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Inspiration & Art Bloghop: Koloriert! – Hochzeitskarte colorieren leicht gemacht

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

der Frühling steht vor der Tür und deswegen wird’s heute beim Inspiration & Art Bloghop auch bunt: wir colorieren heute, was das Zeug hält.

Wie neulich bereits erwähnt, ist in unserem Freundes- und Bekanntenkreis wieder schwer was los. Es wird geheiratet und geboren als gäbe es kein morgen mehr. Das ist einerseits sehr schön für den Freundeskreis andererseits aber noch schöner für mich! So habe ich doch glatt viele viele schöne Ausreden, um mehr Zeit am Basteltisch als im T.schen Gartendesaster zu verbringen. Ja, darüber werdet ihr demnächst auch wieder mehr hören. Mein Gartentrauma geht in sein 4. Jahr, das zieht nicht spurlos an einem vorrüber… aber ich schweife ab.

Zurück zum Thema: Heute zeige ich euch eine colorierte Hochzeitskarte, die zum „besseren“ Verschenken später in einen Bilderrahmen kommt.

Karte zur Hochzeit bunt coloriert mit Stampin' Up!

Nun dreht sich ja heute alles ums Colorieren und auch wenn das definitiv nicht mein Steckenpferd ist, macht es doch riesen großen Spaß. Ich liebe einfach kräftige Farben und das sind die Stempelfarben von Stampin‘ Up! allemal!

Nun habe ich beim Colorieren allerdings ein ziemliches Problem. Ich habe keine Geduld. Null, niente, nada.

Vor einem Aquarellpapier zu sitzen und warten zu müssen, bis es trocken ist, um weiter machen zu können, treibt mich schier in den Wahnsinn. Föhnen ginge natürlich auch, aber dann wellt sich das Papier so unschön, was den Monk in mir noch mehr stört als das primäre Warten.

Aber Frau weiß sich ja zu helfen. Nach alter Schulmanier wird einfach gefuscht wo geht…Hauptsache am Ende stimmt das Resultat, der Weg dorthin, nunja über den schweigen wir uns besser mal aus.

Nee tun wir nicht, ihr seid ja neugierig.

Also statt ewig und drei Tage drauf zu warten, dass mein Aquarellpapier trocknet und ich vereinzelte nicht ineinander verlaufende Blütenblätter freihand malen kann, wird im Hause T. ohne Rücksicht auf Verluste gestempelt.

Und zwar in diesem Fall mit VersaMark und Embossingpulver.

Schnelle Aquarelltechnik ohne Trockenpausen

Zuerst sucht ihr euch einen schönen Stempel aus, der genügend freie Flächen hat, die man colorieren kann. Sehr gut geeignet sind dafür immer Blumenstempel.

Dann stempelt ihr das Motiv mit VersaMark Tinte ab, streut euer Embossingpulver drüber, ich habe diesmal durchsichtiges genommen, schmelzt das Ganze mit dem Heißluftföhn und dann sind die Vorbereitungen schon fast fertig.

Nun braucht ihr noch eine Sprühflasche mit Wasser.

Schnelle Aquarelltechnik mit Embossingpulver von Stampin' Up! Hochzeitskarte colorieren

Das embosste Motiv sprüht ihr so dolle mit Wasser voll, dass sich die Innenräume des Stempelmotives füllen, die Wasserschicht aber noch nicht über die embosste Linien drüber läuft.

Schnelle Aquarelltechnik mit Embossingpulver von Stampin' Up! Hochzeitskarte colorieren

Dann nehmt ihr euren Wassertankpinsel und tupft nur vereinzelt Farbe in die vollgelaufenen Segmente. Die Farbe verteilt sich dadurch wie durch Geisterhand. Wenn zu viel Wasser drin ist, oder ihr merkt, dass das Papier so aufgeweicht wird, dass die Farbe unter die embosste Linien läuft, tupft einfach schnell mit einem Kosmetiktuch drauf, das saugt das Wasser sofort auf. Durch diese Technik könnt ihr die komplette Blume innerhalb von Sekunden colorieren ohne Wartepausen einlegen zu müssen, damit die unterschiedlichen Segmente nicht ineinander verschmelzen.

Sobald die Blume komplett coloriert ist, heißt es dann leider doch mal kurz warten. Ganz ohne geht es beim Aquarellieren halt doch nicht, aber immerhin erspart man sich so die ollen Pausen zwischendrin.

Nun möchte ich von der Blume ausgehend einen schönen Kranz aus Blättern haben.

Den könnte ich jetzt auch mühselig per Hand aquarellieren, nur um danach festzustellen, dass das mangelnde Talent zu Schulzeiten im Erwachsenenalter kein Stück besser geworden ist.

Also wähle ich wieder Stempeln als Alternative. Nur um das mal loszuwerden: stempeln hilft immer!

Stempeln im Kreis, Kranz stempeln Hochzeitskarte colorieren

Als Orientierungshilfe bringe ich ein kreisförmiges Framelit in Position und fixiere es mit Washitape. Das Aquarellpapier habe ich im übrigen damit auch festgeklebt, damit es sich so wenig wie möglich im nassen Zustand wellt.

Stempeln im Kreis, Kranz stempeln Stampin' Up! puenktchenstempel.de Hochzeitskarte colorieren

Und dann stempel ich einfach in einzelnen Schritten um den Kreis herum, bis der Kranz fertig ist.

Nun könnt ihr auf dieser Aufnahme gut erkennen, dass Stempeln auf Aquarellpapier nicht ganz optimal ist. Die Struktur vom Papier lässt es einfach nicht zu, dass der Stempelabdruck perfekt wird. Aber Perfektion hat bei Aquarellen auch nichts zu suchen, da ist immer eine gewisse Willkür dabei.

Damit das Resultat aber nicht gar so franselig aussieht, habe ich einfach mit dem Wassertankpinsel die einzelnen Blätter ein wenig übermalt. Die Tinte lösst sich durch das Anfeuchten wieder minimal und das reicht, um die leeren weißen Stellen aufzuhübschen.

Stempeln im Kreis, Kranz stempeln Stampin' Up! puenktchenstempel.de Hochzeitskarte colorieren

So sieht das doch schon viel besser aus!

Eine Hochzeitskarte aus Stampin' Up! Material, bunt coloriert. Puenktchenstempel.de

In den fertigen Kranz habe ich dann letztlich noch einen Spruch gestempelt. Hier bitte kein Staz-On nehmen, sondern ein sehr satt gefülltes Archivstempelkissen. Staz-On trocknet viel zu schnell und saugt sich gar nicht ins Aquarellpapier ein, da habe ich beim ersten Versuch überhaupt nicht dran gedacht und das Ergebnis war ernüchternd.

Nun ist unser Bildchen auch schon fertig. Da ich es aber gerne verschenken wollte, habe ich es ausgeschnitten, auf schwarzen Cardstock geklebt, ein paar liebe Worte reingeschrieben und die fertige Karte in einem schwedischen Bilderrahmen untergebracht. so lässt es sich schön verpacken und ist mal was anderes als die 40. Hochzeitskarte im weißen Kuvert.

Inspiration & ARt Bloghop Coloriert Hochzeitskarte colorieren

Und wer sich die Karte nicht an die Wand hängen möchte, kann wenigstens den Bilderrahmen mit etwas anderem füllen 🙂

Nun fehlt zur Vollständigkeit noch die Materialliste:

Es juckt euch in den Fingern, das Kärtchen nachzubasteln? Dann schreibt mich einfach an und ich bestelle euch alles nötige dazu.

Ich bin mir sicher, das ein oder andere könnt ihr auch gebrauchen, um die Projekte der restlichen Blog Hop Mädels nachzuwerkeln.

Viel Spaß beim Durchschauen.

 

Zum Inspiration & Art Bloghop

Und? Wie gefallen euch die Projekte? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar, damit wir erfahren, ob wir euren Geschmack treffen oder nicht.

Bye

Nadine

Kreative Hilfe zur Unterstützung des Kinderhospiz Dienstes Saar gesucht

Ich hätte da übrigens noch ein kleines Anliegen persönlicher Art. Nämlich betreut meine höchst engagierte Downline Christine jedes Jahr einen riesigen Bücherflohmarkt, dessen Erlös in erster Linie dazu dient, Kindern das Lesen und Schreiben näher zu bringen, aber auch in Teilen für soziale Projekte gespendet wird. Dieser Bücherflohmarkt steht wieder kurz vor der Tür, nämlich am 2. April in Nalbach,

Diesmal wird es auch zu Gunsten des Kinderhospiz Dienstes Saar eine kleine (oder größere?) Kunsthandwerksecke geben, in der zusätzlich zu den Büchern auch noch kreative Werke aller Art verkauft werden. Hierzu könnte Christine noch kreative helfende Hände gebrauchen. Wie? Das erfahrt ihr hier auf ihrem Blog.

Inspiration & Art Bloghop: Zum Verlieben

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

neuer Monat, neuer Inspiration & Art Bloghop: heute zur Produktreihe Zum Verlieben, die ihr auf den Seiten 50-52 im aktuellen Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommerkatalog findet.

Von mir gibt es dazu heute eine kleine Geschenkebox, die sowohl für Valentinstag als auch zur Hochzeit oder zum Geburtstag geeignet ist. Wie ihr seht, mal wieder in rosa, bzw. Kirschblüte wie der Farbton bei Stampin‘ Up! heißt.

Die Box besteht aus zwei Teilen, dem unteren Teil in weiß, den ich mit dem Stanz- und Falzbrett für Geschenkschachteln gewerkelt habe und dem Deckel in Kirschblüte, den ich mit dem Satinband umwickelt habe (ein Hoch auf meine Heißklebepistole) und am Deckel lediglich mit einem kleinen Fähnchen, einem Zierdeckchen und einem Zierelement dekoriert habe. Manchmal braucht es einfach nicht mehr.

Bzw. manchmal ist weniger doch eben mehr. Mir gefällt das Schlichte richtig gut. Vor allem muss ich mal wieder öfter prägen, denn irgendwie vergesse ich immer, dass es diese Möglichkeit auch noch gibt.

Scheinbar komme ich aus dem Rosa-/Weißflash gar nicht mehr raus! Erst die ganzen rosa/weißen Heißluftballons, Luftballons und Candybar beim Demotreffen, dann mehrere Babykarten, die leider aus Zeitgründen den Weg auf den Blog nicht gefunden haben, jetzt die rosa-weiße Schachtel. Ich wurde tatsächlich schon gefragt, ob ich wieder schwanger sei, denn so viel rosa könne ja nur hormonell bedingt sein.

Von wegen. Das viele rosa beim Demotreffen war einzig und alleine einer vorhandenen Kiste mit 100 quietschrosaner Schlüsselbänder geschuldet, an die wir Namensschilder machen wollten. Damit fing alles an und dann wurde es zum Selbstläufer. Hormone waren keine beteiligt und wenn, dann waren sie nicht schwangerschaftsbedingt.

Stampin‘ Up! Produktreihe zum Verlieben

Auch heute nicht. Vielmehr kommt man bei der Produktreihe Zum Verlieben nicht an rosa vorbei. Und auch wenn ich ja sonst nicht gar so darauf abfahre, muss ich zugeben, dass ich die komplette Reihe hinreißend finde. Nicht zuletzt, weil ich auf diesen rustikalen Chic total abfahre und dieses Katalogfoto wirklich das war, was mir als allererstes ins Auge gesprungen ist, als ich den Frühjahrskatalog zum ersten Mal durchblätterte.

Und wie das immer so ist, wenn man was gesehen hat, was einem richtig gut gefällt, fließt es in den folgenden Wochen ständig mit ein.

Selbst an den tollen Blütenball aus dem Katalog hab ich mich rangewagt. Ein Traum aus Designerpapier. Nun muss ich nur noch das Stempelreich, das nach dem Demotreffen doch etwas gelitten hat, wieder in einem Zustand bringen, bei dem die frühlingshafte Deko auch zur Geltung kommt und dann kann sich der Winter wegen mir auch verziehen.

Mein Danke für 1000 Likes:

Versandkostenfrei bestellen im Februar.

Diese Woche habe ich einen kleinen Meilenstein erreicht! Ich habe tatsächlich ganze 1000 Likes auf meiner Facebookseite erreicht. Manch einem mag das lediglich ein müdes Lächeln abringen, für mich ist das eine Zahl, von der ich niemals zu träumen gewagt hätte. Dass mein Hobby, das nach und nach immer mehr zum Beruf wurde, tatsächlich so viele Leute anspricht, dass sie mir in dieser Anzahl auf einem sozialen Netzwerk folgen, ist auch nach all der Zeit für mich völlig unvorstellbar. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich unglaublich darüber und deswegen feiere ich diesen Erfolg gerne mit einem kleinen Geschenk:

Bei allen Bestellungen, die ihr persönlich, per Mail, per Telefon, per Fax oder per Brieftaube (DAS wär doch mal was) bis zum 28.02.2017 bei mir aufgebt, schenke ich euch die Portopauschale im Wert von 5,95 €. Achtung: Gilt nicht für Bestellungen über den Stampin‘ Up! Online Shop.

Ich freue mich sehr von euch zu hören. Und falls die ein oder andere meine Geschenkschachtel nachbasteln möchte, hier die Liste alle Materialien, die ich dafür benutzt habe. Ich bestelle euch die Sachen gerne. Denkt bitte auch dran dass immer noch unsere Sale-A-Bration Aktion läuft und ihr euch pro 60 € Bestellwert noch weitere tolle Geschenke aus diesem Sortiment sichern könnt.

Weiter zu den Bloghop Mädels

Und nun wünsche ich euch wie immer viel Spaß mit den Kreationen meiner Kolleginnen:

Bye
Nadine

Inspiration & Art Blog Hop: Liebe Grüße

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich wünsche einen guten Start ins neue Jahr gehabt zu haben. Die ersten 14 Tage sind rum und ich muss sagen, es hätte besser aber auch schlechter laufen können. 2017 fing bei uns an, wie es 2016 aufgehört hat: vor sich hin dümpelnd gepaart mit dem gleichen Alltagschaos wie eh und je. Die Wäsche erledigt sich immer noch nicht von allein, Steuererklärung und Buchhaltung kleben immer noch an meinen Sohlen wie so ein ein kleiner fieser hartnäckiger dunkler Schatten und die Sachen die ’16 liegen geblieben sind, liegen auch ’17 noch an genau der gleichen Stelle, wo sie lagen, bevor es Ende Dezember Mitternacht geschlagen hat.

Ihr könnt meinen Zeilen vielleicht entnehmen: ich halte nicht so wahnsinnig viel von den ganzen „oh alles neu, alles besser, alles super duper“ Jahresbegrüßungsfreudentänze und den damit einhergehenden sich in allem übertreffenden guten Vorsätzen, die spätestens im Februar wieder in der hinterletzten Schublade verschwinden, nur um im Jahr drauf wieder 1 zu 1 rausgekramt zu werden.

Klar, es gibt immer Dinge, die verbesserungswürdig sind. Aber alles in allem finde ich tatsächlich, dass sowohl meine kleine Familie, als auch ich, unser trautes Heim und unser beschauliches Leben ziemlich gut gelungen sind und wir gar nicht so viel Optimierungsbedarf haben. Sicher, im klassischen Sinne der „guten Haushaltsführung“ läuft hier manches etwas „unorthodox“ wie meine Mama es nennen würde, denn ja, im Hause T. werden mitunter nur zwei mal im Jahr Fenster geputzt (nämlich immer wenn die Sonne tief steht), vom Grün in der Straßenrinne können sich ganze Hasenkolonien ernähren, und das Kind geht auch mal 3 Tage mit dem gleichen Fleck in der Hose vor die Tür, weil die gleiche Ladung bereits die dritte Runde in der Waschmaschine dreht und eventuell auch noch eine vierte bekommt weil sie wieder den Weg nicht rechtzeitig in den Trockner gefunden hat. Aber so what?! Wen’s stört, darf gerne putzen,  waschen und Unkraut aus der Rinne jähten kommen. 

Denn mach ich mir einen Kopf darüber?  Mitnichten.

Und warum? Nunja, da wären ja da noch der Irre in der Türkei, die Blonde in Frankreich, der Testosterongesteurte in Russland und nun auch noch der Prepubertäre in Übersee…ich möchte ja nicht unken, aber mit der Konstellation ringsherum sollten wir eher jeden friedlichen Moment genießen und uns nicht mit „ich muss besser, schlanker, schneller, ergiebiger, reicher, berühmter, ordentlicher“-Vorsätzen stressen.

Dementsprechend gilt im Hause T. bis auf weiteres einzig und alleine:

Wenn da draußen schon alles verrückt spielt, sollte man es sich wenigstens daheim so schön und gemütlich wie nur möglich machen. Und genau aus diesem Grund erfahren unsere Wände derzeit einen dekorativen Rundumschlag, so dass mein heutiges Bloghop Projekt mal ganz untypisch für mich ein Scraplayout im Bilderrahmen ist. (Nicht, dass ich nicht scrappen würde, aber bevor ich jedes Foto zwecks Privatsphäre mit komischen Männeken abkleben muss, zeig ich euch in der Regel lieber Projekte, die ich nicht zensieren brauch).

Die Claudia hat sich als Bloghop Thema die Reihe Liebe Grüsse aus dem Stampin‘ Up! Frühjahr-/Sommerkatalog 2017 S. 14 gewünscht.

Es wundert euch vermutlich nicht so arg, wenn ich zugebe, dass ich olle Pragmatikerin nun nicht ganz so viel aus der Reihe zu Hause rumliegen hatte. Rote Herzchen, Valentinstag und das ganze Liebesplömplöm hat bei mir in der Regel einen ähnlichen Stellenwert wie die guten Neujahrsvorsätze. Ich liebe Herrn T. wirklich sehr, aber das weiß der auch ohne Herzchen-Overkill. Kurzum, das Material aus der Reihe fehlt mir so gut wie vollständig, ich habe also wie der Franke sagen würde aweng improvisieren müssen.

Dabei rausgekommen ist dann dieses süße Layout fürs Kinderzimmer. Ein Glück, dass fast all unser Material thematisch auch zweckentfremdet eingesetzt werden kann. 

In Natura ist das Designerpapier allerdings sauber und gerade…wenn man es aber zwecks oben genannter Gründe nicht vorrätig hat und dann halt per Hand mit den Markern nachmalt, während Mini T. zeitgleich versucht, das laufende Cameo Messer mit einem Kulli lahm zu legen, wird’s halt aweng schepp. Aber schief ist englisch, englisch ist modern und modern ist in.
Bei näherer Betrachtung der Produktreihe muss ich aber leider leider doch nochmal bestellen, denn was mir definitiv noch fehlt, sind die Pergaminblätter auf S. 14. Die sind mir vorher glatt völlig durchgerutscht. Fast 5 Jahre SU und ich schaffe es trotzdem immer wieder, tolle Sachen einfach nicht zu sehen, obwohl ich tagtäglich in den Katalogen blättere. Ob mir das zu denken geben muss? Oder ist das schon die einsetzende Betriebsblindheit? Ich werde den Zustand beobachten.

Nun gut ihr Lieben, die Pflicht ruft. In weniger als zwei Wochen werde ich 100 – nein 98 (es sind nochmal zwei Plätze frei geworden, falls also jemand spontan Lust hat, teilzunehmen, bitte schnellstmöglich melden) Demonstrator-Kolleginnen hier bei uns im schönen Saarland zu einem großen Treffen begrüßen und bis dato steht die Deko dafür lediglich mental, es ist also noch ein bisschen was zu tun.

Deswegen verschwinde ich jetzt auch schnell wieder am Basteltisch und schicke euch weiter zu den Inspiration & Art Bloghop Mädels.

Wie ihr seht, hat es zwei Änderungen in der Personalie gegeben. Die Fußstapfen von Jenni und Kim wird künftig Franzi ausfüllen. Ich freue mich darüber sehr, denn Leipzsch hat eindeutig mehr zu bieten, als Debatten darüber ob RB ein würdiger Fußballverein ist oder nicht…

BlogHop Inspiration & Art: Weihnachtsideen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

2016 ist fast rum, 2017 steht in den Startlöchern und ganz ehrlich da können die Arschkarten für meinen Geschmack gerne neu verteilt werden, ich bin für dieses Jahr durch und das obwohl der Weihnachtstrubel erst noch kommt.

Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass ich mich jemals über einen so langen Zeitraum so platt, geschlaucht und genervt gefühlt hätte. Und ich hatte wahrlich schon turbulente Jahre, aber im Moment? Ich könnte sekündlich aus der Haut fahren, wäre ich nicht selbst dazu zu platt.

An sich läuft alles rund, alles ist hübsch, alles easy peasy, gut, die Nächte sind mittelprächtig aber irgendwas ist ja immer, und dann….dann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich was vornimmt, geplant hat oder ein wenig Zeitdruck hat. Dann eskaliert alles in Sekundenschnelle und es mutieren auch einfachste Dinge, wie ein kleines Kärtchen für einen Bloghop zur Mammutaufgabe, was mich im wahrsten Sinne in den Wahnsinn treibt. Es kann doch nicht sein, dass man es nicht hinkriegt, schnell ein einfaches Weihnachtskärtchen zu stempeln, obwohl man den kompletten Tag keinen Fuß vor die Tür gesetzt hat!

Oh doch, das geht. Ihr wollt wissen, wie?

Na gut. Achtung, es folgt viiiiiiel Text. Wen es nicht interessiert, einfach bis zum Foto runterscrollen und die heutige bzw. inzwischen gestrige Tsche Leidensgeschichte überspringen.

Donnerstag. Frau T. will mit Mini-T. in den Zoo. Sprich, der schwedische Kinderpanzer muss in den Kofferraum. Herr T. hat mal wieder 24 Stunden Dienst, also heißt es alleine schleppen. Mini-T. kurzerhand vor die Glotze geparkt,  ja ich weiß, moralisch verwerflich, pädagogisches Komplettversagen, und und und, aber vor allem eins: hypnotisierend, genau das, was Frau braucht, wenn sie das Kind kurz aus den Augen lassen muss und es nicht anders geht. Also Kind eindringlich vorgewarnt: „Mama geht nur kurz zum Auto, ich bin sofort wieder zurück“ – Kind: null Reaktion, dafür aber die ungeteilte Aufmerksamkeit für Lala und Dipsy. Perfekt.  Jacke an, Balkontür auf, Schwedenpanzer auf Terrasse. Mini-T., dem man üblicherweise bei den Teletubbies die Windel vom Po klauen könnte, ohne dass er es merkt, sieht im Augenwinkel nur „Mama, Jacke, Tür auf? wuaaaaaaaaaaaaaaah ich werde verlassen und muss augenblicklich steeeeeerben“.

Tolle Wurst.

Frau T. dreht auf dem Absatz um, will das panische trennungsschmerzende Kind trösten, sieht ihrerseits aus den Augenwinkeln, wie der Schwedenpanzer anfängt zu rollen und ins Frühbeet abzustürzen droht, greift blitzschnell nach und rammt dabei volle Lotte die Fingerkuppe frontal in die Stange.

Was soll ich sagen, umgestülpter Fingernagel mit gestauchtem Gelenk sehen nicht nur scheiße aus, sie tun auch noch scheiße weh. Das Bild erspar ich euch an dieser Stelle, könnt ihr aber bei Instagram stalken.

Somit waren die Voraussetzungen für späteres Basteln mal gelinde gesagt nicht optimiert worden.

Samstag. Gelenk hat sich Himmel sei Dank beruhigt,  Nagel strahlt dafür aber in gar nicht mal so dezentem blau/lila, der Bluterguss nervt bei jeder Bewegung und schränkt einen doch erheblich ein.

Aber egal, die geplante Karte zu unserem Weihnachtsthema ist nicht soooo aufwändig, Frau möchte ja ab und an auch zeigen, dass man auch ohne  eskalierendes Bastelreich sehr schöne Sachen machen kann, also sollte es auch mit nur neun Fingern klappen.

Der Tag fing tatsächlich sehr vielversprechend an, Mini-T. schläft bis acht. Herr T. hat Rufdienst, aber zum Wochenende bleibt es schon ab und an mal ruhig, das lässt hoffen.

11:30 Uhr. Nach Frühstück und bissl Haushalt gelangt Frau T. tatsächlich ins Bastelreich und schafft erst mal Platz. Dringend nötig, denn die Deko fürs Demotreffen nimmt schon Überhand.

12:30 Uhr: Herr T. bringt Mini-T. zum Mittagsschlaf ins Bett und bleibt noch bisschen daneben sitzen, weil’s Kind so unruhig ist.

12:50 Uhr: Mini-T. ist endlich gerade am Wegdösen, da klingelt’s Telefon. Olé olé Rufbereitschaft. Da war ja noch was. Herr T. muss los und zwar sofort. Flitzt also elfengleich raus aus dem Zimmer, merkt „Mist, Babyphon vergessen“, schleicht nochmal rein, schwups Mini-T. wieder munter und schaut ihn mit großen Augen an, frei nach dem Motto ey was soll das denn bitte, du bleibst fei schön da?!

12:51 Uhr: Herr T. eilt die Treppe runter, Frau T. hoch, vielleicht ist der Mittagsschlaf ja noch zu retten.

12:52 Uhr: Frau T. betritt das Kinderzimmer, im hintersten Eck des Bettchens sitzt ein verstörtes Mini-T. mit zwei dicken Krokodilstränen in den Augen und versteht so gar nicht, warum Papa aus dem Zimmer schoss.

13:20 Uhr: Mini-T. tourt immer noch völlig aufgekratzt und inzwischen gänzlich übermüdet durchs Bett. An Schlaf ist nicht zu denken.

13:40 Uhr: 84 Runden Lalelu, Schlaf Kindlein Schlaf und der Mond ist aufgegangen sieht Frau T. ein, dass das alles definitiv keinen Sinn hat und das Kind sich wohl nur im großen Bett mit Mama kuschelnd so runterfahren lässt, dass es endlich einschlafen kann. Just in dem Moment klingelt es an der Tür. Frau T., innerlich längst latent genervt weil das aufgekratzte Kind nur am Knibbeln und Kneifen ist, statt zu schlafen, ignoriert das Klingeln und schält Mini-T. sachte und betont ruhig aus dem Bett. Bloß das Genervtsein nicht auch noch übertragen. Es klingelt wieder. Diesmal länger. Gott verfl… wie kann man so penetrant sein, wenn alle Rollladen zu sind, kein Auto vor der Tür steht und beim ersten Mal schon niemand aufmacht. Egal. Ignorieren die Zweite! Frau T. schleicht mit dem völlig übermüdeten aber zappeligen Mini-T. über den Flur Richtung Elternschlafzimmer, kommuniziert nur flüsternd, da klingelt es zum dritten Mal. Und zwar Sturm. Ja kack doch die Wand an!

Mit dem Mini-T. auf dem Arm wie Schluck Wasser in der Kurve, stürzt Frau T. die Treppe runter, denn bei drei mal Klingeln und dann noch Sturm ist ja vielleicht wirklich was ernstes in der Nachbarschaft passiert. Denkste. Sie reißt die Tür auf, steht ein Hermesfahrer auf der Matte und drückt ihr wortlos ein Paket entgegen. Kurz überlegt sie, ihm einfach seinen Scanner überzubraten. Nicht zuletzt weil Hermes inzwischen vier mal eine Abstellgenehmigung erteilt bekommen hat, seit sie aber die Tour auf Fahrer ohne jegliche Form von Deutsch in Wort geschweige denn in Schrift umgestellt haben, könnte man es höchstens noch mit Wandmalerei über der Klingel versuchen, aber selbst dann würde es wohl nicht klappen, dass die Päckchen am vereinbarten Ort abgelegt werden.

Das Mini-T. hat inzwischen Ringe unter den Augen mit denen man einen 40Tonner bereifen könnte zeitgleich aber auch die Herzfrequenz eines tachykarden Eichhörnchens auf Speed. Also schnauzt Frau T. den Typen kurz an, dass einmal klingeln echt reicht (nicht, dass er was verstanden hätte), schnappt das Paket, wirft die Tür zu und begibt sich endlich ins Schlafzimmer.

Kind ins Bett, Licht aus, Lalelu summend denk ich noch, „jetzt aber endlich“, da strömt eine zarte Duftnote aus dem Kinderschlafsack. Frau T. möchte ko… schreien. Kack doch die Wand war doch nur sinnbildlich gemeint!!!

13:50 Uhr: Mini-T. liegt nach erfolgreicher Unterbodensanierung wiedermal im Bett, Frau T. daneben, inzwischen beide mit einer Herzfrequenz, die ins Unermessliche geht. Mini-T. weiß vor Müdigkeit nicht mehr, wo oben und unten ist, wirft sich hin und her, will kuscheln, zeitgleich aber nicht angefasst werden und hat es am allerschwersten von allen Mini-Ts, die es je gab und je geben wird. Halte durch Frau T., halte durch! Ruuuuuuhig, ruuuuuhig….da grummelt sein Magen.

Hatte der Wicht wieder Hunger! War so klar, wo unten was rauskommt muss unmittelbar oben wieder aufgefüllt werden, sonst könnte man ja augenblicklich verenden.

Im Sinne des Kinder- und Jugendschutzgesetzes gebe ich jetzt hier nicht wieder, was mir in dem Moment aus dem Mund schoss. Aber sagen wir mal so, hätten wir einen Kitaplatz, hätte es passieren können, dass wir bei der Leitung hätten vorstellig werden müssen, weil das Mini-T. plötzlich einen äußerst fragwürdigen Wortschatz an den Tag legt.

Kürzen wir das Ganze ab: Mittagsschlaf gab es nach etlichen beidseitiger Aus- und Zusammenbrüchen schließlich um 16:30 Uhr, das allerdings auch nur mit konstantem Händchen Halten und wehe es bewegte sich auch nur im Umkreis von 10 km etwas. Jedem Elternteil dürfte klar sein, was diese Uhrzeit für den weiteren Verlauf des Abends bedeutete: nämlich Feierabend erst kurz vor 23 Uhr, dafür aber mehrere theatralische Anfälle und Blitzgrätzattacken deluxe, zugegebenermaßen auch beiderseits. Zur Krönung war der Papa zwar mehrfach wieder zu Hause, aber just wenn er sich zum Mini-T. gesellte, tönte das Telefon wieder und er musste wieder Knall auf Fall los, was zum Seelenfrieden des Mini-Ts. nichts, aber auch gar nichts beitrug.

Tja. Und genau so kann es also passieren, dass man für eine „nur gestempelte“ Karte weit über 10 Stunden benötigt und sich nach Fertigstellung gerne erleichtert weinend alternativ auch apathisch wippend ins Eck legen möchte. Aber hey, ich hab’s geschafft, es war zwar das letzte was ich an dem Tag tat, aber ich hab’s geschafft.

Und wehe es sagt jetzt einer, sie sei nicht schön, dem muss ich dann leider leider mitteilen, dass ich heute emotional sehr nah am Mittelfinger gebaut bin.

Bloghop Inspiration & Art Weihnachten 2016 puenktchenstempel.de

Ach hatte ich erwähnt, dass ich auch noch zwei komplette Dosen Embossingpulver und einmal Pailletten aus den Dielen fischen durfte?

„Ich weiß jetzt auch nicht wie das passiert ist, Mama, ich saß ganz ruhig auf deinem Schoß und hab zugeschaut, wie du stempelst und dann sprangen die Pailleten ganz von alleine wild durch die Gegend“,  so oder so ähnlich wollten mir die großen klimpernden Augen, der schräg gelehnte Kopf und das weiche, melodiös dahingesäuselte „Mammma“ das Szenario wohl erklären.

Falls also beim Öffnen des ersten und zweiten Adventspäckchen ein Paillettenplatzregen passiert: genau so ist er in die Päckchen hineingelangt.

Adventsverlosung

Womit ich auch gleich zur Auflösung der 1. Adventsverlosung komme. Gewonnen hat die liebe Jule. Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe, du freust dich und die Sachen gefallen dir!


Vielen herzlichen Dank auch für die lieben Worte! Der Dank geht natürlich nicht nur an die Gewinnerin sondern an alle, die sich die Zeit genommen haben, mir ein paar Worte dazulassen, und sei es nur, um in der Lostrommel zu landen 🙂 denn so schön das Bloggen auch ist, wirklich lebendig wird es erst mit Kommentaren und Feedback und dann weiß man wieder wofür man sich die „Arbeit“ antut.

Womit wir auch gleich schon bei der zweiten Runde Geschenkepost wären, denn auch zum heutigen zweiten Advent gibt es wieder die Chance, ein schönes Päckchen unter den Baum zu bekommen.


Die Spielregeln sind die gleichen, wie letzte Woche. Ihr lieben Leser, macht euch durch einen Kommentar sichtbar, sei es auf dem Blog oder bei Facebook oder auf den sonstigen Kanälen und am Ende der Woche entscheidet das Los, wer von den in Erscheinung getretenen Lesern sich über Post freuen darf.

So meine lieben, die Materialliste zur Karte reiche ich noch nach. Nach der Schilderung meines Tages ahnt ihr nämlich vielleicht schon, dass dieser Beitrag unter der Bettdecke am Handy getippt wurde und das Einfügen der Materialliste somit ein mittleres Desaster wäre. Schaut einfach im Verlauf des Tages nochmal rein oder schreibt mich an, wenn etwas nicht klar sein sollte.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Koleginnen. Falls jemand Jenni Pauli in der Liste vermissen sollte, sie hat das Bloghopteam kürzlich verlassen, so dass wir erstmal nur zu siebt sind.

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Viel Spaß bei den Mädels

Nachtrag:

Hier noch die Materialliste:

Die rosane Glanzfolie im Hintergrund, ist lediglich unser silbernes SU-Papier, das ich mit einem rosafarbenen Alkoholmarker wie z.B. Copics oder unsere früheren Stampin‘ Blendabilities angemalt habe. Was farblich nicht passt, wird passend gemacht.

Ah und ich wurde gefragt, wie ich die dunkleren Kreise im Hintergrund gemacht habe. Das ist der mittlere Kreis aus dem Stempelset Twinkle Trees, ich habe ihn nur nicht fest aufgedrückt sondern nur ganz leicht und „unsauber“ abgestempelt 🙂

Blog Hop: Inspiration & Art: weiße Boxen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Irgendwie steckt gerade der Wurm drin in meinem Bloghop-Timing.

Da legt man sich vor Tagen/Wochen auf ein BlogHop Thema fest, ist überzeugt davon, sowieso alles aus dem Weihnachtskatalog da zu haben, kuckt dann eine Woche vorher in den Schrank, stellt fest: hoppala, die Boxen fehlen ja, bestellt sie sofort, reicht ja noch LOCKER!! und dann…. dann kommt das Paket nicht rechtzeitig an weil es irgendwo im DHL Nirvana gestrandet ist. Hmpf.

Nun dekorieren sich Schachteln, die man nicht da hat leider ziemlich schlecht, so dass ich, ich meine zum ersten mal überhaupt seit Bestehen dieser Bloghop Gruppe, tatsächlich aussetzen muss. Ist das ärgerlich!

Da aber gerade irgendwo im DHL Nirgendwo ein Paket mit ziemlich vielen von diesen süßen kleinen,  lebensmitteltauglichen, weißen Schächtelchen mit durchsichtiger Hülle rumschwirrt und Dank Feiertag vor Dienstag auch nicht ankommt, verspreche ich euch, dass ihr in den nächsten Tagen (Wochen?) definitiv noch ein Projekt damit hier zu sehen bekommt.

Damit es aber nicht ganz bilderlos hier zugeht, hier wenigstens die Katalogbildchen, dass ihr wisst, um welche Schächtelchen es überhaupt geht.

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Die quadratischen Teilchen sind echt super und mit  7,6 cm Seitenlänge passt auch ordentlich was rein, wie ihr vielleicht bei meinen Bloghop Kolleginnen sehen könnt, die sind nämlich besser organisiert gewesen und haben ihr Material rechtzeitig da gehabt.

Inspiration & Art Blog Hop: Lieblinge aus dem Herbst-/Winterkatalog

Liebes Saarland und Rest vonne Welt.

wie Sie sehen, sehen Sie ein halbfertiges Projekt in schlechtem Licht. Das sollte sie werden, die Halloween Deko für Fensterbank, Sideboard oder Kaminsims.

Ich könnte mir jetzt eine spannende Story ausdenken, warum wieso weshalb ich nicht fertig geworden bin, ich kann aber auch einfach ehrlich sein und es sagen, wie es ist:

Es tut mir sehr leid, aber auch bei allem guten Willen und noch kurzfristig geplanter Nachtschicht, habe ich es nicht geschafft, das ganze so fertig zu bekommen, wie ich es gerne haben wollte und erst recht nicht, zu zivilisierter Uhrzeit noch vernünftige Fotos davon zu schießen.

Denkt euch bitte einfach noch einen schönen Rahmen bzw. Schaukasten um das Projekt rum und ein paar LEDs an den richtigen Stellen, um die Stimmung auf der Fensterbank oder dem Kaminsims herauszukitzen und vielleicht noch an dem ein oder anderen Eckchen der letzte Feinschliff und dann macht die Halloweenlandschaft doch echt was her, auch wenn es inzwischen ja schon fast eine gewisse Tradition hat, dass ich auf den letzter Drücker fertig werde bzw. wie diesmal halt eben auch mal nicht.

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Wie es sich nämlich in den letzten 14 Monaten im Hause T. so eingebürgert hat, kam mal wieder alles anders als geplant. In meinem Kopf hatte ich noch eine komplette Woche Zeit bis zum Bloghop. Blöder Fehler, wie ich dann mit Blick in den Kalender feststellen durfte.

Ist ja nicht so, als ob ich seit geraumer Zeit ein Bullet Journal pflegen würde damit mir genau solche Sachen nicht mehr passieren! Wäre da nicht dieser blöde Bug, dass ich regelmäßig vergesse, ins BuJo zu schauen. Tadaaa…da ist er der Schlamassel.

Nun ja, wie es das Leben natürlich so will, hatten wir gestern volles Programm. Und zwar super volles Programm. Daher der Plan mit der Nachtschicht.

Tja, was soll ich sagen. Die Nachtschicht wurde tatsächlich eine Nachtschicht. Nur gänzlich anders als geplant. Denn statt am Basteltisch zu sitzen verlagerte sich der Ort des Geschehens im Verlauf ans Kinderbett. Wer kann auch schon ahnen, dass einem bereits schnupfenbedingt angeschlagenem Einjährigen Restaurantbesuch mit Family zum Mittag ohne Mittagsschlaf, Kindergeburtstag bei Freunden zum Nachmittag ohne Nachmittagsschlaf und Grillen zum Abend mit weiteren 4 überdrehten Kindern zu viel ist und es dann zurück zu Hause alles macht, nur nicht tiefenentspannt ins Bett gehen.

Den Eltern unter euch muss ich es nicht erzählen. Das Kind drehte am Rad. Und zwar komplett und vor allem auch vollkommen zurecht. Es war einfach zu viel Bohei und dann kam auch noch Fieber hinzu.

Auch wenn der beste Papa von Welt die Lage zugegebenermaßen ganz gut im Griff hatte, war im Verlauf das schlechte Gewissen einfach zu groß und das Mutterherz zu schwach. Bloghop hin oder her, wenn das Mini-T. die Zuneigung braucht, soll es sie bekommen (wobei ich tatsächlich manchmal nicht sicher bin, wer die nächtlichen Kuscheleinheiten besser findet, Kind oder Mama). Wie dem auch sei. Bloghop hin oder her, nach Mitternacht haben Bastelarbeiten und schöne Fotos einfach keine Priorität mehr, wenn das Kind kränkelt, alles andere als fit ist und man selbst auch nur noch schlafen möchte.

Kurzfristige Lösung des Ganzen: einfach von näher dran fotografieren, schon fällt gar nicht mehr auf, dass der Rahmen fehlt 😀

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Wie nicht all zu schwer zu erkennen ist, sind meine Favoriten des neuen Herbst-/Winterkataloges die ganzen Halloweensachen. Auch wenn Halloween im Saarland wahrlich keine Tradition hat, würde ich am liebsten das komplette Haus inklusive Grundstück dekorieren. Wobei zumindest der Garten gar nicht mal so viel Anpassung benötigt, dass man sich davor gruselt..

Da haben wir also einerseits die Halloweenvorliebe und andererseits den Stanzformen-Fetisch. Es lag also quasi auf der Hand, dass ich die unfassbar tollen Big Shot Stanzformen einsetzen MUSS.

Ich weiß echt nicht, was mir besser gefällt. Das total tolle 3D-Häuschen, das man beliebig dekorieren kann und somit für unzählige Gelegenheiten nutzen kann:

holiday15_p40a-55 (Small) Oder aber die coolen Bäume und Zäune mit denen man ganze Halloween-Szenarien bauen kann.

Holiday16_p52a-8 (Small)

Letztlich auch egal, ich musste sie eh alle haben 🙂

Für die Halloween-Deko gab es bisher eine ziemliche Materialschlacht und es wird vermutlich auch noch mehr werden. Hier die Übersicht, was bisher alles zum Einsatz kam.

Die Angaben beziehen sich natürlich wie immer auf die derzeit gültigen Stampin‘ Up! Kataloge, nämlich Herbst-/Winterkatalog 2016 und Jahreskatalog 2016/2017.

Wenn ihr genau so Feuer und Flamme für Halloween-Deko seid wie ich, hier eine kleine Mitmachidee: ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr bis zum 31.10.16 eure Projekte am Fußende dieses Beitrages verlinkt und wir so eine kleine aber feine Halloweenkollektion zusammentragen können. Und als Dankeschön gibt es eine kleine Verlosung unter allen Teilnehmern. Der Gewinner bekommt von mir ein kleines Weihnachtspaket geschnürt ❤️

Eine Anleitung, wie das Linky Tools funktioniert findet ihr hier.

Das war es dann jetzt auch erst mal von meiner Seite. Sollte ich das Projekt noch zeitnah fertig bekommen, zeige ich euch natürlich, was draus geworden ist.

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß bei den weiteren Bloghop Mädels und ich bin sehr gespannt, welche Lieblingssachen aus dem neuen Zusatzkatalog sie präsentieren.

Bye

Nadine


BlogHop Inspiration & Art: ausgefuchst

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

gestern durfte ich wieder einmal mehr feststellen: Bloghops sind wie Weihnachten! Wochenlang weiß man Bescheid, dass sie ins Haus stehen, man freut sich darauf, hat zig Ideen im Kopf, die man umsetzen möchte und dann…ja dann blinzelt man einmal und schwupps sind sie da! Völlig überraschend. Ganz ohne Ankündigung. Einfach so. Da. Und dann hat man nichts fertig.

An sich kein Thema, schließlich hat man ja noch einen kompletten Tag, um was zu reißen. Wäre da nicht Murphy mit seinem Gesetz!

Folglich kommt hier noch was dazwischen und da noch was und dann ist es plötzlich 21:15 Uhr, das Kind dreht statt zu schlafen völlig am Rad. Jede noch so kleine Körperkontaktunterbrechung geht mit infernalischem Geschrei einher, Mutter dreht inzwischen nicht minder am Rad und würde am liebsten selbst mit apokalyptischer Zweitstimme ins Geschrei einsteigen, denn a) geht ihr das Rumgehampel und Geplärre unermesslich auf den Kranz, denn kein Kind der Welt auch nicht das Mini-T, muss augenblicklich sterben, wenn der Papa statt der Mama Händchen hält und b) hat sie im Laufe des Tages festgestellt, dass sie 3/4 des für das geplante Projekt benötigten Materials nicht bestellt hat, es somit nicht umsetzbar ist, aber weder der Geduldsfaden noch die Müdigkeit eine Nachtschicht ermöglichen.

Und dann braucht man sie:

Die Auszeit!

Bloghop Inspiration & Arts: ausgefuchst

Das Thema unseres heutigen Bloghops ist die Produktreihe Ausgefuchst, die ihr im Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016/2017 auf Seite 56-57 finden könnt.

Hierzu gehören einmal das Stempelset Foxy Friends, die Elementstanze Fuchs, Designerpapier im Block, Geschenkband in Schiefergrau und das Farbkartonset mit drei schicken Farben.

Da ich ja nun aber 3 von 5 Teilen vergessen habe zu bestellen, hatte sich der Plan erübrigt, einen Schaukasten zu gestalten und so kommt mir die Auszeit bestehend aus einem Tee und einem Snickers fast schon gelegen. Naja, fast. Denn eigentlich läge ich lieber schlummernd im Bett als mich um die Zeit noch an einem Tee und Schokolade festzuhalten, denn inzwischen ist es 23:10 Uhr und mir fallen die Augen zu. Immerhin befindet sich mein Blutdruck so langsam wieder im Normbereich. Denn entweder haben sich die beiden Männer gegenseitig erschlagen oder der große Mann hat es doch irgendwie hinbekommen, den kleinen Mann zum Schlafen zu bewegen, zumindest ist im Obergeschoss und damit einhergehend ebenso im Untergeschoss Ruhe eingekehrt.

Wie ich aus diversen Spielplatzgesprächen weiß, feuert nicht nur das Mini-T. seine temper tantrums ab, sondern auch die restliche Sandkastenbagage treibt ihre Mütter mitunter an den Rande der Verzweiflung. Wenn nun mir Tee und Schoki hilft, wird das bei anderen auch so sein, also habe ich mich dran gesetzt, beides nett zu verpacken. Zugegeben, Chardonnay würde den Zweck wohl auch erfüllen, aber der sifft so unschön durch den Kaffeefilter.

Kaffeefilter Treat bag

Bloghop Inspiration & Arts: ausgefuchst

In eben solch einem Kaffeefilter habe ich nämlich genug Tee reingefüllt, dass es für ein Tässchen auf dem Spielplatz reicht. Kaffee geht selbstredend auch. Und das heiße Wasser, das liefert einfach die Thermoskanne oder eine der komplett ausgestatteten Fläschchen-Mütter.

Snickers To Go

Bloghop Inspiration & Arts: ausgefuchst

Den Snickers habe ich standesgemäß in einer Box mit drüber gestülptem Deckel verpackt. Denn spätestens wenn der Riegel gegessen ist, wird mindestens eins der Kinder die Box zweckentfremden und Steine drin sammeln, oder Käfer….da schadet es nichts, sie wieder zumachen zu können. Wie man man mit dem Simply Scored Falzbrett total schnell und ohne groß zu messen perfekt passende Deckel zu seinen Boxen fertigen kann, habe ich euch hier in einem neuen Video aufgezeichnet.

Anschließend habe ich das Ganze mit zwei Tierchen aus der Elementstanze Fuchs dekoriert. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, zwar ist die Stanze auf Füchse ausgelegt, aber mit ein bisschen Rumgespiele ist es erstaunlich, wie viele verschiedene Tierchen man damit gestalten kann. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich mal versuchen, alles zusammen zu tragen, was mir dazu einfällt.

Für’s erste aber mal schnell die Übersicht des Materials, das ich für die zwei Projektchen benutzt habe:

Nicht zu vergessen noch die handelsübliche weiße Kaffeefiltertüte.

Im weiteren Verlauf werde ich mal drüber nachdenken, wie sich der Chardonnay unauffällig auf den Spielplatz schmuggeln ließe. Denn so sehr sich manch Mama vermutlich über die gerade gezeigte Auszeit freuen wird, wenn ich mit Chardonnay ankomme, werden sich jenseits des Sandkastensrandes definitiv urplötzlich viele, sehr viele neue beste Freundinnen auftun.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß bei den restlichen Bloghop Mädels und während dieser Beitrag online geht, liege ich hoffentlich noch selig und ganz ohne Drama und Gezeter in meinem Bett.

Bye

Nadine

Inspiration & Art Blog Hop:

Inspiration & Art Blog Hop: Produktpaket Bannereien

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein besonderes Merkmal von Stampin‘ Up! sind die perfekt aufeinander abgestimmten Produkte. Hat man ein bestimmtes Stempelset zu dem man eine Stanzform benötigt, muss man oftmals nicht lange suchen und Trilliarden Hersteller abklappern, sondern blättert einmal im Katalog nach hinten und wird in aller Regel ziemlich schnell feststellen, dass die überwiegende Mehrzahl der verfügbaren Stanzformen genau auf die Stempelsets im Katalog ausgelegt sind. Nicht nur, dass das unglaublich viel Spaß beim Werkeln macht, es spart auch jede Menge Zeit und Nerven.

Und auch im Geldbeutel ist Sparen ein Thema, denn einige dieser Kombinationartikel gibt es im praktischen Paket mit 10 % Rabatt.  Besser kann man gar nicht anfangen.

Eins dieser tollen Produktpakete wollen wir euch im heutigen Blog Hop  zeigen und zwar das Sparpaket von Seite 79 des Jahreskataloges 2016/17: Stempelset Bannereien & Framelits Formen Bunter Banner Mix.

Nachtrag: Wer lesen kann und so… Wir haben zwei Produktpakete mit Banner im Katalog. Dieses, was ich euch hier gerade zeige und das Set Bannerweise Grüße, das aus Stempelset und Handstanze besteht. Tja, was soll ich sagen, Banner sind Banner und da hab ich doch prompt zum falschen gegriffen, der Big Shot Fetisch lässt grüßen, immerhin war ich nicht allein, der lieben Kerstin ging es genau so…wundert euch also nicht, warum bei den anderen Kolleginnen, was anderes zu sehen ist, der Schnitzer liegt bei mir 😀

Ich habe mich zugegebenermaßen ziemlich schnell in das Paket verliebt, zumal es noch zig andere Stempelsets im Katalog gibt, mit denen man die Stanzformen kombinieren kann, mal ganz davon abgesehen, dass man nie genug Banner haben kann.

Da wir auch in diesem Sommer auf diversen Hochzeiten unterwegs waren/noch sein werden, habe ich mich diesmal statt einer Karte für ein Geschenkekistchen entscheiden.

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Die meisten Hochzeitspaare, die wir so kennen, wohnen bereits seit  geraumer Zeit zusammen und benötigen wahrlich alles, nur nicht das 4. Kaffeeservice, die 10. Vase und die 17. Handtuchgarnitur, dafür aber neue Zäune, Rasenmäher, Terrassensteine oder sonstiges, das als Hochzeitsgeschenk für einen alleine entweder unerschwinglich ist oder aber für den Anlass eher völlig ungeeignet ist.

Der Trend geht also immer häufiger zum Geldgeschenk oder Gutschein.

Nun kann man natürlich so einen Gutschein oder Geldschein auch einfach in einen Umschlag stecken. Muss man aber nicht! Es sieht einfach wesentlich schöner und liebevoller aus, wenn auch das Drumherum was hermacht und das doch eher „lieblose“ Geschenk optisch schön präsentiert wird.

Und genau dazu habe ich diese Schachtel gebastelt:

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Damit die Schachtel etwas stabiler ist als die üblichen Boxen, habe ich mich für eine Variante mit breitem, verstärkten Rand entschieden. Man findet diese Art Schachtel auch unter dem Namen „Schattenbox“ oder „Shadow Box“.

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Ohne die Hülle/Banderole kann man sie z.B. auch als Bild an die Wand hängen, wenn man noch ein schönes Foto, liebe Wünsche oder sonstige Deko drin verarbeitet. Alternativ kann man natürlich auch einen Aufstellfuss hinten dran machen und auf eine Kommode oder den Schreibtisch stellen. Variationen gibt es hier unendlich.

Ich habe mich aber für die Variante mit Hülle entschieden so dass man die Box nett befüllen und anschließend mit der Hülle verschließe kann.

Und wie wird das Ganze nun gemacht?

Anleitung zur Schattenbox

Für die visuellen unter euch, habe ich die Anleitung bei youTube hochgeladen:

Hier aber auch die „oldschool“ bebilderte Text-Anleitung.

Ich starte mit einem quadratischen Blatt, was in meinem Fall 21 x 21 cm groß ist.

Dieses falze ich an allen 4 Seiten 4 mal und zwar jeweils mit einem Abstand von einem halben Inch. Wieso Inch? Aus dem einfachen Grund, dass ich zu faul bin, unter meinen Tisch zu krabbeln und den Zentimeteraufsatz für das Falzbrett aus dem Regal zu zerren.  Das Stampin‘ Up!  Falzbrett ist nämlich ein super tolles Gerät, ohne den Aufsatz aber in Inchangaben. Da es mir aber schnurzpieps ist, ob der Rand nun 1 cm breit ist oder 1/2″, siegte die Faulheit und ich hab mal wieder mit Inch gearbeitet.

Also, wie gesagt, ich falze alle 4 Seiten jeweils bei 1/2″, bei 1″, bei 1 1/2″ und bei 2″. An zwei gegenüberliegenden Seiten ziehe ich jeweils noch eine fünfte Falz im gleichen Abstand wie die 4 ersten, allerdings darf diese Falz maximal bis zur zweiten Querrillen gezogen werden und keinesfalls drüber hinweg, da man sonst später die hässliche Rille auf dem Rahmen sieht.

An dem 4 Ecken ist durch das Falzen jetzt ein „Schachbrett“ entstanden. Diese 4×4 Kästchen schneide ich weg. So dass der Rohling jetzt so aussieht:

Jetzt kommt ein etwas kniffliger Part. An den zwei gegenüberliegenden Seiten wo ich die zusätzliche 5. Falz gesetzt habe, schneide ich im ersten und im dritten Kästchen von der Ecke bis zur Falz schräg durch das Kästchen und entferne das zweite Quadrat mit den beiden „Flügelchen“. Das ist ein bisschen Gefriemel aber notwendig, um nachher die schönen Schrägen auf dem Rahmen zu haben.


Das wiederhole ich an den beiden Seiten jeweils rechts und links und dann sieht die Form so aus:


Falls ihr es nicht bereits getan habt, geht es jetzt ans Falten. Ich knicke alle Falzlinien um und gehe nochmal ordentlich mit dem Falzbein drüber, damit es schön sauber aussieht und auch gut hält.

Achtet beim Falten bitte immer drauf, das Papier richtig rum zu knicken. Und zwar immer mit dem  Hubbel nach innen und der Furche nach außen. Durch das Falzen wird das Papier nämlich auf der Hubbelseite gestaucht und in der Furche gedehnt. Motorradfahrer kennen das Phänomen: die Außenkurve ist immer länger als die Innenkurve, so verhält sich das Papier beim Falten auch: außen wird mehr Platz benötigt, also kommt die Furche dorthin. Faltet ihr es anders rum, schafft sich das Papier selbst den Platz und platzt an der gestauchten Kante einfach auf bzw. reißt ein.

Jetzt wäre auch der Moment, in dem man das Designerpapier in die Mitte kleben sollte, das hab ich aber beim Fotos schießen vergessen. Es ist aber wesentlich leichter das jetzt VORM Verkleben der Ränder zu tun als es im Nachhinein reinfriemeln zu müssen.


Dann geht es ans kleben. Ich fange mit der Seite an, an der die Ausparungen ausgeschnitten sind und bringe den Kleber an dem äußersten „Streifen“ an.

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Dann klappe ich den Streifen um und drücke ihn fest.

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Damit der Rahmen aber danach nicht flachgedrückt ist, sondern sich wieder gut aufrichtet, klapp ich das Ganze nochmal hoch und ziehe die restlichen Falzlinien noch einmal nach. Danach lässt sich der Ramen sehr gut aufstellen und hält auch.

Das gleiche mache ich an der gegenüberliegenden Seite und dann geht es erst an die Seiten, die keine Schräge haben.

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Die klebe ich nach dem gleichen Prinzip, muss aber darauf achten, dass die Seiten UNTER die Schrägen eingefädelt sind, bevor ich endgültig klebe.

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Das geht auch am besten indem man das Ganze flach drückt und unter die Schrägen schiebt. Da hier aber ein bisschen Widerstand ist, ist es am einfachsten am äußeren Rand auf die Falzlinie einen Miniklebepunkt zu setzen und den beim Aufklappen unter der Schräge festzudrücken.

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Und so entstehen dann diese schönen angeschrägten Ecken in 3D.

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Die Anleitung zur Banderole erspare ich uns jetzt, die ist ja wirklich nicht kompliziert umzusetzen und kann sowieso nach Geschmack dekoriert werden. Falls ihr dazu aber noch Fragen habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder mailt mich an.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß bei den Kolleginnen:

Bye

Nadine

Inspiration & Art Blog Hop: Lieblingsstempelsets

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

wolltet ihr schon immer mal wissen, was so die Lieblingsstempelsets eurer Demonstratoren sind? Ja? Nein? Ja, schade aber auch, denn das ist das Thema unseres heutigen Blog Hops des Inspiration & Art Teams.

Anfangs tat ich mich ein wenig schwer, denn mal ehrlich, wie soll man sich auf ein Set festlegen, wenn das komplette Regal zum Bersten voll ist mit Aaaahs und Oooohs und Muss-ich-unbedingt-haben-und-werd-ich-nie-wieder-hergebens! Geht nicht. Keine Chance. Ich liebe sie alle.

Aber nützt ja nix, die Kolleginnen und Blogbesucher wollen ja was geboten bekommen. Also habe ich mir den Stapel der Vororder-Sets aus dem neuen Katalog geschnappt und war mir sicher. Das da ist es! Genau das: Im Herzen.

Stampin Up Stempelset Im Herzen puenktchenstempel.de

4 Sprüche in einer wie ich finde sehr schönen Schriftart, die zwar jetzt nicht ganz so vielseitig einzusetzen sind, aber für die es letztlich doch immer eine passende Gelegenheit gibt, um sie zu verbasteln, zum Beispiel in Alben oder an kleinen Geschenken…

Und der niedliche kleine Anker erst…anfangs habe ich den gar nicht wirklich wahrgenommen, aber dann hatte ich doch sofort maritimes blau weiß rot im Kopf. 6 wunderbare Stempel also, von denen 4 ganz ohne sonstiges Tamtam allein stehen können, aber genauso gut mit viel Schischi verarbeitet werden können. Ja, das ist es, das neue Lieblingsset!

Blog Hop Inspiration & Art Karte Lieblingsstempelset Im Herzen

Während ich mich also an den Schreibtisch machte und Farbtöne für die bereits vorhandene Idee raussuchte, griff ich mehr oder minder automatisch ins Regal und zog noch ein Set raus, das zugegebenermaßen alles andere als taufrisch aussieht. Und dann schoss es mir in den Kopf…ist das Lieblingsset jetzt das Stempelset, das einem derzeit am besten gefällt oder ist es das, was man den Gebrauchsspuren nach scheinbar immer und ständig in der Hand hat?

Quasi wie mit den Lieblingshosen im Schrank…ist es jetzt die exklusive, die man unbedingt haben musste, aber maximal einmal im Jahr zu ’ner Hochzeit rausholt aus Angst, einen Fleck in das geliebte Teil zu machen oder ist es die olle Joggingbuchse, in die man schon reingesprungen ist, wenn die Haustür noch gar nicht richtig ins Schloss gefallen ist, aber wenn sie es erst ist, nie wieder geöffnet wird, denn es könnte ja jemand einen in dem ollen Fetzen sehen und dann leider auf der Stelle sein Leben lassen müssen…?

Ich bin hin und hergerissen, wobei ich gestehen muss, dass bei mir vermutlich die Joggingbuchse in 98% der Fälle siegen würde.

Stampin Up Stempelset Perpetual Birthday Calendar puenktchenstempel.de

Meine Joggingbuchse unter den Stempelsets ist also das Set „Perpetual Birthday Calendar“. Nicht mehr wirklich ansehnlich, aber dennoch immer im Einsatz. Neben den Monaten, die ich für meinen Planer, Project Life, diverse Fotoalben, Geburtstagskarten, Einladungen und weiß ich noch was nehme, haben es mir die verschiedenen kleinen Kleckse angetan, mit denen man jeden, wirklich JEDEN Hintergrund aufpeppen kann. Eins für immer sozusagen. Und so sieht es inzwischen auch aus…wie ne olle geliebte Joggingbuchse halt eben auszusehen hat.

Neben den Monaten und Klecksen gibt es auch noch einen Watercolor-Stempel. Der war tatsächlich schon so oft im Einsatz, dass ich ernsthaft drüber nachdenken sollte, mir das Set nochmal auf Reserve zu bestellen. Dem Stammleser mag es nämlich vielleicht schon aufgefallen sein, Frau T. hat einen latenten Flüsterweiß-Fetisch. Nun ist das Flüsterweiß aber halt kein Aquarellpapier. Wir haben zwar auch tolles Aquarellpapier im Katalog und das hat eine wirklich ausgezeichnete Qualität, aber es ist nunmal ein µ vanillig. Und Vanille und Frau T. gehen in der Regel nur zusammen mit Desserthintergrund. Ihr ahnt das Problem. Flüsterweiß wird leider bei zu viel Wassereinsatz krisselig, also muss die Aquarelloptik anders aufs Papier, womit wir wieder beim Dauereinsatz dieses Stempelchens wären….

Blog Hop Inspiration & Art Karte Lieblingsstempelset Im Herzen

Ja, mit Verlaub, ich kann guten Gewissens behaupten, das Stempelset ist meine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau. Und das beste daran: es wird auch weiterhin erhältlich sein, denn es wurde in den neuen Katalog übernommen! Olé, olé!

Denn egal ob Kärtchen, Verpackung, Project Life oder was auch immer, man kann damit einfach alles aufpeppen.

Blog Hop Inspiration & Art Karte Lieblingsstempelset Im Herzen

 

Und für den Haupthingucker greift man dann halt doch zu den besonderen Sprüchen 😉

Bye

Nadine

 

Hier geht es weiter zu den restlichen Blog Hop Mädels:

 

Inspiration & Art Bloghop: „Einladung zu…“

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

et hat etwas gedauert, aber das Inspiration & Art Bloghop Team hat es wieder mal geschafft, sich zusammenzurufen und einen neuen Hop ins Leben zu rufen, diesmal mit dem Thema „Einladung zu….“

Wie ihr vielleicht sehen könnt, hat es eine kleine personelle Änderung gegeben. Steffi und Tanja mussten Zeitmangel bedingt leider ihre Prioritäten umshiften, so dass diese beiden Plätze fortan von Melanie und Kim mit ihren wundervollen Blogs besetzt werden. Ich freue mich sehr darüber, denn beide Mädels sind super kreativ und haben ein, wie ich finde, extrem gutes Händchen für Details, so dass ich sehr gespannt bin, wie ihre beiden ersten Bloghop Projekte wohl ausschauen mögen. Wir tauschen uns da vorher nämlich nicht aus, sondern werden auch am Tag selbst überrascht.

Warum das Thema „Einladung zu…“ ? Man kann es drehen wie man will, aber SU hat einfach zu wenig Einladungsstempel im Sortiment. Nie ist der passende dabei und so dachten wir uns, zeigen wir mal, wie man improvisieren kann, wenn eben nicht der passende Stempel greifbar ist.

Im Hause T. wird diesmal zum Kindergeburtstag eingeladen, wenn auch erstmal nur fiktiv. Im Sommer wird das Mini-T. bereits ein Jahr alt und auch wenn es ihm herzlich egal sein wird, wäre es doch schön, ein paar liebe Menschen an dem Tag hier zu haben.

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Ich habe mir sagen lassen, dass es bei Kindergeburtstagen die Faustregel gibt, so viel Jahre wie das Kind alt wird, so viele Kinder lädt man ein.

PERFEKT!

Denn für ne Massenproduktion ist die Karte wahrlich nicht geeignet, wie ich im Verlauf feststellen durfte.

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Seht ihr die Textur vom Papier? Das ist das Stampin‘ Up! Aquarellpapier, das ich erst mal mit dem Stempelset Timeless Textures aus dem Frühlingskatalog durchsichtig embossed habe. Danach kamen mit den Fingerschwämmchen die unterschiedlichen Farben drauf. Wenn man dann mit einem feuchten Tuch drüber wischt, verlaufen die Farben ein wenig ineinander und auf den embossten Pünktchen werden sie gänzlich weggewischt, so dass es wieder weiß durchschimmert.

Die bunten Pailetten sind aus dem Kartenset Malerische Grüße, das ich euch kürzlich vorgestellt habe. Die Farben sind einfach zu schön! Auch der Stempel „Grund zum Feiern“ ist daraus. Es sagt ja kein Mensch, dass auf einer Einladung explizit EINLADUNG stehen muss, das ergibt sich ja aus dem Text, den man reinschreibt. Von daher sollte man auch einfach mal zu einem anderen Textstempel greifen, die Gäste werden es schon verstehen…

Die restlichen Materialien ergeben sich glaube ich aus der angehängten Liste. Falls Fragen sind, nur zu 🙂

Am Ende kam dann noch ein bissl Glitzer mit dem Wink of Stella Stift hinzu, denn Glitzer geht immer.

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Erkennt man das so auf dem Foto?

Ich war auf jeden Fall recht zufrieden mit dem Resultat, aber für 60 Leute würde ich die Karte dann doch nicht werkeln wollen, dazu waren es mir dann doch zu viele kleine Schritte.

Hier noch die Materialliste:

Angaben beziehen sich auf den Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2015/2016 und den Frühjahrskatalog 2016, nach Ablauf dieser Kataloge ist das Material möglicherweise nicht mehr erhältlich.

Und nun springe ich mal zu den Kolleginnen und bin gespannt, wie sie das Thema umgesetzt haben.

2016 - INSPIRATION& ART-500

 

Bye

Nadine