Archiv für Karten

Nur noch wenige Tage Sale-A-Bration

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

Der Frühling hat nicht nur wettertechnisch angefangen sondern jetzt auch offiziell auf dem Kalender, das Ende des Monats steht  kurz vor der Tür und damit leider auch schon das Ende der großen Stampin‘ Up! Sale-A-Bration Aktion. 

 

Auf den letzten Metern soll es sich aber nochmal für euch lohnen und deswegen gibt es per sofort nochmal eine Auswahl von 8 Artikeln, aus denen ihr euch pro 60€ Bestellwert gratis einen dazu aussuchen könnt. 

Mailt mir einfach eure Bestellungen.

Sale-A-Bration finale
Auch gilt nur noch bis zum 31.3.17 das wahnsinnig tolle Einsteigerangebot, solltest du also mit dem Gedanken spielen, selbst in den Genuss der vielen Vorteile als Demonstrator zu kommen, schreib mich an. Ich helfe dir gerne bei der Anmeldung. 

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Aquarellstifte, Sale-A-Bration und mal wieder eine Erkältung

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

man mag es nicht für möglich halten, ich habe es endlich mal wieder 10 Minuten an den Basteltisch geschafft und herausgekommen ist eine Karte zur Geburt mit den neuen Aquarellstiften! Ich liebe sie!

Karte zur Geburt Stampin up Aquarellstifte

Wenn früher meine Mutter festgestellt hat, wie sehr die Zeit doch rast, musste ich jedesmal müde lächeln, so ein Quatsch! Nicht nachvollziehbares Erwachsenengeschwätz. Und nun? Nun mache ich den Mund auf und zack ertönt sie, die Stimme meiner Mutter, die exakt die gleichen Sätze äußert, die ich vor 25 Jahren noch stillschweigend mit Augenrollen quittiert hätte. Ernüchternd!

Aber was soll ich sagen, es ist leider wahr. Ich weiß nicht, wann es anfing oder ob es ein schleichender Prozess war, aber Tatsache ist, früher hieß es bei mir „hell, dunkel, hell, dunkel – Montag“ und jetzt kommt es mir vor wie „hell, dunkel, hell, dunkel – Silvester“. 

Gestern Abend beim Eintragen der neuen Woche in mein Bullet Journal musste ich tatsächlich feststellen, dass bereits die erste Hälfte der Sale-A-Bration rum ist! Wer noch nicht weiß, was sich hinter dieser Aktion verbirgt, findet alle Informationen dazu hier

Dabei hat sie bei mir gefühlt gerade erst angefangen und jetzt kommt schon die zweite Runde mit neuen Gratisartikeln pro 60€ Bestellwert! Vielleicht sollte ich prophylaktisch schon mal mit Weihnachtskarten anfangen, sicher ist sicher! Die machen sich mit dem neuen Glitzerpapier bestimmt auch ganz gut! 

Hier die Übersicht der drei neuen Gratisartikel, aus denen ihr zusätzlich zu den bereits bekannten SAB-Artikeln pro 60,00€ Bestellwert wählen könnt.

Worte wie gemalt Stampin up Sale-a-bration

Glitzerpapier-Set 6x6 sale-a-bration stampin' up!

Mein Medaillon Stampin up sale-a-bration

Auch wenn ich momentan nicht so oft und regelmäßig zum Bloggen komme, wie ich mir das wünsche, und ich vielleicht deswegen etwas abwesend erscheine: ich bin trotzdem da! Ihr erreicht mich mit euren Bestellwünschen und Workshopsanfragen wie gehabt! Am einfachsten über das Kontaktformular. Jede AB-Nachricht und jede Mail wird beantwortet! Versprochen. Und sollte das aus welchen Gründen auch immer mal nicht passieren, scheut euch nicht, nochmal anzurufen oder zu mailen. Denn auch bei noch so entwickelter Technik kann es trotzdem mal sein, dass einfach etwas verschütt geht, unbemerkt im Spam landet, nicht ankommt oder aus was für  Gründen auch immer nicht zu beantworten ist. 

Soviel zu dem Thema. Was gibt es sonst so neues im T.schen Umfeld? Ein paar Hochzeiten und ganz viele Babys. Immer wenn man denkt, jetzt seien alle durch, trudelt eine neue frohe Botschaft ins Haus! Es sind tatsächlich so viele, dass ich mir aufschreiben musste, für wen noch Karten und Geschenkchen ausstehen! Und dann heißt es immer, Deutschland stürbe aus. Von wegen! Es boomt!

Wir rücken der Hoffnung also doch ein wenig näher, dass es demnächst hier wieder mehr Kreatives zu sehen geben. So Gott will und Mini-T. mich lässt. 

An letzterem könnte es allerdings mal wieder scheitern. Wie ich derzeit nämlich lernen muss, sind Männchenschnupfen mindestens genauso dramatisch, wenn nicht gar noch bedrohlicher als die alles vernichtenenden Männergrippe. 
Anderthalbjährige erkältete Söhne müssen nämlich, wie ich aktuell sekündlich belehrt werde, AUGENBLICKLICH tausend qualvolle Tode sterben, wenn der Hautkontakt zum Muttertier auch nur eine Millisekunde abreißt. Und nein, alternativer Hautkontakt zum Vatertier ist kein würdiger Ersatz. Welch profanes Wunschdenken meinerseits! Der alles in die Knie zwingende Trennungsschmerz ist schlichtweg unerträglich und kann natürlich unmöglich stillschweigend ausgehalten werden! Nein, nein, er muss mit phrenetisch infernalischen Leidensgesängen in die Welt hinausgetragen werden, damit auch der letzte taube Greis im 40 km entfernten Altenheim mitbekommt, dass Frau T. so herzlos und gefühlskalt ist, dass sie tatsächlich völlig unverfroren alleine auf’s Klo geht und das arme verrotzte Kind sich ganze 40 Sekunden selbst oder aber dem Papa überlässt! Unfassbar. Skandalös. Ein klarer Fall fürs Jugendamt! 

Und nein, ich übertreibe nicht. Der bloße Entzug des heilenden, mütterlichen Unterarms, der seit Angedenk zum Einschlafen beknibbelt, bekratzt, geknetet werden muss, führte bereits mehrfach zu mehrstündigen Zusammenbrüchen des kindlichen Weltbildes und anarchischen Chaoszuständen der kleinen Seele. Man hat es aber auch schwer, wenn man so müde und so erkältet ist! Das macht das selbständige Arbeiten für die Mama, sagen wir mal, nicht unbedingt einfacher. Aber #krankeKindergehörennachHause und auch wenn ich mitunter schreiend im Kreis laufen, das Mini-T dem DHL Mann in die Hand drücken möchte, während ich vor Müdigkeit den Kopf direkt in die Kaffeedose stecke (und ja, ich mag Kaffee nicht mal, aber ‚Mommy needs Xanax‘ ist völlig zurecht nur ein US-Trend), halte ich mich dran. Mini-T. bleibt mit Mama zu Hause bis er wieder keimfrei ist.

Falls es noch nicht passiert sein sollte, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich tatsächlich jedes einzelne Elternteil erschlagen möchte, das sich mit kränkelnden Kindern in die Kita, zum Kinderturnen, auf den Spielplatz oder zu sonstigen Treffen begibt. Ja, ich weiß, es ist illusorisch zu glauben, dass auf diese Weise Viren und Bazillen gänzlich am eigenen Kind vorbeiziehen. Aber nachdem sich der Wicht nun zum 4. mal innerhalb weniger Monate angesteckt hat, werde ich so langsam diesbezüglich echt gräzig.

„Gestern hatte der Matthieu noch Fieber, aber er wollte heute so gerne herkommen“. Ja nee ist klar. Irgendwann wird mir rausrutschen: „Gestern fand ich dich nur nervig, aber heute wünsche ich dir Flöhe an den Hals und zu kurze Arme zum Kratzen“. 

Nunja, aber auch diese Erkältung werden wir irgendwann überstanden haben. Gut, den fehlenden Schlaf, den bekommen wir in diesem Leben nicht mehr nachgeholt, aber zumindest der Trennungsschmerz wird mit schwindendem Rotz auch wieder abflauen. Bleibt nur abzuwarten, wer dann als nächstes flach liegt, Herr T. oder ich, denn das hab ich inzwischen auch gelernt: springen Kinderbazillen auf Erwachsene über, mutieren sie unmittelbar zu alles vernichtenden Killerviren, die selbst eine ausgewachsene Elefantenkuh im Nu niederstrecken würden. Das Kind ziehen sie lediglich für paar Tage in Mitleidenschaft, den Erwachsenen aber knüppeln sie nieder als gäb’s kein morgen mehr. 

Nun gut, harren wir der Dinge.

In diesem Sinne, ich wünsche euch alles Gute, viel kreatives Mojo, bleibt gesund oder werdet es schnell und habt viel Spaß mit dem zweiten Teil der SAB. 

Deine Bestellung kannst du mir gerne übers Kontaktformular schicken, die Sachen erreichen dich dann üblicherweise innerhalb von 3-4 Werktagen.

Bye

Nadine 

Inspiration & Art Blog Hop: Liebe Grüße

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich wünsche einen guten Start ins neue Jahr gehabt zu haben. Die ersten 14 Tage sind rum und ich muss sagen, es hätte besser aber auch schlechter laufen können. 2017 fing bei uns an, wie es 2016 aufgehört hat: vor sich hin dümpelnd gepaart mit dem gleichen Alltagschaos wie eh und je. Die Wäsche erledigt sich immer noch nicht von allein, Steuererklärung und Buchhaltung kleben immer noch an meinen Sohlen wie so ein ein kleiner fieser hartnäckiger dunkler Schatten und die Sachen die ’16 liegen geblieben sind, liegen auch ’17 noch an genau der gleichen Stelle, wo sie lagen, bevor es Ende Dezember Mitternacht geschlagen hat.

Ihr könnt meinen Zeilen vielleicht entnehmen: ich halte nicht so wahnsinnig viel von den ganzen „oh alles neu, alles besser, alles super duper“ Jahresbegrüßungsfreudentänze und den damit einhergehenden sich in allem übertreffenden guten Vorsätzen, die spätestens im Februar wieder in der hinterletzten Schublade verschwinden, nur um im Jahr drauf wieder 1 zu 1 rausgekramt zu werden.

Klar, es gibt immer Dinge, die verbesserungswürdig sind. Aber alles in allem finde ich tatsächlich, dass sowohl meine kleine Familie, als auch ich, unser trautes Heim und unser beschauliches Leben ziemlich gut gelungen sind und wir gar nicht so viel Optimierungsbedarf haben. Sicher, im klassischen Sinne der „guten Haushaltsführung“ läuft hier manches etwas „unorthodox“ wie meine Mama es nennen würde, denn ja, im Hause T. werden mitunter nur zwei mal im Jahr Fenster geputzt (nämlich immer wenn die Sonne tief steht), vom Grün in der Straßenrinne können sich ganze Hasenkolonien ernähren, und das Kind geht auch mal 3 Tage mit dem gleichen Fleck in der Hose vor die Tür, weil die gleiche Ladung bereits die dritte Runde in der Waschmaschine dreht und eventuell auch noch eine vierte bekommt weil sie wieder den Weg nicht rechtzeitig in den Trockner gefunden hat. Aber so what?! Wen’s stört, darf gerne putzen,  waschen und Unkraut aus der Rinne jähten kommen. 

Denn mach ich mir einen Kopf darüber?  Mitnichten.

Und warum? Nunja, da wären ja da noch der Irre in der Türkei, die Blonde in Frankreich, der Testosterongesteurte in Russland und nun auch noch der Prepubertäre in Übersee…ich möchte ja nicht unken, aber mit der Konstellation ringsherum sollten wir eher jeden friedlichen Moment genießen und uns nicht mit „ich muss besser, schlanker, schneller, ergiebiger, reicher, berühmter, ordentlicher“-Vorsätzen stressen.

Dementsprechend gilt im Hause T. bis auf weiteres einzig und alleine:

Wenn da draußen schon alles verrückt spielt, sollte man es sich wenigstens daheim so schön und gemütlich wie nur möglich machen. Und genau aus diesem Grund erfahren unsere Wände derzeit einen dekorativen Rundumschlag, so dass mein heutiges Bloghop Projekt mal ganz untypisch für mich ein Scraplayout im Bilderrahmen ist. (Nicht, dass ich nicht scrappen würde, aber bevor ich jedes Foto zwecks Privatsphäre mit komischen Männeken abkleben muss, zeig ich euch in der Regel lieber Projekte, die ich nicht zensieren brauch).

Die Claudia hat sich als Bloghop Thema die Reihe Liebe Grüsse aus dem Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommerkatalog 2017 S. 14 gewünscht.

Es wundert euch vermutlich nicht so arg, wenn ich zugebe, dass ich olle Pragmatikerin nun nicht ganz so viel aus der Reihe zu Hause rumliegen hatte. Rote Herzchen, Valentinstag und das ganze Liebesplömplöm hat bei mir in der Regel einen ähnlichen Stellenwert wie die guten Neujahrsvorsätze. Ich liebe Herrn T. wirklich sehr, aber das weiß der auch ohne Herzchen-Overkill. Kurzum, das Material aus der Reihe fehlt mir so gut wie vollständig, ich habe also wie der Franke sagen würde aweng improvisieren müssen.

Dabei rausgekommen ist dann dieses süße Layout fürs Kinderzimmer. Ein Glück, dass fast all unser Material thematisch auch zweckentfremdet eingesetzt werden kann. 

In Natura ist das Designerpapier allerdings sauber und gerade…wenn man es aber zwecks oben genannter Gründe nicht vorrätig hat und dann halt per Hand mit den Markern nachmalt, während Mini T. zeitgleich versucht, das laufende Cameo Messer mit einem Kulli lahm zu legen, wird’s halt aweng schepp. Aber schief ist englisch, englisch ist modern und modern ist in.
Bei näherer Betrachtung der Produktreihe muss ich aber leider leider doch nochmal bestellen, denn was mir definitiv noch fehlt, sind die Pergaminblätter auf S. 14. Die sind mir vorher glatt völlig durchgerutscht. Fast 5 Jahre SU und ich schaffe es trotzdem immer wieder, tolle Sachen einfach nicht zu sehen, obwohl ich tagtäglich in den Katalogen blättere. Ob mir das zu denken geben muss? Oder ist das schon die einsetzende Betriebsblindheit? Ich werde den Zustand beobachten.

Nun gut ihr Lieben, die Pflicht ruft. In weniger als zwei Wochen werde ich 100 – nein 98 (es sind nochmal zwei Plätze frei geworden, falls also jemand spontan Lust hat, teilzunehmen, bitte schnellstmöglich melden) Demonstrator-Kolleginnen hier bei uns im schönen Saarland zu einem großen Treffen begrüßen und bis dato steht die Deko dafür lediglich mental, es ist also noch ein bisschen was zu tun.

Deswegen verschwinde ich jetzt auch schnell wieder am Basteltisch und schicke euch weiter zu den Inspiration & Art Bloghop Mädels.

Wie ihr seht, hat es zwei Änderungen in der Personalie gegeben. Die Fußstapfen von Jenni und Kim wird künftig Franzi ausfüllen. Ich freue mich darüber sehr, denn Leipzsch hat eindeutig mehr zu bieten, als Debatten darüber ob RB ein würdiger Fußballverein ist oder nicht…

Advent, Advent, der Kranz der brennt…

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es begab sich zu einer Zeit, als Frau T. noch Fräulein M. war und als gutes Kind Weihnachten mit der damaligen Flamme Heiligabend bei den Eltern verbrachte.

Man saß gemütlich im Wohnzimmer beisammen am großen, etwas zu hohen, runden Tisch und spielte Trivial Pursuit. Vater M. hatte bereits das obligatorische Glas Rotwein umgekippt („dieser sch…Tisch, der ist aber auch zu hoch zum dran Sitzen“), während Mutter M. in der Küche zu Gange war, um die letzten Vorbereitungen für’s Fondue zu treffen während sie Antwort um Antwort rüber rief.

„Mama wenn du mitspielen willst, dann setz dich zu uns!“

„Ich spiele nicht mit, ich weiß doch gar nicht wie euer Spiel geht!“

„Dann ruf bitte nicht ständig die Antworten rüber!“

„Ihr fragt doch aber ständig!?“

„Das ist das Spiel!“

„Aber ich spiel doch gar nicht mit…“

Dieser Dialog wiederholte sich ziemlich genau bei jeder einzelnen gestellten Frage, bis er durch das Hereinbringen des heißen Fonduetopf unterbunden wurde.

So saß man also gemütlich beisammen, die Stimmung gut, die Gläser voll. Im Hintergrund tüdelte irgend ein Weihnachtskonzert im Fernsehen und während Fleischbröckchen um Fleischbröckchen im heißen Öl eintauchten, leuchtete der Christbaum im Eck und die Kerzen des Adventskranzes auf dem Stubentisch.

Fräulein M. hatte schon frühkindlich durch ihre kaum zu ertragende Weihnachtseuphorie mit der Tradition „Bescherung nach Kirche und Essen“ aufgeräumt, so dass schon recht früh der Kirchengang über Bord geworfen und die Bescherung vor’s Essen verlegt worden war, nur damit der Rest der Familie in Frieden speisen konnte, während das Kind mit den neuen Sachen spielen durfte.

Wir aßen also, quatschten und lachten. Da vernahm man plötzlich die Stimme von Fräulein M.s damaliger Flamme ganz ruhig und entspannt:

„Der Adventskranz brennt“.

Alle nickten, quatschten und aßen weiter.

Die damalige Flamme steckte die Gabel in den Fonduetopf und wiederholte:

„Der Adventskranz brennt“.

Alle quatschten und aßen weiter.

Die Flamme nahm gemächlich die Gabel aus dem Fonduetopf, steckte sich den Bissen Fleisch in den Mund, stand tiefenentspannt auf und kippte ein Wasserglas über den Wohnzimmertisch. Es zischte, es qualmte. Erst da drehten sich die Köpfe um und sahen das angekokelte, jetzt triefende Etwas auf dem Tisch.

Er drehte sich rum, setzte sich wieder an den Esstisch und tauchte den nächsten Fleischbrocken ins heiße Fett.

„Nixon!!!“

Die Blicke wanderten irritiert zu Mutter M.

„Richard Nixon! Irgendwer wollte doch vorhin wissen, welcher US-Präsident zum ersten mal China besucht hat.“

Und nu frag mich mal noch einer, von wo ich meinen Pragmatismus her hab 🙂

Heute wird das zweite mal sein, dass wir Heiligabend ohne meine Mama feiern. Sie fehlt. Und doch sind es Erinnerungen wie diese, die mir ein Lächeln abringen.

Und nur darum geht es die nächsten Tage. Vergesst die pseudo-perfekt dekorierten Esszimmer, die kulinarischen Zubereitungsorgien und die Geschenke in Höhe von 2 Monatsgehältern. Habt einfach eine schöne Zeit mit den Menschen, die euch am Herzen liegen, denn auch wenn ich mir sicher bin, dass alles schön hergerichtet war und es an besagtem Abend Geschenke gab, ist es definitiv nicht das, woran man sich Jahre später erinnert.

In diesem Sinne, ein schönes Fest euch allen! Bleibt gesund und munter und hier noch schnell die Auflösung, wer sich über ein extra Päckchen unterm Baum freuen darf:

Ich danke euch allen von Herzen, für die vielen Kommentare, lieben Worte und Zusprüche. Zwar wohlwissend, dass die hohe Anzahl der Rückmeldungen unmittelbar daran gekoppelt war, dass es was zu gewinnen gab, so freue  ich mich dennoch sehr über das Feedback.

Schöne Feiertage euch allen!

Bye

Nadine

 

Adventsverlosung Teil 4 mit lustigem Zufall

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

diesmal mit „nur“ einem Tag Verspätung wünsche ich euch einen schönen 4. Advent. Heute in 6 Tagen steht also wieder die gesammelte Nation mit hektischen Flecken in der Küche, putzt, fegt, stopft Rumpelkammern voll und hofft, dass die bucklige Verwandtschaft der liebenswerte Besuch nicht zufälligerweise auf dem Weg zum Klo die falsche Tür erwischt. Alle Jahre wieder…

Bei T.s ist besagte Rumpelkammer noch im ganzen Haus verteilt, ich bin aber zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Tagen noch beheben lässt. So langsam wird es auch hier weihnachtlich. Nachdem das Mini-T. die Herbstdeko zermörsert hat, blieb mir auch keine Wahl als die Weihnachtsdeko hervorzukramen. Auf dass wenigstens davon Teile am Leben bleiben…

Die ersten Weihnachtskarten habe ich auch bereits aus dem Briefkasten bergen können und musste gerade bei einer sehr herzlich lachen.

Seit Tagen schwirrt mir eine Idee für eine Weihnachtskarte im Kopf herum, da die aber mit Embossingpulver und Glitzer zu tun hatte, musste ich sie Mini-T.-bedingt die ganze Zeit noch beiseite schieben und warten, dass Herr T. mal zu Hause ist und das Mini-T. ablenkt, bevor ich hier mit Pulver und Glitzer hantiere, denn glaubt mir eins: wenn man etwas vor den Feiertagen nicht möchte, dann ist es ein Kleinkind in der Nähe von Glitzerpulver!

Dann war es endlich soweit, Herr T. hatte frei und ich konnte endlich loslegen. Sorry für das wackelige Foto, es musste etwas schneller gehen, so dass man den Glitzerschneefall hinter dem Anhänger jetzt gar nicht wirklich erkennt.

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Auf jeden Fall war das die Karte, die ich seit Tagen im Kopf mit mir herumtrug. Und dann, dann leert Herr T. den Briefkasten und überreicht mir einen Umschlag. Ich schaue rein und muss erst mal herzhaft lachen:

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Wenn das mal nicht ein Zufall ist! Da kann man so viele unterschiedliche Sachen mit den Stampin‘ Up! Stempelsets und Stanzformen machen und dann entstehen 600 km voneinander entfernt völlig unabhängig zwei Karten, mit genau der gleichen Grundidee. Zum Piepen! Vielen herzlichen Dank, liebe Monika, ich habe mich tierisch gefreut.

Adventsverlosung Teil 4

Auch in dieser Woche möchte ich euch meine Adventsverlosung nicht vorenthalten.

Das Los hat wieder mal entschieden und das dritte Adventspäckchen geht an:

3. Adventsverlosung

Über diesen Zufall freue ich mich besonders, da Julia eine meiner treuesten Kundinnen ist und ich weiß, dass der Inhalt des Päckchens da in besonders guten Händen ist.

Ein viertes und letztes Päckchen hätte ich noch zu vergeben.

4. Adventsgeschenk puenktchenstempel.de

Diesmal geht die Verlosung leider nicht über die ganze Woche, da das Päckchen sonst nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten zugestellt würde. Wenn ihr also teilnehmen möchtet, hinterlasst euren Kommentar bitte bis spätestens Mittwoch, 21.12.16. 12 Uhr.

Dann sollte es mit der Weihnachtspost noch klappen.

So ihr lieben, ich wünsch euch einen guten Start in die Woche. Lasst es ruhig angehen und euch nicht von der Weihnachtshektik überrumpeln. Denn wichtig ist nicht, wie sauber die Bude ist oder wie perfekt die Plätzchen drapiert sind, sondern dass ihr gesund und munter seid/bleibt und das Jahr gemütlich ausklingen lasst.

Bye

Nadine

 

3. Advent zur Abwechslung mal mitten in der Woche

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich hab mal wieder Verspätung. Seit Sonntag bin ich euch die Auflösung der 2. Adventsverlosung schuldig.

Ich könnte jetzt lang und breit ausführen, warum ich es diesmal nicht geschafft habe, pünktlich zu bloggen, aber ich mach es mal eher kurz. Ein Grund war mitunter, dass ich 240 km fahren durfte, um ein WLAN zu reparieren, das deswegen nicht mehr funktionierte, weil das alte DSL Modem abgestöpselt worden war, das neue aber noch original verpackt in der Kiste im Regal stand.

„Aber du hast doch gesagt, der Kasten hat nichts mit Flugmodus zu tun“.

Nein, hat er nicht. Nur wenn mir am Telefon berichtet wird, die Fehlermeldung läge darin, dass sich der Flugmodus am PC nicht ausschalten lässt, sei es mir verziehen, dass ich nicht unmittelbar auf die Idee komme, dass kein Modem mehr angeschlossen ist. Wie zum Henker soll der PC auch ein WLAN empfangen, wenn das Gerät, das das WLAN sendet in Plastikfolie verschweißt ohne Stromzufuhr im Karton im Regal steht??? Da kannste den Flugmodus auch 90 mal an und ausschalten, wo nix ist, kann nix empfangen werden.

Hrmpf.

Aber gut, ich bin die Strecke auch schon mal gefahren, um Papier in den „kaputten Drucker“ einzulegen, insofern sollte ich vielleicht meinen telefonischen Fragenkatalog zur Behebung kleinerer PC-Probleme überarbeiten und neben „Steckt der Stecker“ noch um ein „Steckt am anderen Steckerende ein Gerät“ ergänzen.

Tja, da war wieder einmal einer dahin, der „freien“ Tage, an denen ich zu Hause so viel erledigen wollte. Aber mei, man macht’s ja gern. 

Nun aber schnell zur Verlosung:

Gewonnen hat:

2-adventsverlosung

Herzlichen Glückwunsch, dein Päckchen ist bereits zu dir unterwegs!

Und auch wenn heute bereits Mittwoch ist, neue Runde, neues Glück:

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Auch in dieser Woche gibt es wieder die Möglichkeit, ein schönes zusätzliches Extrapäckchen unterm Weihnachtsbaum vorzufinden.

Hinterlasst einfach einen Kommentar und am Ende der Woche entscheidet zum dritten Mal in diesem Monat das Los, wer sich freuen darf.

Bye

Nadine

 

BlogHop Inspiration & Art: Weihnachtsideen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

2016 ist fast rum, 2017 steht in den Startlöchern und ganz ehrlich da können die Arschkarten für meinen Geschmack gerne neu verteilt werden, ich bin für dieses Jahr durch und das obwohl der Weihnachtstrubel erst noch kommt.

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass ich mich jemals über einen so langen Zeitraum so platt, geschlaucht und genervt gefühlt hätte. Und ich hatte wahrlich schon turbulente Jahre, aber im Moment? Ich könnte sekündlich aus der Haut fahren, wäre ich nicht selbst dazu zu platt.

An sich läuft alles rund, alles ist hübsch, alles easy peasy, gut, die Nächte sind mittelprächtig aber irgendwas ist ja immer, und dann….dann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich was vornimmt, geplant hat oder ein wenig Zeitdruck hat. Dann eskaliert alles in Sekundenschnelle und es mutieren auch einfachste Dinge, wie ein kleines Kärtchen für einen Bloghop zur Mammutaufgabe, was mich im wahrsten Sinne in den Wahnsinn treibt. Es kann doch nicht sein, dass man es nicht hinkriegt, schnell ein einfaches Weihnachtskärtchen zu stempeln, obwohl man den kompletten Tag keinen Fuß vor die Tür gesetzt hat!

Oh doch, das geht. Ihr wollt wissen, wie?

Na gut. Achtung, es folgt viiiiiiel Text. Wen es nicht interessiert, einfach bis zum Foto runterscrollen und die heutige bzw. inzwischen gestrige Tsche Leidensgeschichte überspringen.

Donnerstag. Frau T. will mit Mini-T. in den Zoo. Sprich, der schwedische Kinderpanzer muss in den Kofferraum. Herr T. hat mal wieder 24 Stunden Dienst, also heißt es alleine schleppen. Mini-T. kurzerhand vor die Glotze geparkt,  ja ich weiß, moralisch verwerflich, pädagogisches Komplettversagen, und und und, aber vor allem eins: hypnotisierend, genau das, was Frau braucht, wenn sie das Kind kurz aus den Augen lassen muss und es nicht anders geht. Also Kind eindringlich vorgewarnt: „Mama geht nur kurz zum Auto, ich bin sofort wieder zurück“ – Kind: null Reaktion, dafür aber die ungeteilte Aufmerksamkeit für Lala und Dipsy. Perfekt.  Jacke an, Balkontür auf, Schwedenpanzer auf Terrasse. Mini-T., dem man üblicherweise bei den Teletubbies die Windel vom Po klauen könnte, ohne dass er es merkt, sieht im Augenwinkel nur „Mama, Jacke, Tür auf? wuaaaaaaaaaaaaaaah ich werde verlassen und muss augenblicklich steeeeeerben“.

Tolle Wurst.

Frau T. dreht auf dem Absatz um, will das panische trennungsschmerzende Kind trösten, sieht ihrerseits aus den Augenwinkeln, wie der Schwedenpanzer anfängt zu rollen und ins Frühbeet abzustürzen droht, greift blitzschnell nach und rammt dabei volle Lotte die Fingerkuppe frontal in die Stange.

Was soll ich sagen, umgestülpter Fingernagel mit gestauchtem Gelenk sehen nicht nur scheiße aus, sie tun auch noch scheiße weh. Das Bild erspar ich euch an dieser Stelle, könnt ihr aber bei Instagram stalken.

Somit waren die Voraussetzungen für späteres Basteln mal gelinde gesagt nicht optimiert worden.

Samstag. Gelenk hat sich Himmel sei Dank beruhigt,  Nagel strahlt dafür aber in gar nicht mal so dezentem blau/lila, der Bluterguss nervt bei jeder Bewegung und schränkt einen doch erheblich ein.

Aber egal, die geplante Karte zu unserem Weihnachtsthema ist nicht soooo aufwändig, Frau möchte ja ab und an auch zeigen, dass man auch ohne  eskalierendes Bastelreich sehr schöne Sachen machen kann, also sollte es auch mit nur neun Fingern klappen.

Der Tag fing tatsächlich sehr vielversprechend an, Mini-T. schläft bis acht. Herr T. hat Rufdienst, aber zum Wochenende bleibt es schon ab und an mal ruhig, das lässt hoffen.

11:30 Uhr. Nach Frühstück und bissl Haushalt gelangt Frau T. tatsächlich ins Bastelreich und schafft erst mal Platz. Dringend nötig, denn die Deko fürs Demotreffen nimmt schon Überhand.

12:30 Uhr: Herr T. bringt Mini-T. zum Mittagsschlaf ins Bett und bleibt noch bisschen daneben sitzen, weil’s Kind so unruhig ist.

12:50 Uhr: Mini-T. ist endlich gerade am Wegdösen, da klingelt’s Telefon. Olé olé Rufbereitschaft. Da war ja noch was. Herr T. muss los und zwar sofort. Flitzt also elfengleich raus aus dem Zimmer, merkt „Mist, Babyphon vergessen“, schleicht nochmal rein, schwups Mini-T. wieder munter und schaut ihn mit großen Augen an, frei nach dem Motto ey was soll das denn bitte, du bleibst fei schön da?!

12:51 Uhr: Herr T. eilt die Treppe runter, Frau T. hoch, vielleicht ist der Mittagsschlaf ja noch zu retten.

12:52 Uhr: Frau T. betritt das Kinderzimmer, im hintersten Eck des Bettchens sitzt ein verstörtes Mini-T. mit zwei dicken Krokodilstränen in den Augen und versteht so gar nicht, warum Papa aus dem Zimmer schoss.

13:20 Uhr: Mini-T. tourt immer noch völlig aufgekratzt und inzwischen gänzlich übermüdet durchs Bett. An Schlaf ist nicht zu denken.

13:40 Uhr: 84 Runden Lalelu, Schlaf Kindlein Schlaf und der Mond ist aufgegangen sieht Frau T. ein, dass das alles definitiv keinen Sinn hat und das Kind sich wohl nur im großen Bett mit Mama kuschelnd so runterfahren lässt, dass es endlich einschlafen kann. Just in dem Moment klingelt es an der Tür. Frau T., innerlich längst latent genervt weil das aufgekratzte Kind nur am Knibbeln und Kneifen ist, statt zu schlafen, ignoriert das Klingeln und schält Mini-T. sachte und betont ruhig aus dem Bett. Bloß das Genervtsein nicht auch noch übertragen. Es klingelt wieder. Diesmal länger. Gott verfl… wie kann man so penetrant sein, wenn alle Rollladen zu sind, kein Auto vor der Tür steht und beim ersten Mal schon niemand aufmacht. Egal. Ignorieren die Zweite! Frau T. schleicht mit dem völlig übermüdeten aber zappeligen Mini-T. über den Flur Richtung Elternschlafzimmer, kommuniziert nur flüsternd, da klingelt es zum dritten Mal. Und zwar Sturm. Ja kack doch die Wand an!

Mit dem Mini-T. auf dem Arm wie Schluck Wasser in der Kurve, stürzt Frau T. die Treppe runter, denn bei drei mal Klingeln und dann noch Sturm ist ja vielleicht wirklich was ernstes in der Nachbarschaft passiert. Denkste. Sie reißt die Tür auf, steht ein Hermesfahrer auf der Matte und drückt ihr wortlos ein Paket entgegen. Kurz überlegt sie, ihm einfach seinen Scanner überzubraten. Nicht zuletzt weil Hermes inzwischen vier mal eine Abstellgenehmigung erteilt bekommen hat, seit sie aber die Tour auf Fahrer ohne jegliche Form von Deutsch in Wort geschweige denn in Schrift umgestellt haben, könnte man es höchstens noch mit Wandmalerei über der Klingel versuchen, aber selbst dann würde es wohl nicht klappen, dass die Päckchen am vereinbarten Ort abgelegt werden.

Das Mini-T. hat inzwischen Ringe unter den Augen mit denen man einen 40Tonner bereifen könnte zeitgleich aber auch die Herzfrequenz eines tachykarden Eichhörnchens auf Speed. Also schnauzt Frau T. den Typen kurz an, dass einmal klingeln echt reicht (nicht, dass er was verstanden hätte), schnappt das Paket, wirft die Tür zu und begibt sich endlich ins Schlafzimmer.

Kind ins Bett, Licht aus, Lalelu summend denk ich noch, „jetzt aber endlich“, da strömt eine zarte Duftnote aus dem Kinderschlafsack. Frau T. möchte ko… schreien. Kack doch die Wand war doch nur sinnbildlich gemeint!!!

13:50 Uhr: Mini-T. liegt nach erfolgreicher Unterbodensanierung wiedermal im Bett, Frau T. daneben, inzwischen beide mit einer Herzfrequenz, die ins Unermessliche geht. Mini-T. weiß vor Müdigkeit nicht mehr, wo oben und unten ist, wirft sich hin und her, will kuscheln, zeitgleich aber nicht angefasst werden und hat es am allerschwersten von allen Mini-Ts, die es je gab und je geben wird. Halte durch Frau T., halte durch! Ruuuuuuhig, ruuuuuhig….da grummelt sein Magen.

Hatte der Wicht wieder Hunger! War so klar, wo unten was rauskommt muss unmittelbar oben wieder aufgefüllt werden, sonst könnte man ja augenblicklich verenden.

Im Sinne des Kinder- und Jugendschutzgesetzes gebe ich jetzt hier nicht wieder, was mir in dem Moment aus dem Mund schoss. Aber sagen wir mal so, hätten wir einen Kitaplatz, hätte es passieren können, dass wir bei der Leitung hätten vorstellig werden müssen, weil das Mini-T. plötzlich einen äußerst fragwürdigen Wortschatz an den Tag legt.

Kürzen wir das Ganze ab: Mittagsschlaf gab es nach etlichen beidseitiger Aus- und Zusammenbrüchen schließlich um 16:30 Uhr, das allerdings auch nur mit konstantem Händchen Halten und wehe es bewegte sich auch nur im Umkreis von 10 km etwas. Jedem Elternteil dürfte klar sein, was diese Uhrzeit für den weiteren Verlauf des Abends bedeutete: nämlich Feierabend erst kurz vor 23 Uhr, dafür aber mehrere theatralische Anfälle und Blitzgrätzattacken deluxe, zugegebenermaßen auch beiderseits. Zur Krönung war der Papa zwar mehrfach wieder zu Hause, aber just wenn er sich zum Mini-T. gesellte, tönte das Telefon wieder und er musste wieder Knall auf Fall los, was zum Seelenfrieden des Mini-Ts. nichts, aber auch gar nichts beitrug.

Tja. Und genau so kann es also passieren, dass man für eine „nur gestempelte“ Karte weit über 10 Stunden benötigt und sich nach Fertigstellung gerne erleichtert weinend alternativ auch apathisch wippend ins Eck legen möchte. Aber hey, ich hab’s geschafft, es war zwar das letzte was ich an dem Tag tat, aber ich hab’s geschafft.

Und wehe es sagt jetzt einer, sie sei nicht schön, dem muss ich dann leider leider mitteilen, dass ich heute emotional sehr nah am Mittelfinger gebaut bin.

Bloghop Inspiration & Art Weihnachten 2016 puenktchenstempel.de

Ach hatte ich erwähnt, dass ich auch noch zwei komplette Dosen Embossingpulver und einmal Pailletten aus den Dielen fischen durfte?

„Ich weiß jetzt auch nicht wie das passiert ist, Mama, ich saß ganz ruhig auf deinem Schoß und hab zugeschaut, wie du stempelst und dann sprangen die Pailleten ganz von alleine wild durch die Gegend“,  so oder so ähnlich wollten mir die großen klimpernden Augen, der schräg gelehnte Kopf und das weiche, melodiös dahingesäuselte „Mammma“ das Szenario wohl erklären.

Falls also beim Öffnen des ersten und zweiten Adventspäckchen ein Paillettenplatzregen passiert: genau so ist er in die Päckchen hineingelangt.

Adventsverlosung

Womit ich auch gleich zur Auflösung der 1. Adventsverlosung komme. Gewonnen hat die liebe Jule. Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe, du freust dich und die Sachen gefallen dir!


Vielen herzlichen Dank auch für die lieben Worte! Der Dank geht natürlich nicht nur an die Gewinnerin sondern an alle, die sich die Zeit genommen haben, mir ein paar Worte dazulassen, und sei es nur, um in der Lostrommel zu landen 🙂 denn so schön das Bloggen auch ist, wirklich lebendig wird es erst mit Kommentaren und Feedback und dann weiß man wieder wofür man sich die „Arbeit“ antut.

Womit wir auch gleich schon bei der zweiten Runde Geschenkepost wären, denn auch zum heutigen zweiten Advent gibt es wieder die Chance, ein schönes Päckchen unter den Baum zu bekommen.


Die Spielregeln sind die gleichen, wie letzte Woche. Ihr lieben Leser, macht euch durch einen Kommentar sichtbar, sei es auf dem Blog oder bei Facebook oder auf den sonstigen Kanälen und am Ende der Woche entscheidet das Los, wer von den in Erscheinung getretenen Lesern sich über Post freuen darf.

So meine lieben, die Materialliste zur Karte reiche ich noch nach. Nach der Schilderung meines Tages ahnt ihr nämlich vielleicht schon, dass dieser Beitrag unter der Bettdecke am Handy getippt wurde und das Einfügen der Materialliste somit ein mittleres Desaster wäre. Schaut einfach im Verlauf des Tages nochmal rein oder schreibt mich an, wenn etwas nicht klar sein sollte.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Koleginnen. Falls jemand Jenni Pauli in der Liste vermissen sollte, sie hat das Bloghopteam kürzlich verlassen, so dass wir erstmal nur zu siebt sind.

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Viel Spaß bei den Mädels

Nachtrag:

Hier noch die Materialliste:

Die rosane Glanzfolie im Hintergrund, ist lediglich unser silbernes SU-Papier, das ich mit einem rosafarbenen Alkoholmarker wie z.B. Copics oder unsere früheren Stampin‘ Blendabilities angemalt habe. Was farblich nicht passt, wird passend gemacht.

Ah und ich wurde gefragt, wie ich die dunkleren Kreise im Hintergrund gemacht habe. Das ist der mittlere Kreis aus dem Stempelset Twinkle Trees, ich habe ihn nur nicht fest aufgedrückt sondern nur ganz leicht und „unsauber“ abgestempelt 🙂

Adventsgeschenke Runde 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt. 

gefühlt habe ich gestern erst die Osterdeko entfernt und nun ist der erste Advent schon so gut wie um. Früher hab ich ja die Augen verdreht, wenn die Eltern, Großeltern oder sonstige Erwachsene gejammert haben, wie schnell die Zeit doch vergeht und heute geht’s mir selbst kein Stück besser. 

Ich möchte ehrlich sein, gefühlt war es zwar gestern, dass ich die Osterdeko entfernt hab, tatsächlich aber war es heute. Auf unserem alten Küchenschrank im Wohnzimmer stand allen ernstes noch meine Osterei-Vase und ein Papierblumenstrauss, der farbtechnisch so was von nicht zur aktuellen Saison passt, aber mei, im Flur stehen auch noch die Flipflops und die Sonnencreme. Es ist also eher ein Gesamtproblem. 

Immerhin habe ich es geschafft, noch vor Mitternacht einen Adventskranz zu kredenzen.

Da bin ich ja fast ein wenig stolz drauf. Ich verrate jetzt auch nicht, dass Fam. T. kollektiv ins Bett gegangen ist, bevor der erste Docht Feuer fangen konnte und somit das erste Adventsleuchten leider spontan auf morgen verschoben wird. Bei genauerer Überlegung war es sowieso ein selten dämlicher Plan, echte Kerzen zu nehmen mit nem anderthalbjährigen Sack Flöhe, der prinzipiell da rumwuselt, wo er nicht sein soll. Vielleicht sollte ich doch lieber  noch LED Kerzen besorgen, nur so zwecks der Sicherheit…

Alles in allem ist mir allerdings  noch gar nicht so weihnachtlich zu Mute. Mag daran liegen, dass wir alle angeschlagen sind und uns von Erkältung zu Erkältung hangeln – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Danke an die Mutter des „heute Nacht hatte er noch Fieber, aber er wollte unbedingt zum Kinderturnen kommen, dann kann er ja nicht mehr wirklich krank sein“-Kindes, das dort hing wie Schluck Wasser in der Kurve und alle Anwesenden angehustet, geschnieft und geniest hat. Ich wünsche Ihnen nichts schlechtes, nur ein paar Läuse und zu kurze Arme zum Kratzen. 

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit das Mini-.T auf der Welt ist, ständig das Gefühl habe, der Zeit hinterher zu hechten, nichts auf die Reihe zu kriegen und ein Level erreicht zu haben, das auf einer Skala von 1 bis müde mindestens Dornröschen ist. 

Und dann wären da ja auch noch die Vorbereitungen für das große Demotreffen im Januar hier im schönen Saarland, die auf Hochtouren laufen. Zumindest so viel kann ich schon verraten: weder rot noch grün werden zum Einsatz kommen, so das mein Hirn farbtechnisch gerade in völlig anderen Sphären als Weihnachten unterwegs ist. 

Nichtsdestotrotz ist heute der erste Advent und auch wenn gerade mal Ende November ist, muss am ersten Advent die Weihnachtskrempelkiste vom Dachboden runter. Vielleicht setzt die Stimmung ja schneller ein, wenn ich ab jetzt täglich auf Rudolph, Lichterketten und Sternendeko schaue, George Michael gibt auf jeden Fall bereits sein bestes…

Für euch habe ich mir  was nettes ausgedacht. 

Geschenke, Geschenke

Ich bin sehr dankbar, dass ihr mir, obwohl ich das komplette Jahr wesentlich weniger Zeit zum Basteln und Bloggen hatte als mir lieb war, die Stange gehalten habt. Denn auch wenn es hier immer wieder über Tage sehr sehr still war und sowohl die Beitrags- als auch die Kommentarsektion eher ein Statistendasein frönte, bekam ich super liebe Mails und der Zuspruch blieb ungebremst. Das freut mich sehr und dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. 

Und zwar werde ich an jedem Adventssonntag ein schönes Geschenkepäckchen schnüren und es unter allen Beitragskommentaren, sei es hier oder bei Facebook verlosen. 

Keine Auflage, keine Bedingung, einfach nur einen Kommentar hinterlassen und euer Name wandert in die Lostrommel. Ich würde mich natürlich trotzdem sehr freuen, wenn ihr meinen Blog auch teilt und/oder bei FB mit gefällt mir markiert. 
Am Ende der jeweiligen Adventswoche darf das Mini-T. dann die Lostrommel durchwirbeln und den Gewinner ziehen. 

Lasst euch überraschen, ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dass die Päckchen pünktlich zur Bescherung bei euch sind. Und bis dahin bleibt mir nur euch eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen.

Bye

Nadine 

Ssssssss in der Explosionsbox

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

als Verfasser eines im Netz frei zugänglichen Blogs muss man sich auch ab und an mal der Verantwortung stellen und seiner Vorbildfunktion gerecht werden. 

Ja, manchmal muss man auch mal unangenehme Themen ansprechen, die in der Vorweihnachtszeit gerne verdrängt werden. Aber so ist das nunmal im Leben, es ist nicht immer alles Glitzerstaub und Elfenduft. Manchmal ist es auch Amalgamstaub und Kompositduft. 

Ich mache es mal kurz und schmerzvoll: habt ihr schon euren 2016er Stempel im zahnärztlichen Bonusheft? Falls nicht, hier die kurze Erinnerung, JETZT wäre ein guter Moment, denn in nicht mal mehr 6 Wochen ist der 2016er Zug abgefahren. Bitte, gerngeschehen.

Von wegen. Allein beim Gedanken schüttelt es mich. 

Es gibt ja da die Menschen wie mich, die lieber 10 mal 24 Stunden im Kreissaal liegen als 30 Minuten auf einem Zahnarztstuhl. Dann gibt es aber auch die Menschen, die sich zum Geburtstag einen Zuschuss zu ihrer Zahnsanierung wünschen. 

Ja, sowas gibt’s, ich war auch etwas irritiert, bisweilen entsetzt. Aber mei, jedem das Seine und das meint die T.sche Altphilologin ausschließlich in der platonischen Weise und nicht in der buchenwäldischen, bevor jetzt irgendein Zentralrat hektische Flecken meint bekommen zu müssen.

Und so kam es, dass ich vor der Aufgabe stand, „irgendwas mit einem Zahn in so einer Schachtel“ anzufertigen.

Das mit dem Zahn wollte nicht so recht gelingen, also habe ich etwas freier interpretiert, in der Hoffnung, dass es trotzdem gefällt.

Spaß hat das Anfertigen auf jeden Fall gemacht, aber mein Verhältnis zum Thema wird wohl auch weiterhin eher gespalten bleiben. Auf den Einbau einer Geräuschkulisse habe ich im Übrigen aus Rücksicht auf zart Besaitete verzichtet. 

In diesem Sinne ssssssssssss und Bye

Nadine

#OnStage2016 mein Swap, die Fotogalerie und der Tag, an dem ein Clown ins Oval Office einzog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

entgegen aller Ankündigungen und Erwartungen meinerseits hatte ich es tatsächlich doch kurzfristig noch geschafft, Swaps für OnStage Local in Düsseldorf 2016 zu fertigen. Ganze 60 Stück sogar, von denen ich dann vor lauter Quatschen und Fotografieren sogar noch einige wieder mit nach Hause nehmen konnte. Aber lieber so und ein paar tolle neue Leute kennengelernt, als die ganze Zeit nur auf tauschende Hände geschaut zu haben, ohne die Zeit gehabt zu haben, ein Wort mit dem Gegenüber zu wechseln.

Relativ simple Kärtchen sind es geworden:

OnStage 2016 Swap puenktchenstempel

So sehr ich es auch zu schätzen weiß, was manch Kollegin zaubert, oft ist es mir ein wenig too much. Da werden Schokis über Schokis verpackt, Pralinen, Cookies, Badeperlen, Parfümflacons und weiß ich noch was, und wenn man zu Hause das Ganze durchgeht, hat man zwar 4 Kilo mehr auf der Waage aber herzlich wenig Input für Workshops, denn da sind zumindest bei meinen Kunden doch überwiegend die schnellen, einfachen Karten gefragt, die keine Materialschlacht benötigen. Deswegen bleib ich swap-technisch in der Regel eher bei Kärtchen, wie diesem hier.

Willkommen in der Jahreszeit der schlecht beleuchteten Fotos. 

Apropos Fotos. Inzwischen habe ich es auch geschafft, meine ganzen Bilder von OnStage zu sichten und sie in eine Galerie zu packen. Wenn ihr also kucken wollt, könnt ihr das hier tun:

Zur #OnStage2016 Fotogalerie

Ansonsten fehlen mir heute einfach die Worte. 

Wie kaputt muss eine Gesellschaft tatsächlich sein, dass sie einen unberechenbaren, rassistischen, sexistischen, durch und durch kapitalistischen, moralisch verwerflichen Clown ohne jegliche politische Ahnung und Erfahrung in ein solches Amt hebt, nur weil er den Arsch voller Geld hat, das er zudem nicht mal selbst verdient sondern geerbt hat und deshalb denkt, er könne sich jedes Recht herausnehmen? Das macht mich fassungslos. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, es widerstrebte sich zwar alles und der Verstand wollte es nicht wahrhaben, aber da war doch immer dieses Stimmchen, das zwitscherte, der wird’s, du wirst sehen, der wird’s! 

Ein schwarzer Präsident war ja schon grenzwertig, aber eine Frau? Das geht ja nunmal wirklich nicht im country der angry white men. 

Aber was soll ich sagen, ich befürchte vor der eigenen Haustür sieht es bald nicht wesentlich besser aus. Denn sowohl drüben als auch bei uns wurde seit Jahrzehnten gänzlich versäumt, junge Menschen zu erreichen und zur Stimmabgabe zu bewegen. Politik ist uncool und ausschließlich was für akademische alte Säcke, „die da oben“ ein geflügeltes Wort und „ändert ja eh nix, sind eh alle gleich“ die fatale Schlussfolgerung und anschließende Rechtfertigung fürs Nichtwählen. Bleibt dieser Trend tatsächlich erhalten, werden auch wir uns in nicht allzuferner Zukunft deutlich mehr mit Le Pen, AfD und ähnlich braun gefärbten Dummbaddel auseinander setzen müssen. Populismus boomt ja nicht nur in den Staaten und ist leider spätestens seit heute morgen offiziell salonfähig. Denn das einzige Signal, das m.E. heute in die Welt gesendet wurde ist, dass man mit dieser unsäglichen Art am Ende triumphiert, die Masse bewegt und den Wahlsieg einfährt. 

Ich bin sehr gespannt. Besorgt, aber auch gespannt. Bestenfalls erleben wir jetzt vier Jahre lang ausschließlich heiße Luft und dann kommt Michelle Obama, zückt elegant den Handfeger und fegt locker flockig aus dem Handgelenk den ollen Dreck weg, schlimmstenfalls aber stehen wir an der Schwelle zu WWIII. Es wird sich zeigen. 

Ein klein wenig hoffe ich ja auch noch, dass spätesten morgen früh Jan Böhmermann oder Sacha Baron Cohen sich den Flokati vom Kopf zerren, die orangene Farbe aus dem Gesicht wischen und sagen  „huch, ich wollte eigentlich nur mal kucken, wie weit ich mit dem Scheiss komme, aber ich erkenne die Wahl an“, ich befürchte nur, es wird nicht eintreten. Auch ein Szenario in dem der Richter einfach in einem der zwei noch anstehenden Strafprozesse 4 Jahren Haft ausspricht, fände ich ganz nett. Oder er sich, wenn er jetzt eh schon nach Washington zieht, mal die Präsidentenloge im Ford’s Theatre näher ansieht, Geschichte neigt ja dazu sich zu wiederholen und bei 300 Millionen Waffen könnte  sich doch eventuell einer finden, der …. hups ich schweife ab.

Wie dem auch sei, die Wahl ist rum, der Clown gewählt, und alles, was uns bleibt, ist abzuwarten und es im September vor der eigenen Haustür besser zu machen. 

Und bis dahin träller ich weiter it’s the end of the world as we know it…

Bye
Nadine