Archiv für Stampin‘ Up!

Auflösung Jubiläumsgewinnspiel 5 Jahre Puenktchenstempel

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

erstmal möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich für alle lieben Kommentare, Anregungen und Vorschläge bedanken.

Kommentare sind einfach das Salz in der Bloggersuppe und es macht wesentlich mehr Spaß, nicht nur ins Blaue hinein zu schreiben, sondern auch Feedback zu bekommen. Über die ein oder andere Anregung werde ich mir sicher nochmal Gedanken machen und freue mich natürlich auch in Zukunft über regen Austausch.

Zum vielseits gewünschten Buch ist es nicht so, dass mir das nicht schon das ein oder andere mal durch den Kopf gegangen wäre. Ich habe nur bisher nicht die leiseste Ahnung, wie man so ein Projekt ans Rollen bringen könnte, insofern ist es bisher noch eher ein warmer Gedanke als ein konkretes Vorhaben, aber falls da draußen jemand einen heißen Draht ins Verlagswesen hat, ich wäre per se nicht abgeneigt…

Dann wurden auch vermehrt Anleitungen gewünscht. So sehr ich diesen Wunsch auch nachvollziehen kann, so ist das doch ein Service, den ich nur sehr eingeschränkt auf dem Blog anbieten werde. Der Grund dafür ist, dass es a) sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, b) es mir lieber ist, wenn ihr in meine Workshops kommt und ich euch selbst anleiten kann und c) ausnahmslos alle Anleitungen, die ich in den 5 Jahren hier gepostet habe, wenige Stunden später ohne jeglichen Verweis auf mich oder den Blog mit entferntem Wasserzeichen bei Pinterest und Co. rumgereicht wurden. Ich weiß, das Netz lebt von geteilten Inhalten, aber wenn man beim Hochladen schon weiß, dass man es in wenigen Minuten in geklauter Form woanders wiederfindet, macht das nicht unbedingt Lust auf mehr, von daher: schaut demnächst mal in meinen Kalender, dort wird sich in der nächsten Zeit wieder vermehrt was tun, und auch für die weiter entfernten, wird gesorgt werden, so dass ihr doch zu euren Anleitungen kommt. Lasst euch einfach überraschen.

Was ich euch aber jetzt schon zusichern kann, ist dass es in Zukunft einen komplett überarbeiteten Newsletter geben wird, bei dem es auch Anleitungen und Onlinekurse geben wird. Da ich mich dazu aber erst noch tiefer in die Technik reinarbeiten muss, damit das so ablaufen kann, wie ich es mir wünsche, werde ich euch vorerst noch ein wenig vertrösten müssen. Aber gut Ding will ja Weile haben…

Auflösung Jubiläumsgewinnspiel 5 Jahre Puenktchenstempel

Aber kommen wir zu dem spannenden Teil dieses Beitrages. Zur Feier des Tages hatte ich euch ein kleines Gewinnspiel versprochen:

5 Jahre SU puenktchenstempel.de

Auch wenn ich nicht jeden einzelnen Kommentar beantwortet habe (zumindest jede Mail müsste inzwischen beantwortet sein) so habe ich doch jeden einzelnen gelesen und mich sehr darüber gefreut! Alle Kommentare und Shares habe ich am Ende zusammengerechnet und den Zufallsgenerator entscheiden lassen.

Drumrolls….

Gewonnen hat somit Kommentar Nummer 20:

Mein herzlicher Glückwunsch geht also an Tamara! Deinen Gutschein bekommst du in den nächsten Tagen per Email zugeschickt. Ich hoffe, ich kann dir damit eine Freude machen!

Allen anderen Teilnehmern danke ich nochmal von Herzen für eure Rückmeldungen und vielleicht ist der ein oder andere stille Leser ja auch auf den Geschmack gekommen und hinterlässt auch mal einen Kommentar, wenn es kein Gewinnspiel gibt. Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen!

Einen schönen Restsonntag wünsche ich euch und natürlich auch einen guten Start in die Woche.

Bis bald,

bye

Nadine

Jubiläumsgewinnspiel: 5 Jahre puenktchenstempel.de

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich kann es selbst kaum fassen, aber puenktchenstempel.de wird heute 5! Auf den Tag genau vor 5 Jahren, habe ich meinen ersten Blogbeitrag verfasst.

Wenn mir damals einer gesagt hätte, dass ich 5 Jahre später immer noch mit gleicher Motivation dabei bin, hätte ich vermutlich irrgläubig den Kopf geschüttelt. Und jetzt? Jetzt sind 5 Jahre rum und genau so ist es passiert: auch wenn das veränderte Leben drumherum es ein wenig schwieriger macht, in gleicher Intensität wie früher zu posten, so macht es mir doch nach wie vor noch den gleichen Spaß wie vor 5 Jahren.

Aber nicht nur der Blog hat Jubiläum, zeitgleich habe ich auch bei Stampin‘ Up! als Demonstratorin angefangen, was de facto der eigentliche Grund war, diesen Blog überhaupt ins Leben zu rufen. 

Aber auch das war eine Entscheidung, die ich bisher noch nicht eine Sekunde bereut habe. Wie es dazu kam, dass ich überhaupt Demonstratorin geworden bin, habe ich hier bereits vor längerer Zeit mal beschrieben, die Wortflut kann ich euch also guten Gewissens in diesem Beitrag ersparen.

Das sind nun also 5 Jahre her und in der Zeit hat sich so wahnsinnig viel getan, dass ich es tatsächlich nur schwer in Worte fassen könnte. Aber das Wichtigste ist tatsächlich: ich habe es nicht bereut und ich würde die Entscheidung jeder Zeit noch einmal genau so treffen, wie ich sie damals getroffen habe, denn es war rückblickend einer der besten, die ich überhaupt je getroffen habe, auch wenn das jetzt noch so abgedroschen klingen mag.

Es gehört natürlich schon jede Menge Durchhaltevermögen und Disziplin dazu, einen Blog und ein selbständiges Gewerbe über so viele Jahre zu pflegen, insofern klopfe ich mir jetzt einfach mal selbst auf die Schulter, das geschafft zu haben, aber ich weiß natürlich auch, dass all das nur möglich ist, weil ihr immer wieder zum Lesen, Fotos Kucken und Bestellungen Aufgeben hier vorbei schaut, zu Workshops, Parties oder auch nur zum Käffchen vorbei kommt und mich auf diesem Weg begleitet.

Und genau deswegen möchte ich mich bei euch bedanken und euch auch die Möglichkeit geben, den zukünftigen gemeinsamen Weg mit zu gestalten. 

Schreibt mir einfach, was ihr euch für die nächsten Jahre von mir wünscht,  was ihr sehen oder lesen möchtet, was euch gefällt oder auch nicht so gefällt, sei es hier auf dem Blog, bei Facebook, YouTube oder Instagram und helft mir, euch auch in Zukunft Inhalte zu liefern, die euch interessieren. 

Unter allen Kommentaren und Shares verlose ich als Jubiläumsdankeschön, einen Stampin‘ Up! Einkaufsgutschein im Wert von 100,00 €.

5 Jahre SU puenktchenstempel.de

Den Gewinner werde ich hier am 15.10.2017 bekannt geben und die Person natürlich auch auf dem mir zur Verfügung stehenden Weg kontaktieren.

Ich drücke euch alle Daumen und freue mich sehr auf die nächsten 5 Jahre mit euch,  Stampin‘ Up! und meiner bunten, kreativen und wirren alltäglichen Welt. 

Bye

Nadine

 

Paulines Teamtreffen September 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

vielleicht habt ihr es gestern und vorgestern bereits bei Facebook oder Instagram gesehen, ich hatte übers Wochenende zwei ganze Tage Freigang. Olé, olé!

Keine Arbeit, kein Haushalt, kein Mann, kein Kind. Und zwar nicht nur zwei Tage sondern auch noch eine komplette Nacht!! Eine ganze Nacht alleine im Hotel. Ohne Milch, ohne Windeln, ohne Schmatzen, Schnarchen, Zähneknirschen oder Rippentritte. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

Aber kennt ihr Karma? Diese miese kleine Kackbratze, die einem nichts, aber auch gar nichts vergönnt? Genau diese Karma sorgte nämlich spontan dafür, dass mir auch in meiner ersten Nacht alleine seit über zwei Jahren kein Schlaf vergönnt war. Nicht etwa, weil ich das Kind vermisste, wie mir ein Großteil der Teilnehmerinnen es vorhergesagt haben, nein, sondern durch winzig kleine elendige Bazillen, die sich in Hals und Nase breit machten und mir mal spontan derartige Halsschmerzen bescherten, dass ich alles in allem auch wieder nur 3 Stunden geschlafen habe. Hmpf!

Aber ich will nicht jammern, anderen fliegen gerade die Häuser um die Ohren oder säuft das komplette Hab und Gut ab, da ist so eine Erkältung doch das geringere Übel, egal wie sehr sie einen beutelt.

Auf Schloss Berge sollte das Teamtreffen diesmal stattfinden. Eine schöne Location mitten in einer gar nicht mal so kleinen Parkanlage, die standesgemäß natürlich auch gleich mehrere Brautpaare inklusive Hochzeitsgesellschaft angelockt hat. Was gleich mal dazu führte, dass mir einer der Gäste gar nicht mal so freundlich Aufträge erteilen wollte, was ich denn zu fotografieren hätte. Er war sichtlich irritiert, als ich ihm freundlich aber bestimmt zu verstehen gegeben habe, dass ich es lieber dabei belasse, das Event zu knipsen, für das ich angereist bin und er leider seine Handykamera bemühen muss, wenn er spezielle Motivwünsche hat.

Depp.

Mit einer Materialschlacht vom anderen Stern begrüßte uns Jenni recht herzlich und nach einem längeren Plausch und ein paar „Ehrungsrunden“ ging es dann auch schon kreativ weiter.

Natürlich nicht, ohne Steffi zu ihrem Wahnsinnsmeilenstein von einer Million Umsatz zu gratulieren. Halleluja, eine Million, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Eine Wahnsinnsleistung in so kurzer Zeit.

Der Kreativteil bestand daraus, dass tischeweise Themen gezogen wurden, die wir nach unserem persönlichen Geschmack umsetzen sollten. Da ich in einer Gruppe mit 40 Leuten unter Zeitdruck so kreativ bin, wie ein Stück Treibholz vor Rügen bei Windstärke Null, blieb ich mal wieder beim Fotografieren.

Dafür waren aber alle anderen sehr fleißig bei der Sache. Es wurden Themen wie Winter, Herbst, Weihnachten, spezielle Farbkombinationen, sowie Halloween und das Thema „lecker“ bedient.

Die Ergebnisse waren phänomenal. Das Wetter ließ uns leider etwas im Stich, so dass die Lichtverhältnisse zum „mal eben schnell“ fotografieren leider etwas ungünstig waren. Aber wir sind ja hier auch kein Hochglanzmagazin 🙂

Hunger mussten wir auch wieder nicht leiden. Ein standesgemäßes Buffet im herrschaftlichen Ambiente versüßte uns die Mittagspause.

 

Lecker war’s!

Satt und in Futternarkose wurden am Nachmittag die Thementische fertig gewerkelt und es sollte ein Gewinner gekürt werden. Ja denkste. Mach mal eine Applaus-Abstimmung, wenn bei jedem einzelnen Tisch, der Applaus genau gleich laut ausfällt. Da musste neutrale Fachkompetenz her.

Am Ende war man sich einig, sich nicht einig zu sein. Es gab kein besser oder schlechter. Die Tische waren einfach alle gleich toll und dann war es auch schon 18 Uhr. Schwupp, Tag 1 rum.

Also fast.

Ein Tag kann natürlich nicht ausklingen, ohne nochmal was gegessen zu haben. Man könnte ja nach Frühstück, zweitem Frühstück, Mittagsbuffet und Kuchenpause glatt noch Hunger haben!

Also ging es mit 40 Mann hoch in ein stylisches asiatisches Lokal, wo der Abend dann gemütlich bei nochmal viel zu viel Essen ausklang.

Dann kam die Nacht, in der mir wieder mal kein Schlaf vergönnt war und der zweite Tag des Teamtreffens brach an. Diesmal sogar mit Sonnenschein und natürlich auch wieder einer Kreativaufgabe für jedermann: ein Dezember-Album. Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und so hat man schon eine Vorlage, für den Fall, dass man seinen Dezember dokumentieren möchte.

D’Chefin selbst legte auch Hand an.

Wieder entstanden einzigartige Werke, was hat man auch anderes erwartet.

Ach, und hab ich erwähnt, dass man ja vielleicht nach der samstäglichen Fressorgie wieder Hunger haben könnte? Nur für den Fall gab es sicherheitshalber noch ein Brunchbuffet mit einer klitzekleinen Auswahl.

Kugelrund, immer noch mit Halsweh und halbkomatös war es dann auch schon für mich an der Zeit, mich zu verabschieden. Gelsenkirchen will und will ja einfach nicht näher ans Saarland ran rücken, so dass ich leider schon ein wenig früher aufbrechen musste, um den Mann und das mamaentzügige Kind bei den Schwiegereltern einzusammeln und zu einer halbwegs zivilen Zeit zu Hause anzukommen.

Natürlich nicht, ohne das obligatorische Gruppenbild.

Schee war’s und ich freu mich jetzt schon auf’s nächste Jahr. Nicht zuletzt, weil Gelsenkirchen dann voraussichtlich doch mal näher ans Saarland rückt, aber das erklär ich euch, wenn es soweit ist.

Wem das jetzt noch nicht genug Bildmaterial war, der kann sich gerne noch durch die Galerie klicken.

Zur Galerie

Bye

Nadine

Nur noch wenige Plätze frei beim Saartistic 2 Demotreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, liebe Stampin‘ Up! Kolleginnen,

zwischenzeitlich waren wir komplett ausgebucht, aber wie das Leben so spielt mussten ein paar wenige Damen leider ihre Teilnahme am Saartistic 2 Demotreffen wieder absagen.

Somit habt ihr, liebe Stampin‘ Up! KollegInnen ein letztes mal die Gelegenheit, euch noch einen der wenigen Plätze zu sichern bevor wir am 18.08.17 die Anmeldung schließen. Irgendwann müssen wir ja mit der endgültigen Planung anfangen, ob ausgebucht oder nicht 🙂

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf eurer zahlreiches Erscheinen und versprechen euch einen wunderbaren kreativen Tag.

Saartistic 2 - Jetzt anmelden

Bye

Nadine & Jenni

Einladung zum #Saartistic2 Demotreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

mit Freude kann ich verkünden, dass es uns gelungen ist, einen Termin für ein weiteres #saartistic2 Demotreffen in Homburg zu finden.

Am 16.9.2017 von 10-18 Uhr ist es wieder soweit: Es wird einen kompletten Tag lang gebastelt, gequatscht, gespeist und sich kreativ und geschäftlich ausgetauscht.

Wie beim letzten mal schon, ist das Treffen für aktive Stampin‘ Up! Demonstratoren und Jenni und ich freuen uns sehr auf euer zahlreiches Erscheinen.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich und alle weiteren Infos sowie das Anmeldeformular findest du hier:

Zur Saartistic 2 Anmeldung

 

Du bist keine Demonstratorin, möchtest aber dennoch mal an einem großen Kreativtreffen im Saarland teilnehmen? Dann schreib mich bitte an, wenn das Interesse groß genug ist, stelle ich gerne was auf die Beine.

Bye

Nadine

 

Stampin‘ Up! Handstanzen reparieren

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute zeige ich euch eine kurze Anleitung, wie ihr eure Stampin‘ Up! Handstanzen reparieren könnt, falls sie mal haken sollten oder sich so verkeilt haben, dass ihr sie nicht mehr auseinander bekommt.

Ab zum Video:

Ansonsten gibt es derzeit nicht so viel von der Puenktchenstempelfront zu berichten. Das Stempelreich liegt brach und wartet darauf, komplettsaniert zu werden. Da der heimische Garten aber das gleiche Schicksal teilt und das Wetter tatsächlich mal über längeren Zeitraum so ist, dass man das Problem angehen kann, verbringen wir derzeit jede freie Minute draußen in der grünen Hölle und versuchen wenigstens schon mal den Vorgarten so in den Griff zu bekommen, dass es den Nachbarn nicht mehr die Tränen in die Augen treibt.

Der Zustand hinterm Haus wird noch gepflegt verdrängt. Denn nachdem wir gefühlte 20000 Wegplatten entfernt haben, durften wir feststellen, dass unter den Platten nicht etwa Kies liegt, wie wir erwartet haben, sondern Sandstein. Sandstein, der 1937 vielleicht wirklich mal Kiesform hatte, aber nach 80 Jahren Druckbelastung unter den Platten wieder zu einem einzigen großen Sandsteinbrocken zusammengepresst wurden. Ein paar Jahre länger und wir hätten vielleicht Diamanten ernten können, aber wir waren ja ungeduldig.

Summasummarum, es ist gänzlich unmöglich, das Zeug einfach wegzuschippen, mit Erde aufzufüllen und Rasen drüber zu sähen. Wär ja auch zu schön gewesen. Nein, uns steht erstmal noch eine größere Meißel- oder Presslufthammeraktion bevor, ehe wir uns dran machen können, die Fläche zu ebnen, einzusähen und Mini-T. sein heißersehntes Klettergerüst hinzustellen. Also heißersehnt von mir, denn inzwischen bin ich auch gewillt, ihm einen kompletten Centerpark in den Garten zu bauen, wenn es dazu führt, dass ich mal 10 Minuten ungestört am Schreibtisch sitzen kann, ohne Hoppe hoppe Reiter, Trampolin, Hüpfburg oder Bungeeseil spielen zu müssen.

Kleiner Tipp meinerseits: Bekommt eure Kinder früh, denn der Bewegungsdrang eines 2jährigen und der Bewegungsdrang einer fast 40jährigen könnten über den Tag verteilt gegensätzlicher nicht sein…

In diesem Sinne verziehe ich mich jetzt wieder zurück an den Spaten.

Und das Bastelreich? Das muss aus Ermangelung an nächtlicher Heinzelmännchen wohl oder übel auf die nächste Regenzeit warten.

Bye

Nadine

 

Und schwupps ist ein Katalog-Jahr um

Liebes Saarland und Rest vonner Welt,

in nur wenigen Stunden ist es soweit und der funkelnagelneue Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2017/2018 geht an den Start.

Unfassbar, dass schon wieder ein ganzes Jahr rum ist! Ich habe gefühlt noch 100 Sachen aus dem „alten“ Katalog hier rumfliegen, die ich euch noch sooooo gerne zeigen wollte.
Tja, und dann war das Jahr rum. Schwupps, einfach so. Ohne Ankündigung. Einfach rum. Flupps, neuer Katalog da. Skandalös!

Gott sei Dank sind aber einige der Lieblingsteile übernommen worden, so dass die Hoffnung, euch doch noch das ein oder andere präsentieren zu können, bevor ich mich wieder ganz in den neuen Sachen verliere, noch nicht ganz gestorben ist.

Es gibt nämlich gute Nachrichten: die Eingewöhnung des Mini-T. in einer Kurzzeitbetreuung hat hervorragend geklappt. Das ist zwar immer noch kein Ersatz für einen Kitaplatz, lässt mich aber trotzdem jubeln. Denn selbst wenn ich ihn nur zwei mal die Woche für ca 2 Stunden da abgeben kann, sind das 4 Stunden, die ich tatsächlich ungestört in meinem Bastelreich verbringen kann.

Ok, sind wir realistisch, mit hinfahren, parken, zurückfahren bleiben vielleicht 3 Stunden. Abzüglich der „nur noch schnell die Waschmaschine füllen und Legos wegräumen“-Zeit 2 Stunden. Aber hey! Zwei Stunden kinderlos!!! Ein Traum. So schön, dass ich glatt die Zeit zum Netflixen und Füße hoch nutzen könnte…

Ups.

Naja, vielleicht doch lieber Bastelreich. Wenn das endlich mal seine Grundsanierung hinter sich hätte…

Die war in meinem Kopf nämlich tatsächlich so geplant, dass sie fertig ist, sobald der neue Katalog startet. Und…? Ja, ihr ratet richtig, da schoss das Leben dazwischen. Oder ne Pfälzer Bratwurst. Je nach Blickwinkel. Die hat es nämlich geschafft, meinen Magen derart in die Knie zu zwingen, dass es mich ganze drei Tage lang mehr oder minder völlig aus dem Leben geschossen hat und ich gänzlich dehydriert nicht mal mehr mit Speichelfaden im Mundwinkel auf der Couch rumvegetiert habe.

Nun gut, geben wir der Pfalz eine Chance, vielleicht war es doch ein Infekt, aber in Zukunft kaufe ich das Grillgut doch lieber wieder beim saarländischen Metzger des Vertrauens.

Wer nun denkt, „drei Tage sind Mist, sind aber halt nur drei Tage, das kann doch ein Konzept nicht so durcheinander bringen“, den muss ich leider dran erinnern, dass das Kind nun in eine Kurzzeitbetreuung geht.

Tadaaaaa, Grippaler Infekt!

Und zwar sowohl Mutter als auch Kind. Hat der Wicht mal gepflegt was angeschleppt!

Während allerdings der Zwerg lediglich zwei Tage jämmerlich mit Fieber in den Seilen hing, danach zwar noch latent quengelig aber alles in allem schon wieder passabel auf und über alles drüber kraxeln konnte, hat es mich gänzlich zerlegt.


Magendarm ging sozusagen nahtlos in Halsnasebronchien über und gönnte mir keinerlei Verschnaufpause.

Seit nunmehr zwei Wochen krieche ich also mehr oder minder wie ein Schatten meiner selbst durch die Gegend, versuche, das Kind nach Möglichkeit nicht durchgehend vorm Fernseher zu parken, das Haus nicht komplett verloddern zu lassen, und dabei irgendwie zu verdrängen, dass ich einfach nur ins Bett möchte. Das Bett im Schlafzimmer. Im Schlafzimmer unterm Dach. Bei 32 Grad Außentemperatur. Wüsste ich nicht noch zu gut, wie mistig es ist, würde ich jetzt glatt behaupten, im Strahl ko…. zu wollen. Aber nee, lass mal lieber.

Da war es also mein Dilemma. Kind in der Betreuung abwerfen, riskieren, dass er andere ansteckt, dafür aber paar Minuten Erholungsschlaf bekommen oder aber dem eigenen Motto „angeseuchte Kinder, Mütter und sonstige Herde gehören nach Hause“ treu bleiben und auf dem Sofa zur menschlichen Hüpfburg degradiert werden.

Ich habe mich für letzteres entschieden. War es richtig? Ja! War es schlau! Am Ar…!

Ich weiß nicht, ob sich mein Brustkorb jemals wieder erholt, denn wenn er nicht vom Husten durchgeschüttelt wird, kontrahieren ihn 11 kg Lebendgewicht unter triumphalen Hoppe Hoppe Reiter Gesängen.

Kurzum: ich möchte aus dem Leben scheiden. Zumindest kurzfristig. Bis der Infekt weg ist. Oder ein Lottogewinn mir Mini-T. eine Nanny beschert. Oder Karel Gott nicht mehr die Titelmelodie von Biene Maja singt. Hauptsache nicht mehr husten. Und besprungen werden. Und „In einem unbekannten Laaaaaand….“ wuaaaaah!!!!

Nunja. Das Leben ist manchmal eins der grausameren…

Wie dem auch sei. Was ich euch mit viel Text sagen wollte: morgen kommt der neue Katalog, leider aber wohl keine neues Immunsystem für mich. Habt also bitte ein wenig Nachsicht, wenn ich mit Mails beantworten hinterher hänge.

Erfahrungsgemäß machen aber die SU-Server bei Katalogstart gerne mal genau so die Grätsche wie mein Magen nach der Pfälzer Bratwurst, ärgert euch also bitte nicht, falls auch der Online Shop vorübergehend nicht ganz rund laufen sollte. Sicher ist auf jeden Fall, dass ihr eure Bestellungen bekommt. Vielleicht nicht direkt am Freitag oder Samstag, aber alles halb so wild, wir haben ja wieder ganze 12 Monate Zeit, bis der nächste Katalog übernimmt 🙂

Weil 233 Seiten neuer Katalog aber noch nicht genug sind, gibt es noch ein weiteres  Schmankerl für euch:


Wenn das kein Anreiz ist, eure Freundinnen zusammen zu trommeln und ein Stempel-Event zu organisieren, dann weiß ich auch nicht. Meldet euch gerne, ich habe noch ein paar Termine ab Mitte Juni frei.

Viren und Infekte habe ich bis dahin auch hoffentlich nicht mehr an Board.

In diesem Sinne,

Bye

Nadine

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 2

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

weiter geht es mit dem Bericht von OnStage Live in Amsterdam.

Ordentlich müde weil zu wenig geschlafen (ihr erinnert euch, Flugschneise und Kind in der Besucherritze), startete der Freitagmorgen dann gar nicht so früh, wie ursprünglich geplant. Ich war durchaus etwas froh, dass ich nicht die einzige war, die morgens nicht in Hektik verfallen wollte und es verzog, eher die ersten Minuten der Veranstaltung zu verpassen als auf’s Frühstück zu verzichten.

Das Programm am Vormittag war wieder gut gefüllt. Es gab mehrere Vorträge zu diversen Themen rund um Stampin‘ Up! und das Demo-Dasein, die teilweise von Leuten aus dem Office in USA gehalten wurden, teilweise aber auch, was ich besonders mag, von ganz „normalen“ Demonstratoren, die nicht im Hauptsitz arbeiten und somit ihren ganz eigenen Blickwinkel von Workshops und dem kreativen Alltag wiedergeben können. Sozusagen Erfahrungswerte direkt „von der Bastelfront“. So entsteht nämlich eine bunte Mischung aus Zahlen, Fakten, Anekdoten und Kreativität.

Ein weiterer Teil des Vormittagsprogramms waren die Ehrungen für besondere Leistungen.

Das Schöne daran Stampin‘ Up! Demonstrator zu sein, ist, dass man völlig frei entscheiden kann, auf welchem „Level“ man diese Tätigkeit betreibt. Man kann durchaus lediglich seinem Hobby nachgehen, ein wenig für sich selbst bestellen, ansonsten aber weder Workshops abhalten noch Teamaufbau betreiben wollen. Man kann aber genauso gut ambitioniert an die Sache rangehen und einen Neben- oder auch Vollzeitjob aus der Sache machen. Das ist jedem selbst überlassen. Je nachdem, wie viel oder wenig Aufwand man betreibt, kann man unterschiedliche Karriere-Stufen erreichen, die sogenannten Titel.

Das jetzt hier näher auszuführen würde aber heute Rahmen sprengen, bei Interesse bitte einfach anmailen oder einen Kommentar hinterlassen, ich gebe dann gerne nähere Informationen dazu.

Für heute ist nur interessant zu wissen, dass es diese Stufen gibt und dass Jeder Demonstrator, der einen besonderen Sprung auf diesen Karriere-Stufen macht,  seinen Moment of Fame auf der großen Bühne bekommt. Sei es als Dank für gute Teamführung, für einen Umsatzmeilenstein, einen Titelaufstieg oder aus welchen Gründen auch immer. Die Ehrungsrunde würdigt viele unterschiedlichen Punkte und das ist auch gut so.

Wer viel arbeitet, darf sich auch dafür feiern lassen.

Es wäre jetzt glatt gelogen, zu schreiben, dass es hierbei ausschließlich toll und grandios und weiß ich noch was zugeht. Denn genau wie in jedem anderen Betrieb (vor allem da, wo überwiegend Frauen arbeiten) gibt es auch unter Demonstratorinnen welche, die der anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen, aber alles in allem muss ich wirklich sagen, dass die Stimmung bei den Ehrungen immer super ist und es wirklich ergreifend ist, zu sehen, wie sehr sich die überwiegende Mehrheit mit jemandem freuen kann. Von Tränchen bis Standing Ovations alternativ auch Standing Ovations mit Tränchen war da schon alles mit bei. Das kannte ich vor Stampin‘ Up! Zeiten so noch nicht.

Zumindest in meiner alten Firma, über die ich mir das Studium finanziert habe, ist in 5 Jahren nie jemand aufgesprungen, um mich oder einen der Kollegen zu beglückwünschen, weil wir Tag für Tag durch vernünftige Arbeit verhindert haben, dass bei einem Autozulieferer das Band stillstand oder in einer Airline ein Gefahrgutalarm ausgelöst wurde. Auch hat mich noch kein Schuldirektor, Hoteldirektor oder sonst ein Vorgesetzter in den zillionen Jobs, die ich im Laufe der letzten 20 Jahre so hatte, freudig beglückwünscht während 900 Kollegen applaudierten. Es mag wenn man das so liest, befremdlich klingen, aber auch als eine, die keinen gesteigerten Wert drauf legt, derart im Mittelpunkt zu stehen, muss ich gestehen, dass es total Spaß macht und ungemein motiviert.

Am Nachmittag war es dann soweit, dass ich mein Produkt-Spotlight präsentieren durfte.

Gänseblümchen!

OnStage Gänseblümchen One Sheet Box puenktchenstempel

Die Anleitung für diese Box aus niegelnagelneuem Designerpapier werde ich sobald wie möglich noch posten.

Als ich den Karton mit dem Designerpapier erhielt musste ich so lachen! Man erkennt es auf dem Foto vielleicht nicht ganz so gut, aber seit fünf Jahren (!!) hatte ich genau dieses DSP in Form eines Oberteils im Schrank liegen. Fünf Jahre und noch nicht ein einziges mal angehabt.

Wenn das nun mal nicht der Moment war, dann weiß ich auch nicht. Danke Tanja nochmal für das Foto.

Da die vier verschiedenen Produkt Spotlights jeweils in Deutsch, Englisch und Französisch abgehalten wurden, fanden sie in abgetrennten Zeltchen statt, die in der großen Halle aufgestellt waren. Hier erkennt man eins im Hintergrund, das große blaue etwas.

So sah es von innen aus:

Durch den Vortrag habe ich mehr oder minder den kompletten Nachmittag in einem dieser 4 Zeltchen verbracht und kann euch gar nicht sagen, was noch außerhalb passierte, denn ich glaube, ich bin tatsächlich nicht ein einziges mal nennenswert rausgegangen.

Seht ihr diese olle Kamera überm Kopf? Die hätte mir ja fast noch einen peinlichen Moment beschert. Ich bin es ja so überhaupt nicht gewöhnt, im Sitzen zu präsentieren. Stellt man sich aber unter dieses Ding und versucht das Projekt oder die neuen Produkte so vor sich zu halten, dass die Kamera sie einfängt, erscheint auf der großen Leinwand oben drüber zumindest in meinem Fall vor allem eins: Brüste.

War ich froh, dass das Gänseblümchenoberteil kein Dekolleté hat!

Aber ich hab’s noch rechtzeitig gemerkt und mich artig hingesetzt. Soweit ich es beurteilen kann, lief die Präsentation ganz gut, zumindest ist niemand schreiend rausgelaufen oder hat gelangweilt die Augen verdreht. Insofern war ich zufrieden.

Außerhalb meines Zeltchens gab es auch wieder eine Leinwand für Photoshootings.

Und ich habe es wieder mal geschafft, auf keinem einzigen Gruppenfoto zu sein. Ich werd’s wohl nie lernen…

Samstags lag der Fokus überwiegend auf dem kreativen Teil und den Vorschau von neuen Produkten und Umsetzungsideen.

Ja, so sehr kann man sich über ein fliegendes Schweinchen freuen.

Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das Stempelset der Renner werden wird. Der komplette Saal war schockverliebt. Nicht zuletzt, weil Charlotte’s Präsentationen immer gigantisch sind, aber das Schweinchenstempelset ist auch einfach zu süß.

Projektideen über Projektideen wurden uns gezeigt. Ich bin gar nicht mehr hinterhergekommen, den Beamer abzufotografieren.

Und dann wurde es auch noch verwegen…

Nicht nur wurden wir Zeuge davon, was in Österreich passiert, wenn man zu lange an Staz-On schnüffelt….

es wurde auch noch romantisch. Was Kerle nicht alles versuchen, um sich vorm Stempeln zu drücken.

Da wird die Chefin schon mal mit einem dahingehauchten „Je t’aime“ und „küss mich mein Schatz“ aus dem Konzept gebracht.

Aber es nützte alles nichts, nachdem alle Sprachen abgehandelt waren, musste er doch ran der Göttergatte von Sara Douglass. Es war ein Fest. Davon mal abgesehen, dass man als Mann vor 900 Frauen sowieso gewonnen hat, machte er seine Sache echt nicht schlecht, auch wenn die Blicke etwas anderes verheißen ließen.

Falls also jemals eure Männer jammern, ihr würdet mehr Zeit mit euren Stempel als mit ihnen verbringen, erinnert sie ruhig daran, dass es deutlich schlimmer kommen könnte und ihr die gemeinsame Zeit vor 900 Frauen auf der Bühne verbringen könntet…ich bin mir sicher, ihr seid schneller wieder alleine in eurem Stempelreich, als euch lieb sein wird.

Mein Fazit von den drei Tagen: es war wieder einmal mehr sehr anstrengend, sehr viel Input, hat aber einen riesigen Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Live-Veranstaltung, die allerdings in USA stattfinden wird. Aber wer weiß, mit ein bisschen Planung schaffe ich es vielleicht auch da hin.

Meine restlichen Fotos möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Wenn ihr Lust habt, schaut gerne mal in die Galerie rein. Alle Bilder könnt ihr gerne unter Beibehaltung des Wasserzeichens für eure Blogs nutzen.

 OnStage Live 2017 Galerie 

Und falls ihr Lust habt, selbst beim nächsten mal mit dabei zu sein geht das problemlos, wenn ihr selbst Demonstrator seid. In meinem Team ist immer ein Plätzchen für neue Kollegen frei. Melde dich einfach, wenn du Fragen hast. Das Wichtigste an Informationen habe ich bereits hier zusammengetragen:

 Stampin‘ Up! Demonstrator werden 

Das war es an kurzem *öhöm* Rückblick von meiner Seite. Ich wünsche euch von Herzen schöne Feiertage und ein gesegnetes Osterfest.

Bye

Nadine

 

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat ein paar Tage gedauert, aber nun kommt auch endlich mein Rückblick auf das letzte Wochenende bei OnStage Live in Amsterdam.

In den letzten Wochen wurde ich mehrfach im Freundes- und Bekanntenkreis ziemlich ungläubig angeschaut, wenn ich gesagt habe, dass ich nach Amsterdam fahre, aber nicht etwa um Grachtensightseeing zu machen, sondern um 3 Tage lang fern jeglichen Tageslichts mit knapp 900 anderen Stampin‘ Up! Demonstratorinnen in einem Kongresscenter zu sitzen und mich über neue Produkte, Kataloge und Basteltrends auszutauschen. Ungläubig ist an sich nicht das ganz richtige Wort. Eigentlich sagten die Blicke eher „ist sie jetzt völlig bekloppt geworden?!“

Und was soll ich sagen, so ganz abstreiten kann ich es nicht mal. Denn bei näherer Betrachtung, gehört schon eine gute Portion Irrsinn dazu, sich das anzutun. Allerdings trifft das auch für jeden Versicherungsvertreter, Zahnarzt, oder Dachdecker zu, der sich drei Tage lang Messen, Kongresse oder Conventions in seinem Fachbereich antut. Insofern, warum nicht auch Stempel und Papier. Die einzige Besonderheit bei uns ist nur, dass sich an den drei Tagen selbst auf dem Männerklo mehr Östrogen als Testosteron tummelt, denn die Geschlechterverteilung ist, nunja, gelinde gesagt nicht ganz ausgewogen.

Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Stampin‘ Up! hatte sich diesmal das RAI in Amsterdam als Lokalität ausgesucht.

Etwas befremdlich war die ziemlich hohe Zahl an Sicherheitskräften bei der Ankunft, aber es stellte sich recht zügig raus, dass die wohl eher wegen des türkischen Teils der Bevölkerung da waren, die zeitgleich in der Nachbarhalle ihr Kreuzchen pro oder contra Erdolein abgeben konnten und nicht etwa wegen der von unseren angeschleppten Scheren,  Prickelnadeln und Tacker ausgehenden Gefahr.

Aber zurück zum eigentlichen Event. Was muss man sich also nun unter so einem 3tägigen Stampin‘ Up! Veranstaltung vorstellen?

In erster Linie ist es ein großes offizielles Firmentreffen, das eine Mischung aus Schulung, Produktvorstellungen und Ehrungen für erreichte Meilensteine etc. darstellt. Teilnehmen darf jeder aktive Stampin‘ Up! Demonstrator weltweit, egal ob schon zig Jahre dabei oder gerade erst frisch eingestiegen. Das macht die Sache auch nach 5 Jahren noch spannend. Denn ganz ehrlich: wann hat man schon die Möglichkeit, sich zeitgleich mit Leuten aus Texas, Canada, Australien, der Provence, Niederbayern und Wanne-Eickel über neue Farben und Stempelsets auszutauschen? Verrückt.

So toll es auch immer ist, so habe ich doch zu diesen Treffen ein eher leicht schizophrenes Verhältnis. Einerseits freue ich mich total drauf und habe auch bis auf ein einziges mal tatsächlich an allen Veranstaltungen, die SU in meiner aktiven Demonstratorzeit angeboten hat, teilgenommen. Zeitgleich rollen sich mir aber auch die Zehennägel hoch, wenn ich nur dran denke, so viel Zeit mit so vielen wuseligen, lauten Hühnern auf engem Raum zu verbringen. Ich bin ja doch eher Kind vom Dorf und große Menschenansammlungen sind einfach nicht mein Fall. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie wirklich gut länger als 10 Minuten ruhig auf meinem Hintern sitzen konnte. Was bei Veranstaltungen, wo viel vorgetragen wird etwas kontraproduktiv ist. Aber dafür hab ich ja meine Kamera und die Paparazzorolle, somit fällt’s gar nicht so sehr auf, wenn ich rumrenne.

Dieses mal war es aber trotz der Erfahrungen der letzten Jahre ein klein wenig anders als sonst für mich. Vor ein paar Wochen klingelte nämlich mein Telefon und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, eine Präsentation mit neuen Produkten zu halten. Wie geil ist das denn bitte?! Das ist ja genau mein Element. Und dann sitzt man da, voller Vorfreude und Tatendrang, platzt fast vor Begeisterung, darf aber nichts verraten und erst recht niemandem die Produkte bzw. die Projekte zeigen. Jaiks.

OnStage Amsterdam April 2017 RAI

Die Zeit verging aber Gott sei Dank dann doch recht schnell und so musste ich gar nicht soooo lange geheimniskrämen. Dank Probe und Mikrofoncheck etc. kam ich sogar in den Genuss, die Halle noch menschenleer betreten zu dürfen, was mir persönlich ja wesentlich lieber war, als der darauf folgende Massenandrang,

Die Lautstärke in diesem Gewusel, ich kann es nicht in Worte fassen. Sagen wir mal so, der Architekt des RAI in Amsterdam hat sich bei der Planung dieses Flurs zum großen Saal vermutlich vieles gedacht, aber sicher nicht an 900 Frauen mit mind. 5 unterschiedlichen Muttersprachen, allesamt bewaffnet mit 20-200 selbstgebastelten Tauschobjekten, beim Bestreben diese unter die Leute zu bringen. Es war nicht zum Aushalten und ich habe drei Kreuze gemacht, als endlich die Türen aufgingen und wir den eigentlichen Veranstaltungsraum betreten durften.

Nicht, dass es da leiser zugegangen wäre, aber wenigstens verteilte es sich besser und man atmete nicht mehr dem Vordermann in den Nacken. Nun ging die große Platzsuche los.

Irgendwann hatte aber auch die letzte, also ich, ein freies Plätzchen gefunden, alle Kisten, Köfferchen und Taschen verstaut und dann ging es auch schon los.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Stampin‘ Up! CEO Sara Douglass und einem Video-Einspieler ihrer Mutter Shelli Gardner, die die Firma vor 29 Jahren zusammen mit ihrer Schwester gegründet hat.

Nach einem schweren Reitunfall und einem Jahr Auszeit ist sie allerdings weitestgehend zurückgetreten und vermeidet seitdem längere Reisen, ist aber trotz körperlicher Abwesenheit immer noch ein besonderer Teil der Stampin‘ Up! Events und lässt es sich nicht nehmen, wenigstens via Videobotschaften mit dabei zu sein.

Nach ein paar einleitenden Worten war es auch schon soweit. Der neue Katalog wurde verteilt! Woohoo.

Ein maßgeblicher Grund, an live SU Veranstaltungen teilzunehmen ist nämlich, vor allen anderen den brandneuen Katalog ausgehändigt zu bekommen und vorab schon manch neues Produkte ordern zu können.

Der Saal tobte.

Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir Zeit hatten, ihn durchzuschauen. Nennt mich verrückt, aber ich habe ihn original in Plastikfolie verschweißt in meiner Tasche verstaut und bin erst mal rum, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

Wenn ich euch verrate, dass ich erst ganze zwei Tage später zum ersten Mal überhaupt reingeschaut habe, glaubt mir das vermutlich kein Mensch. Aber es stimmt. Ich wollte mir erst in Ruhe die Veranstaltung anschauen und dann abends ganz gemütlich ohne Bohei drumherum durchblättern.

Schlauer Plan! Zumal ich abends gar nicht auf dem Sofa war, sondern auf dem Empfang für Führungskräfte, also diejenigen Demonstratoren, die ein größeres Team haben. Aber seit der Stilldemenz hab ich es nicht mehr so mit logischem Denken.

Das Dinner fand im 5 Sterne Hotel Okura statt, was viele doch etwas ins Schwitzen brachte. Denn unsere Veranstaltung ging bis 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr fand aber schon der Transport vom RAI zum Okura statt. An sich kein Thema, aber sehr wohl Thema, wenn man sich in der Zeit noch passend zu den 5 Sternen aufbrezeln möchte. Ich hab so manch nervöses Augenzucken und rote Flecken gesehen.

Ich war Himmel sei Dank mit einem Trupp unterwegs, der das alles etwas entspannter sah. Die Ferienwohnung auf dem Bauernhof außerhalb von Amsterdam war zeitlich nämlich eh nicht mehr zu erreichen, also wurde ganz pragmatisch auf dem RAI-Klo ein Kleid übergeworfen und die Jeans in die Tasche gestopft, alternativ auch die Tiefgarage zur Umkleide umfunktioniert.

Hat auch niemand was gesehen 🙂

Im Okura warteten lecker Häppchen, ein 3-Gänge-Menü und eine Band auf uns. Es war definitiv ein schöner Abend. Ich muss aber gestehen, dass ich mir ab 19:05 Uhr bereits so sehr mein Bett herbeisehnte, dass das Festchen alles in allem ein wenig an mir vorbei lief. So schön die Ferienwohnung auf dem Bauernhof auch war, zu den Lämmchen und Kälbchen, dem Mini-T. in der Besucherritze und der rolligen Katze gab’s auch noch die Flugschneise von Schiphol und dementsprechend kurz war mein Nachtschlaf.

Die Stimmung war dennoch super und die Band traf soweit ich das beurteilen konnte den Geschmack der breiten Masse. Um kurz nach 22 Uhr war aber auch schon Feierabend. Zumindest für unseren Tisch,  wir werden ja alle nicht jünger…

Vor allem wollten wir aber noch in der Ferienwohnung im kleinen Kreis ausgiebig die Swaps begutachten und quatschen. Wobei kleiner Kreis auch eine gewagte Aussage ist bei 14 1/2 Leute auf dem Bauernhof, davon 10 aktive Demonstratoren. Ihr könnt euch vorstellen, wie „ruhig“ der Abend ausklang.

Oh je, bereits wieder 1300 Wörter, ich teile den Beitrag dann mal lieber und schreib euch morgen den Rest.

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Ausverkaufsliste 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein schönes wenn auch anstrengendes OnStage Live Wochenende liegt hinter mir. Es war wieder einmal sehr aufschlussreich, informationsreich, unterhaltsam und vor allem unglaublich viel Input. Unter anderem haben wir teilnehmenden Demonstratoren bereits den neuen Katalog, der am 1. Juni 2017 in Kraft treten wird, entgegennehmen können, denn ja, in nur 7 Wochen ist es schon wieder soweit, dass brandneue Sachen erscheinen.

Geswapt, also Projektideen getauscht, wurde natürlich auch und viel gequatscht und vor allem Wunschlisten geschrieben und abgehakt, welche Produkte übernommen wurden und was den Sprung in den neuen Katalog nicht geschafft hat.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Denn wo neues kommt, muss leider auch immer altes gehen. Deswegen möchte ich euch, bevor ich euch einen ausgiebigeren Bericht über OnStage liefere erst mal drauf hinweisen, dass ab heute 10.4.17, 21 Uhr die Ausverkaufsliste 2017 erscheint. Dort stehen alle Produkte drauf, die nicht in den neuen Jahreskatalog 2017/2018 übernommen werden und somit nach dem 31. Mai 2017 (manches auch schon deutlich früher) nicht mehr bestellt werden können.


Hier geht es zu den Listen: 

Exel: Deutsch, Englisch, Französisch  

Erfahrungsgemäß ist der Andrang immer sehr groß, denn das ein oder andere Schnäppchen wird sicherlich auch auf der Liste stehen.

Wie das bei einem Ausverkauf nun mal so ist, werden die Sachen nicht mehr nachproduziert, das heißt für euch, wenn sie vergriffen sind, sind sie vergriffen. Es gilt also schnell zu sein, wenn ihr euch euer Lieblingsstück unbedingt noch sichern wollt.

Gerne nehme ich Bestellungen per Mail oder Telefon entgegen, ich würde euch aber aufgrund des zu erwartenden Ansturms ans Herz legen, den OnlineShop zu nutzen insofern ihr über eine Kreditkarte als Zahlungsmittel verfügt. So müsst ihr nicht drauf warten, dass ich eure Mails lese und nur nach und nach abarbeiten kann.

Mein Swap für OnStage Live 2017 in Amsterdam

Um euch die Zeit bis zum Erscheinen der Liste noch ein wenig zu verkürzen, zeige ich euch in der Zwischenzeit mal noch schnell meinen Swap, den ich für OnStage gewerkelt habe.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Ich steh im Moment irgendwie total auf grau mit gelb. Und das obwohl gelb üblicherweise so gar nicht meine Farbe ist. Aber in der Kombination finde ich es richtig gut.

Hier die Liste des Materials, das ich genutzt habe. Alles aus dem Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017

Auch davon wird leider sicherlich nicht alles in den neuen Katalog übernommen werden, nutzt also gerne noch die letzte Gelegenheit, euch die Sachen zu sichern.

Das war es erst mal für heute. In den nächsten Tagen werde ich euch einen ausführlicheren Bericht über die OnStage Veranstaltung posten und auch die fast schon obligatorische Fotogalerie online stellen, schaut also gerne wieder rein.

Bye

Nadine