimlich-Manöver beherrscht, wenn du an einem Chicken Wing erstickst….

In diesem Sinne, ich wünsche einen schönen Start in die neue Woche gehabt zu haben. 

Bye

Nadine 

Auf ein Neues oder Happy 2017!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

mit ziemlicher Sicherheit kann ich sagen, dass dies mein letzter Beitrag in diesem Jahr hier sein wird. Und dann wird er auch noch verhältnismäßig kurz 🙂

Ich bedanke mich von Herzen bei allen lieben Freunden, der Verwandtschaft, sowohl der buckligen als auch der nichtbuckligen, bei all meinen Kunden und Kundinnen und vor allem bei euch Bloglesern für ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Es war sehr schön, aber auch sehr turbulent. Wie es sich für ein Jahr gehört, in dem nie Langweile aufkam.

An dieser Stelle müsste jetzt der obligatorische Jahresrückblick kommen. Zumindest wenn ich nach dem Beispiel der vielen anderen wundervollen Blogs gehe, die man so liest. Das Blöde ist nur, dass ich mich inzwischen schon äußerst schwer damit tue, mich dran zu erinnern, was ich gestern gegessen habe, geschweige denn dass ich spontan noch wüsste, was ich im Februar, April oder September erlebt habe. Da war vor allem der Spielplatz. Immer wieder der Spielplatz. Und Windeln. Trilliarden, ach was sag ich Zilliarden von Windeln. Zwischendrin viel Backe Backe Kuchen und noch mehr Hoppe Hoppe Reiter. Von La Le Lu und Guten Abend, Gute Nacht möchte ich gar nicht erst anfangen. Kurzum, das Jahr stand voll im Zeichen von Schlafmangel, Elternzeit und allen damit einhergehenden Emotionen und Demenzen.

Aber Fotos und Festplatten sind ja Gott sei Dank geduldig. Irgendwann wird der Moment kommen, wo ich sie durchsehen und auch das Projekt Life Album von 2016 fertig und damit auch einen vernünftigen Jahresrückblick zusammen bekomme.

Bis dahin bleibt mir nur, mich bei euch für all die lieben Worte, Mails, Kommentare, Schneckenpost und Anrufe zu bedanken und euch ein gesundes, glückliches und unbeschwertes Jahr 2017 zu wünschen.

Denn auch wenn es den Anschein hat, dass die Welt gerade Kopf steht und die Irren Überhand gewinnen, lasst euch nicht verunsichern und spielt das Spiel einfach nicht mit, ihr wisst ja:

Irre hin oder her, ich für meinen Teil freue mich sehr auf das neue Jahr und habe zumindest auf dem Papier schon einige Pläne. Wie es letztlich mit der Umsetzung aussehen wird, wird die Zeit zeigen. Ich halte euch auf jeden Fall hier auf dem Laufenden. Schaut also, wenn ihr möchtet, gerne auch 2017 immer wieder mal rein, es wäre mir eine große Freude.

Passt auf euch auf und kommt gut rüber!

Bye

Nadine

3. Advent zur Abwechslung mal mitten in der Woche

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich hab mal wieder Verspätung. Seit Sonntag bin ich euch die Auflösung der 2. Adventsverlosung schuldig.

Ich könnte jetzt lang und breit ausführen, warum ich es diesmal nicht geschafft habe, pünktlich zu bloggen, aber ich mach es mal eher kurz. Ein Grund war mitunter, dass ich 240 km fahren durfte, um ein WLAN zu reparieren, das deswegen nicht mehr funktionierte, weil das alte DSL Modem abgestöpselt worden war, das neue aber noch original verpackt in der Kiste im Regal stand.

„Aber du hast doch gesagt, der Kasten hat nichts mit Flugmodus zu tun“.

Nein, hat er nicht. Nur wenn mir am Telefon berichtet wird, die Fehlermeldung läge darin, dass sich der Flugmodus am PC nicht ausschalten lässt, sei es mir verziehen, dass ich nicht unmittelbar auf die Idee komme, dass kein Modem mehr angeschlossen ist. Wie zum Henker soll der PC auch ein WLAN empfangen, wenn das Gerät, das das WLAN sendet in Plastikfolie verschweißt ohne Stromzufuhr im Karton im Regal steht??? Da kannste den Flugmodus auch 90 mal an und ausschalten, wo nix ist, kann nix empfangen werden.

Hrmpf.

Aber gut, ich bin die Strecke auch schon mal gefahren, um Papier in den „kaputten Drucker“ einzulegen, insofern sollte ich vielleicht meinen telefonischen Fragenkatalog zur Behebung kleinerer PC-Probleme überarbeiten und neben „Steckt der Stecker“ noch um ein „Steckt am anderen Steckerende ein Gerät“ ergänzen.

Tja, da war wieder einmal einer dahin, der „freien“ Tage, an denen ich zu Hause so viel erledigen wollte. Aber mei, man macht’s ja gern. 

Nun aber schnell zur Verlosung:

Gewonnen hat:

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Herzlichen Glückwunsch, dein Päckchen ist bereits zu dir unterwegs!

Und auch wenn heute bereits Mittwoch ist, neue Runde, neues Glück:

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Auch in dieser Woche gibt es wieder die Möglichkeit, ein schönes zusätzliches Extrapäckchen unterm Weihnachtsbaum vorzufinden.

Hinterlasst einfach einen Kommentar und am Ende der Woche entscheidet zum dritten Mal in diesem Monat das Los, wer sich freuen darf.

Bye

Nadine

 

Adventsgeschenke Runde 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt. 

gefühlt habe ich gestern erst die Osterdeko entfernt und nun ist der erste Advent schon so gut wie um. Früher hab ich ja die Augen verdreht, wenn die Eltern, Großeltern oder sonstige Erwachsene gejammert haben, wie schnell die Zeit doch vergeht und heute geht’s mir selbst kein Stück besser. 

Ich möchte ehrlich sein, gefühlt war es zwar gestern, dass ich die Osterdeko entfernt hab, tatsächlich aber war es heute. Auf unserem alten Küchenschrank im Wohnzimmer stand allen ernstes noch meine Osterei-Vase und ein Papierblumenstrauss, der farbtechnisch so was von nicht zur aktuellen Saison passt, aber mei, im Flur stehen auch noch die Flipflops und die Sonnencreme. Es ist also eher ein Gesamtproblem. 

Immerhin habe ich es geschafft, noch vor Mitternacht einen Adventskranz zu kredenzen.

Da bin ich ja fast ein wenig stolz drauf. Ich verrate jetzt auch nicht, dass Fam. T. kollektiv ins Bett gegangen ist, bevor der erste Docht Feuer fangen konnte und somit das erste Adventsleuchten leider spontan auf morgen verschoben wird. Bei genauerer Überlegung war es sowieso ein selten dämlicher Plan, echte Kerzen zu nehmen mit nem anderthalbjährigen Sack Flöhe, der prinzipiell da rumwuselt, wo er nicht sein soll. Vielleicht sollte ich doch lieber  noch LED Kerzen besorgen, nur so zwecks der Sicherheit…

Alles in allem ist mir allerdings  noch gar nicht so weihnachtlich zu Mute. Mag daran liegen, dass wir alle angeschlagen sind und uns von Erkältung zu Erkältung hangeln – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Danke an die Mutter des „heute Nacht hatte er noch Fieber, aber er wollte unbedingt zum Kinderturnen kommen, dann kann er ja nicht mehr wirklich krank sein“-Kindes, das dort hing wie Schluck Wasser in der Kurve und alle Anwesenden angehustet, geschnieft und geniest hat. Ich wünsche Ihnen nichts schlechtes, nur ein paar Läuse und zu kurze Arme zum Kratzen. 

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit das Mini-.T auf der Welt ist, ständig das Gefühl habe, der Zeit hinterher zu hechten, nichts auf die Reihe zu kriegen und ein Level erreicht zu haben, das auf einer Skala von 1 bis müde mindestens Dornröschen ist. 

Und dann wären da ja auch noch die Vorbereitungen für das große Demotreffen im Januar hier im schönen Saarland, die auf Hochtouren laufen. Zumindest so viel kann ich schon verraten: weder rot noch grün werden zum Einsatz kommen, so das mein Hirn farbtechnisch gerade in völlig anderen Sphären als Weihnachten unterwegs ist. 

Nichtsdestotrotz ist heute der erste Advent und auch wenn gerade mal Ende November ist, muss am ersten Advent die Weihnachtskrempelkiste vom Dachboden runter. Vielleicht setzt die Stimmung ja schneller ein, wenn ich ab jetzt täglich auf Rudolph, Lichterketten und Sternendeko schaue, George Michael gibt auf jeden Fall bereits sein bestes…

Für euch habe ich mir  was nettes ausgedacht. 

Geschenke, Geschenke

Ich bin sehr dankbar, dass ihr mir, obwohl ich das komplette Jahr wesentlich weniger Zeit zum Basteln und Bloggen hatte als mir lieb war, die Stange gehalten habt. Denn auch wenn es hier immer wieder über Tage sehr sehr still war und sowohl die Beitrags- als auch die Kommentarsektion eher ein Statistendasein frönte, bekam ich super liebe Mails und der Zuspruch blieb ungebremst. Das freut mich sehr und dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. 

Und zwar werde ich an jedem Adventssonntag ein schönes Geschenkepäckchen schnüren und es unter allen Beitragskommentaren, sei es hier oder bei Facebook verlosen. 

Keine Auflage, keine Bedingung, einfach nur einen Kommentar hinterlassen und euer Name wandert in die Lostrommel. Ich würde mich natürlich trotzdem sehr freuen, wenn ihr meinen Blog auch teilt und/oder bei FB mit gefällt mir markiert. 
Am Ende der jeweiligen Adventswoche darf das Mini-T. dann die Lostrommel durchwirbeln und den Gewinner ziehen. 

Lasst euch überraschen, ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dass die Päckchen pünktlich zur Bescherung bei euch sind. Und bis dahin bleibt mir nur euch eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen.

Bye

Nadine 

Spielplatztalk

Nachmittags auf dem Spielplatz.

Blick auf’s sandige Kind. 

Mutter 1: „ich brauche wirklich eine Putzfrau“Mutter 2: „nee, bei uns kann man vom Boden essen“

Ich:“cool, wir kriegen da auch locker ein 3 Gänge Menü zusammen“.

Warum hab ich nur den Eindruck, heute keine neue Freundin gewonnen zu haben…

Sprachlos und doch viel zu schreiben.

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Was ist das nur für ein Jahr. Es gibt so Momente, da schnürt es einem die Kehle zu und man ringt um jedes Wort. Es ist gerade 4:44 Uhr, der Hunger des Mini-T. hat mich vor einer Dreiviertel Stunde aus einem befremdlichen Traum gerissen, der mich nach der Raubtierfütterung nicht sofort wieder einschliefen ließ. Zur kurzen Ablenkung griff ich zum Handy, und las eine Nachricht, die mich jetzt erst recht nicht mehr schlafen lässt.

Eine geschätzte Kollegin, die ich zwar aufgrund der räumlichen Distanz nicht oft gesehen habe, mich aber umso besser mit ihr verstand, wenn wir uns denn gesehen haben, ist viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt ihren Mann und drei wundervolle Kinder, das jüngste gerade mal zwei Jahre alt.

Mir fehlen buchstäblich die Worte.

Nicht nur weil ich es schwer befremdlich finde, dass ich zum ersten Mal seit ewig langer Zeit mal wieder vom Unfalltod meines damaligen besten Freundes träume, um mehr oder minder just im gleichen Moment zu erfahren, dass eine Freundin viel zu früh verstorben ist, sondern vor allem, weil neben mir friedlich mein Zwerg schnarcht und es mein Herz zerreißt, zu wissen, dass in einem oberfränkischen Städtchen ein nur unwesentlich älterer Zwerg nie wieder von seiner Mama zu Bett gebracht wird. Ich vermag mir nicht vorzustellen, was die Familie gerade durch macht.

Wie gesagt, gesehen haben wir uns nicht wirklich häufig, aber einen „Pflichttermin“ gab es. Nämlich das große Bastelwochenende von Jenni, Kerstin und Heike, das auch dieses WE wieder stattfindet.

Während wir vor zwei Jahren dort zeitgleich schwanger die Füße im Vorraum hochlegten, banden wir uns letztes Jahr die Winzlinge ins Tuch und schleppten sie wieder mit. Es wird mir sehr schwer fallen, morgen ohne sie an dem Event teilzunehmen, nicht zuletzt weil die Knirpse inzwischen alt genug sind, dass sie hätten miteinander spielen können während die Mamas werkeln.

Es ist einfach nicht richtig. Und es gibt so unfassbar viel „nicht richtig“ auf dieser Welt.

Wie der ein oder andere vielleicht schon mitbekommen hat, arbeitet der beste Ehemann von Welt ja in einer Klinik, so dass er/wir in unserem Alltag immer wieder mit Schicksalen konfrontiert werden, die nicht richtig und nicht fair sind. Ob das viel zu früh verstorbene Mütter, Väter, Kinder, Neugeborene oder 70 Jahr verheiratete Eheleute sind, es tut einem jedes einzelne mal in der Seele weh, wenn man aus welchen Gründen auch immer ein wenig Hintergrundinformation hat. Manches beschäftigt einen länger, manches nicht so lang, manches kommt Jahre später wieder hoch und manches vergisst man auch tatsächlich.

Was aber bleibt, ist die tägliche Erinnerung, dass der Tod zum Leben dazu gehört und niemand weiß, wann es wen treffen kann. Nun hat man die Möglichkeit, es so weit wie möglich von sich zu schieben und, wie in den letzten Jahren in der „modernen Gesellschaft“ üblich, das Sterben mit allem was dazu gehört möglichst aus dem Alltag zu verdrängen und hinter die Türen von Kliniken zu verbannen, frei nach dem Motto „wenn ich dich sehe, siehst du mich auch nicht“, oder man lässt das Thema an sich ran, spricht auch mal offen darüber und macht es wieder zu einem normalen Bestandteil des Lebens, wie das früher der Fall war, als Menschen noch zu Hause im Beisein ihrer Liebsten aus dem Leben scheiden durften. Je normaler der Umgang mit dem Tod wieder wird, umso mehr verliert er auch von seinem Schreckensgesicht. Fair wird’s dennoch leider nie werden, aber vielleicht erträglicher.

Vielleicht ist das jetzt auch die Scrapbooking-Tante in mir, die jetzt spricht, aber ich für meinen Teil versuche, mich eher darüber zu freuen, dass jemand gelebt hat und die gemeinsamen Erinnerungen am Leben zu halten, und nicht so sehr, zu trauern, dass jemand verstorben ist. Da wären wir wieder bei Fotoalben, Leute macht Fotoalben, kein Fotomessitum auf Festplatten, sondern echte Fotoalben, mit Schrift, Text, Emotion und so…

Eine Lücke und viel Schmerz hinterlässt natürlich trotzdem jeder Todesfall, vor allem wenn er plötzlich und unerwartet kommt, und noch viel mehr, wenn es jemanden trifft, der aufgrund seines Alters oder seiner Situation einfach noch nicht auf der Liste hätte stehen dürfen, nichtsdestotrotz glaube ich aber fest daran, dass es einen Hauch weniger weh tut, wenn man zu Lebzeiten nichts „verpasst“ hat und den Hinterbliebenen eine Fülle schöner Erinnerungen bleibt, an denen sie sich festhalten können.

In diesem Sinne, geht zu euren Liebsten, seid ruhig traurig, aber vergesst dabei nicht, euch auch mal gegenseitig in den Arm zu nehmen, miteinander zu lachen und die Zeit, die ihr miteinander habt egal wie viel oder wenig, für euch wertvoll zu gestalten.

Und noch zum Schluss, weil es mir ein persönliches Anliegen ist, ja, ja Arztfrau und so …. plötzliche Todesfälle sind die eine schlimme Sache. Da wird man aber ob der Plötzlichkeit nicht gezwungen, sich im Vorfeld damit zu beschäftigen. Anders verhält sich das bei Krankheitsverläufen, bei denen abzusehen ist, wo die Reise hingeht. Wer sich ein wenig näher damit beschäftigen möchte, dem kann ich einen ganz frisch erschíenenen Lesetipp ans Herz legen:

Sven Gottschling, Prof. Dr. med. mit Lars Amend: Leben bis zuletzt: was wir für ein gutes Sterben tun können. Fischer. 2016.

Palliativmedizin führt nämlich leider immer noch ein ziemliches Nischendasein, bis hin zu dem Punkt, dass eine nicht unwesentliche Zahl an Menschen denkt, dass Palliativmedizin das selbe sei wie aktive Sterbehilfe und der Palliativmediziner quasi mit Überschreiten der Türschwelle den Giftkoffer zückt und dem Ganzen ein Ende bereitet. Seid versichert, dem ist nicht so.

Um an dieser Stelle eine kleine Anekdote vom Autor aufzugreifen: Das Wort Palliativ vom kommt vom lateinischen palla -ae, f. „1. Obergewand 2. Mantel“ bzw. pallium -i, n. „Mantel, Umhang“ und nicht etwa von pāla, ae, f. „1. Spaten, 2. Grabscheid“, wie ein Patient, seines Zeichens Lateinlehrer einst latent panisch herleitete. Das sind doch zwei sehr unterschiedliche Ansätze, ob man jemanden mit einem Mantel umhüllt oder aber tiefer gräbt.

So ihr lieben. Inzwischen ist es 7 Uhr, ich habe mir einiges von der Seele geschrieben, was zumindest mir immer ganz gut tut. Jetzt hoffe ich, dass mich der Zwerg noch ein Stündchen schlafen lässt und der beste Ehemann von Welt bald nach Hause kommt und statt weiterer Schreckensmeldungen vielleicht mal wieder was lustiges aus dem Dienst zu erzählen hat. Denn ja, sowas gibt es tatsächlich auch in dem Job.

Euch wünsch ich alles Gute und dass ich euch nicht zu sehr mit diesem Thema runtergezogen habe. Ich für meinen Teil freue mich auf ein kreatives Wochenende, das zwar mit einem deutlichen Kloß im Hals stattfinden wird, aber sicher nicht zur Trauergesellschaft werden wird, denn das wäre definitiv nicht im Sinne von Jael und ihrem Naturell gewesen.

Bye

Nadine

Saartistic 2017 – ein Demotreffen im Saarland

Liebe Demonstrator Kollegen und Kolleginnen,

Yeay es ist soweit!! Ich freu mich wie Möhrchen. Hiermit lade ich euch recht herzlich zur ersten Saartistic ein, dem ersten großen Treffen im Saarland von und für Stampin‘ Up! Demonstratoren.

Saartistic 2017

Was erwartet euch?

Ein Tag voller Kreativität, guter Laune, Ideentausch, Tipps und Tricks rund um das Stampin‘ Up! Demodasein und ein einmaliger Austausch unter Kollegen und Kolleginnen mit Platz für bis zu 100 DemonstratorInnen.

Durch das Programm führen euch Nadine Teiner & Jennifer Pauli.

Weitere Infos und Anmeldung

Ihr seid genau so vorfreudig und gespannt darauf wie wir? 😃 Dann schaut euch die weiteren Infos hier unter dem Veranstaltungslink an:

Zur Saartistic. Hier informieren und anmelden. 

Die Anmeldung wird freigeschaltet ab morgen, dem 15.09.2016, 20:00 Uhr und geht so lange bis alle Plätze belegt sind, spätestens jedoch bis zum 07.01.2017, 20 Uhr. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das  Buchungsformular im Veranstaltungslink. Anmeldungen per Email oder Platzreservierungen sind leider nicht möglich.

Hach ist das aufregend! Ich freue mich sehr auf euch, auf einen tollen Tag und hoffe natürlich, dass ihr alle zahlreich erscheinen werdet.

Bye

Nadine

4 x 8 = 40 oder wenn selbst das Rentier den Kopf schüttelt…

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat zarte 27 Grad, selbst den Fliegen ist es zu heiß, auf dem Spielplatz welkt das Gras vor sich hin und mitten drin sitzt die T. mit ihren Weihnachtsstempelsets, trällert falalala vor sich hin und tütet Stampin‘ Up! Herbst-/Winterkataloge ein.

Jap. jetzt ist es soweit, jetzt ist sie völlig gaga. Zumindest mag das manch einer jetzt denken. Aber um einen mir bekannten Menschen zu zitieren „das könnte mir egaler nicht sein.“ Mir macht es tatsächlich einen Mordsspaß, bereits im August mit Rentieren, Schnee- und Lebkuchenmännern zu basteln und sei es auf einem sonnendurchfluteten 30 Grad heißen Spielplatz inmitten schwitzender Kinder und Eltern. Und ja, ich werde auch in knapp 2 Wochen meine ersten Lebkuchen kaufen, wenn sie denn endlich ins Regal kommen, egal wie warm es da noch sein wird (die sind aber auch spät dran, dieses Jahr!).

Nur die Dame mit Kopftuch auf der Nachbarbank, die könnte ich tatsächlich mit meinem Weihnachtskram im Hochsommer latent verstört haben. Vielleicht hätte ich ihr erklären sollen, dass sich Stampin‘ Up! Demonstratorinnen prinzipiell jenseits der Saisons bewegen und nicht etwa die christlichen Festlichkeiten völlig aus dem Ruder gelaufen sind.

Weil ich aber sicherlich nicht die einzige bin, die gerne frühzeitig mit ihrer Weihnachtsdeko und -post anfängt, habe ich nicht nur so daher gestempelt, sondern habe kleine Anhänger fertig gemacht, die mitsamt der Herbst-/Winterkataloge morgen auf die Reise gehen. Das gut katholische Saarland hatte ja heute Feiertag, weswegen sie nicht heute schon rausgingen.

Stampin Up! Ausgestochen weihnachtlich  Einfach angehängt www.puenktchenstempel.de

Deswegen… und nicht etwa weil in meinem Kopf aus mir gänzlich unerfindlichen Gründen vier mal acht vierzig ergab und ich beim Eintüten feststellen durfte, dass von den letzten 40 Umschlägen, die ich mit auf den Spielplatz geschleppt hatte, dubioserweise 8 leer blieben. Wie oft ich auch gezählt habe, es fehlten 8 Kataloge! Ich kann euch sagen, bis ich endlich geschnallt hatte, dass 4 Pakete à 8 Kataloge definitiv nie und nimmer nicht keine 40 Umschläge befüllen können, lag Herr T. innerlich schon vor Lachen brüllend auf dem Boden und selbst das Mini-T. warf seiner Mutter mitleidige Blicke zu.

Da war er wieder der Grund, warum ich Mathe keine Sekunde zu früh abwählen musste durfte…

Wie dem auch sei, Nachschub ist schon geordert, Umschläge beschriftet und frankiert, also selbst die paar wenigen, die morgen wegen höherer Gewalt *hüstel* noch nicht auf die Reise gehen können, werden ihr Exemplar in den nächsten Tagen im Briefkasten vorfinden. Und falls nicht: bitte einfach melden! Nachdem beim letzten Katalogversand nämlich von allen schön säuberlich in gelben Postkisten sortierten und zeitgleich abgegebenen Umschlägen summasummarum 10 % weder an- noch zurückkamen und der Verbleib natürlich auch nicht nachverfolgt werden konnte, stehe ich mit unserer Postfiliale noch fester auf Kriegsfuß als ich das eh schon immer tat.

Bye

 

Nadine

 

Der Dackel Waldemar im Wald der Worte

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

still ist es mal wieder hier auf dem Blog. Schieben wir es einfach auf das berühmt berüchtigte Sommerloch und nicht etwa auf die Tatsache, dass ich Dreiviertel meiner aktuellen Lebenszeit auf dem heimischen Spielplatz verbringe und 90 % davon alternativ mein Dackel Waldemar und ich wir zwei, wohnen in Regenbogengasse drei oder Aramsamsam, Aramsamsam, oh gulli gulli gulli Ramsamsam vor mich hersumme.

Ja, die Stilldemenz hat eine neue Eskalationsstufe erreicht, nämlich die der Kinderliedapathie. Während ich langsam aber sicher den einzelnen Synapsen beim Sterben zuschaue und apathisch Ohrwürmer vor mich hinträller, hat Mini-T. den Spaß des Lebens. Das freut zwar das Mutterherz aber die Hirnsubstanz geht langsam aber sicher flöten. Wer braucht auch schon gesunde, aktive Hirnwindungen? Wie weit man gänzlich ohne kommen kann, machen ja aktuell sowohl vereinzelte Präsidenten in Nordafrika als auch Präsidentschaftsanwärter in Übersee beängstigend deutlich.

♪♫ Und wenn wir abends unsere Runde drehen, dann kann man Dackelbeine wackeln sehen. Mein Dackel Waldemar und ich wir zwei…♫♪

Wenn aber schon der Basteltisch seit Tagen, ach was Wochen, gefühlt Jahren brach liegt, möchte ich euch wenigstens nicht vorenthalten, dass es auschließlich im August, also quasi ab sofort, ein wunderbares tolles Stempel- & Stanzenset für die Big Shot gibt:

Wald der Worte Stampin' Up! puenktchenstempel.de Wald der Worte Stampin' Up! puenktchenstempel.de

Das Stempel & Stanzenset ist sowohl als Produktpaket erhältlich als auch einzeln. Wer also z.B. nur stempeln möchte aber keine Big Shot besitzt, kann sich gerne auch nur das Stempelset bestellen, wer nur die Thinlits haben möchte, bekommt diese auch ohne Stempelset. Aber mal ehrlich, wer noch keine Big Shot besitzt kann (sollte?) dies auch gerne als Anlass nehmen, sich eine zuzulegen, denn das Teil ist einfach Gold wert und ja ich bin bekennender Stanzformenfetischist!

Mal schauen, ob ich es die Tage mal schaffe, den Dackel Waldemar durch den Wald der Worte laufen zu lassen, und sei es nur auf Papier.

Der Stampin‘ Up! Herbst-/Winterzusatzkatalog

Ja, ihr lest richtig. Kaum ist August, schon machen wir uns über Weihnachten Gedanken. Das ist das „Leid“ einer Stampin‘ Up! Demonstratorin, wir arbeiten immer Saison-verkehrt. Während alle anderen in der Sonne brutzeln und im Bikini ihre Cocktails schlürfen, tun wir das zwar auch, stempeln dabei aber Tannenzapfen, kurbeln Schneekristalle aus und colorieren Elche mit Schal und Mütze. Dafür sitzen wir aber im Dezember in UGGs, Schal und Handschuhen unterm Weihnachtsbaum und stempeln Blümchen, Schmetterlinge und Frühlingserwachen. Verrückt!

Der Grund ist recht simpel: Pünktlich vier Wochen vor Start eines neuen Kataloges können wir Demonstratoren nämlich schon das Angebot durchstöbern und auch schon Produkte vorordern und uns somit auf den bevorstehenden Ansturm vorbereiten. Wer will da schon warten, bis die Jahreszeit zu den Produkten passt? Da wird schon mal mit Glühwein in der Hand eine Strandlandschaft gebastelt oder auch bei 30 Grad im Schatten ein Schneetreiben.

Mag dem ein oder anderen abstrus vorkommen, ich finde es super, zu den ersten gehören zu dürfen, die die neuen Produkte in den Händen halten und ausprobieren können. Nur einer der vielen Vorteile, selbst Demo zu werden. Es ist einfach zu schön! Im übrigen kannst du das auch, sprich mich einfach drauf an, wenn es dich interessiert. Ich stehe gerne mit Rat und Tat zur Seite und freue mich auch immer sehr über Teamzuwachs.

Aber zurück zum Zusatzkatalog, allen Kunden, die in den letzten 6 Monaten bei mir bestellt haben, schicke ich den Katalog automatisch zu. Sollte es bei dir schon länger her sein oder du noch nie etwas bestellt haben solltest, dennoch in den Genuss eines Printexemplares kommen möchtest, trage dich bitte hier in das Formular ein, ich melde mich dann umgehend bei dir und schicke dir den Katalog zu, sobald sie bei mir eingetroffen sind.

Sollte ich mich nicht innerhalb von 2 Tagen gemeldet haben, schreib mich bitte einfach nochmal über das Kontaktformular an. Es ist zwar äußerst selten, aber manchmal werden aus unerfindlichen Gründen die Einträge ins Bestellformular nicht übermittelt.

Soweit meinerseits von heute. Ich freue mich total auf die anstehende Weihnachtssaison (nicht zuletzt wegen der Lebkuchen, die an sich seit gestern in den Regalen stehen müssten…) und ich hoffe inständig, dass ich es diesmal schaffe, deutlich mehr Ideen umzusetzen und zu zeigen, als es im letzten Jahr der Fall war, denn soviel kann ich schon mal vorab verraten, der Winterkatalog ist der Hammer und ich weiß gar nicht, womit ich zuerst anfangen soll!

Bye

Nadine