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12 von 12 im September 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

letzten Monat habe ich ja damit begonnen, bei dem Blogger-Hop 12 von 12 mitzumachen. Nun ist heute wieder der 12. des Monats, also lasse ich euch auch diesmal wieder an meinem Tag teilhaben.

Kurzum: er hätte unspektakulärer nicht sein können.

Wenn ich ihn in einem Bild festhalten müsste, wäre es wohl folgendes:

Die Seuche hat mich nach wie vor fest im Griff, was mich in Anbetracht des bevorstehenden Stampin‘ Up! Demotreffens am Samstag nicht nur schniefen sondern auch im Strahl brechen lässt. Ich hab’s zwar diesmal sogar hinbekommen, nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, aber jeder, der schon mal ein größeres Event geplant hat, kann sich wohl munter vorstellen, dass doch noch jede Menge kleinere und größere Handgriffe getätigt werden müssen, bevor alles erledigt ist, was mit Brummschädel, zu kurzer Nacht, Schniefnase und gereizten Bronchien allenfalls mühselig von der Hand geht.

Der Tag begann, wie ihn sich die ein oder andere Frau vielleicht sogar wünschen würde. Ich fühlte eine Hand im Gesicht und mir wurden die Worte „heiß bist du“ ins Ohr geflüstert.

Wer sich nun denkt, dass es bei T.s in der früh schon abgeht wie Luzi, wird leider enttäuscht. Die Hand gehörte dem Nachwuchs und die Worte hätten wörtlicher nicht gemeint sein können:  38,3° Fieber. Ächz.

Also erst mal dopen. Nicht, dass es wirklich was bringen würde, denn Erkältungen dauern mit Medikamenten üblicherweise 7 Tage und ohne eine Woche, aber wenigstens hat man das Gefühl, was getan zu haben.

Es ging dann auch nahtlos weiter mit der Lazarettkulinarik.

Der Nachwuchs, der die Seuche überhaupt erst angeschleppt hat,  auch alles andere als fit, so dass erst mal erfolgreiches auf der Couch Lungern angesagt war. Gott lob Netflix, DVD Player und Amazon Prime! Der Vormittag bestand also quasi ausschließlich daraus, eine Folge Sendung mit der Maus nach der nächsten zu schauen. Was soll man auch sonst machen, wenn man krank ist und es draußen schüttet wie aus Eimern.

Irgendwann wurde das Rumlungern dann doch ein wenig zu öde und wir machten uns daran, noch ein wenig für das Demotreffen vorzubereiten.

Ja wir. Alleine stempeln ist nämlich nicht mehr. Sobald ich auch nur mit einem Stempelset ums Eck komme, muss ich es hergeben.

Inwiefern die Hilfe von einem Zweijährigen tatsächlich Hilfe ist, sei mal dahin gestellt, aber der Wille ist da. Und wie er da ist. Laut und ausdrucksstark.

Passend zum allgemeinen Zustand fiel das Mittagessen heute besonders reichhaltig und nahrhaft aus. Aber was soll ich sagen, das Kind war glücklich. Und beim Nachmittagssnack erst…

Wobei ich gestehen muss, dass die Mutter noch einen Ticken glücklicher war als das Kind. Aber keine Angst, bevor jetzt die Zeigefinger kommen, es gibt auch Gesundes im Hause T.

Die Suche nach meinem Handykabel hat mich tatsächlich auch mal an die frische Luft gebracht. Naja, also einmal bis zum Auto und wieder zurück,

und was soll ich sagen, ich hätte mich nach den 20 Metern auch wieder unmittelbar hinlegen können.

Da aber tatsächlich mal für einen kurzen Moment die Sonne rauskam und es nicht wie aus Eimern schüttete, wagte ich noch einen kleinen Blick ins Beet.

Ich habe nicht mehr damit gerechnet, aber die „Naschzipfel“ werden tatsächlich so langsam rot. Keine Ahnung, wann üblicherweise Erntezeit für Chilis ist, das mit dem Gärtnern lernen wir ja erst, aber ich werde sie mal noch ne Weile hängen lassen. Entweder der Rest wird auch noch rot oder aber sie sind demnächst genau so tot, wie es die Gurkenpflanze allmählich ist.

Einen letzten Smoothie können wir aber wohl noch damit auffüllen. Sonst fällt mir nämlich nichts mehr ein, was man mit der gefühlten 4879sten Gurke in diesem Sommer noch machen sollte. Tja, und dann ist auch schon Herbst. Was im Sommer die Gurke, ist im Herbst der Kürbis. Wenn die alle noch was werden, Hallelujah, dann wird es bis mindestens Februar viel Suppe geben.

Für weitere Rezepte mit Butternuss bin ich dankend offen.

Soviel zum heutigen Tag in 12 Bildern. Es ist jetzt 18 Uhr, es kommt mir vor wie 23.30 Uhr, insofern wird es jetzt noch ein kleines Abendessen geben, was dankenswerterweise seit Wochen der Part des besten Ehemannes von Welt ist und dann liegt Frau T. auch schon wieder sehr zügig im Bett und wird hoffentlich morgen früh mit anderen Worten begrüßt.

Bye

Nadine

12 von 12 im August 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

im Rahmen der Maßnahme „Frau T. muss wieder öfter bloggen“ habe ich mich den Monat spaßeshalber mal dazu durchgerungen, bei der monatlichen Blogger-Aktion 12 von 12 mitzumachen.

Nun war aber mein heutiger 12. Tag des Monats ja sowas von völlig unspektakulär, dass die Fotos davon fast schon mitleiderregend sind…

Aber im Sinne von #mehrrealitätimnetz möchte ich sie euch nicht vorenthalten.

Man könnte jetzt schön gepimpte und getunte Bilder eines perfekten Tages inszenieren, aber es ist nunmal wie es ist.

Der Tag beginnt im Hause T. genau so wie er es wohl in Zillionen anderen Haushalten auch tut…mit dreckigem Geschirr. Mal wieder war der Geschirrspüler nämlich am Vorabend noch nicht so voll, dass man ihn hätte starten können, in der morgendlichen Helligkeit kristallisierte sich dann aber heraus, dass, wenn man tatsächlich alles, das so rumstand, reingepackt hätte, vermutlich sogar eine zweite Ladung zusammen gekommen wäre. Hmpf.

Während Frau und Herr T. also ihr bestes taten, um nach einer mäßig erholsamen Nacht, einer Geburstagsfeier und mehreren Toynamis die Casa T. wieder halbwegs vorzeigbar zu machen, frönte das Mini-T. seiner neuen Leidenschaft der Toniebox.

♪♫ und das Hähnchen macht KIKERIKIKIIIIIIIII, jeden morgen schon ganz früh ♪♫

Danach war erst mal einkaufen angesagt.

Ja, es war noch sehr früh. Eine gewisse regionale Genetik lässt sich einfach nicht leugnen. Alaaf.

Zürück zu Hause galt es erst mal die Lieferungen der letzten Tage zu kontrollieren. Da gab es schöne

und es gab noch nicht so schöne.

Wie ich es hasse, wenn bei Großbestellungen die gelieferte Stückzahl nicht stimmt. Also erst mal an den PC und das Nachsenden der fehlenden Stückzahl eingefordert.

Zum trilliardsten male festgestellt, dass DRINGEND eine neue Tastatur fällig ist, aber wieder keine bestellt.

Nebenbei musste die Cameo noch ein wenig schnurren, denn in nur 4 Wochen wollen 80 Stampin‘ Up! Demonstratorinnen mit Dekoration beglückt werden und jeder mit Kindern weiß, 4 Wochen sind NICHTS, wenn man eine Deadline hat.

Während der Rest des Hauses sich zum Mittagsschlaf begab, erfreute ich mich an meinem neuen Arbeitstisch. Ein Traum! Arbeiten im Stehen ist nicht nur wesentlich ergonomischer, es geht tatsächlich auch deutlich schneller von der Hand. So entstanden ratz fatz noch 50 Kärtchen, die den neuen Herbst-/Winterkatalog 2017 auf seiner postalischen Reise begleiten.

Nun folgten ein paar Stunden, in denen ich völlig vergessen hab, dass ich Bilder schießen wollte…

Es sei nur so viel gesagt: Kleber alle. Ausflug zu dm. Platzregen. Bäh.

Immerhin taugt der neue Regenmantel.

Und dann war auch schon Abend. Mann und Kind im Bett und mir blieb die Buchhaltung.

5 Jahre Selbständigkeit und dieser Teil macht immer noch überhaupt gar keinen Spaß!

Auch nicht mit Doping.

Also doch lieber weiter Kataloge eintüten und bloggen.

Halbe Stunde später: ups!

Und wie war’s bei euch so?

Bye

Nadine

PS.: wer mehr vom Alltag im Hause T. sehen möchte ist auf Instagram gut aufgehoben