Archiv für Stampin‘ Up!

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 2

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

weiter geht es mit dem Bericht von OnStage Live in Amsterdam.

Ordentlich müde weil zu wenig geschlafen (ihr erinnert euch, Flugschneise und Kind in der Besucherritze), startete der Freitagmorgen dann gar nicht so früh, wie ursprünglich geplant. Ich war durchaus etwas froh, dass ich nicht die einzige war, die morgens nicht in Hektik verfallen wollte und es verzog, eher die ersten Minuten der Veranstaltung zu verpassen als auf’s Frühstück zu verzichten.

Das Programm am Vormittag war wieder gut gefüllt. Es gab mehrere Vorträge zu diversen Themen rund um Stampin‘ Up! und das Demo-Dasein, die teilweise von Leuten aus dem Office in USA gehalten wurden, teilweise aber auch, was ich besonders mag, von ganz „normalen“ Demonstratoren, die nicht im Hauptsitz arbeiten und somit ihren ganz eigenen Blickwinkel von Workshops und dem kreativen Alltag wiedergeben können. Sozusagen Erfahrungswerte direkt „von der Bastelfront“. So entsteht nämlich eine bunte Mischung aus Zahlen, Fakten, Anekdoten und Kreativität.

Ein weiterer Teil des Vormittagsprogramms waren die Ehrungen für besondere Leistungen.

Das Schöne daran Stampin‘ Up! Demonstrator zu sein, ist, dass man völlig frei entscheiden kann, auf welchem „Level“ man diese Tätigkeit betreibt. Man kann durchaus lediglich seinem Hobby nachgehen, ein wenig für sich selbst bestellen, ansonsten aber weder Workshops abhalten noch Teamaufbau betreiben wollen. Man kann aber genauso gut ambitioniert an die Sache rangehen und einen Neben- oder auch Vollzeitjob aus der Sache machen. Das ist jedem selbst überlassen. Je nachdem, wie viel oder wenig Aufwand man betreibt, kann man unterschiedliche Karriere-Stufen erreichen, die sogenannten Titel.

Das jetzt hier näher auszuführen würde aber heute Rahmen sprengen, bei Interesse bitte einfach anmailen oder einen Kommentar hinterlassen, ich gebe dann gerne nähere Informationen dazu.

Für heute ist nur interessant zu wissen, dass es diese Stufen gibt und dass Jeder Demonstrator, der einen besonderen Sprung auf diesen Karriere-Stufen macht,  seinen Moment of Fame auf der großen Bühne bekommt. Sei es als Dank für gute Teamführung, für einen Umsatzmeilenstein, einen Titelaufstieg oder aus welchen Gründen auch immer. Die Ehrungsrunde würdigt viele unterschiedlichen Punkte und das ist auch gut so.

Wer viel arbeitet, darf sich auch dafür feiern lassen.

Es wäre jetzt glatt gelogen, zu schreiben, dass es hierbei ausschließlich toll und grandios und weiß ich noch was zugeht. Denn genau wie in jedem anderen Betrieb (vor allem da, wo überwiegend Frauen arbeiten) gibt es auch unter Demonstratorinnen welche, die der anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen, aber alles in allem muss ich wirklich sagen, dass die Stimmung bei den Ehrungen immer super ist und es wirklich ergreifend ist, zu sehen, wie sehr sich die überwiegende Mehrheit mit jemandem freuen kann. Von Tränchen bis Standing Ovations alternativ auch Standing Ovations mit Tränchen war da schon alles mit bei. Das kannte ich vor Stampin‘ Up! Zeiten so noch nicht.

Zumindest in meiner alten Firma, über die ich mir das Studium finanziert habe, ist in 5 Jahren nie jemand aufgesprungen, um mich oder einen der Kollegen zu beglückwünschen, weil wir Tag für Tag durch vernünftige Arbeit verhindert haben, dass bei einem Autozulieferer das Band stillstand oder in einer Airline ein Gefahrgutalarm ausgelöst wurde. Auch hat mich noch kein Schuldirektor, Hoteldirektor oder sonst ein Vorgesetzter in den zillionen Jobs, die ich im Laufe der letzten 20 Jahre so hatte, freudig beglückwünscht während 900 Kollegen applaudierten. Es mag wenn man das so liest, befremdlich klingen, aber auch als eine, die keinen gesteigerten Wert drauf legt, derart im Mittelpunkt zu stehen, muss ich gestehen, dass es total Spaß macht und ungemein motiviert.

Am Nachmittag war es dann soweit, dass ich mein Produkt-Spotlight präsentieren durfte.

Gänseblümchen!

OnStage Gänseblümchen One Sheet Box puenktchenstempel

Die Anleitung für diese Box aus niegelnagelneuem Designerpapier werde ich sobald wie möglich noch posten.

Als ich den Karton mit dem Designerpapier erhielt musste ich so lachen! Man erkennt es auf dem Foto vielleicht nicht ganz so gut, aber seit fünf Jahren (!!) hatte ich genau dieses DSP in Form eines Oberteils im Schrank liegen. Fünf Jahre und noch nicht ein einziges mal angehabt.

Wenn das nun mal nicht der Moment war, dann weiß ich auch nicht. Danke Tanja nochmal für das Foto.

Da die vier verschiedenen Produkt Spotlights jeweils in Deutsch, Englisch und Französisch abgehalten wurden, fanden sie in abgetrennten Zeltchen statt, die in der großen Halle aufgestellt waren. Hier erkennt man eins im Hintergrund, das große blaue etwas.

So sah es von innen aus:

Durch den Vortrag habe ich mehr oder minder den kompletten Nachmittag in einem dieser 4 Zeltchen verbracht und kann euch gar nicht sagen, was noch außerhalb passierte, denn ich glaube, ich bin tatsächlich nicht ein einziges mal nennenswert rausgegangen.

Seht ihr diese olle Kamera überm Kopf? Die hätte mir ja fast noch einen peinlichen Moment beschert. Ich bin es ja so überhaupt nicht gewöhnt, im Sitzen zu präsentieren. Stellt man sich aber unter dieses Ding und versucht das Projekt oder die neuen Produkte so vor sich zu halten, dass die Kamera sie einfängt, erscheint auf der großen Leinwand oben drüber zumindest in meinem Fall vor allem eins: Brüste.

War ich froh, dass das Gänseblümchenoberteil kein Dekolleté hat!

Aber ich hab’s noch rechtzeitig gemerkt und mich artig hingesetzt. Soweit ich es beurteilen kann, lief die Präsentation ganz gut, zumindest ist niemand schreiend rausgelaufen oder hat gelangweilt die Augen verdreht. Insofern war ich zufrieden.

Außerhalb meines Zeltchens gab es auch wieder eine Leinwand für Photoshootings.

Und ich habe es wieder mal geschafft, auf keinem einzigen Gruppenfoto zu sein. Ich werd’s wohl nie lernen…

Samstags lag der Fokus überwiegend auf dem kreativen Teil und den Vorschau von neuen Produkten und Umsetzungsideen.

Ja, so sehr kann man sich über ein fliegendes Schweinchen freuen.

Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das Stempelset der Renner werden wird. Der komplette Saal war schockverliebt. Nicht zuletzt, weil Charlotte’s Präsentationen immer gigantisch sind, aber das Schweinchenstempelset ist auch einfach zu süß.

Projektideen über Projektideen wurden uns gezeigt. Ich bin gar nicht mehr hinterhergekommen, den Beamer abzufotografieren.

Und dann wurde es auch noch verwegen…

Nicht nur wurden wir Zeuge davon, was in Österreich passiert, wenn man zu lange an Staz-On schnüffelt….

es wurde auch noch romantisch. Was Kerle nicht alles versuchen, um sich vorm Stempeln zu drücken.

Da wird die Chefin schon mal mit einem dahingehauchten „Je t’aime“ und „küss mich mein Schatz“ aus dem Konzept gebracht.

Aber es nützte alles nichts, nachdem alle Sprachen abgehandelt waren, musste er doch ran der Göttergatte von Sara Douglass. Es war ein Fest. Davon mal abgesehen, dass man als Mann vor 900 Frauen sowieso gewonnen hat, machte er seine Sache echt nicht schlecht, auch wenn die Blicke etwas anderes verheißen ließen.

Falls also jemals eure Männer jammern, ihr würdet mehr Zeit mit euren Stempel als mit ihnen verbringen, erinnert sie ruhig daran, dass es deutlich schlimmer kommen könnte und ihr die gemeinsame Zeit vor 900 Frauen auf der Bühne verbringen könntet…ich bin mir sicher, ihr seid schneller wieder alleine in eurem Stempelreich, als euch lieb sein wird.

Mein Fazit von den drei Tagen: es war wieder einmal mehr sehr anstrengend, sehr viel Input, hat aber einen riesigen Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Live-Veranstaltung, die allerdings in USA stattfinden wird. Aber wer weiß, mit ein bisschen Planung schaffe ich es vielleicht auch da hin.

Meine restlichen Fotos möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Wenn ihr Lust habt, schaut gerne mal in die Galerie rein. Alle Bilder könnt ihr gerne unter Beibehaltung des Wasserzeichens für eure Blogs nutzen.

 OnStage Live 2017 Galerie 

Und falls ihr Lust habt, selbst beim nächsten mal mit dabei zu sein geht das problemlos, wenn ihr selbst Demonstrator seid. In meinem Team ist immer ein Plätzchen für neue Kollegen frei. Melde dich einfach, wenn du Fragen hast. Das Wichtigste an Informationen habe ich bereits hier zusammengetragen:

 Stampin‘ Up! Demonstrator werden 

Das war es an kurzem *öhöm* Rückblick von meiner Seite. Ich wünsche euch von Herzen schöne Feiertage und ein gesegnetes Osterfest.

Bye

Nadine

 

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat ein paar Tage gedauert, aber nun kommt auch endlich mein Rückblick auf das letzte Wochenende bei OnStage Live in Amsterdam.

In den letzten Wochen wurde ich mehrfach im Freundes- und Bekanntenkreis ziemlich ungläubig angeschaut, wenn ich gesagt habe, dass ich nach Amsterdam fahre, aber nicht etwa um Grachtensightseeing zu machen, sondern um 3 Tage lang fern jeglichen Tageslichts mit knapp 900 anderen Stampin‘ Up! Demonstratorinnen in einem Kongresscenter zu sitzen und mich über neue Produkte, Kataloge und Basteltrends auszutauschen. Ungläubig ist an sich nicht das ganz richtige Wort. Eigentlich sagten die Blicke eher „ist sie jetzt völlig bekloppt geworden?!“

Und was soll ich sagen, so ganz abstreiten kann ich es nicht mal. Denn bei näherer Betrachtung, gehört schon eine gute Portion Irrsinn dazu, sich das anzutun. Allerdings trifft das auch für jeden Versicherungsvertreter, Zahnarzt, oder Dachdecker zu, der sich drei Tage lang Messen, Kongresse oder Conventions in seinem Fachbereich antut. Insofern, warum nicht auch Stempel und Papier. Die einzige Besonderheit bei uns ist nur, dass sich an den drei Tagen selbst auf dem Männerklo mehr Östrogen als Testosteron tummelt, denn die Geschlechterverteilung ist, nunja, gelinde gesagt nicht ganz ausgewogen.

Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Stampin‘ Up! hatte sich diesmal das RAI in Amsterdam als Lokalität ausgesucht.

Etwas befremdlich war die ziemlich hohe Zahl an Sicherheitskräften bei der Ankunft, aber es stellte sich recht zügig raus, dass die wohl eher wegen des türkischen Teils der Bevölkerung da waren, die zeitgleich in der Nachbarhalle ihr Kreuzchen pro oder contra Erdolein abgeben konnten und nicht etwa wegen der von unseren angeschleppten Scheren,  Prickelnadeln und Tacker ausgehenden Gefahr.

Aber zurück zum eigentlichen Event. Was muss man sich also nun unter so einem 3tägigen Stampin‘ Up! Veranstaltung vorstellen?

In erster Linie ist es ein großes offizielles Firmentreffen, das eine Mischung aus Schulung, Produktvorstellungen und Ehrungen für erreichte Meilensteine etc. darstellt. Teilnehmen darf jeder aktive Stampin‘ Up! Demonstrator weltweit, egal ob schon zig Jahre dabei oder gerade erst frisch eingestiegen. Das macht die Sache auch nach 5 Jahren noch spannend. Denn ganz ehrlich: wann hat man schon die Möglichkeit, sich zeitgleich mit Leuten aus Texas, Canada, Australien, der Provence, Niederbayern und Wanne-Eickel über neue Farben und Stempelsets auszutauschen? Verrückt.

So toll es auch immer ist, so habe ich doch zu diesen Treffen ein eher leicht schizophrenes Verhältnis. Einerseits freue ich mich total drauf und habe auch bis auf ein einziges mal tatsächlich an allen Veranstaltungen, die SU in meiner aktiven Demonstratorzeit angeboten hat, teilgenommen. Zeitgleich rollen sich mir aber auch die Zehennägel hoch, wenn ich nur dran denke, so viel Zeit mit so vielen wuseligen, lauten Hühnern auf engem Raum zu verbringen. Ich bin ja doch eher Kind vom Dorf und große Menschenansammlungen sind einfach nicht mein Fall. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie wirklich gut länger als 10 Minuten ruhig auf meinem Hintern sitzen konnte. Was bei Veranstaltungen, wo viel vorgetragen wird etwas kontraproduktiv ist. Aber dafür hab ich ja meine Kamera und die Paparazzorolle, somit fällt’s gar nicht so sehr auf, wenn ich rumrenne.

Dieses mal war es aber trotz der Erfahrungen der letzten Jahre ein klein wenig anders als sonst für mich. Vor ein paar Wochen klingelte nämlich mein Telefon und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, eine Präsentation mit neuen Produkten zu halten. Wie geil ist das denn bitte?! Das ist ja genau mein Element. Und dann sitzt man da, voller Vorfreude und Tatendrang, platzt fast vor Begeisterung, darf aber nichts verraten und erst recht niemandem die Produkte bzw. die Projekte zeigen. Jaiks.

OnStage Amsterdam April 2017 RAI

Die Zeit verging aber Gott sei Dank dann doch recht schnell und so musste ich gar nicht soooo lange geheimniskrämen. Dank Probe und Mikrofoncheck etc. kam ich sogar in den Genuss, die Halle noch menschenleer betreten zu dürfen, was mir persönlich ja wesentlich lieber war, als der darauf folgende Massenandrang,

Die Lautstärke in diesem Gewusel, ich kann es nicht in Worte fassen. Sagen wir mal so, der Architekt des RAI in Amsterdam hat sich bei der Planung dieses Flurs zum großen Saal vermutlich vieles gedacht, aber sicher nicht an 900 Frauen mit mind. 5 unterschiedlichen Muttersprachen, allesamt bewaffnet mit 20-200 selbstgebastelten Tauschobjekten, beim Bestreben diese unter die Leute zu bringen. Es war nicht zum Aushalten und ich habe drei Kreuze gemacht, als endlich die Türen aufgingen und wir den eigentlichen Veranstaltungsraum betreten durften.

Nicht, dass es da leiser zugegangen wäre, aber wenigstens verteilte es sich besser und man atmete nicht mehr dem Vordermann in den Nacken. Nun ging die große Platzsuche los.

Irgendwann hatte aber auch die letzte, also ich, ein freies Plätzchen gefunden, alle Kisten, Köfferchen und Taschen verstaut und dann ging es auch schon los.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Stampin‘ Up! CEO Sara Douglass und einem Video-Einspieler ihrer Mutter Shelli Gardner, die die Firma vor 29 Jahren zusammen mit ihrer Schwester gegründet hat.

Nach einem schweren Reitunfall und einem Jahr Auszeit ist sie allerdings weitestgehend zurückgetreten und vermeidet seitdem längere Reisen, ist aber trotz körperlicher Abwesenheit immer noch ein besonderer Teil der Stampin‘ Up! Events und lässt es sich nicht nehmen, wenigstens via Videobotschaften mit dabei zu sein.

Nach ein paar einleitenden Worten war es auch schon soweit. Der neue Katalog wurde verteilt! Woohoo.

Ein maßgeblicher Grund, an live SU Veranstaltungen teilzunehmen ist nämlich, vor allen anderen den brandneuen Katalog ausgehändigt zu bekommen und vorab schon manch neues Produkte ordern zu können.

Der Saal tobte.

Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir Zeit hatten, ihn durchzuschauen. Nennt mich verrückt, aber ich habe ihn original in Plastikfolie verschweißt in meiner Tasche verstaut und bin erst mal rum, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

Wenn ich euch verrate, dass ich erst ganze zwei Tage später zum ersten Mal überhaupt reingeschaut habe, glaubt mir das vermutlich kein Mensch. Aber es stimmt. Ich wollte mir erst in Ruhe die Veranstaltung anschauen und dann abends ganz gemütlich ohne Bohei drumherum durchblättern.

Schlauer Plan! Zumal ich abends gar nicht auf dem Sofa war, sondern auf dem Empfang für Führungskräfte, also diejenigen Demonstratoren, die ein größeres Team haben. Aber seit der Stilldemenz hab ich es nicht mehr so mit logischem Denken.

Das Dinner fand im 5 Sterne Hotel Okura statt, was viele doch etwas ins Schwitzen brachte. Denn unsere Veranstaltung ging bis 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr fand aber schon der Transport vom RAI zum Okura statt. An sich kein Thema, aber sehr wohl Thema, wenn man sich in der Zeit noch passend zu den 5 Sternen aufbrezeln möchte. Ich hab so manch nervöses Augenzucken und rote Flecken gesehen.

Ich war Himmel sei Dank mit einem Trupp unterwegs, der das alles etwas entspannter sah. Die Ferienwohnung auf dem Bauernhof außerhalb von Amsterdam war zeitlich nämlich eh nicht mehr zu erreichen, also wurde ganz pragmatisch auf dem RAI-Klo ein Kleid übergeworfen und die Jeans in die Tasche gestopft, alternativ auch die Tiefgarage zur Umkleide umfunktioniert.

Hat auch niemand was gesehen 🙂

Im Okura warteten lecker Häppchen, ein 3-Gänge-Menü und eine Band auf uns. Es war definitiv ein schöner Abend. Ich muss aber gestehen, dass ich mir ab 19:05 Uhr bereits so sehr mein Bett herbeisehnte, dass das Festchen alles in allem ein wenig an mir vorbei lief. So schön die Ferienwohnung auf dem Bauernhof auch war, zu den Lämmchen und Kälbchen, dem Mini-T. in der Besucherritze und der rolligen Katze gab’s auch noch die Flugschneise von Schiphol und dementsprechend kurz war mein Nachtschlaf.

Die Stimmung war dennoch super und die Band traf soweit ich das beurteilen konnte den Geschmack der breiten Masse. Um kurz nach 22 Uhr war aber auch schon Feierabend. Zumindest für unseren Tisch,  wir werden ja alle nicht jünger…

Vor allem wollten wir aber noch in der Ferienwohnung im kleinen Kreis ausgiebig die Swaps begutachten und quatschen. Wobei kleiner Kreis auch eine gewagte Aussage ist bei 14 1/2 Leute auf dem Bauernhof, davon 10 aktive Demonstratoren. Ihr könnt euch vorstellen, wie „ruhig“ der Abend ausklang.

Oh je, bereits wieder 1300 Wörter, ich teile den Beitrag dann mal lieber und schreib euch morgen den Rest.

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Ausverkaufsliste 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein schönes wenn auch anstrengendes OnStage Live Wochenende liegt hinter mir. Es war wieder einmal sehr aufschlussreich, informationsreich, unterhaltsam und vor allem unglaublich viel Input. Unter anderem haben wir teilnehmenden Demonstratoren bereits den neuen Katalog, der am 1. Juni 2017 in Kraft treten wird, entgegennehmen können, denn ja, in nur 7 Wochen ist es schon wieder soweit, dass brandneue Sachen erscheinen.

Geswapt, also Projektideen getauscht, wurde natürlich auch und viel gequatscht und vor allem Wunschlisten geschrieben und abgehakt, welche Produkte übernommen wurden und was den Sprung in den neuen Katalog nicht geschafft hat.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Denn wo neues kommt, muss leider auch immer altes gehen. Deswegen möchte ich euch, bevor ich euch einen ausgiebigeren Bericht über OnStage liefere erst mal drauf hinweisen, dass ab heute 10.4.17, 21 Uhr die Ausverkaufsliste 2017 erscheint. Dort stehen alle Produkte drauf, die nicht in den neuen Jahreskatalog 2017/2018 übernommen werden und somit nach dem 31. Mai 2017 (manches auch schon deutlich früher) nicht mehr bestellt werden können.


Hier geht es zu den Listen: 

Exel: Deutsch, Englisch, Französisch  

Erfahrungsgemäß ist der Andrang immer sehr groß, denn das ein oder andere Schnäppchen wird sicherlich auch auf der Liste stehen.

Wie das bei einem Ausverkauf nun mal so ist, werden die Sachen nicht mehr nachproduziert, das heißt für euch, wenn sie vergriffen sind, sind sie vergriffen. Es gilt also schnell zu sein, wenn ihr euch euer Lieblingsstück unbedingt noch sichern wollt.

Gerne nehme ich Bestellungen per Mail oder Telefon entgegen, ich würde euch aber aufgrund des zu erwartenden Ansturms ans Herz legen, den OnlineShop zu nutzen insofern ihr über eine Kreditkarte als Zahlungsmittel verfügt. So müsst ihr nicht drauf warten, dass ich eure Mails lese und nur nach und nach abarbeiten kann.

Mein Swap für OnStage Live 2017 in Amsterdam

Um euch die Zeit bis zum Erscheinen der Liste noch ein wenig zu verkürzen, zeige ich euch in der Zwischenzeit mal noch schnell meinen Swap, den ich für OnStage gewerkelt habe.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Ich steh im Moment irgendwie total auf grau mit gelb. Und das obwohl gelb üblicherweise so gar nicht meine Farbe ist. Aber in der Kombination finde ich es richtig gut.

Hier die Liste des Materials, das ich genutzt habe. Alles aus dem Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017

Auch davon wird leider sicherlich nicht alles in den neuen Katalog übernommen werden, nutzt also gerne noch die letzte Gelegenheit, euch die Sachen zu sichern.

Das war es erst mal für heute. In den nächsten Tagen werde ich euch einen ausführlicheren Bericht über die OnStage Veranstaltung posten und auch die fast schon obligatorische Fotogalerie online stellen, schaut also gerne wieder rein.

Bye

Nadine

Inspiration & Art Bloghop: Koloriert! – Hochzeitskarte colorieren leicht gemacht

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

der Frühling steht vor der Tür und deswegen wird’s heute beim Inspiration & Art Bloghop auch bunt: wir colorieren heute, was das Zeug hält.

Wie neulich bereits erwähnt, ist in unserem Freundes- und Bekanntenkreis wieder schwer was los. Es wird geheiratet und geboren als gäbe es kein morgen mehr. Das ist einerseits sehr schön für den Freundeskreis andererseits aber noch schöner für mich! So habe ich doch glatt viele viele schöne Ausreden, um mehr Zeit am Basteltisch als im T.schen Gartendesaster zu verbringen. Ja, darüber werdet ihr demnächst auch wieder mehr hören. Mein Gartentrauma geht in sein 4. Jahr, das zieht nicht spurlos an einem vorrüber… aber ich schweife ab.

Zurück zum Thema: Heute zeige ich euch eine colorierte Hochzeitskarte, die zum „besseren“ Verschenken später in einen Bilderrahmen kommt.

Karte zur Hochzeit bunt coloriert mit Stampin' Up!

Nun dreht sich ja heute alles ums Colorieren und auch wenn das definitiv nicht mein Steckenpferd ist, macht es doch riesen großen Spaß. Ich liebe einfach kräftige Farben und das sind die Stempelfarben von Stampin‘ Up! allemal!

Nun habe ich beim Colorieren allerdings ein ziemliches Problem. Ich habe keine Geduld. Null, niente, nada.

Vor einem Aquarellpapier zu sitzen und warten zu müssen, bis es trocken ist, um weiter machen zu können, treibt mich schier in den Wahnsinn. Föhnen ginge natürlich auch, aber dann wellt sich das Papier so unschön, was den Monk in mir noch mehr stört als das primäre Warten.

Aber Frau weiß sich ja zu helfen. Nach alter Schulmanier wird einfach gefuscht wo geht…Hauptsache am Ende stimmt das Resultat, der Weg dorthin, nunja über den schweigen wir uns besser mal aus.

Nee tun wir nicht, ihr seid ja neugierig.

Also statt ewig und drei Tage drauf zu warten, dass mein Aquarellpapier trocknet und ich vereinzelte nicht ineinander verlaufende Blütenblätter freihand malen kann, wird im Hause T. ohne Rücksicht auf Verluste gestempelt.

Und zwar in diesem Fall mit VersaMark und Embossingpulver.

Schnelle Aquarelltechnik ohne Trockenpausen

Zuerst sucht ihr euch einen schönen Stempel aus, der genügend freie Flächen hat, die man colorieren kann. Sehr gut geeignet sind dafür immer Blumenstempel.

Dann stempelt ihr das Motiv mit VersaMark Tinte ab, streut euer Embossingpulver drüber, ich habe diesmal durchsichtiges genommen, schmelzt das Ganze mit dem Heißluftföhn und dann sind die Vorbereitungen schon fast fertig.

Nun braucht ihr noch eine Sprühflasche mit Wasser.

Schnelle Aquarelltechnik mit Embossingpulver von Stampin' Up! Hochzeitskarte colorieren

Das embosste Motiv sprüht ihr so dolle mit Wasser voll, dass sich die Innenräume des Stempelmotives füllen, die Wasserschicht aber noch nicht über die embosste Linien drüber läuft.

Schnelle Aquarelltechnik mit Embossingpulver von Stampin' Up! Hochzeitskarte colorieren

Dann nehmt ihr euren Wassertankpinsel und tupft nur vereinzelt Farbe in die vollgelaufenen Segmente. Die Farbe verteilt sich dadurch wie durch Geisterhand. Wenn zu viel Wasser drin ist, oder ihr merkt, dass das Papier so aufgeweicht wird, dass die Farbe unter die embosste Linien läuft, tupft einfach schnell mit einem Kosmetiktuch drauf, das saugt das Wasser sofort auf. Durch diese Technik könnt ihr die komplette Blume innerhalb von Sekunden colorieren ohne Wartepausen einlegen zu müssen, damit die unterschiedlichen Segmente nicht ineinander verschmelzen.

Sobald die Blume komplett coloriert ist, heißt es dann leider doch mal kurz warten. Ganz ohne geht es beim Aquarellieren halt doch nicht, aber immerhin erspart man sich so die ollen Pausen zwischendrin.

Nun möchte ich von der Blume ausgehend einen schönen Kranz aus Blättern haben.

Den könnte ich jetzt auch mühselig per Hand aquarellieren, nur um danach festzustellen, dass das mangelnde Talent zu Schulzeiten im Erwachsenenalter kein Stück besser geworden ist.

Also wähle ich wieder Stempeln als Alternative. Nur um das mal loszuwerden: stempeln hilft immer!

Stempeln im Kreis, Kranz stempeln Hochzeitskarte colorieren

Als Orientierungshilfe bringe ich ein kreisförmiges Framelit in Position und fixiere es mit Washitape. Das Aquarellpapier habe ich im übrigen damit auch festgeklebt, damit es sich so wenig wie möglich im nassen Zustand wellt.

Stempeln im Kreis, Kranz stempeln Stampin' Up! puenktchenstempel.de Hochzeitskarte colorieren

Und dann stempel ich einfach in einzelnen Schritten um den Kreis herum, bis der Kranz fertig ist.

Nun könnt ihr auf dieser Aufnahme gut erkennen, dass Stempeln auf Aquarellpapier nicht ganz optimal ist. Die Struktur vom Papier lässt es einfach nicht zu, dass der Stempelabdruck perfekt wird. Aber Perfektion hat bei Aquarellen auch nichts zu suchen, da ist immer eine gewisse Willkür dabei.

Damit das Resultat aber nicht gar so franselig aussieht, habe ich einfach mit dem Wassertankpinsel die einzelnen Blätter ein wenig übermalt. Die Tinte lösst sich durch das Anfeuchten wieder minimal und das reicht, um die leeren weißen Stellen aufzuhübschen.

Stempeln im Kreis, Kranz stempeln Stampin' Up! puenktchenstempel.de Hochzeitskarte colorieren

So sieht das doch schon viel besser aus!

Eine Hochzeitskarte aus Stampin' Up! Material, bunt coloriert. Puenktchenstempel.de

In den fertigen Kranz habe ich dann letztlich noch einen Spruch gestempelt. Hier bitte kein Staz-On nehmen, sondern ein sehr satt gefülltes Archivstempelkissen. Staz-On trocknet viel zu schnell und saugt sich gar nicht ins Aquarellpapier ein, da habe ich beim ersten Versuch überhaupt nicht dran gedacht und das Ergebnis war ernüchternd.

Nun ist unser Bildchen auch schon fertig. Da ich es aber gerne verschenken wollte, habe ich es ausgeschnitten, auf schwarzen Cardstock geklebt, ein paar liebe Worte reingeschrieben und die fertige Karte in einem schwedischen Bilderrahmen untergebracht. so lässt es sich schön verpacken und ist mal was anderes als die 40. Hochzeitskarte im weißen Kuvert.

Inspiration & ARt Bloghop Coloriert Hochzeitskarte colorieren

Und wer sich die Karte nicht an die Wand hängen möchte, kann wenigstens den Bilderrahmen mit etwas anderem füllen 🙂

Nun fehlt zur Vollständigkeit noch die Materialliste:

Es juckt euch in den Fingern, das Kärtchen nachzubasteln? Dann schreibt mich einfach an und ich bestelle euch alles nötige dazu.

Ich bin mir sicher, das ein oder andere könnt ihr auch gebrauchen, um die Projekte der restlichen Blog Hop Mädels nachzuwerkeln.

Viel Spaß beim Durchschauen.

 

Zum Inspiration & Art Bloghop

Und? Wie gefallen euch die Projekte? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar, damit wir erfahren, ob wir euren Geschmack treffen oder nicht.

Bye

Nadine

Kreative Hilfe zur Unterstützung des Kinderhospiz Dienstes Saar gesucht

Ich hätte da übrigens noch ein kleines Anliegen persönlicher Art. Nämlich betreut meine höchst engagierte Downline Christine jedes Jahr einen riesigen Bücherflohmarkt, dessen Erlös in erster Linie dazu dient, Kindern das Lesen und Schreiben näher zu bringen, aber auch in Teilen für soziale Projekte gespendet wird. Dieser Bücherflohmarkt steht wieder kurz vor der Tür, nämlich am 2. April in Nalbach,

Diesmal wird es auch zu Gunsten des Kinderhospiz Dienstes Saar eine kleine (oder größere?) Kunsthandwerksecke geben, in der zusätzlich zu den Büchern auch noch kreative Werke aller Art verkauft werden. Hierzu könnte Christine noch kreative helfende Hände gebrauchen. Wie? Das erfahrt ihr hier auf ihrem Blog.

#saartistic2017 im Rückblick

Liebes Saarland und Rest vorne Welt,

da ist es auch schon rum unser Saartistic Wochenende.

Manch einer wird es mitbekommen haben, am Samstag kurbelte ich die Homburger Wirtschaft an, indem ich knappe 100 Frauen zum kreativen Beisammensein in unser beschauliches Dorf lockte.

Ganz ehrlich: dat war so nich geplant. Ich hatte ja mit maximal 30-40 Leuten gerechnet, aber dann telefonierte ich mit Jenni Pauli. Sie fing sofort Feuer, bloggte, instagrammte, facebookte und gefühlte 3 Minuten später war die Anmeldeliste bei 96 Leuten. So kann’s gehen 🙈 Nunja, über zu großes Interesse darf man sich nun wahrlich nicht beschweren, also wurde die Raumgröße angepasst, die Deko verdoppelt/-dreifacht und ab ging die Luzi.

Der beste Ehemann von Welt hatte sich extra Urlaub genommen, da war nämlich auch noch was mit Geburtstag seiner Gattin am Vortag, und auch wenn der Plan war, bis Sonntag soweit fertig zu sein, dass sein Urlaub auch wirklich Urlaub würde und mein Geburtstag auch wirklich Geburtstag, habe ich bezüglich dieser Planung kläglich versagt und habe während der kompletten Woche meine beiden Männer, den Haushalt und alles andere zu Gunsten von Basteltisch und besorgniserregendem Handykonsum kläglich vernachlässigt. Das hatte er sich wohl etwas anders vorgestellt. Sorry Schatz, ich auch! Der Dank kam aber postwendend: ich habe ernsthaft seit heute morgen Kribbeln im Nacken, wenn ich den Kopf nach vorne beuge, Smartphone-Nacken lässt grüßen. Aber gut, sobald der Beitrag hier online geht, kann ich den Kopf ja wieder heben und mal wieder was anderes als meine Zehenspitzen und Hände anschauen.

Der Samstag kam schneller als gedacht. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kerstin, Mel, Esther und Susi war am Vortag bereits alles halbwegs zügig aufgebaut.

Die Deko stand (fahrt mal 50 mit Sand gefüllte Wabenbälle durch die Gegend ohne, dass sie kippen! Danach ist Jonglieren mit rohen Eiern geradezu Pillepalle). Und selbst meine gewünschte Luftballongirlande ging noch an den Start.

Kinners lasst euch sagen: eine elektrische Ballonpumpe ist ein must have! Ballonschnellverschlüsse hingegen ein must throw away. Es sei denn, ihr benötigt den Luftballon nur knappe 1-2 Stunden, dann könnte es gehen. Während die Ballons uns abends noch in voller Pracht entgegenstrahlten, begrüßte uns am nächsten morgen nämlich ein überwiegend trübseliges, schlaffes, schrumpliges Etwas, das im früheren Leben mal eine Girlande war. Vielleicht hätte man die Dinger fester knoten müssen, vielleicht sind sie auch einfach nur Mist, wir werden es leider nie erfahren.

Dank einer gottgesandten Low Temp Heißklebepistole konnten wir das Trauerspiel aber halbwegs gut verstecken und klebten einfach kurz vor knapp neue Ballons an die schrumpligen. War ne wacklige Angelegenheit, aber hielt bis zum Schluss!

Die Vorfreude der Damen war offenbar nicht zu bändigen, denn kaum hatten wir den Rücken gedreht, flogen die Türen auf und die Meute stürzte rein. Jenni und ich noch mitten im Dekorieren und Besprechen, aber nun gut, wat küt dat küt.  Unser Brainstorming bestand dann überwiegend aus der Feststellung, dass wir ein Brain haben, die Teilnehmer-Mädels den storm liefern und alles weitere schon laufen wird. Tat es auch.

Es wurde geswappt, es wurden Werkzeugkoffer in der Größe und Breite diverser kanadischer Holzfäller hereingerollt, es wurde ein unfassbares Buffet abgeliefert und als dann auch noch die beiden Regionalmanager von Deutschland und Frankreich eintrafen, konnte der offizielle Startschuss fallen.

Eine unglaubliche Mehrheit von 2/3 hatte sich im Vorfeld gewünscht, etwas zum Thema bloggen und fotografieren zu hören. Dem Wunsch bin ich dann auch nachgekommen, aber statt eines drögen Vortrags hab ich mich mich lieber für eine Frage/Antwort Runde entschieden. Guter Plan, wie ich fand. Denn auch wenn es erst anfing wie in der Schule „schööne Schuhe hab ich an, bloß nicht hochgucken, sonst nimmt die mich dran“, fielen alsbald die Hemmungen und die Fragen hörten gar nicht mehr auf. Gut, zwischenzeitlich driftete ich dann doch mal in den drögen Vortrag mit zu viel Fachjargon ab und manch Gesichtsausdruck schrie förmlich „wovon spricht die da grad nur, Himmel lass sie aufhören“, aber andere horchten noch konzentriert und fragten weiter nach, so dass es wohl, wie immer bei solchen offenen Runden mit ganz unterschiedlichen Kenntnisständen, eine Gratwanderung zwischen informativ und todlangweilig war. Mit bereits einer Stunde Überziehung und mindestens 5 „nur noch eine kurze letzte Frage“ musste es dann aber auch wirklich mal gut sein. Ich biete gerne mal ein komplettes WE in kleinerer Runde zu dem Thema an, aber in 1-2 Stunden mit 100 Leuten und alle auf einem anderen Stand kann man das Thema wirklich nur rudimentär anreißen. Die Mittagspause bot dann auch endlich Zeit für ein bisschen Erholung und kulinarisches Wohlbefinden.

Durch ein latentes Personalproblem im Küchendienst verschob sich die Mittagspause leider etwas und Tanja und Jenni sprangen kurzerhand ein, um das Buffet zu richten. Die arme Tanja tat das offenbar so überzeugend, dass manch eine sie irrtümlicherweise für die Küchencrew hielt und sie dadurch wesentlich mehr eingespannt wurde, als ich mitbekam und mir im Nachhinein lieb war! Ich kann ihr gar nicht genug danken für den unermüdlichen Einsatz. Die Küche sah ernsthaft aus wie im Bombentrichter! Die eigentlich eingeplante Küchenmannschaft des Pfarrhauses trat aber wider Erwarten erst abends den Spüldienst an, so dass es auch immer wieder zu Engpässen in der Wasserversorgung gab und Tanja noch mehr flitzte.

Und dann kam noch der Super GAU! In 5 Jahren SU habe ich es noch nie!, niemals nie!, nie nimmer nicht erlebt, dass ein Buffet abgegrast war und es keinen einzigen Salatrest mehr gab! Noch nie!!! Und dann das! Lag es an den großen Tellern, der saarländischen Luft oder der Sternenkonstellation, ich weiß es nicht, aber ein paar von uns haben tatsächlich so gut wie kein Mittagessen mehr bekommen, obwohl das Buffet anfangs Unmengen und ich meine wirklich UNMENGEN hergab. Unfassbar. Ein Hoch auf die Candybar, den Kuchen und französischen Käse.

Der Nachmittag verlief dann endlich kreativ. Jenni zeigte ein wundervolles kleines, ihrer Aussage nach „super schnelles“ Album. Vor lauter Quatschten, Basteln, Kolleginnen Treffen und Candy Bar Plündern (ja, trotz gepflügtem Buffet war die Candybar abends auch ziemlich leer gefegt) ging der Workshop über zwei Stunden und ich dachte, ein kleines Päuschen für Kaffee und Kuchen sei angebracht, aber von wegen. Der allgemeine Wunsch war es, nahtlos weiter zu machen.

Und so brach dann auch der dritte Block des Tages an, der sich mit personalisierter Wanddeko befasste. Mein Model hat das viele Rumreichen nicht ganz so gut überstanden. Ist aber nicht so schlimm, lässt sich ja jederzeit zügig neu machen. Eine Anleitung dazu, werde ich hier auf dem Blog hoffentlich recht zügig nachreichen können.

Was nicht so zügig neu zu machen war, war der kaputte Autofokus meiner Zweitkamera, der sich nach einer etwas herberen Begegnung mit dem Fußboden nämlich leider verabschiedet hatte. Diese Kamera sollte ursprünglich mit einem Selbstauslösekabel im Vorraum als Photobooth dienen. Nun versuche mal, wenn du Gastgeber der Veranstaltung bist und dich sekündlich einer herzt, was fragt, oder dir was in die Hand drückt, eine Kamera, die sich nur noch manuell scharf stellen lässt, so einzustellen, dass gute Bilder über den Fernauslöser rauskommen. Ja, ihr ahnt es: ich hab’s nicht geschafft. Es tat mir in der Seele weh, aber es sollte einfach nicht sein.

Immerhin standen der irre Foto-Hintergrund und die Beleuchtung bereit, so dass hoffentlich viele die Gelegenheit genutzt haben, trotzdem mit ihren eigenen Handys/Kameras Fotos zu machen.

Nach 6-7 Stunden waren die meisten einfach durch. Irgendwann kann man sich nach so einem Tag nicht mehr konzentrieren und die Projekte werden halbfertig eingepackt und zu Hause fertig gestellt. Viele waren ja auch bereits seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen. Bis zu 7 Stunden Anfahrt hat manch eine in Kauf genommen. An dieser Stelle nochmal einen ganz besonders herzlichen Gruß an die Kolleginnen aus der Bretagne, die inzwischen Gott sei Dank trotz Blitzeis am Sonntag morgen auch heil wieder zu Hause angekommen sind. Die deutsch-französische Völkerverständigung ist hier im Saarland zwar Tradition, aber dass sich das Event bis in die Bretagne rumgesprechen würde, das hätte ich mir bei der Planung nicht zu träumen gewagt. Umso mehr habe ich mich natürlich darüber gefreut, die französischen Kolleginnen tatsächlich live und in Farbe begrüßen zu dürfen.

Nach dem Kreativteil war der Gedanke, dass Jenni und ich uns als „Moderatoren“ verabschieden und den Tag noch in gemütlicher Plauderrunde ausklingen lassen, bis wir dann schließlich um 18 Uhr Feierabend machen mussten. Ja denkste. Nix mit ohne Moderation ausklingen lassen.

Die vormittägliche Fragestunde ging prompt in die zweite Runde. Bis zur aller wirklich allerletzten Sekunde standen wir vorne und beantworteten Fragen über Fragen. Sie wollten gar nicht aufhören die Mädels, denn nach der letzten Frage kam noch die allerletzte, dann aber die allerallerletze und nicht zu vergessen, die ganz kurze wirklich allerletzte Frage und ihre fünf Gefolgschaften 🙂 da kurze Fragen aber gerne mal gar nicht so kurzer Antworten bedürfen, haben wir uns dann tatsächlich gar nicht mehr von allen verabschieden können. Die DB stimmt sich nämlich mit ihren Fahrplänen genauso wenig mit unserem Veranstaltungsende ab, wie das grippige Väter, brechende Kinder oder 3 bis 4-stündige Heimreisen tun. Und so waren wirklich schon ein paar Teilnehmer weg, bevor wir Tschüss sagen konnten. Scheinbar hat es uns aber niemand krumm genommen, denn das Feedback war bisher durchaus sehr wohlwollend.

Trotz kleinerer Pannen, die so eine Veranstaltung mit sich bringt, zumal wenn sie zum ersten Mal in einer fremden Lokalität stattfindet, war es für mich ein rundum schöner Tag und es wird sicher nicht die letzte Veranstaltung dieser Art hier gewesen sein.


Mein ganz großer Dank geht an Jenni, ohne die der Stein zwar vielleicht auch ins Rollen gekommen wäre, das aber definitiv wesentlich eiriger und unrunder. An Stefan und Laetitia aus der Chefetage für ihre Zeit, Anwesenheit und Geschenkkiste. An alle teilnehmenden Kolleginnen, die sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht haben, zu uns ins Saarländchen zu kommen und diesen wundervollen Tag mit uns zu gestalten! Für mich war es besonders schön zu erleben, dass so ein Event auch mit einer ganz neuen Runde Kolleginnen klappen kann und nicht nur mit den „üblichen Verdächtigen“, denen ich bei unseren Demotreffen im Ruhrpott sonst immer über den Weg laufe.

Vor allem aber gilt mein Dank allen, die mehr oder minder spontan eingesprungen sind und uns tatkräftig bei den Vorbereitungen und dem Auf- und Abbau geholfen haben. Ohne euch wären solche Events kaum bis gar nicht zu bewältigen. Ihr seid die Besten!

Und dank der unermüdlichen Tanja haben sogar gar nicht mal so wenige Bilder den Weg auf meine Kameraspeicherkarte gefunden! Vielen Dank dafür! Den Job als Knipse habe ich nämlich selbst ganz eindeutig nicht geschafft.
Aber sehr selbst: Viel Spaß in der Galerie!

http://photo.puenktchenstempel.de/Saartistic-2017/

P.S.: liebe Teilnehmer der Veranstaltung, nutzt gerne den Link aus der letzten Info-Mail, um eure Fotos mit in die Galerie zu laden. Ich bin gespannt!

Bye

Nadine

Hell, dunkel, hell, dunkel, 2021

Liebes Saarland und Rest, 

„Je älter du wirst, umso schneller vergeht die Zeit“ war so ein Spruch, den ich bis vor wenigen Jahren mit deutlichem Augenrollen quittierte. Und nun? Nun muss ich kleinlaut zugeben, dass tatsächlich ein klein wenig was dran ist. 

Gefühlt war es gestern, dass ich beschlossen habe, ein großes Stampin‘ Up! Demonstratoren Treffen hier im beschaulichen Saarland auszutragen, de facto war es aber bereits im Sommer letzen Jahres. Also viiiiiiiiel Zeit, um alles in Ruhe und gemütlich anzugehen und mit viel Vorlauf fertig zu stellen. 

Und dann wurde es hell, es wurde dunkel und wieder hell und schwups war es Mitte Januar und es blieben nur noch wenige Tage, um alle Pläne und Listen abzuhaken. 

Inzwischen sind es nur noch zwei Tage und ich kann euch sagen, es hat seinen Grund, warum ich euch die ganzen letzte Zeit nichts kreatives geboten habe: das Bastelzimmer gleicht einem Bombentrichter über den Hurricane Katrina gefegt ist. Der komplette T.sche Haushalt erinnert an Dresden 1945.

In jedem noch so kleinen Eck stehen Kartons, Materialpakete, Dekokram, Nervennahrung und warten nur darauf zum Einsatz zu kommen. Die Spannung steigt und ich freue mich tatsächlich sehr darauf, die ganzen Mädels hier begrüßen zu dürfen und natürlich auch, den ganzen Kram wieder aus den Füßen zu haben. Auch wenn das für mich bedeutet, dass ich meinen morgigen Geburtstag damit verbringen werde, Kisten und Tische  zu schleppen, statt mit meinen Männern Kuchen zu verdrücken und die Füße hoch zu legen. Aber hey: selbsterwähltes Schicksal! Ich wollte es ja so haben. 

Nun ist Januar leider auch immer Grippezeit. Himmel sei Dank bisher nicht bei uns, aber es hat einige angemeldete Teilnehner derart in die Knie gezwungen, dass wir wieder ein paar wenige Plätze frei haben. 

Falls also spontan noch jemand von euch SU-Demonstratoren Lust haben sollte, den Samstag mit uns zu verbringen: meldet euch bei mir. 

Alle weiteren Infos findet ihr hier.

Die Daheimgebliebenen können dafür gerne am Samstag ein wenig die Augen offen halten, denn unter dem Hastag #saartistic2017 werden wir euch in den diversen Netzwerken zumindest ein bisschen am Treffen teilnehmen lassen. 

Schaut also gerne mal bei Facebook rein oder aber auch bei Instagram. Und beim nächsten mal seid einfach selbst mit dabei. 

Jetzt werde ich aber mal die Augen schließen und mit ein bisschen Glück wird’s wieder hell, dunkel, hell, dunkel und bevor ich mich umgesehen hab ist 2021 und das weiße Haus nicht mehr von nem Clown mit kleinkindlichen Hasskaspertendenzen besetzt.

Bye 

Nadine 

Advent, Advent, der Kranz der brennt…

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es begab sich zu einer Zeit, als Frau T. noch Fräulein M. war und als gutes Kind Weihnachten mit der damaligen Flamme Heiligabend bei den Eltern verbrachte.

Man saß gemütlich im Wohnzimmer beisammen am großen, etwas zu hohen, runden Tisch und spielte Trivial Pursuit. Vater M. hatte bereits das obligatorische Glas Rotwein umgekippt („dieser sch…Tisch, der ist aber auch zu hoch zum dran Sitzen“), während Mutter M. in der Küche zu Gange war, um die letzten Vorbereitungen für’s Fondue zu treffen während sie Antwort um Antwort rüber rief.

„Mama wenn du mitspielen willst, dann setz dich zu uns!“

„Ich spiele nicht mit, ich weiß doch gar nicht wie euer Spiel geht!“

„Dann ruf bitte nicht ständig die Antworten rüber!“

„Ihr fragt doch aber ständig!?“

„Das ist das Spiel!“

„Aber ich spiel doch gar nicht mit…“

Dieser Dialog wiederholte sich ziemlich genau bei jeder einzelnen gestellten Frage, bis er durch das Hereinbringen des heißen Fonduetopf unterbunden wurde.

So saß man also gemütlich beisammen, die Stimmung gut, die Gläser voll. Im Hintergrund tüdelte irgend ein Weihnachtskonzert im Fernsehen und während Fleischbröckchen um Fleischbröckchen im heißen Öl eintauchten, leuchtete der Christbaum im Eck und die Kerzen des Adventskranzes auf dem Stubentisch.

Fräulein M. hatte schon frühkindlich durch ihre kaum zu ertragende Weihnachtseuphorie mit der Tradition „Bescherung nach Kirche und Essen“ aufgeräumt, so dass schon recht früh der Kirchengang über Bord geworfen und die Bescherung vor’s Essen verlegt worden war, nur damit der Rest der Familie in Frieden speisen konnte, während das Kind mit den neuen Sachen spielen durfte.

Wir aßen also, quatschten und lachten. Da vernahm man plötzlich die Stimme von Fräulein M.s damaliger Flamme ganz ruhig und entspannt:

„Der Adventskranz brennt“.

Alle nickten, quatschten und aßen weiter.

Die damalige Flamme steckte die Gabel in den Fonduetopf und wiederholte:

„Der Adventskranz brennt“.

Alle quatschten und aßen weiter.

Die Flamme nahm gemächlich die Gabel aus dem Fonduetopf, steckte sich den Bissen Fleisch in den Mund, stand tiefenentspannt auf und kippte ein Wasserglas über den Wohnzimmertisch. Es zischte, es qualmte. Erst da drehten sich die Köpfe um und sahen das angekokelte, jetzt triefende Etwas auf dem Tisch.

Er drehte sich rum, setzte sich wieder an den Esstisch und tauchte den nächsten Fleischbrocken ins heiße Fett.

„Nixon!!!“

Die Blicke wanderten irritiert zu Mutter M.

„Richard Nixon! Irgendwer wollte doch vorhin wissen, welcher US-Präsident zum ersten mal China besucht hat.“

Und nu frag mich mal noch einer, von wo ich meinen Pragmatismus her hab 🙂

Heute wird das zweite mal sein, dass wir Heiligabend ohne meine Mama feiern. Sie fehlt. Und doch sind es Erinnerungen wie diese, die mir ein Lächeln abringen.

Und nur darum geht es die nächsten Tage. Vergesst die pseudo-perfekt dekorierten Esszimmer, die kulinarischen Zubereitungsorgien und die Geschenke in Höhe von 2 Monatsgehältern. Habt einfach eine schöne Zeit mit den Menschen, die euch am Herzen liegen, denn auch wenn ich mir sicher bin, dass alles schön hergerichtet war und es an besagtem Abend Geschenke gab, ist es definitiv nicht das, woran man sich Jahre später erinnert.

In diesem Sinne, ein schönes Fest euch allen! Bleibt gesund und munter und hier noch schnell die Auflösung, wer sich über ein extra Päckchen unterm Baum freuen darf:

Ich danke euch allen von Herzen, für die vielen Kommentare, lieben Worte und Zusprüche. Zwar wohlwissend, dass die hohe Anzahl der Rückmeldungen unmittelbar daran gekoppelt war, dass es was zu gewinnen gab, so freue  ich mich dennoch sehr über das Feedback.

Schöne Feiertage euch allen!

Bye

Nadine

 

Adventsverlosung Teil 4 mit lustigem Zufall

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

diesmal mit „nur“ einem Tag Verspätung wünsche ich euch einen schönen 4. Advent. Heute in 6 Tagen steht also wieder die gesammelte Nation mit hektischen Flecken in der Küche, putzt, fegt, stopft Rumpelkammern voll und hofft, dass die bucklige Verwandtschaft der liebenswerte Besuch nicht zufälligerweise auf dem Weg zum Klo die falsche Tür erwischt. Alle Jahre wieder…

Bei T.s ist besagte Rumpelkammer noch im ganzen Haus verteilt, ich bin aber zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Tagen noch beheben lässt. So langsam wird es auch hier weihnachtlich. Nachdem das Mini-T. die Herbstdeko zermörsert hat, blieb mir auch keine Wahl als die Weihnachtsdeko hervorzukramen. Auf dass wenigstens davon Teile am Leben bleiben…

Die ersten Weihnachtskarten habe ich auch bereits aus dem Briefkasten bergen können und musste gerade bei einer sehr herzlich lachen.

Seit Tagen schwirrt mir eine Idee für eine Weihnachtskarte im Kopf herum, da die aber mit Embossingpulver und Glitzer zu tun hatte, musste ich sie Mini-T.-bedingt die ganze Zeit noch beiseite schieben und warten, dass Herr T. mal zu Hause ist und das Mini-T. ablenkt, bevor ich hier mit Pulver und Glitzer hantiere, denn glaubt mir eins: wenn man etwas vor den Feiertagen nicht möchte, dann ist es ein Kleinkind in der Nähe von Glitzerpulver!

Dann war es endlich soweit, Herr T. hatte frei und ich konnte endlich loslegen. Sorry für das wackelige Foto, es musste etwas schneller gehen, so dass man den Glitzerschneefall hinter dem Anhänger jetzt gar nicht wirklich erkennt.

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Auf jeden Fall war das die Karte, die ich seit Tagen im Kopf mit mir herumtrug. Und dann, dann leert Herr T. den Briefkasten und überreicht mir einen Umschlag. Ich schaue rein und muss erst mal herzhaft lachen:

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Wenn das mal nicht ein Zufall ist! Da kann man so viele unterschiedliche Sachen mit den Stampin‘ Up! Stempelsets und Stanzformen machen und dann entstehen 600 km voneinander entfernt völlig unabhängig zwei Karten, mit genau der gleichen Grundidee. Zum Piepen! Vielen herzlichen Dank, liebe Monika, ich habe mich tierisch gefreut.

Adventsverlosung Teil 4

Auch in dieser Woche möchte ich euch meine Adventsverlosung nicht vorenthalten.

Das Los hat wieder mal entschieden und das dritte Adventspäckchen geht an:

3. Adventsverlosung

Über diesen Zufall freue ich mich besonders, da Julia eine meiner treuesten Kundinnen ist und ich weiß, dass der Inhalt des Päckchens da in besonders guten Händen ist.

Ein viertes und letztes Päckchen hätte ich noch zu vergeben.

4. Adventsgeschenk puenktchenstempel.de

Diesmal geht die Verlosung leider nicht über die ganze Woche, da das Päckchen sonst nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten zugestellt würde. Wenn ihr also teilnehmen möchtet, hinterlasst euren Kommentar bitte bis spätestens Mittwoch, 21.12.16. 12 Uhr.

Dann sollte es mit der Weihnachtspost noch klappen.

So ihr lieben, ich wünsch euch einen guten Start in die Woche. Lasst es ruhig angehen und euch nicht von der Weihnachtshektik überrumpeln. Denn wichtig ist nicht, wie sauber die Bude ist oder wie perfekt die Plätzchen drapiert sind, sondern dass ihr gesund und munter seid/bleibt und das Jahr gemütlich ausklingen lasst.

Bye

Nadine

 

Adventsgeschenke Runde 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt. 

gefühlt habe ich gestern erst die Osterdeko entfernt und nun ist der erste Advent schon so gut wie um. Früher hab ich ja die Augen verdreht, wenn die Eltern, Großeltern oder sonstige Erwachsene gejammert haben, wie schnell die Zeit doch vergeht und heute geht’s mir selbst kein Stück besser. 

Ich möchte ehrlich sein, gefühlt war es zwar gestern, dass ich die Osterdeko entfernt hab, tatsächlich aber war es heute. Auf unserem alten Küchenschrank im Wohnzimmer stand allen ernstes noch meine Osterei-Vase und ein Papierblumenstrauss, der farbtechnisch so was von nicht zur aktuellen Saison passt, aber mei, im Flur stehen auch noch die Flipflops und die Sonnencreme. Es ist also eher ein Gesamtproblem. 

Immerhin habe ich es geschafft, noch vor Mitternacht einen Adventskranz zu kredenzen.

Da bin ich ja fast ein wenig stolz drauf. Ich verrate jetzt auch nicht, dass Fam. T. kollektiv ins Bett gegangen ist, bevor der erste Docht Feuer fangen konnte und somit das erste Adventsleuchten leider spontan auf morgen verschoben wird. Bei genauerer Überlegung war es sowieso ein selten dämlicher Plan, echte Kerzen zu nehmen mit nem anderthalbjährigen Sack Flöhe, der prinzipiell da rumwuselt, wo er nicht sein soll. Vielleicht sollte ich doch lieber  noch LED Kerzen besorgen, nur so zwecks der Sicherheit…

Alles in allem ist mir allerdings  noch gar nicht so weihnachtlich zu Mute. Mag daran liegen, dass wir alle angeschlagen sind und uns von Erkältung zu Erkältung hangeln – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Danke an die Mutter des „heute Nacht hatte er noch Fieber, aber er wollte unbedingt zum Kinderturnen kommen, dann kann er ja nicht mehr wirklich krank sein“-Kindes, das dort hing wie Schluck Wasser in der Kurve und alle Anwesenden angehustet, geschnieft und geniest hat. Ich wünsche Ihnen nichts schlechtes, nur ein paar Läuse und zu kurze Arme zum Kratzen. 

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit das Mini-.T auf der Welt ist, ständig das Gefühl habe, der Zeit hinterher zu hechten, nichts auf die Reihe zu kriegen und ein Level erreicht zu haben, das auf einer Skala von 1 bis müde mindestens Dornröschen ist. 

Und dann wären da ja auch noch die Vorbereitungen für das große Demotreffen im Januar hier im schönen Saarland, die auf Hochtouren laufen. Zumindest so viel kann ich schon verraten: weder rot noch grün werden zum Einsatz kommen, so das mein Hirn farbtechnisch gerade in völlig anderen Sphären als Weihnachten unterwegs ist. 

Nichtsdestotrotz ist heute der erste Advent und auch wenn gerade mal Ende November ist, muss am ersten Advent die Weihnachtskrempelkiste vom Dachboden runter. Vielleicht setzt die Stimmung ja schneller ein, wenn ich ab jetzt täglich auf Rudolph, Lichterketten und Sternendeko schaue, George Michael gibt auf jeden Fall bereits sein bestes…

Für euch habe ich mir  was nettes ausgedacht. 

Geschenke, Geschenke

Ich bin sehr dankbar, dass ihr mir, obwohl ich das komplette Jahr wesentlich weniger Zeit zum Basteln und Bloggen hatte als mir lieb war, die Stange gehalten habt. Denn auch wenn es hier immer wieder über Tage sehr sehr still war und sowohl die Beitrags- als auch die Kommentarsektion eher ein Statistendasein frönte, bekam ich super liebe Mails und der Zuspruch blieb ungebremst. Das freut mich sehr und dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. 

Und zwar werde ich an jedem Adventssonntag ein schönes Geschenkepäckchen schnüren und es unter allen Beitragskommentaren, sei es hier oder bei Facebook verlosen. 

Keine Auflage, keine Bedingung, einfach nur einen Kommentar hinterlassen und euer Name wandert in die Lostrommel. Ich würde mich natürlich trotzdem sehr freuen, wenn ihr meinen Blog auch teilt und/oder bei FB mit gefällt mir markiert. 
Am Ende der jeweiligen Adventswoche darf das Mini-T. dann die Lostrommel durchwirbeln und den Gewinner ziehen. 

Lasst euch überraschen, ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dass die Päckchen pünktlich zur Bescherung bei euch sind. Und bis dahin bleibt mir nur euch eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen.

Bye

Nadine 

#OnStage2016 mein Swap, die Fotogalerie und der Tag, an dem ein Clown ins Oval Office einzog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

entgegen aller Ankündigungen und Erwartungen meinerseits hatte ich es tatsächlich doch kurzfristig noch geschafft, Swaps für OnStage Local in Düsseldorf 2016 zu fertigen. Ganze 60 Stück sogar, von denen ich dann vor lauter Quatschen und Fotografieren sogar noch einige wieder mit nach Hause nehmen konnte. Aber lieber so und ein paar tolle neue Leute kennengelernt, als die ganze Zeit nur auf tauschende Hände geschaut zu haben, ohne die Zeit gehabt zu haben, ein Wort mit dem Gegenüber zu wechseln.

Relativ simple Kärtchen sind es geworden:

OnStage 2016 Swap puenktchenstempel

So sehr ich es auch zu schätzen weiß, was manch Kollegin zaubert, oft ist es mir ein wenig too much. Da werden Schokis über Schokis verpackt, Pralinen, Cookies, Badeperlen, Parfümflacons und weiß ich noch was, und wenn man zu Hause das Ganze durchgeht, hat man zwar 4 Kilo mehr auf der Waage aber herzlich wenig Input für Workshops, denn da sind zumindest bei meinen Kunden doch überwiegend die schnellen, einfachen Karten gefragt, die keine Materialschlacht benötigen. Deswegen bleib ich swap-technisch in der Regel eher bei Kärtchen, wie diesem hier.

Willkommen in der Jahreszeit der schlecht beleuchteten Fotos. 

Apropos Fotos. Inzwischen habe ich es auch geschafft, meine ganzen Bilder von OnStage zu sichten und sie in eine Galerie zu packen. Wenn ihr also kucken wollt, könnt ihr das hier tun:

Zur #OnStage2016 Fotogalerie

Ansonsten fehlen mir heute einfach die Worte. 

Wie kaputt muss eine Gesellschaft tatsächlich sein, dass sie einen unberechenbaren, rassistischen, sexistischen, durch und durch kapitalistischen, moralisch verwerflichen Clown ohne jegliche politische Ahnung und Erfahrung in ein solches Amt hebt, nur weil er den Arsch voller Geld hat, das er zudem nicht mal selbst verdient sondern geerbt hat und deshalb denkt, er könne sich jedes Recht herausnehmen? Das macht mich fassungslos. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, es widerstrebte sich zwar alles und der Verstand wollte es nicht wahrhaben, aber da war doch immer dieses Stimmchen, das zwitscherte, der wird’s, du wirst sehen, der wird’s! 

Ein schwarzer Präsident war ja schon grenzwertig, aber eine Frau? Das geht ja nunmal wirklich nicht im country der angry white men. 

Aber was soll ich sagen, ich befürchte vor der eigenen Haustür sieht es bald nicht wesentlich besser aus. Denn sowohl drüben als auch bei uns wurde seit Jahrzehnten gänzlich versäumt, junge Menschen zu erreichen und zur Stimmabgabe zu bewegen. Politik ist uncool und ausschließlich was für akademische alte Säcke, „die da oben“ ein geflügeltes Wort und „ändert ja eh nix, sind eh alle gleich“ die fatale Schlussfolgerung und anschließende Rechtfertigung fürs Nichtwählen. Bleibt dieser Trend tatsächlich erhalten, werden auch wir uns in nicht allzuferner Zukunft deutlich mehr mit Le Pen, AfD und ähnlich braun gefärbten Dummbaddel auseinander setzen müssen. Populismus boomt ja nicht nur in den Staaten und ist leider spätestens seit heute morgen offiziell salonfähig. Denn das einzige Signal, das m.E. heute in die Welt gesendet wurde ist, dass man mit dieser unsäglichen Art am Ende triumphiert, die Masse bewegt und den Wahlsieg einfährt. 

Ich bin sehr gespannt. Besorgt, aber auch gespannt. Bestenfalls erleben wir jetzt vier Jahre lang ausschließlich heiße Luft und dann kommt Michelle Obama, zückt elegant den Handfeger und fegt locker flockig aus dem Handgelenk den ollen Dreck weg, schlimmstenfalls aber stehen wir an der Schwelle zu WWIII. Es wird sich zeigen. 

Ein klein wenig hoffe ich ja auch noch, dass spätesten morgen früh Jan Böhmermann oder Sacha Baron Cohen sich den Flokati vom Kopf zerren, die orangene Farbe aus dem Gesicht wischen und sagen  „huch, ich wollte eigentlich nur mal kucken, wie weit ich mit dem Scheiss komme, aber ich erkenne die Wahl an“, ich befürchte nur, es wird nicht eintreten. Auch ein Szenario in dem der Richter einfach in einem der zwei noch anstehenden Strafprozesse 4 Jahren Haft ausspricht, fände ich ganz nett. Oder er sich, wenn er jetzt eh schon nach Washington zieht, mal die Präsidentenloge im Ford’s Theatre näher ansieht, Geschichte neigt ja dazu sich zu wiederholen und bei 300 Millionen Waffen könnte  sich doch eventuell einer finden, der …. hups ich schweife ab.

Wie dem auch sei, die Wahl ist rum, der Clown gewählt, und alles, was uns bleibt, ist abzuwarten und es im September vor der eigenen Haustür besser zu machen. 

Und bis dahin träller ich weiter it’s the end of the world as we know it…

Bye
Nadine