Archiv für Frühling

Frühlingshafte Geschenkidee

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute habe ich eine frühlingshafte Geschenkidee für euch, die im Nu Farbe ins trübe Tassenwetter bringt! Die neue Fensterschachtel von Stampin‘ Up! gefüllt mir einer Pracht an Papierblüten, die auch garantiert nicht verblühen. Einstauben, ok, aber nicht verblühen! Also garantiert auch für schwarze Daumen geeignet.

Basteln im Frühling

Auf meiner Suche nach frühlingshaften Projekten in diversen sozialen Medien und Plattformen, bin ich auf dieses tolle Teil gestoßen. Gezaubert hat es meine Stampin‘ Up! Kollegin Bronwyn Eastly aus Australien und es stach mir derart ins Auge, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte:

Fensterschachtel Stampin' Up! Frühlingshafte Geschenkidee

Ist das nicht ein tolles Projekt? Hätte ich es nicht heute Nacht um 3 unter der Bettdecke am Handy entdeckt, wäre ich sofort ins Bastelzimmer gestapft und hätte es nachgewerkelt! Es ist zwar durchaus keine Sache, die in drei Minuten erledigt ist, wenn man die ganzen Blüten mit der Big Shot auskurbeln muss, aber in der Gesamtheit ist so ein Blütenmeer doch immer ein Augenschmaus. Als frühlingshafte Geschenkidee oder auch als Tischdeko für Kommunionen etc. definitiv mehr als geeignet.

Schon faszinierend, was die Kolleginnen rund um den Globus alles aus dem Handgelenk schütteln! Also auch wenn dein Englisch vielleicht nicht ganz so prall ist, es loht sich definitiv mal auf Blogs in Übersee zu stöbern.

Wenn du dir das Material für diese tolle Geschenkidee sichern möchtest, schreib mir gerne eine Mail oder ruf mich an, bis 31.03.2017 bekommst du im Rahmen der Sale-A-Bration Aktion auch noch pro 60,00 € tolle Gratisprodukte.

        

Hier die Übersicht des Materials, das eingesetzt wurde:

Und nun habe ich doch glatt wieder Lust, mich unserem Gartenelend zu widmen. Denn so schön Papierblumen auch sind, eine tolle Vase mit duftenden Blümchen auf dem Wohnzimmertisch macht definitiv die Atmosphäre wohnlicher und ist einfach nicht zu toppen. Vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr tatsächlich mal, ein Beet so zu bestücken, dass ich im Sommer eigene Bouquets zusammenstellen kann. Wären da nur nicht immer die Mäuschen, die mir alle Blumenzwiebeln wegfressen….

Bye

Nadine

Hallo Frühling

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

nach ein paar traumhaft sonnigen Tagen hat der Frühling bei uns wieder ein kleines Päuschen eingelegt, zumindest was blauen Himmel und Sonnenschein angeht. Im Garten allerdings, bzw. in der grün-braunen Hölle hinterm Haus, fangen die ersten Blümchen an zu sprießen und sogar der Rasen (also diese Moos-Distel-Löwenzahn-Konglomerat) erholt sich langsam aber sicher vom Pavel Pipowic’chen Bagger, so dass man voller Tatendrang rauslaufen und schreien möchte: „Jaaaaaa ich mach dich hübsch du Garten!“

Selbst die ersten frühlingshaften Kärtchen sind nach Vorlage des Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommer Kataloges 2015 S. 20 vom Basteltisch gewandert.

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Ich fühle mich großartig und reiße freudig die Balkontür auf, hüpfe auf den Rasen, atme die fast schon sommerlich anmutende Luft ein, nicke strahlend dem rasenmähenden Nachbarn zu, sehe mich um und denke augenblicklich: örks.

Rechts der Apfelbaum nach Pavels Baggerattacke ein trauriger Schatten seiner selbst, die Wäschespinne zugeschüttet mit alten Bohnen- und Tomatenstangen, ganz zu schweigen von den zwei nicht mehr ganz so taufrischen Weihnachtsbaum-Überbleibsel. Ein leerer Kasten Kölsch, freudiger Nistplatz von Spinnen, Schaben und Kellerasseln, umgekippte vor sich hin rostende Wäscheklammern in ausgedörrtem wadenhohem Gras, wenn schon keine Blumen, dann wenigstens buntes Plastik…

Links ein ehemals sehr gepflegtes Beet, bei dessen Anblick Frau B., die Vorbesitzerin möge sie in Frieden Ruhe, sich augenblicklich nochmal in den Tod stürzen würde.  Zugegebenermaßen ließ die Ansage an Pavel „können Sie bitte hier vorne am Beet mit der Baggerschaufel durchfahren und die Umrandungen rausholen, damit wir da den Weg verlängern und den Zugang zum Garten um die Terrasse rum pflastern können?“ vielleicht einen Hauch zu viel kasachischen Spielraum. Die Baggerschaufel rammte er nämlich durchaus an Ort und Stelle in den Boden und pflügte einmal alles um, was nicht bei drei auf dem Baum war, die Beetumrandungen allerdings ließ er stehen. Die umranden jetzt eine wilde Kraterlandschaft an entwurzelten Sträuchern und Stauden, die wahllos im Beet verteilt rumliegen. „Habe Steine und Busch liege lasse, kannsdu später in Vorgarten mache“. Bevor ich realisieren konnte, was er meinte, war der Bagger auch schon verladen und auf dem Weg zurück in die Firma. Zurück blieben mehrere ausgegrabene Scheinzypressen, Wacholder, Zwergkiefern und ein ausgewachsener Forsythienstrauch mitsamt riesigem Wurzelballen, die allesamt nur darauf warten, von uns locker flockig aus der Hüfte raus händisch in den Vorgarten getragen zu werden.  Ja nee, is klar.

Ach und habe ich die Beetumrandungen erwähnt? Mindestens 200 laufende Meter Beetumrandung. Überall. Auf dem ganzen Grundstück. Rundherum. Nicht etwa die schönen, nein! 200 laufende Meter aufgestellte 100 x 40 cm Beton-Randsteine, die jeweils ca. 2-4 cm aus dem Boden ragen und in 40 cm Tiefe nochmal „zum besseren Halt“ einbetoniert wurden. „Kannsu in Vorgarten machen“ ja WIE DENN DAS ZEUG STECKT FÜR DIE EWIGKEIT IM BODEN?!“ Davon mal abgesehen, dass es schon immer mein Traum war, einen Vorgarten aus Betonrandsteinen zu gestalten…

Dann wandert der Blick in die hintere Ecke auf die traurigen Überbleibsel der Poolfolie, die lieblos zurückgelassenen Tomatentöpfe, ein verwildertes Nutzgartenbeet, in dem sich Efeu und Brennesseln nur zu wohl fühlen, sehe Reste von Rankhilfen, Holzlatten, zerbrochene völlig vermooste Wegplatten, die Sonne strahlt, die Vögel zwitschern, der Nachbar mäht, ich drehe mich um, gehe zurück ins Haus, schließe die Rolladen, lege mich auf die Couch und möchte ein klein bisschen weinen.

Hab ich aber nicht, ich habe zum Telefon gegriffen, den nächstbesten Landschaftsbauer angerufen, einen Termin vereinbart und werde erst weinen, wenn der Kostenvoranschlag kommt.

In diesem Sinne, euch einen schönen Frühlingsbeginn.

Bye

Nadine

Stempelsteckbrief KW 11-14: Papillon Potpourri

Zeit wo bist du??

Da hat man schon sogenannte „Vorlesungsfreie Zeit“ und kommt trotzdem zu nichts. Nachdem ich es letzte Woche wieder einmal nicht geschafft habe, rechtzeitig einen Stempelsteckbrief online zu stellen und dann kurzum beschlossen habe, ihn ausfallen zu lassen, zeige ich euch diese Woche ein Stempelset, das, wie ich hoffe, bestimmt in deutlich mehr Regalen zu finden ist als das  Peachy Keen vom letzten Steckbrief. 

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Ich für meinen Teil habe die letzten Tage ja eher mit Unikram und Gartenarbeit als mit Basteln verbracht und was soll ich sagen, mir sind wirklich schon die ersten Schmetterlinge im Garten um die Nase geflogen. Zitronenfalter scheinen es am meisten bei uns zu mögen, zumindest sind das die, die ich am häufigsten hier sehe.

Gut, der Winter war ja in diesem Jahr kein wirklicher Winter, aber trotzdem bin ich jedes Jahr von Neuem begeistert, wie mit den ersten Sonnenstrahlen und wärmeren Tagen um einen rum die Natur explodiert. Zugegebenermaßen hätte ich nichts dagegen, wenn sich das nur auf die Pflanzen und Tierchen beschränken würde, die ich tatsächlich gerne im eigenen Garten haben möchte und nicht auch auf Löwenzahn-, Distel- und Blattlausinfernos, aber das wär vielleicht zu viel verlangt.

Schmetterlinge hingegen kann man gar nicht genug haben. Am liebsten wäre mir ja eine Vielfalt wie im Schmetterlingshaus auf der Mainau, aber ich befürchte, die bekommen wir nicht mal angelockt, wenn die ganze Nachbarschaft mitzieht und ebenso wilde Blumengärten anlegt…

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DSC_0499Aber ich will nicht jammern, für die Vielfalt in puncto Schmetterlingen sorgt Stampin‘ Up! wirklich ausgezeichnet. Vor allem mit dem Do It Yourself Schmetterlingsset Papillon Potpourri. Mit diesem Set sind der Farbgestaltung keine Grenzen gesetzt, ob einfarbig, mehrfarbig oder coloriert, wenn die Natur die Lieblingsfarbkombination nicht hergibt, das Stempelset tut es. Und mit den perfekt darauf abgestimmten Stanzen Eleganter Schmetterling und Mini-Schmetterling könnt ihr sie auch noch in 3D auf eure Projekte bringen. Super gell?

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Verwendetes Material:

Wie schaut’s bei euch aus? Mögt ihr das Set genau so sehr wie ich? Wenn ja, habt ihr hier und jetzt die Möglichkeit, eure damit gestalteten Werke zu präsentieren.

Ein schönes und sonniges Wochenende!

Bye

Nadine


Ist das Kunst oder kann das weg?

Familie T. ist umgezogen. Allerdings vor inzwischen fast zwei Jahren. Man sollte meinen, dass das genug Zeit war, um Kartons auszupacken, Zeug zu verstauen und Zwischenlösungen in endgültige Lösungen umzuwandeln. Zumal sich die letzten 4 Monate wetterbedingt ja fast nur drinnen abgespielt haben. Ja, Pustekuchen.

Da gibt es immer noch die Türen hinter denen diverse Kartons gestapelt sind, das „Kämmerchen“, in das alles reinwandert, was sonst nur im Weg rumstünde und das Werkzeug, das nach wie vor keinen Platz hat, da der Zustand im Keller nicht in Worte gefasst werden kann.

Monatelang hat es mich nicht gestört. Und dann kam der erste Sonnenstrahl raus!

Frau T. schlägt zu früher Stunde die Augen auf, die Sonne kitzelt durch den Türspalt an der Nasenspitze und zack ist er da, der Gedanke „unser Haus muss schöner werden!“.

Wie so oft ist der Leidtragende bei diesen Gedanken Herr T., der dann mit anfassen muss, obwohl ihn die aktuelle Situation vermutlich, wie für Männer üblich, nicht im geringsten stört. Aber er wusste ja, worauf er sich einlässt, als er mich geheiratet hat. Happy wife happy life.

Und so kam es, dass der eigentliche Plan fürs Wochenende in meinem Kopf Frühjahrsputz im Hause T. war. Wären da mal nicht diverse Hindernisse gewesen. Zum ersten laden 20° und strahlend blauer Himmel nicht unbedingt dazu ein, nach vier Monaten im Trüben in den vier Wänden zu bleiben und zum zweiten gibt es mindestens eine kreative Person in diesem Haushalt, was bei der Frage „ist das Kunst oder kann das weg“ eigentlich immer die Antwort mit sich zieht: „NEIIIIIIIN, da kann ich noch was draus basteln, das bleibt!!!!“. Und seien wir mal ehrlich, man kann aus verdammt vielem noch was basteln, was gelinde gesagt Ausmistaktionen seit Jahren zum Scheitern verurteilt.

Nun denn, da wären aber immer noch die 20° und der strahlen blauer Himmel gewesen und dank sträflicher Vernachlässigung im Herbst, bot auch der Garten genügend Beschäftigungsmaßnahmen.

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Gefühlte Stunden auf den Knien, einen beleidigten Ischiasnerv und mindestens 10 mal das Gefühl „oh Gott ich muss sterben“ später, hatten wir das, was wir vor zwei Jahren mal als Himbeeren gepflanzt hatten, von allem möglichen Grünzeug und Gestrüpp befreit. Dort, wo man Platten nur noch rudimentär erahnen konnten, kam tatsächlich wieder ein Weg zum Vorschein und es stellte sich heraus, dass diese „Beetumrandungen“ nicht nur einen guten halben Meter in die Erde ragen, nein, sie sind auch noch in Beton eingegossen!

Das sind die Momente, in denen man dem Gartengestalter der Vorbesitzerin postum mal kurz gegen den Hinterkopf ditschen möchte…

Das alles macht die zukünftige Gartengestaltung im Hause T. nicht gerade einfacher, da sich immer mehr herauskristallisiert, dass ohne schweres Gerät und damit einhergehende Folgeschäden kein Weiterkommen ist!

Aber Frau hat ja einen „Fahrerausweis für Flurförderzeuge“, und wer Stapler fahren darf (und ich sage an dieser Stelle bewusst „darf“ und nicht „kann“), schreckt auch nicht vor einem Bagger zurück.

Ich sehe jetzt schon den Angstschweiß auf der Stirn von Herr T. und unserem Architekten beim Gedanken, dass ich mit einem Bagger am funkelnagelneuen Anbau vorbei muss.

Aber ich klebe mir einfach folgende Karte vorne auf die Schaufel und dann wird alles gut:

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Folgendes Material habe ich dafür verwendet:

Sowie noch ein wenig Silberdraht und das Washi-Tape „Hexenwerk“ aus dem Winterkatalog 2013.

Und auch wenn die Theorie, dass man bei Muskelkater einfach weitermachen soll, inzwischen längst überholt ist, werde ich mich jetzt doch noch mal in die Höhle des Löwen wagen und versuchen, das Brennessel-Eck in den Griff zu bekommen.

Einen guten Start in die Woche wünsche ich euch.

Bye

Nadine

Kommst du nicht zu mir, hol ich dich her

Nach einem kurzen Anstandsbesuch am Wochenende, hat sich der Frühling ja jetzt wieder verpisst. Im wahrsten Sinne, denn hier schüttet es unaufhörlich.

Und auch wenn ich mir mandalamäßig vorplapper „die Natur braucht den Regen“, kann ich diesem Wetter nichts mehr abgewinnen.

Als sich am Sonntag auf mysteriösem Wege dann doch ein kleiner Sonnenstrahl hierher verirrt hat und das Thermostat tatsächlich einen zweistelligen Wert angezeigt hat, die Zugvögel völlig irritiert über uns Haus geflogen sind, nicht wissend, ob sie ihren Flug gen Süden wieder abbrechen sollen, haben wir ratzfatz  – und im Zuge der saarländischen Integrationsbemühungen – die Gunst der Stunde genutzt und haben, bevor es wieder zu spät war, angegrillt! Denn wer weiß schon, ob es dieses Jahr nochmal möglich sein wird!

[Anm. d. Red.: die saarländisch-kulturell falsch umgesetzte Tätigkeit „Grillen“ (statt „Schwenken“) ist nicht etwa in blasphemischer Absicht entstanden, sondern resultierte aus dem schnelleren Aufbau des Kugelgrills im Vergleich zum Schwenker angesichts der meteorologischen Unberechenbarkeit.]

Tags drauf war es dann auch schon wieder vorbei mit der Freude und so blieb mir nichts anderes übrig, als die sehnlichst erhoffte Blütenexplosion selbst zu gestalten.

DSC_2310Um das schüchterne und delikate Frühlingsseelchen aber nicht zu verschrecken, habe ich es mal lieber sanft angehen lassen und wagte einen behutsamen farblichen Vorstoß mit einem Hauch von Zartrosa gepaart mit Flüsterweiß, Farngrün und einem Klecks Rosenrot.

Praktischerweise hatte ich mich beim Auslaufen der In-Colors von 2010-2012 noch mit Farngrün eingedeckt, so dass ich jetzt schon mal versuchen kann, den Übergang von Mattgrün zu Farngrün schonend einzuläuten. Ganz ohne komme ich allerdings noch nicht aus und so entstand die Bemühung, mit einem kleinen Stückchen Band in Mattgrün den kalten Entzug abzumindern.

Die weitere Zutatenliste findet ihr wie immer unten in den Tags. Ich verabschiede mich an dieser Stelle auch schon wieder von euch, denn dieser Haushalt wurde von einem schweren Schicksalsschlag heimgesucht. Die alles vernichtende Männergrippe hat ihr erstes Opfer in Beschlag genommen und nun gilt es mit allen Kräften und allen vorhandenen biologischen Kernwaffen Schlimmeres zu verhindern.

Bye

Nadine