Archiv für Karten

Ein Hochbeet in unter 2 Stunden, ha, ha!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kaum freut man sich, dass der Frühling nun endlich da ist und setzt voller Elan den ersten zarten Salat ins Beet, schon denkt sich Mutter Natur „nope, die T.s werden jetzt nicht auch noch vegan“ und kommt mal eben schnell mit Schnee und Bodenfrost ums Eck.

Tja, schade schade, nun müssen wir doch leider wieder den Grill anwerfen, denn der Salat wird’s wohl eher nicht überleben. So, so schade.

Damit uns das im nächsten Jahr nicht wieder passiert, und weil der T.sche Garten tatsächlich endlich mal wieder eigenes Gemüse beheimaten soll, kam ich auf die glorreiche Idee, dass wir passend zu unserem Kräuterbeet vom letzen Jahr dringend noch ein zusätzliches Hochbeet vor der Terrassenwand brauchen.

Auf Herrn T.s leichtes Seufzen antwortete ich noch völlig gechillt „ach komm, ist ja nur ein gerades Ding, das sollte nicht länger als 1-2 Stunden dauern, wir haben ja inzwischen Übung“. Zumindest an der Kreissäge machte ich damals gar keine so schlechte Figur.

Aber von wegen Übung und 1-2 Stunden. Wat soll ich sagen, wir sind jetzt bei Tag 6 und das Teil ist immer noch nicht pflanzbereit.

Aber fangen wir vorne an: unsere Terrassenwand ist ca. 1,5 m hoch und 4,2 m lang und gar nicht mal so schön. Das aktuelle „Wallpaper“ ist nämlich in nicht so dezenter Betonauswaschung-Optik gehalten und kann effektiv nur durch Verputzen, Vertäfelung oder Abriss verschönert werden. Nun ist die Wand aber zur Südseite ausgerichtet und da uns auch immer noch ein Terrassengeländer fehlt, lag die Idee nah, den Anblick mit einem Beet zu verdecken und somit auch gleich noch die potenzielle Fallhöhe von Mini-T. zu verringern, bzw. ihn wenigstens weicher landen zu lassen, wenn er denn mal da runter segeln sollte. Und seien wir ehrlich, der Wicht hat 50% meines Genmaterials, er wird da runtersegeln! Oder ich. Oder beide. Ja, Geländer wäre sinnvoller, aber der nicht vorhandene Dukatenesel leidet zudem noch ziemlich genau seit Hauskauf und Geburt des Winzlings an Konstipation.

Bleibt also vorerst nur die Lösung, die Kante mit Blumentöpfen zuzustellen bzw. den freien Fall durch ein Hochbeet abzufangen.

Und ein genau solches galt es nun zu zimmern.  Ein rechteckiger Kasten in den Maßen 400 x 80 x 60 cm. Sollte an sich machbar sein, dachten wir uns und suchten noch schnell zwischen den Feiertagen den Baumarkt des Vertrauens auf, damit man Ostersonn- und ggfs. auch noch -montag für den Aufbau nutzen konnte.

Und ab da ging’s rund. Als erstes mussten die 2 Meter x 12 cm Bretter lasiert werden. Es dauerte ca. 4 Pinselstriche bis ich feststellte: das ist ja ein total anderer Farbton als beim ersten Beet. Also kurz in den Keller und alte Eimer und Kannen zum Vergleich rausgesucht: warum um alles in der Welt hab ich diesmal Mahagoni Lasur gekauft?? Das erste Beet war in Nussbaum gestrichen, wie komme ich da auf Mahagoni???

Ah stimmt, die Terrassenmöbel sind Mahagoni. Vielleicht hatte ich es deswegen im Hinterkopf. Wieder zurück in den Garten, weiter gestrichen. Hmm. Der Farbton ist aber irgendwie auch anders als die Möbel? Naja, liegt vielleicht am Hersteller. Zurück in den Keller, nochmal alte Farbeimer rausgesucht, öhm ja, die Möbel sind auch nicht Mahagoni sondern Teak. Na prima, also haben wir jetzt drei verschiedene Holztöne direkt nebeneinander. Fällt ja dann auch gaaaar nicht auf. Nee ist klar. Aber nützt ja nix, a) war der neue Eimer teuer und b) ist’s ja jetzt eh scho drauf auf dem Brett, also was soll’s, weitermachen. Nun musste das Zeug erst mal trocknen.

Tags drauf: Das Wetter war uns gnädig, die Bretter trocken und wir konnten sägen. Handkreissäge bzw. Stichsäge zum heiligen Feiertag im Garten wollten wir den Nachbarn aber jetzt nicht unbedingt antun, also wurden die Stützpfosten per Hand gesägt. Mit Fuchsschwanz. Stumpfem Fuchsschwanz. Oh Freude.

Das Beet sollte 60 hoch werden, also 5 Bretter à 12 cm auf Kanthölzer geschraubt, genau wie beim ersten Beet.

Die Kanthölzer kürzten wir dann aber lieber doch auf 57 cm damit es von oben schön aussieht und die Eckpfosten nicht ganz so auffallen, wenn das Beet vielleicht nicht ganz in der Waage sein sollte, was bei dem Garten quasi eh nicht machbar ist.

6 Kanthölzer später, juhu die Bretter können drauf geschraubt werden. 5 Reihen sollten es werden. Aber was soll das jetzt? Bei Reihe 4 war kein Platz mehr um noch ein 5. draufzuschrauben. WTF?

4 x 12 cm = 48, wo sind die restlichen 9 cm hin um das 5. Brett zu halten???? Man kann sich doch nicht mal eben um 9 Zentimeter beim Sägen vermessen?! Zollstock ans Kantholz gehalten, 57 Zentimeter.. Häääh???

Während ich mich kopfkratzend und völlig irritiert zurück erinnerte, meinem Mathelehrer vor 20 Jahren versprochen zu haben, nie, niemals nie nicht wieder etwas mit Zahlen oder rechnen anzufangen, hatte Herr T. die zündenden Idee, die Höhe der Bretter zu messen. Ja kack doch die Wand an. Da waren die Teile doch glatt 14 Zentimeter hoch statt 12! Dabei habe ich im Baumarkt extra die Etiketten am Regal akribisch studiert, um ja die richtigen zu nehmen. Tolle Wurst. Von wegen 5 Reihen à 12 cm, wenn die Eckpfosten zu kurz sind.

Na gut. Von den Kanthölzern war aber eh noch etwas Verschnitt übrig, also setzten wir jeweils kleine Klötzchen drunter, um doch noch auf eine Länge zu kommen, dass die 5. Reihe passt. Klingt einfach, war mit Fuchsschwanz auf einer kippligen Unterlage mit einer bereits angesägten Führungsschiene aber ziemlicher Mist.

So langsam wurde der Hals dicker. Aber egal, es hielt und es musste ja weitergehen.

Erst sollte die Rückwand von dem Teil aufgestellt werden, denn bei 4 Meter Länge bewegt man das Teil danach nicht mehr so wirklich gut. Wir schraubten also munter drauf los, die Rückwand stand dann auch recht zügig, ich drehte mich rum, sah die ganzen Seitenbretter da liegen und dachte mir noch, hö? Irgendwas passt doch da nicht. Keine Längsbretter mehr da.

Ja, wir haben nicht vergessen, ein Brett zu kaufen, wir haben auch nicht vergessen, zwei Bretter zu kaufen, nein, wir haben ganze 10 Bretter vergessen! ZEHN! Eine komplette Viertelstunde standen wir vor dem Regal und haben hin und hergerechnet und gehen mit 10 Brettern zu wenig heim. Hmpf.

Also mal wieder zurück zum Baumarkt und den Rest noch geholt, inzwischen war’s aber schon so dunkel, dass man es gut sein lassen musste.

Tag 2.: Mini-T., so what from not amused, dass die Eltern schon wieder im Garten rumwuseln wollten statt ihm volle Aufmerksamkeit zu schenken, tat das, was er am besten in solchen Situationen kann: Schrauben in den Mund stecken, mit der Steckdose spielen, am Fuchsschwanz lecken, Maßband Gassi führen, und vor allem im Weg stehen. Ich liebe mein Kind sehr, aber wie können einem 90 Zentimeter Mensch tatsächlich konstant zwischen den Beinen rumwuseln. IMMER!

Es war also zügig klar, das Arbeiten würde sich heute auf die Zeit vom Mittagsschlaf beschränken, denn sonst würde es früher oder später Verletzte geben.

Passenderweise fing es genau dann an zu regnen.

Also Bretter zum Lasieren in den Keller gewuchtet. Der Keller, der seit dem Umzug von vor 5 Jahren zum ausgewachsenen Wertstoffhof mutiert ist. Zwei Meter lange Bretter bei einer Deckenhöhe von 1,90 zwischen Regalen, Gartengeräten, Sommer- sowie Winterreifen, Parkettresten, einer ausrangierten Küche und Trockner/Waschmaschine so durch die Gegend zu bugsieren, dass man noch Platz hat, sie zu lasieren, ja holla die Waldfee. Tetris Level 110 mit Standgas!

Irgendwie hat es Herr T. aber hinbekommen, die Teile auf die Böcke zu hieven, so dass ich pinseln konnte. Erkenntnis des Tages: Crocs sind kein adäquates Schuhwerk zum Lasieren. Aus Platzmangel hatte ich die Lasur in ein kleines Schüsselchen umgefüllt und dieses auf einem der Bretter geparkt. Kennt ihr den Spruch „was sie mit den Händen aufbaut, reißt sie mit dem Arsch wieder ein“? Ja, das ist nicht nur so dahergesagt. Das geht wirklich!

Ich drehte mich kurz rum, stieß mit der Pobacke ans eine Ende des Brettes, und schwups katapultierte sich auf der anderen Seite das Schüsselchen durch die Luft und landete kopfüber genau auf meinem linken Fuß. Dieses Gefühl, wenn kalte Lasur durch die Löcher der Crocs zwischen den nackten Zehen ins Schuhinnere läuft und sich dort ausbreitet…. ew….

Widerlich!! Und ja, das passierte mir nicht einmal, sondern direkt noch ein zweites Mal. Hatte ich erwähnt, dass Mahagoni eher rötlich ist? Der Keller sieht aus als hätte ich das Osterlamm persönlich mit der Kettensäge geschlachtet, ausgeweidet und noch ein paarmal eigenhändig durch die Gegend geschleudert. Die Lasur ist überall. ÜBERALL!

Aber wenigstens konnte ich mich von der Qualität überzeugen: absolut nicht abwaschbar. Auch nicht unter Gewalteinwirkung. Erst recht nicht an Fußsohlen und zwischen den Zehen. Nun gut, ist eh noch kein Sandalenwetter, bis dahin hat es sich hoffentlich verzogen…

Der Vorteil von umgekippter Lasur ist aber: das Streichen geht deutlich schneller, wenn die Bretter schon triefen. Einfach nur mit dem Pinsel verteilen und trocknen lassen. Passt. Denkste.

Inzwischen war draußen Schneechaos ausgebrochen, der Keller dementsprechend kalt und es dauerte und dauerte.

Tag 3: Großwetterlage: April halt.

Tag 4: kurzzeitig blauer Himmel, die Chance musste genutzt werden. Beim Rausbugsieren der inzwischen doch getrockneten Bretter verabschiedete sich alsbald der Felgenbaum und vier Räder verselbständigten sich im Keller. Grmpf.

Ein Blick auf die restlichen Bretter warf plötzlich Fragen auf: warum liegen da jetzt nur 8 Bretter à 80 cm? Wir brauchen doch 10 für die Seitenteile. Ja, Himmel, Arsch und Zwirn. Jetzt nochmal los zum Baumarkt, nochmal sägen, nochmal lasieren? Nä! No freaking way! Dann doch lieber die zwei fehlenden aus Verschnitt zusammenmeisseln. Die rechte Kopfseite vom Beet sieht eh nur der Nachbar *pfiffel*.

Inzwischen hatten wir auch neue Kanthölzer auf 70 cm gesägt, damit wenigstens für die Vorderseite nicht gestückelt werden musste. Wieder per Hand aus Ermangelung einer passenden Zug- oder Tischkreissäge.

Herr T. inzwischen von dem Beet nennen wir es mal latent genervt, machte sich also daran, „aus zwei mach eins“ zu zaubern. An sich kein Thema, wenn denn das Verbindungsstück nicht in sich von drei Seiten gebogen gewesen wär, was allerdings erst auffiel nachdem bereits drei Bretter auf die Kanthölzer geschraubt waren und nun beim gestückelten vierten und fünften Brett Spalten blieben, die weder rechts noch links und erst recht nicht zeitgleich auszumerzen gingen.

Von dickem Hals konnte inzwischen nicht mehr die Rede sein, es war allmählich mehr so der blanke Hass und wir überlegten ernsthaft ein verspätetes Osterfeuer aus dem Ding zu machen.

Irgendwie mit viel drehen, wenden und roher Gewalt hielten sich letztlich die Spalten doch noch in Grenzen und das letzte Brett sollte noch drauf.

Mini-T. forderte sich inzwischen die 8. Folge Peppa Wutz ein und während ich im Wohnzimmer zur Fernbedienung griff, vernahm ich draußen ein gar nicht mal so dezentes „ach scheiss doch die Wand an!“.

Ja, ihr ahnt es. Statt des 70 cm Kantholzes hatte Herr T. eins der 57 cm langen erwischt, und nun war, tatataaaa, das Holz mal wieder zu kurz, um das letzte Brett noch drauf zu schrauben. Déjà-Vu.

Dass wir zwischenzeitlich auch immer noch lasieren mussten, weil bei jedem Sägen ja wieder unbehandelte Seiten entstanden, habe ich fast vergessen zu erwähnen.

Tag 5: Es regnete/schneite immer noch. Herr T.s Urlaub ist vorbei, Frau T. ist inzwischen Expertin für Paneel-, Gehr-, Kapp-, Zug- und Kreissägen-Tutorials auf youtube. Zwei Geräte haben es bis ganz oben auf die Wunschliste geschafft, aber da waren wir wieder beim Dukatenesel. Vielleicht wenn man ihm viel Movicol und Dulcolax …

Tag 6: Die Seitenteile stehen, fast alles ist lasiert, fehlt nur noch die Front, ein Deckel und ca. 2,5 Kubikmeter Erde.

Zwei Stunden später: Die Front steht auch. Nun fehlen noch Querbalken, damit das Ding beim Befüllen nicht auseinanderquillt wie eine flachgedrückte Milchschnitte.

Noch sieht das Wetter gut aus und das Kind schläft. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja noch vorm Herbst, den Kasten fertig zu kriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Plan allerdings, dem Mini-T. ein Klettergerüst in Eigenregie zu bauen, ist bei näherer Betrachtung vielleicht doch nicht ganz so genial. Da muss ich doch glatt mal noch ne Nacht drüber schlafen. Aber falls doch: es findet sich bestimmt auch noch ein vierter Holzton für die Lasur. Ich bin für Vorschläge offen.

Bye

Nadine

 

Stampin‘ Up! Ausverkaufsliste 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein schönes wenn auch anstrengendes OnStage Live Wochenende liegt hinter mir. Es war wieder einmal sehr aufschlussreich, informationsreich, unterhaltsam und vor allem unglaublich viel Input. Unter anderem haben wir teilnehmenden Demonstratoren bereits den neuen Katalog, der am 1. Juni 2017 in Kraft treten wird, entgegennehmen können, denn ja, in nur 7 Wochen ist es schon wieder soweit, dass brandneue Sachen erscheinen.

Geswapt, also Projektideen getauscht, wurde natürlich auch und viel gequatscht und vor allem Wunschlisten geschrieben und abgehakt, welche Produkte übernommen wurden und was den Sprung in den neuen Katalog nicht geschafft hat.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Denn wo neues kommt, muss leider auch immer altes gehen. Deswegen möchte ich euch, bevor ich euch einen ausgiebigeren Bericht über OnStage liefere erst mal drauf hinweisen, dass ab heute 10.4.17, 21 Uhr die Ausverkaufsliste 2017 erscheint. Dort stehen alle Produkte drauf, die nicht in den neuen Jahreskatalog 2017/2018 übernommen werden und somit nach dem 31. Mai 2017 (manches auch schon deutlich früher) nicht mehr bestellt werden können.


Hier geht es zu den Listen: 

Exel: Deutsch, Englisch, Französisch  

Erfahrungsgemäß ist der Andrang immer sehr groß, denn das ein oder andere Schnäppchen wird sicherlich auch auf der Liste stehen.

Wie das bei einem Ausverkauf nun mal so ist, werden die Sachen nicht mehr nachproduziert, das heißt für euch, wenn sie vergriffen sind, sind sie vergriffen. Es gilt also schnell zu sein, wenn ihr euch euer Lieblingsstück unbedingt noch sichern wollt.

Gerne nehme ich Bestellungen per Mail oder Telefon entgegen, ich würde euch aber aufgrund des zu erwartenden Ansturms ans Herz legen, den OnlineShop zu nutzen insofern ihr über eine Kreditkarte als Zahlungsmittel verfügt. So müsst ihr nicht drauf warten, dass ich eure Mails lese und nur nach und nach abarbeiten kann.

Mein Swap für OnStage Live 2017 in Amsterdam

Um euch die Zeit bis zum Erscheinen der Liste noch ein wenig zu verkürzen, zeige ich euch in der Zwischenzeit mal noch schnell meinen Swap, den ich für OnStage gewerkelt habe.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Ich steh im Moment irgendwie total auf grau mit gelb. Und das obwohl gelb üblicherweise so gar nicht meine Farbe ist. Aber in der Kombination finde ich es richtig gut.

Hier die Liste des Materials, das ich genutzt habe. Alles aus dem Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017

Auch davon wird leider sicherlich nicht alles in den neuen Katalog übernommen werden, nutzt also gerne noch die letzte Gelegenheit, euch die Sachen zu sichern.

Das war es erst mal für heute. In den nächsten Tagen werde ich euch einen ausführlicheren Bericht über die OnStage Veranstaltung posten und auch die fast schon obligatorische Fotogalerie online stellen, schaut also gerne wieder rein.

Bye

Nadine

Nur noch wenige Tage Sale-A-Bration

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

Der Frühling hat nicht nur wettertechnisch angefangen sondern jetzt auch offiziell auf dem Kalender, das Ende des Monats steht  kurz vor der Tür und damit leider auch schon das Ende der großen Stampin‘ Up! Sale-A-Bration Aktion. 

 

Auf den letzten Metern soll es sich aber nochmal für euch lohnen und deswegen gibt es per sofort nochmal eine Auswahl von 8 Artikeln, aus denen ihr euch pro 60€ Bestellwert gratis einen dazu aussuchen könnt. 

Mailt mir einfach eure Bestellungen.

Sale-A-Bration finale
Auch gilt nur noch bis zum 31.3.17 das wahnsinnig tolle Einsteigerangebot, solltest du also mit dem Gedanken spielen, selbst in den Genuss der vielen Vorteile als Demonstrator zu kommen, schreib mich an. Ich helfe dir gerne bei der Anmeldung. 

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Aquarellstifte, Sale-A-Bration und mal wieder eine Erkältung

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

man mag es nicht für möglich halten, ich habe es endlich mal wieder 10 Minuten an den Basteltisch geschafft und herausgekommen ist eine Karte zur Geburt mit den neuen Aquarellstiften! Ich liebe sie!

Karte zur Geburt Stampin up Aquarellstifte

Wenn früher meine Mutter festgestellt hat, wie sehr die Zeit doch rast, musste ich jedesmal müde lächeln, so ein Quatsch! Nicht nachvollziehbares Erwachsenengeschwätz. Und nun? Nun mache ich den Mund auf und zack ertönt sie, die Stimme meiner Mutter, die exakt die gleichen Sätze äußert, die ich vor 25 Jahren noch stillschweigend mit Augenrollen quittiert hätte. Ernüchternd!

Aber was soll ich sagen, es ist leider wahr. Ich weiß nicht, wann es anfing oder ob es ein schleichender Prozess war, aber Tatsache ist, früher hieß es bei mir „hell, dunkel, hell, dunkel – Montag“ und jetzt kommt es mir vor wie „hell, dunkel, hell, dunkel – Silvester“. 

Gestern Abend beim Eintragen der neuen Woche in mein Bullet Journal musste ich tatsächlich feststellen, dass bereits die erste Hälfte der Sale-A-Bration rum ist! Wer noch nicht weiß, was sich hinter dieser Aktion verbirgt, findet alle Informationen dazu hier

Dabei hat sie bei mir gefühlt gerade erst angefangen und jetzt kommt schon die zweite Runde mit neuen Gratisartikeln pro 60€ Bestellwert! Vielleicht sollte ich prophylaktisch schon mal mit Weihnachtskarten anfangen, sicher ist sicher! Die machen sich mit dem neuen Glitzerpapier bestimmt auch ganz gut! 

Hier die Übersicht der drei neuen Gratisartikel, aus denen ihr zusätzlich zu den bereits bekannten SAB-Artikeln pro 60,00€ Bestellwert wählen könnt.

Worte wie gemalt Stampin up Sale-a-bration

Glitzerpapier-Set 6x6 sale-a-bration stampin' up!

Mein Medaillon Stampin up sale-a-bration

Auch wenn ich momentan nicht so oft und regelmäßig zum Bloggen komme, wie ich mir das wünsche, und ich vielleicht deswegen etwas abwesend erscheine: ich bin trotzdem da! Ihr erreicht mich mit euren Bestellwünschen und Workshopsanfragen wie gehabt! Am einfachsten über das Kontaktformular. Jede AB-Nachricht und jede Mail wird beantwortet! Versprochen. Und sollte das aus welchen Gründen auch immer mal nicht passieren, scheut euch nicht, nochmal anzurufen oder zu mailen. Denn auch bei noch so entwickelter Technik kann es trotzdem mal sein, dass einfach etwas verschütt geht, unbemerkt im Spam landet, nicht ankommt oder aus was für  Gründen auch immer nicht zu beantworten ist. 

Soviel zu dem Thema. Was gibt es sonst so neues im T.schen Umfeld? Ein paar Hochzeiten und ganz viele Babys. Immer wenn man denkt, jetzt seien alle durch, trudelt eine neue frohe Botschaft ins Haus! Es sind tatsächlich so viele, dass ich mir aufschreiben musste, für wen noch Karten und Geschenkchen ausstehen! Und dann heißt es immer, Deutschland stürbe aus. Von wegen! Es boomt!

Wir rücken der Hoffnung also doch ein wenig näher, dass es demnächst hier wieder mehr Kreatives zu sehen geben. So Gott will und Mini-T. mich lässt. 

An letzterem könnte es allerdings mal wieder scheitern. Wie ich derzeit nämlich lernen muss, sind Männchenschnupfen mindestens genauso dramatisch, wenn nicht gar noch bedrohlicher als die alles vernichtenenden Männergrippe. 
Anderthalbjährige erkältete Söhne müssen nämlich, wie ich aktuell sekündlich belehrt werde, AUGENBLICKLICH tausend qualvolle Tode sterben, wenn der Hautkontakt zum Muttertier auch nur eine Millisekunde abreißt. Und nein, alternativer Hautkontakt zum Vatertier ist kein würdiger Ersatz. Welch profanes Wunschdenken meinerseits! Der alles in die Knie zwingende Trennungsschmerz ist schlichtweg unerträglich und kann natürlich unmöglich stillschweigend ausgehalten werden! Nein, nein, er muss mit phrenetisch infernalischen Leidensgesängen in die Welt hinausgetragen werden, damit auch der letzte taube Greis im 40 km entfernten Altenheim mitbekommt, dass Frau T. so herzlos und gefühlskalt ist, dass sie tatsächlich völlig unverfroren alleine auf’s Klo geht und das arme verrotzte Kind sich ganze 40 Sekunden selbst oder aber dem Papa überlässt! Unfassbar. Skandalös. Ein klarer Fall fürs Jugendamt! 

Und nein, ich übertreibe nicht. Der bloße Entzug des heilenden, mütterlichen Unterarms, der seit Angedenk zum Einschlafen beknibbelt, bekratzt, geknetet werden muss, führte bereits mehrfach zu mehrstündigen Zusammenbrüchen des kindlichen Weltbildes und anarchischen Chaoszuständen der kleinen Seele. Man hat es aber auch schwer, wenn man so müde und so erkältet ist! Das macht das selbständige Arbeiten für die Mama, sagen wir mal, nicht unbedingt einfacher. Aber #krankeKindergehörennachHause und auch wenn ich mitunter schreiend im Kreis laufen, das Mini-T dem DHL Mann in die Hand drücken möchte, während ich vor Müdigkeit den Kopf direkt in die Kaffeedose stecke (und ja, ich mag Kaffee nicht mal, aber ‚Mommy needs Xanax‘ ist völlig zurecht nur ein US-Trend), halte ich mich dran. Mini-T. bleibt mit Mama zu Hause bis er wieder keimfrei ist.

Falls es noch nicht passiert sein sollte, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich tatsächlich jedes einzelne Elternteil erschlagen möchte, das sich mit kränkelnden Kindern in die Kita, zum Kinderturnen, auf den Spielplatz oder zu sonstigen Treffen begibt. Ja, ich weiß, es ist illusorisch zu glauben, dass auf diese Weise Viren und Bazillen gänzlich am eigenen Kind vorbeiziehen. Aber nachdem sich der Wicht nun zum 4. mal innerhalb weniger Monate angesteckt hat, werde ich so langsam diesbezüglich echt gräzig.

„Gestern hatte der Matthieu noch Fieber, aber er wollte heute so gerne herkommen“. Ja nee ist klar. Irgendwann wird mir rausrutschen: „Gestern fand ich dich nur nervig, aber heute wünsche ich dir Flöhe an den Hals und zu kurze Arme zum Kratzen“. 

Nunja, aber auch diese Erkältung werden wir irgendwann überstanden haben. Gut, den fehlenden Schlaf, den bekommen wir in diesem Leben nicht mehr nachgeholt, aber zumindest der Trennungsschmerz wird mit schwindendem Rotz auch wieder abflauen. Bleibt nur abzuwarten, wer dann als nächstes flach liegt, Herr T. oder ich, denn das hab ich inzwischen auch gelernt: springen Kinderbazillen auf Erwachsene über, mutieren sie unmittelbar zu alles vernichtenden Killerviren, die selbst eine ausgewachsene Elefantenkuh im Nu niederstrecken würden. Das Kind ziehen sie lediglich für paar Tage in Mitleidenschaft, den Erwachsenen aber knüppeln sie nieder als gäb’s kein morgen mehr. 

Nun gut, harren wir der Dinge.

In diesem Sinne, ich wünsche euch alles Gute, viel kreatives Mojo, bleibt gesund oder werdet es schnell und habt viel Spaß mit dem zweiten Teil der SAB. 

Deine Bestellung kannst du mir gerne übers Kontaktformular schicken, die Sachen erreichen dich dann üblicherweise innerhalb von 3-4 Werktagen.

Bye

Nadine 

Inspiration & Art Blog Hop: Liebe Grüße

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich wünsche einen guten Start ins neue Jahr gehabt zu haben. Die ersten 14 Tage sind rum und ich muss sagen, es hätte besser aber auch schlechter laufen können. 2017 fing bei uns an, wie es 2016 aufgehört hat: vor sich hin dümpelnd gepaart mit dem gleichen Alltagschaos wie eh und je. Die Wäsche erledigt sich immer noch nicht von allein, Steuererklärung und Buchhaltung kleben immer noch an meinen Sohlen wie so ein ein kleiner fieser hartnäckiger dunkler Schatten und die Sachen die ’16 liegen geblieben sind, liegen auch ’17 noch an genau der gleichen Stelle, wo sie lagen, bevor es Ende Dezember Mitternacht geschlagen hat.

Ihr könnt meinen Zeilen vielleicht entnehmen: ich halte nicht so wahnsinnig viel von den ganzen „oh alles neu, alles besser, alles super duper“ Jahresbegrüßungsfreudentänze und den damit einhergehenden sich in allem übertreffenden guten Vorsätzen, die spätestens im Februar wieder in der hinterletzten Schublade verschwinden, nur um im Jahr drauf wieder 1 zu 1 rausgekramt zu werden.

Klar, es gibt immer Dinge, die verbesserungswürdig sind. Aber alles in allem finde ich tatsächlich, dass sowohl meine kleine Familie, als auch ich, unser trautes Heim und unser beschauliches Leben ziemlich gut gelungen sind und wir gar nicht so viel Optimierungsbedarf haben. Sicher, im klassischen Sinne der „guten Haushaltsführung“ läuft hier manches etwas „unorthodox“ wie meine Mama es nennen würde, denn ja, im Hause T. werden mitunter nur zwei mal im Jahr Fenster geputzt (nämlich immer wenn die Sonne tief steht), vom Grün in der Straßenrinne können sich ganze Hasenkolonien ernähren, und das Kind geht auch mal 3 Tage mit dem gleichen Fleck in der Hose vor die Tür, weil die gleiche Ladung bereits die dritte Runde in der Waschmaschine dreht und eventuell auch noch eine vierte bekommt weil sie wieder den Weg nicht rechtzeitig in den Trockner gefunden hat. Aber so what?! Wen’s stört, darf gerne putzen,  waschen und Unkraut aus der Rinne jähten kommen. 

Denn mach ich mir einen Kopf darüber?  Mitnichten.

Und warum? Nunja, da wären ja da noch der Irre in der Türkei, die Blonde in Frankreich, der Testosterongesteurte in Russland und nun auch noch der Prepubertäre in Übersee…ich möchte ja nicht unken, aber mit der Konstellation ringsherum sollten wir eher jeden friedlichen Moment genießen und uns nicht mit „ich muss besser, schlanker, schneller, ergiebiger, reicher, berühmter, ordentlicher“-Vorsätzen stressen.

Dementsprechend gilt im Hause T. bis auf weiteres einzig und alleine:

Wenn da draußen schon alles verrückt spielt, sollte man es sich wenigstens daheim so schön und gemütlich wie nur möglich machen. Und genau aus diesem Grund erfahren unsere Wände derzeit einen dekorativen Rundumschlag, so dass mein heutiges Bloghop Projekt mal ganz untypisch für mich ein Scraplayout im Bilderrahmen ist. (Nicht, dass ich nicht scrappen würde, aber bevor ich jedes Foto zwecks Privatsphäre mit komischen Männeken abkleben muss, zeig ich euch in der Regel lieber Projekte, die ich nicht zensieren brauch).

Die Claudia hat sich als Bloghop Thema die Reihe Liebe Grüsse aus dem Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommerkatalog 2017 S. 14 gewünscht.

Es wundert euch vermutlich nicht so arg, wenn ich zugebe, dass ich olle Pragmatikerin nun nicht ganz so viel aus der Reihe zu Hause rumliegen hatte. Rote Herzchen, Valentinstag und das ganze Liebesplömplöm hat bei mir in der Regel einen ähnlichen Stellenwert wie die guten Neujahrsvorsätze. Ich liebe Herrn T. wirklich sehr, aber das weiß der auch ohne Herzchen-Overkill. Kurzum, das Material aus der Reihe fehlt mir so gut wie vollständig, ich habe also wie der Franke sagen würde aweng improvisieren müssen.

Dabei rausgekommen ist dann dieses süße Layout fürs Kinderzimmer. Ein Glück, dass fast all unser Material thematisch auch zweckentfremdet eingesetzt werden kann. 

In Natura ist das Designerpapier allerdings sauber und gerade…wenn man es aber zwecks oben genannter Gründe nicht vorrätig hat und dann halt per Hand mit den Markern nachmalt, während Mini T. zeitgleich versucht, das laufende Cameo Messer mit einem Kulli lahm zu legen, wird’s halt aweng schepp. Aber schief ist englisch, englisch ist modern und modern ist in.
Bei näherer Betrachtung der Produktreihe muss ich aber leider leider doch nochmal bestellen, denn was mir definitiv noch fehlt, sind die Pergaminblätter auf S. 14. Die sind mir vorher glatt völlig durchgerutscht. Fast 5 Jahre SU und ich schaffe es trotzdem immer wieder, tolle Sachen einfach nicht zu sehen, obwohl ich tagtäglich in den Katalogen blättere. Ob mir das zu denken geben muss? Oder ist das schon die einsetzende Betriebsblindheit? Ich werde den Zustand beobachten.

Nun gut ihr Lieben, die Pflicht ruft. In weniger als zwei Wochen werde ich 100 – nein 98 (es sind nochmal zwei Plätze frei geworden, falls also jemand spontan Lust hat, teilzunehmen, bitte schnellstmöglich melden) Demonstrator-Kolleginnen hier bei uns im schönen Saarland zu einem großen Treffen begrüßen und bis dato steht die Deko dafür lediglich mental, es ist also noch ein bisschen was zu tun.

Deswegen verschwinde ich jetzt auch schnell wieder am Basteltisch und schicke euch weiter zu den Inspiration & Art Bloghop Mädels.

Wie ihr seht, hat es zwei Änderungen in der Personalie gegeben. Die Fußstapfen von Jenni und Kim wird künftig Franzi ausfüllen. Ich freue mich darüber sehr, denn Leipzsch hat eindeutig mehr zu bieten, als Debatten darüber ob RB ein würdiger Fußballverein ist oder nicht…

Advent, Advent, der Kranz der brennt…

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es begab sich zu einer Zeit, als Frau T. noch Fräulein M. war und als gutes Kind Weihnachten mit der damaligen Flamme Heiligabend bei den Eltern verbrachte.

Man saß gemütlich im Wohnzimmer beisammen am großen, etwas zu hohen, runden Tisch und spielte Trivial Pursuit. Vater M. hatte bereits das obligatorische Glas Rotwein umgekippt („dieser sch…Tisch, der ist aber auch zu hoch zum dran Sitzen“), während Mutter M. in der Küche zu Gange war, um die letzten Vorbereitungen für’s Fondue zu treffen während sie Antwort um Antwort rüber rief.

„Mama wenn du mitspielen willst, dann setz dich zu uns!“

„Ich spiele nicht mit, ich weiß doch gar nicht wie euer Spiel geht!“

„Dann ruf bitte nicht ständig die Antworten rüber!“

„Ihr fragt doch aber ständig!?“

„Das ist das Spiel!“

„Aber ich spiel doch gar nicht mit…“

Dieser Dialog wiederholte sich ziemlich genau bei jeder einzelnen gestellten Frage, bis er durch das Hereinbringen des heißen Fonduetopf unterbunden wurde.

So saß man also gemütlich beisammen, die Stimmung gut, die Gläser voll. Im Hintergrund tüdelte irgend ein Weihnachtskonzert im Fernsehen und während Fleischbröckchen um Fleischbröckchen im heißen Öl eintauchten, leuchtete der Christbaum im Eck und die Kerzen des Adventskranzes auf dem Stubentisch.

Fräulein M. hatte schon frühkindlich durch ihre kaum zu ertragende Weihnachtseuphorie mit der Tradition „Bescherung nach Kirche und Essen“ aufgeräumt, so dass schon recht früh der Kirchengang über Bord geworfen und die Bescherung vor’s Essen verlegt worden war, nur damit der Rest der Familie in Frieden speisen konnte, während das Kind mit den neuen Sachen spielen durfte.

Wir aßen also, quatschten und lachten. Da vernahm man plötzlich die Stimme von Fräulein M.s damaliger Flamme ganz ruhig und entspannt:

„Der Adventskranz brennt“.

Alle nickten, quatschten und aßen weiter.

Die damalige Flamme steckte die Gabel in den Fonduetopf und wiederholte:

„Der Adventskranz brennt“.

Alle quatschten und aßen weiter.

Die Flamme nahm gemächlich die Gabel aus dem Fonduetopf, steckte sich den Bissen Fleisch in den Mund, stand tiefenentspannt auf und kippte ein Wasserglas über den Wohnzimmertisch. Es zischte, es qualmte. Erst da drehten sich die Köpfe um und sahen das angekokelte, jetzt triefende Etwas auf dem Tisch.

Er drehte sich rum, setzte sich wieder an den Esstisch und tauchte den nächsten Fleischbrocken ins heiße Fett.

„Nixon!!!“

Die Blicke wanderten irritiert zu Mutter M.

„Richard Nixon! Irgendwer wollte doch vorhin wissen, welcher US-Präsident zum ersten mal China besucht hat.“

Und nu frag mich mal noch einer, von wo ich meinen Pragmatismus her hab 🙂

Heute wird das zweite mal sein, dass wir Heiligabend ohne meine Mama feiern. Sie fehlt. Und doch sind es Erinnerungen wie diese, die mir ein Lächeln abringen.

Und nur darum geht es die nächsten Tage. Vergesst die pseudo-perfekt dekorierten Esszimmer, die kulinarischen Zubereitungsorgien und die Geschenke in Höhe von 2 Monatsgehältern. Habt einfach eine schöne Zeit mit den Menschen, die euch am Herzen liegen, denn auch wenn ich mir sicher bin, dass alles schön hergerichtet war und es an besagtem Abend Geschenke gab, ist es definitiv nicht das, woran man sich Jahre später erinnert.

In diesem Sinne, ein schönes Fest euch allen! Bleibt gesund und munter und hier noch schnell die Auflösung, wer sich über ein extra Päckchen unterm Baum freuen darf:

Ich danke euch allen von Herzen, für die vielen Kommentare, lieben Worte und Zusprüche. Zwar wohlwissend, dass die hohe Anzahl der Rückmeldungen unmittelbar daran gekoppelt war, dass es was zu gewinnen gab, so freue  ich mich dennoch sehr über das Feedback.

Schöne Feiertage euch allen!

Bye

Nadine

 

Adventsverlosung Teil 4 mit lustigem Zufall

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

diesmal mit „nur“ einem Tag Verspätung wünsche ich euch einen schönen 4. Advent. Heute in 6 Tagen steht also wieder die gesammelte Nation mit hektischen Flecken in der Küche, putzt, fegt, stopft Rumpelkammern voll und hofft, dass die bucklige Verwandtschaft der liebenswerte Besuch nicht zufälligerweise auf dem Weg zum Klo die falsche Tür erwischt. Alle Jahre wieder…

Bei T.s ist besagte Rumpelkammer noch im ganzen Haus verteilt, ich bin aber zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Tagen noch beheben lässt. So langsam wird es auch hier weihnachtlich. Nachdem das Mini-T. die Herbstdeko zermörsert hat, blieb mir auch keine Wahl als die Weihnachtsdeko hervorzukramen. Auf dass wenigstens davon Teile am Leben bleiben…

Die ersten Weihnachtskarten habe ich auch bereits aus dem Briefkasten bergen können und musste gerade bei einer sehr herzlich lachen.

Seit Tagen schwirrt mir eine Idee für eine Weihnachtskarte im Kopf herum, da die aber mit Embossingpulver und Glitzer zu tun hatte, musste ich sie Mini-T.-bedingt die ganze Zeit noch beiseite schieben und warten, dass Herr T. mal zu Hause ist und das Mini-T. ablenkt, bevor ich hier mit Pulver und Glitzer hantiere, denn glaubt mir eins: wenn man etwas vor den Feiertagen nicht möchte, dann ist es ein Kleinkind in der Nähe von Glitzerpulver!

Dann war es endlich soweit, Herr T. hatte frei und ich konnte endlich loslegen. Sorry für das wackelige Foto, es musste etwas schneller gehen, so dass man den Glitzerschneefall hinter dem Anhänger jetzt gar nicht wirklich erkennt.

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Auf jeden Fall war das die Karte, die ich seit Tagen im Kopf mit mir herumtrug. Und dann, dann leert Herr T. den Briefkasten und überreicht mir einen Umschlag. Ich schaue rein und muss erst mal herzhaft lachen:

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Wenn das mal nicht ein Zufall ist! Da kann man so viele unterschiedliche Sachen mit den Stampin‘ Up! Stempelsets und Stanzformen machen und dann entstehen 600 km voneinander entfernt völlig unabhängig zwei Karten, mit genau der gleichen Grundidee. Zum Piepen! Vielen herzlichen Dank, liebe Monika, ich habe mich tierisch gefreut.

Adventsverlosung Teil 4

Auch in dieser Woche möchte ich euch meine Adventsverlosung nicht vorenthalten.

Das Los hat wieder mal entschieden und das dritte Adventspäckchen geht an:

3. Adventsverlosung

Über diesen Zufall freue ich mich besonders, da Julia eine meiner treuesten Kundinnen ist und ich weiß, dass der Inhalt des Päckchens da in besonders guten Händen ist.

Ein viertes und letztes Päckchen hätte ich noch zu vergeben.

4. Adventsgeschenk puenktchenstempel.de

Diesmal geht die Verlosung leider nicht über die ganze Woche, da das Päckchen sonst nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten zugestellt würde. Wenn ihr also teilnehmen möchtet, hinterlasst euren Kommentar bitte bis spätestens Mittwoch, 21.12.16. 12 Uhr.

Dann sollte es mit der Weihnachtspost noch klappen.

So ihr lieben, ich wünsch euch einen guten Start in die Woche. Lasst es ruhig angehen und euch nicht von der Weihnachtshektik überrumpeln. Denn wichtig ist nicht, wie sauber die Bude ist oder wie perfekt die Plätzchen drapiert sind, sondern dass ihr gesund und munter seid/bleibt und das Jahr gemütlich ausklingen lasst.

Bye

Nadine

 

3. Advent zur Abwechslung mal mitten in der Woche

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich hab mal wieder Verspätung. Seit Sonntag bin ich euch die Auflösung der 2. Adventsverlosung schuldig.

Ich könnte jetzt lang und breit ausführen, warum ich es diesmal nicht geschafft habe, pünktlich zu bloggen, aber ich mach es mal eher kurz. Ein Grund war mitunter, dass ich 240 km fahren durfte, um ein WLAN zu reparieren, das deswegen nicht mehr funktionierte, weil das alte DSL Modem abgestöpselt worden war, das neue aber noch original verpackt in der Kiste im Regal stand.

„Aber du hast doch gesagt, der Kasten hat nichts mit Flugmodus zu tun“.

Nein, hat er nicht. Nur wenn mir am Telefon berichtet wird, die Fehlermeldung läge darin, dass sich der Flugmodus am PC nicht ausschalten lässt, sei es mir verziehen, dass ich nicht unmittelbar auf die Idee komme, dass kein Modem mehr angeschlossen ist. Wie zum Henker soll der PC auch ein WLAN empfangen, wenn das Gerät, das das WLAN sendet in Plastikfolie verschweißt ohne Stromzufuhr im Karton im Regal steht??? Da kannste den Flugmodus auch 90 mal an und ausschalten, wo nix ist, kann nix empfangen werden.

Hrmpf.

Aber gut, ich bin die Strecke auch schon mal gefahren, um Papier in den „kaputten Drucker“ einzulegen, insofern sollte ich vielleicht meinen telefonischen Fragenkatalog zur Behebung kleinerer PC-Probleme überarbeiten und neben „Steckt der Stecker“ noch um ein „Steckt am anderen Steckerende ein Gerät“ ergänzen.

Tja, da war wieder einmal einer dahin, der „freien“ Tage, an denen ich zu Hause so viel erledigen wollte. Aber mei, man macht’s ja gern. 

Nun aber schnell zur Verlosung:

Gewonnen hat:

2-adventsverlosung

Herzlichen Glückwunsch, dein Päckchen ist bereits zu dir unterwegs!

Und auch wenn heute bereits Mittwoch ist, neue Runde, neues Glück:

img_0613

 

Auch in dieser Woche gibt es wieder die Möglichkeit, ein schönes zusätzliches Extrapäckchen unterm Weihnachtsbaum vorzufinden.

Hinterlasst einfach einen Kommentar und am Ende der Woche entscheidet zum dritten Mal in diesem Monat das Los, wer sich freuen darf.

Bye

Nadine

 

BlogHop Inspiration & Art: Weihnachtsideen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

2016 ist fast rum, 2017 steht in den Startlöchern und ganz ehrlich da können die Arschkarten für meinen Geschmack gerne neu verteilt werden, ich bin für dieses Jahr durch und das obwohl der Weihnachtstrubel erst noch kommt.

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass ich mich jemals über einen so langen Zeitraum so platt, geschlaucht und genervt gefühlt hätte. Und ich hatte wahrlich schon turbulente Jahre, aber im Moment? Ich könnte sekündlich aus der Haut fahren, wäre ich nicht selbst dazu zu platt.

An sich läuft alles rund, alles ist hübsch, alles easy peasy, gut, die Nächte sind mittelprächtig aber irgendwas ist ja immer, und dann….dann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich was vornimmt, geplant hat oder ein wenig Zeitdruck hat. Dann eskaliert alles in Sekundenschnelle und es mutieren auch einfachste Dinge, wie ein kleines Kärtchen für einen Bloghop zur Mammutaufgabe, was mich im wahrsten Sinne in den Wahnsinn treibt. Es kann doch nicht sein, dass man es nicht hinkriegt, schnell ein einfaches Weihnachtskärtchen zu stempeln, obwohl man den kompletten Tag keinen Fuß vor die Tür gesetzt hat!

Oh doch, das geht. Ihr wollt wissen, wie?

Na gut. Achtung, es folgt viiiiiiel Text. Wen es nicht interessiert, einfach bis zum Foto runterscrollen und die heutige bzw. inzwischen gestrige Tsche Leidensgeschichte überspringen.

Donnerstag. Frau T. will mit Mini-T. in den Zoo. Sprich, der schwedische Kinderpanzer muss in den Kofferraum. Herr T. hat mal wieder 24 Stunden Dienst, also heißt es alleine schleppen. Mini-T. kurzerhand vor die Glotze geparkt,  ja ich weiß, moralisch verwerflich, pädagogisches Komplettversagen, und und und, aber vor allem eins: hypnotisierend, genau das, was Frau braucht, wenn sie das Kind kurz aus den Augen lassen muss und es nicht anders geht. Also Kind eindringlich vorgewarnt: „Mama geht nur kurz zum Auto, ich bin sofort wieder zurück“ – Kind: null Reaktion, dafür aber die ungeteilte Aufmerksamkeit für Lala und Dipsy. Perfekt.  Jacke an, Balkontür auf, Schwedenpanzer auf Terrasse. Mini-T., dem man üblicherweise bei den Teletubbies die Windel vom Po klauen könnte, ohne dass er es merkt, sieht im Augenwinkel nur „Mama, Jacke, Tür auf? wuaaaaaaaaaaaaaaah ich werde verlassen und muss augenblicklich steeeeeerben“.

Tolle Wurst.

Frau T. dreht auf dem Absatz um, will das panische trennungsschmerzende Kind trösten, sieht ihrerseits aus den Augenwinkeln, wie der Schwedenpanzer anfängt zu rollen und ins Frühbeet abzustürzen droht, greift blitzschnell nach und rammt dabei volle Lotte die Fingerkuppe frontal in die Stange.

Was soll ich sagen, umgestülpter Fingernagel mit gestauchtem Gelenk sehen nicht nur scheiße aus, sie tun auch noch scheiße weh. Das Bild erspar ich euch an dieser Stelle, könnt ihr aber bei Instagram stalken.

Somit waren die Voraussetzungen für späteres Basteln mal gelinde gesagt nicht optimiert worden.

Samstag. Gelenk hat sich Himmel sei Dank beruhigt,  Nagel strahlt dafür aber in gar nicht mal so dezentem blau/lila, der Bluterguss nervt bei jeder Bewegung und schränkt einen doch erheblich ein.

Aber egal, die geplante Karte zu unserem Weihnachtsthema ist nicht soooo aufwändig, Frau möchte ja ab und an auch zeigen, dass man auch ohne  eskalierendes Bastelreich sehr schöne Sachen machen kann, also sollte es auch mit nur neun Fingern klappen.

Der Tag fing tatsächlich sehr vielversprechend an, Mini-T. schläft bis acht. Herr T. hat Rufdienst, aber zum Wochenende bleibt es schon ab und an mal ruhig, das lässt hoffen.

11:30 Uhr. Nach Frühstück und bissl Haushalt gelangt Frau T. tatsächlich ins Bastelreich und schafft erst mal Platz. Dringend nötig, denn die Deko fürs Demotreffen nimmt schon Überhand.

12:30 Uhr: Herr T. bringt Mini-T. zum Mittagsschlaf ins Bett und bleibt noch bisschen daneben sitzen, weil’s Kind so unruhig ist.

12:50 Uhr: Mini-T. ist endlich gerade am Wegdösen, da klingelt’s Telefon. Olé olé Rufbereitschaft. Da war ja noch was. Herr T. muss los und zwar sofort. Flitzt also elfengleich raus aus dem Zimmer, merkt „Mist, Babyphon vergessen“, schleicht nochmal rein, schwups Mini-T. wieder munter und schaut ihn mit großen Augen an, frei nach dem Motto ey was soll das denn bitte, du bleibst fei schön da?!

12:51 Uhr: Herr T. eilt die Treppe runter, Frau T. hoch, vielleicht ist der Mittagsschlaf ja noch zu retten.

12:52 Uhr: Frau T. betritt das Kinderzimmer, im hintersten Eck des Bettchens sitzt ein verstörtes Mini-T. mit zwei dicken Krokodilstränen in den Augen und versteht so gar nicht, warum Papa aus dem Zimmer schoss.

13:20 Uhr: Mini-T. tourt immer noch völlig aufgekratzt und inzwischen gänzlich übermüdet durchs Bett. An Schlaf ist nicht zu denken.

13:40 Uhr: 84 Runden Lalelu, Schlaf Kindlein Schlaf und der Mond ist aufgegangen sieht Frau T. ein, dass das alles definitiv keinen Sinn hat und das Kind sich wohl nur im großen Bett mit Mama kuschelnd so runterfahren lässt, dass es endlich einschlafen kann. Just in dem Moment klingelt es an der Tür. Frau T., innerlich längst latent genervt weil das aufgekratzte Kind nur am Knibbeln und Kneifen ist, statt zu schlafen, ignoriert das Klingeln und schält Mini-T. sachte und betont ruhig aus dem Bett. Bloß das Genervtsein nicht auch noch übertragen. Es klingelt wieder. Diesmal länger. Gott verfl… wie kann man so penetrant sein, wenn alle Rollladen zu sind, kein Auto vor der Tür steht und beim ersten Mal schon niemand aufmacht. Egal. Ignorieren die Zweite! Frau T. schleicht mit dem völlig übermüdeten aber zappeligen Mini-T. über den Flur Richtung Elternschlafzimmer, kommuniziert nur flüsternd, da klingelt es zum dritten Mal. Und zwar Sturm. Ja kack doch die Wand an!

Mit dem Mini-T. auf dem Arm wie Schluck Wasser in der Kurve, stürzt Frau T. die Treppe runter, denn bei drei mal Klingeln und dann noch Sturm ist ja vielleicht wirklich was ernstes in der Nachbarschaft passiert. Denkste. Sie reißt die Tür auf, steht ein Hermesfahrer auf der Matte und drückt ihr wortlos ein Paket entgegen. Kurz überlegt sie, ihm einfach seinen Scanner überzubraten. Nicht zuletzt weil Hermes inzwischen vier mal eine Abstellgenehmigung erteilt bekommen hat, seit sie aber die Tour auf Fahrer ohne jegliche Form von Deutsch in Wort geschweige denn in Schrift umgestellt haben, könnte man es höchstens noch mit Wandmalerei über der Klingel versuchen, aber selbst dann würde es wohl nicht klappen, dass die Päckchen am vereinbarten Ort abgelegt werden.

Das Mini-T. hat inzwischen Ringe unter den Augen mit denen man einen 40Tonner bereifen könnte zeitgleich aber auch die Herzfrequenz eines tachykarden Eichhörnchens auf Speed. Also schnauzt Frau T. den Typen kurz an, dass einmal klingeln echt reicht (nicht, dass er was verstanden hätte), schnappt das Paket, wirft die Tür zu und begibt sich endlich ins Schlafzimmer.

Kind ins Bett, Licht aus, Lalelu summend denk ich noch, „jetzt aber endlich“, da strömt eine zarte Duftnote aus dem Kinderschlafsack. Frau T. möchte ko… schreien. Kack doch die Wand war doch nur sinnbildlich gemeint!!!

13:50 Uhr: Mini-T. liegt nach erfolgreicher Unterbodensanierung wiedermal im Bett, Frau T. daneben, inzwischen beide mit einer Herzfrequenz, die ins Unermessliche geht. Mini-T. weiß vor Müdigkeit nicht mehr, wo oben und unten ist, wirft sich hin und her, will kuscheln, zeitgleich aber nicht angefasst werden und hat es am allerschwersten von allen Mini-Ts, die es je gab und je geben wird. Halte durch Frau T., halte durch! Ruuuuuuhig, ruuuuuhig….da grummelt sein Magen.

Hatte der Wicht wieder Hunger! War so klar, wo unten was rauskommt muss unmittelbar oben wieder aufgefüllt werden, sonst könnte man ja augenblicklich verenden.

Im Sinne des Kinder- und Jugendschutzgesetzes gebe ich jetzt hier nicht wieder, was mir in dem Moment aus dem Mund schoss. Aber sagen wir mal so, hätten wir einen Kitaplatz, hätte es passieren können, dass wir bei der Leitung hätten vorstellig werden müssen, weil das Mini-T. plötzlich einen äußerst fragwürdigen Wortschatz an den Tag legt.

Kürzen wir das Ganze ab: Mittagsschlaf gab es nach etlichen beidseitiger Aus- und Zusammenbrüchen schließlich um 16:30 Uhr, das allerdings auch nur mit konstantem Händchen Halten und wehe es bewegte sich auch nur im Umkreis von 10 km etwas. Jedem Elternteil dürfte klar sein, was diese Uhrzeit für den weiteren Verlauf des Abends bedeutete: nämlich Feierabend erst kurz vor 23 Uhr, dafür aber mehrere theatralische Anfälle und Blitzgrätzattacken deluxe, zugegebenermaßen auch beiderseits. Zur Krönung war der Papa zwar mehrfach wieder zu Hause, aber just wenn er sich zum Mini-T. gesellte, tönte das Telefon wieder und er musste wieder Knall auf Fall los, was zum Seelenfrieden des Mini-Ts. nichts, aber auch gar nichts beitrug.

Tja. Und genau so kann es also passieren, dass man für eine „nur gestempelte“ Karte weit über 10 Stunden benötigt und sich nach Fertigstellung gerne erleichtert weinend alternativ auch apathisch wippend ins Eck legen möchte. Aber hey, ich hab’s geschafft, es war zwar das letzte was ich an dem Tag tat, aber ich hab’s geschafft.

Und wehe es sagt jetzt einer, sie sei nicht schön, dem muss ich dann leider leider mitteilen, dass ich heute emotional sehr nah am Mittelfinger gebaut bin.

Bloghop Inspiration & Art Weihnachten 2016 puenktchenstempel.de

Ach hatte ich erwähnt, dass ich auch noch zwei komplette Dosen Embossingpulver und einmal Pailletten aus den Dielen fischen durfte?

„Ich weiß jetzt auch nicht wie das passiert ist, Mama, ich saß ganz ruhig auf deinem Schoß und hab zugeschaut, wie du stempelst und dann sprangen die Pailleten ganz von alleine wild durch die Gegend“,  so oder so ähnlich wollten mir die großen klimpernden Augen, der schräg gelehnte Kopf und das weiche, melodiös dahingesäuselte „Mammma“ das Szenario wohl erklären.

Falls also beim Öffnen des ersten und zweiten Adventspäckchen ein Paillettenplatzregen passiert: genau so ist er in die Päckchen hineingelangt.

Adventsverlosung

Womit ich auch gleich zur Auflösung der 1. Adventsverlosung komme. Gewonnen hat die liebe Jule. Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe, du freust dich und die Sachen gefallen dir!


Vielen herzlichen Dank auch für die lieben Worte! Der Dank geht natürlich nicht nur an die Gewinnerin sondern an alle, die sich die Zeit genommen haben, mir ein paar Worte dazulassen, und sei es nur, um in der Lostrommel zu landen 🙂 denn so schön das Bloggen auch ist, wirklich lebendig wird es erst mit Kommentaren und Feedback und dann weiß man wieder wofür man sich die „Arbeit“ antut.

Womit wir auch gleich schon bei der zweiten Runde Geschenkepost wären, denn auch zum heutigen zweiten Advent gibt es wieder die Chance, ein schönes Päckchen unter den Baum zu bekommen.


Die Spielregeln sind die gleichen, wie letzte Woche. Ihr lieben Leser, macht euch durch einen Kommentar sichtbar, sei es auf dem Blog oder bei Facebook oder auf den sonstigen Kanälen und am Ende der Woche entscheidet das Los, wer von den in Erscheinung getretenen Lesern sich über Post freuen darf.

So meine lieben, die Materialliste zur Karte reiche ich noch nach. Nach der Schilderung meines Tages ahnt ihr nämlich vielleicht schon, dass dieser Beitrag unter der Bettdecke am Handy getippt wurde und das Einfügen der Materialliste somit ein mittleres Desaster wäre. Schaut einfach im Verlauf des Tages nochmal rein oder schreibt mich an, wenn etwas nicht klar sein sollte.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Koleginnen. Falls jemand Jenni Pauli in der Liste vermissen sollte, sie hat das Bloghopteam kürzlich verlassen, so dass wir erstmal nur zu siebt sind.

ia-logo-500-neu

Viel Spaß bei den Mädels

Nachtrag:

Hier noch die Materialliste:

Die rosane Glanzfolie im Hintergrund, ist lediglich unser silbernes SU-Papier, das ich mit einem rosafarbenen Alkoholmarker wie z.B. Copics oder unsere früheren Stampin‘ Blendabilities angemalt habe. Was farblich nicht passt, wird passend gemacht.

Ah und ich wurde gefragt, wie ich die dunkleren Kreise im Hintergrund gemacht habe. Das ist der mittlere Kreis aus dem Stempelset Twinkle Trees, ich habe ihn nur nicht fest aufgedrückt sondern nur ganz leicht und „unsauber“ abgestempelt 🙂

Adventsgeschenke Runde 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt. 

gefühlt habe ich gestern erst die Osterdeko entfernt und nun ist der erste Advent schon so gut wie um. Früher hab ich ja die Augen verdreht, wenn die Eltern, Großeltern oder sonstige Erwachsene gejammert haben, wie schnell die Zeit doch vergeht und heute geht’s mir selbst kein Stück besser. 

Ich möchte ehrlich sein, gefühlt war es zwar gestern, dass ich die Osterdeko entfernt hab, tatsächlich aber war es heute. Auf unserem alten Küchenschrank im Wohnzimmer stand allen ernstes noch meine Osterei-Vase und ein Papierblumenstrauss, der farbtechnisch so was von nicht zur aktuellen Saison passt, aber mei, im Flur stehen auch noch die Flipflops und die Sonnencreme. Es ist also eher ein Gesamtproblem. 

Immerhin habe ich es geschafft, noch vor Mitternacht einen Adventskranz zu kredenzen.

Da bin ich ja fast ein wenig stolz drauf. Ich verrate jetzt auch nicht, dass Fam. T. kollektiv ins Bett gegangen ist, bevor der erste Docht Feuer fangen konnte und somit das erste Adventsleuchten leider spontan auf morgen verschoben wird. Bei genauerer Überlegung war es sowieso ein selten dämlicher Plan, echte Kerzen zu nehmen mit nem anderthalbjährigen Sack Flöhe, der prinzipiell da rumwuselt, wo er nicht sein soll. Vielleicht sollte ich doch lieber  noch LED Kerzen besorgen, nur so zwecks der Sicherheit…

Alles in allem ist mir allerdings  noch gar nicht so weihnachtlich zu Mute. Mag daran liegen, dass wir alle angeschlagen sind und uns von Erkältung zu Erkältung hangeln – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Danke an die Mutter des „heute Nacht hatte er noch Fieber, aber er wollte unbedingt zum Kinderturnen kommen, dann kann er ja nicht mehr wirklich krank sein“-Kindes, das dort hing wie Schluck Wasser in der Kurve und alle Anwesenden angehustet, geschnieft und geniest hat. Ich wünsche Ihnen nichts schlechtes, nur ein paar Läuse und zu kurze Arme zum Kratzen. 

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit das Mini-.T auf der Welt ist, ständig das Gefühl habe, der Zeit hinterher zu hechten, nichts auf die Reihe zu kriegen und ein Level erreicht zu haben, das auf einer Skala von 1 bis müde mindestens Dornröschen ist. 

Und dann wären da ja auch noch die Vorbereitungen für das große Demotreffen im Januar hier im schönen Saarland, die auf Hochtouren laufen. Zumindest so viel kann ich schon verraten: weder rot noch grün werden zum Einsatz kommen, so das mein Hirn farbtechnisch gerade in völlig anderen Sphären als Weihnachten unterwegs ist. 

Nichtsdestotrotz ist heute der erste Advent und auch wenn gerade mal Ende November ist, muss am ersten Advent die Weihnachtskrempelkiste vom Dachboden runter. Vielleicht setzt die Stimmung ja schneller ein, wenn ich ab jetzt täglich auf Rudolph, Lichterketten und Sternendeko schaue, George Michael gibt auf jeden Fall bereits sein bestes…

Für euch habe ich mir  was nettes ausgedacht. 

Geschenke, Geschenke

Ich bin sehr dankbar, dass ihr mir, obwohl ich das komplette Jahr wesentlich weniger Zeit zum Basteln und Bloggen hatte als mir lieb war, die Stange gehalten habt. Denn auch wenn es hier immer wieder über Tage sehr sehr still war und sowohl die Beitrags- als auch die Kommentarsektion eher ein Statistendasein frönte, bekam ich super liebe Mails und der Zuspruch blieb ungebremst. Das freut mich sehr und dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. 

Und zwar werde ich an jedem Adventssonntag ein schönes Geschenkepäckchen schnüren und es unter allen Beitragskommentaren, sei es hier oder bei Facebook verlosen. 

Keine Auflage, keine Bedingung, einfach nur einen Kommentar hinterlassen und euer Name wandert in die Lostrommel. Ich würde mich natürlich trotzdem sehr freuen, wenn ihr meinen Blog auch teilt und/oder bei FB mit gefällt mir markiert. 
Am Ende der jeweiligen Adventswoche darf das Mini-T. dann die Lostrommel durchwirbeln und den Gewinner ziehen. 

Lasst euch überraschen, ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dass die Päckchen pünktlich zur Bescherung bei euch sind. Und bis dahin bleibt mir nur euch eine schöne Vorweihnachtszeit zu wünschen.

Bye

Nadine