Archiv für Give Away

Adventsverlosung Teil 4 mit lustigem Zufall

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

diesmal mit „nur“ einem Tag Verspätung wünsche ich euch einen schönen 4. Advent. Heute in 6 Tagen steht also wieder die gesammelte Nation mit hektischen Flecken in der Küche, putzt, fegt, stopft Rumpelkammern voll und hofft, dass die bucklige Verwandtschaft der liebenswerte Besuch nicht zufälligerweise auf dem Weg zum Klo die falsche Tür erwischt. Alle Jahre wieder…

Bei T.s ist besagte Rumpelkammer noch im ganzen Haus verteilt, ich bin aber zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Tagen noch beheben lässt. So langsam wird es auch hier weihnachtlich. Nachdem das Mini-T. die Herbstdeko zermörsert hat, blieb mir auch keine Wahl als die Weihnachtsdeko hervorzukramen. Auf dass wenigstens davon Teile am Leben bleiben…

Die ersten Weihnachtskarten habe ich auch bereits aus dem Briefkasten bergen können und musste gerade bei einer sehr herzlich lachen.

Seit Tagen schwirrt mir eine Idee für eine Weihnachtskarte im Kopf herum, da die aber mit Embossingpulver und Glitzer zu tun hatte, musste ich sie Mini-T.-bedingt die ganze Zeit noch beiseite schieben und warten, dass Herr T. mal zu Hause ist und das Mini-T. ablenkt, bevor ich hier mit Pulver und Glitzer hantiere, denn glaubt mir eins: wenn man etwas vor den Feiertagen nicht möchte, dann ist es ein Kleinkind in der Nähe von Glitzerpulver!

Dann war es endlich soweit, Herr T. hatte frei und ich konnte endlich loslegen. Sorry für das wackelige Foto, es musste etwas schneller gehen, so dass man den Glitzerschneefall hinter dem Anhänger jetzt gar nicht wirklich erkennt.

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Auf jeden Fall war das die Karte, die ich seit Tagen im Kopf mit mir herumtrug. Und dann, dann leert Herr T. den Briefkasten und überreicht mir einen Umschlag. Ich schaue rein und muss erst mal herzhaft lachen:

stampin up weihnachtskarte allerbeste wünsche puenktchenstempel.de

Wenn das mal nicht ein Zufall ist! Da kann man so viele unterschiedliche Sachen mit den Stampin‘ Up! Stempelsets und Stanzformen machen und dann entstehen 600 km voneinander entfernt völlig unabhängig zwei Karten, mit genau der gleichen Grundidee. Zum Piepen! Vielen herzlichen Dank, liebe Monika, ich habe mich tierisch gefreut.

Adventsverlosung Teil 4

Auch in dieser Woche möchte ich euch meine Adventsverlosung nicht vorenthalten.

Das Los hat wieder mal entschieden und das dritte Adventspäckchen geht an:

3. Adventsverlosung

Über diesen Zufall freue ich mich besonders, da Julia eine meiner treuesten Kundinnen ist und ich weiß, dass der Inhalt des Päckchens da in besonders guten Händen ist.

Ein viertes und letztes Päckchen hätte ich noch zu vergeben.

4. Adventsgeschenk puenktchenstempel.de

Diesmal geht die Verlosung leider nicht über die ganze Woche, da das Päckchen sonst nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten zugestellt würde. Wenn ihr also teilnehmen möchtet, hinterlasst euren Kommentar bitte bis spätestens Mittwoch, 21.12.16. 12 Uhr.

Dann sollte es mit der Weihnachtspost noch klappen.

So ihr lieben, ich wünsch euch einen guten Start in die Woche. Lasst es ruhig angehen und euch nicht von der Weihnachtshektik überrumpeln. Denn wichtig ist nicht, wie sauber die Bude ist oder wie perfekt die Plätzchen drapiert sind, sondern dass ihr gesund und munter seid/bleibt und das Jahr gemütlich ausklingen lasst.

Bye

Nadine

 

Willkommen in der Nachbarschaft

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kommt es nur mir so vor oder gibt es in jeder Nachbarschaft diesen einen Nachbarn, den die Welt nicht braucht? Nun ist das ja gerne mal so eine Sache wenn man neu in ein Viertel zieht und die eingeschworene Dorfgemeinschaft nur durch blanke neue Präsenz in ihrer Komfortzone stört. Da kann es durchaus passieren, dass man ratzfatz selbst zu genau diesem Nachbarn wird, frei nach dem Motto

If you can’t spot the crazy person on the bus, it’s you.

Ted Mosby: How I met your mother. Subway wars. 2010.

Wir hatten allerdings Glück. Nicht nur, dass wir unser Haus fast schon auf dem Silbertablett serviert bekamen, obwohl es in unserem Viertel quasi unmöglich ist, an ein Haus zu kommen, es sei denn die eigene Oma hinterlässt es, nein, wir zogen auch noch in eine überaus freundliche und offenherzige Nachbarschaft, in der der Posten für „den einen Nachbarn, den die Welt nicht braucht“ schon vergeben war und wir somit sehr herzlich aufgenommen wurden.

Dieser eine Nachbar ist/war, wie soll ich das jetzt ausdrücken, etwas anders als alle anderen Menschen, die hier so wohnen. Über persönlichen Einrichtungsgeschmack möchte ich mich jetzt gar nicht wirklich auslassen, es mag ja Menschen geben, die auf orange/rote Wände, ebensolche Schabracken, Vorhänge und *hüstel* dekorativer  StaubTraumfänger und Nippes über Nippes stehen, es mag auch Menschen geben, die kein Problem damit haben, sich eine Sauna auf die Terrasse zu stellen, in die man von zwei Seiten reinschauen kann, aber ich sag’s mal ganz unumwunden: meins ist das nicht. Letztlich passiert das aber alles hinter verschlossenen Türen  (von der einsehbaren Sauna mal abgesehen) und ist somit nicht meine Baustelle. Was mich aber zur Weißglut treibt/trieb, ist ein offen ausgelebter nicht TÜV-konformer Motorradauspuff Fetisch, der zu jeglicher Tag- und Nachtzeit trotz 30er Zone und Wohngebiet völlig ungeniert präsentiert wurde. Ja, so ein tiefergelegter und getunter Bus und eine Harley mögen für den einen was Schönes sein. Nach der 4. Nacht in Folge

 ♪ ♫ fährst du immer im Kreis, brumm brumm brumm, wird der Motor ganz heiß, brumm brumm brumm ♫♪

Die Ärzte: Mein Freund Michael. 1995.

ist es für den Rest der Nachbarschaft aber nichts Schönes mehr, sondern einfach nur nervig. Nervig, arschig und ätzend! Und man möchte nur noch mit Sachen werfen, in der Hoffnung einen Teil zu treffen, der nicht mit Helm bedeckt ist. Durfte man aber nicht, mit Klagen kannte sich besagter Nachbar nämlich blöderweise aus.

Ha, aber dann! Dann kam doch glatt der Tag, an dem er tatsächlich samt Fuhrpark, Nippes und Traumfänger auszog! Und zwar unwiderruflich, das Haus ward verkauft!

Ein halbes Jahr lang wurde gehämmert, gemeißelt, gebaggert, geschüttet und dann war es so weit, die Freude konnte nicht größer sein, die neuen Besitzer zogen ein, inklusive Motorrad. Einer ganz normalen Straßenmaschine, ohne Verstärker, Endschalldämpfer (warum auch immer ein Teil, das noch mehr Krach macht Dämpfer heißt) oder sonstiger Lärmbelästigung. Ein Traum.

Deswegen und weil wir uns vor paar Jahren selbst sehr über einen kleinen Willkommensgruß gefreut haben, gab es zur Begrüßung auch ein kleines gebasteltes Präsent.

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Ich habe mich tatsächlich zum ersten mal an eine Explosionsbox rangesetzt.

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Der Klassiker zum Einzug Salz und Brot durfte dabei natürlich nicht fehlen. In Anbetracht des Heißklebers hoffe ich allerdings inständig, dass der Hunger nicht so groß war, dass sich jemand von den Umzugshelfern drüber hergemacht hat…

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Wer sich wundert, warum da ein Kanickel im Vorgarten sitzt… das gehört so! Streunende Katzen kann jeder, bei uns gibt’s ein streunendes Nachbarschaftskanickel, das regelmäßig für hektisches Sturmklingeln sorgt. Solltet ihr also mal durch meine Straße fahren und euch ein Hase vor die Motorhaube springen: nein, der büxt nicht gerade aus, der frisst sich nur gepflegt durch alle Gärten durch. Das Gras der anderen ist schließlich immer grüner.

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Und nun harren wir mal der Dinge, was aus der neuen Nachbarschaft wird. Der Posten für den Nachbarn, den die Welt nicht braucht ist ja jetzt wieder vakant. Hoffen wir mal inständig, dass unsere Fenster dicht genug sind, als dass die nächtlichen unmittelbaren Hungertod-Anfälle des Mini-T. dezibeltechnisch nicht an die olle Auspuffanlage rankommen und wir den Posten doch noch erben.

Bye

Nadine

BlogHop Inspiration & Art: ausgefuchst

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

gestern durfte ich wieder einmal mehr feststellen: Bloghops sind wie Weihnachten! Wochenlang weiß man Bescheid, dass sie ins Haus stehen, man freut sich darauf, hat zig Ideen im Kopf, die man umsetzen möchte und dann…ja dann blinzelt man einmal und schwupps sind sie da! Völlig überraschend. Ganz ohne Ankündigung. Einfach so. Da. Und dann hat man nichts fertig.

An sich kein Thema, schließlich hat man ja noch einen kompletten Tag, um was zu reißen. Wäre da nicht Murphy mit seinem Gesetz!

Folglich kommt hier noch was dazwischen und da noch was und dann ist es plötzlich 21:15 Uhr, das Kind dreht statt zu schlafen völlig am Rad. Jede noch so kleine Körperkontaktunterbrechung geht mit infernalischem Geschrei einher, Mutter dreht inzwischen nicht minder am Rad und würde am liebsten selbst mit apokalyptischer Zweitstimme ins Geschrei einsteigen, denn a) geht ihr das Rumgehampel und Geplärre unermesslich auf den Kranz, denn kein Kind der Welt auch nicht das Mini-T, muss augenblicklich sterben, wenn der Papa statt der Mama Händchen hält und b) hat sie im Laufe des Tages festgestellt, dass sie 3/4 des für das geplante Projekt benötigten Materials nicht bestellt hat, es somit nicht umsetzbar ist, aber weder der Geduldsfaden noch die Müdigkeit eine Nachtschicht ermöglichen.

Und dann braucht man sie:

Die Auszeit!

Bloghop Inspiration & Arts: ausgefuchst

Das Thema unseres heutigen Bloghops ist die Produktreihe Ausgefuchst, die ihr im Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016/2017 auf Seite 56-57 finden könnt.

Hierzu gehören einmal das Stempelset Foxy Friends, die Elementstanze Fuchs, Designerpapier im Block, Geschenkband in Schiefergrau und das Farbkartonset mit drei schicken Farben.

Da ich ja nun aber 3 von 5 Teilen vergessen habe zu bestellen, hatte sich der Plan erübrigt, einen Schaukasten zu gestalten und so kommt mir die Auszeit bestehend aus einem Tee und einem Snickers fast schon gelegen. Naja, fast. Denn eigentlich läge ich lieber schlummernd im Bett als mich um die Zeit noch an einem Tee und Schokolade festzuhalten, denn inzwischen ist es 23:10 Uhr und mir fallen die Augen zu. Immerhin befindet sich mein Blutdruck so langsam wieder im Normbereich. Denn entweder haben sich die beiden Männer gegenseitig erschlagen oder der große Mann hat es doch irgendwie hinbekommen, den kleinen Mann zum Schlafen zu bewegen, zumindest ist im Obergeschoss und damit einhergehend ebenso im Untergeschoss Ruhe eingekehrt.

Wie ich aus diversen Spielplatzgesprächen weiß, feuert nicht nur das Mini-T. seine temper tantrums ab, sondern auch die restliche Sandkastenbagage treibt ihre Mütter mitunter an den Rande der Verzweiflung. Wenn nun mir Tee und Schoki hilft, wird das bei anderen auch so sein, also habe ich mich dran gesetzt, beides nett zu verpacken. Zugegeben, Chardonnay würde den Zweck wohl auch erfüllen, aber der sifft so unschön durch den Kaffeefilter.

Kaffeefilter Treat bag

Bloghop Inspiration & Arts: ausgefuchst

In eben solch einem Kaffeefilter habe ich nämlich genug Tee reingefüllt, dass es für ein Tässchen auf dem Spielplatz reicht. Kaffee geht selbstredend auch. Und das heiße Wasser, das liefert einfach die Thermoskanne oder eine der komplett ausgestatteten Fläschchen-Mütter.

Snickers To Go

Bloghop Inspiration & Arts: ausgefuchst

Den Snickers habe ich standesgemäß in einer Box mit drüber gestülptem Deckel verpackt. Denn spätestens wenn der Riegel gegessen ist, wird mindestens eins der Kinder die Box zweckentfremden und Steine drin sammeln, oder Käfer….da schadet es nichts, sie wieder zumachen zu können. Wie man man mit dem Simply Scored Falzbrett total schnell und ohne groß zu messen perfekt passende Deckel zu seinen Boxen fertigen kann, habe ich euch hier in einem neuen Video aufgezeichnet.

Anschließend habe ich das Ganze mit zwei Tierchen aus der Elementstanze Fuchs dekoriert. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, zwar ist die Stanze auf Füchse ausgelegt, aber mit ein bisschen Rumgespiele ist es erstaunlich, wie viele verschiedene Tierchen man damit gestalten kann. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich mal versuchen, alles zusammen zu tragen, was mir dazu einfällt.

Für’s erste aber mal schnell die Übersicht des Materials, das ich für die zwei Projektchen benutzt habe:

Nicht zu vergessen noch die handelsübliche weiße Kaffeefiltertüte.

Im weiteren Verlauf werde ich mal drüber nachdenken, wie sich der Chardonnay unauffällig auf den Spielplatz schmuggeln ließe. Denn so sehr sich manch Mama vermutlich über die gerade gezeigte Auszeit freuen wird, wenn ich mit Chardonnay ankomme, werden sich jenseits des Sandkastensrandes definitiv urplötzlich viele, sehr viele neue beste Freundinnen auftun.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Bloghop Mädels und während dieser Beitrag online geht, liege ich hoffentlich noch selig und ganz ohne Drama und Gezeter in meinem Bett.

Bye

Nadine

Inspiration & Art Blog Hop:

Halleluja Playful Pals

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

gestern war nicht nur Muttertag sondern auch noch Kindergeburtstag und Kommunion in der Nachbarschaft. Halleluja, im mehrfachen Sinne.

Ganz kurz haben wir überlegt, einfach die Flucht zu ergreifen und so zu tun, als würden wir hier nicht wohnen, denn wie bereits mehrfach erwähnt, ist das T.sche Grundstück wahrlich kein Augenschmaus für Festtagsgesellschaften. Aber mei, man soll ja zu seinen Schandtaten stehen und somit sind wir nicht nur zu Hause geblieben, sondern haben auch noch die Einladung zum Kaffeetrinken angenommen, damit die Gäste auch gleich sehen, wer zu dem Floddergarten gehört.

Nun geht man zu so einer Kommunion ja nicht mit leeren Händen. Zumal wir uns in der Nachbarschaft wirklich alle gut verstehen.

Kommunion!

Halleluja zum Zweiten.

Es gibt tatsächlich kein festlicher Akt, zu dem mir schlechter Karten von der Hand gehen als Kommunionen. Familie M. hat zwar damals beschlossen, dass ich frühkindlich getauft werde und im Zuge von „gehört sich halt so“ habe ich im Laufe der Jahre auch noch die Erstkommunion, Firmung und schlussendlich auch noch eine kirchliche Eheschließung genossen, aber da hört meine katholische Kenntnis zugegebenermaßen dann auch schon auf.

Ah und ich weiß noch, dass zu Taufen/Kommunionen Fische, Tauben und Kerzen gehören.

Halleluja zum Dritten.

Fische. Ok, kann man machen, muss man aber nicht. Denn sehen sie nicht aus wie Nemo, sind sie mir am liebsten in kleinen Rechtecken mit viel Pannade drum rum.

Tauben. Gut, wie drücke ich das jetzt freundlich aus, ohne die PETA auf den Plan zu rufen? Sagen wir mal so, Tauben gehören nicht zu meinen bevorzugten Tierarten. Ich liebe Tiere. Ja, wirklich. Aber ich hasse Tauben. Tauben sind die Ratten der Lüfte. Zudem haben wir eine versch….. Dre…taube ein ungebetenes Exemplar im Garten rumfliegen, das mit Vorliebe auf den Schwenker kackt und ab halb fünf vorm Schlafzimmerfenster  gurrt. Nein, Tauben sind nicht meine bevorzugten Tiere, definitiv nicht. Friede hin, Friede her, bei Taubenschiss auf dem Schwenker hört der Friede bei mir auf.

Bleiben Kerzen. Aber Kerzen auf ner Karten für ein Grundschulkind? Ist nun auch irgendwie blöde.

Also wurde improvisiert.

Im Regal steht seit Monaten völlig unangetastet das Stempel-/Stanzenset Playful Pals, mit denen man total süße Viecher gestalten kann. Und süße Viecher gehen bekanntlich immer.Soweit so gut.

Vorneweg: Das Stempelset Playful Pals ist wirklich super und absolut vielseitig. Ich bin mir auch sicher, dass es ein fantastisches Set für Kinderworkshops ist und mit den passenden Stanzformen auch wirklich toll einsetzbar. Nun ist Frau T. aber leider kein Kind mehr und verfügt mitunter über die Geduld eines ritalinentzügigen Eichhörnchens.

Karte zur Kommunion puenktchenstempel.de stampin up

Das Stempeln der Karten war kein Akt und erledigt noch bevor das Mittagsschläfchen von Mini-T. beendet war. Eine ähnliche Karte hatte ich irgendwann schon mal bei Pinterest entdeckt und sie war somit wirklich schnell umgesetzt (da der Link aber nicht mehr funktioniert, kann ich leider nicht mehr sagen, wessen Ursprungsidee es war). Der Spruch ist aus einem der neuen Gastgeberinnen Stempelsets im neuen Katalog. Freut euch also schon mal drauf.

Nun hat aber das Kommunionskind noch zwei jüngere Geschwister und ich persönlich finde es immer ganz nett, wenn die Geschwister auch eine kleine Aufmerksamkeit bekommen, auch wenn es der große Tag der Schwester ist.

Also dachte ich mir, mach ich noch kleine Goodies mit dem gleichen Set. Aber Eulen gefielen mir nun zu dem Zweck nicht so ganz, also zurück zum Thema Symbolik.

Tauben und Fische fielen ja nun aus oben genannten Gründen aus, also dachte ich an Schafe. Schafe/Lämmer und ähnliches sind ja zu Ostern hoch im Kurs. Ostern ist nun ja noch nicht so lang her, sollte also zur Kommunion auch noch gehen…ich hoffe, ich beleidige mit dieser Auswahl nun nicht irgendeinen Zentralrat der Erstkommunisten, judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa. Und wenn doch, sei nochmal erwähnt, dass ich es mit Symbolik nicht so habe. Und mit Diplomatie erst recht nicht.

Goodie zur Erstkommunion stampin up playfuil pals puenktchenstempel

Da hätten wir also erst mal das Kommunionsschaf und natürlich auch noch die beiden Geschwisterschäfchen.

DSC_8738 Goodie zur Erstkommunion stampin up puenktchenstempel

Was so ein Windelpopöchen im Hause T. nicht alles an Vorzügen bringen kann: Heilwolle sei Dank war sogar echter Schafspelz zur Hand, aus dem ratzfatz ein kleiner Schwänzchenpuschel geformt war.

Goodie zur Erstkommunion stampin up playful pals puenktchenstempel

Hat im übrigen auch den Vorteil, dass man die Box, die ich hinten nur eingesteckt und nicht verklebt habe, gut öffnen kann.

Nun wären wir wieder beim ritalinentzügigen Eichhörnchen. Seht ihr diese ganzen Kleinteile? Ja, die sind gestempelt und dann mit den passenden Stanzformen durch die Big Shot gekurbelt.

Halleluja zum Vierten.

Das ist ja mal was für mich. Überhaupt erst mal so kleines Zeug zu stempeln und auszurichten, ohne Stempelchen und Stanzform unmittelbar im schwarzen Bastelloch auf dem Schreibtisch zu verlieren, ist schon eine Kunst, die ich nur bedingt beherrsche.

Dann hüpften die Teile auf der Magnetplatte auch noch ständig hin und her, weil ich die Miniframelits immer genau dahin geparkt habe, wo sich gerade kein Magnet auf der Platte befand und sie dann spontan immer just vorm Kurbeln zum nächstgelegenen Magneten flutschten und ich nochmal von vorne anfangen konnte. Herr schick mir Geduld. Und zu guter Letzt griff ich dann auch noch in die eingeschaltete Heißklebepistole. Himmel Herrgott…

Halleluja zum Fünften.

Bei soviel Hallelujas werden mir der Zentralrat und die Volksfronten vielleicht auch potenzielle Symbolik-Faux-Pas verzeihen.

Auf jeden Fall steht für mich fest: Playful Pals? Super schönes Stempelset mit perfekt passenden Big Shot Stanzformen, aber als Projekt für Frau T. in einer Anzahl, die drei Exemplare übersteigt, nur noch unter Johanniskraut einsetzbar.

Bye

Nadine

 

Anleitung zum Strampler-Cupcake

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest gehabt zu haben!? Wir haben die Feiertage im Hause T. soweit heil überstanden, wenn auch die stille Nacht bei uns alles andere als still war. Zahnen, Bauchweh, Pups quer oder was auch immer das akute Leid eines Säuglings sein mag, kennt einfach keinen Feiertagskalender und dann kann auch die heiligste aller Nächte schon mal um 1:22 Uhr vorbei sein…oh du fröhliche.

Dementsprechend müde fielen auch die Ankuft des Herrn und der Verwandtschaft aus und da zum ersten Mal ein Mensch schmerzlichste fehlte, dafür aber ein winzig anderer erstmals dabei war, war das Ganze für mich alles in allem  eher eine sportliche Achterbahn der Emotionen.

Aber inzwischen bin ich wieder eingenordet, der Allmächtige sowie die Verwandtschaft sind wieder nach Hause entsandt und somit kehrt so langsam auch wieder der Alltag hier ein.

Das Ende des Jahres werde ich wohl mitsamt Nachwuchs gepflegt verschlafen und wenn ich ganz ehrlich bin, hoffe ich ein klein wenig auf strömenden Regen, damit sich diese völlig überflüssige Nachbarschafts-Böllerei in Grenzen hält.

Nennt mich Silvester-Grinch, aber ich habe noch nie verstanden, warum man ganze Monatsgehälter in die Luft jagen muss, nur damit die Notaufnahme angekokelte Suffköppe behandeln muss.

Ich plädiere ja dafür, dass jeder, der Geld für Böllerei über hat, das in nen Fond für die Stadt einzahlen soll, damit die am Ende des Jahres ein ordentliches Budget hat, um ein großes, professionelles Feuerwerk an einem zentralen Ort zu veranstalten, von dem jeder was hat und wo sicher gestellt ist, dass Onkel Heinz sich nicht mit 3 Promill auf allen Vieren die leere Bierflasche in die Arschbackenhosentasche steckt damit Schwager Karl-Otto von dort aus die vierfach fehlgezündete Rakete Marke polnischer Eigenbau doch noch in die Luft jagen kann. Deppendoomsday sozusagen.

Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass mich einige Anfragen erreicht haben, mit der Bitte um eine Anleitung für die Strampler Cupcakes. Die möchte ich euch natürlich nicht verwehren.

Für zwei Cupcakes benötigt ihr zwei Strampler und ein Paar Babysöckchen.

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Den Strampler faltet ihr dann längs zusammen, dass möglichst die Arme komplett eingewickelt sind und ihr nach außen eine gerade Linie habt.

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Einen Socken legt ihr dann auf den Strampler drauf, dass nur die Spitze ein wenig rüberragt.

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Und dann heißt es Aufrollen.

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Am Ende ragt auf der rechten und linken Seite das Söckchen etwas raus. Das Bündchen kann man dann einfach wie beim Socken Zusammenlegen umschlagen, damit wird der aufgewickelte Body dann gehalten.

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Das wiederholt ihr mit dem zweiten auch noch und setzt die Cupcakes in schöne Förmchen.

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In der Box habe ich dann noch eine kleine Halterung gefertigt, die so aussah:

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Die Halbkreise an den Rändern entstanden dadurch, dass ich sie umklappen musste beim Stanzen und die Stanzer nicht weit genug reinragte, so dass der Rand mitgestanzt wurde. Aber das tut dem Ganzen kein Abbrich, man sieht die Ränder ja eh nicht, wenn sie erst mal in der Kiste stecken.

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So kullern die Cupcakes beim Transport auch nicht hin und her und wenn man sich die Mühe macht, eine Box mit Sichtfenster zu fertigen, sieht es einfach schöner aus.

Ich hoffe, das war verständlich erklärt, bei Fragen meldet euch einfach am besten in den Kommentaren, denn wenn ihr eine Frage habt, haben andere Leser sie vermutlich auch 🙂

Bye

Nadine

Knallbonbons zur Taufe

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

da hat sich das Prinzip Jäger und Sammler im Hause T doch gleich wieder gelohnt, denn wenn montags  die Nachricht ins Haus flattert, dass für samstags 70 Taufgoodies benötigt werden, dann ist man froh, die alten Restbestände nicht entsorgt oder „verflohmarktet“ zu haben. 

Himmel sei Dank hatte ich noch einige Packen von unserem ehemaligen hellblauen Fotokarton und auch noch zwei Rollen marineblaues Geschenkband, denn von den neuen Sachen hab ich Platzmangel bedingt  in der Regel nicht soooo viel auf Lager, dass es mal spontan für 70 gleiche Teilchen reicht. Aber Frau hat ja Restbestände, als oller Bastelmessi.

Und so lief gestern Abend schnell noch die Massenproduktion an. Dank weltbestem Ehemann, der noch nicht gerwerkschaftlich organisiert ist und somit auch keinen Nachtzuschlag einforderte, ging es tatsächlich auch ein Stück voran…

  Auf die Schnelle wurden mal eben 70 Knallbobons aus der BigShot gezaubert und der Rest war Kleingefriemel mit Handstanzen und 3D Klebepads. 
  So schön die ganzen neuen Sachen auch sind (hab ich erwähnt, dass heute der neue Winterzusatzkatalog an den Start geht?), manchmal ist man doch froh, die alten Sachen noch greifbar zu haben. 
Bye 

Nadine

Hochzeitsspaß

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

Nichts ist so schlecht, als dass es nicht auch was Gutes beinhalten würde. Was macht man also nachts um 3:29 Uhr wenn man den endlich wieder eingeschlafenen Winzling Reflux und Koliken sei Dank noch nicht wieder hinlegen kann? Jawoll, bloggen. Einhändig. Warum? Weil’s geht.

Die Hirnwindungen laufen müdigkeitsbedingt zwar nur auf Sparflamme, aber das Handy hat ja eine halbwegs gute Wortkorrektur, so dass am Ende vielleicht doch Sinn heraus kommt. 

Am Samstag war sowohl für Freunde von uns als auch für uns ein großer Tag. Es sollte nämlich Hochzeit gefeiert werden. 

Nicht nur, dass Frau T. den papierigen Part der Tischdeko  anfertigen durfte, es sollte zudem Mini-T.s erstes richtig großes Abend-Event werden. Und dann auch noch das der fest geplanten zukünftigen Schwiegereltern! Aufregend!

Um seine holde Zukünftige zu beeindrucken, schmiss sich Mini-T. also in seinen besten Zwirn und los ging’s. Sah der zum Niederknien aus! Das stellte auch die Zukünftige fest und streichelte ihm spontan wenn auch etwas unbeholfen über die Mähne.

Nur, hatte ich erwähnt, dass im Hause T. seit Wochen Koliken die Stimmung trüben? Die Tage vorher waren alles in allem von eher mäßig guter Laune und ich malte mir in buntesten Farben aus, wie ich spätestens nach dem Einzug der Braut mit einem wie abgestochen brüllenden Säugling fluchtartig die Kapelle verlasse, um danach nie wieder gesehen zu werden.

Heimlich und ganz zaghaft hatten wir zwar einen Zweistufenplan: Stufe eins: Vorspeise erreichen, Stufe zwei: Hauptspeise erreichen, aber so wirklich dran geglaubt hat selbst auf der Hinfahrt noch niemand. Die Geräuschkulisse der Rücksitzbank ließ nämlich nicht darauf schließen, dass das klappen könnte.

Aber was soll ich sagen, nicht nur das Wetter spielte mit, nein, auch das Mini-T. präsentierte sich von seiner Sonnenseite, war total friedlich und machte pünktlich zur Vorspeise in seiner schwedischen Babykutsche die Augen zu und erst nach Tortenanschnitt wieder auf! Dazwischen lag er völlig tiefenentspannt drin rum und ließ den Herrgott einen guten Mann sein. Ein Traum! Schon allein deshalb hat sich der Kauf gelohnt. 

Ich mache ja selten Produktwerbung, aber das Teil kann ich nur empfehlen! Nicht nur ist der Fahrkomfort phänomenal und das Teil unverwüstlich, der schwedische Kinderpanzer verfügt, wie ich feststellen durfte, auch über eine stattliche Schallisolierung und eignet sich perfekt als Reisebett inmitten Bässe, Klatschen und Johlgesängen. Sozusagen der Volvo unter den Kinderwägen. Einziger Nachteil, man braucht mindestens  einen tatsächlichen Volvo, um ihn zu transportieren…aber irgendwas ist ja bekanntlich immer.

Während der Knirps also in seiner Luxuskarrosse seinem Schönheitsschlaf fröhnte, war es dem Rest der T.schen Familie vergönnt, auf das Brautpaar anzustoßen und die Feier zu genießen. Wer hätte das geglaubt.

Die Location in alten Klosterruinen war ein Traum und ich war sehr glücklich, mich bei der Wahl der Papeterie auf viel weiß und dezente Pastelltöne beschränkt zu haben.  Die Menü- und Tischkarten waren in Minzmakrone gehalten,

während die Tischnummern unterschiedlich farblich gestaltet waren.
 
 Zu der sommerlichen Blumenpracht auf den Tischen passte es hervorragend und wurde auch vielseits gelobt.

  Aber das wichtigste war natürlich, dass die Braut zufrieden war und ich denke, das war sie.

  Auch für den kleinen Zucker-Jeeper zwischendrin war gesorgt, was nicht nur das ein oder andere Kind erfreute. 

Alles in allem war es eine sehr runde Sache, wie es sich für Traumhochzeiten gehört, bleibt nur das Problem, dass so langsam der ganze Freundeskreis unter der Haube ist und ich somit gar nicht mehr oft die Gelegenheit haben werde, Hochzeitsdeko zu fertigen. Schade. Sehr sehr schade. Dabei mach ich das doch so gerne! Aber es steht ja sowieso schon fest: in meinem nächsten Leben werde ich Wedding Planer! 

Bye

Nadine 

Nervennahrung zum Geburtsvorbereitungskurs

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

lang ist es nicht mehr hin bis Familie T. um ein Mitglied reicher ist, somit steht heute Geburtsvorbereitungskurs auf dem Plan.

Nun gehöre ich ja eher zu der Fraktion „atmen muss man nicht lernen dat kann jeder“ und „Kinder rauspressen klappt seit tausenden von Jahren, klappt auch diesmal“, aber man möchte sich im Nachhinein ja nicht sagen müssen, hätte ich mal an so nem Kurs teilgenommen, wäre alles anders gekommen. (Wäre es vermutlich nicht, aber hätte, wäre, würde sind nunmal maßgebliche Bestandteile von schlechtem Gewissen, wenn doch mal was nicht rund läuft).

Jetzt bin ich ja durchaus medizinisch sehr interessiert und möchte auch mal behaupten, für einen Laien recht gut informiert. Wäre dieses Schwangersein nur nicht Bestandteil von Frauenheilkunde!

Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wieso, aber alles was mit Frauenheilkunde zu tun hat fand ich schon immer wuäh. Polytraumen und widerliches Gedöns aus anderen Fachrichtungen prima, ist zwar auch nicht schön aber spannend, aber erzähl mir was von Zyklen, Eierstöcken und Gebärmüttern, und schon möchte ich mir Augen und Ohren zuhalten und laut Bruder Jakob singen. Im Kanon. Dreistimmig.

Und nun soll ich mir tatsächlich in einem Kurs detailliert anhören, wie man eine Wassermelone durch ein Nadelöhr presst und was die unterschiedlichen Phasen davon sind. Also bitte…Phase 1 aua, Phase 2 mehr aua, Phase 3 scheiße viel aua, Phase 4 Hormonschwall mit Verdrängungsgarant, denn sonst wär die Menschheit schon ausgestorben. Ehrlich gesagt, finde ich, reicht das vorerst an Information und viel mehr möchte ich auch gar nicht wissen. *la la la*

Erst recht nicht im Detail und mit der korrekten Terminologie. Denn alleine die ist schon so, dass ich mich frage, wer sich das nur ausgedacht hat?!

Kreißsaal…nicht etwa Kreis-Saal weil rund und so, nee nee, Kreisch-Saal im Sinne von brüll um dein Leben. Oder aber mein persönlicher terminologischer Favorit „Austreibungsphase“! Austreibung! Was bin ich, besessen und die Hebamme mein Exorzist?!

Nee nee, das will man doch gar nicht hören. Erst recht nicht, wenn man sich, wie ich, IMMER alles sofort bildlich vorstellt. Keine Chance, da musste mal wieder Nervennahrung her, um den Kurs durchzustehen. Und da ich ja gerne mal von mir auf andere schließe, hab ich beschlossen, dass die anderen Teilnehmer auch welche brauchen und gleich mal die Massenproduktion angekurbelt. Und wer sie  nicht beim Kurs braucht, braucht sie spätestens bei der Entbindung, denn nachts um 3 hat auch die Cafeteria eines Vollversorgungshauses zu.

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Die Wahl fiel also auf die leckeren und total praktischen kleinen Beutel Nussmischung der Feinkost Gebrüder Albrecht. Schmecken gut, sind haltbar und fließen auch bei 40 Grad im Kreißsaal nicht weg.  Sollte Mama Nussallergiker sein, so hat wenigstens der Papa oder die Hebamme noch was von.

Hübsch verpackt wollten sie natürlich auch werden und so schnappte ich mir Schneidemaschinchen und Falzbrett und legte los.

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Bei Verpackungen arbeite ich in der Regel mit Inch-Maßen. Keine Ahnung, warum, aber das hat sich irgendwie so eingebürgert.

Mein Grundpapier hab ich also auf die Maße 7″ mal 8 1/2″ zurecht geschnitten und wie folgt gefalzt: an der 7″ Seite bei 1″, 3″, 4″ und 6″ und an der 8 1/2″ Seite bei 1″ und bei 7 1/2″.   

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Das Falzbrett kommt auf diesem Blog leider immer zu kurz! Dabei ist es eine der genialsten Erfindungen überhaupt, wenn man gedenkt, mehrere Projekte in gleicher Größe zu fertigen. Ein einziges Mal muss man messen, dann steckt man die Markierungs-Nupsis an die richtige Stelle und braucht danach nur noch an den Nupsis falzen. Garantiert kein Vermessen oder Verrutschen mehr! 30 Verpackungen waren in unter 10 Minuten gefalzt!

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Dann begann die leidige Schnibbelarbeit. Die Seiten müssen nämlich eingeschnitten werden, damit man die Box auch zusammenkleben kann und das so, das nichts übersteht, nichts hakt, die Seitenteile aber noch vollständig sind, der Deckel sich aber auch verschließen lässt. Achtet also bitte darauf, dass ihr nicht alle Einschnitte schräg macht, sondern die vom unteren Seitenteil im rechten Winkel einschneidet, während die vom oberen Seitenteil gekürzt und angeschrägt werden.

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Die Ecken vom Verschlussdeckel  hab ich mit unserem Project life Eckenabrunder verschönert, das wirkt einfach stimmiger als die gerade Schnittkante. Am Ende noch einen Magnetverschluss drunter, passend zum Babykurs dekoriert und ich möchte mal sagen, das war es dann auch schon und so sah die Verpackung am Ende aus:

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Und hätte  ich mir nicht ewig und drei Tage den Kopf zerbrochen, welche letzte Feinheit noch fehlt (die Fähnchen waren es, danke Jenni!), wären die Boxen im Handumdrehen fertig gewesen.

Aber da mir einfach ums Ver…. nicht selbst einfallen wollte, was noch fehlte, war ich wenigstens beschäftigt und habe mich nicht all zu sehr darüber geärgert, im Minutentakt bei den Kolleginnen auf Facebook zu sehen, dass sie schon ihre neuen Produkte und Kataloge in Empfang nehmen durften, während mir der DHL Mann lediglich das Paket mit Nachbars neuen Schuhen in die Hand drückte…

Aber  wer weiss, vielleicht bekommt der Nachbar ja dafür heute mein Paket während ich Lederbabys durch Modelbecken schiebe und aaaaah und pffpffpffp atme.

Wie dem auch sei, ich hoffe, die Goodies kommen gut an, sowohl bei euch als auch bei den werdenden Muttis und lasse mich überraschen, ob ich den Inhalt nicht komplett selbst benötige 😊

Bye

Nadine

 

Verwurelter – ein luxemburgisches Karnevalsgebäck

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es gibt sie bestimmt, die traditionell luxemburgische Küche. Nur kenne ich sie nur bedingt. Was ich aber kenne ist luxemburgisches Gebäck und das ist mit Verlaub verdammt lecker. Neben den luxemburgischen Wäffelcher, die ich euch ja schon mal gezeigt habe, ist eine meiner kulinarischen Lieblingstraditionen das Backen von Verwurelter zu Fasching. Nein, ich hab mich nicht vertippt, die Teile heißen wirklich so. Übersetzt mag es sowas heißen wie „Verdrehte, Verwirbelte…“ und gemeint sind damit kleine Teigknoten, die in Fett ausgebacken werden und mit Puderzucker bestreut ohne Umwege durch den Magen direkt auf die Hüften wandern.

Saulecker. Wenn ich das an dieser Stelle mal sagen darf. Die von Mama sind natürlich die leckersten, aber da Mamas gesammelter Rezepteordner aus bisher ungeklärter Ursache abhanden gekommen ist, ist seit einigen Jahren im Hause T. improvisieren angesagt.

Rezept: Verwurelter – Luxemburgisches Karnevalsgebäck

 

Man nehme:

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 3 Eier
  • 125 g Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver (es gibt auch Rezepte mit Hefe, aber ich mag die mit Backpulver lieber)
  • Ein gutes halbes Kilo Mehl.

Nun gibt es bestimmt wieder minutiöse Anleitungen, wann man welche Zutat mit welcher Temperatur zuerst vermischt, bei mir sieht das so aus, dass ich alles zusammen in die KitchenAid Schüssel bugsiere und so lange kneten lasse, bis der Teig ordentlich vermischt ist. Die Menge an Mehl ist schwer variabel. Der Teig soll sich ohne zu kleben ausrollen lassen, soll aber auch nicht zu fest sein. Das ist gerne mal eine Gratwanderung.

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Von Oma/Mama habe ich gelernt, dass der Teig flach ausgerollt wird und dann in kleine Streifen geschnitten wird, um diese anschließend zu dünnen Strängen zu rollen und einen Knoten draus zu formen. Ich gebe zu, das habe ich nur für’s Foto gemacht. Ich persönlich mach einfach eine walnussgroße Portion vom Teig ab und rolle die, wenn der Teig dann noch zu sehr klebt, als dass man einen Knoten reinbekäme, einfach die Rolle nochmal mit Mehl bestäuben und dann klappt das schon.

Das sieht dann in etwa so aus:

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In der Zwischenzeit kann man schon die Friteuse anwerfen oder aber auch Fett in einem Topf schmelzen. Jetzt kommt die größte Hürde: die Temperatur vom Fett. Die T.sche Friteuse hat nämlich das Zeitliche gesegnet und somit ist beim Fett eher grobes Raten angesagt. Das Fett sollte so zwischen 180 und 200 Grad warm sein, denn wenn es nicht warm genug ist, saugen sich die Teilchen derart voll, dass man noch Tage später was davon hat, ist das Fett aber zu heiß, werden sie zu schnell braun und sind innen noch nicht durchgebacken.

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Und bitte bleibt beim Topf stehen, denn der Grat zwischen „oh gut“ und „mist, schwarz“ ist sehr schmal.

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Ich lasse sie ein wenig auf Küchenkrepp auskühlen und bestäube sie dann direkt mit Puderzucker bevor sie ganz kalt sind. Über die Haltbarkeit kann ich leider nichts sagen, denn länger als einen Tag haben sie noch nie überlebt.

Und da heute schon der letzte Termin vom Schwangerenschwimmen ist, dachte ich, nehme ich den Mädels doch zum „Abschied“ ein paar von den Scheißerchen mit. Ist ja nicht so, als ob nächste Woche der Folgekurs schon begänne, aber dann kann man das Hüftgold praktischerweise gleich wieder abtrainieren.

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Unfassbar, ich habe tatsächlich Verwendung für den Stempel „Helau und Alaaf“ aus dem Set Eins für alles gefunden! Ansonsten gab’s nur ein paar kleine Fähnchen, die in wenigen Sekunden mit einfachen Papierstreifen und der Stanze Wegweiser gefertigt sind. Einfach aber wirkungsvoll, denn nach dem Backen blieb jetzt nicht mehr viel Zeit.

Ich hoffe trotzdem, den Mädels gefällt’s und vor allen Dingen schmeckt’s.

Produkte aus dem Jahreskatalog erhältlich bis 30.06.2015, Produkte aus dem Frühjahr-/Sommerkatalog erhältlich bis 02.06.2015

So und nun geht’s ab zum Planschen.
Bye
Nadine

Hurra, Herbst!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

et wird herbstlich. Am Apfelbaum hängen kläglich und verlassen zwei Überbleibsel-Äpfelchen, der Rest liegt verwesend unten drunter, die Zwetschgen fristen im Radius von 3 Metern um den Stamm herum  ein gärendes Dasein, das bei Mäuschen wie bei Vögelchen lustige Rauschzustände bewirkt. Die irrtümlich gekaufte Big Max Kürbispflanze entwickelte glücklicherweise keine 50 Kilo Früchte und der pavelsche Bagger steht immer noch unbewegt im Wege rum. Die Terrassenplatten, ja die Platten, die Anfang Juni 10 Tage Lieferzeit hatten, sind immer noch nicht am Horizont aufgetaucht und werden vermutlich weiterhin in hinteranatolischen Steinbrüchen handgeklöppelt und anschließend auf rückwärts laufenden Maultieren zu ägäischen Fährkuttern gekarrt, die sie an kalabrische Keramiker übergeben, wo sie abermals gebrannt, lasiert und umverpackt werden und auf handgeschnitzten Holzkarren von Ziegen durchs kampanische Hinterland, toskanische Wiesendörfer und lombardische Gebirgsketten gezogen werden, um kurz nach der Alpenüberquerung festzustellen: hups, waren die falschen und das ganze Spiel von vorne zu betreiben. Die letzten Botenmeldungen verkündeten eine Ankunft in der letzten Septemberwoche, es bleibt also noch ein paar Tage spannend.

Ansonsten ist der Kalender im Hause T. bis Mitte November proppenvoll mit Workshops, Camps, Conventions, Fortbildungen und sonstiger Verpflichtungen, so dass auch ja keine Langeweile aufkommt. Aber mei, in 6 Wochen ist der Spuk vorbei und dann geht es in die besinnliche Jahreszeit über, die ja bekanntermaßen für uns Back- und Basteltanten tiefenentspannt und ruhig von statten geht 😀 😀 ok, bei näherer Betrachtung wird es dann doch wohl erst Januar werden, bis es ruhiger wird, ach und war da nicht schon fast Semesterende und Sale-A-Bration?? Na gut, vielleicht wird’s doch erst März/April, aber sollte man nicht im Frühjahr sowas wie Außenanlage Umgraben und Rasen Säen angehen?? Ich seh schon, wir müssen es einfach sportlich angehen und es uns nach dem Motto wer rastet, rostet schön reden.

Wie gut, dass morgen Cita-Slow-Markt in Blieskastel ist, dann kann ich die Sache mit dem Entschleunigen gleich mal üben. Aber vorerst freue ich mich erst mal, dass der Herbst kommt, hoffentlich den ein oder anderen goldenen Tag mit sich bringt und genieße es, ohne LSF 50 oder Ganzkörperburka mit Strohhut unterm Sonnenschirm in der Sonne sitzen zu können.

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Nächsten Sonntag ist auch schon Erntedankfest, was in weiten Teilen Deutschlands bedauernswerterweise immer mehr in Vergessenheit gerät, aber an sich eins der schönsten und buntesten Feste sein könnte. Aber sowas profanes wie dankbar für Lebensmittel  zu sein, hat inzwischen offenbar keine Tradition mehr. Wie auch wenn es zu jeder Jahreszeit immer alles gibt, und am letzten Augustwochenende statt Äpfel und Birnen, Weihnachtsmänner in den Regalen gibt, dafür aber Mitte Januar „frische“ Erdbeeren, Himbeeren und Aprikosen.

Hmm, wär mal interessant zu schauen, wie viele Schulkinder gar nicht mehr wissen, dass in unseren Gefilden der Spätsommer und der Frühherbst die Haupterntezeit ist…

Wie dem auch sei, ich bin ein großer Herbst-Fan und deswegen seht ihr bei mir auch noch keine Weihnachtsbasteleien, sondern herbstliche Goodies. Im übrigen ist das Zierschächtelchen auch ein super Give Away für Herbsthochzeiten. Oh das stell ich mir gerade traumhaft schön vor….ein Jammer, dass man nicht sowohl im Sommer als auch im Herbst heiraten kann, ach und Frühling und Winter sind ja auch toll…aber ob Herr T. bei vier mal Hochzeit Feiern mitmachen würde, nur damit seine Frau ihren Deko-Fetisch ausleben kann? Ich wage es zu bezweifeln…

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Bye

Nadine