Willkommen auf meinem Blog
Hier findest du allerlei Inspirationen, die du mit Stampin' Up! Produkten gestalten kannst. Alle verwendeten Materialien kannst du, so denn sie noch aktuell sind, bei mir bestellen oder auf einem meiner Workshops live ausprobieren. Ich freue mich auf dich! Jetzt bestellenZum Workshop anmelden
Startschuss zum Herbst-/Winterzusatzkatalog
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
kaum ist der Sommer in Deutschland angekommen, schon geht die Weihnachtsaison los! Und zwar nicht nur in den Supermarktregalen sondern auch bei Stampin‘ Up!, ab heute gilt nämlich endlich der heißersehnte zusätzliche Herbst-/Winterkatalog.
Hier gelangt ihr zur PDF Version des Kataloges, ihr könnt euch aber auch gerne hier ein Printexemplar bei mir bestellen.
Es ist ja nicht so als ob im Jahreskatalog nicht genug wundervolle Sachen drin wären, aber ich muss zugegeben, dass der Start des „Weihnachtsminis“ für mich eins der Highlights des Jahres ist, nicht nur wegen all der Elche, Weihnachtsmänner und sonstigem Bling Bling sondern vor allem wegen der ganzen Halloween-Sachen. Nicht, dass ich sie auch nur im Ansatz bräuchte, denn Halloween hat hier im Saarland nun wahrlich keine Tradition, aber ich komme trotzdem einfach nicht drum. Das Zeug ist einfach zuuuuuuuu schön!
Und um die Saison gebührend einzuläuten, den Jahreskatalog aber nicht gänzlich zu vergessen, startet auch gleich eine neue Aktion für die nächsten drei Wochen.
Bis zum 21. September könnt ihr ganze 25 % auf ausgewählte Produkte aus dem Jahreskatalog sparen! Die ausgewählten Produkte sind auch extra so ausgesucht, dass sie sich perfekt mit den Sachen aus dem Herbst-/Wintersortiment kombinieren lassen. Es steht also dem munteren Weihnachtsbasteln nichts mehr im Wege.
Die Angebote dieser Woche seht ihr hier:
Alternativ findet ihr sie natürlich auch im Online Shop.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und hoffe, euch gefallen die neuen Sachen genau so gut wie mir. Wenn ihr Fragen habt oder Bestellungen aufgeben möchtet, meldet euch einfach bei mir, ich freue mich immer, wenn ich euch glücklich machen kann 🙂
Bye
Nadine
4 x 8 = 40 oder wenn selbst das Rentier den Kopf schüttelt…
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
es hat zarte 27 Grad, selbst den Fliegen ist es zu heiß, auf dem Spielplatz welkt das Gras vor sich hin und mitten drin sitzt die T. mit ihren Weihnachtsstempelsets, trällert falalala vor sich hin und tütet Stampin‘ Up! Herbst-/Winterkataloge ein.
Jap. jetzt ist es soweit, jetzt ist sie völlig gaga. Zumindest mag das manch einer jetzt denken. Aber um einen mir bekannten Menschen zu zitieren „das könnte mir egaler nicht sein.“ Mir macht es tatsächlich einen Mordsspaß, bereits im August mit Rentieren, Schnee- und Lebkuchenmännern zu basteln und sei es auf einem sonnendurchfluteten 30 Grad heißen Spielplatz inmitten schwitzender Kinder und Eltern. Und ja, ich werde auch in knapp 2 Wochen meine ersten Lebkuchen kaufen, wenn sie denn endlich ins Regal kommen, egal wie warm es da noch sein wird (die sind aber auch spät dran, dieses Jahr!).
Nur die Dame mit Kopftuch auf der Nachbarbank, die könnte ich tatsächlich mit meinem Weihnachtskram im Hochsommer latent verstört haben. Vielleicht hätte ich ihr erklären sollen, dass sich Stampin‘ Up! Demonstratorinnen prinzipiell jenseits der Saisons bewegen und nicht etwa die christlichen Festlichkeiten völlig aus dem Ruder gelaufen sind.
Weil ich aber sicherlich nicht die einzige bin, die gerne frühzeitig mit ihrer Weihnachtsdeko und -post anfängt, habe ich nicht nur so daher gestempelt, sondern habe kleine Anhänger fertig gemacht, die mitsamt der Herbst-/Winterkataloge morgen auf die Reise gehen. Das gut katholische Saarland hatte ja heute Feiertag, weswegen sie nicht heute schon rausgingen.
Deswegen… und nicht etwa weil in meinem Kopf aus mir gänzlich unerfindlichen Gründen vier mal acht vierzig ergab und ich beim Eintüten feststellen durfte, dass von den letzten 40 Umschlägen, die ich mit auf den Spielplatz geschleppt hatte, dubioserweise 8 leer blieben. Wie oft ich auch gezählt habe, es fehlten 8 Kataloge! Ich kann euch sagen, bis ich endlich geschnallt hatte, dass 4 Pakete à 8 Kataloge definitiv nie und nimmer nicht keine 40 Umschläge befüllen können, lag Herr T. innerlich schon vor Lachen brüllend auf dem Boden und selbst das Mini-T. warf seiner Mutter mitleidige Blicke zu.
Da war er wieder der Grund, warum ich Mathe keine Sekunde zu früh abwählen musste durfte…
Wie dem auch sei, Nachschub ist schon geordert, Umschläge beschriftet und frankiert, also selbst die paar wenigen, die morgen wegen höherer Gewalt *hüstel* noch nicht auf die Reise gehen können, werden ihr Exemplar in den nächsten Tagen im Briefkasten vorfinden. Und falls nicht: bitte einfach melden! Nachdem beim letzten Katalogversand nämlich von allen schön säuberlich in gelben Postkisten sortierten und zeitgleich abgegebenen Umschlägen summasummarum 10 % weder an- noch zurückkamen und der Verbleib natürlich auch nicht nachverfolgt werden konnte, stehe ich mit unserer Postfiliale noch fester auf Kriegsfuß als ich das eh schon immer tat.
Bye
Nadine
BlogHop Inspiration & Art: ausgefuchst
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
gestern durfte ich wieder einmal mehr feststellen: Bloghops sind wie Weihnachten! Wochenlang weiß man Bescheid, dass sie ins Haus stehen, man freut sich darauf, hat zig Ideen im Kopf, die man umsetzen möchte und dann…ja dann blinzelt man einmal und schwupps sind sie da! Völlig überraschend. Ganz ohne Ankündigung. Einfach so. Da. Und dann hat man nichts fertig.
An sich kein Thema, schließlich hat man ja noch einen kompletten Tag, um was zu reißen. Wäre da nicht Murphy mit seinem Gesetz!
Folglich kommt hier noch was dazwischen und da noch was und dann ist es plötzlich 21:15 Uhr, das Kind dreht statt zu schlafen völlig am Rad. Jede noch so kleine Körperkontaktunterbrechung geht mit infernalischem Geschrei einher, Mutter dreht inzwischen nicht minder am Rad und würde am liebsten selbst mit apokalyptischer Zweitstimme ins Geschrei einsteigen, denn a) geht ihr das Rumgehampel und Geplärre unermesslich auf den Kranz, denn kein Kind der Welt auch nicht das Mini-T, muss augenblicklich sterben, wenn der Papa statt der Mama Händchen hält und b) hat sie im Laufe des Tages festgestellt, dass sie 3/4 des für das geplante Projekt benötigten Materials nicht bestellt hat, es somit nicht umsetzbar ist, aber weder der Geduldsfaden noch die Müdigkeit eine Nachtschicht ermöglichen.
Und dann braucht man sie:
Die Auszeit!
Das Thema unseres heutigen Bloghops ist die Produktreihe Ausgefuchst, die ihr im Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016/2017 auf Seite 56-57 finden könnt.
Hierzu gehören einmal das Stempelset Foxy Friends, die Elementstanze Fuchs, Designerpapier im Block, Geschenkband in Schiefergrau und das Farbkartonset mit drei schicken Farben.
Da ich ja nun aber 3 von 5 Teilen vergessen habe zu bestellen, hatte sich der Plan erübrigt, einen Schaukasten zu gestalten und so kommt mir die Auszeit bestehend aus einem Tee und einem Snickers fast schon gelegen. Naja, fast. Denn eigentlich läge ich lieber schlummernd im Bett als mich um die Zeit noch an einem Tee und Schokolade festzuhalten, denn inzwischen ist es 23:10 Uhr und mir fallen die Augen zu. Immerhin befindet sich mein Blutdruck so langsam wieder im Normbereich. Denn entweder haben sich die beiden Männer gegenseitig erschlagen oder der große Mann hat es doch irgendwie hinbekommen, den kleinen Mann zum Schlafen zu bewegen, zumindest ist im Obergeschoss und damit einhergehend ebenso im Untergeschoss Ruhe eingekehrt.
Wie ich aus diversen Spielplatzgesprächen weiß, feuert nicht nur das Mini-T. seine temper tantrums ab, sondern auch die restliche Sandkastenbagage treibt ihre Mütter mitunter an den Rande der Verzweiflung. Wenn nun mir Tee und Schoki hilft, wird das bei anderen auch so sein, also habe ich mich dran gesetzt, beides nett zu verpacken. Zugegeben, Chardonnay würde den Zweck wohl auch erfüllen, aber der sifft so unschön durch den Kaffeefilter.
Kaffeefilter Treat bag
In eben solch einem Kaffeefilter habe ich nämlich genug Tee reingefüllt, dass es für ein Tässchen auf dem Spielplatz reicht. Kaffee geht selbstredend auch. Und das heiße Wasser, das liefert einfach die Thermoskanne oder eine der komplett ausgestatteten Fläschchen-Mütter.
Snickers To Go
Den Snickers habe ich standesgemäß in einer Box mit drüber gestülptem Deckel verpackt. Denn spätestens wenn der Riegel gegessen ist, wird mindestens eins der Kinder die Box zweckentfremden und Steine drin sammeln, oder Käfer….da schadet es nichts, sie wieder zumachen zu können. Wie man man mit dem Simply Scored Falzbrett total schnell und ohne groß zu messen perfekt passende Deckel zu seinen Boxen fertigen kann, habe ich euch hier in einem neuen Video aufgezeichnet.
Anschließend habe ich das Ganze mit zwei Tierchen aus der Elementstanze Fuchs dekoriert. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, zwar ist die Stanze auf Füchse ausgelegt, aber mit ein bisschen Rumgespiele ist es erstaunlich, wie viele verschiedene Tierchen man damit gestalten kann. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich mal versuchen, alles zusammen zu tragen, was mir dazu einfällt.
Für’s erste aber mal schnell die Übersicht des Materials, das ich für die zwei Projektchen benutzt habe:
Nicht zu vergessen noch die handelsübliche weiße Kaffeefiltertüte.
Im weiteren Verlauf werde ich mal drüber nachdenken, wie sich der Chardonnay unauffällig auf den Spielplatz schmuggeln ließe. Denn so sehr sich manch Mama vermutlich über die gerade gezeigte Auszeit freuen wird, wenn ich mit Chardonnay ankomme, werden sich jenseits des Sandkastensrandes definitiv urplötzlich viele, sehr viele neue beste Freundinnen auftun.
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Bloghop Mädels und während dieser Beitrag online geht, liege ich hoffentlich noch selig und ganz ohne Drama und Gezeter in meinem Bett.
Bye
Nadine
Inspiration & Art Blog Hop:
- Claudia Becht
- Nadine Köller
- Kerstin Kreis
- Jennifer Pauli – muss kurzfristig aussetzen
- Nadine Teiner
- Melanie Vogel
- Kim Westerhoven
Der Dackel Waldemar im Wald der Worte
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
still ist es mal wieder hier auf dem Blog. Schieben wir es einfach auf das berühmt berüchtigte Sommerloch und nicht etwa auf die Tatsache, dass ich Dreiviertel meiner aktuellen Lebenszeit auf dem heimischen Spielplatz verbringe und 90 % davon alternativ mein Dackel Waldemar und ich wir zwei, wohnen in Regenbogengasse drei oder Aramsamsam, Aramsamsam, oh gulli gulli gulli Ramsamsam vor mich hersumme.
Ja, die Stilldemenz hat eine neue Eskalationsstufe erreicht, nämlich die der Kinderliedapathie. Während ich langsam aber sicher den einzelnen Synapsen beim Sterben zuschaue und apathisch Ohrwürmer vor mich hinträller, hat Mini-T. den Spaß des Lebens. Das freut zwar das Mutterherz aber die Hirnsubstanz geht langsam aber sicher flöten. Wer braucht auch schon gesunde, aktive Hirnwindungen? Wie weit man gänzlich ohne kommen kann, machen ja aktuell sowohl vereinzelte Präsidenten in Nordafrika als auch Präsidentschaftsanwärter in Übersee beängstigend deutlich.
♪♫ Und wenn wir abends unsere Runde drehen, dann kann man Dackelbeine wackeln sehen. Mein Dackel Waldemar und ich wir zwei…♫♪
Wenn aber schon der Basteltisch seit Tagen, ach was Wochen, gefühlt Jahren brach liegt, möchte ich euch wenigstens nicht vorenthalten, dass es auschließlich im August, also quasi ab sofort, ein wunderbares tolles Stempel- & Stanzenset für die Big Shot gibt:
Das Stempel & Stanzenset ist sowohl als Produktpaket erhältlich als auch einzeln. Wer also z.B. nur stempeln möchte aber keine Big Shot besitzt, kann sich gerne auch nur das Stempelset bestellen, wer nur die Thinlits haben möchte, bekommt diese auch ohne Stempelset. Aber mal ehrlich, wer noch keine Big Shot besitzt kann (sollte?) dies auch gerne als Anlass nehmen, sich eine zuzulegen, denn das Teil ist einfach Gold wert und ja ich bin bekennender Stanzformenfetischist!
Mal schauen, ob ich es die Tage mal schaffe, den Dackel Waldemar durch den Wald der Worte laufen zu lassen, und sei es nur auf Papier.
Der Stampin‘ Up! Herbst-/Winterzusatzkatalog
Ja, ihr lest richtig. Kaum ist August, schon machen wir uns über Weihnachten Gedanken. Das ist das „Leid“ einer Stampin‘ Up! Demonstratorin, wir arbeiten immer Saison-verkehrt. Während alle anderen in der Sonne brutzeln und im Bikini ihre Cocktails schlürfen, tun wir das zwar auch, stempeln dabei aber Tannenzapfen, kurbeln Schneekristalle aus und colorieren Elche mit Schal und Mütze. Dafür sitzen wir aber im Dezember in UGGs, Schal und Handschuhen unterm Weihnachtsbaum und stempeln Blümchen, Schmetterlinge und Frühlingserwachen. Verrückt!
Der Grund ist recht simpel: Pünktlich vier Wochen vor Start eines neuen Kataloges können wir Demonstratoren nämlich schon das Angebot durchstöbern und auch schon Produkte vorordern und uns somit auf den bevorstehenden Ansturm vorbereiten. Wer will da schon warten, bis die Jahreszeit zu den Produkten passt? Da wird schon mal mit Glühwein in der Hand eine Strandlandschaft gebastelt oder auch bei 30 Grad im Schatten ein Schneetreiben.
Mag dem ein oder anderen abstrus vorkommen, ich finde es super, zu den ersten gehören zu dürfen, die die neuen Produkte in den Händen halten und ausprobieren können. Nur einer der vielen Vorteile, selbst Demo zu werden. Es ist einfach zu schön! Im übrigen kannst du das auch, sprich mich einfach drauf an, wenn es dich interessiert. Ich stehe gerne mit Rat und Tat zur Seite und freue mich auch immer sehr über Teamzuwachs.
Aber zurück zum Zusatzkatalog, allen Kunden, die in den letzten 6 Monaten bei mir bestellt haben, schicke ich den Katalog automatisch zu. Sollte es bei dir schon länger her sein oder du noch nie etwas bestellt haben solltest, dennoch in den Genuss eines Printexemplares kommen möchtest, trage dich bitte hier in das Formular ein, ich melde mich dann umgehend bei dir und schicke dir den Katalog zu, sobald sie bei mir eingetroffen sind.
Sollte ich mich nicht innerhalb von 2 Tagen gemeldet haben, schreib mich bitte einfach nochmal über das Kontaktformular an. Es ist zwar äußerst selten, aber manchmal werden aus unerfindlichen Gründen die Einträge ins Bestellformular nicht übermittelt.
Soweit meinerseits von heute. Ich freue mich total auf die anstehende Weihnachtssaison (nicht zuletzt wegen der Lebkuchen, die an sich seit gestern in den Regalen stehen müssten…) und ich hoffe inständig, dass ich es diesmal schaffe, deutlich mehr Ideen umzusetzen und zu zeigen, als es im letzten Jahr der Fall war, denn soviel kann ich schon mal vorab verraten, der Winterkatalog ist der Hammer und ich weiß gar nicht, womit ich zuerst anfangen soll!
Bye
Nadine
Die Krux mit der Zeit
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
die Krux mit der Zeit ist ja, dass man entweder zu viel davon hat und man sie nicht mehr tot geschlagen bekommt, oder man aber zu wenig hat und ihr konstant hinterher rennt.
Nun sind Kinder ja per se schon kleine Zauberkünstler (können machen, dass Luft stinkt und weisse Wände sich in Tarnoptik kleiden etc.), dass sie es allerdings schaffen, dass man zeitgleich zu viel und zu wenig Zeit hat, übersteigt mein geistiges Fassungsvermögen!
Seit einem guten Jahr haben wir ja nun schon zauberhafte Verstärkung im Hause T. in Form des Mini-T.s. Es ist sicherlich kein Zufall, dass ich seit ziemlich genau dem gleichen Zeitraum das Gefühl habe, der Zeit nur noch hinterher zu rennen. Steuererklärung? Herrjeh, dafür müsste man mal Buchhaltung machen. Gartenarbeit? Ja, wäre nett, nur rupft es sich so schlecht wenn man alle 4 Sekunden alternativ Grünzeug, Asche, Kanickelkot oder Eiben/Kirschlorbeekügelchen aus einem scheinbar wahllos alles inhalierendem Mund friemeln muss. Und ja, ich weiß das Zeug ist giftig, das interessiert Mini-T. nur nicht im Ansatz!
„Dann muss er halt in den Laufstall“ hör ich die Frau auf dem Spielplatz sagen. Wissen Sie, Frau der simplen Lösungswege, dieses Kind hat die Willenskraft der gesammelten Isländischen Elf, den Ehrgeiz eines entzügigen Junkies auf der Suche nach Crack und die Kraft eines grün werdenden Bruce Banners. Wenn er aus dem Laufstall raus möchte, steigt er aus und das in einer Geschwindigkeit, die für mein Fitnesslevel und Reaktionsvermögen nicht adäquat ist. Es sei denn, ich lege eine 4 Tonnen schwere Betonplatte oben drauf, was in Deutschland, und da bin ich mir recht sicher, auch bei Einjährigen den Tatbestand der Freiheitsberaubung erfüllt. Aber selbst dann würde er einen Weg finden, in unter 2 Sekunden die Gitterstäbe durchzunagen oder sich durch den Boden zu graben!
Es nützt also alles nichts. Ich kann ihn keine Sekunde aus den Augen lassen, womit jegliche Form von „ich krieg was geschafft“ im Keim erstickt wäre.
Und da wären wir auch schon beim oben genannten Zeit-Phänomen. Lassen Sie mal ein Kind den kompletten Tag nicht aus den Augen…sagen wir mal, es wacht um 8 Uhr auf. Duschen, anziehen, frühstücken alles in allem ca. 30 Minuten. An manchen Tagen noch einkaufen olé olé eine weitere Stunde um, an anderen Tagen aber kein einkaufen, da geht es direkt ans Bespaßungsprogramm…Tja, pünktlich um 11 Uhr ist man mit allen und ich meine wirklich mit ALLEN 1jährigen-Spielen, Liedern und Kitzelattacken durch!
Und dann wird es zäh.
Liebe „stay-at-home“-Mütter da draußen vor den Bildschirmen, wie um alles in der Welt bekommt ihr Regentage um, ohne spätestens um die Mittagszeit vor lauter Dutzidutzi und Gutschigu den Verstand zu verlieren? Ich werde noch bekloppt! Da liegt das ganze Haus voller Arbeit, die man nicht erledigen kann weil sich das Kind derweil sonst entweder vergiftet, verstümmelt oder ein Großschadensereignis produziert, raus gehen ist nicht weil es junge Hunde regnet und Matschhosen und Gummistiefel allenfalls kurzfristig ihren Dienst verrichten. Die daraus gewonnene indoor (Frei)zeit hat sich aber spätestens nach 3 Stunden erschöpft und ist dann nicht mehr totzuschlagen!
„Triff dich doch mit Freundinnen“ sagt die Frau vom Spielplatz. Ob deren Chefs von der Idee so begeistert sind, wenn ich kurz nach der Mittagspause mit Mini-T. ins Büro/Klassenzimmer/OP etc. stapfe, mich ausbreite und das Schnacken anfange?
Shoppen. Shoppen geht! Aber mal ehrlich, die Bude platzt jetzt schon aus allen Nähten und „stay-at-home-Mutter“ heißt nunmal auch „nur ein Gehalt“.
Die Frau vom Spielplatz hat sich inzwischen wem anders zugewandt. Offenbar war ich einfach zu undankbar für ihre Lösungsansätze.
Bye
Nadine
Inspiration & Art Blog Hop: Produktpaket Bannereien
Liebes Saarland und Rest vonne Welt,
ein besonderes Merkmal von Stampin‘ Up! sind die perfekt aufeinander abgestimmten Produkte. Hat man ein bestimmtes Stempelset zu dem man eine Stanzform benötigt, muss man oftmals nicht lange suchen und Trilliarden Hersteller abklappern, sondern blättert einmal im Katalog nach hinten und wird in aller Regel ziemlich schnell feststellen, dass die überwiegende Mehrzahl der verfügbaren Stanzformen genau auf die Stempelsets im Katalog ausgelegt sind. Nicht nur, dass das unglaublich viel Spaß beim Werkeln macht, es spart auch jede Menge Zeit und Nerven.
Und auch im Geldbeutel ist Sparen ein Thema, denn einige dieser Kombinationartikel gibt es im praktischen Paket mit 10 % Rabatt. Besser kann man gar nicht anfangen.
Eins dieser tollen Produktpakete wollen wir euch im heutigen Blog Hop zeigen und zwar das Sparpaket von Seite 79 des Jahreskataloges 2016/17: Stempelset Bannereien & Framelits Formen Bunter Banner Mix.
Nachtrag: Wer lesen kann und so… Wir haben zwei Produktpakete mit Banner im Katalog. Dieses, was ich euch hier gerade zeige und das Set Bannerweise Grüße, das aus Stempelset und Handstanze besteht. Tja, was soll ich sagen, Banner sind Banner und da hab ich doch prompt zum falschen gegriffen, der Big Shot Fetisch lässt grüßen, immerhin war ich nicht allein, der lieben Kerstin ging es genau so…wundert euch also nicht, warum bei den anderen Kolleginnen, was anderes zu sehen ist, der Schnitzer liegt bei mir 😀
Ich habe mich zugegebenermaßen ziemlich schnell in das Paket verliebt, zumal es noch zig andere Stempelsets im Katalog gibt, mit denen man die Stanzformen kombinieren kann, mal ganz davon abgesehen, dass man nie genug Banner haben kann.
Da wir auch in diesem Sommer auf diversen Hochzeiten unterwegs waren/noch sein werden, habe ich mich diesmal statt einer Karte für ein Geschenkekistchen entscheiden.
Die meisten Hochzeitspaare, die wir so kennen, wohnen bereits seit geraumer Zeit zusammen und benötigen wahrlich alles, nur nicht das 4. Kaffeeservice, die 10. Vase und die 17. Handtuchgarnitur, dafür aber neue Zäune, Rasenmäher, Terrassensteine oder sonstiges, das als Hochzeitsgeschenk für einen alleine entweder unerschwinglich ist oder aber für den Anlass eher völlig ungeeignet ist.
Der Trend geht also immer häufiger zum Geldgeschenk oder Gutschein.
Nun kann man natürlich so einen Gutschein oder Geldschein auch einfach in einen Umschlag stecken. Muss man aber nicht! Es sieht einfach wesentlich schöner und liebevoller aus, wenn auch das Drumherum was hermacht und das doch eher „lieblose“ Geschenk optisch schön präsentiert wird.
Und genau dazu habe ich diese Schachtel gebastelt:
Damit die Schachtel etwas stabiler ist als die üblichen Boxen, habe ich mich für eine Variante mit breitem, verstärkten Rand entschieden. Man findet diese Art Schachtel auch unter dem Namen „Schattenbox“ oder „Shadow Box“.
Ohne die Hülle/Banderole kann man sie z.B. auch als Bild an die Wand hängen, wenn man noch ein schönes Foto, liebe Wünsche oder sonstige Deko drin verarbeitet. Alternativ kann man natürlich auch einen Aufstellfuss hinten dran machen und auf eine Kommode oder den Schreibtisch stellen. Variationen gibt es hier unendlich.
Ich habe mich aber für die Variante mit Hülle entschieden so dass man die Box nett befüllen und anschließend mit der Hülle verschließe kann.
Und wie wird das Ganze nun gemacht?
Anleitung zur Schattenbox
Für die visuellen unter euch, habe ich die Anleitung bei youTube hochgeladen:
Hier aber auch die „oldschool“ bebilderte Text-Anleitung.
Ich starte mit einem quadratischen Blatt, was in meinem Fall 21 x 21 cm groß ist.
Dieses falze ich an allen 4 Seiten 4 mal und zwar jeweils mit einem Abstand von einem halben Inch. Wieso Inch? Aus dem einfachen Grund, dass ich zu faul bin, unter meinen Tisch zu krabbeln und den Zentimeteraufsatz für das Falzbrett aus dem Regal zu zerren. Das Stampin‘ Up! Falzbrett ist nämlich ein super tolles Gerät, ohne den Aufsatz aber in Inchangaben. Da es mir aber schnurzpieps ist, ob der Rand nun 1 cm breit ist oder 1/2″, siegte die Faulheit und ich hab mal wieder mit Inch gearbeitet.

Also, wie gesagt, ich falze alle 4 Seiten jeweils bei 1/2″, bei 1″, bei 1 1/2″ und bei 2″. An zwei gegenüberliegenden Seiten ziehe ich jeweils noch eine fünfte Falz im gleichen Abstand wie die 4 ersten, allerdings darf diese Falz maximal bis zur zweiten Querrillen gezogen werden und keinesfalls drüber hinweg, da man sonst später die hässliche Rille auf dem Rahmen sieht.
An dem 4 Ecken ist durch das Falzen jetzt ein „Schachbrett“ entstanden. Diese 4×4 Kästchen schneide ich weg. So dass der Rohling jetzt so aussieht:
Jetzt kommt ein etwas kniffliger Part. An den zwei gegenüberliegenden Seiten wo ich die zusätzliche 5. Falz gesetzt habe, schneide ich im ersten und im dritten Kästchen von der Ecke bis zur Falz schräg durch das Kästchen und entferne das zweite Quadrat mit den beiden „Flügelchen“. Das ist ein bisschen Gefriemel aber notwendig, um nachher die schönen Schrägen auf dem Rahmen zu haben.

Das wiederhole ich an den beiden Seiten jeweils rechts und links und dann sieht die Form so aus:

Falls ihr es nicht bereits getan habt, geht es jetzt ans Falten. Ich knicke alle Falzlinien um und gehe nochmal ordentlich mit dem Falzbein drüber, damit es schön sauber aussieht und auch gut hält.
Achtet beim Falten bitte immer drauf, das Papier richtig rum zu knicken. Und zwar immer mit dem Hubbel nach innen und der Furche nach außen. Durch das Falzen wird das Papier nämlich auf der Hubbelseite gestaucht und in der Furche gedehnt. Motorradfahrer kennen das Phänomen: die Außenkurve ist immer länger als die Innenkurve, so verhält sich das Papier beim Falten auch: außen wird mehr Platz benötigt, also kommt die Furche dorthin. Faltet ihr es anders rum, schafft sich das Papier selbst den Platz und platzt an der gestauchten Kante einfach auf bzw. reißt ein.
Jetzt wäre auch der Moment, in dem man das Designerpapier in die Mitte kleben sollte, das hab ich aber beim Fotos schießen vergessen. Es ist aber wesentlich leichter das jetzt VORM Verkleben der Ränder zu tun als es im Nachhinein reinfriemeln zu müssen.

Dann geht es ans kleben. Ich fange mit der Seite an, an der die Ausparungen ausgeschnitten sind und bringe den Kleber an dem äußersten „Streifen“ an.
Dann klappe ich den Streifen um und drücke ihn fest.
Damit der Rahmen aber danach nicht flachgedrückt ist, sondern sich wieder gut aufrichtet, klapp ich das Ganze nochmal hoch und ziehe die restlichen Falzlinien noch einmal nach. Danach lässt sich der Ramen sehr gut aufstellen und hält auch.
Das gleiche mache ich an der gegenüberliegenden Seite und dann geht es erst an die Seiten, die keine Schräge haben.
Die klebe ich nach dem gleichen Prinzip, muss aber darauf achten, dass die Seiten UNTER die Schrägen eingefädelt sind, bevor ich endgültig klebe.
Das geht auch am besten indem man das Ganze flach drückt und unter die Schrägen schiebt. Da hier aber ein bisschen Widerstand ist, ist es am einfachsten am äußeren Rand auf die Falzlinie einen Miniklebepunkt zu setzen und den beim Aufklappen unter der Schräge festzudrücken.
Und so entstehen dann diese schönen angeschrägten Ecken in 3D.
Die Anleitung zur Banderole erspare ich uns jetzt, die ist ja wirklich nicht kompliziert umzusetzen und kann sowieso nach Geschmack dekoriert werden. Falls ihr dazu aber noch Fragen habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder mailt mich an.
Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den Kolleginnen:
- Claudia Becht
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Nadine Köller: setzt diesmal aus
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Melanie Vogel
-
Kim Westerhoven
Bye
Nadine
































