Archiv für Karten

Danke für deine Stimme

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute geht es hier mal etwas politisch zu. Ja, soll auch mal vorkommen. Das ist der Vorteil des eigenen Blogs, dass man auch mal was verfassen darf, was nicht so wirklich zum eigentlichen Blogthema passt.

Auch dem unpolitischsten Menschen dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass am Sonntag Bundestagswahl ist. Ich persönlich würde sehr gerne daran teilnehmen, nun ist es aber leider halt so, dass ich zwar durchaus in diesem wunderbaren Land leben, studieren, unterrichten, arbeiten und Steuern zahlen darf, es aber die kleine Zeile „Staatsangehörigkeit“ auf meinem Pass unterbindet, dass ich mich an der Bundestagswahl beteilige.

Klingt doof, ist doof.

Was ich nämlich hier in meiner Wahlheimat nicht darf, ist für mich in meiner Geburtsheimat sogar Pflicht. Auch nach 20 Jahren „Exil“ noch.

Klingt ebenso doof, ist ebenso doof.

So sehr ich eine generelle Wahlpflicht auch begrüße (ja, manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen), empfinde ich es dennoch als völligen Quatsch, in einem Land wählen zu müssen, in dem man zufälligerweise geboren wurde, dort inzwischen aber den kürzeren Abschnitt seines Lebens verbracht hat, dafür aber in dem Land, in dem man mit Haus, Kind & Hof heimisch geworden ist und die längste Zeit seines Lebens verbringen wird von der Wahl ausgeschlossen ist.

Aber nun gut, so ist das nunmal mit diesen Staatsbürgerschaften und den künstlich festgelegten Grenzen und Hoheitsgebieten. Da könnt ja wem wat weggenommen werden, ne.

Deswegen kommt aber nun ihr nun ins Spiel. Wenn ich mich schon nicht beteiligen darf, tut mir bitte den Gefallen und lasst eure Stimme nicht verfallen.

Ich kann zwar absolut nachvollziehen, dass der ein oder andere von den etablierten Parteien enttäuscht sein mag, mit Politik generell nix am Hut hat oder aber das Gefühl hat, eh nix bewirken zu können, aber hey, es gibt so unfassbar viele alternativ Parteien, da wird sich schon was finden lassen, was sich wählen lässt.

Und damit meine ich echte Alternativen und nicht die Alternative für Deutschland, die keine ist. Denn mit Verlaub diese Partei ist nicht wählbar.

Ein 76seitiges Wahlprogramm, das auf mehr als 50 Seiten klingt, als wäre es 1483 in einer oberbayrischen Schenke von dicken, alten, weißen Männern nach zu viel Selbstgebrautem verfasst worden, darf in einem aufgeklärten, freien, gebildeten 21. Jahrhundert einfach nicht als wählbar gelten, egal wie sehr alle anderen versagt oder nicht versagt haben. Am Ende der 76 Seiten hatte ich tatsächlich das Verlangen, nochmal vorne angefangen, nur um sicherzugehen, dass ich nicht doch einen Paragraphen im Kleingedruckten, übersehen habe, dass Frauen, Alleinerziehenden oder gar Schwulen und Lesben und allem, was für diese Herrschaften sonst noch so unter bäh wuäh fällt das Wahlrecht wieder aberkannt wird.

Gleichberechtigung, na gut, wenn es denn unbedingt sein muss, aber Gleichstellung??? Nein, das geht nun wirklich nicht.

Unterstützung für Alleinerziehende, die den Partner aus welchen Gründen auch immer vor die Tür gesetzt haben? Na wo kommen wir denn da hin. Ist doch egal, ob der Alte dich und die Kinder regelmäßig gegen die Wand klatscht. Bleib gefälligst bei ihm und füge dich ins klassische Familienbild, wenn du nicht am Hungertuch nagen willst!

Ach, und dann wäre da ja auch noch die Sache mit dem Deutschland den Deutschen. Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle mit einem Geschichtsbuch um mich schlagen möchte. Ein „deutsches Volk“ existiert nämlich historisch gesehen gar nicht. Erzähl mal 500 n.Chr. einem Sachsen, dass er zum gleichen Volk wie „der Franke“ oder „der Baier“ gehört. So schnell kannst du gar nicht schauen, wie da zappeduster ist. Von noch früherer Ethnogenese möchte ich gar nicht erst anfangen…

Was ich damit sagen möchte:

Braun steht nur Schokokuchen gut!

Nicht jeder, der die AfD in Betracht zieht ist automatisch ein Nazi. Das ist mir durchaus bewusst. Nur ist es halt so, dass diese Partei Rechtspopulisten und Nazis in den eigenen Reihen offen zulässt, unterstützt und ihnen zu einem breiten Sprachrohr verhilft.

Und somit unterstützt jeder, der die AfD wählt, automatisch auch das rechteste braune Gesocks dieser Partei. Und das, mit Verlaub, geht gar nicht! Sollte es diesbezüglich Fragen ob des weshalbs geben, packe ich gerne zur Anregung des Denkvermögens nochmal das Geschichtsbuch aus.

Es.geht.einfach.nicht!

Und das sage ich nicht, weil auf meinem Pass zufällig etwas anderes in der Spalte steht, wo nach AfD Meinung ausschließlich „Deutsch“ zu stehen und zu gelten hat. Nein, das sage ich, weil ich völlig ungeachtet jeglicher Staatsangehörigkeit, Religion und Kultur an humanistische Werte, das Grundgesetz und das Gleichheitsgebot glaube, drei Dinge, die mit dieser Partei nicht einhergehen, auch wenn sie noch so laut polarisiert und schreit.

Aber gut, ich halte es mit lauten Geschrei in der Politik eh genauso wie in der Schule und bei Großschadensereignisses: die, die am lautesten schreien, sind in der Regel nicht die, die am dringendsten Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigen. Die die still in der Ecke sitzen und nichts von sich geben, das sind die, um die man sich kümmern muss, wenn man Katastrophen verhindern möchte.

Bevor ihr euer Kreuzchen also aus Protest gegen die Etablierten dem lautesten Platzhirsch gebt, schaut bitte erst mal noch nach den Parteien, die die Sau nicht mit dem Megaphon durchs Dorf treiben.

Denn ich bleibe dabei: Braun steht nur Schokokuchen gut und zurück ins erzkonservative Mittelalter muss unsere Gesellschaft definitiv nicht. Da waren wir schon, war nicht schön.

Insofern, bevor ihr aus Protest das Kreuz bei der AfD setzt, wählt von mir aus die Bibeltreuen Christen, wählt die V-Parteil (für die, die es nicht wissen: Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer) oder auch das Bündnis Grundeinkommen, völlig wurscht, nur wählt und unterstützt aus Protest keine Partei, die rechtes Gesocks unterstützt. Es könnte nämlich passieren, dass sonst plötzlich mehr Braunes über dieses Land schwappt, als uns allen lieb sein mag. Denn nur als kleiner Denkanstoß: braunes, was von unter Tage hochschwappt ist in der Regel kein Schokoladenbrunnen…. Ich danke euch von Herzen.

Bye

Nadine

P.S.: nein, die Farbe des Kärtchens ist kein subtiler politischer Hinweis. Auch die FDP würde mein Kreuzchen nicht bekommen, wenn mir eins zustünde. Denn so maßgeschneidert kann der Anzug von Herrn Lindner gar nicht sitzen, dass er einen Wahlkampfparolenschwachfug wie  „Digital first, Bedenken Second“ wett machen könnte.

P.P.S.: um den Einfluss der AfD letztlich aber wirklich so gering wie möglich zu halten, brauchen die sicher im Bundestag vertretenen Parteien eure Stimme. Denn alle Stimmen für Parteien, die unter der 5% Prozent Grenze bleiben, fallen am Ende unter den Tisch und spielen bei der Verteilung der Sitze schlicht keine Rolle mehr. Just saying…

Ein alternativer Adventskalender

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

während dieser Beitrag auf dem Blog erscheint, wusel ich inmitten 80 Stampin‘ Up! Demonstrator Kolleginnen umher und habe ganz sicherlich jede Menge Spaß.

Eins unserer drei Projekte dieses Tages ist ein etwas anderer Adventskalender. Da wir die Deko unseres Treffens in diesem Jahr komplett in schwarz-weiß-grün gehalten haben, wollte ich ein dazu passendes Projekt gestalten.

Nun sind die Hüften im T.schen Haushalt durchaus schon breit genug, also ist mal ein Adventskalender entstanden, der nicht ausschließlich aus Schokolade besteht.

Neben 16 Kärtchen, in die man auch einfach mal nur was nettes reinschreiben oder mal einen Gutschein reinkleben kann, finden sich nämlich nur 8 Schachteln in unterschiedlichen Größen auf dem Kalender, in die man dann natürlich auch mal was Süßes oder sonst was hübsches reinpacken kann. Auf dem Bild sieht man es jetzt nicht, aber die Höhen der Boxen variieren von 1 cm bis 3 cm. Wenn den Liebsten also mal gar nichts anderes einfallen sollte, würde rein theoretisch auch z.B. eine mittlere Schmuckschatulle drin Platz finden können, nur mal so als ganz unschuldiger Gedankengang.

Die Grundfläche der Karten beträgt 7,4 x 10,5 cm, so bekommt man aus einen A4 Bogen praktischerweise vier Karten bzw. je nach Höhe zwei Boxen raus. Ich liebe es ja, wenn keine Schnipsel übrig bleiben. Und der Vorteil der monochromen Variante ist eindeutig, dass man eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten hat, ohne sich in den Ruin treiben zu müssen. Ein bisschen schwarz/weiß hat ja jeder von uns zu Hause. Und sei es nur in Form eines Eddings, mit dem man auch prima per Hand malen kann, wie z.B. die Nummer 7 und die Nummer 21.

Aufgeklebt habe ich die Karten und Boxen auf einen Bilderrahmen vom gelb-blauen Möbelhaus in Größe 50×70 cm.

Materialliste schwarz-weiß Adventskalender

*Material aus dem Stampin‘ Up! Jahreskalender 2017-2018 bzw. Herbst-/Winterkatalog 2017. Ggfs. nach dem 31.05.18 bzw. 02.01.18 nicht mehr erhältlich.

Wer heute schon ein paar Einblicke in unser Treiben und in die Deko bekommen möchte, dem würde ich meine Instagram-Story ans Herz legen. Ich werde mich bemühen, immer mal kleine Sequenzen hochzuladen. Ich hoffe inständig, ich komme dazu. Ansonsten müsst ihr euch leider noch ein paar Tage gedulden, bis die Fotos von morgen den Weg auf den Blog finden.

Wie haltet ihr es so mit der Weihnachtsdeko? Eher klassisch grün/rot oder auch mal einfach nur schwarz/weiß?

Bye

Nadine

 

 

Gute Laune zum Mitnehmen

Liebe Saarland und Rest vonne Welt,

es gibt ja so Tage, da hat man die Augen noch nicht aufgemacht und möchte sie gleich wieder schließen. Ein paar solcher Tage liegen hinter mir und werden wohl auch noch vor mir liegen.

Es gibt einfach unfassbar viel zu tun, tausend Baustellen auf einmal, eine dringender als die andere und man bräuchte eigentlich drei Köpfe, sechs Hände und 72 Stunden pro Tag. Der Nachwuchs sieht das natürlich völlig anders und hat jegliche Form der Kooperation eingestellt, was es nur bedingt einfacher macht.

Sagen wir mal so, die Reizschwelle lag durchaus schon mal höher. Ich kann mir also nur zu gut vorstellen, wie es unserem Stampin‘ Up! Support-Team gestern und vorgestern erging, als uns die Nachricht ereilte, dass unser OnStage Local Event in Mainz bereits am ersten Tag ausgebucht war und doch so manche Demonstratorin, die gerne noch hätte teilnehmen wollen, keinen Platz mehr bekommen hat. Einerseits natürlich ein riesiger Erfolg, weil es zeigt, wie beliebt solche Events doch ist, andererseits natürlich auch ziemliches Entsetzen, weil niemand damit rechnen konnte, dass der Ansturm am ersten Tag so unfassbar sein würde.

Aber aus Erfahrung wird man klug, vielleicht findet es dann nächstes Jahr nicht in der Rheingoldhallte statt, sondern in der Allianzarena, da passen 75.000 rein, das sollte gerade so reichen 😉

Wie dem auch sei, es war also ein hitziger Tag gestern und deswegen ziert nun dieses Zettelchen das Email-Fach des Supports, und meine Wand.

Ich finde, es macht sich durchaus gut.

Mal schauen, ob heute Abend noch Abreißzettelchen dran sind…

Bye

Nadine

 

Produktpaket Weihnachten daheim

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wie war das noch gleich mit dem Redaktionsplan? Vor lauter guter Vorsätze habe ich ganz vergessen, dass ich eine komplette Buchhaltung von 2016 nacharbeiten muss und auch noch sowas wie ein Stempelevent mit 80 Kolleginnen bevorsteht. Ach, und die Kataloge wollen ja auch verschickt werden, da war ja noch was.

Ihr seht, es herrscht keine Langeweile im Puenktchenstempelreich. Der Umbau des Arbeitszimmers ist auch noch nicht ganz vollendet, aber in Anbetracht der oben genannten To-Do Punkte vorerst ein klein wenig auf Eis gelegt, denn was nützt das tollste Arbeitszimmer, wenn meine Kundinnen auf ihre Kataloge warten müssen und die Stampin‘ Up! Kolleginnen zu einem Event kommen, für das die Deko nicht rechtzeitig fertig geworden ist.

In diesem Sinne halte ich mich heute auch etwas kürzer als sonst, denn die restlichen Kataloge wollen noch bestückt und versandfertig gemacht werden und die Nähmaschine wartet auch noch auf mich. Ja, Papierdeko kann man auch nähen, aber dazu demnächst mehr.

Hier kommt erst mal noch ein kleiner Blick auf eins der Kärtchen, das die Reise diesmal mit den Katalogen angetreten hat.

Weihnachtskarte Stampin Up Weihnachten daheim puenktchenstempel.de

Weihnachtskarten im August sind zwar ein wenig bekloppt, aber der Vorgeschmack auf die neuen Winterprodukte ist um einiges schöner, wenn man sie in echt in den Händen hält. Und unter uns gesagt, hier bollert auch schon der Ofen, dann kann man auch Weihnachtskarten verschicken.

Das Produktpaket Weihnachten daheim wird glaub ich definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr zählen.

Stampin' Up! Produktpaket Weihnachten daheim

Die Stanzformen sowie das passende Stempelset findet ihr im neuen Herbst-/Winterkatalog und können ab dem 01.09.17 bei mir bestellt werden.

Den Stampin‘ Up! Herbst-/Winterkatalog 2017 kannst du dir hier kostenlos anfordern:

Herbst-/Weihnachtskatalog 2017 jetzt bestellen

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche!

Bye

Nadine

Einfach mal so

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber irgendwie habe ich im Moment den Eindruck, dass global der gesunde Menschenverstand aus den Fugen geraten ist.

Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass allmählich die Stilldemenz wieder etwas rückläufig ist und ich wieder mehr Nachrichten lese, oder ob der mütterliche Hormonwall (der Schlafmangel?) einen empfindlicher werden lässt. Aber irgendwie läuft doch da draußen was nicht mehr ganz rund.

Ob das nun eine Meldung ist, dass eine 19 jährige Mutter ihre zwei Töchter im texanischen Hochsommer 15 Stunden im Auto lässt, oder kranke Köpfe in Berlin einen Obdachlosen anzünden oder Bewohner eines Londoner Hochhauses seit Jahren vergeblich einen vernünftigen Brandschutz einfordern, um letztlich im größten Brandinferno Londons seit anno tuck gefangen zu sein, das ist doch alles nicht mehr normal!

Da geh ich mitten in der Woche ganz relaxed zum Baumarkt, um noch Erde für unser Hochbeet zu holen, vor mir ein Mann mit zwei Frauen, alle drei in pakistanisch/indischen Gewändern gekleidet, lächeln, unterhalten sich, kommt uns ein saarländischer Rentner entgegen, sieht die drei und japst lautstark „du lieber Gott, wo simmer denn hier“. Schiebt dabei aber sein Bangirkai Hartholz zu seinem Hyundai.

Da möchte ich mir doch eine der Latten greifen und sie ihm gepflegt um die Ohren hauen mit den Worten „im Baumarkt du Depp, lass Gott aus dem Spiel, bevor er nen Blitz durch dich jagt und kauf nächstes mal gefälligst Eichendielen und nen VW, wenn du ein Problem mit Asien hast.“ Wobei er mit dem VW ohne asiatische Teile vermutlich auch nicht weit führe.

Diese Alltagsdepperei vergrätzt mir tatsächlich mehr und mehr die gute Laune, zumal man den Eindruck hat, dass es tendenziell eher mehr statt weniger wird.

Nun kann ich mich entweder darüber aufregen, was außer Magengeschwüren nichts bringt, oder aber ich versuche wenigstens selbst nicht Teil davon zu sein und Menschen eher zum Lächeln als zum Kopfschütteln zu bringen.

Man kann nämlich auch einfach mal nett sein. Einfach so. Ganz ohne Grund.

Und weil ich neulich beim Shoppen an diesen kleinen Tassen vorbeigelaufen bin und mir dabei jemand in den Kopf schoss, habe ich sie einfach mitgenommen, Kärtchen dazu gelegt und der Person geschickt. Einfach so. Immer noch ohne Grund. Einfach weil mir danach war und es mich freut, wenn sie sich freut. Und falls sie keine Verwendung dafür haben sollte, fällt ihr vielleicht jemand anderes ein und schickt sie weiter. Auch einfach so, einfach weil’s geht.

Bye

Nadine

Ein Hochbeet in unter 2 Stunden, ha, ha!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kaum freut man sich, dass der Frühling nun endlich da ist und setzt voller Elan den ersten zarten Salat ins Beet, schon denkt sich Mutter Natur „nope, die T.s werden jetzt nicht auch noch vegan“ und kommt mal eben schnell mit Schnee und Bodenfrost ums Eck.

Tja, schade schade, nun müssen wir doch leider wieder den Grill anwerfen, denn der Salat wird’s wohl eher nicht überleben. So, so schade.

Damit uns das im nächsten Jahr nicht wieder passiert, und weil der T.sche Garten tatsächlich endlich mal wieder eigenes Gemüse beheimaten soll, kam ich auf die glorreiche Idee, dass wir passend zu unserem Kräuterbeet vom letzen Jahr dringend noch ein zusätzliches Hochbeet vor der Terrassenwand brauchen.

Auf Herrn T.s leichtes Seufzen antwortete ich noch völlig gechillt „ach komm, ist ja nur ein gerades Ding, das sollte nicht länger als 1-2 Stunden dauern, wir haben ja inzwischen Übung“. Zumindest an der Kreissäge machte ich damals gar keine so schlechte Figur.

Aber von wegen Übung und 1-2 Stunden. Wat soll ich sagen, wir sind jetzt bei Tag 6 und das Teil ist immer noch nicht pflanzbereit.

Aber fangen wir vorne an: unsere Terrassenwand ist ca. 1,5 m hoch und 4,2 m lang und gar nicht mal so schön. Das aktuelle „Wallpaper“ ist nämlich in nicht so dezenter Betonauswaschung-Optik gehalten und kann effektiv nur durch Verputzen, Vertäfelung oder Abriss verschönert werden. Nun ist die Wand aber zur Südseite ausgerichtet und da uns auch immer noch ein Terrassengeländer fehlt, lag die Idee nah, den Anblick mit einem Beet zu verdecken und somit auch gleich noch die potenzielle Fallhöhe von Mini-T. zu verringern, bzw. ihn wenigstens weicher landen zu lassen, wenn er denn mal da runter segeln sollte. Und seien wir ehrlich, der Wicht hat 50% meines Genmaterials, er wird da runtersegeln! Oder ich. Oder beide. Ja, Geländer wäre sinnvoller, aber der nicht vorhandene Dukatenesel leidet zudem noch ziemlich genau seit Hauskauf und Geburt des Winzlings an Konstipation.

Bleibt also vorerst nur die Lösung, die Kante mit Blumentöpfen zuzustellen bzw. den freien Fall durch ein Hochbeet abzufangen.

Und ein genau solches galt es nun zu zimmern.  Ein rechteckiger Kasten in den Maßen 400 x 80 x 60 cm. Sollte an sich machbar sein, dachten wir uns und suchten noch schnell zwischen den Feiertagen den Baumarkt des Vertrauens auf, damit man Ostersonn- und ggfs. auch noch -montag für den Aufbau nutzen konnte.

Und ab da ging’s rund. Als erstes mussten die 2 Meter x 12 cm Bretter lasiert werden. Es dauerte ca. 4 Pinselstriche bis ich feststellte: das ist ja ein total anderer Farbton als beim ersten Beet. Also kurz in den Keller und alte Eimer und Kannen zum Vergleich rausgesucht: warum um alles in der Welt hab ich diesmal Mahagoni Lasur gekauft?? Das erste Beet war in Nussbaum gestrichen, wie komme ich da auf Mahagoni???

Ah stimmt, die Terrassenmöbel sind Mahagoni. Vielleicht hatte ich es deswegen im Hinterkopf. Wieder zurück in den Garten, weiter gestrichen. Hmm. Der Farbton ist aber irgendwie auch anders als die Möbel? Naja, liegt vielleicht am Hersteller. Zurück in den Keller, nochmal alte Farbeimer rausgesucht, öhm ja, die Möbel sind auch nicht Mahagoni sondern Teak. Na prima, also haben wir jetzt drei verschiedene Holztöne direkt nebeneinander. Fällt ja dann auch gaaaar nicht auf. Nee ist klar. Aber nützt ja nix, a) war der neue Eimer teuer und b) ist’s ja jetzt eh scho drauf auf dem Brett, also was soll’s, weitermachen. Nun musste das Zeug erst mal trocknen.

Tags drauf: Das Wetter war uns gnädig, die Bretter trocken und wir konnten sägen. Handkreissäge bzw. Stichsäge zum heiligen Feiertag im Garten wollten wir den Nachbarn aber jetzt nicht unbedingt antun, also wurden die Stützpfosten per Hand gesägt. Mit Fuchsschwanz. Stumpfem Fuchsschwanz. Oh Freude.

Das Beet sollte 60 hoch werden, also 5 Bretter à 12 cm auf Kanthölzer geschraubt, genau wie beim ersten Beet.

Die Kanthölzer kürzten wir dann aber lieber doch auf 57 cm damit es von oben schön aussieht und die Eckpfosten nicht ganz so auffallen, wenn das Beet vielleicht nicht ganz in der Waage sein sollte, was bei dem Garten quasi eh nicht machbar ist.

6 Kanthölzer später, juhu die Bretter können drauf geschraubt werden. 5 Reihen sollten es werden. Aber was soll das jetzt? Bei Reihe 4 war kein Platz mehr um noch ein 5. draufzuschrauben. WTF?

4 x 12 cm = 48, wo sind die restlichen 9 cm hin um das 5. Brett zu halten???? Man kann sich doch nicht mal eben um 9 Zentimeter beim Sägen vermessen?! Zollstock ans Kantholz gehalten, 57 Zentimeter.. Häääh???

Während ich mich kopfkratzend und völlig irritiert zurück erinnerte, meinem Mathelehrer vor 20 Jahren versprochen zu haben, nie, niemals nie nicht wieder etwas mit Zahlen oder rechnen anzufangen, hatte Herr T. die zündenden Idee, die Höhe der Bretter zu messen. Ja kack doch die Wand an. Da waren die Teile doch glatt 14 Zentimeter hoch statt 12! Dabei habe ich im Baumarkt extra die Etiketten am Regal akribisch studiert, um ja die richtigen zu nehmen. Tolle Wurst. Von wegen 5 Reihen à 12 cm, wenn die Eckpfosten zu kurz sind.

Na gut. Von den Kanthölzern war aber eh noch etwas Verschnitt übrig, also setzten wir jeweils kleine Klötzchen drunter, um doch noch auf eine Länge zu kommen, dass die 5. Reihe passt. Klingt einfach, war mit Fuchsschwanz auf einer kippligen Unterlage mit einer bereits angesägten Führungsschiene aber ziemlicher Mist.

So langsam wurde der Hals dicker. Aber egal, es hielt und es musste ja weitergehen.

Erst sollte die Rückwand von dem Teil aufgestellt werden, denn bei 4 Meter Länge bewegt man das Teil danach nicht mehr so wirklich gut. Wir schraubten also munter drauf los, die Rückwand stand dann auch recht zügig, ich drehte mich rum, sah die ganzen Seitenbretter da liegen und dachte mir noch, hö? Irgendwas passt doch da nicht. Keine Längsbretter mehr da.

Ja, wir haben nicht vergessen, ein Brett zu kaufen, wir haben auch nicht vergessen, zwei Bretter zu kaufen, nein, wir haben ganze 10 Bretter vergessen! ZEHN! Eine komplette Viertelstunde standen wir vor dem Regal und haben hin und hergerechnet und gehen mit 10 Brettern zu wenig heim. Hmpf.

Also mal wieder zurück zum Baumarkt und den Rest noch geholt, inzwischen war’s aber schon so dunkel, dass man es gut sein lassen musste.

Tag 2.: Mini-T., so what from not amused, dass die Eltern schon wieder im Garten rumwuseln wollten statt ihm volle Aufmerksamkeit zu schenken, tat das, was er am besten in solchen Situationen kann: Schrauben in den Mund stecken, mit der Steckdose spielen, am Fuchsschwanz lecken, Maßband Gassi führen, und vor allem im Weg stehen. Ich liebe mein Kind sehr, aber wie können einem 90 Zentimeter Mensch tatsächlich konstant zwischen den Beinen rumwuseln. IMMER!

Es war also zügig klar, das Arbeiten würde sich heute auf die Zeit vom Mittagsschlaf beschränken, denn sonst würde es früher oder später Verletzte geben.

Passenderweise fing es genau dann an zu regnen.

Also Bretter zum Lasieren in den Keller gewuchtet. Der Keller, der seit dem Umzug von vor 5 Jahren zum ausgewachsenen Wertstoffhof mutiert ist. Zwei Meter lange Bretter bei einer Deckenhöhe von 1,90 zwischen Regalen, Gartengeräten, Sommer- sowie Winterreifen, Parkettresten, einer ausrangierten Küche und Trockner/Waschmaschine so durch die Gegend zu bugsieren, dass man noch Platz hat, sie zu lasieren, ja holla die Waldfee. Tetris Level 110 mit Standgas!

Irgendwie hat es Herr T. aber hinbekommen, die Teile auf die Böcke zu hieven, so dass ich pinseln konnte. Erkenntnis des Tages: Crocs sind kein adäquates Schuhwerk zum Lasieren. Aus Platzmangel hatte ich die Lasur in ein kleines Schüsselchen umgefüllt und dieses auf einem der Bretter geparkt. Kennt ihr den Spruch „was sie mit den Händen aufbaut, reißt sie mit dem Arsch wieder ein“? Ja, das ist nicht nur so dahergesagt. Das geht wirklich!

Ich drehte mich kurz rum, stieß mit der Pobacke ans eine Ende des Brettes, und schwups katapultierte sich auf der anderen Seite das Schüsselchen durch die Luft und landete kopfüber genau auf meinem linken Fuß. Dieses Gefühl, wenn kalte Lasur durch die Löcher der Crocs zwischen den nackten Zehen ins Schuhinnere läuft und sich dort ausbreitet…. ew….

Widerlich!! Und ja, das passierte mir nicht einmal, sondern direkt noch ein zweites Mal. Hatte ich erwähnt, dass Mahagoni eher rötlich ist? Der Keller sieht aus als hätte ich das Osterlamm persönlich mit der Kettensäge geschlachtet, ausgeweidet und noch ein paarmal eigenhändig durch die Gegend geschleudert. Die Lasur ist überall. ÜBERALL!

Aber wenigstens konnte ich mich von der Qualität überzeugen: absolut nicht abwaschbar. Auch nicht unter Gewalteinwirkung. Erst recht nicht an Fußsohlen und zwischen den Zehen. Nun gut, ist eh noch kein Sandalenwetter, bis dahin hat es sich hoffentlich verzogen…

Der Vorteil von umgekippter Lasur ist aber: das Streichen geht deutlich schneller, wenn die Bretter schon triefen. Einfach nur mit dem Pinsel verteilen und trocknen lassen. Passt. Denkste.

Inzwischen war draußen Schneechaos ausgebrochen, der Keller dementsprechend kalt und es dauerte und dauerte.

Tag 3: Großwetterlage: April halt.

Tag 4: kurzzeitig blauer Himmel, die Chance musste genutzt werden. Beim Rausbugsieren der inzwischen doch getrockneten Bretter verabschiedete sich alsbald der Felgenbaum und vier Räder verselbständigten sich im Keller. Grmpf.

Ein Blick auf die restlichen Bretter warf plötzlich Fragen auf: warum liegen da jetzt nur 8 Bretter à 80 cm? Wir brauchen doch 10 für die Seitenteile. Ja, Himmel, Arsch und Zwirn. Jetzt nochmal los zum Baumarkt, nochmal sägen, nochmal lasieren? Nä! No freaking way! Dann doch lieber die zwei fehlenden aus Verschnitt zusammenmeisseln. Die rechte Kopfseite vom Beet sieht eh nur der Nachbar *pfiffel*.

Inzwischen hatten wir auch neue Kanthölzer auf 70 cm gesägt, damit wenigstens für die Vorderseite nicht gestückelt werden musste. Wieder per Hand aus Ermangelung einer passenden Zug- oder Tischkreissäge.

Herr T. inzwischen von dem Beet nennen wir es mal latent genervt, machte sich also daran, „aus zwei mach eins“ zu zaubern. An sich kein Thema, wenn denn das Verbindungsstück nicht in sich von drei Seiten gebogen gewesen wär, was allerdings erst auffiel nachdem bereits drei Bretter auf die Kanthölzer geschraubt waren und nun beim gestückelten vierten und fünften Brett Spalten blieben, die weder rechts noch links und erst recht nicht zeitgleich auszumerzen gingen.

Von dickem Hals konnte inzwischen nicht mehr die Rede sein, es war allmählich mehr so der blanke Hass und wir überlegten ernsthaft ein verspätetes Osterfeuer aus dem Ding zu machen.

Irgendwie mit viel drehen, wenden und roher Gewalt hielten sich letztlich die Spalten doch noch in Grenzen und das letzte Brett sollte noch drauf.

Mini-T. forderte sich inzwischen die 8. Folge Peppa Wutz ein und während ich im Wohnzimmer zur Fernbedienung griff, vernahm ich draußen ein gar nicht mal so dezentes „ach scheiss doch die Wand an!“.

Ja, ihr ahnt es. Statt des 70 cm Kantholzes hatte Herr T. eins der 57 cm langen erwischt, und nun war, tatataaaa, das Holz mal wieder zu kurz, um das letzte Brett noch drauf zu schrauben. Déjà-Vu.

Dass wir zwischenzeitlich auch immer noch lasieren mussten, weil bei jedem Sägen ja wieder unbehandelte Seiten entstanden, habe ich fast vergessen zu erwähnen.

Tag 5: Es regnete/schneite immer noch. Herr T.s Urlaub ist vorbei, Frau T. ist inzwischen Expertin für Paneel-, Gehr-, Kapp-, Zug- und Kreissägen-Tutorials auf youtube. Zwei Geräte haben es bis ganz oben auf die Wunschliste geschafft, aber da waren wir wieder beim Dukatenesel. Vielleicht wenn man ihm viel Movicol und Dulcolax …

Tag 6: Die Seitenteile stehen, fast alles ist lasiert, fehlt nur noch die Front, ein Deckel und ca. 2,5 Kubikmeter Erde.

Zwei Stunden später: Die Front steht auch. Nun fehlen noch Querbalken, damit das Ding beim Befüllen nicht auseinanderquillt wie eine flachgedrückte Milchschnitte.

Noch sieht das Wetter gut aus und das Kind schläft. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja noch vorm Herbst, den Kasten fertig zu kriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Plan allerdings, dem Mini-T. ein Klettergerüst in Eigenregie zu bauen, ist bei näherer Betrachtung vielleicht doch nicht ganz so genial. Da muss ich doch glatt mal noch ne Nacht drüber schlafen. Aber falls doch: es findet sich bestimmt auch noch ein vierter Holzton für die Lasur. Ich bin für Vorschläge offen.

Bye

Nadine

 

Stampin‘ Up! Ausverkaufsliste 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein schönes wenn auch anstrengendes OnStage Live Wochenende liegt hinter mir. Es war wieder einmal sehr aufschlussreich, informationsreich, unterhaltsam und vor allem unglaublich viel Input. Unter anderem haben wir teilnehmenden Demonstratoren bereits den neuen Katalog, der am 1. Juni 2017 in Kraft treten wird, entgegennehmen können, denn ja, in nur 7 Wochen ist es schon wieder soweit, dass brandneue Sachen erscheinen.

Geswapt, also Projektideen getauscht, wurde natürlich auch und viel gequatscht und vor allem Wunschlisten geschrieben und abgehakt, welche Produkte übernommen wurden und was den Sprung in den neuen Katalog nicht geschafft hat.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Denn wo neues kommt, muss leider auch immer altes gehen. Deswegen möchte ich euch, bevor ich euch einen ausgiebigeren Bericht über OnStage liefere erst mal drauf hinweisen, dass ab heute 10.4.17, 21 Uhr die Ausverkaufsliste 2017 erscheint. Dort stehen alle Produkte drauf, die nicht in den neuen Jahreskatalog 2017/2018 übernommen werden und somit nach dem 31. Mai 2017 (manches auch schon deutlich früher) nicht mehr bestellt werden können.


Hier geht es zu den Listen: 

Exel: Deutsch, Englisch, Französisch  

Erfahrungsgemäß ist der Andrang immer sehr groß, denn das ein oder andere Schnäppchen wird sicherlich auch auf der Liste stehen.

Wie das bei einem Ausverkauf nun mal so ist, werden die Sachen nicht mehr nachproduziert, das heißt für euch, wenn sie vergriffen sind, sind sie vergriffen. Es gilt also schnell zu sein, wenn ihr euch euer Lieblingsstück unbedingt noch sichern wollt.

Gerne nehme ich Bestellungen per Mail oder Telefon entgegen, ich würde euch aber aufgrund des zu erwartenden Ansturms ans Herz legen, den OnlineShop zu nutzen insofern ihr über eine Kreditkarte als Zahlungsmittel verfügt. So müsst ihr nicht drauf warten, dass ich eure Mails lese und nur nach und nach abarbeiten kann.

Mein Swap für OnStage Live 2017 in Amsterdam

Um euch die Zeit bis zum Erscheinen der Liste noch ein wenig zu verkürzen, zeige ich euch in der Zwischenzeit mal noch schnell meinen Swap, den ich für OnStage gewerkelt habe.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Ich steh im Moment irgendwie total auf grau mit gelb. Und das obwohl gelb üblicherweise so gar nicht meine Farbe ist. Aber in der Kombination finde ich es richtig gut.

Hier die Liste des Materials, das ich genutzt habe. Alles aus dem Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017

Auch davon wird leider sicherlich nicht alles in den neuen Katalog übernommen werden, nutzt also gerne noch die letzte Gelegenheit, euch die Sachen zu sichern.

Das war es erst mal für heute. In den nächsten Tagen werde ich euch einen ausführlicheren Bericht über die OnStage Veranstaltung posten und auch die fast schon obligatorische Fotogalerie online stellen, schaut also gerne wieder rein.

Bye

Nadine

Nur noch wenige Tage Sale-A-Bration

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

Der Frühling hat nicht nur wettertechnisch angefangen sondern jetzt auch offiziell auf dem Kalender, das Ende des Monats steht  kurz vor der Tür und damit leider auch schon das Ende der großen Stampin‘ Up! Sale-A-Bration Aktion. 

 

Auf den letzten Metern soll es sich aber nochmal für euch lohnen und deswegen gibt es per sofort nochmal eine Auswahl von 8 Artikeln, aus denen ihr euch pro 60€ Bestellwert gratis einen dazu aussuchen könnt. 

Mailt mir einfach eure Bestellungen.

Sale-A-Bration finale
Auch gilt nur noch bis zum 31.3.17 das wahnsinnig tolle Einsteigerangebot, solltest du also mit dem Gedanken spielen, selbst in den Genuss der vielen Vorteile als Demonstrator zu kommen, schreib mich an. Ich helfe dir gerne bei der Anmeldung. 

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Aquarellstifte, Sale-A-Bration und mal wieder eine Erkältung

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

man mag es nicht für möglich halten, ich habe es endlich mal wieder 10 Minuten an den Basteltisch geschafft und herausgekommen ist eine Karte zur Geburt mit den neuen Aquarellstiften! Ich liebe sie!

Karte zur Geburt Stampin up Aquarellstifte

Wenn früher meine Mutter festgestellt hat, wie sehr die Zeit doch rast, musste ich jedesmal müde lächeln, so ein Quatsch! Nicht nachvollziehbares Erwachsenengeschwätz. Und nun? Nun mache ich den Mund auf und zack ertönt sie, die Stimme meiner Mutter, die exakt die gleichen Sätze äußert, die ich vor 25 Jahren noch stillschweigend mit Augenrollen quittiert hätte. Ernüchternd!

Aber was soll ich sagen, es ist leider wahr. Ich weiß nicht, wann es anfing oder ob es ein schleichender Prozess war, aber Tatsache ist, früher hieß es bei mir „hell, dunkel, hell, dunkel – Montag“ und jetzt kommt es mir vor wie „hell, dunkel, hell, dunkel – Silvester“. 

Gestern Abend beim Eintragen der neuen Woche in mein Bullet Journal musste ich tatsächlich feststellen, dass bereits die erste Hälfte der Sale-A-Bration rum ist! Wer noch nicht weiß, was sich hinter dieser Aktion verbirgt, findet alle Informationen dazu hier

Dabei hat sie bei mir gefühlt gerade erst angefangen und jetzt kommt schon die zweite Runde mit neuen Gratisartikeln pro 60€ Bestellwert! Vielleicht sollte ich prophylaktisch schon mal mit Weihnachtskarten anfangen, sicher ist sicher! Die machen sich mit dem neuen Glitzerpapier bestimmt auch ganz gut! 

Hier die Übersicht der drei neuen Gratisartikel, aus denen ihr zusätzlich zu den bereits bekannten SAB-Artikeln pro 60,00€ Bestellwert wählen könnt.

Worte wie gemalt Stampin up Sale-a-bration

Glitzerpapier-Set 6x6 sale-a-bration stampin' up!

Mein Medaillon Stampin up sale-a-bration

Auch wenn ich momentan nicht so oft und regelmäßig zum Bloggen komme, wie ich mir das wünsche, und ich vielleicht deswegen etwas abwesend erscheine: ich bin trotzdem da! Ihr erreicht mich mit euren Bestellwünschen und Workshopsanfragen wie gehabt! Am einfachsten über das Kontaktformular. Jede AB-Nachricht und jede Mail wird beantwortet! Versprochen. Und sollte das aus welchen Gründen auch immer mal nicht passieren, scheut euch nicht, nochmal anzurufen oder zu mailen. Denn auch bei noch so entwickelter Technik kann es trotzdem mal sein, dass einfach etwas verschütt geht, unbemerkt im Spam landet, nicht ankommt oder aus was für  Gründen auch immer nicht zu beantworten ist. 

Soviel zu dem Thema. Was gibt es sonst so neues im T.schen Umfeld? Ein paar Hochzeiten und ganz viele Babys. Immer wenn man denkt, jetzt seien alle durch, trudelt eine neue frohe Botschaft ins Haus! Es sind tatsächlich so viele, dass ich mir aufschreiben musste, für wen noch Karten und Geschenkchen ausstehen! Und dann heißt es immer, Deutschland stürbe aus. Von wegen! Es boomt!

Wir rücken der Hoffnung also doch ein wenig näher, dass es demnächst hier wieder mehr Kreatives zu sehen geben. So Gott will und Mini-T. mich lässt. 

An letzterem könnte es allerdings mal wieder scheitern. Wie ich derzeit nämlich lernen muss, sind Männchenschnupfen mindestens genauso dramatisch, wenn nicht gar noch bedrohlicher als die alles vernichtenenden Männergrippe. 
Anderthalbjährige erkältete Söhne müssen nämlich, wie ich aktuell sekündlich belehrt werde, AUGENBLICKLICH tausend qualvolle Tode sterben, wenn der Hautkontakt zum Muttertier auch nur eine Millisekunde abreißt. Und nein, alternativer Hautkontakt zum Vatertier ist kein würdiger Ersatz. Welch profanes Wunschdenken meinerseits! Der alles in die Knie zwingende Trennungsschmerz ist schlichtweg unerträglich und kann natürlich unmöglich stillschweigend ausgehalten werden! Nein, nein, er muss mit phrenetisch infernalischen Leidensgesängen in die Welt hinausgetragen werden, damit auch der letzte taube Greis im 40 km entfernten Altenheim mitbekommt, dass Frau T. so herzlos und gefühlskalt ist, dass sie tatsächlich völlig unverfroren alleine auf’s Klo geht und das arme verrotzte Kind sich ganze 40 Sekunden selbst oder aber dem Papa überlässt! Unfassbar. Skandalös. Ein klarer Fall fürs Jugendamt! 

Und nein, ich übertreibe nicht. Der bloße Entzug des heilenden, mütterlichen Unterarms, der seit Angedenk zum Einschlafen beknibbelt, bekratzt, geknetet werden muss, führte bereits mehrfach zu mehrstündigen Zusammenbrüchen des kindlichen Weltbildes und anarchischen Chaoszuständen der kleinen Seele. Man hat es aber auch schwer, wenn man so müde und so erkältet ist! Das macht das selbständige Arbeiten für die Mama, sagen wir mal, nicht unbedingt einfacher. Aber #krankeKindergehörennachHause und auch wenn ich mitunter schreiend im Kreis laufen, das Mini-T dem DHL Mann in die Hand drücken möchte, während ich vor Müdigkeit den Kopf direkt in die Kaffeedose stecke (und ja, ich mag Kaffee nicht mal, aber ‚Mommy needs Xanax‘ ist völlig zurecht nur ein US-Trend), halte ich mich dran. Mini-T. bleibt mit Mama zu Hause bis er wieder keimfrei ist.

Falls es noch nicht passiert sein sollte, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich tatsächlich jedes einzelne Elternteil erschlagen möchte, das sich mit kränkelnden Kindern in die Kita, zum Kinderturnen, auf den Spielplatz oder zu sonstigen Treffen begibt. Ja, ich weiß, es ist illusorisch zu glauben, dass auf diese Weise Viren und Bazillen gänzlich am eigenen Kind vorbeiziehen. Aber nachdem sich der Wicht nun zum 4. mal innerhalb weniger Monate angesteckt hat, werde ich so langsam diesbezüglich echt gräzig.

„Gestern hatte der Matthieu noch Fieber, aber er wollte heute so gerne herkommen“. Ja nee ist klar. Irgendwann wird mir rausrutschen: „Gestern fand ich dich nur nervig, aber heute wünsche ich dir Flöhe an den Hals und zu kurze Arme zum Kratzen“. 

Nunja, aber auch diese Erkältung werden wir irgendwann überstanden haben. Gut, den fehlenden Schlaf, den bekommen wir in diesem Leben nicht mehr nachgeholt, aber zumindest der Trennungsschmerz wird mit schwindendem Rotz auch wieder abflauen. Bleibt nur abzuwarten, wer dann als nächstes flach liegt, Herr T. oder ich, denn das hab ich inzwischen auch gelernt: springen Kinderbazillen auf Erwachsene über, mutieren sie unmittelbar zu alles vernichtenden Killerviren, die selbst eine ausgewachsene Elefantenkuh im Nu niederstrecken würden. Das Kind ziehen sie lediglich für paar Tage in Mitleidenschaft, den Erwachsenen aber knüppeln sie nieder als gäb’s kein morgen mehr. 

Nun gut, harren wir der Dinge.

In diesem Sinne, ich wünsche euch alles Gute, viel kreatives Mojo, bleibt gesund oder werdet es schnell und habt viel Spaß mit dem zweiten Teil der SAB. 

Deine Bestellung kannst du mir gerne übers Kontaktformular schicken, die Sachen erreichen dich dann üblicherweise innerhalb von 3-4 Werktagen.

Bye

Nadine 

Inspiration & Art Blog Hop: Liebe Grüße

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich wünsche einen guten Start ins neue Jahr gehabt zu haben. Die ersten 14 Tage sind rum und ich muss sagen, es hätte besser aber auch schlechter laufen können. 2017 fing bei uns an, wie es 2016 aufgehört hat: vor sich hin dümpelnd gepaart mit dem gleichen Alltagschaos wie eh und je. Die Wäsche erledigt sich immer noch nicht von allein, Steuererklärung und Buchhaltung kleben immer noch an meinen Sohlen wie so ein ein kleiner fieser hartnäckiger dunkler Schatten und die Sachen die ’16 liegen geblieben sind, liegen auch ’17 noch an genau der gleichen Stelle, wo sie lagen, bevor es Ende Dezember Mitternacht geschlagen hat.

Ihr könnt meinen Zeilen vielleicht entnehmen: ich halte nicht so wahnsinnig viel von den ganzen „oh alles neu, alles besser, alles super duper“ Jahresbegrüßungsfreudentänze und den damit einhergehenden sich in allem übertreffenden guten Vorsätzen, die spätestens im Februar wieder in der hinterletzten Schublade verschwinden, nur um im Jahr drauf wieder 1 zu 1 rausgekramt zu werden.

Klar, es gibt immer Dinge, die verbesserungswürdig sind. Aber alles in allem finde ich tatsächlich, dass sowohl meine kleine Familie, als auch ich, unser trautes Heim und unser beschauliches Leben ziemlich gut gelungen sind und wir gar nicht so viel Optimierungsbedarf haben. Sicher, im klassischen Sinne der „guten Haushaltsführung“ läuft hier manches etwas „unorthodox“ wie meine Mama es nennen würde, denn ja, im Hause T. werden mitunter nur zwei mal im Jahr Fenster geputzt (nämlich immer wenn die Sonne tief steht), vom Grün in der Straßenrinne können sich ganze Hasenkolonien ernähren, und das Kind geht auch mal 3 Tage mit dem gleichen Fleck in der Hose vor die Tür, weil die gleiche Ladung bereits die dritte Runde in der Waschmaschine dreht und eventuell auch noch eine vierte bekommt weil sie wieder den Weg nicht rechtzeitig in den Trockner gefunden hat. Aber so what?! Wen’s stört, darf gerne putzen,  waschen und Unkraut aus der Rinne jähten kommen. 

Denn mach ich mir einen Kopf darüber?  Mitnichten.

Und warum? Nunja, da wären ja da noch der Irre in der Türkei, die Blonde in Frankreich, der Testosterongesteurte in Russland und nun auch noch der Prepubertäre in Übersee…ich möchte ja nicht unken, aber mit der Konstellation ringsherum sollten wir eher jeden friedlichen Moment genießen und uns nicht mit „ich muss besser, schlanker, schneller, ergiebiger, reicher, berühmter, ordentlicher“-Vorsätzen stressen.

Dementsprechend gilt im Hause T. bis auf weiteres einzig und alleine:

Wenn da draußen schon alles verrückt spielt, sollte man es sich wenigstens daheim so schön und gemütlich wie nur möglich machen. Und genau aus diesem Grund erfahren unsere Wände derzeit einen dekorativen Rundumschlag, so dass mein heutiges Bloghop Projekt mal ganz untypisch für mich ein Scraplayout im Bilderrahmen ist. (Nicht, dass ich nicht scrappen würde, aber bevor ich jedes Foto zwecks Privatsphäre mit komischen Männeken abkleben muss, zeig ich euch in der Regel lieber Projekte, die ich nicht zensieren brauch).

Die Claudia hat sich als Bloghop Thema die Reihe Liebe Grüsse aus dem Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommerkatalog 2017 S. 14 gewünscht.

Es wundert euch vermutlich nicht so arg, wenn ich zugebe, dass ich olle Pragmatikerin nun nicht ganz so viel aus der Reihe zu Hause rumliegen hatte. Rote Herzchen, Valentinstag und das ganze Liebesplömplöm hat bei mir in der Regel einen ähnlichen Stellenwert wie die guten Neujahrsvorsätze. Ich liebe Herrn T. wirklich sehr, aber das weiß der auch ohne Herzchen-Overkill. Kurzum, das Material aus der Reihe fehlt mir so gut wie vollständig, ich habe also wie der Franke sagen würde aweng improvisieren müssen.

Dabei rausgekommen ist dann dieses süße Layout fürs Kinderzimmer. Ein Glück, dass fast all unser Material thematisch auch zweckentfremdet eingesetzt werden kann. 

In Natura ist das Designerpapier allerdings sauber und gerade…wenn man es aber zwecks oben genannter Gründe nicht vorrätig hat und dann halt per Hand mit den Markern nachmalt, während Mini T. zeitgleich versucht, das laufende Cameo Messer mit einem Kulli lahm zu legen, wird’s halt aweng schepp. Aber schief ist englisch, englisch ist modern und modern ist in.
Bei näherer Betrachtung der Produktreihe muss ich aber leider leider doch nochmal bestellen, denn was mir definitiv noch fehlt, sind die Pergaminblätter auf S. 14. Die sind mir vorher glatt völlig durchgerutscht. Fast 5 Jahre SU und ich schaffe es trotzdem immer wieder, tolle Sachen einfach nicht zu sehen, obwohl ich tagtäglich in den Katalogen blättere. Ob mir das zu denken geben muss? Oder ist das schon die einsetzende Betriebsblindheit? Ich werde den Zustand beobachten.

Nun gut ihr Lieben, die Pflicht ruft. In weniger als zwei Wochen werde ich 100 – nein 98 (es sind nochmal zwei Plätze frei geworden, falls also jemand spontan Lust hat, teilzunehmen, bitte schnellstmöglich melden) Demonstrator-Kolleginnen hier bei uns im schönen Saarland zu einem großen Treffen begrüßen und bis dato steht die Deko dafür lediglich mental, es ist also noch ein bisschen was zu tun.

Deswegen verschwinde ich jetzt auch schnell wieder am Basteltisch und schicke euch weiter zu den Inspiration & Art Bloghop Mädels.

Wie ihr seht, hat es zwei Änderungen in der Personalie gegeben. Die Fußstapfen von Jenni und Kim wird künftig Franzi ausfüllen. Ich freue mich darüber sehr, denn Leipzsch hat eindeutig mehr zu bieten, als Debatten darüber ob RB ein würdiger Fußballverein ist oder nicht…