Archiv für Deko

Frühlingshafte Geschenkidee

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute habe ich eine frühlingshafte Geschenkidee für euch, die im Nu Farbe ins trübe Tassenwetter bringt! Die neue Fensterschachtel von Stampin‘ Up! gefüllt mir einer Pracht an Papierblüten, die auch garantiert nicht verblühen. Einstauben, ok, aber nicht verblühen! Also garantiert auch für schwarze Daumen geeignet.

Basteln im Frühling

Auf meiner Suche nach frühlingshaften Projekten in diversen sozialen Medien und Plattformen, bin ich auf dieses tolle Teil gestoßen. Gezaubert hat es meine Stampin‘ Up! Kollegin Bronwyn Eastly aus Australien und es stach mir derart ins Auge, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte:

Fensterschachtel Stampin' Up! Frühlingshafte Geschenkidee

Ist das nicht ein tolles Projekt? Hätte ich es nicht heute Nacht um 3 unter der Bettdecke am Handy entdeckt, wäre ich sofort ins Bastelzimmer gestapft und hätte es nachgewerkelt! Es ist zwar durchaus keine Sache, die in drei Minuten erledigt ist, wenn man die ganzen Blüten mit der Big Shot auskurbeln muss, aber in der Gesamtheit ist so ein Blütenmeer doch immer ein Augenschmaus. Als frühlingshafte Geschenkidee oder auch als Tischdeko für Kommunionen etc. definitiv mehr als geeignet.

Schon faszinierend, was die Kolleginnen rund um den Globus alles aus dem Handgelenk schütteln! Also auch wenn dein Englisch vielleicht nicht ganz so prall ist, es loht sich definitiv mal auf Blogs in Übersee zu stöbern.

Wenn du dir das Material für diese tolle Geschenkidee sichern möchtest, schreib mir gerne eine Mail oder ruf mich an, bis 31.03.2017 bekommst du im Rahmen der Sale-A-Bration Aktion auch noch pro 60,00 € tolle Gratisprodukte.

        

Hier die Übersicht des Materials, das eingesetzt wurde:

Und nun habe ich doch glatt wieder Lust, mich unserem Gartenelend zu widmen. Denn so schön Papierblumen auch sind, eine tolle Vase mit duftenden Blümchen auf dem Wohnzimmertisch macht definitiv die Atmosphäre wohnlicher und ist einfach nicht zu toppen. Vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr tatsächlich mal, ein Beet so zu bestücken, dass ich im Sommer eigene Bouquets zusammenstellen kann. Wären da nur nicht immer die Mäuschen, die mir alle Blumenzwiebeln wegfressen….

Bye

Nadine

Neue Tafel für den wöchentlichen Speiseplan

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

der spontane Urlaub im Hause T. ist vorbei, der Sommer scheinbar ebenso, der Winter naht und damit auch die langen dunklen Abende, sprich, statt im Garten zu wuseln wird wieder vermehrt gewerkelt und zwar als erstes ein DIY Projekt in Form einer neuen Tafel für den wöchentlichen Speiseplan.

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so zu Hause abläuft, aber im Hause T. wird gerne und gut gegessen und das auch in überwiegender Regelmäßigkeit. Wäre da nur nicht die leidige Planung! Die treibt mich nämlich gelinde gesagt in den Wahnsinn. Dessert, der Gang, der darüber entscheidet, ob die Gäste glücklich oder unglücklich nach Hause gehen, DAS ist meine Welt, kleine Scheißerchen, die man liebevoll dekorieren und anrichten kann….zur Not auch noch Vorspeisen, die man ja ebenso als hübsche Häppchen servieren kann, aber Hauptgerichte?? Am besten noch bestehend aus drei Bestandteilen wie zu Omas Zeiten: Fleisch, Gemüse, sättigende Beilage? Mein Grauen. In Anbetracht der Tatsache, dass es im Hause T. aber 95% der Zeit weder Vor- noch Nachspeise gibt, eine Grauen, das wirklich jeden einzelnen Tag auftritt. Und auch nach 15 Jahren mehr oder minderer Alleinherrschaft über die eigene Küche, stehe ich immer noch ratlos vor einer Regalwand an Kochbüchern, wühle mich Stunden um Stunden durch mal bunte, mal nicht so bunte Rezepte, um am Ende (meistens dann aus Zeitmangel) Herrn T. recht zu geben, dass Spaghetti mit frischem Pesto durchaus eine sinnvolle  und verdammt leckere Lösung des Problems darstellen. Zugegebenermaßen wäre meine Standardlösung eher Rinderfilet mit Maiskolben und Pommes, aber da ich ja weiß, dass Kühe das Ozonloch groß pupsen und zudem im heimischen Garten weder Rinder noch Euro-Scheine wachsen, ist dieses Gericht eher für Special Occasions vorbehalten. Gott sei Dank ist Herr T. da spontaner und manscht öfter mal aus irgendwelchen vorhandenen Komponenten was zusammen. Durchaus lecker, nur in der Regel kein zweites mal reproduzierbar, womit wir dann wieder bei der Planeungsproblematik wären.

Nun ist Ernährung per se ja schon so eine Sache. Und zwar eine, die mich seit Jahren an den Rande des Ausrastens bringt. Nicht nur, weil gefühlt alle drei Sekunden eine neue „Empfehlung“, „revolutionäre Diät“ oder „ganzheitliche Ernährungsmethode“ rauskommt, nein, auch weil alles und jeder dazu eine Meinung hat und sie unter Ankündigung, dass alle anderen sowieso falsch liegen, auch noch ständig kund tun muss. Man sollte dazu wissen, dass Frau T. seit eh und je zu den Moppel dieser Gesellschaft gehört (ist so, war so und wird vermutlich immer so bleiben) und somit von Haus aus seit Jahrzehnten in die Schublade „Fressüchtig“, „Willensschwach“ und  „Undiszipliniert“ gesteckt wird (nicht, dass jemals jemand nachgefragt hätte, wie der Speiseplan denn so aussieht oder ob es vielleicht ein anders geartetes Problem gibt), und das zumeist von Menschen, die in ihrem Leben genetisch bedingt noch nie ein Gramm zu viel auf der Waage hatten aber selbstredend Experte in puncto Gewichtsreduktion sind. (Im übrigen das gleiche völlig absurde Prinzip wie mit dem Lehrerberuf: jeder war mal in der Schule, also ist jeder Experte für Bildung. Jeder hat mal was gegessen, also ist auch jeder Experte für Ernährung).  Nun ist es aber so, dass niemand auf dieser Welt sich in seinem Leben mehr mit Ernährung beschäftigt, als Menschen, die seit Jahren zu viele Kilos mit sich rumschleppen und demzufolge eine entspannte Spontanität schlichtweg verloren haben (ausgenommen vielleicht die Teilnehmer diverser RTL-Dokus, aber ebenso wie den kompletten Sender, blende ich die an dieser Stelle einfach mal aus). Jedes noch so profane Lebensmittel wurde im Laufe des Moppel-Daseins in mindestens 5 Listen nachgeschlagen (gerne mal mit völlig widersprüchlichen Resultaten: mal super gesund, mal absolut tabu). So dass auch das letzte gesunder Menschenverstand irgendwann schreiend im Kreis lief und beschloss, dann ess ich halt, was mir schmeckt.

Summasummarum wissen Dicke nämlich sehr wohl, was sie tun oder nicht tun und ob sie es tun sollten oder nicht, es kommt nur immer auf die jeweilige „Liste“ an, nach der sie sich gerade orientieren, ob es „erlaubt“ ist oder nicht. Was aber immer und überall gilt, ist, dass jeder Spruch, Kommentar oder noch so gut (meistens aber nicht gut) gemeinter Diät-Ratschlag von Außenstehenden auf gut Deutsch gesagt für die Füße ist, denn seien wir mal ehrlich: wenn es ein Patentrezept gäbe, hätte es definitiv schon irgendwann mal ein Dicker gefunden, die frohe Kunde in die Welt hinaus posaunt und damit das Problem im Keim erstickt. Da dies aber nicht der Fall ist, bleibt es dabei, dass mit dummen Kommentaren und Sprüchen außer einer gepflegten Trotzreaktion nichts bei rum kommt und die Kommentare dementsprechend wie bereits erwähnt, für die Füße sind. Und wenn ich Füße sage, meine ich eigentlich das Körperteil, das sich am anderen Ende derselben Gliedmaßen befindet, aber wir wollen ja Contenance und den guten Ton wahren.

Ganz zu schweigen davon, dass nicht jeder Dicke per se krank ist und auf Gedeih und Verderb abnehmen muss oder will. Denn ganz ehrlich, wenn die Lebensqualität darin bestehen soll, den Rest meines Lebens ausschließlich Grünzeug zu mümmeln und Kondenswasser von Milchflaschen zu lecken, um in eine Size Zero (Größe NULL, alleine für die Bezeichnung, gehört, derjenige, der sie erfand erschlagen) zu passen, dann entspreche ich lieber nicht einer vermeintlichen gesellschaftlichen Norm und bin ein glücklicher Mensch.

Eins, wie ich finde, der besseren Interviews bezüglich dieser Thematik habe ich hier gelesen und stimme mit recht vielen Punkten uneingeschränkt überein. Ich würde zwar durchaus gerne einfach nur auf mein Bauchgefühl hören und das essen, worauf ich gerade Lust habe, dummerweise würde ich dann aber mit meinem derzeitigen Bewegungsmangel recht zügig nicht mehr hinters Lenkrad meines Polos passen, womit wir zurück beim Essen Planen wären…oder beim Joggen, aber das hasse ich noch mehr als Essenspläne zu schreiben…

Lange Rede kurzer Sinn, wenn ich mich schon notgedrungen mit so gehassten Dingen wie Speiseplänen beschäftigen muss, dann soll das Ganze wenigstens hübsch anzusehen sein! Und da ein solcher Plan den netten Nebeneffekt hat, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden und darüber das schlechte Gewissen und die Haushaltskasse geschont werden, ziert seit heute diese Wochenspeiseplan-Tafel die T.sche Küche.

Essensplan TafelEntstanden ist die Tafel aus einem einfachen leichten Brettchen, das ich mit Tafellack eingekleistert habe, so reicht nämlich auch ein winziges Nägelchen in der Wand und ich musste nicht noch zum Schlagbohrhammer greifen. Die Einstecktaschen und Kärtchen sind aus dem gigantisch tollen Simply Created Set Wunderbare Tage aus dem Weihnachtskatalog. Ich liebe solche Sets heiß und innig und zweckentfremde sie ständig. Beim Scrappen werden die vorgefertigten Taschen sicherlich auch noch zum Einsatz kommen, die finde ich nämlich zu schön und die Klammern brauche ich sowieso ständig, ebenso wie die dicke Kordel. Ein tolles Material-Set also! „Menü“ habe ich freihändig mit dem Kreidestift aufgemalt, da mir das Stempeln mit weißem Staz-On auf dem Tafellack zu heikel war, geht ja nicht mehr so leicht ab, wenn man kleckert. Und ich kleckere oft….

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Aber freihändig ging ja auch und mit dem Endergebnis bin ich durchaus zufrieden. Nicht nur, dass ich auf einen Blick sehe, was es die Woche zu essen gibt. Dank der einschiebbaren Karteikärtchen kann ich nun nach und nach die Rezepte, die ich nicht so oft mache bzw. auswendig kenne einfach auf die Kärtchen schreiben und habe sie dann zum Kochen direkt griffbereit, ohne nochmal das Rezept aus einem Buch raussuchen zu müssen. Die Vorstellung alleine finde ich großartig. Und wenn ein Gericht mal nix taugt, kommt die Karteikarte einfach wieder weg. Vielleicht bekomme ich so mit der Zeit mal eine ordentliche Sammlung an guten Rezepten, die das Planen der Woche auch leichter gestaltet, denn ganz ehrlich: das Planen wird mir auch mit bunter Tafel keinen Spaß machen, aber wenigstens ist es hübsch anzusehen! Und wer weiß, vielleicht habt ihr ja auch noch tolle Gerichte, die mit dem Hosenbund einhergehen, trotzdem lecker sind und deren Zutaten man auch in Normalsterblichenläden und nicht nur im hinteranatolischen Suq bekommt. Falls ja, das Kommentarfeld wartet nur darauf gefüttert zu werden 🙂

Bye

Nadine

Startschuss für den Stampin‘ Up! Winterkatalog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kaum sind die Lungen wieder Eiswasser-befreit, die Schockfrostung überstanden und der Puls wieder im Normbereich, geht es auch schon weiter mit den spannenden Neuigkeiten: ab heute gilt der Stampin‘ Up! Winterkatalog und ♥♥♥ er ist ein Traum ♥♥♥, aber seht selbst, mit Klick auf’s Bild gelangt ihr zur PDF. 

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Wer lieber ein gedrucktes Exemplar haben möchte, kann sich einfach im dafür vorgesehen Formular eintragen und bekommt ihn dann per Post nach Hause geschickt. Alternativ kann er auch gerne bei mir abgeholt werden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchblättern! Und wie immer: wenn ihr fündig werdet und das ein oder andere Produkt-Schätzchen euer Eigen nennen wollt, meldet euch bei mir oder aber nutzt den Online Shop.

Es sind wirklich wieder traumhaft schöne Sachen dabei.

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Bye

Nadine

 

 

Oh Tannenbaum

Da hab ich doch tatsächlich die bescheidene letzte Woche überstanden. Nicht, dass die neue Woche weniger stressig angefangen hätte, aber ich versuche mir einfach mal die Sch… schön zu reden mit den Worten „wer rastet, der rostet“.

Einen Stempelsteckbrief wird es diese Woche ausnahmsweise mal nicht geben, ich komme einfach nicht dazu. Von Donnerstag bis Sonntag bin ich in Manchester, insofern muss all das, was ich üblicherweise am Wochenende erledige, schon vorher erledigt sein, was den üblichen Zeitplan ein klein wenig aus der Bahn wirft.

Aber eine Kleinigkeit für’s Auge möchte ich euch nicht vorenthalten, vor allem, da es vermutlich die einzige für diese Woche sein wird:

DSC_5068aIch bin ja bekennender Framelitsfetischist und wenn es auch nur im Geringsten was zu stanzen gibt, bin ich mit dabei. Aber warum soll man die Stanzteile immer nur in der gewohnten Art und Weise benutzen, wenn man noch so viel mehr rausholen kann?

Dieses kleine Bäumchen ist mit den Festive Flurry Framelits entstanden. Ich habe dafür die 4 verschiedenen Flocken ausgestanzt, dann mit dem Prägefolder Fächerfantasie geprägt und mit ein wenig Glitzerkleber verziert. Aus den Stanzteilen habe ich dann jeweils ein bisschen weniger als ein Viertel ausgeschnitten und die restliche Flocke dann mit der Heißklebepistole wieder zusammengeklebt. Dadurch entsteht diese „Trichterform“. Die einzelnen Teile habe ich dann auf ein Schaschlikspießchen draufgesteckt und auch mit ein wenig Heißkleber befestigt und zu guter Letzt, das Spießchen in einen abgeschnittenen Weinkorken reingesteckt. Ein Weihnachtsbäumchen braucht natürlich noch einen Stern oben drauf, den ich aus Glitzerpapier ausgestanzt habe. Das Ergebnis macht doch echt was her, oder?

Geht superschnell und man kann mit mehreren bestimmt eine tolle Weihnachtslandschaft für Fensterbänken, Regale, oder ähnliches gestalten.

Bis bald,

bye

Nadine

 

Candybar Goodies

Hallo zusammen,

na, schön in der Sonne gelegen heute Nachmittag? Während dieser Post erscheint, sitze ich (vermutlich) in einer Runde netter Mädels und werkel fleißig an der Deko für eine Hochzeitscandybar. Also ich hoffe mal, dass dem so ist, denn ich versuche zum ersten mal, einen Beitrag im Voraus zu schreiben und erst später zu veröffentlichen. Die Mädels sollen ja noch von den Projekten überrascht werden und nicht schon im Vorfeld spinksen 🙂

Die Vorgaben waren: zartrosa, grün, champagner, Vintage, alles zum Thema fliegen, Blumen, Schmetterlinge, Vögel etc.

Hach ist das toll, ich könnte jeden Tag Hochzeitsdeko anfertigen und auch gleich nochmal heiraten 🙂

Einzig die bunten Kamellen gefallen mir nicht in dem Schälchen, da muss ich mal den Süßwarenladen des Vertrauens nochmal konsultieren und schauen, ob es nichts passenderes in den zarten Farben gibt…DSC_3021a

So, und nun muss ich auch schon los, denn der Tag heut ist eher vollgepackt.

Eine Materialliste gibt es diesmal nicht, da es so viel verschiedenes war und die Zeit grad ein wenig drängt. Aber ich beantworte natürlich gern eure Kommentare dazu.

Bye

Nadine

Nähen, die erste

Der aufmerksame Leser hat bestimmt schon mitbekommen, dass ich seit einigen Wochen einen Nähkurs besuche.

Ist das ein Akt, ich sag’s euch. Drei volle Stunden pro Woche, in denen man, wie man vermuten könnte, einiges schaffen sollte. Aber weit gefehlt. Ich habe mir als erstes größere Werkstück ein Kleid ausgesucht, das, zusätzlich zu meiner absoluten Talentfreiheit, Falten über Brust/Bauch abverlangt. In meinem Fall hieß das: eine komplette Stunde Falten legen und feststecken, drüber nähen, begutachten, für schlecht befinden und weitere anderthalb Stunden alles wieder mühselig auftrennen. Offenbar habe ich dabei so erbärmlich gewirkt, dass die Kursleiterin mir kurzerhand das Teil weggenommen hat und in 3 (!!) Sekunden drüber genäht hat. Gut, ihr Versuch war auch erstmal ein wenig schepp und musste auch nochmal aufgetrennt werden, aber alles in allem hat sie das 5 Minuten gekostet und mich 175. Frustrierend.

Da liegt wohl der Unterschied zu 30 Jahren Berufserfahrung versus Null Erfahrung.

Aber ich geb ja nicht auf. Damit wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis da ist, habe ich mich heute an ein Utensilo gewagt. Ohne jeglichen Schnitt und Ahnung einfach mal drauf los genäht.

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Und das ist dabei rausgekommen. Ein wunderbares Utensilo in tollen Frühjahrsfarben. Ist doch gar nicht mal so schlecht oder?

Der Stoff stammt von Stampin‘ Up! und nennt sich Blumeninsel. Sind die Farben nicht einfach klasse? Ein Jammer, dass es keine Meterware ist, davon könnte ich nämlich locker das dreifache vernähen! So ist man leider doch auf die relativ überschaubare Größe festgelegt. Aber tja, irgendwas ist wohl immer.

Das Körbchen gefällt mir dennoch extrem gut und wenn ich morgen dazu komm, hol ich nochmal ein bisschen Vliesline und näh noch einen Brötchenkorb.

Ich freu mich!!

Bye
Nadine

Kaum sind die Weihnachtsmänner eingeschmolzen…

…stehen die Osterhasen schon wieder Gewehr bei Fuß.

Es ist zwar fast ein wenig schizophren schon über Ostern nachzudenken, obwohl es draußen noch bzw. schon wieder schneit, aber nachdem auf den diversen Blogs schon schwer das Osterfeeling rumgeht, habe ich gedacht, reihe ich mich auch mal ein und zeige euch einen kleinen Osterhasen mit praktischem Rucksack.

Wir machen zwar nicht wirklich Tammtamm um Ostern, aber vielleicht freut sich der ein oder andere doch über ein kleines Präsent im Form eines Kinderriegels, Amicelli oder sonstigen Schmankerl. Aus Mangel an Alternativen (ist ja schließlich Fastenzeit), musste ich auf ein paar Merci-Riegel zurückgreifen, mehr gab das Speisekämmerchen nicht mehr her und das ist auch gut so, muss ich doch demnächst wieder in ein Kleid passen … :S

Der Osterhase ist komplett in Punchart, sprich mit Stanzen, entstanden, wofür ich auch nur Stanzen von Stampin‘ Up! verwendet habe, damit ich bessere Angaben über die Größen etc. machen kann.

Hier also mal in groß von vorne:

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Und einmal seitlich, damit der „Rucksack“ zu sehen ist. DSC_2159

 

Zuerst habe ich eine leere Klopapierrolle zweckentfremdet und auf 6 cm gekürzt. Die habe ich dann mit einem Schnipsel (15 * 6 cm) gelbem Pünktchenpapier aus dem Designerpapierset Polka Dot Parade beklebt.

Für das Häschen kamen dann fast alle Stanzen zum Einsatz, die mein Schrank zu bieten hat, nämlich:

  • das große Oval für Füße und Ohren und Latzhose
  • das kleine Oval ebenfalls für Füße und Ohren
  • der 1 3/4″ Kreis für den Kopf
  • der 3/4″ Kreis für die Bäckchen
  • das kleine Herz für die Nase
  • der Kreis aus dem Itty Bitty Set für die Augen
  • das zweit kleinste Oval aus der Framelits Oval Collection für den Bauch/Körper
  • der 1 1/4″ Wellenkreis für die Hände
  • Und letztlich noch die Kerze aus der Törtchen Elementstanze für die Zähne, wobei man dafür natürlich auch einfach kleine Restschnipsel nehmen kann.

Die Farbwahl fiel auf Wildleder, Osterglocke, Vanille Pur, Zartrosa und Schwarz.

Eigentlich war der Plan noch, das Häschen ein Etikett mit „Frohe Ostern“ halten zu lassen, aber ich hab den passenden Stempel dazu nicht gefunden, so dass ich ihn erst mal ohne fotografiert habe. Es ist ja noch ein wenig Zeit bis Ostern und wenn ich endlich mal fertig bin mit Arbeitszimmer Aufräumen, wird das Stempelchen auch wieder auftauchen, so dass ich dann noch nacharbeiten werde.

Einen schönen Tag noch euch allen,

bye

Nadine

 

Low Budget Tischkarten

Hallo zusammen,

wann ist der Moment, an dem man anfangen sollte, sich ernsthafte Gedanken zu machen? Ja genau, wenn man statt mit Tombokleber versucht, Tischkarten mit dem Nasenspray zu kleben. Aber nun gut, lieber so rum, als zu versuchen, mit dem Kleber die Nase frei zu kriegen…IMG_1133 (Medium)

 

Wie ihr seht, ich bin erkältungsbedingt immer noch zu nix zu gebrauchen. Aber so kann ich die Zeit zu Hause wenigstens nutzen, um ein wenig vor mich hin zu basteln, da ich mehr eh nicht auf die Reihe kriege.

Wer hätte es gedacht, da ist doch morgen mal wieder vollkommen überraschend Silvester! Wir sind dieses Jahr (Gott sei Dank) eingeladen und spielen nicht selber Gastgeber, deshalb brauchte ich mich um nicht so viel zu kümmern als die Jahre davor. Ich kann euch sagen, da bin ich auch herzlich froh drum! Ich habe zwar wirklich gerne Besuch und bewirte auch wirklich gerne, aber mit Husten und Schnupfen macht das nur bedingt Spaß. Und wenn ich morgen noch genauso neben mir stehe wie heute, wird es glaube ich eh ein eher kurzer Auftritt auf der Feier. Es bringt ja auch nichts, Gott und die Welt anzustecken nur weil Jahreswechsel ist und gefeiert werden „muss“, zumal es auch noch eine Geburtstagsfeier ist und ich dem Geburtstagskind wirklich nicht meine Bazillen zum 30. schenken möchte…

Ich schweife schon wieder ab. Also morgen ist Silvester und da braucht man ja bekanntlich gerne mal Tischdekoration. Ich hab ja bereits mehrfach erwähnt, dass immer mal wieder nach „was Schönen“ gefragt wird, das mit nicht so wahnsinnsviel Material hergestellt werden kann und deswegen dachte ich mir, werkel ich doch heute ein paar Tischkärtchen, auch wenn ich sie selber nicht brauche. Und so sehen sie aus:

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DSC_1617Diese Kärtchen sind doch wirklich mal ein Hingucker, oder? Und das Schöne ist: man braucht außer Papier, Bändel und einem Cutter wirklich nichts an Material.

Ich habe dazu Cardstock Papier aus der Reihe Festival der Vielfalt genommen und es auf 3 x 6 Inch zurecht geschnitten.

Dann müsst ihr nur an entsprechender Stelle falzen, schneiden und knicken und mehr steckt nicht dahinter. Anbei zum besseren Verständnis ein Bild mit den Maßen und den eingezeichneten Falzlinien.

IMG_1130Also wie gesagt, die Grundkarte misst 3×6 Inch. Dann habe ich jeweils rechts und links das Papier bei 0,5″ eingeschnitten (die rote Linie). Ich mach es der Einfachheit halber mit der Fiskars Schneidemaschine, die neue von Stampin‘ Up! habe ich nämlich noch nicht. Ihr setzt das Papier dann einfach auf der linken Skala auf 2,5 inch an (denn bei einer Breite von 3 inch blieben ja 2,5″ übrig, wenn ihr auf 0,5 einschneiden wollt) und taucht die Klinge in der Höhe auch erst bei 0.5″ ein und schneidet bis 3,5″ weiter – also die Schnittlänge beträgt somit 3″.  Das macht ihr auf beiden Seiten. Danach macht ihr auf dem schmalen Außenstreifen bei 0.5″, bei 1″ und bei 3,5″ jeweils rechts und links eine Falzlinie (die blauen Linien) und auf dem breiten Mittelstreifen eine auf der Höhe von 3″ Inch.

Wie man das Ganze dann falten muss, ist hoffentlich von dem Seitenbild her ersichtlich, denn wie ich das jetzt erklären soll, überfordert mich 🙂

Danach habe ich die Grundkarte noch mit zwei Rechtecken, auf die man die Namen der Gäste schreiben kann, dekoriert. Die Ecken der Rechtecke habe ich mit einer kleinen Lochstanze weggemacht, das kann man aber auch prima mit der Schere tun, so dass es etwas mehr nach Etikett aussieht und mit Dimensionals aufgeklebt. Als letztes Finish noch ein kleines Schleifen gebunden und draufgeklebt und fertig war ich. Alles in allem ein Aufwand von vielleicht 5 Minuten, eignet sich also auch sehr gut für eine größere Gesellschaft wie Hochzeiten, Taufen oder ähnliches…

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt und es ist für jeden verständlich erklärt. Falls nicht, zögert nicht, mir einen Kommentar zu hinterlassen, ich „bessere“ dann nach.

 

Viele herzliche Grüße

Bye

Nadine

 

 

Noch 16 Tage…

…bis zu Heiligabend wenn ich mich nicht verzählt habe. Von dem ursprünglichen Plan, Plätzchen zu backen, an der Weihnachtsdeko zu basteln und die Räume zu putzen, durch die die Maler nicht mehr durchmüssen, ist letzten Endes nicht viel übrig geblieben. Stattdessen haben wir jetzt Fußleisten und einen gefüllten Kühlschrank, yippie.

Und einen neuen Freund habe ich auch:

Ist der nicht schön mit seinem karierten Halsband? Ich hab ihn gesehen und musste ihn haben. Jetzt hat er den Ehrenplatz auf meiner Fensterbank im Arbeitszimmer und schaut mir fröhlich beim Lernen und Basteln zu. Mal schauen, ob mir noch eine Idee kommt, wie ich ihm eine leuchtend rote Nase verpassen kann. Vorschläge nehme ich dankend entgegen 🙂

Und wo wir schon beim Thema Nippes sind. Teelichthalter habe ich auch nie genug und schon gar nicht zu Weihnachten, also habe ich auch noch die beiden bestellt:

Solche Holzsachen haben es mir einfach angetan. Ein Glück, dass wir nicht so viel Stellfläche haben, sonst stünde glaube ich an jedem Eck etwas.. ok, wem mach ich etwas vor, es STEHT an jedem Eck etwas rum, aber das schiebe ich einfach mal noch auf das anhaltende Umzugschaos. Wo wir auch schon wieder beim Thema sind, in welchem Umzugskarton wohl die Teelichter sind? Ich seh mich schon am Montag leider leider zu Ikea fahren 😀

Nun gut, jetzt werde ich mal noch einen kleinen Abstecher in die Küche machen, denn morgen Abend soll es ein lecker Abendessen geben, für das noch ein wenig Vorarbeit von Nöten ist.

In diesem Sinne einen schönen Abend an die Welt da draußen,

bye

Nadine

Teelichtstern

 

Was tun, wenn man Zeit totschlagen muss? Richtig: Weihnachtsdeko basteln!

Es wuseln immer noch Handwerker bei uns im Haus rum, so dass ich weder zum Lernen noch zum Einkaufen oder Sonstigem komme. Am liebsten würde ich ja ein kleines Nickerchen machen, nachdem die Nacht dank einer Kombination aus Schokomousse und Chips zum Abendessen eher kurz war. Beides allein durchaus sehr lecker, beides in zu kurzer Zeit hintereinander nur für wirklich Hartgesottene oder Riopanjunkies zu empfehlen…

Nickerchen fällt aber wegen der Handwerker aus, also bastel ich weiter vor mich hin. Vielleicht entsteht ja noch das ein oder andere Werk, das beim morgigen „Mini-Workshop“ nachgebastelt werden kann.


Ich hab jetzt auf die schnelle keine Anleitung zum Stern gemacht, wer aber Interesse hat, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen, dann reiche ich die Anleitung nach.

Bye

Nadine