Archiv für Teamtreffen

Paulines Teamtreffen September 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

vielleicht habt ihr es gestern und vorgestern bereits bei Facebook oder Instagram gesehen, ich hatte übers Wochenende zwei ganze Tage Freigang. Olé, olé!

Keine Arbeit, kein Haushalt, kein Mann, kein Kind. Und zwar nicht nur zwei Tage sondern auch noch eine komplette Nacht!! Eine ganze Nacht alleine im Hotel. Ohne Milch, ohne Windeln, ohne Schmatzen, Schnarchen, Zähneknirschen oder Rippentritte. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

Aber kennt ihr Karma? Diese miese kleine Kackbratze, die einem nichts, aber auch gar nichts vergönnt? Genau diese Karma sorgte nämlich spontan dafür, dass mir auch in meiner ersten Nacht alleine seit über zwei Jahren kein Schlaf vergönnt war. Nicht etwa, weil ich das Kind vermisste, wie mir ein Großteil der Teilnehmerinnen es vorhergesagt haben, nein, sondern durch winzig kleine elendige Bazillen, die sich in Hals und Nase breit machten und mir mal spontan derartige Halsschmerzen bescherten, dass ich alles in allem auch wieder nur 3 Stunden geschlafen habe. Hmpf!

Aber ich will nicht jammern, anderen fliegen gerade die Häuser um die Ohren oder säuft das komplette Hab und Gut ab, da ist so eine Erkältung doch das geringere Übel, egal wie sehr sie einen beutelt.

Auf Schloss Berge sollte das Teamtreffen diesmal stattfinden. Eine schöne Location mitten in einer gar nicht mal so kleinen Parkanlage, die standesgemäß natürlich auch gleich mehrere Brautpaare inklusive Hochzeitsgesellschaft angelockt hat. Was gleich mal dazu führte, dass mir einer der Gäste gar nicht mal so freundlich Aufträge erteilen wollte, was ich denn zu fotografieren hätte. Er war sichtlich irritiert, als ich ihm freundlich aber bestimmt zu verstehen gegeben habe, dass ich es lieber dabei belasse, das Event zu knipsen, für das ich angereist bin und er leider seine Handykamera bemühen muss, wenn er spezielle Motivwünsche hat.

Depp.

Mit einer Materialschlacht vom anderen Stern begrüßte uns Jenni recht herzlich und nach einem längeren Plausch und ein paar „Ehrungsrunden“ ging es dann auch schon kreativ weiter.

Natürlich nicht, ohne Steffi zu ihrem Wahnsinnsmeilenstein von einer Million Umsatz zu gratulieren. Halleluja, eine Million, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Eine Wahnsinnsleistung in so kurzer Zeit.

Der Kreativteil bestand daraus, dass tischeweise Themen gezogen wurden, die wir nach unserem persönlichen Geschmack umsetzen sollten. Da ich in einer Gruppe mit 40 Leuten unter Zeitdruck so kreativ bin, wie ein Stück Treibholz vor Rügen bei Windstärke Null, blieb ich mal wieder beim Fotografieren.

Dafür waren aber alle anderen sehr fleißig bei der Sache. Es wurden Themen wie Winter, Herbst, Weihnachten, spezielle Farbkombinationen, sowie Halloween und das Thema „lecker“ bedient.

Die Ergebnisse waren phänomenal. Das Wetter ließ uns leider etwas im Stich, so dass die Lichtverhältnisse zum „mal eben schnell“ fotografieren leider etwas ungünstig waren. Aber wir sind ja hier auch kein Hochglanzmagazin 🙂

Hunger mussten wir auch wieder nicht leiden. Ein standesgemäßes Buffet im herrschaftlichen Ambiente versüßte uns die Mittagspause.

 

Lecker war’s!

Satt und in Futternarkose wurden am Nachmittag die Thementische fertig gewerkelt und es sollte ein Gewinner gekürt werden. Ja denkste. Mach mal eine Applaus-Abstimmung, wenn bei jedem einzelnen Tisch, der Applaus genau gleich laut ausfällt. Da musste neutrale Fachkompetenz her.

Am Ende war man sich einig, sich nicht einig zu sein. Es gab kein besser oder schlechter. Die Tische waren einfach alle gleich toll und dann war es auch schon 18 Uhr. Schwupp, Tag 1 rum.

Also fast.

Ein Tag kann natürlich nicht ausklingen, ohne nochmal was gegessen zu haben. Man könnte ja nach Frühstück, zweitem Frühstück, Mittagsbuffet und Kuchenpause glatt noch Hunger haben!

Also ging es mit 40 Mann hoch in ein stylisches asiatisches Lokal, wo der Abend dann gemütlich bei nochmal viel zu viel Essen ausklang.

Dann kam die Nacht, in der mir wieder mal kein Schlaf vergönnt war und der zweite Tag des Teamtreffens brach an. Diesmal sogar mit Sonnenschein und natürlich auch wieder einer Kreativaufgabe für jedermann: ein Dezember-Album. Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und so hat man schon eine Vorlage, für den Fall, dass man seinen Dezember dokumentieren möchte.

D’Chefin selbst legte auch Hand an.

Wieder entstanden einzigartige Werke, was hat man auch anderes erwartet.

Ach, und hab ich erwähnt, dass man ja vielleicht nach der samstäglichen Fressorgie wieder Hunger haben könnte? Nur für den Fall gab es sicherheitshalber noch ein Brunchbuffet mit einer klitzekleinen Auswahl.

Kugelrund, immer noch mit Halsweh und halbkomatös war es dann auch schon für mich an der Zeit, mich zu verabschieden. Gelsenkirchen will und will ja einfach nicht näher ans Saarland ran rücken, so dass ich leider schon ein wenig früher aufbrechen musste, um den Mann und das mamaentzügige Kind bei den Schwiegereltern einzusammeln und zu einer halbwegs zivilen Zeit zu Hause anzukommen.

Natürlich nicht, ohne das obligatorische Gruppenbild.

Schee war’s und ich freu mich jetzt schon auf’s nächste Jahr. Nicht zuletzt, weil Gelsenkirchen dann voraussichtlich doch mal näher ans Saarland rückt, aber das erklär ich euch, wenn es soweit ist.

Wem das jetzt noch nicht genug Bildmaterial war, der kann sich gerne noch durch die Galerie klicken.

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Bye

Nadine

Paulines Teamtreffen 2016

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wenn man wie ich Demonstratorin bei Stampin‘ Up! ist, ist man Teil eines Teams. Es gibt große Teams, es gibt kleine Teams und welche, bei denen man gar nicht mehr zählt, weil die Team-„Chefin“ den Job schon so lange macht, dass zumindest ich keinerlei Überblick mehr habe, wer in den Jahren alles dazu kam, weg blieb und letztlich doch wieder kam.

Ab einer gewissen Größe und bundesweiter Verstreutheit ist es logischerweise nicht drin, regelmäßig alle zusammen zu trommeln, aber ein harter Kern trifft sich in der Regel einmal im Jahr und wird dabei von vielen neuen und nicht so neuen Kollegen und Kolleginnen, die es nicht regelmäßig  zu den jährlichen Treffen schaffen, vervollständigt.

So entsteht immer wieder eine bunte Mischung vieler unterschiedlichen Menschen, die aber letztlich alle das gleiche Hobby teilen. Man kann sich vorstellen, was für ein spannender und lustiger Austausch das ist.

imageAuch 2016 fand ein solches Treffen des Team Pauline statt und zwar an diesem Wochenende.

Ganze 41 Frauen fanden den Weg aus ganz Deutschland, Niederlande und Österreich nach Gelsenkirchen ins Heiner’s und hatten dort zwei tolle und intensive Tage. Auch ein Mann hatte es sich nehmen lassen, sich einen Eindruck von dem Event zu machen, und so begleitete uns am Samstag unser neuer Deutschland-Chef Stefan Strumpf und bemühte sich nach Kräften, sich mit so vielen von uns wie möglich zu unterhalten und auch selbst kreativ zu werden.

Durch’s Programm führte selbstredend wie immer unser Teamoberhaupt Jenni Pauli.

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Im Heiner’s waren wir ja jetzt schon mehrfach. Nicht nur, dass es ein wirklich tolles, gepflegtes Hotel mit sehr freundlichem Personal und lecker Essen ist, vor allem ist der Veranstaltungsraum schön geräumig, hell, mit allem ausgestattet, das man so benötigt und Dank weißer Wände hervorragend zu dekorieren. Denn mal ehrlich, so praktisch Vereinsheime und Konsorten auch sind, aber gelbe Wände mit beiger Holzverkleidung an orange/grünen Vorhängen aus anno tobak lassen sich auch mit einer Auswahl von ganzen 49 Farben nicht schön in Szene setzen. Nicht so im Heiner’s. Da kann man sich gänzlich ohne Augenkrebs farblich austoben, was Jenni auch diesmal getan hat.

Ein paar Girlanden, viel weiß, nicht überfrachtet, ein paar bunte Highlights, genau so wie ich es mag.


Den Anfang der Veranstaltung machte eine großzügige Vorstellungsrunde. Jeder durfte ein bisschen was von sich erzählen, wer man ist, wie man zu SU kam und was einem sonst noch so einfiel. Das hatte ein bisschen was von den Oskar-Dankesreden: nach einer kurzen Laudatio seitens Frau Pauli bekam ein jeder selbst das Wort. So unterschiedlich die Charaktere sind, so unterschiedlich waren auch die Auftritte, mal kurz und knapp, mal lang und ausführlich, mal schüchtern und zurückhaltend, mal buff hier bin ich, geht alle weg. Manches war neu, manches sehr unterhaltsam, manches kannte man schon und vereinzeltes wünschte man sich nach 30 Sekunden mit Musik überblendet, runterreguliert oder alternativ auch einfach nur von nem Flitzer  von der Bühne gerissen, damit der nächste endlich das Wort bekommt. Wie bei den Oskars halt. Aber so ist unser Hühnerhaufen halt, alle unterschiedlich und auf jeden Fall sehr vielseitig.

Zwischendrin musste natürlich auch gegessen werden. SU Treffen sind kulinarisch gesehen…ja sagen wir mal so, wer Punkte zählt, sollte lieber sein eigenes Grünzeug mitbringen oder zur allgemeinen Sicherheit einfach fern bleiben, denn die zusätzlichen Kilos bei der Heimreise befallen definitiv nicht nur das Handgepäck und das ist auch gut so! Eine kreative Wochenendauszeit ohne Schlemmen? Das wäre wie gegen Durst mit aufgefangenem Regenwasser gurgeln. Kannste zwar machen, ist dann aber halt kacke. Nee nee, bei Teamtreffen wir gegessen. Und zwar lecker und viel. Das gehört so.


Am Nachmittag ging es dann weiter mit dem ersten Workshop. Ein Album mit Project Life Kärtchen stand auf dem Plan. Beim Rumgehen mit der Kamera entdeckte ich aber auch so manche Abweichung. Ein Kärtchen hier, ein Layout da, warum auch auf eine Vorlage beschränken, wenn der Materialtisch mit den neuen Produkten so viel hergibt, als wäre er frisch aus Willy Wonkas Schokoladenfabrik?


Es wurde also munter getestet, begutachtet, auf Vorrat gestempelt und vor allem sich gefreut wie Schnitzel. Das Zeug ist aber auch schön, heidewitzka!


Ratzfatz war der Tag auch schon um und das Abendessen nahte. Aber erst mal musste der Italiener der Wahl am anderen Ende der Stadt erreicht werden. Die Reisegruppe Pauli machte sich also  per pedes auf den Weg zur Straßenbahn. Der Fahrer war sichtlich irritiert, eine Horde Frauen an der Haltestelle zu sehen und war tatsächlich etwas aus dem Konzept, aber er fuhr uns heil und sicher ans Ziel unserer Wahl, wir stiegen aus, überquerten die Straße und dann? …. Nichts! Die Türen klapperten, die Fenster schepperten, es klingelte zur Abfahrt aber die Bahn tat nix. Nüscht. Niente. Nada. Ich würde ja sagen, wir waren das nicht, das war schon vorher kaputt, aber es war nicht vorher kaputt! Wir waren es aber dennoch nicht 🙂


Unzählige Teller Antipasti, Melone mit Schinken, Vitello Tonnato, Carpaccio, Bruschetta und ähnliche Leckereien später, war die kaputte Bahn auch wieder von der Haltestelle verschwunden und wir unterhielten uns prächtig. Dem Lautstärkepegel nach, war die Stimmung nicht nur an unserem Tisch gut.


Weitere zwei Gänge später musste aber auch dieser Abend mal enden, schließlich sollten wir sonntags um 9 wieder fit sein, und so machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel, diesmal auch gänzlich ohne die Straßenbahn lahm zu legen.

Handlettering Workshop mit Frau Hölle


Für den Sonntagvormittag hatte sich Jenni etwas ganz Besonderes für uns ausgedacht. Stempeln kann ja jeder, aber wie wäre es, in der Lage zu sein, die Stempel mit einer persönlichen Note zu ergänzen und z.B. auch das Innenleben von Karten künstlerisch und personalisiert verzieren zu können?


Jap, geil wär das. Und genau aus dem Grund hatte Jenni Tanja Cappell alias Frau Hölle eingeladen, die uns in einem viel zu kurzen 3-stündigen Handlettering Workshop die Kunst des Pinselführens näher brachte. Man konnte Gras wachsen hören, so still und konzentriert waren alle bei der Sache.

Ich muss sagen, da waren schon durchaus talentierte Mädels bei. Frau T. gehört jetzt nicht unbedingt zu diesen, mir fehlt die nötige Geduld, um mich in so einer großen Runde hinzusetzen und mich auf eine Sache zu konzentrieren. Das ist wohl das Lehrer-Gen, ich kann nicht anders, ich muss rumlaufen, schauen, was die anderen so machen, die Kamera drauf halten und setze mich dann in einer ruhigen Minute zu Hause hinter verschlossenen Türen an den Schreibtisch und arbeite nach. Jup, Lehrer-Gen, eindeutig! Aber man muss ja dennoch wenigstens versuchen und so sah mein Ergebnis dann vor Ort auch aus…


Nichtsdestotrotz, es war ein toller Workshop und ich fand die Idee, einen Gastredner einzuladen super toll! Wann bekommt man sonst schon die Möglichkeit, so kreativ über den Tellerrand zu blicken.

Es war ein rundum gelungener Vormittag.

Ihr ahnt, was dann folgte. Ja logisch, Mittagessen. Ohne geht es halt einfach nicht. Da die T.sche Nachtruhe aber aufgrund einer Hochzeit direkt unterhalb des Hotelzimmers zu deutlich späterer Stunde begann und das Mini T. genau wie seine Mama mit Schlafmangel nicht ganz so gut umgehen kann, beschloss Familie T. alsbald die Rückreise anzutreten, was sich später als kein Fehler herausstellen sollte.

Wie also der restliche Nachmittag im Heiner’s verlief, kann ich leider nicht sagen, wir speisten noch lecker zu Mittag, machten das obligatorische Gruppenfoto und dann war die Veranstaltung für die T.s beendet.

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Warum bereuten wir die frühe Abreise nun nicht? Tja, die Rückfahrt war brutal anstrengend. Alle drei müde, sintflutartige Regenfälle, dass man die Hand vor Augen nicht sah, zu viele Deppen, die überall hingehören nur nicht hinter ein Lenkrad und eine Route, die schier kein Ende zu nehmen schien.

Wir waren also letztlich doch mehr als glücklich, dass wir schon nach dem Mittagessen aufgebrochen sind und nicht bis zum Ende geblieben sind und in die Dunkelheit fahren mussten, denn auch wenn ich noch liebend gern mit ein paar weiteren Mädels geplaudert hätte, für kamikazeartige Heimreisen bin ich inzwischen einfach zu alt.

Das Saarland entschädigte uns allerdings dann doch noch für einen Großteil der Fahrt und so nahm ein tolles, kreatives Wochenende trotz grauer und trüber Heimreise doch noch ein buntes Ende.

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Ich freue mich auf das nächste mal!

Weitere Fotos findet ihr in der Fotogalerie.

Die passwortgeschützte Galerie ist nur für die Teilnehmer der Veranstaltung einsehbar, schon alleine deswegen lohnt es sich, das nächste mal einfach mit dabei zu sein.

Bye

Nadine

Paulines „kleines“ Teamtreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

nach einem anstrengenden Wochenende in Gelsenkirchen mit unserem Pauline-Team bin ich wieder heil im heimischen Saarland angekommen. Die Fotos sind gesichtet, der Schlaf noch nicht nachgeholt, aber einen kleinen Bericht möchte ich euch nicht vorenthalten.

Da Gelsenkirchen immer noch nicht näher ans Saarland dran gerückt ist, machte ich mich Freitag schon auf den Weg, in der Hoffnung gut durchzukommen und noch ein paar gemütliche Stunden entweder im Paulischen Haushalt oder aber im Heiner’schen Hotelzimmer zu verbringen. Tja, denkste.

Viel zu spät bin ich losgefahren, Frau muss ja auf den letzten Drücker noch Projekte für einen Thementisch schneiden, falzen und kleben und somit kam ich prompt in den Feierabendverkehr vor Köln. *Brech*.

Mein gespaltenes Verhältnis zu dummen Menschen hinter Lenkrädern auf Autobahnen ist inzwischen wohl hinlänglich bekannt und was ich von billigsten, spritzenden Straßenbelägen auf maximalst befahrenen Strecken halte, muss ich, denke ich, auch nicht nochmal wiederholen. Aber ich kam an, das Zimmer konnte bezogen werden und auch das Abendessen versöhnte mich.  Da im Hause Pauli bis vor wenigen Tagen noch die Seuche kursierte und auch die ein oder andere Kollegin noch vom Flughafen abgeholt werden wollte, entschloss ich mich kurzerhand als Abendprogramm für die Variante Hotelzimmer statt Paulischem Wohnzimmer und fläzte mich gemütlich vor den Fernseher bis mich ein Klopfen unter der Decke hervorholte. Vor der Tür stand Frau Pauli mit dem bescheidenen Wunsch nach einem Klecks Zahnpasta.  Sie hatte nämlich unsere einzige österreichische Teilnehmerin, die wohl eher mit einem Höllenritt zum Startflughafen gelangt war, am Zielflughafen eingesammelt, nur um festzustellen, dass der Koffer nicht mitgeflogen war. Was man nicht alles auf sich nimmt, um ein WE mit Kolleginnen zu verbringen!  Das Zahnpasta und -bürstenproblem war aber dank tollem Hotelservice schnell gelöst und so fielen wir nach einem kleinen Plausch alle todmüde ins Bett.

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Samstag zwischen 9 und 11 Uhr war die „gemütliche Anreise“ geplant, wie zu erwarten stand aber die Mehrheit Punkt 9 Uhr auf der Matte, um wieder einmal mehr liebevoll eingedeckte Tische und Goodies vorzufinden.

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Die übliche Swapperei wich diesmal einer „Projektvorstellung“. Jede oder sagen wir mal fast jede Teilnehmerin hatte ein größeres Projekt gewerkelt und stellte dies wie auch sich selbst der Gruppe vor. Das war mal eine nette Abwechslung zu dem üblichen Tauschgemetzel am Anfang einer solcher Veranstaltung. Swaps per se sind zwar auch eine nette Idee, aber sie sind halt immer eher sehr klein und überschaubar, so dass man die Ideen nur bedingt für Workshops einsetzen kann. Das war mit den Projekten diesmal ganz anders und hat mir gut gefallen. Zumal wieder wirklich tolle Ideen dabei waren, hier eine kleine zufällige Auswahl:

Es wurde also viel, viel, viel geredet, dafür diesmal weniger gewerkelt, was mir persönlich aber sehr entgegenkam, denn dieses Kollektivbasteln, wo sich 35 Frauen zeitgleich auf Material stürzen, als hinge das Leben ihrer Kinder davon ab, ist nicht meins. Ich mag die Mädels wirklich überwiegend gerne, aber bei diesem Gerempel und Geschubse vor den Materialtischen komme ich nicht umhin, der ein oder anderen mal ganz unauffällig die Big Shot auf die Füße werfen zu wollen… *unschuldig pfeif“. Deswegen bleibe ich lieber im Hintergrund, schaue mir das Getummel von Weitem an oder nutze die Zeit, um Fotos von den Thementischen etc. zu schießen, die Projektideen kann ich immer noch in aller Ruhe zu Hause nachbauen.

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Einen Stickrahmen hatte uns Jenni als Projekt mitgebracht, der nach Belieben dekoriert und beklebt werden konnte. Meiner liegt zugegebenermaßen aus genannten Gründen noch unbeachtet in der Tasche…

Ach und habe ich erwähnt, dass es Essen gab? Von wegen Fastenzeit…Popcorn, Dickmanns, Buffet…ganze ZWEI Kilo hab ich zugenommen! Vielleicht war das aber auch der Abendgestaltung zu verdanken.

Unsere liebe Gastgeberin hatte sich nämlich als kleines Special ausgedacht, uns 35 Mädels ins Kino mit Cola und Popcorn einzuladen. Die Karten waren zum Glück (oder vielleicht auch nicht?) schon vorreserviert, so dass wir „nur“ an der Popcorntheke anstehen mussten. Wusstet ihr, dass es außerhalb von Dorfkinos nur noch Popcorn im Kilopack und Cola in Putzeimergröße gibt??

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Und Himmel war das voll! So voll! Keine 45 Minuten später hatte Blondchen hinterm Tresen sich auch wieder halbwegs gefangen. Dass jetzt tatsächlich eine Gruppe von 35 Leuten was zu essen und/oder trinken wollte, hat sie offensichtlich schwer verwirrt. Worin allerdings der Unterschied liegt, ob eine Gruppe à 35 Personen oder 35 Einzelpersonen da stehen wenn das Kino sowieso zum Bersten voll ist, hat sich mir nicht erschlossen. Auf jeden Fall verbrachten wir gefühlte Ewigkeiten vor dem Tresen und während Blondchen jede Cola einzeln abkassierte statt alles auf eine Rechnung zu setzen, drang auch schon eine Nachricht zu uns vor, die Jenni kurz mal zur Schnappatmung trieb und leicht blässlich werden ließ. Wohl hatte sie im Vorfeld für jeden einzelnen Eintrittskarten besorgt…nur, wenn man am 21.2 in die 20 Uhr Vorstellung gehen möchte, ist es etwas, naja nennen wir es mal suboptimal, wenn die Tickets auf den 22.2. gebucht sind! Die Gesichtsfarbe war, ich würde sagen, Flüsterweiß bis Schiefergrau, mit dezenten roten Schwämmchen-Flecken an Hals und Wangen…

Hatte ich erwähnt, dass das Kino voll war? Sehr sehr voll?

Wie dem auch sei, letztlich klappte es dann doch noch irgendwie, dass wir mit den Sonntagstickets in die Samstagsvorstellung konnten und Frau Paulis Gesichtsfarbe kehrte auch allmählich wieder in den Normalbereich zurück. Die usprünglichen Logenplätze waren allerdings jetzt flöten weil anderweitig verkauft, aber hey, wer kann schon von sich behaupten, mal mit einer Gruppe von über 30 Bastelfrauen in den zwei ersten Kinoreihen gesessen zu haben, um sich ein leicht verstörendes Disney-Fantasy-Musical der halben Hollywood Starmannschaft anzuschauen! In meinem Ohr tönt der Wurm immer noch ♫♪ into the woods ♪♫. Eins war es allemal: ein Erlebnis!

Viel zu spät waren wir zurück im Hotel, wo ich mir mit Silvia das Zimmer teilte und natürlich noch ratschte. Und prompt dachte ich, ich müsse sterben, als der Wecker Sonntags morgens klingelte. Zugegebenermaßen lief der Sonntag leicht an mir vorüber, denn a) war ich sehr sehr sehr müde b) dachte ich mit Schrecken an die knappe 4 Stunden Heimfahrt, die mir noch blühten  und c) verquatschte ich mich immer wieder mit Helga. Man sieht sich aber auch wirklich viel zu selten!

Nach dem obligatorischen Mittagessen (wann begann nochmal die Fastenzeit?) ging es kurz raus an die frische Luft.

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Es heißt ja, frösteln mache einen schönen Teint…

Ich für meinen Teil habe mich der photographischen Beweisführung spontan durch’s hinter der Kamera Stehen entzogen, tja, so ein Pech aber auch, schade, schade. Sehr, sehr schade 😀

Das nachmittägliche Programm beinhaltete dann noch einige Tipps, was man als Demonstratorin alles machen kann und wie man an die Sache rangehen kann, was sicherlich für die neuen Kolleginnen interessant und hilfreich war, es bot sich aber auch nochmal die Gelegenheit, sich ein wenig kreativ auszutoben, diesmal in Form von selbstgemachten Project Life Karten.

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Weitere Projektideen fanden sich auch zu Hauf auf den Thementischen, die diesmal zu meiner Begeisterung nicht bewertet sondern einfach nur dankend zur Kenntnis genommen wurden. Mir ging es bei den Tischen sowieso seit jeher nur um die unterschiedlichen Ideen und nicht um Platzierungen.

Nach ein paar weiteren warmen Worten war das Treffen auch schon wieder vorbei und ehe ich mich versah, saß ich auch schon wieder vollgepackt im Golf auf der Autobahn in Richtung Heimat.

So schnell kann’s gehen.

Trotz zweier Tage habe ich mich gefühlt wieder nicht ausgiebig genug mit den Kolleginnen unterhalten können, aber so ist das nun mal bei der Menge an Leuten und das obwohl es ja nur das „kleine“ Teamtreffen war, das „große“ steht erst im Spätsommer an.

Trotzdem war es wieder eine große Freude, die Mädels beisammen zu haben und die Vorfreude auf das nächste Event ist trotz anhaltenden Schlafmangels schon wieder da.

Bye

Nadine

Paulines Stampin‘ Up! Teamtreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

nach einem tollen, wenn auch anstrengendem Wochenende, bin ich wieder heil zu Hause angekommen. Am Samstag hatte nämlich Jenni Pauli zu ihrem alljährlichen Teamtreffen eingeladen, ihre Art, sich bei ihrem Team für die Leistungen und Unterstützung im vergangen Jahr zu bedanken. Selbstverständlich bin ich bin der Einladung freudig gefolgt. Und nicht nur ich, wie ich anmerken möchte, sondern auch noch 120 weitere Mädels und der ein oder andere Quotenmann, die allesamt ihr Hobby zum (Neben-)Beruf gemacht haben.

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Dass das einiges an Vorbereitung bedarf, muss ich wohl nicht erwähnen. Vor allem, wenn die liebste Frau Pauli wochenlang die falsche Liste  im Kopf hat und die ganze Zeit von ca. 80-90 Teilnehmer ausgeht, um kurz vor knapp festzustellen: Mist, in der tatsächlichen Liste stehen 142! Da kam das Herz schon mal ein klein wenig in Wallung und Schnappatmung setzte ein.

Aber wir wären ja nicht das Team Pauline, wenn wir mit sowas nicht klar kämen, also wurde die übliche Maschinerie hinter solchen Treffen angeworfen, Helferlein für die Küche akquiriert, Projekte aufgestockt, Materialpakete gepackt, gekurbelt, gestanzt, geklebt, gestempelt und ansonsten alles mobilisiert, was nicht bei drei auf dem Baum war, um den Tag trotz spontaner Teilnehmerverdoppelung erfolgreich zu gestalten.

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Mit hingebungsvoller Geduld wurde bis ins letzte Detail gerückt, geschoben, ausgerichtet, damit die mit Liebe gestaltete Dekoration auch im rechten Licht stand, schließlich ist es ja ein Gesamtkonzept und das will ordentlich präsentiert werden 🙂

Teamtreffen_027Da kann es auch schon mal passieren, dass noch Girlanden geklebt werden, wenn die ersten schon vor der Tür stehen. Und die standen früh da! Ganze anderthalb Stunden vor offiziellem Beginn trudelten die ersten ein, was zwar einerseits natürlich sehr schön ist, weil man daran sieht, wie groß die Begeisterung für solche Treffen ist und wir Helferlein uns natürlich auch ein Loch in den Bauch freuen, die ganzen Leute wiederzusehen, andererseits aber halt auch (und Mädels verzeiht mir die Aussage) ein wenig nervig, weil man eben nicht zeitgleich über Tische, Stühle und Leitern klettern kann, um letzte Handgriffe an der Deko zu tätigen, wenn einem alle zwei Sekunden jemand freudestrahlend zur Begrüßung in die Arme fällt. Vielleicht müssen wir für nächstes Jahr einfach an einer ausgefeilten Verhüllungsmethode à la Christo arbeiten, dass der Vorhang genau pünktlich zum Start gelüftet wird und alle Organisatoren und Helferlein bis zu der Sekunde unsichtbar sind 🙂

Aber wie immer lief letztlich doch alles wie am Schnürchen und da ein paar wenige, die sich angemeldet hatten doch nicht erschienen sind, war es auch nicht ganz so eng, wie ursprünglich mal befürchtet.

Teamtreffen_092Eine kleine Besonderheit in diesem Jahr war die große Beteiligung von niederländischer Seite, die natürlich Jennis Ansprache hochprofessionell von Jose übersetzt bekamen. Also im Rahmen der Möglichkeiten, denn Frau Pauli war derart begeistert, dass sie zwischendrin einfach vergaß, Atempäuschen zu machen und somit Jose beim Übersetzen ganz schön herausgefordert hat.

Teamtreffen_058Tat der Begeisterung der holländischen Mädels aber keinen Abbruch. Die Stimmung war bombastisch.

Teamtreffen_069Neben ganz viel kreativem Input in Form von Projekten von Cyntha Jacoby-Deventer, Tanja Kolar, Susanne Draheim, Helga Hopen, Jenni Pauli und meiner einer, gab es auch noch einen kleinen theoretischen Beitrag über Netzpräsenz von Steffi Helmschrott, so dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war.

Mir hat es tatsächlich die Speicherkarte meiner „anständigen“ Kamera zerlegt, so dass leider ein ganzer Batzen Bilder verloren gegangen ist, unter anderem die „guten“ von den Projekten, aber ich weiß ja, dass ihr auch bei den Kolleginnen mitlest, so dass euch die Ansicht nicht vorenthalten bleibt.

Neben dem kreativem Input dient das Teamtreffen natürlich maßgeblich dem geselligen Teil des Jobs: man lernt sich kennen, man tauscht sich aus, man trifft Leute wieder, die man aufgrund der Distanz das ganze Jahr nicht sieht und nicht zuletzt tut man etwas für’s Hüftgold.

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Ganz ehrlich, ihr könnt euch nicht vorstellen, was 120 Frauen an Büffet auffahren. Da ist Jennis Candybar die reinste Schonkost dagegen. Gegrilltes, Salate, Cremes, Muffins, Kuchen, Torten…. UNFASSBAR! Eins leckerer als das andere. Schon alleine deswegen lohnt sich die Anreise jedes mal von Neuem.

Neben den Thementischen, die wieder einmal prämiert wurden, gab es auch noch jede Menge Beifall und Beglückwünschungen für tolle Leistungen. Und da muss man echt sagen, ist unser Team echt richtig fleißig, das macht richtig Spaß zu sehen. Besonders glücklich hat mich aber gemacht, dass das Team Puenktchenstempel fast komplett vertreten war. Mädels, ich hab mich total gefreut, dass ihr mitgefahren seid!!

Wie immer gebührt vor allem Jenni, aber auch ihrer gesamten Familie, Helga und allen weiteren Helferlein, ohne die solche Veranstaltungen einfach nicht zu meistern wären, ein riesen Dankeschön!

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Es war wieder einmal mehr ein toller Tag, mit tollen Leuten und ich freue mich wie Schnitzel, dass ich viele davon im Oktober bei unserer großen internationalen Convention bereits wieder sehe. Ihr seid echt ein total verrückter aber absolut liebenswerter Haufen.

Ach und liebe Jenni, das mit dem Hinsetzen und „berieseln“ lassen, wird zumindest bei mir in diesem Leben nichts mehr werden. Du machst mich wesentlich glücklicher, wenn ich rumwuseln darf, knipsen kann, mit anfassen kann und dort einspringen kann, wo Not an der Frau ist, alles andere würde an meinem Nervenkostüm zehren 🙂

Zu guter letzt jetzt aber auch noch für alle Teilnehmer der Link zur

Teamtreffen Fotogalerie,

 

wie immer passwortgeschützt, da ja nicht jeder Anwesende gerne öffentlich im Netz abgebildet ist. Das Passwort findet ihr in der Facebook-Teamgruppe oder könnt ihr via Mail bei mir erfragen. Vergesst bitte auch nicht, die Anleitungen eurer Swaps an Claudia von http://stempelherz.de/ zu senden, damit sie sie für alle Teilnehmer zugänglich in die Dropbox laden kann. Ich wäre euch sehr dankbar, denn vor lauter Rumwuseln habe ich das Swappen völlig vergessen und nicht eine einzige Anleitung eurer Ideen mit eingepackt.

Ganz liebe Grüße und bis bald.

Bye

Nadine

Paulines Teamtreffen 2014

Hallo zusammen,

Wie versprochen gibt es jetzt auch endlich von mir einen „kleinen“ Bericht von unserem paulinschen Teamtreffen.

Frau Pauli, ihres Zeichens meine Teamchefin, hatte Samstag und Sonntag zum Teamtreffen geladen. 47 Damen und ein Quotenmann folgten der Einladung freudestrahlend.

Da irgendwann vor längerer Zeit allerdings mal jemand beschlossen hat, dass Gelsenkirchen besser nicht im Saarland beheimatet sein soll, ging für mich die Reise schon am Freitag los. Denn wer möchte schon im Winter morgens um 5 mit einer 14 Jahre alten 5-Gänge-Karre (von denen regelmäßig drei den Dienst verweigern) eine 350 km Reise antreten, um völlig entnervt doch nicht pünktlich anzukommen.

Also war schnell klar, es sollte schon Freitag losgehen. Freundlicherweise erklärte sich Silvia bereit, sich mit mir ein Zimmer zu teilen und damit war die freitägliche Abendgestaltung auch gesichert.

Der Ort des Geschehens sollte das Hotel Heiner’s sein, das trotz deutscher Apostroph-Rechtschreibschwäche durchaus empfehlenswert ist.

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Vor Ort trafen wir auch recht zügig auf Frau Pauli und halfen noch am letzten Feinschliff. Dass Girlanden aber auch einfach nicht an der Decke kleben bleiben wollen…

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Einige Leitererklimmungen später hingen alle Girlanden wieder an ihrem Platz, alle Blümchen ruhten gemütlich auf den Tischen, die Candy Bar frohlockte verführerisch in dezenten Pastelltönen und die Mägen verlangten ihren Tribut.

Wem auch immer mitten in Gelsenkirchen mal der Appetit nach Pizza oder Nudeln stehen sollte: die Fabbrica Italiana im Schloss Horst ist definitiv einen Besuch wert!

Glücklich, zufrieden und satt verkrochen wir uns zurück in unser Luxus-Zimmer, wo Frau T. erst mal die Technik erkunden musste. Ein eigenes Radioknöpfchen! Ist das nicht toll, einmal drücken und schwupps ertönt wie von Geisterhand WDR2 in Schlafzimmer und Bad…ja ich bin leicht zu begeistern 😀

Samstag morgen um 9 fiel dann der Startschuss für die Veranstaltung. Jenni hat in ihrer einzigartigen Manier wieder mal Hochleistungssport in puncto Dekoration betrieben und so kamen die Damen aus lauter Ooohs, Aaaaahs und oh Gott meine Figurs gar nicht mehr raus.

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coll1Das Hotel hatte vorbildlich dafür gesorgt, dass wir nicht auf dem trockenen saßen und so fing bei einem gemütlichen Käffchen pünktlich um 9 das Geschnatter auch schon an. Die Lautstärke kann man sich in etwa vorstellen bei knapp 50 Frauen. Es sei nur so viel gesagt: dass der Veranstaltungsraum direkt an der Bahnlinie lag, ist den meisten erst am Tag drauf nach der WDR2 Hausparty aufgefallen…

Da sich Jenni diesmal überlegt hatte, dass wir statt der üblichen Swaps jeweils nur ein Anschauungsobjekt werkeln, dafür aber genügend Anleitungen für alle mitnehmen sollen, hielt sich der übliche Tauschwahnsinn in Grenzen. Das hat auch prima geklappt, bis auf ein paar vereinzelte, die aus nicht näher genannten Gründen (wer lesen kann ist klar im Vorteil) halt doch 50 Swaps dafür aber keine Anleitung dabei hatten. Wen das mal wohl wieder betraf? *hust*

DSC_6062Aber der ein oder andere wird es vielleicht doch geschafft haben, mein Täschchen in die extra bereitgelegte Anleitungsmappe reinzuquetschen…

Und dann wurde getan, was wir am besten können, quatschen, werkeln, quatschen, werkeln, essen, quatschen, werkeln, essen…

Mitunter wurde aber auch ganz konzentriert zugehört, was Jenni zu erzählen hatte.087

Und vorbildlich aufgezeigt bei Wortmeldungen…

083ist ja schließlich eine ernste Angelegenheit hier…

093naja, vielleicht auch nicht…

Ach und hatte ich erwähnt, dass wir ab und an mal eine Kleinigkeit gegessen haben?

9 Uhr:

02913 Uhr:10618 Uhr:

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Man munkelt, es solle auch Leute gegeben haben, die noch eine Nach-Mitternachtspizza verdrückt haben…

Aber es soll ja hier kein falscher Eindruck erweckt werden. Natürlich wurde auch gewerkelt was das Zeug hält.

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Einige der Mädels hatten sich im Vorfeld die Zeit genommen, wundervolle Thementische zu gestalten und auszustellen, so dass wir anderen uns ganz tolle Projektideen abschauen konnte.

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Nochmal ein riesengroßes Dankeschön an euch! Die Tische waren super schön!

Viel zu schnell war es 17 Uhr und wir näherten uns schon dem Ende von Veranstaltungstag 1. Aber er sollte noch längst nicht vorbei sein. Denn erstens hatte Frau Pauli ja nur so ganz nebenbei am Rande für unser aller kulinarisches Wohl gesorgt und zweitens hatte Herr Pauli in einem Anflug von „ich habe nicht auf den Kalender geschaut“ seiner Herzdame Eintrittskarten zu der WDR2 Hausparty geschenkt, um dann relativ zügig festzustellen, dass der Termin ja mit dem Teamtreffen kollidiert.

Familie Pauli wäre aber nicht Familie Pauli wenn nicht spontan aus der Not eine Tugend gemacht würde und somit wurden aus 2 Tickets kurzerhand 40. Und so kam es, dass pünktlich um 20 Uhr eine Horde wildgewordener Basteldamen aufgebrezelt vorm Schloss Horst stand und auf den Einlass wartete.

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Da ich ja bislang eher in südlicheren Gefilden beheimatet war, war mir WDR2 Hausparty vorher kein Begriff. Es stellte sich aber schnell heraus, dass es sich um nichts anderes handelte, als eine Party wie man sie aus Jugendzeiten kennt, nur mit dem Unterschied, dass unsere jüngeren Teilnehmerinnen den Altersschnitt drastisch senkten und der ein oder andere Gast seine Eltern mit dabei hatte 🙂

Es wurde getanzt, es wurde gediscofoxt, es wurden Outfits präsentiert, die wenige Stunden zuvor noch im Schrank der ältesten Tochter ein Schattendasein fristeten, es wurden Bauchtaschen auf blaue Jerseykleider gebunden, es wurden weiße Hemden in weit über hüfthohe Jeans gestopft und Oberlippenschnäuzer gezwirbelt, aber vor allen Dingen wurde ganz viel Spaß gehabt!

Und das beste daran: man konnte guten Gewissens essen und trinken, ohne auch nur ein einziges mal den Bauch einziehen zu müssen, weil um einen herum eben nicht nur Size-Zero-Hühnchen standen, sondern einfach ganz normale Menschen, die mal wieder trotz ihres nicht mehr Teenageralters ein bisschen abzappeln wollten. Ach und habe ich erwähnt, dass es altersgerecht schon um 20 Uhr und nicht wie früher erst um 23.30 Uhr losging? Nicht, dass ihr jetzt denkt, es wäre ein Seniorentanzkreis gewesen, das wäre nämlich gelogen, aber es war halt eben auch keine Teenie-Veranstaltung.

Hausparty

Es war ein super Abend!

Und dann kam er…der morgen danach! Als um 8 Uhr der Wecker klingelte muss ich ja gestehen, dass ich dachte, ich müsste sterben. Sofort hatte ich auch wieder die Worte meiner Mama im Ohr „wer abends feiern kann, kann auch morgens aufstehen“. Und wie schon vor 20 Jahren stellte ich fest, dass das glatt gelogen ist!

Das Frühstück fiel dann auch ein klein wenig bescheidener aus, aber wir schafften es, pünktlich im neun wieder in unserem Veranstaltungsraum zu sein. Und DAS meine Damen und Herren, konnte an dem Tag nicht jeder von sich behaupten 😉

Wo am Tag zuvor noch munteres Treiben und wildes Schnattern herrschte, war jetzt nur leichtes Brummeln zu hören. Wo am Tag zuvor noch unter Hitzewallungen die Heizung verflucht wurde, wurden jetzt Strickjacken übergeworfen und Klimaanlagen verteufelt. Stühle warteten einsam auf die Popöchen vom Vortag, aber langsam gaaaaaanz langsam füllte sich der der Raum und auch wir fanden zurück ins Leben.

Nach einem ausgiebigen (wer hätte es geahnt) Brunch, hatten dann aber fast alle ihre Vortagesform wieder gefunden.

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Von nur zwei Stunden Schlaf war auch bei Frau Hopen, der Siegertisch-Glücksfee nichts zu sehen und so wurde sich auch Sonntagsnachmittag nochmal munter ausgetauscht, mit den neue Produkte gewerkelt und alles ausprobiert, was noch nicht den Weg in den eigenen Bastelbestand gefunden hat. Da kam natürlich auch das ein oder andere tolle Projekt bei rum:

Und dann war es leider auch schon wieder so weit, dass die ersten wetterbedingt die Heimreise antreten mussten. Natürlich nicht, ohne vorher noch ein, zwei gemeinsame Fotos vor der ehemaligen Zeche Nordstern gemacht zu haben.

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Summasummarum, es war ein rundum gelungenes Wochenende und die Frau Pauli hat so ’ne Organisation einfach drauf!

Wen die Text- und Bilderflut jetzt noch nicht erschlagen hat, kann sich gerne die restlichen Fotos des Wochenendes hier anschauen: Teamtreffen-Galerie.

Bye

Nadine

Teamtreffen in Gladbeck

Kann man es eigentlich lernen mit Schlafmangel umzugehen? Wenn ja, wäre ich bei einer diesbezüglichen Schulung gerne mit von der Partie!

Drei Nächte mit zu wenig Schlaf und ich lauf rum wie Falschgeld. Aber egal, das Wochenende hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Am Samstag ab 11 Uhr hatten Jenni und Helga zum großen Teamtreffen in Gladbeck geladen.

IMG_2293Zu diesen Treffen ist es üblich, dass alle Teilnehmenden zum Zwecke des Ideentauschs ein sogenanntes Swap mitbringen.

Ich habe mich mal wieder für eine Karte entschieden:

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Das Material, das ich dafür verwendet habe war:

  • Karton in Savanne, Curry-Gelb und Flüsterweiß
  • Weißes Pergament
  • Prägefolder Zickzackmuster
  • Stempelkissen Rhabarberrot
  • Stempelset Du & Ich
  • Embossingpulver Aquamarin
  • Stanze Pfeilbordüre
  • Basic Strassschmuck
  • Tools: Walzengriff, Schwämmchen, Embossingfön, Schere, Tombokleber, Stampin‘ Dimensionals

Das weiße Pergamentpapier habe ich mit dem Walzengriff und Stempelfarbe eingefärbt, das klappte ganz hervorragend und war auch erstaunlich schnell trocken. Mitunter gab es ein paar Streifen, aber die habe ich mit einem einfachen Schwämmchen ein wenig verwischt und weg waren sie. Befestigt habe ich das Transparentpapier mit ein paar Tropfen Tombokleber. Der wird nach dem Trocknen so gut wie durchsichtig und wenn doch mal ein kleiner Rest zu sehen ist: Glitzerstein drauf und abrakadabra ist der Kleber weg.

Aber zurück zum Treffen.

Meine Swaps waren völlig streberhaft dieses Mal schon ganze 7 Tage vorher fertig (das hab ich ja noch nie geschafft!), und somit konnten wir am Freitag ganz entspannt zu den Schwiegereltern aufbrechen, um Samstags weiter nach Gladbeck zu fahren.

Meinen großartigen geographischen Fähigkeiten geschuldet, sind wir (ja wir, meine andere Hälfte hat sich ein Herz gefasst und ist mitgefahren) dann auch gleich mal zu spät angekommen. Denn Gladbeck lag letztlich doch ein wenig weiter nördlich als ich es eingeschätzt hätte, nicht, dass ich nicht schon mal dagewesen wäre, aber so Städte wandern ja auch gerne mal und liegen dann urplötzlich wo anders, genauso wie Weihnachten häufig urplötzlich auf den 24.12 fällt.

Nun gut, wir kamen also vollbepackt mit Bastelkram, Kühltasche und sonstigem Kram,  was Frau halt eben so braucht, am Veranstaltungsort an und Herrn T. entglitten kaum merklich die Gesichtszüge, was auch spontan bei einer Teilnehmerin zum Ausruf „der arme Mann“ geführt hat.

98 Frauen, ein Quotenmann und gefühlte 140 dB motivierten ihn dann auch umgehend dazu, die Kühltasche abzustellen und die Flucht zu ergreifen.

Ich kämpfte mich also durchs Getümmel zu Silvia und Christiane durch, lieferte noch schnell die beiden „Danke“-Küchlein für unseren gemeinsamen Frühstücksgutschein für Jenni und Helga ab und dann fiel auch schon der Startschuss für den alljährlichen Swap-Irrsinn. Hektisches „haben wir schon getauscht? Ja, nein, willst du?“ ließ den Lautstärkepegel im Vorraum noch ein wenig ansteigen und dann war es auch schon soweit, dass die Türen zum großen Raum geöffnet wurden, wo uns schöne herbstlich eingedeckte Basteltische und ein Präsent für jeden Teilnehmer anlachten.

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Langsam aber sicher, fand jeder ein nettes Plätzchen und Jenni und Helga begrüßten uns ganz offiziell.

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Ganz schön viele Menschen auf einen Haufen. Kaum vorstellbar, dass die allesamt in einem Team sind! Und da kommen ja auch noch die Daheimgebliebenen hinzu…Wahnsinn!

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Nach vielen warmen Worten und viel Applaus sollte natürlich auch das Basteln nicht zu kurz kommen. Und so wurden erst mal die Vorlagen fotografiert

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und anschließend hochmotiviert nachgebastelt.

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An dieser Stelle unterschlage ich euch mal das Foto, das Silvia von meiner „Hochmotivation“ geschossen hat. Hab ich erwähnt, dass ich mit Schlafmangel nicht umgehen kann? Ich war völlig überfordert. Selbst die fein säuberlich zugeschnittenen Vorlagen von Silvia schafften es nicht, mich wieder ins Konzept zu bringen. Und so beschloss ich kurzerhand, lieber den Paparazzo zu mimen und die Make & Takes zu Hause fertig zu machen als mir vor Müdigkeit die Finger am Schneidebrett zu amputieren (wobei mir Christiane in weiser Voraussicht lieber mal Pflaster mitgebracht hatte).

Gebannt lauschten wir Jennis Anweisungen, übten auch ein wenig Prize Patrol für Manchester und schnackten und schnackten und schnackten.

Nach einer reichhaltigen Kuchenpause ging der Herbst nahtlos in den Winter über. Und so fanden wir urplötzlich kleine Weihnachtsbäumchen auf unseren Tischen vor. Im August! Wo auch immer Helga die aufgetrieben hat, es muss auf jeden Fall eine Herausforderung gewesen sein!

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Wieder einmal gab es kleine Präsente für uns, die liebevoll in mühseliger Kleinarbeit dekoriert waren. Die beiden haben uns aber auch verwöhnt, meine Herren!

Zwischendurch wurde noch der Sieger des schönsten Schautisches gekürt, was ich persönlich gar nicht entscheiden konnte, denn die Mädels, die sich die Mühe gemacht hatten, einen Show-Tisch (das waren nämlich nicht nur SCHAU-sondern auch SHOW-Tische) vorzubereiten, waren allesamt hochmotiviert und perfekt vorbereitet.

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Egal ob Herbst, Weihnachten oder Halloween, es war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Mein fotografisches Talent *hust* kommt hier mal wieder vollends zur Geltung, aber die hübschen Stühle des Pfarrhauses wollen ja auch mal in Szene gesetzt werden.

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Denn wenn jemand denkt, dass die tollen Fotos auf den gesammelten Blogs „einfach so“ entstehen und unser aller Talent geschuldet ist, nee nee, den muss ich leider enttäuschen. Da wird geschoben, gerückt, positioniert, retuschiert, geschoben, gerückt, dirigiert und das natürlich immer mit vollem Körpereinsatz.

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Da kann man auch schon mal bei umfallen

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oder zumindest aber ins Schwitzen kommen

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aber da wird nicht gejammert oder gezickt, da wird gelächelt und gepost bis der Schuss im Kasten ist. Nix mit „ich habe heute leider kein Foto für dich“!

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Gebastelt wurde selbstverständlich auch nochmal und gegen 17 Uhr haben wir dann gemütlich das Essen eingeläutet. Bei diversen leckeren Salaten, Häppchen und Desserts ließen wir den rundum gelungene Tag auf jeden Fall in sehr netter Gesellschaft optimal ausklingen.

Wer nun denkt, dass Jenni und Helga sich damit in ihr wohlverdientes Wochenende verabschiedet haben, wird nunmehr einmal mehr enttäuscht. Denn Frau Pauli ließ es sich nicht nehmen, die Horde, die sich auch Sonntags nochmal am Veranstaltungsraum einfand, flugs zu sich nach Hause abzuordern und dort in gemütlicher Runde die Reste des Kuchenbuffets aufzutischen.

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Dort wurde dann nochmal ausgiebig gequatscht, gelacht und auf den Vortag angestoßen, und selbst die ein oder andere Träne ließ sich ob der Filmkünste von Frau Hopen nicht unterdrücken.

Img125Ihr beiden seid echt der Kracher.

Im Namen aller Beteiligten sage ich euch noch einmal von Herzen ein riesen großes Dankeschön! Es war eine rundum tolle Veranstaltung und ich freue mich jetzt schon wie rotes Moped auf das nächste Zusammentreffen all dieser verrückten Hühner!

Mehr Fotos gibt es für die Teilnehmer hier: klick. Das Passwort für die Galerie erfahrt ihr entweder bei mir oder bei Jenni.

Viele liebe Grüße an alle,

bye

Nadine

 

 

 

Swap für das Teamtreffen im Januar 2013

Guten morgen ihr lieben,

heute zeige ich euch dann auch mal mein Swap für das Teamtreffen am Wochenende, nachdem ich ja keine Anleitung dafür gemacht hatte. Aber ich denke, die war auch nicht wirklich nötig, da das meiste ja selbsterklärend war.

DSC_1767Die Grundkarte ist in Flüsterweiß mit Savanne. Die Blume habe ich aus dem Designerpapier Bunterbasar aus der kommenden Sale-A-Bration mit der Stanze großes Oval ausgestanzt und dann nochmal mit der Stanze kleines Oval bearbeitet. Die Stempel (also der Spruch und das Blatt) sind aus dem Set Frühlingsgefühle und ebenfalls in der Sale-A-Bration zu erhalten. Den Stiel der Blume wollte ich erst per Hand malen, aber dann ist mir eingefallen, dass es letztes Jahr doch mal eine Aktion gab, bei der es das Blumen-Set A Reason to Smile gab und dann hab ich kurzerhand den Stiel einer dieser Blumenstempel missbraucht.

Um die Klebestellen der einzelnen Blumenblätter zu verdecken, kam dann noch ein Knopf (ebenfalls aus der Sale-A-Bration 2013, wie soll es anders sein) drauf und dann war ich zufrieden, die Mädels vom Wochenende offenbar auch, denn ich hab nur zwei Exemplare wieder mit nach Hause genommen…

Aus Zeitmangel schaffe ich es leider nicht, die Swaps der anderen Mädels einzeln zu fotografieren, aber Jördis hat sich bereits die Mühe gemacht. Wer also Interesse hat kann sich die Bilder hier anschauen.

Und nun wieder ab an die Bücher

Bye

Nadine

 

 

Mit viel Gepäck wieder zurück zu Hause

Hallo zusammen,

das Teamtreffen ist vorbei und ich bin vollgepackt mit Bastelerzeugnissen wieder zu Hause angekommen. Erstmal ein riesiges Dankeschön an Jenni Pauli, die das Ganze super organisiert hat.

Am Freitag Nachmittag ging es also mit einem vollgepackten Kofferraum los in Richtung Gelsenkirchen, wo ich nach mindestens 20 Kamikazeausweichaktionen auf diversen ruhrpöttischen Autobahnen platt aber unversehrt ankam. Erster Eindruck: „die fahren hier alle, als gäb’s kein morgen mehr“, was für den ein oder anderen Fahrer sogar mit relativ großer Wahrscheinlichkeit zutrifft!

Nun gut, auf ins Hotel

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Zimmer im 8. Stock bezogen. Achter Stock. ACHTER Stock! Mit Balkon. BALKON im ACHTEN Stock. Nunja, bin ich mal mutig und schau mir die Aussicht an.

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Nein das Foto ist nicht verwackelt. Ich schwöre, genau so habe ich es gesehen. Also schnell wieder rein. Vorläufiges Fazit des Abends: Nein auch heute werden Höhe und ich keine Freunde.

Also schnell die Vorhänge zu – Moment – wo sind denn die Vorhänge? Vorhänge gibbet nicht. Mal eben an der Rezeption nachgefragt, wie man die Fenster verdunkelt. Zweites Fazit des Abends: unfassbar, was Leute in Hotels alles klauen und vor allem WARUM?

Also problemlos umgezogen in ein Zimmer mit Vorhängen und alles war prima. Ok, nach Beäugung der schicken 70er Jahre Vorhänge, war es noch viel unfassbarer warum jemand diese Vorhänge klaut, aber was weiß ich schon. Retro ist ja mancherorts wieder in.

Also ab ins Bett und mit Spannung den Samstagmorgen erwarten.

Dann war es soweit, es ging los mit meinem ersten Teamtreffen als Stampin‘ Up! Demo.

Hier für alle Interessierten, die nicht dabei sein konnten der „Fahrplan“:

9:30 – 11.30 Uhr Meet & Greet. Sprich: die Begrüßung.

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Für mich als Neuling sehr interessant, ich kannte ja noch niemanden und war somit sehr neugierig, wer denn die Leute so sind, deren Blogs man immer mal wieder liest. Bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen, waren alle sehr freundlich und gut gelaunt. Und die ein oder zwei Ausnahmen waren wohl die statistische Normalverteilung von „ich muss nicht jeden mögen“. Aber bei Kaffee, Tee und Joghurt plauderte man wirklich sehr nett (und ich meine das wirkliche „nett“ und nicht das kleine Schwester von sch… „nett“) in der Hotellobby. Dann ging es auch schon los mit der Begrüßung im Seminarraum, wo wir auch gleich zu dem übergegangen sind, weswegen wir da waren: Basteln. Jeder brauchte erst mal ein Namensschild, um halbwegs den Überblick zu behalten.

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Bei 4 anwesenden Nadines von 40 Teilnehmern, konnte ich mir zumindest die 10% der Namen gut merken…

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Man man man verflog die Zeit schnell. Um ca. 12.30 Uhr war dann auch schon Mittagspause

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Wenn 39 Frauen und ein Quotenmann sich in einem Gelesenkirchener Hotel zum Basteln treffen, kann das mitunter ziemlich amüsant sein. Ich muss aber zugeben, dass es für mich zu viele Eindrücke auf einmal waren, da ich ja noch niemanden aus dem doch eher großen Team kannte und somit nicht nur mit Basteln sondern auch mit Leute Kennenlernen beschäftigt war. Und was soll ich sagen: ich bin nicht multitaskingfähig. Ich kann ratschen, fotografieren ODER basteln, aber alles auf einmal? Das überfordert mich.

Nach dem Essen ging es erst mal los mit dem Austausch der Swaps (kleine selbstgemachte Kärtchen, Goodies oder sonstiges, die man mit dem Gegenüber als „Visitenkarte“ oder Bastelvorlage tauscht)

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Das hat mich dann wirklich überfordert. Ich kann entweder die Leute anschauen oder die Swaps, aber beides gleichzeitig und mir dann auch noch merken, von wem ich was bekommen habe und am besten noch alles fotografieren, das war dann doch zu viel des Guten bei 40 Leuten.

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Danach haben wir uns mit dem Frühjahrskatalog und der Sale-A-Bration beschäftigt und Jenni hat einige Erfahrungswerte mit uns geteilt, was für mich, die es noch nie gehört hatte sehr interessant war. Und gebastelt haben wir natürlich auch nochmal. Ein Moleskine und eine Geschenkebox hatte Jenni uns als Vorlage mitgebracht und wir haben sie nach eigenen Vorstellungen nachgebaut.

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Zwischendurch gab’s noch Kaffeepause und viel Geratsche und dann war auch schon 18 Uhr und Feierabend. Naja, offiziell Feierabend. Inoffiziell ging es erstmal weiter zum Spanier sehr sehr lecker Tapas essen, zumindest für den Teil unter uns, der nicht im Gewusel des neuen Azubis und vermutlich neuen Kochs unterging und ohne Tapas heim ging, und endete letztlich „auf einen Absacker“ in der Hotelbar (im übrigen Obst an Cocktailgläsern eignet sich auch zur Hungerbekämpfung habe ich mir sagen lassen). Fazit von Samstagabend: Wehe wenn sie losgelassen… und im übrigen, haben Sie schon einen Thermomix?

Um 3 Uhr machte ich letztlich die Augen zu, um sie Sonntagmorgen um 7 wieder aufzumachen…

Habe ich schon erwähnt, dass ich mit Schlafmangel nicht umgehen kann?

Und so lief der Sonntag ehrlich gesagt ein wenig an mir vorbei. Wie bereits am Samstag habe ich viel geratscht und gut gelacht und unter anderem noch für die Aufgabe „Bereite einen Workshop für 6 Leute vor“ eine Karte und ein Mini-Album gebastelt.

DSCN2061aUnd ehe man sich versah, waren Mittagessen, Kaffeepause und der Nachmittag auch schon wieder vorbei und ich schon wieder auf der Autobahn in Richtung Heimat, wo ich mit einer schönen Schneekullisse und Feuerwerk auf dem Schlossberg begrüßt wurde. Und da soll mal wer sagen, in Homburg ist nix los.

Heute habe ich dann auch endlich mal die getauschten Swaps ausgebreitet und werde sie jetzt gleich einzeln begutachten.

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Die Ausbeute ist gar nicht mal so klein. Ich hoffe nur, dass ich zumindest den größeren Teil noch den Gesichtern zuordnen kann.

Fazit des Wochenendes: es war schön und kann gerne wiederholt werden!

Vielen vielen Dank Jenni, du hast dich echt für uns ins Zeug gelegt!

Hier geht es noch zur Galerie der restlichen Fotos und da ich nicht weiß, ob alle einverstanden sind, dass die Fotos im Netz stehen, habe ich die Galerie mit einem Passwort versehen, das ich oder Jenni euch Teilnehmern per Mail zukommen lasse, falls das nicht klappen sollte, schreibt mir eine kurze Nachricht.

Bis bald

Nadine