Archiv für Nadine

Es weihnachtet mit Iconic Christmas

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

allmählich komme ich in den Weihnachtsmodus. Primär ist es zwar der Tatsache geschuldet, dass immer noch Buchhaltung und eine Steuererklärung auf mich wartet und ich nach Kräften zu prokrastinieren suche, aber es ist ja auch schon Mitte November, insofern wann wenn nicht jetzt?

Mein diesjähriger Favorit aus dem Herbst-/Winterkatalog ist auch bereits gefunden. Es ist das Stempelset Iconic Christimas.

Mit dem großen Baum habe ich zwar bislang noch nichts anfangen können, aber diese zig kleinen Stempelchen, die im Set mit enthalten sind, finde ich phänomenal.

Schaut’s euch ruhig mal näher an. Es ist eins der Sets, die eher als  Liebe auf den zweiten Blick durchgehen.

Bye
Nadine

In omnia (stam)paratus!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

präzises Stempeln ist gerade um Längen einfacher geworden. Stampin‘ Up! hat ein ganz neues Tool entwickelt, mit dem ihr ganz akkurat eure Stempelabdrücke platzieren könnt und so auch bei größeren Massenproduktionen wie Hochzeitseinladungen oder Dankeskarten ein absolut gleiches Ergebnis erzielt.

Wie das funktionieren soll? Gute Frage!

Positionierhilfen in der Stempelwelt gibt es ja schon länger und erfüllten auch ihren Zweck. Nur hätten sie alle eins gemein: sie sind nicht variabel. Und genau da setzt der Stampin‘ Up! Stamparatus ein.

Fragt mich nicht, wer sich den Namen ausgedacht hat! Ich kann es mir nur so erklären, dass es schon sehr sehr sehr spät war…

Aber bekloppter Name hin oder her, das Teil wird ganz eindeutig ein fester Bestandteil meiner Bastelausrüstung werden. In omnia paratus also sozusagen.

Aber genug gequatscht, schaut es euch an:

Zwei variabel einsetzbare Klappdeckel ermöglichen es, Stempelabdrücke millimetergenau zu positionieren und ganz gleichmäßig auf euer Projekt zu stempeln.

Antirutschfüße auf der Rückseite gewähren einen sicheren Stand.

Zwei Magnethalterungen sorgen dafür, dass euer Projekt spurlos fixiert wird. Nicht sauber gestempelt? Kein Thema, einfach einen zweiten Abdruck millimetergenau auf den ersten setzen, ohne Verwackeln, Verwischen oder sonstiger Missgeschicke.

Und wer sich immer noch nicht so ganz vorstellen kann, wie das Teil funktioniert, kann es dich in diesem Video in Aktion anschauen:

Der Stamperatus wird eins der vielen neuen Produkte aus dem Jahreskatalog 2018/19 sein. Da wir davon ausgehen, dass der Ansturm gigantisch sein wird, kann er, um den Andrang genauer zu planen und Lieferrückstände zu vermeiden, bereits jetzt schon in einem ersten Durchlauf vom 16.11.-30.11.17 vorbestellt werden. Dies geht entweder über den Online Shop oder per Nachricht an mich.

Ausgeliefert wird die erste Charge voraussichtlich wohl um den 1. Februar rum werden.

Wenn du also genau so ungeduldig bist wie ich, reservier dir jetzt schon dein Exemplar. Bei Fragen stehe ich dir gern zur Verfügung.

Bye

Nadine

#onstage2017 local in Mainz

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

am Wochenende habe ich gelernt, dass #onstage2017 genau so plötzlich kommt wie Weihnachten. Augen auf, Augen zu, Augen auf schwups da und schwups auch wieder vorbei.

Dieses Mal hatte ich mir soooo fest vorgenommen, endlich mal wieder Tauschobjekte aka Swaps zu werkeln und dann war plötzlich Donnerstag und ich musste Koffer packen. Düdum.

Wobei ich rückwirkend sagen muss, sie haben mir nicht gefehlt, Ich war nämlich am Freitag im Aufbauteam eingeteilt und Samstags wurde mir spontan, wenn auch freiwillig, die Ehre des Event-Fotografen zuteil, so dass ich vermutlich eh keine Zeit gefunden hätte, mit den anderen Teilnehmern zu swappen,

Freitag morgens um 9 ging es also schon für mich los. Der liebe Gott hat Mainz netterweise nicht ganz so weit von Homburg weg positioniert, so dass ich mich über die knapp 80 minütige Anfahrt sehr gefreut habe. Ihr wisst ja: Dauerzustand müde und so, da zählt jede Minute Schlaf. In diesem Fall sogar jede Sekunde.

Habe ich bereits mal erwähnt, dass Kinder Mistkröten sind übersinnliche Fähigkeiten haben? Ich hatte dem Zwerg extra nicht gesagt, dass ihm ein reines Männerwochenende bevorsteht, habe sogar extra den Koffer heimlich gepackt, damit er es nicht mitbekommt. Tja denkste. Frei nach dem Motto „für wie blöd haltet ihr mich eigentlich“ musste er sich nachts dennoch (oder vielleicht erst recht?) im 90 Minuten Takt vergewissern, dass ich noch da bin.

Mit ganzen zwei Stunden Schlaf brach ich also in Richtung Mainz auf und war nicht unglücklich, dass das Auto den Weg überwiegend kannte. Größere Teile der Pfalz sind nämlich im wahrsten Sinne gänzlich an mir vorbei gezogen.

Vor Ort trat ich dann ein in das organisierte Chaos, das vor Events in dieser Größe nun mal immer herrscht.

Dutzende Menschen wuselten rum, keiner so wirklich mit ’nem Plan, aber alle schwer gewillt zu helfen. Die arme Jasmin tat mir unsäglich leid. Als Hauptorganisatorin des Events war sie nämlich die einzige mit Durchblick, was aber leider mit sich brachte, dass jeder JEDER J E D E R an ihr rumzuppelte und was wissen wollte.

Schauwände wollten bestückt werden, Deko wollte zusammengebaut, Tische bestückt und Schilder aufgestellt werden.

Die Zeit rannte, aber mit stoischer Geduld und vielen Helfern klappte es dennoch, zeitig fertig zu werden.

An dieser Stelle sei mir ein kleiner Verzweiflungsruf gestattet: Himmel, wie schwer kann es sein, abgepackte, farblich sortierte, durchnummerierte Make & Take Materialkits auf einen Tisch zu legen: rot, orange, gelb, grün oder wie auf den Päckchen abgebildet war: 1, 2, 3, 4. Selbst dem Farbenblindesten unter den Einäugigen wurde es also möglich gemacht, zumal es eine Bildvorlage mit persönlicher Anweisung gab. Seufz, wenn ich mich schwer damit tue, vier farblich unterschiedliche, durchnummerierte Päckchen in der richtigen Reihenfolge auf einen Tisch zu legen, könnte es eine Überlegung wert sein, ob das freiwillige Melden als Aufbauhelfer wirklich die beste Idee ist. Zwischenruf aus. Entschuldigungsmodus an, falls sich jemand persönlich angesprochen oder angegriffen fühlen sollte.

Ich weiß tatsächlich nicht, auf wessen Mist es gewachsen war, spielt auch überhaupt keine Rolle, nur waren im Anschluss drei Leute eine komplette Stunde lang beschäftigt, alle 114 Tische wieder und wieder unter die Lupe zu nehmen und die falschen Päckchen auszutauschen, während draußen noch 900 Goodies ausgepackt und gerichtet werden mussten. Oh Herr schenke mir Gelassenheit.

#centrestage2017

Die Stampin‘ Up! Demonstrator „Karriereleiter“ ist in unterschiedliche Level gegliedert. Jemand, der ganz neu einsteigt, erhält den Status Bronze. Je nach Umsatz und Partnergewinnung erreicht man dann relativ schnell die Titel Bronze Elite und Silber. Ab da wird die Hürde etwas schwieriger. Der Status Silber Elite setzt nämlich voraus, dass man sich zusätzlich zu dem eigenen Umsatz auch ein kleines Team aufgebaut hat. Ab da gilt man bei Stampin‘ Up! als Führungskraft, da man sein Team natürlich auch betreut. Nach Silber Elite kommen dann noch die Titel Gold, Gold Elite, Platin und letztlich Platin Elite und auch diese sind so gegliedert, dass man einen gewissen Umsatz bzw. Teamgröße erreichen muss, um diese Titel zu erlangen. Das ist zwar durchaus anspruchsvoll, ist aber zu erreichen, wie bereits einige Kolleginnen bewiesen haben.

Am Vorabend zur OnStage Veranstaltung findet immer eine zusätzliche Schulung mit Abendessen für diese Führungskräfte statt: CentreStage.

Die Schulung deckt die Themen ab, die für Kolleginnen, die primär als Hobbydemo bzw. für den reinen Eigenbedarf bestellen in der Regel nicht sonderlich interessant sind und das Abendessen dient als kleines Dankeschön für die Arbeit und das Engagement, das man als Führungskraft über das Geschäftsjahr hin aufbringt.

Die „kleine Runde“ waren im diesjährigen Fall ganze 167 Kolleginnen! Nach 10 Jahren Stampin‘ Up! in Deutschland ist der Kreis derer, die ihr Hobby also schon länger nicht mehr nur als Hobby betreiben gar nicht mehr so klein. Was, wie ich finde, ein sehr schöner Beweis dafür ist, dass sich die Tätigkeit eines Beraters im Direktvertrieb tatsächlich auch zu einem Beruf entwickeln kann.

Wir sind halt doch nicht alles „nur Hausfrauen, die sich mit ein paar Parties die Haushaltskasse schön rechnen“, und ja, das habe ich tatsächlich schon genau so gehört 😉

In lustiger Runde habe ich also einen sehr netten Abend verbracht. Die zwei Stunden Schlaf und der Aufbau steckten mir dann doch etwas in den Knochen, so dass ich es selbst noch verpeilt habe, dass wir die Frühjahrskataloge bereits in unseren Stampin‘ Up! Taschen hatten, als sie von meinen Tischnachbarinnen vor meinen Augen auf links gedreht wurden. Ist ja nicht so, als ob ich beim Taschen Packen geholfen hätte…wobei wir wieder beim Thema wären: wie blöd kann man eigentlich sein? Ich schiebe es jetzt einfach mal darauf, dass ich den halben Abend hinter der Kamera verbracht habe und somit eh nicht alles so genau wahrgenommen habe.

Kurz vor 22 Uhr war die Abendveranstaltung schon zu Ende und wie ihr vielleicht in meiner gestrigen Instagramstory schon gesehen habt, habe ich mir den Absacker in der Bar zugunsten meines Bettes gespart

 #onstage2017 local, Mainz

Ein paar Stunden Schlaf waren auch bitter nötig, zwischendrin machte mein Kreislauf nämlich ganz schön schlapp und ich malte mir schon aus, wie die Fahrstuhltür sich öffnet und die T. mit strangulierendem Kameragurt auf dem Boden liegt… wer hätte das dann bitte knipsen sollen?

Nun gut, ich kippte letztlich doch nicht um. Also zumindest nicht im Fahrstuhl sondern schnurstracks ins Bett, so wie es sich gehört und schlief erstmal ein paar Stunden. Und auch ein paar Stunden länger.

Guter Plan, wie sich rausstellte. Man mag es nämlich nicht glauben, aber das Hilton in Mainz, also das Hotel mit direktem Anschluss an die Rheingoldhalle, ein Hotel das sich auf der eigenen Webseite rühmt, Platz für 400 Leute zu haben, in dem die Übernachtung ca. 120 € und ein Frühstück 30 € kostet, schafft es nicht, seinen Übernachtungsgästen auch ein Frühstück im Sitzen zu ermöglichen. Zumindest nicht allen, und nicht zu einer Uhrzeit, dass man noch pünktlich zu Veranstaltungsbeginn fertig wäre.

Wer kann in der Hotellerie auch schon ahnen, dass wenn die Veranstaltung im angrenzenden Congress Center um 8.30 Uhr beginnt, die Teilnehmer gegen 7:30 Uhr frühstücken wollen. Und zwar alle übernachtenden Teilnehmer. Für 30 € gab es also für einige Kolleginnen statt Tisch und Stühle ein Croissant und ein Kaffee auf die Hand und die warmen Worte man möge doch bitte später wiederkommen, später wäre sicherlich ein Tisch frei.

Kann ich bestätigen. Als ich nämlich um 8:15 Uhr runter kam, hatte ich freie Platzauswahl. Ich aß dann das teuerste Croissant und Rührei aller Zeiten. Gönnte mir auch noch zur Feier des Tages einen O-Saft (nein, nicht frischgepresst, wo kämen wir denn hin! Ist ja schließlich das Hilton, und nicht Tante Trudes Pension), klickte mich mit meinem schwindenden Datenvolumen durch Facebook & Co, denn das Schnäppchen von 25,00 €/24h W-Lan wollte ich mir nicht unbedingt auch noch gönnen und schlenderte rüber in die Congresshalle.

Eingecheckt war ich ja bereits schon, das konnten wir 167 nämlich schon am Vorabend, so dass ich keine Eile hatte. War auch gut so, denn im Eingangsbereich standen auch „nur“ 750 Leute, die noch einchecken mussten. Mein herzliches Beileid und riesen Dankeschön an unsere Support-Crew, die diesen Gewaltakt jedesmal von Neuem in Rekordzeit mit Bravour meistert!

Tja, und was dann kam kennt ihr inzwischen wohl schon in- und auswendig. Aber für die neueren Leser auf dem Blog erkläre ich es schnell nochmal.

Man nehme 900 bastelwütige Damen und ein paar wenige Herren. Man nehme eine nicht näher definierte Anzahl an Papiermaterial, Süßkram, Dekoschnickschnack, Plastikbehälter und Tragekörbe und los geht das große Tauschen!

Nein, ich denke mir das nicht aus.

Kistenweise handgefertigte Bastelobjekte wandern von einer Hand in die nächste, manchmal gefolgt von einem kurzem Gespräch mit der Kollegin, manchmal der Masse geschuldet auch nur mit einem kurzen Blick auf die Maniküre. Manchen Swap kann man im Nachhinein tatsächlich eher dem Nagelstyling als einem Gesicht zuordnen, aber so ist das nun mal in der Menge.

Dann begann auch schon der offizielle Teil.

OnStage ist inzwischen ja ein weltweites Event. Zum einen gibt es die 3 tägige Live Veranstaltung, die in diesem Jahr in Salt Lake City stattfand, und zum anderen gibt es die eintätigen lokalen Veranstaltungen. Da Stampin‘ Up! ja inzwischen neben den USA und Kanada auch im Südpazifik, Australien, Europa (DE, GB, FR, AT & NL) und Japan vertreten ist, wäre es quasi ein Ding der Unmöglichkeit, alle Demonstratoren zeitgleich an den gleichen Ort zu bekommen, so dass es parallel zur Live Veranstaltung auch lokale Veranstaltungen gibt, bei denen Sequenzen von der Live Veranstaltung übertragen werden, hier z.B. die Begrüßung der SEO Sara Douglas.

Es finden aber natürlich auch live Präsentationen vor Ort statt.

Und dann wären da noch die Walks of Fame.

Ich habe ja bereits oben erwähnt, dass es verschiedene Karrierestufen gibt, die man im Verlauf seines Demonstratorendaseins erreichen kann. Ob das nun Meilensteine im Umsatz sind, Teamaufbau oder Beförderungen oder das Erreichen der Prämienreise….es gibt immer einen Grund zum Feiern bzw. um die Kolleginnen über die große Bühne zu jagen.

Und ja, die Wortwahl ist in dem Fall nicht übertrieben. Ich habe mir wirklich wirklich Mühe gegeben, jede einzelne bei ihrem Ruhmmoment fotografisch festzuhalten, aber manch eine ist tatsächlich in einer Geschwindigkeit drüber gehuscht, dass man denken könnte, es wäre jemand hinter ihr her gewesen. Verzeiht mir also die verwackelten Bilder, wenn ihr euch später durch die Galerie klickt. Und an meine liebe Kolleginnen, wenn ihr beim nächsten mal hoch dürft, dreht euch ruhig einmal eine Millisekunde zum Publikum und haltet kurz inne zum Genießen, dann habe ich nachher auch ein Foto für euch 😉

Auch die Liste der Top 100 Demos weltweit wurde uns eingespielt und da kann sich Deutschland inzwischen echt sehen lassen. Wir sind nämlich nicht nur in den Top 100 erstaunlich oft vertreten, sondern vor allem auch in den Top 10! Das ist schon herausragend, wenn man bedenkt wie viele Kolleginnen es in Übersee gibt und wie viele bei uns. Wahnsinn!

Da habe ich noch ein bissl Arbeit vor mir. Zwerg bzw. Elternzeit sei Dank ist von mir in dieser Liste nämlich nicht der Hauch einer Spur. Aber was nicht ist kann ja noch werden…

Hier ein kleiner Schnappschuss unserer deutschen Top Demos, also zumindest derer, die in Mainz und nicht in Salt Lake City waren.

Herzlichen Glückwunsch Mädels, ihr seid sehr sehr fleissig!

Und dann gibt es da noch unsere Steffi.

Steffi ist die erste deutsche Kollegin, die es geschafft hat, in ihrer Demonstratorinnen Zeit, also bei ihr in gerade mal 8 Jahren, einen Umsatzmeilenstein von einer Million zu erreichen! EINE MILLION!

Ich bekomme dabei immer noch Schnappatmung.

Himmel, Herr, versuche mal so einen Moment in Bildern festzuhalten, wenn dir das Pipi in den Augen bis zum Oberlid steht.

Ich glaube, drei Viertel vom Saal hatten Taschentuchalarm. Und die paar wenigen, die nicht zumindest Gänsehaut hatten gönnen vermutlich eh niemandem den Dreck unter den Fingernägeln.

An dieser Stelle nochmal eine kleine Randnotiz von mir: Wenn man einen Satz einleitet mit „Ich gönne ihr ja den Erfolg, aber…“ braucht man gar nicht mehr weiter reden. Das ist nämlich die gleiche Liga wie „ich bin ja kein Rassist, aber…“, nur mal so als Hinweis.

Steffi, du bist ne Granate und ich freu mich auf die 10 Millionen! Ganz ohne aber.

In der Pause ging es erstmal weiter mit einem mittleren Herzinfarkt für mich: mein Kameragurt hat sich aus welchen Gründen auch immer gelöst und mein Schätzchen krachte mal eben aus einem Meter Höhe auf die Fliesen.

Nach erster Begutachtung hat sie es aber überlebt. Hallelujah.

Nach der Pause folgte viel Input aus dem neuem Zusatzkatalog. Da kommen wieder ein paar Träumchen auf uns zu, sag ich euch…

Aber die werdet ihr erst zu einem späteren Zeitpunkt zu Gesicht bekommen. Die Fotos davon müssen erst mal noch unter Verschluss bleiben. Einer der großen Vorteile, wenn man selbst als Demo an solchen Events teilnimmt: man muss seine Neugierde nicht bändigen und bekommt die Einblicke in die neuen Produkte sofort.

Könnt ihr aber gerne auch haben, einfach selbst einsteigen 😉

Ich schweife ab. Hmm, was gab’s denn noch?

Jede Menge Fotos vor der Fotowand:

Und Gebärdendolmetscher:

Man kann also auch Demo werden, wenn man gehörlos ist oder eine andere Einschränkung hat. Es wird wirklich für jeden gesorgt.

Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann auch endlich selbst aktiv Hand an die neuen Sachen gelegt. Ein Träumchen!

Und dann, dann wurde die Veranstaltung kurz unterbrochen für „eine wichtige Durchsage eines Demonstrators“. Ich nehme mal nichts vorweg und lasse die Bilder sprechen:

Ich verrate nur so viel: sie hat ja gesagt!

Dann war es hin mit der Aufmerksamkeit. Der Saal tobte und alle feierten mit bis um kurz nach 18 Uhr auch schon das Ende der Veranstaltung gekommen war.

Tja, und was soll ich sagen. Das mit dem Glück ist ja so ne Sache. Was des einen Glück, ist des anderen Leid. Nein, keine Sorge, ich möchte der Braut nicht den Bräutigam ausspannen. Ich gönne ihr den Antrag von ganzem Herzen. Ganz ohne aber.

Nun, ihr erinnert euch, dass meine Kamera runtergekracht ist? Tja, sie hat tapfer bis zum Antrag durchgehalten. Mit letzter Kraft hat sie es auch noch geschafft, die jubelnde Verwandtschaft auf der Tribüne festzuhalten. Und dann….dann hat sie leider doch das Zeitliche gesegnet. Zumindest ist sie in eine von mir nicht mehr zu lösende Schockstarre gefallen.

Was dieses ERR bedeutet, weiß ich leider aus Erfahrung nur zu gut: Einschicken, Kostenvoranschlag, Herzkaspar, Schnappatmung und letztlich Reparaturkosten in annähernd 4 stelligem Bereich, denn das Schätzchen war weiß Gott zu teuer, um es so sterben zu lassen.

Da ich aber weder beruflich Fotograf bin, noch von SU offiziell als solcher engagiert war, trägt den Schaden die T.sche Haushaltskasse und nicht etwa eine Versicherung. Es tut also weh. Sehr.

Wie ihr wisst, stelle ich euch ja von Herzen gern alle Fotos von allen Events, die ich im Laufe der Zeit knipse ganz ohne Gebühr oder Gegenleistung zur Verfügung.

Damit ich das aber in Zukunft auch noch tun kann, könnte die kleine D610 diesmal tatsächlich etwas Crowdfunding-Liebe gebrauchen.

Wer dem armen Ding also ein klein wenig Liebe zukommen lassen möchte, darf das gerne ganz freiwillig mit großem Dank über folgenden Link tun.




Und wer nicht kann oder möchte, der darf sich natürlich trotzdem an den Bildern erfreuen, die das Schätzchen mit letzter Kraft noch geschafft hat.

Galerie #onstage2017

Nichtsdestotrotz, es war wieder mal eine wirklich tolle Veranstaltung mit ganz vielen super lieben Kollegen, vielen Highlights, Geschenken und Seelenbalsam und auch wenn das Schicksal der kleinen D610 den Tagesabschluss etwas gedämpft hat, wurde ich nach zwei Tagen Abwesenheit beim Heimkommen von einem euphorischen Zweijährigen in einer Form empfangen, die die 1 Million Konfettikanone von SU fast schon blass aussehen lässt. Es sei mir gegönnt. Ganz ohne aber 🙂

Bye

Nadine

Blogger-Interview auf binoro.de

Liebes Saarland und Rest vonne Welt, 

kürzlich bin ich vom Finanzen, Lifestyle und Karriere Portal binoro.de angefragt worden, ob ich an ihrer Interviewreihe „erfolgreiche Blogger“ teilnehmen möchte. 

Ja, ich möchtetete (jetzt musste ich tatsächlich nachschlagen, was das Präteritum von ‚möchte‘ ist 🙈. Es ist ‚mochte‘ 🤦‍♀️, hört das mit der Demenz jemals wieder auf?).  Nicht, dass ich mich selbst als sonderlich erfolgreich betrachten würde, aber es schmeichelt natürlich schon sehr, wenn man eine solche Anfrage bekommt. 

Das Endergebis ist gerade online gegangen und ihr könnt es euch hier anschauen. 

Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen und ich hoffe, dass ich eine gute Auswahl an Fotos getroffen habe, um auch mal außerhalb unseres kleinen kreativen Kosmos zu zeigen, was so „mein täglich Brot“ ist.


Ich bin sehr auf die Resonanz gespannt, ich kann nämlich gar nicht aufhören, die ganzen anderen Interviews zu lesen. So viele tolle Blogs, die ich sonst vermutlich nie gefunden hätte, ein Traum! Nun braucht der Tag nur noch mehr Stunden, um alle zu durchstöbern. Ich bin dann mal weg. 

Bye

Nadine

Dinge, die schön waren im Oktober 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

hell, dunkel, hell, dunkel, Winter! So kommt es mir jedenfalls vor. Draußen war es gerade noch bunt und sonnig und schön, Herbst halt und mit einem Wimpernschlag sind die Bäume kahl und das Verlangen nach einem Crèpes- und Glühweinstand auf dem Spielplatz größer als je zuvor.

Es ist kalt! Genau genommen sogar scheiße kalt, wenn man 3 Stunden lang dem Nachwuchs von einer feuchten Bank aus beim Loch im Sand Graben zuschaut.

Und den (noch) nicht Eltern unter euch Lesern sei gesagt, Zweijährige haben ein schier unfassbares Durchhaltevermögen, wenn es darum geht, mit dem kompletten Bruder, Siku und Wader Baustellenfuhrpark Löcher in Sand zu graben.

Aber abgesehen von den langen Unterhosen und Thermoleggins gab es natürlich auch tolle Momente und Dinge im Oktober.

Farben

Alles leuchtet und strahlt. Wenn dann das Wetter auch noch mitspielt, perfekt!

Familienzeit

Arbeit, Termine, soziale Medien so wichtig das auch alles im Leben eines Bloggers ist, es geht doch nichts über die Zeit, in der man einfach mal alles stehen und liegen lässt und einfach mal das tut, worauf der Nachwuchs Lust hat.

Denn auch wenn man sie manchmal an die Wand nageln möchte, der Unterhaltungswert ist doch unbezahlbar.

Neues Spielzeug

Hach, wie hab ich mich drauf gefreut! Ich muss ja zugeben, dass ich noch die „alten“ Blendabilities“ hier liegen haben, die vor einiger Zeit wieder aus dem Stampin‘ Up! Sortiment genommen wurden, weil angeblich die Deckel nicht luftdicht genug waren und die Stifte zu schnell trocknen ließen. Vielleicht habe ich Glück gehabt, meine funktionieren auf jeden Fall immer noch einwandfrei. Aber die neuen Marker auf Alkoholbasis ergänzen das Farbspektrum so toll, dass ich quieken könnte.

Die Ernte

Egal ob mager…(ein einziger Apfel an einem doch eher großen Apfelbaum).

oder etwas zu reich….

…es ist einfach jedes mal wieder großartig, mitzuerleben, was man mit ein klein wenig Erde, Wasser und Glück (denn mit grünem Daumen hat es bei uns herzlich wenig zu tun) alles auf doch recht überschauberem Platz ranzüchten kann.

Ich bin echt gespannt, wann wir es jemals schaffen, uns einen richtigen Gemüsegarten anzulegen und was wir dann alles einkochen müssen…dem Kürbis ging es zumindest in Teilen schon an den Kragen.

5 Jahre Stampin‘ Up!

Ein Jubiläum ist ja immer was feines, aber ein 5 jähriges ist schon eine besondere Marke. Zumal, wenn es sich um eine ursprüngliche  Schnapsidee handelte, die sich im Verlauf tatsächlich als richtig guter Plan herausgestellt hat.

Das waren sie, die schönen Dinge im Oktober, wenn auch nicht vollständig, aber zumindest mal eine gute Auswahl.

Und so Gott will und ich es in den nächsten Tage endlich schaffe, den nachwuchsbedingten Buchhaltungsstau (ja, noch den von 2016 *hust*) wegzuarbeiten, ist es dann auch schon an der Zeit, in den Weihnachtsmodus zu schalten und dann endlich, ENDLICH, E N D L I C H den Basteltisch auch wieder für seinen ursprünglichen Zweck zu nutzen! Da freu ich mich am allermeisten drauf!

Bye

Nadine

 

Auflösung Jubiläumsgewinnspiel 5 Jahre Puenktchenstempel

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

erstmal möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich für alle lieben Kommentare, Anregungen und Vorschläge bedanken.

Kommentare sind einfach das Salz in der Bloggersuppe und es macht wesentlich mehr Spaß, nicht nur ins Blaue hinein zu schreiben, sondern auch Feedback zu bekommen. Über die ein oder andere Anregung werde ich mir sicher nochmal Gedanken machen und freue mich natürlich auch in Zukunft über regen Austausch.

Zum vielseits gewünschten Buch ist es nicht so, dass mir das nicht schon das ein oder andere mal durch den Kopf gegangen wäre. Ich habe nur bisher nicht die leiseste Ahnung, wie man so ein Projekt ans Rollen bringen könnte, insofern ist es bisher noch eher ein warmer Gedanke als ein konkretes Vorhaben, aber falls da draußen jemand einen heißen Draht ins Verlagswesen hat, ich wäre per se nicht abgeneigt…

Dann wurden auch vermehrt Anleitungen gewünscht. So sehr ich diesen Wunsch auch nachvollziehen kann, so ist das doch ein Service, den ich nur sehr eingeschränkt auf dem Blog anbieten werde. Der Grund dafür ist, dass es a) sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, b) es mir lieber ist, wenn ihr in meine Workshops kommt und ich euch selbst anleiten kann und c) ausnahmslos alle Anleitungen, die ich in den 5 Jahren hier gepostet habe, wenige Stunden später ohne jeglichen Verweis auf mich oder den Blog mit entferntem Wasserzeichen bei Pinterest und Co. rumgereicht wurden. Ich weiß, das Netz lebt von geteilten Inhalten, aber wenn man beim Hochladen schon weiß, dass man es in wenigen Minuten in geklauter Form woanders wiederfindet, macht das nicht unbedingt Lust auf mehr, von daher: schaut demnächst mal in meinen Kalender, dort wird sich in der nächsten Zeit wieder vermehrt was tun, und auch für die weiter entfernten, wird gesorgt werden, so dass ihr doch zu euren Anleitungen kommt. Lasst euch einfach überraschen.

Was ich euch aber jetzt schon zusichern kann, ist dass es in Zukunft einen komplett überarbeiteten Newsletter geben wird, bei dem es auch Anleitungen und Onlinekurse geben wird. Da ich mich dazu aber erst noch tiefer in die Technik reinarbeiten muss, damit das so ablaufen kann, wie ich es mir wünsche, werde ich euch vorerst noch ein wenig vertrösten müssen. Aber gut Ding will ja Weile haben…

Auflösung Jubiläumsgewinnspiel 5 Jahre Puenktchenstempel

Aber kommen wir zu dem spannenden Teil dieses Beitrages. Zur Feier des Tages hatte ich euch ein kleines Gewinnspiel versprochen:

5 Jahre SU puenktchenstempel.de

Auch wenn ich nicht jeden einzelnen Kommentar beantwortet habe (zumindest jede Mail müsste inzwischen beantwortet sein) so habe ich doch jeden einzelnen gelesen und mich sehr darüber gefreut! Alle Kommentare und Shares habe ich am Ende zusammengerechnet und den Zufallsgenerator entscheiden lassen.

Drumrolls….

Gewonnen hat somit Kommentar Nummer 20:

Mein herzlicher Glückwunsch geht also an Tamara! Deinen Gutschein bekommst du in den nächsten Tagen per Email zugeschickt. Ich hoffe, ich kann dir damit eine Freude machen!

Allen anderen Teilnehmern danke ich nochmal von Herzen für eure Rückmeldungen und vielleicht ist der ein oder andere stille Leser ja auch auf den Geschmack gekommen und hinterlässt auch mal einen Kommentar, wenn es kein Gewinnspiel gibt. Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen!

Einen schönen Restsonntag wünsche ich euch und natürlich auch einen guten Start in die Woche.

Bis bald,

bye

Nadine

Gertrude und das Scan&Go

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

vor gut 5 Jahren wurde unweit von uns ein neuer Edeka eröffnet. Seitdem bestand keine Notwendigkeit mehr für mich, zu dem 15 km weiter entfernten Globus Supermarkt zu fahren.

Für Menschen außerhalb des Saarlandes sei gesagt, Globus ist von der Dimension her so etwas wie Real oder Walmart nur mit mehr Franzosen.

Nun hat sich Frau T. vor einiger Zeit auf die Brust geschrieben, die Haushaltskasse ein wenig enger zu schnüren und somit wurde Globus wieder zum Thema, weil es halt dort einfach die besseren Angebote gibt, Lieblingsedeka hin oder her.

Es war also Zeit für den Wocheneinkauf während Mann und Kind kränkelnd zu Hause lagen. Macht es mich eigentlich zur schlechten Ehefrau und Mutter, wenn ich zugebe, dass ich diesen Zustand für den Einkauf als eher praktisch empfand und ich nicht zwingend das Bedürfnis verspürte, mich wahnsinnig zu beeilen?

Ich fuhr also gemütlich zu Globus, schlenderte halbwegs tiefenentspannt durch den Laden und schaute, was es alles so neues gibt z.B. neue selbst-Scan Dingens für die man aber erst eine Kundenkarte beantragen muss und somit für mich nicht in Frage kamen. Ich packte also wie gewohnt den Einkaufswagen voll, ganz oldschool mit Bezahlen an der Kasse und so, beschloss dann aber kurz vorm Rausgehen, mich doch noch für das neue Scan-Selbst- Bezahlsystem registrieren zu lassen, denn wenn ich jetzt wieder öfter dort einkaufen sollte, macht das durchaus Sinn und wann komm ich schon wieder ohne Kind hin und kann die Kundenkarte in Ruhe beantragen?

Das war also der Plan.

Glücklicherweise hatte ich keine Tiefkühlsachen im Einkaufswagen, das hätte nämlich in einer Katastrophe geendet.

Ich parkte also meinen vollgeladenen Wagen und ging zur Information, wo bereits ein Mann und eine belgische Familie anstanden. Über dem Mann prangte ein Riesenschild in Leuchtorange mit Pfeil nach unten: “Scan&Go hier anmelden”.

Die Dame an der Information, nennen wir sie der Einfachheit halber mal Gertrude erklärte dem Mann, was es mit der neuen Kundenkarte auf sich hat, wie er scannen muss, wie das Bezahlen funktioniert und dass er 18 sein muss, um Alkohol zu kaufen, 16 für Zigaretten. Der Mann, ca. 60–65 Jahr schaute sichtlich irritiert, nickte aber.

Ich lauschte den weiteren Erklärungen, denn Gertrude war, sagen wir mal, nicht das schnellste Pferd im Stall und ich hegte die Hoffnung, die Registrierung so etwas beschleunigen zu können, wenn sie die Aufklärungslitanei nicht noch einmal aufzählen muss.

Sie redete und redete, tippte wieder was am PC und redete und redete. Ich sah mich schon der belgischen Familie alles übersetzen, denn mit Verlaub, Gertrude wirkte auch nicht unbedingt, als könne sie ohne Dolmetscher auch nur Bonjour sagen, geschweige denn einer belgischen Familie das komplette neue System erklären. Aber die Vision sollte sich erübrigen, denn nach einer weiteren Viertelstunde kapitulierte die belgische Familie und ich rutschte auf. So langsam machte sich doch der Wunsch breit, bald wieder zu den kränkelnden Männern heim zu kommen.

Als Gertrude endlich mit dem Herrn fertig war, wandte sie sich mir zu. Yippee, es geht voran!

“Ja?”
“Ich würde mich auch gerne registrieren lassen.”
“Wofür?”

Noch keine drei Sätze gewechselt und ich zuckte schon innerlich.

Ja wofür wohl? Ich zeigte freundlich lächelnd auf die Leuchtreklame.

“Für die Scan&Go Kundenkarte.”
“Ah. Ausweis und Formular brauch ich.”

Ah ja, doch so freundlich? Nun gut, ist Freitag, da kann man in einem Supermarkt schon mal etwas genervt sein, vielleicht hat sie ja auch schon seit einer Stunde Feierabend, wer weiß. Außerdem will ich sie ja nicht heiraten, ich möchte nur eine Kundenkarte.

Ich reiche ihr also meinen Ausweis und bitte Sie mir das besagte Formular zum Ausfüllen zu geben, denn es liegen nirgendwo welche aus. Gertrude schnauft, reicht mir aber ein Formular mitsamt Kuli.

Eine weitere Frau hatte sich inzwischen neben mich gesellt und hinter ihr wurde die Schlange länger und länger. Freitag halt.

Die Frau fragt freundlich: “ich hätte auch gern ein Formular und hätten Sie bitte auch noch einen Kuli?”
Gertrude legt ihr das Formular vor die Nase, stößt hervor “haben wir nicht” und widmet sich wortlos dem PC. Ich reiche der Frau meinen Kuli und schiebe das ausgefüllte Formular zu Gertrude über den Tresen.

Gertrude studiert akribisch meinen Ausweis und fängt an, in der Geschwindigkeit eines hirngeschädigten Faultieres meine Daten einzutippen.

“Bei Name bitte T. eintragen und nicht M., das ist mein Mädchenname.” versuche ich das Prozedere etwas zu beschleunigen.
Sie stiert auf den Ausweis.
“Da steht aber M.!”
“Ich weiß, das ist ein luxemburgischer Ausweis, bei uns werden die Geburtsnamen nicht geändert, da wird nur der neue Name ergänzt. Schauen Sie, da unten drunter steht ”ép. T.“ das ist die französische Abkürzung für verheiratete T.”

Sie zeigt auf die Zeile darüber.
“Da steht aber M.”.
“Ja, eine Zeile drunter steht T.. Das ist anders als in Deutschland. Auf deutschen Ausweisen steht T. geborene M., auf luxemburgischen Ausweisen steht M. verheiratete T.! Schreiben Sie bitte T. rein, so heiß ich nämlich”.

Sie wirft die Stirn in Falten, greift zum Formular, schaut drauf und tut…nichts.

“Sie können auch einfach die Daten vom Formular abtippen, da steht alles richtig drauf”.

Sie dreht und wendet wieder den Ausweis, fängt dann aber zu meiner Freude doch an, zu tippen. Halleluja! 

“Staatsangehörigkeit?”
“Luxemburgisch”
Schweigen.

Sie starrt den Monitor an. Dreht wieder den Ausweis auf links, starrt wieder den Monitor an.

“Kann ich Ihnen irgendwie helfen?” frage ich in der Hoffnung, sie suche vielleicht die Ausweisnummer oder verstehe sonst ein französisches Wort nicht.

Sie starrt den Monitor an.

“Ich hab nur Deutsch, Holländisch, Türkisch, Französisch.”

“Da gibt’s doch bestimmt noch ”sonstige“ zur Auswahl wenn Sie runterscrollen”

Gertrude starrt den Monitor an und bewegt die Maus keinen Millimeter.
“Ich hab nur Deutsch, Holländisch, Türkisch, Französisch.”

“Das tut mir aufrichtig leid, aber ich bin halt aus Luxemburg.”

“Beate komm mal her!”.

Beate, vom Aussehen her Azubine erstes Lehrjahr, stapft lustlos ran.

“Ich hab nur Deutsch, Holländisch, Türkisch, Französisch”.

Beate kuckt, schweigt und bewegt die Maus keinen Millimeter.
Ich schaue beide ungläubig an und flehe fast schon: “nehmen Sie Deutsch. Nehmen Sie bitte einfach Deutsch”.

Die Schlange wird länger und länger.

Gertrude greift zu meiner Überraschung nach der Maus und wählt tatsächlich Deutsch aus. Im Dropdown-Menü erkenne ich groß und deutlich “sonstige”. Ich seufze, verkneife mir aber jeglichen Kommentar. Gertrude dreht und wendet den Ausweis abermals.

Sie tippt das Geburtsdatum ein. Das Feld leuchtet rot.
“Sie müssen es mit Bindestrich eingeben”
Gertrude japst entsetzt: “Wie jetzt, Doppelname?”

“Was? Wie? WTF? Nein!” Ich breche innerlich zusammen.
“Nein, ich habe keinen Doppelnamen! Das Geburtsdatum! Sie müssen das Geburtsdatum mit Bindestrichen eintippen, da steht Format tt-mm-jjjj!”
“Ah, das war bei dem Herrn gerade eben auch schon so, sonst ging es nicht weiter”
“Ach was?!” entfährt es mir.

Sie tippt. Das Feld wird grün, welch Wunder!

Sie dreht zum gefühlten 300. mal meinen Ausweis.

“Da fehlt die Adresse.”
“Die habe ich Ihnen ins Formular geschrieben. Luxemburgische Ausweise haben keine Adressaufkleber auf der Rückseite, das ist ein rein deutsches Phänomen”.
“Aber da fehlt die Adresse”. Sie stiert ungläubig auf die Rückseite des Ausweises.

Mein Blutdruck droht meinen Schädel zu sprengen. Ich komme mir vor wie beim Zubettbringspiel von Mini-T.: immer wenn man denkt, man hat’s geschafft, geht’s von vorne los. Whac-a-Mole Level 181. 

“Ja, ich weiß, das ist halt so. In Luxemburg werden keine Adressen auf Ausweise geklebt. Das gibt es dort halt einfach nicht. Tippen Sie sie einfach vom Formular ab, da steht sie drauf”.

Sie grummelt, tippt dann aber endlich.

L I S

“Lieselottenstrasse mit IE” sage ich, bereue es aber sofort schon wieder.

L I S S

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L E

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L I 

Ich möchte ihr die Tastatur entreißen und sie ihr zigfach überbraten.

L I E S S O

Egal, wohn ich halt ab jetzt in der Liessottenstrasse, auch recht, Hauptsache weg hier.

Mist, gemerkt.

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L I S L I E ….

Gefühlte Stunden später, Straße und Hausnummer sind eingetragen. Fehlen noch Postleitzahl und Ort.

“Sie wohnen ja gar nicht in Luxemburg!”
“Nein, ich wohne 10 km von hier entfernt”.
“Dann muss das doch geändert werden!”
“Bitte?”
“Der Ausweis. Dann müssen Sie sich ja ummelden.”

Mein Auge zuckt. Ich möchte in die Theke beißen. Oder ihr einen der Geschenkkörbe überziehen. Oder… nein, das wäre strafbar.

“Ich BIN umgemeldet, aber das steht auf dem Ausweis nicht drauf, ein luxemburgischer Ausweis enthält nunmal keine Adressen!!”
“Dann müssen sie einen neuen beantragen!”
“Wie meinen?”
“Sie müssen einen neuen beantragen mit Adresse”
Mir pulsiert die Halsschlagader und ich setze deutlich lauter an
„Ich krieg doch keinen deut..

Just in dem Moment, als ich drohe, die Contenance zu verlieren und sie anzuschreien, dass man mit Umzug in ein anderes Land Himmelherrgott doch keine neue Staatsbürgerschaft erhält und man auch 20 mal das Land wechseln kann und der luxemburgische Ausweis verdammte Axt immer noch ein luxemburgischer Ausweis ist, vernehme ich die Stimme der Frau neben mir:

“Der Ausweis ist doch bestimmt beim Umzug beantragt worden und nur noch nicht fertig!”

Mir entgleist alles, was ich hab und meine innere Stimme schreit: “ich wohne seit verdammten 20 Jahren hier, wollt ihr mich alle verarschen?!”, bin aber zu perplex, um auch nur in irgendeiner Form zu antworten und stiere die Frau nur gänzlich ungläubig an.

Sie lächelt freundlich und flüstert: “Glauben Sie mir, ich kenne diese Frau, wir stehen sonst morgen noch hier.”

Mir dämmert’s.

Ich atme tief ein und sage so freundlich es mit einem 290er Puls nur geht zu Gertrude: “ja, ja ich weiß, Sie haben völlig recht, aber auf dem luxemburgischen steht die Adresse halt nicht und den deutschen hab ich ja noch nicht erhalten.”

Gertrude nickt zufrieden, scannt die Kundenkarte und reicht sie mir inklusive Ausweis.

Es ist vollbracht! Ich halte den heiligen Gral aller Kundenkarten in der Hand! 

Ich stoße ein dezentes Danke in Richtung der Frau aus, sende 6 Stoßgebete zum Himmel, verabschiede mich und ergreife unmittelbar die Flucht, bevor sie noch was sagen kann.

Und während ich meinen Einkaufswagen schnappe und ihn völlig erledigt trotz neuer Scan & Go Karte zur Kasse schiebe, höre ich wie Gertrude mir nachruft, dass ich aber wirklich erst mit 18 Alkohol kaufen darf.

Vielleicht geh ich nächste Woche doch einfach wieder zu Edeka! 

Beste Grüße Stampin' Up! puenktchenstempel.de

Bye

Nadine

Jubiläumsgewinnspiel: 5 Jahre puenktchenstempel.de

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich kann es selbst kaum fassen, aber puenktchenstempel.de wird heute 5! Auf den Tag genau vor 5 Jahren, habe ich meinen ersten Blogbeitrag verfasst.

Wenn mir damals einer gesagt hätte, dass ich 5 Jahre später immer noch mit gleicher Motivation dabei bin, hätte ich vermutlich irrgläubig den Kopf geschüttelt. Und jetzt? Jetzt sind 5 Jahre rum und genau so ist es passiert: auch wenn das veränderte Leben drumherum es ein wenig schwieriger macht, in gleicher Intensität wie früher zu posten, so macht es mir doch nach wie vor noch den gleichen Spaß wie vor 5 Jahren.

Aber nicht nur der Blog hat Jubiläum, zeitgleich habe ich auch bei Stampin‘ Up! als Demonstratorin angefangen, was de facto der eigentliche Grund war, diesen Blog überhaupt ins Leben zu rufen. 

Aber auch das war eine Entscheidung, die ich bisher noch nicht eine Sekunde bereut habe. Wie es dazu kam, dass ich überhaupt Demonstratorin geworden bin, habe ich hier bereits vor längerer Zeit mal beschrieben, die Wortflut kann ich euch also guten Gewissens in diesem Beitrag ersparen.

Das sind nun also 5 Jahre her und in der Zeit hat sich so wahnsinnig viel getan, dass ich es tatsächlich nur schwer in Worte fassen könnte. Aber das Wichtigste ist tatsächlich: ich habe es nicht bereut und ich würde die Entscheidung jeder Zeit noch einmal genau so treffen, wie ich sie damals getroffen habe, denn es war rückblickend einer der besten, die ich überhaupt je getroffen habe, auch wenn das jetzt noch so abgedroschen klingen mag.

Es gehört natürlich schon jede Menge Durchhaltevermögen und Disziplin dazu, einen Blog und ein selbständiges Gewerbe über so viele Jahre zu pflegen, insofern klopfe ich mir jetzt einfach mal selbst auf die Schulter, das geschafft zu haben, aber ich weiß natürlich auch, dass all das nur möglich ist, weil ihr immer wieder zum Lesen, Fotos Kucken und Bestellungen Aufgeben hier vorbei schaut, zu Workshops, Parties oder auch nur zum Käffchen vorbei kommt und mich auf diesem Weg begleitet.

Und genau deswegen möchte ich mich bei euch bedanken und euch auch die Möglichkeit geben, den zukünftigen gemeinsamen Weg mit zu gestalten. 

Schreibt mir einfach, was ihr euch für die nächsten Jahre von mir wünscht,  was ihr sehen oder lesen möchtet, was euch gefällt oder auch nicht so gefällt, sei es hier auf dem Blog, bei Facebook, YouTube oder Instagram und helft mir, euch auch in Zukunft Inhalte zu liefern, die euch interessieren. 

Unter allen Kommentaren und Shares verlose ich als Jubiläumsdankeschön, einen Stampin‘ Up! Einkaufsgutschein im Wert von 100,00 €.

5 Jahre SU puenktchenstempel.de

Den Gewinner werde ich hier am 15.10.2017 bekannt geben und die Person natürlich auch auf dem mir zur Verfügung stehenden Weg kontaktieren.

Ich drücke euch alle Daumen und freue mich sehr auf die nächsten 5 Jahre mit euch,  Stampin‘ Up! und meiner bunten, kreativen und wirren alltäglichen Welt. 

Bye

Nadine

 

CampInk 2017 – Do legst di nieder!

campink 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

in den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass ich bei größeren Stampin‘ Up! Events den Job der Knipse übernehme. Und so kam es, dass ich auch in diesem Jahr den Weg nach Rückersbach zurücklegte und Kerstin, Jenni und Heike auch bei ihrem diesjährigen CampInk 2017 photographisch zur Seite stand.

Wobei „Weg zurücklegen“ eine gnadenlose Übertreibung ist. Nach anderthalb Stunden im Auto war ich nämlich gerade mal in der benachbarten Pfalz. Eine Strecke, die normalerweise in 17 Minuten zu schaffen ist. Aber 100 Meter Baustelle und dann auch nur eine Fahrbahn, zum Wochenende, einem Wochenende ohne Ferienbeginn oder -ende…. da kann so ein Verkehr schon mal gänzlich zum Erliegen kommen. Denn wo kämen wir auch hin, wenn man so abstruse Regelungen wie Rettungsgasse bilden, bis zum Ende der Fahrbahn durchfahren und Einfädeln lassen berücksichtigen würde. Pfü! Geht ja gar nicht!

So wie die Fahrt begann, setzte sie sich auch fort. Die Bilanz des Tages waren letztlich über 4 Stunden für 209 km, aber ich kam an!

Es versteht sich allerdings leider von allein, dass der Großteil des ersten Workshoptages sich schon dem Ende neigte, als ich endlich der Aufforderung „CampInk, do ’nei!“ nachkommen konnte.

Ich schlich mich also in einem etwas unpassenden Moment rein und zückte die Kamera, sofern man überhaupt luftnötig in einem zu engen Dirdl auf Stöckelschuhen schleichen kann…

Aber Frau will ja ins Konzept passen, also hieß es diesmal leiden fürs Alpenglühen. Wer braucht scho Luft, wenn d’Corsage sitzt.

Man hätte die Luftnot natürlich auch einfach umgehen können…

oder seinen Holzmichl zum Auffangen mitbringen können…

wichtig war aber vor allem eins: bloß keinen Spaß haben. Ist ja schließlich ’ne ernste Angelegenheit hier in Unterfranken! Himmeherrgodsakramentnoamoi!

Neben Holz hatten wir aber auch alle jede Menge Papier vor der Hüttn und das sollte im Laufe der zwei Tage noch zu ordentlichen Projekten verschafft werden.

Die einzige Frage, die sich mir im Verlauf stellte, war ob der gemeine Zipfelmoser auf der Wiesn nicht aweng an Problem mit der Aussprache von „fabisch“ haben wird. Mir wurde seinerzeit in Bayern tschuldigung FRANKEN baygebracht (watn Schenkelklopfer), dass das R zu rollen hat, wie in Schokolarde! Wenn si do amoi net aweng Hessisch oagschlische hott.

Aber ich schweif ab.

Zurück zum Thema. Papier vor der Hüttn verarbeiten. Bitte sehr:

Um nur eine kleine Auswahl zu zeigen.

Was soll ich sagen, am Ende des Tages hatt’mer se doch im Sack die drei und sie lachten.

Ansonsten muss ich vermutlich nicht mehr viel schreiben, der Verlauf solcher Veranstaltungen ist ja meist sehr ähnlich:

Tür auf – Lautstärkepegel hoch, Basteln – Lautstärkepegel runter, Pause, Lautstärke hoch – essen, essen, essen … weiterbasteln … essen, essen, essen … basteln…. essen, essen, essen. Fiepen im Ohr, Ochs in der Semmel im Bauch. Schlafen. Wiederholen. Heim.

Dazwischen noch viel Gaudi, Kleber- und Schneideunfälle, Ratschen, noch mehr Gaudi und am Ende des Wochenendes 6 tolle Projektideen mal mehr mal minder fertig gestellt mit jeder Menge Dekoinput und „muss haben“-Effekte und die Freude, viele liebe Menschen wiedergesehen zu haben.


Ich könnte jetzt noch lang und breit weiter ausholen – wobei ich dann erst mal wieder mein Bayrisch aufpolieren müsste – da ich ja aber weiß, wie neugierig ihr seid, gibt’s jetzt statt weiterer Worte einfach den Link zur Galerie, ich glaube, die Bilder sprechen für sich. 

Zur Galerie

Pfiat eich

Nadine

 

5 Dinge, die schön waren im September 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

der September neigt sich dem Ende und auch diesen Monat möchte ich einmal kurz Revue passieren lassen, was in diesem Monat schön war.

1. Meine erste Nacht allein im Hotel seit über zwei Jahren.

Ich kann die Vorfreude nicht in Worte fassen! Wir sind ja, gesegnet mit einem Kind, das sich schlaftechnisch in der Besucherritze am wohlsten fühlt und einer Familie, die so weit entfernt wohnt, dass mal ein schnelles Übernachten bei Oma und Opa schlicht bisher nicht drin war. Und so habe ich tatsächlich seit Sommer 2015 nicht eine einzige Nacht alleine in einem Bett gelegen, denn bei allen Auswärtsübernachtungen hat es sich so ergeben, dass Mann und Kind mitgereist sind.

Aber nun war Teamtreffen in Gelsenkirchen und ich fuhr alleine hin. Ganz ganz alleine. Mit Übernachtung! ❤️

Was wurden mir im Vorfeld Dinge auf dem Spielplatz und beim Teamtreffen prophezeit. “Du wirst kein Auge zu tun”, “du wirst sie die ganze Nacht suchen”, “du wirst sie vermissen”, “du wirst aufwachen und erschrecken weil niemand da ist”…

Was soll ich sagen, nichts dergleichen trat ein. Ich bin um 22 Uhr ins Bett gefallen und hab geschlafen wie Stein. Ein toter Stein. Ein sehr, sehr alter, toter Stein. Bis 3 Uhr. Dann haben mich derart viechische Halsschmerzen geweckt, dass an ein Weiterschlafen fern des Medikamentenschranks nicht mehr zu denken war. *ergänze hier vulgären Fluch-Jargon deiner Wahl*.

Murphys Law! Frei nach dem Motto “Mama, wenn du schon ohne mich woanders schläfst, geb ich dir wenigstens was mit, das dich an mich erinnert: meine Kindergartenbazillen”. Danke mein Sohn, ich hab dich auch lieb.

Wo wir schon beim Thema sind: an alle Eltern, die ihre Kinder wissentlich krank in Betreuungseinrichtungen abgeben oder sie auf Spielplätze, in Musikschulen, Sportvereine und ähnliches schleppen, “heute Nacht hat er noch gebrochen, aber er wollte sooooo gern kommen”, euch wünsche ich Flöhe und zu kurze Arme zum Kratzen!

Dennoch: Halsweh hin oder her, ich hatte ein Bett für mich allein. Und ich wage zu behaupten, dass das der heimliche feuchte Traum aller Mütter weltweit ist. Meiner mal definitiv!

2. Der Medikamentenschrank

Rekapitulieren wir kurz den Monat:
Woche 1: Kind leichte Triefnase.
Woche 2: Mutter fiebrige Angina.
Woche 3: Mutter Angina besser, dafür 2x Zahnextraktion mit nicht heilen wollendem Zahnkanal.
Woche 4: Kind Bronchitis mit Pseudokrupp, Mutter und Vater erneute Gäste auf dem viralem Mutterschiff mit noch unklarem Reiseziel.

Ich gebe es unumwunden zu, die Pharmaindustrie war/ist/bleibt in diesem Monat mein bester Freund und ich könnte dankbarer dafür nicht sein.

3. Stampin’ Up! Treffen

Mit Paulines Teamtreffen und dem Saartistic2 Demotreffen gab es im September gleich zwei Veranstaltungen, die durch wunderbare Stimmung und einzigartige Menschen herausstachen.

Gerade letztere hat mich im Vorfeld etwas nervös werden lassen. Da plant man monatelang, macht sich Gedanken und zerbricht sich den Kopf, ob man allen gerecht wird, sich die Mädels wohl fühlen und einen schönen Kreativtag haben und dann wird man kurz vor knapp derart krank, dass tatsächlich kurz in Frage stand, ob ich den Tag überhaupt überstehe. Aber hat erstaunlich gut geklappt, wozu Endorphine nicht alles gut sind, und ich bin tatsächlich fitter abends nach Hause gefahren als in der Früh hin. Da soll mal noch einer sagen, Basteln wäre sinnlos.

4. Nachbarn und Freunde

Events mit 80 Leuten schafft man nicht allein. Schon mal gar nicht, wenn man tags zuvor noch mit Fieber rumgerannt ist. Da ist es mit Geld nicht zu bezahlen, dass Nachbarssöhne mal eben zum Tische Aufbauen mitkommen, -tochter samt Freundin den Küchendienst übernimmt und der Auf- und Abbau maßgeblich von freiwilligen Helfern getätigt wurde. Andernfalls hätte ich den Tag wohl eher nicht überstanden. Ein ganz großes Dankeschön nochmal an dieser Stelle!

5. Der Garten

Auch im September machte er mich wieder glücklich. Zu sehen, dass totgeglaubte Pflänzchen sich doch noch prächtig entwickeln, die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen alles noch ein letztes mal Aufbäumen lassen und dem Kind beim Umschichten des Sandkastens und Steinhaufens zuschauen zu können, das alles erdet mich und bringt mich zur Ruhe.

Auch wenn der Garten uns im wahrsten Sinne über den Kopf wächst, so ist es doch einfach nur schön. Außer der Vorgarten. Der ist alles, nur nicht schön. Aber vielleicht schafft der es ja in die Top 10 vom Oktober. Mal schauen.

Sicher, es gab noch mindestens 5 weitere Sachen, die schön waren und die ich verbloggen könnte. Aber nachdem gerade 2/3 des T.schen Haushaltes zum ersten Mal seit langem endlich friedlich schlafen, werde ich das Ganze jetzt voll machen und mich dazu gesellen. Denn Schlafen ist von allen schönen Dingen mit Abstand das Schönste und ich brauche ja schöne Momente, um im Oktober was zu berichten zu haben 😉

Aber bevor ich mich jetzt verabschiede möchte ich noch auf etwas hinweisen, das für alle Kreativen unter euch, also sozusagen für 99% aller Leser dieses Blogs eine super tolle Info ist:

Stampin‘ Up! Aktion: Wir feiern den Weltkartenbasteltag mit 15% Preisnachlässen

Am 7. Oktober 2017 ist wieder Weltkartenbasteltag. Ein einziger Tag ist natürlich für uns Stampin‘ Up!ler viel zu kurz und deswegen feiern wir einfach ganze 10 Tage lang, nämlich vom 01. bis zum 10. Oktober. Weil aber alleine feiern doof ist, nehmen wir euch einfach alle mit an Bord und schenken euch zur Feier des Tages mal eben 15 % Preisnachlass auf diese Produkte.

Und beim Kauf von Flink-Fix-Spezialklebeband (Art.-Nr. 129026) gibt es zwei Nachfüllpackungen GRATIS dazu!

Diese Aktion gilt wie gesagt für Bestellungen zwischen dem 01. und 10, Oktober 2017 und gilt sowohl für Bestellungen per Mail/Telefon als auch im Online Shop. Ich freue mich, von euch zu hören.

 

Bye
Nadine