Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest gehabt zu haben!? Wir haben die Feiertage im Hause T. soweit heil überstanden, wenn auch die stille Nacht bei uns alles andere als still war. Zahnen, Bauchweh, Pups quer oder was auch immer das akute Leid eines Säuglings sein mag, kennt einfach keinen Feiertagskalender und dann kann auch die heiligste aller Nächte schon mal um 1:22 Uhr vorbei sein…oh du fröhliche.

Dementsprechend müde fielen auch die Ankuft des Herrn und der Verwandtschaft aus und da zum ersten Mal ein Mensch schmerzlichste fehlte, dafür aber ein winzig anderer erstmals dabei war, war das Ganze für mich alles in allem  eher eine sportliche Achterbahn der Emotionen.

Aber inzwischen bin ich wieder eingenordet, der Allmächtige sowie die Verwandtschaft sind wieder nach Hause entsandt und somit kehrt so langsam auch wieder der Alltag hier ein.

Das Ende des Jahres werde ich wohl mitsamt Nachwuchs gepflegt verschlafen und wenn ich ganz ehrlich bin, hoffe ich ein klein wenig auf strömenden Regen, damit sich diese völlig überflüssige Nachbarschafts-Böllerei in Grenzen hält.

Nennt mich Silvester-Grinch, aber ich habe noch nie verstanden, warum man ganze Monatsgehälter in die Luft jagen muss, nur damit die Notaufnahme angekokelte Suffköppe behandeln muss.

Ich plädiere ja dafür, dass jeder, der Geld für Böllerei über hat, das in nen Fond für die Stadt einzahlen soll, damit die am Ende des Jahres ein ordentliches Budget hat, um ein großes, professionelles Feuerwerk an einem zentralen Ort zu veranstalten, von dem jeder was hat und wo sicher gestellt ist, dass Onkel Heinz sich nicht mit 3 Promill auf allen Vieren die leere Bierflasche in die Arschbackenhosentasche steckt damit Schwager Karl-Otto von dort aus die vierfach fehlgezündete Rakete Marke polnischer Eigenbau doch noch in die Luft jagen kann. Deppendoomsday sozusagen.

Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass mich einige Anfragen erreicht haben, mit der Bitte um eine Anleitung für die Strampler Cupcakes. Die möchte ich euch natürlich nicht verwehren.

Für zwei Cupcakes benötigt ihr zwei Strampler und ein Paar Babysöckchen.

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Den Strampler faltet ihr dann längs zusammen, dass möglichst die Arme komplett eingewickelt sind und ihr nach außen eine gerade Linie habt.

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Einen Socken legt ihr dann auf den Strampler drauf, dass nur die Spitze ein wenig rüberragt.

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Und dann heißt es Aufrollen.

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Am Ende ragt auf der rechten und linken Seite das Söckchen etwas raus. Das Bündchen kann man dann einfach wie beim Socken Zusammenlegen umschlagen, damit wird der aufgewickelte Body dann gehalten.

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Das wiederholt ihr mit dem zweiten auch noch und setzt die Cupcakes in schöne Förmchen.

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In der Box habe ich dann noch eine kleine Halterung gefertigt, die so aussah:

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Die Halbkreise an den Rändern entstanden dadurch, dass ich sie umklappen musste beim Stanzen und die Stanzer nicht weit genug reinragte, so dass der Rand mitgestanzt wurde. Aber das tut dem Ganzen kein Abbrich, man sieht die Ränder ja eh nicht, wenn sie erst mal in der Kiste stecken.

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So kullern die Cupcakes beim Transport auch nicht hin und her und wenn man sich die Mühe macht, eine Box mit Sichtfenster zu fertigen, sieht es einfach schöner aus.

Ich hoffe, das war verständlich erklärt, bei Fragen meldet euch einfach am besten in den Kommentaren, denn wenn ihr eine Frage habt, haben andere Leser sie vermutlich auch 🙂

Bye

Nadine

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