Archiv für Nadine

Öhm ja…

Gulliver Welt im Blumengarten Bexbach.

Mann so: „oh da kommt noch die Hauptattraktion“

Ich aus dem Augenwinkel: „Oh Taj Mahal?“ 

Mann so: „Petersdom“ 

Gestatten, ich. 7 Semester Geschichte, 12 Semester Latein. 🙈

Einfach mal so

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber irgendwie habe ich im Moment den Eindruck, dass global der gesunde Menschenverstand aus den Fugen geraten ist.

Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass allmählich die Stilldemenz wieder etwas rückläufig ist und ich wieder mehr Nachrichten lese, oder ob der mütterliche Hormonwall (der Schlafmangel?) einen empfindlicher werden lässt. Aber irgendwie läuft doch da draußen was nicht mehr ganz rund.

Ob das nun eine Meldung ist, dass eine 19 jährige Mutter ihre zwei Töchter im texanischen Hochsommer 15 Stunden im Auto lässt, oder kranke Köpfe in Berlin einen Obdachlosen anzünden oder Bewohner eines Londoner Hochhauses seit Jahren vergeblich einen vernünftigen Brandschutz einfordern, um letztlich im größten Brandinferno Londons seit anno tuck gefangen zu sein, das ist doch alles nicht mehr normal!

Da geh ich mitten in der Woche ganz relaxed zum Baumarkt, um noch Erde für unser Hochbeet zu holen, vor mir ein Mann mit zwei Frauen, alle drei in pakistanisch/indischen Gewändern gekleidet, lächeln, unterhalten sich, kommt uns ein saarländischer Rentner entgegen, sieht die drei und japst lautstark „du lieber Gott, wo simmer denn hier“. Schiebt dabei aber sein Bangirkai Hartholz zu seinem Hyundai.

Da möchte ich mir doch eine der Latten greifen und sie ihm gepflegt um die Ohren hauen mit den Worten „im Baumarkt du Depp, lass Gott aus dem Spiel, bevor er nen Blitz durch dich jagt und kauf nächstes mal gefälligst Eichendielen und nen VW, wenn du ein Problem mit Asien hast.“ Wobei er mit dem VW ohne asiatische Teile vermutlich auch nicht weit führe.

Diese Alltagsdepperei vergrätzt mir tatsächlich mehr und mehr die gute Laune, zumal man den Eindruck hat, dass es tendenziell eher mehr statt weniger wird.

Nun kann ich mich entweder darüber aufregen, was außer Magengeschwüren nichts bringt, oder aber ich versuche wenigstens selbst nicht Teil davon zu sein und Menschen eher zum Lächeln als zum Kopfschütteln zu bringen.

Man kann nämlich auch einfach mal nett sein. Einfach so. Ganz ohne Grund.

Und weil ich neulich beim Shoppen an diesen kleinen Tassen vorbeigelaufen bin und mir dabei jemand in den Kopf schoss, habe ich sie einfach mitgenommen, Kärtchen dazu gelegt und der Person geschickt. Einfach so. Immer noch ohne Grund. Einfach weil mir danach war und es mich freut, wenn sie sich freut. Und falls sie keine Verwendung dafür haben sollte, fällt ihr vielleicht jemand anderes ein und schickt sie weiter. Auch einfach so, einfach weil’s geht.

Bye

Nadine

Einladung zum #Saartistic2 Demotreffen

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

mit Freude kann ich verkünden, dass es uns gelungen ist, einen Termin für ein weiteres #saartistic2 Demotreffen in Homburg zu finden.

Am 16.9.2017 von 10-18 Uhr ist es wieder soweit: Es wird einen kompletten Tag lang gebastelt, gequatscht, gespeist und sich kreativ und geschäftlich ausgetauscht.

Wie beim letzten mal schon, ist das Treffen für aktive Stampin‘ Up! Demonstratoren und Jenni und ich freuen uns sehr auf euer zahlreiches Erscheinen.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich und alle weiteren Infos sowie das Anmeldeformular findest du hier:

Zur Saartistic 2 Anmeldung

 

Du bist keine Demonstratorin, möchtest aber dennoch mal an einem großen Kreativtreffen im Saarland teilnehmen? Dann schreib mich bitte an, wenn das Interesse groß genug ist, stelle ich gerne was auf die Beine.

Bye

Nadine

 

Stampin‘ Up! Handstanzen reparieren

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

heute zeige ich euch eine kurze Anleitung, wie ihr eure Stampin‘ Up! Handstanzen reparieren könnt, falls sie mal haken sollten oder sich so verkeilt haben, dass ihr sie nicht mehr auseinander bekommt.

Ab zum Video:

Ansonsten gibt es derzeit nicht so viel von der Puenktchenstempelfront zu berichten. Das Stempelreich liegt brach und wartet darauf, komplettsaniert zu werden. Da der heimische Garten aber das gleiche Schicksal teilt und das Wetter tatsächlich mal über längeren Zeitraum so ist, dass man das Problem angehen kann, verbringen wir derzeit jede freie Minute draußen in der grünen Hölle und versuchen wenigstens schon mal den Vorgarten so in den Griff zu bekommen, dass es den Nachbarn nicht mehr die Tränen in die Augen treibt.

Der Zustand hinterm Haus wird noch gepflegt verdrängt. Denn nachdem wir gefühlte 20000 Wegplatten entfernt haben, durften wir feststellen, dass unter den Platten nicht etwa Kies liegt, wie wir erwartet haben, sondern Sandstein. Sandstein, der 1937 vielleicht wirklich mal Kiesform hatte, aber nach 80 Jahren Druckbelastung unter den Platten wieder zu einem einzigen großen Sandsteinbrocken zusammengepresst wurden. Ein paar Jahre länger und wir hätten vielleicht Diamanten ernten können, aber wir waren ja ungeduldig.

Summasummarum, es ist gänzlich unmöglich, das Zeug einfach wegzuschippen, mit Erde aufzufüllen und Rasen drüber zu sähen. Wär ja auch zu schön gewesen. Nein, uns steht erstmal noch eine größere Meißel- oder Presslufthammeraktion bevor, ehe wir uns dran machen können, die Fläche zu ebnen, einzusähen und Mini-T. sein heißersehntes Klettergerüst hinzustellen. Also heißersehnt von mir, denn inzwischen bin ich auch gewillt, ihm einen kompletten Centerpark in den Garten zu bauen, wenn es dazu führt, dass ich mal 10 Minuten ungestört am Schreibtisch sitzen kann, ohne Hoppe hoppe Reiter, Trampolin, Hüpfburg oder Bungeeseil spielen zu müssen.

Kleiner Tipp meinerseits: Bekommt eure Kinder früh, denn der Bewegungsdrang eines 2jährigen und der Bewegungsdrang einer fast 40jährigen könnten über den Tag verteilt gegensätzlicher nicht sein…

In diesem Sinne verziehe ich mich jetzt wieder zurück an den Spaten.

Und das Bastelreich? Das muss aus Ermangelung an nächtlicher Heinzelmännchen wohl oder übel auf die nächste Regenzeit warten.

Bye

Nadine

 

Und schwupps ist ein Katalog-Jahr um

Liebes Saarland und Rest vonner Welt,

in nur wenigen Stunden ist es soweit und der funkelnagelneue Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2017/2018 geht an den Start.

Unfassbar, dass schon wieder ein ganzes Jahr rum ist! Ich habe gefühlt noch 100 Sachen aus dem „alten“ Katalog hier rumfliegen, die ich euch noch sooooo gerne zeigen wollte.
Tja, und dann war das Jahr rum. Schwupps, einfach so. Ohne Ankündigung. Einfach rum. Flupps, neuer Katalog da. Skandalös!

Gott sei Dank sind aber einige der Lieblingsteile übernommen worden, so dass die Hoffnung, euch doch noch das ein oder andere präsentieren zu können, bevor ich mich wieder ganz in den neuen Sachen verliere, noch nicht ganz gestorben ist.

Es gibt nämlich gute Nachrichten: die Eingewöhnung des Mini-T. in einer Kurzzeitbetreuung hat hervorragend geklappt. Das ist zwar immer noch kein Ersatz für einen Kitaplatz, lässt mich aber trotzdem jubeln. Denn selbst wenn ich ihn nur zwei mal die Woche für ca 2 Stunden da abgeben kann, sind das 4 Stunden, die ich tatsächlich ungestört in meinem Bastelreich verbringen kann.

Ok, sind wir realistisch, mit hinfahren, parken, zurückfahren bleiben vielleicht 3 Stunden. Abzüglich der „nur noch schnell die Waschmaschine füllen und Legos wegräumen“-Zeit 2 Stunden. Aber hey! Zwei Stunden kinderlos!!! Ein Traum. So schön, dass ich glatt die Zeit zum Netflixen und Füße hoch nutzen könnte…

Ups.

Naja, vielleicht doch lieber Bastelreich. Wenn das endlich mal seine Grundsanierung hinter sich hätte…

Die war in meinem Kopf nämlich tatsächlich so geplant, dass sie fertig ist, sobald der neue Katalog startet. Und…? Ja, ihr ratet richtig, da schoss das Leben dazwischen. Oder ne Pfälzer Bratwurst. Je nach Blickwinkel. Die hat es nämlich geschafft, meinen Magen derart in die Knie zu zwingen, dass es mich ganze drei Tage lang mehr oder minder völlig aus dem Leben geschossen hat und ich gänzlich dehydriert nicht mal mehr mit Speichelfaden im Mundwinkel auf der Couch rumvegetiert habe.

Nun gut, geben wir der Pfalz eine Chance, vielleicht war es doch ein Infekt, aber in Zukunft kaufe ich das Grillgut doch lieber wieder beim saarländischen Metzger des Vertrauens.

Wer nun denkt, „drei Tage sind Mist, sind aber halt nur drei Tage, das kann doch ein Konzept nicht so durcheinander bringen“, den muss ich leider dran erinnern, dass das Kind nun in eine Kurzzeitbetreuung geht.

Tadaaaaa, Grippaler Infekt!

Und zwar sowohl Mutter als auch Kind. Hat der Wicht mal gepflegt was angeschleppt!

Während allerdings der Zwerg lediglich zwei Tage jämmerlich mit Fieber in den Seilen hing, danach zwar noch latent quengelig aber alles in allem schon wieder passabel auf und über alles drüber kraxeln konnte, hat es mich gänzlich zerlegt.


Magendarm ging sozusagen nahtlos in Halsnasebronchien über und gönnte mir keinerlei Verschnaufpause.

Seit nunmehr zwei Wochen krieche ich also mehr oder minder wie ein Schatten meiner selbst durch die Gegend, versuche, das Kind nach Möglichkeit nicht durchgehend vorm Fernseher zu parken, das Haus nicht komplett verloddern zu lassen, und dabei irgendwie zu verdrängen, dass ich einfach nur ins Bett möchte. Das Bett im Schlafzimmer. Im Schlafzimmer unterm Dach. Bei 32 Grad Außentemperatur. Wüsste ich nicht noch zu gut, wie mistig es ist, würde ich jetzt glatt behaupten, im Strahl ko…. zu wollen. Aber nee, lass mal lieber.

Da war es also mein Dilemma. Kind in der Betreuung abwerfen, riskieren, dass er andere ansteckt, dafür aber paar Minuten Erholungsschlaf bekommen oder aber dem eigenen Motto „angeseuchte Kinder, Mütter und sonstige Herde gehören nach Hause“ treu bleiben und auf dem Sofa zur menschlichen Hüpfburg degradiert werden.

Ich habe mich für letzteres entschieden. War es richtig? Ja! War es schlau! Am Ar…!

Ich weiß nicht, ob sich mein Brustkorb jemals wieder erholt, denn wenn er nicht vom Husten durchgeschüttelt wird, kontrahieren ihn 11 kg Lebendgewicht unter triumphalen Hoppe Hoppe Reiter Gesängen.

Kurzum: ich möchte aus dem Leben scheiden. Zumindest kurzfristig. Bis der Infekt weg ist. Oder ein Lottogewinn mir Mini-T. eine Nanny beschert. Oder Karel Gott nicht mehr die Titelmelodie von Biene Maja singt. Hauptsache nicht mehr husten. Und besprungen werden. Und „In einem unbekannten Laaaaaand….“ wuaaaaah!!!!

Nunja. Das Leben ist manchmal eins der grausameren…

Wie dem auch sei. Was ich euch mit viel Text sagen wollte: morgen kommt der neue Katalog, leider aber wohl keine neues Immunsystem für mich. Habt also bitte ein wenig Nachsicht, wenn ich mit Mails beantworten hinterher hänge.

Erfahrungsgemäß machen aber die SU-Server bei Katalogstart gerne mal genau so die Grätsche wie mein Magen nach der Pfälzer Bratwurst, ärgert euch also bitte nicht, falls auch der Online Shop vorübergehend nicht ganz rund laufen sollte. Sicher ist auf jeden Fall, dass ihr eure Bestellungen bekommt. Vielleicht nicht direkt am Freitag oder Samstag, aber alles halb so wild, wir haben ja wieder ganze 12 Monate Zeit, bis der nächste Katalog übernimmt 🙂

Weil 233 Seiten neuer Katalog aber noch nicht genug sind, gibt es noch ein weiteres  Schmankerl für euch:


Wenn das kein Anreiz ist, eure Freundinnen zusammen zu trommeln und ein Stempel-Event zu organisieren, dann weiß ich auch nicht. Meldet euch gerne, ich habe noch ein paar Termine ab Mitte Juni frei.

Viren und Infekte habe ich bis dahin auch hoffentlich nicht mehr an Board.

In diesem Sinne,

Bye

Nadine

Inspiration & Art Bloghop: Alben

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein Glück gibt es Bloghops, sonst würdet ihr vermutlich noch länger ohne Blogbeiträge hier auskommen müssen, aber heute dreht sich bei uns alles ums Thema Alben und auch wenn es mal kurz nicht so aussah, ich habe es trotzdem noch geschafft, euch ein kleines Anschauungsobjekt zu werkeln.

Kurzum: ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wie es andere Kleinkind-Mütter schaffen, dem Job, dem Kind, dem Mann, dem Haushalt und sich selbst gerecht zu werden, ohne gänzlich auf Schlaf verzichten zu müssen, nicht, dass man davon besonders viel bekäme und noch abzwacken könnte.

Je mehr ich darüber nachdenke, umso sicherer bin ich, dass es schlichtweg nicht machbar ist. Zumindest nicht, ohne dass irgendwas auf der Strecke bleibt oder aber Omas, Schwiegeromas oder sonstige Verwandschaft in der unmittelbaren Nachbarschaft bereitwillig den Nachwuchs Stunden um Stunden bespaßen.

Bei genauerer Betrachtung ist es allerdings einfacher, Familien, vorherrschend Frauen, im Glauben zu lassen, dass nur einzig sie allein Job und Familie nicht unter einen Hut bekommen während es bei allen anderen vorbildlich funktioniert. Wäre dem nämlich nicht so, müsste man ja tatsächlich mal öffentlich zugeben, dass sowas wie Vereinbarkeit von Job und Familie in Deutschland nach wie vor schlichtweg Wunschdenken ist. Und wo kämen wir denn da hin, dann müsste man ja tatsächlich das Problem mal angehen. Nee, nee, also das geht nun wirklich nicht. Wo gibt’s denn sowas. Das gab’s noch nie nicht und das hat früher ja auch schon immer (nicht) geklappt, ne!

Nun gut, im Hause T. klappt es nachweislich nicht. Zumindest nicht blogtechnisch. Oder putztechnisch. Oder wäschetechnisch. Was nicht unmittelbar lebensnotwendig ist, liegt brach bis es lebensnotwendig wird.

Wir haben nämlich keinen Zugriff auf das saarländische Kinderbetreuungskonzept „Oma und Schwiegeroma im Nachbarhaus“. Somit muss ich wohl oder übel damit leben, dass alles, was ich anfange allerspätestens in der Hälfte liegen bleibt oder aber bei 98% Fertigstellung von zwei kleinen neugierigen Patschehändchen im Kern zerstört wird.

So auch vornehmlich mit Bastelprojekten, denn wie ich neuerdings lernen durfte, sind 89 cm Körpergröße genau groß genug, um blindlings von unten auf den Tisch zu patschen und so lange zu friemeln, bis das Objekt der Begierde gefischt wurde.

Sagen wir wie es ist: Karten, Verpackungen und sonstige Papierprojekte sind nach heimlicher, eingehender Untersuchung eines Zweijährigen nicht mehr so ganz fotogen und landen anschießend eher in der Tonne als auf dem Blog.

Zumindest das Album unseres heutigen Bloghops konnte ich retten, bevor es unweigerlich auch wieder das Zeitliche segnen wird.

Die Idee zu dem Album habe ich gnadenlos gemopst. Am letzten Wochenende bin ich teamtechnisch nämlich fremdgegangen und kam in den Genuss auf Tanja Hallesbachs Teamtreffen wundervolle Swaps zu ergattern.

Melanie Joyer, hier im Bild die dritte von links, hatte sich ein traumhaftes Projekt ausgedacht, das wir zusammen nachbastelten. Also mit wir meine ich die anderen. Denn ich habe mal wieder fotografiert und die Chipstüte leergegessen während die anderen werkelten. Ihren Swap inklusive der Anleitung findet ihr auf ihrem Blog hier, es ist wirklich ein Träumchen.

Nun kann man das Rad ja nicht immer neu erfinden und da ich nicht so der Albentyp bin – ich nutze ja für unsere Familienerinnerungen quasi ausschließlich Projekt Live Alben, bzw. die dazugehörige App – habe ich ihre Idee einfach aufgegriffen und ein Album aus ihrer Grundidee gewerkelt.

Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob das Album tatsächlich den Fortschritt im Garten zeigen soll oder aber eher den Rückschritt. Es ist erschreckend, was wir in inzwischen 6 Jahren alles nicht auf die Reihe bekommen haben…wie war das noch mit der Vereinbarkeit…?

Nun gut, also die Vorderseite besteht aus einem Deckblatt mit Guckloch. Klappt man diese auf, findet sich im Inneren eine Schattenbox (dazu habe ich auch vor längerem mal ein Videotutorial auf Youtube gepostet).

Das Innenleben der Schattenbox besteht aus einem zur „Ziehharmonika“ gefalteten Blatt Papier, auf das sowohl auf die Vorder- als auch auf die Rückseite Fotos geklebt werden können. Leporello nennt sich das in Fachkreisen. Die erste Seite habe ich mit einem Projekt Live Kärtchen dekoriert, weil die Reihe Hallo Sonnenschein so prima zum Gartenthema passt.

An sich kann man die gefalteten Seiten beliebig erweitern. Man muss nur aufpassen, dass man am Ende nicht über die Dicke des Rahmens hinauskommt.

Aber gerade um nur ein paar wenige Fotos unterzubringen, z.B. als Dankeschön einer Taufe, Hochzeit oder ähnlichem, eignet sich dieses Format besonders gut, denn man kann das Album auch prima als dekorativen Aufsteller auf dem Kaminsims oder einer Kommode nutzen.

Noch ein kleiner Tipp meinerseits zur Benutzung von selbstklebenden Alphabeten, wie es z.B. in dem Accessoires Kit der Projekt Life Kärtchen enthalten ist. Bevor ihr euch das Leben nehmt, um mit einer Pinzette in mühseliger Kleinstarbeit die Buchstaben gerade aufzukleben, weil euch euer OCD sonst in den Wahnsinn treibt, besorgt euch im Schreibwarenladen ein billiges Plastiklineal. Die haben unten nämlich so eine Rille, auf die man die Buchstaben prima aufkleben kann, sozusagen als „Führungschiene“. So könnt ihr anschließend das Wort komplett und definitiv gerade auf das Projekt übertragen. Garantiert kein nervöses Augenzucken mehr beim Anblick des fertigen Projekts!

Zum guten Schluss auch wieder die Materialliste:

Sie ist nicht ganz vollständig, denn ich habe auch ein paar wenige Sachen aus dem bald erscheinenden Jahreskatalog 2017-2018 benutzt. Hier aber schon ein kleiner Sneak Peak:

Macht das nicht Lust auf mehr? Ich kann euch sagen, es werden euch ab dem 1. Juni 2017 ein paar sehr sehr tolle Sachen erwarten und die Wunschlisten werden lang sein.

Jetzt den Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2017-2018 vorbestellen

Meine Kunden, die in den letzten 6 Monaten bei mir bestellt haben, bekommen ihr neues Exemplar automatisch zugeschickt. Auch meine Online Shop Kunden, ihr braucht also nicht vorzubestellen. Solltet ihr noch nicht zu meinen Kunden gehören oder länger als 6 Monate nicht mehr bestellt haben, nutzt bitte dieses Formular, wenn ihr ein gedrucktes Exemplar zugeschickt bekommen möchtet.

Der Versand erfolgt ca. Mitte des Monats, sofern bis dahin die druckfrischen Exemplare bei mir eingetroffen sind.

Wenn ihr zum Katalogstart einen Workshop buchen möchtet, tut das bitte so schnell wie möglich. Am besten über das Kontaktformular, der Terminplan ist nämlich jetzt schon ordentlich voll und ist nicht bald auch schon Weihnachten?

Außerdem ist im Bastelreich ganz dringend eine Entkernung nötig, was euch einerseits wohl freuen wird (voller Flohmarkt und so), andererseits aber die Möglichkeiten für Workshops bei mir zu Hause etwas einschränkt. Aber wir werden schon eine Lösung finden. Einfach anschreiben, ich melde mich dann umgehend bei euch.

Soderle, soviel von meiner Seite. Nun wünsche ich euch noch viel Spaß bei den anderen Bloghop Mädels und ihren Projekten und freue mich über jede Form der Rückmeldung.

Bye
Nadine

Ein Hochbeet in unter 2 Stunden, ha, ha!

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

kaum freut man sich, dass der Frühling nun endlich da ist und setzt voller Elan den ersten zarten Salat ins Beet, schon denkt sich Mutter Natur „nope, die T.s werden jetzt nicht auch noch vegan“ und kommt mal eben schnell mit Schnee und Bodenfrost ums Eck.

Tja, schade schade, nun müssen wir doch leider wieder den Grill anwerfen, denn der Salat wird’s wohl eher nicht überleben. So, so schade.

Damit uns das im nächsten Jahr nicht wieder passiert, und weil der T.sche Garten tatsächlich endlich mal wieder eigenes Gemüse beheimaten soll, kam ich auf die glorreiche Idee, dass wir passend zu unserem Kräuterbeet vom letzen Jahr dringend noch ein zusätzliches Hochbeet vor der Terrassenwand brauchen.

Auf Herrn T.s leichtes Seufzen antwortete ich noch völlig gechillt „ach komm, ist ja nur ein gerades Ding, das sollte nicht länger als 1-2 Stunden dauern, wir haben ja inzwischen Übung“. Zumindest an der Kreissäge machte ich damals gar keine so schlechte Figur.

Aber von wegen Übung und 1-2 Stunden. Wat soll ich sagen, wir sind jetzt bei Tag 6 und das Teil ist immer noch nicht pflanzbereit.

Aber fangen wir vorne an: unsere Terrassenwand ist ca. 1,5 m hoch und 4,2 m lang und gar nicht mal so schön. Das aktuelle „Wallpaper“ ist nämlich in nicht so dezenter Betonauswaschung-Optik gehalten und kann effektiv nur durch Verputzen, Vertäfelung oder Abriss verschönert werden. Nun ist die Wand aber zur Südseite ausgerichtet und da uns auch immer noch ein Terrassengeländer fehlt, lag die Idee nah, den Anblick mit einem Beet zu verdecken und somit auch gleich noch die potenzielle Fallhöhe von Mini-T. zu verringern, bzw. ihn wenigstens weicher landen zu lassen, wenn er denn mal da runter segeln sollte. Und seien wir ehrlich, der Wicht hat 50% meines Genmaterials, er wird da runtersegeln! Oder ich. Oder beide. Ja, Geländer wäre sinnvoller, aber der nicht vorhandene Dukatenesel leidet zudem noch ziemlich genau seit Hauskauf und Geburt des Winzlings an Konstipation.

Bleibt also vorerst nur die Lösung, die Kante mit Blumentöpfen zuzustellen bzw. den freien Fall durch ein Hochbeet abzufangen.

Und ein genau solches galt es nun zu zimmern.  Ein rechteckiger Kasten in den Maßen 400 x 80 x 60 cm. Sollte an sich machbar sein, dachten wir uns und suchten noch schnell zwischen den Feiertagen den Baumarkt des Vertrauens auf, damit man Ostersonn- und ggfs. auch noch -montag für den Aufbau nutzen konnte.

Und ab da ging’s rund. Als erstes mussten die 2 Meter x 12 cm Bretter lasiert werden. Es dauerte ca. 4 Pinselstriche bis ich feststellte: das ist ja ein total anderer Farbton als beim ersten Beet. Also kurz in den Keller und alte Eimer und Kannen zum Vergleich rausgesucht: warum um alles in der Welt hab ich diesmal Mahagoni Lasur gekauft?? Das erste Beet war in Nussbaum gestrichen, wie komme ich da auf Mahagoni???

Ah stimmt, die Terrassenmöbel sind Mahagoni. Vielleicht hatte ich es deswegen im Hinterkopf. Wieder zurück in den Garten, weiter gestrichen. Hmm. Der Farbton ist aber irgendwie auch anders als die Möbel? Naja, liegt vielleicht am Hersteller. Zurück in den Keller, nochmal alte Farbeimer rausgesucht, öhm ja, die Möbel sind auch nicht Mahagoni sondern Teak. Na prima, also haben wir jetzt drei verschiedene Holztöne direkt nebeneinander. Fällt ja dann auch gaaaar nicht auf. Nee ist klar. Aber nützt ja nix, a) war der neue Eimer teuer und b) ist’s ja jetzt eh scho drauf auf dem Brett, also was soll’s, weitermachen. Nun musste das Zeug erst mal trocknen.

Tags drauf: Das Wetter war uns gnädig, die Bretter trocken und wir konnten sägen. Handkreissäge bzw. Stichsäge zum heiligen Feiertag im Garten wollten wir den Nachbarn aber jetzt nicht unbedingt antun, also wurden die Stützpfosten per Hand gesägt. Mit Fuchsschwanz. Stumpfem Fuchsschwanz. Oh Freude.

Das Beet sollte 60 hoch werden, also 5 Bretter à 12 cm auf Kanthölzer geschraubt, genau wie beim ersten Beet.

Die Kanthölzer kürzten wir dann aber lieber doch auf 57 cm damit es von oben schön aussieht und die Eckpfosten nicht ganz so auffallen, wenn das Beet vielleicht nicht ganz in der Waage sein sollte, was bei dem Garten quasi eh nicht machbar ist.

6 Kanthölzer später, juhu die Bretter können drauf geschraubt werden. 5 Reihen sollten es werden. Aber was soll das jetzt? Bei Reihe 4 war kein Platz mehr um noch ein 5. draufzuschrauben. WTF?

4 x 12 cm = 48, wo sind die restlichen 9 cm hin um das 5. Brett zu halten???? Man kann sich doch nicht mal eben um 9 Zentimeter beim Sägen vermessen?! Zollstock ans Kantholz gehalten, 57 Zentimeter.. Häääh???

Während ich mich kopfkratzend und völlig irritiert zurück erinnerte, meinem Mathelehrer vor 20 Jahren versprochen zu haben, nie, niemals nie nicht wieder etwas mit Zahlen oder rechnen anzufangen, hatte Herr T. die zündenden Idee, die Höhe der Bretter zu messen. Ja kack doch die Wand an. Da waren die Teile doch glatt 14 Zentimeter hoch statt 12! Dabei habe ich im Baumarkt extra die Etiketten am Regal akribisch studiert, um ja die richtigen zu nehmen. Tolle Wurst. Von wegen 5 Reihen à 12 cm, wenn die Eckpfosten zu kurz sind.

Na gut. Von den Kanthölzern war aber eh noch etwas Verschnitt übrig, also setzten wir jeweils kleine Klötzchen drunter, um doch noch auf eine Länge zu kommen, dass die 5. Reihe passt. Klingt einfach, war mit Fuchsschwanz auf einer kippligen Unterlage mit einer bereits angesägten Führungsschiene aber ziemlicher Mist.

So langsam wurde der Hals dicker. Aber egal, es hielt und es musste ja weitergehen.

Erst sollte die Rückwand von dem Teil aufgestellt werden, denn bei 4 Meter Länge bewegt man das Teil danach nicht mehr so wirklich gut. Wir schraubten also munter drauf los, die Rückwand stand dann auch recht zügig, ich drehte mich rum, sah die ganzen Seitenbretter da liegen und dachte mir noch, hö? Irgendwas passt doch da nicht. Keine Längsbretter mehr da.

Ja, wir haben nicht vergessen, ein Brett zu kaufen, wir haben auch nicht vergessen, zwei Bretter zu kaufen, nein, wir haben ganze 10 Bretter vergessen! ZEHN! Eine komplette Viertelstunde standen wir vor dem Regal und haben hin und hergerechnet und gehen mit 10 Brettern zu wenig heim. Hmpf.

Also mal wieder zurück zum Baumarkt und den Rest noch geholt, inzwischen war’s aber schon so dunkel, dass man es gut sein lassen musste.

Tag 2.: Mini-T., so what from not amused, dass die Eltern schon wieder im Garten rumwuseln wollten statt ihm volle Aufmerksamkeit zu schenken, tat das, was er am besten in solchen Situationen kann: Schrauben in den Mund stecken, mit der Steckdose spielen, am Fuchsschwanz lecken, Maßband Gassi führen, und vor allem im Weg stehen. Ich liebe mein Kind sehr, aber wie können einem 90 Zentimeter Mensch tatsächlich konstant zwischen den Beinen rumwuseln. IMMER!

Es war also zügig klar, das Arbeiten würde sich heute auf die Zeit vom Mittagsschlaf beschränken, denn sonst würde es früher oder später Verletzte geben.

Passenderweise fing es genau dann an zu regnen.

Also Bretter zum Lasieren in den Keller gewuchtet. Der Keller, der seit dem Umzug von vor 5 Jahren zum ausgewachsenen Wertstoffhof mutiert ist. Zwei Meter lange Bretter bei einer Deckenhöhe von 1,90 zwischen Regalen, Gartengeräten, Sommer- sowie Winterreifen, Parkettresten, einer ausrangierten Küche und Trockner/Waschmaschine so durch die Gegend zu bugsieren, dass man noch Platz hat, sie zu lasieren, ja holla die Waldfee. Tetris Level 110 mit Standgas!

Irgendwie hat es Herr T. aber hinbekommen, die Teile auf die Böcke zu hieven, so dass ich pinseln konnte. Erkenntnis des Tages: Crocs sind kein adäquates Schuhwerk zum Lasieren. Aus Platzmangel hatte ich die Lasur in ein kleines Schüsselchen umgefüllt und dieses auf einem der Bretter geparkt. Kennt ihr den Spruch „was sie mit den Händen aufbaut, reißt sie mit dem Arsch wieder ein“? Ja, das ist nicht nur so dahergesagt. Das geht wirklich!

Ich drehte mich kurz rum, stieß mit der Pobacke ans eine Ende des Brettes, und schwups katapultierte sich auf der anderen Seite das Schüsselchen durch die Luft und landete kopfüber genau auf meinem linken Fuß. Dieses Gefühl, wenn kalte Lasur durch die Löcher der Crocs zwischen den nackten Zehen ins Schuhinnere läuft und sich dort ausbreitet…. ew….

Widerlich!! Und ja, das passierte mir nicht einmal, sondern direkt noch ein zweites Mal. Hatte ich erwähnt, dass Mahagoni eher rötlich ist? Der Keller sieht aus als hätte ich das Osterlamm persönlich mit der Kettensäge geschlachtet, ausgeweidet und noch ein paarmal eigenhändig durch die Gegend geschleudert. Die Lasur ist überall. ÜBERALL!

Aber wenigstens konnte ich mich von der Qualität überzeugen: absolut nicht abwaschbar. Auch nicht unter Gewalteinwirkung. Erst recht nicht an Fußsohlen und zwischen den Zehen. Nun gut, ist eh noch kein Sandalenwetter, bis dahin hat es sich hoffentlich verzogen…

Der Vorteil von umgekippter Lasur ist aber: das Streichen geht deutlich schneller, wenn die Bretter schon triefen. Einfach nur mit dem Pinsel verteilen und trocknen lassen. Passt. Denkste.

Inzwischen war draußen Schneechaos ausgebrochen, der Keller dementsprechend kalt und es dauerte und dauerte.

Tag 3: Großwetterlage: April halt.

Tag 4: kurzzeitig blauer Himmel, die Chance musste genutzt werden. Beim Rausbugsieren der inzwischen doch getrockneten Bretter verabschiedete sich alsbald der Felgenbaum und vier Räder verselbständigten sich im Keller. Grmpf.

Ein Blick auf die restlichen Bretter warf plötzlich Fragen auf: warum liegen da jetzt nur 8 Bretter à 80 cm? Wir brauchen doch 10 für die Seitenteile. Ja, Himmel, Arsch und Zwirn. Jetzt nochmal los zum Baumarkt, nochmal sägen, nochmal lasieren? Nä! No freaking way! Dann doch lieber die zwei fehlenden aus Verschnitt zusammenmeisseln. Die rechte Kopfseite vom Beet sieht eh nur der Nachbar *pfiffel*.

Inzwischen hatten wir auch neue Kanthölzer auf 70 cm gesägt, damit wenigstens für die Vorderseite nicht gestückelt werden musste. Wieder per Hand aus Ermangelung einer passenden Zug- oder Tischkreissäge.

Herr T. inzwischen von dem Beet nennen wir es mal latent genervt, machte sich also daran, „aus zwei mach eins“ zu zaubern. An sich kein Thema, wenn denn das Verbindungsstück nicht in sich von drei Seiten gebogen gewesen wär, was allerdings erst auffiel nachdem bereits drei Bretter auf die Kanthölzer geschraubt waren und nun beim gestückelten vierten und fünften Brett Spalten blieben, die weder rechts noch links und erst recht nicht zeitgleich auszumerzen gingen.

Von dickem Hals konnte inzwischen nicht mehr die Rede sein, es war allmählich mehr so der blanke Hass und wir überlegten ernsthaft ein verspätetes Osterfeuer aus dem Ding zu machen.

Irgendwie mit viel drehen, wenden und roher Gewalt hielten sich letztlich die Spalten doch noch in Grenzen und das letzte Brett sollte noch drauf.

Mini-T. forderte sich inzwischen die 8. Folge Peppa Wutz ein und während ich im Wohnzimmer zur Fernbedienung griff, vernahm ich draußen ein gar nicht mal so dezentes „ach scheiss doch die Wand an!“.

Ja, ihr ahnt es. Statt des 70 cm Kantholzes hatte Herr T. eins der 57 cm langen erwischt, und nun war, tatataaaa, das Holz mal wieder zu kurz, um das letzte Brett noch drauf zu schrauben. Déjà-Vu.

Dass wir zwischenzeitlich auch immer noch lasieren mussten, weil bei jedem Sägen ja wieder unbehandelte Seiten entstanden, habe ich fast vergessen zu erwähnen.

Tag 5: Es regnete/schneite immer noch. Herr T.s Urlaub ist vorbei, Frau T. ist inzwischen Expertin für Paneel-, Gehr-, Kapp-, Zug- und Kreissägen-Tutorials auf youtube. Zwei Geräte haben es bis ganz oben auf die Wunschliste geschafft, aber da waren wir wieder beim Dukatenesel. Vielleicht wenn man ihm viel Movicol und Dulcolax …

Tag 6: Die Seitenteile stehen, fast alles ist lasiert, fehlt nur noch die Front, ein Deckel und ca. 2,5 Kubikmeter Erde.

Zwei Stunden später: Die Front steht auch. Nun fehlen noch Querbalken, damit das Ding beim Befüllen nicht auseinanderquillt wie eine flachgedrückte Milchschnitte.

Noch sieht das Wetter gut aus und das Kind schläft. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja noch vorm Herbst, den Kasten fertig zu kriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Plan allerdings, dem Mini-T. ein Klettergerüst in Eigenregie zu bauen, ist bei näherer Betrachtung vielleicht doch nicht ganz so genial. Da muss ich doch glatt mal noch ne Nacht drüber schlafen. Aber falls doch: es findet sich bestimmt auch noch ein vierter Holzton für die Lasur. Ich bin für Vorschläge offen.

Bye

Nadine

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 2

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

weiter geht es mit dem Bericht von OnStage Live in Amsterdam.

Ordentlich müde weil zu wenig geschlafen (ihr erinnert euch, Flugschneise und Kind in der Besucherritze), startete der Freitagmorgen dann gar nicht so früh, wie ursprünglich geplant. Ich war durchaus etwas froh, dass ich nicht die einzige war, die morgens nicht in Hektik verfallen wollte und es verzog, eher die ersten Minuten der Veranstaltung zu verpassen als auf’s Frühstück zu verzichten.

Das Programm am Vormittag war wieder gut gefüllt. Es gab mehrere Vorträge zu diversen Themen rund um Stampin‘ Up! und das Demo-Dasein, die teilweise von Leuten aus dem Office in USA gehalten wurden, teilweise aber auch, was ich besonders mag, von ganz „normalen“ Demonstratoren, die nicht im Hauptsitz arbeiten und somit ihren ganz eigenen Blickwinkel von Workshops und dem kreativen Alltag wiedergeben können. Sozusagen Erfahrungswerte direkt „von der Bastelfront“. So entsteht nämlich eine bunte Mischung aus Zahlen, Fakten, Anekdoten und Kreativität.

Ein weiterer Teil des Vormittagsprogramms waren die Ehrungen für besondere Leistungen.

Das Schöne daran Stampin‘ Up! Demonstrator zu sein, ist, dass man völlig frei entscheiden kann, auf welchem „Level“ man diese Tätigkeit betreibt. Man kann durchaus lediglich seinem Hobby nachgehen, ein wenig für sich selbst bestellen, ansonsten aber weder Workshops abhalten noch Teamaufbau betreiben wollen. Man kann aber genauso gut ambitioniert an die Sache rangehen und einen Neben- oder auch Vollzeitjob aus der Sache machen. Das ist jedem selbst überlassen. Je nachdem, wie viel oder wenig Aufwand man betreibt, kann man unterschiedliche Karriere-Stufen erreichen, die sogenannten Titel.

Das jetzt hier näher auszuführen würde aber heute Rahmen sprengen, bei Interesse bitte einfach anmailen oder einen Kommentar hinterlassen, ich gebe dann gerne nähere Informationen dazu.

Für heute ist nur interessant zu wissen, dass es diese Stufen gibt und dass Jeder Demonstrator, der einen besonderen Sprung auf diesen Karriere-Stufen macht,  seinen Moment of Fame auf der großen Bühne bekommt. Sei es als Dank für gute Teamführung, für einen Umsatzmeilenstein, einen Titelaufstieg oder aus welchen Gründen auch immer. Die Ehrungsrunde würdigt viele unterschiedlichen Punkte und das ist auch gut so.

Wer viel arbeitet, darf sich auch dafür feiern lassen.

Es wäre jetzt glatt gelogen, zu schreiben, dass es hierbei ausschließlich toll und grandios und weiß ich noch was zugeht. Denn genau wie in jedem anderen Betrieb (vor allem da, wo überwiegend Frauen arbeiten) gibt es auch unter Demonstratorinnen welche, die der anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen, aber alles in allem muss ich wirklich sagen, dass die Stimmung bei den Ehrungen immer super ist und es wirklich ergreifend ist, zu sehen, wie sehr sich die überwiegende Mehrheit mit jemandem freuen kann. Von Tränchen bis Standing Ovations alternativ auch Standing Ovations mit Tränchen war da schon alles mit bei. Das kannte ich vor Stampin‘ Up! Zeiten so noch nicht.

Zumindest in meiner alten Firma, über die ich mir das Studium finanziert habe, ist in 5 Jahren nie jemand aufgesprungen, um mich oder einen der Kollegen zu beglückwünschen, weil wir Tag für Tag durch vernünftige Arbeit verhindert haben, dass bei einem Autozulieferer das Band stillstand oder in einer Airline ein Gefahrgutalarm ausgelöst wurde. Auch hat mich noch kein Schuldirektor, Hoteldirektor oder sonst ein Vorgesetzter in den zillionen Jobs, die ich im Laufe der letzten 20 Jahre so hatte, freudig beglückwünscht während 900 Kollegen applaudierten. Es mag wenn man das so liest, befremdlich klingen, aber auch als eine, die keinen gesteigerten Wert drauf legt, derart im Mittelpunkt zu stehen, muss ich gestehen, dass es total Spaß macht und ungemein motiviert.

Am Nachmittag war es dann soweit, dass ich mein Produkt-Spotlight präsentieren durfte.

Gänseblümchen!

OnStage Gänseblümchen One Sheet Box puenktchenstempel

Die Anleitung für diese Box aus niegelnagelneuem Designerpapier werde ich sobald wie möglich noch posten.

Als ich den Karton mit dem Designerpapier erhielt musste ich so lachen! Man erkennt es auf dem Foto vielleicht nicht ganz so gut, aber seit fünf Jahren (!!) hatte ich genau dieses DSP in Form eines Oberteils im Schrank liegen. Fünf Jahre und noch nicht ein einziges mal angehabt.

Wenn das nun mal nicht der Moment war, dann weiß ich auch nicht. Danke Tanja nochmal für das Foto.

Da die vier verschiedenen Produkt Spotlights jeweils in Deutsch, Englisch und Französisch abgehalten wurden, fanden sie in abgetrennten Zeltchen statt, die in der großen Halle aufgestellt waren. Hier erkennt man eins im Hintergrund, das große blaue etwas.

So sah es von innen aus:

Durch den Vortrag habe ich mehr oder minder den kompletten Nachmittag in einem dieser 4 Zeltchen verbracht und kann euch gar nicht sagen, was noch außerhalb passierte, denn ich glaube, ich bin tatsächlich nicht ein einziges mal nennenswert rausgegangen.

Seht ihr diese olle Kamera überm Kopf? Die hätte mir ja fast noch einen peinlichen Moment beschert. Ich bin es ja so überhaupt nicht gewöhnt, im Sitzen zu präsentieren. Stellt man sich aber unter dieses Ding und versucht das Projekt oder die neuen Produkte so vor sich zu halten, dass die Kamera sie einfängt, erscheint auf der großen Leinwand oben drüber zumindest in meinem Fall vor allem eins: Brüste.

War ich froh, dass das Gänseblümchenoberteil kein Dekolleté hat!

Aber ich hab’s noch rechtzeitig gemerkt und mich artig hingesetzt. Soweit ich es beurteilen kann, lief die Präsentation ganz gut, zumindest ist niemand schreiend rausgelaufen oder hat gelangweilt die Augen verdreht. Insofern war ich zufrieden.

Außerhalb meines Zeltchens gab es auch wieder eine Leinwand für Photoshootings.

Und ich habe es wieder mal geschafft, auf keinem einzigen Gruppenfoto zu sein. Ich werd’s wohl nie lernen…

Samstags lag der Fokus überwiegend auf dem kreativen Teil und den Vorschau von neuen Produkten und Umsetzungsideen.

Ja, so sehr kann man sich über ein fliegendes Schweinchen freuen.

Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das Stempelset der Renner werden wird. Der komplette Saal war schockverliebt. Nicht zuletzt, weil Charlotte’s Präsentationen immer gigantisch sind, aber das Schweinchenstempelset ist auch einfach zu süß.

Projektideen über Projektideen wurden uns gezeigt. Ich bin gar nicht mehr hinterhergekommen, den Beamer abzufotografieren.

Und dann wurde es auch noch verwegen…

Nicht nur wurden wir Zeuge davon, was in Österreich passiert, wenn man zu lange an Staz-On schnüffelt….

es wurde auch noch romantisch. Was Kerle nicht alles versuchen, um sich vorm Stempeln zu drücken.

Da wird die Chefin schon mal mit einem dahingehauchten „Je t’aime“ und „küss mich mein Schatz“ aus dem Konzept gebracht.

Aber es nützte alles nichts, nachdem alle Sprachen abgehandelt waren, musste er doch ran der Göttergatte von Sara Douglass. Es war ein Fest. Davon mal abgesehen, dass man als Mann vor 900 Frauen sowieso gewonnen hat, machte er seine Sache echt nicht schlecht, auch wenn die Blicke etwas anderes verheißen ließen.

Falls also jemals eure Männer jammern, ihr würdet mehr Zeit mit euren Stempel als mit ihnen verbringen, erinnert sie ruhig daran, dass es deutlich schlimmer kommen könnte und ihr die gemeinsame Zeit vor 900 Frauen auf der Bühne verbringen könntet…ich bin mir sicher, ihr seid schneller wieder alleine in eurem Stempelreich, als euch lieb sein wird.

Mein Fazit von den drei Tagen: es war wieder einmal mehr sehr anstrengend, sehr viel Input, hat aber einen riesigen Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Live-Veranstaltung, die allerdings in USA stattfinden wird. Aber wer weiß, mit ein bisschen Planung schaffe ich es vielleicht auch da hin.

Meine restlichen Fotos möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Wenn ihr Lust habt, schaut gerne mal in die Galerie rein. Alle Bilder könnt ihr gerne unter Beibehaltung des Wasserzeichens für eure Blogs nutzen.

 OnStage Live 2017 Galerie 

Und falls ihr Lust habt, selbst beim nächsten mal mit dabei zu sein geht das problemlos, wenn ihr selbst Demonstrator seid. In meinem Team ist immer ein Plätzchen für neue Kollegen frei. Melde dich einfach, wenn du Fragen hast. Das Wichtigste an Informationen habe ich bereits hier zusammengetragen:

 Stampin‘ Up! Demonstrator werden 

Das war es an kurzem *öhöm* Rückblick von meiner Seite. Ich wünsche euch von Herzen schöne Feiertage und ein gesegnetes Osterfest.

Bye

Nadine

 

 

Rückblick auf OnStage Live in Amsterdam April 2017 – Teil 1

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

es hat ein paar Tage gedauert, aber nun kommt auch endlich mein Rückblick auf das letzte Wochenende bei OnStage Live in Amsterdam.

In den letzten Wochen wurde ich mehrfach im Freundes- und Bekanntenkreis ziemlich ungläubig angeschaut, wenn ich gesagt habe, dass ich nach Amsterdam fahre, aber nicht etwa um Grachtensightseeing zu machen, sondern um 3 Tage lang fern jeglichen Tageslichts mit knapp 900 anderen Stampin‘ Up! Demonstratorinnen in einem Kongresscenter zu sitzen und mich über neue Produkte, Kataloge und Basteltrends auszutauschen. Ungläubig ist an sich nicht das ganz richtige Wort. Eigentlich sagten die Blicke eher „ist sie jetzt völlig bekloppt geworden?!“

Und was soll ich sagen, so ganz abstreiten kann ich es nicht mal. Denn bei näherer Betrachtung, gehört schon eine gute Portion Irrsinn dazu, sich das anzutun. Allerdings trifft das auch für jeden Versicherungsvertreter, Zahnarzt, oder Dachdecker zu, der sich drei Tage lang Messen, Kongresse oder Conventions in seinem Fachbereich antut. Insofern, warum nicht auch Stempel und Papier. Die einzige Besonderheit bei uns ist nur, dass sich an den drei Tagen selbst auf dem Männerklo mehr Östrogen als Testosteron tummelt, denn die Geschlechterverteilung ist, nunja, gelinde gesagt nicht ganz ausgewogen.

Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Stampin‘ Up! hatte sich diesmal das RAI in Amsterdam als Lokalität ausgesucht.

Etwas befremdlich war die ziemlich hohe Zahl an Sicherheitskräften bei der Ankunft, aber es stellte sich recht zügig raus, dass die wohl eher wegen des türkischen Teils der Bevölkerung da waren, die zeitgleich in der Nachbarhalle ihr Kreuzchen pro oder contra Erdolein abgeben konnten und nicht etwa wegen der von unseren angeschleppten Scheren,  Prickelnadeln und Tacker ausgehenden Gefahr.

Aber zurück zum eigentlichen Event. Was muss man sich also nun unter so einem 3tägigen Stampin‘ Up! Veranstaltung vorstellen?

In erster Linie ist es ein großes offizielles Firmentreffen, das eine Mischung aus Schulung, Produktvorstellungen und Ehrungen für erreichte Meilensteine etc. darstellt. Teilnehmen darf jeder aktive Stampin‘ Up! Demonstrator weltweit, egal ob schon zig Jahre dabei oder gerade erst frisch eingestiegen. Das macht die Sache auch nach 5 Jahren noch spannend. Denn ganz ehrlich: wann hat man schon die Möglichkeit, sich zeitgleich mit Leuten aus Texas, Canada, Australien, der Provence, Niederbayern und Wanne-Eickel über neue Farben und Stempelsets auszutauschen? Verrückt.

So toll es auch immer ist, so habe ich doch zu diesen Treffen ein eher leicht schizophrenes Verhältnis. Einerseits freue ich mich total drauf und habe auch bis auf ein einziges mal tatsächlich an allen Veranstaltungen, die SU in meiner aktiven Demonstratorzeit angeboten hat, teilgenommen. Zeitgleich rollen sich mir aber auch die Zehennägel hoch, wenn ich nur dran denke, so viel Zeit mit so vielen wuseligen, lauten Hühnern auf engem Raum zu verbringen. Ich bin ja doch eher Kind vom Dorf und große Menschenansammlungen sind einfach nicht mein Fall. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie wirklich gut länger als 10 Minuten ruhig auf meinem Hintern sitzen konnte. Was bei Veranstaltungen, wo viel vorgetragen wird etwas kontraproduktiv ist. Aber dafür hab ich ja meine Kamera und die Paparazzorolle, somit fällt’s gar nicht so sehr auf, wenn ich rumrenne.

Dieses mal war es aber trotz der Erfahrungen der letzten Jahre ein klein wenig anders als sonst für mich. Vor ein paar Wochen klingelte nämlich mein Telefon und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, eine Präsentation mit neuen Produkten zu halten. Wie geil ist das denn bitte?! Das ist ja genau mein Element. Und dann sitzt man da, voller Vorfreude und Tatendrang, platzt fast vor Begeisterung, darf aber nichts verraten und erst recht niemandem die Produkte bzw. die Projekte zeigen. Jaiks.

OnStage Amsterdam April 2017 RAI

Die Zeit verging aber Gott sei Dank dann doch recht schnell und so musste ich gar nicht soooo lange geheimniskrämen. Dank Probe und Mikrofoncheck etc. kam ich sogar in den Genuss, die Halle noch menschenleer betreten zu dürfen, was mir persönlich ja wesentlich lieber war, als der darauf folgende Massenandrang,

Die Lautstärke in diesem Gewusel, ich kann es nicht in Worte fassen. Sagen wir mal so, der Architekt des RAI in Amsterdam hat sich bei der Planung dieses Flurs zum großen Saal vermutlich vieles gedacht, aber sicher nicht an 900 Frauen mit mind. 5 unterschiedlichen Muttersprachen, allesamt bewaffnet mit 20-200 selbstgebastelten Tauschobjekten, beim Bestreben diese unter die Leute zu bringen. Es war nicht zum Aushalten und ich habe drei Kreuze gemacht, als endlich die Türen aufgingen und wir den eigentlichen Veranstaltungsraum betreten durften.

Nicht, dass es da leiser zugegangen wäre, aber wenigstens verteilte es sich besser und man atmete nicht mehr dem Vordermann in den Nacken. Nun ging die große Platzsuche los.

Irgendwann hatte aber auch die letzte, also ich, ein freies Plätzchen gefunden, alle Kisten, Köfferchen und Taschen verstaut und dann ging es auch schon los.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Stampin‘ Up! CEO Sara Douglass und einem Video-Einspieler ihrer Mutter Shelli Gardner, die die Firma vor 29 Jahren zusammen mit ihrer Schwester gegründet hat.

Nach einem schweren Reitunfall und einem Jahr Auszeit ist sie allerdings weitestgehend zurückgetreten und vermeidet seitdem längere Reisen, ist aber trotz körperlicher Abwesenheit immer noch ein besonderer Teil der Stampin‘ Up! Events und lässt es sich nicht nehmen, wenigstens via Videobotschaften mit dabei zu sein.

Nach ein paar einleitenden Worten war es auch schon soweit. Der neue Katalog wurde verteilt! Woohoo.

Ein maßgeblicher Grund, an live SU Veranstaltungen teilzunehmen ist nämlich, vor allen anderen den brandneuen Katalog ausgehändigt zu bekommen und vorab schon manch neues Produkte ordern zu können.

Der Saal tobte.

Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir Zeit hatten, ihn durchzuschauen. Nennt mich verrückt, aber ich habe ihn original in Plastikfolie verschweißt in meiner Tasche verstaut und bin erst mal rum, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

Wenn ich euch verrate, dass ich erst ganze zwei Tage später zum ersten Mal überhaupt reingeschaut habe, glaubt mir das vermutlich kein Mensch. Aber es stimmt. Ich wollte mir erst in Ruhe die Veranstaltung anschauen und dann abends ganz gemütlich ohne Bohei drumherum durchblättern.

Schlauer Plan! Zumal ich abends gar nicht auf dem Sofa war, sondern auf dem Empfang für Führungskräfte, also diejenigen Demonstratoren, die ein größeres Team haben. Aber seit der Stilldemenz hab ich es nicht mehr so mit logischem Denken.

Das Dinner fand im 5 Sterne Hotel Okura statt, was viele doch etwas ins Schwitzen brachte. Denn unsere Veranstaltung ging bis 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr fand aber schon der Transport vom RAI zum Okura statt. An sich kein Thema, aber sehr wohl Thema, wenn man sich in der Zeit noch passend zu den 5 Sternen aufbrezeln möchte. Ich hab so manch nervöses Augenzucken und rote Flecken gesehen.

Ich war Himmel sei Dank mit einem Trupp unterwegs, der das alles etwas entspannter sah. Die Ferienwohnung auf dem Bauernhof außerhalb von Amsterdam war zeitlich nämlich eh nicht mehr zu erreichen, also wurde ganz pragmatisch auf dem RAI-Klo ein Kleid übergeworfen und die Jeans in die Tasche gestopft, alternativ auch die Tiefgarage zur Umkleide umfunktioniert.

Hat auch niemand was gesehen 🙂

Im Okura warteten lecker Häppchen, ein 3-Gänge-Menü und eine Band auf uns. Es war definitiv ein schöner Abend. Ich muss aber gestehen, dass ich mir ab 19:05 Uhr bereits so sehr mein Bett herbeisehnte, dass das Festchen alles in allem ein wenig an mir vorbei lief. So schön die Ferienwohnung auf dem Bauernhof auch war, zu den Lämmchen und Kälbchen, dem Mini-T. in der Besucherritze und der rolligen Katze gab’s auch noch die Flugschneise von Schiphol und dementsprechend kurz war mein Nachtschlaf.

Die Stimmung war dennoch super und die Band traf soweit ich das beurteilen konnte den Geschmack der breiten Masse. Um kurz nach 22 Uhr war aber auch schon Feierabend. Zumindest für unseren Tisch,  wir werden ja alle nicht jünger…

Vor allem wollten wir aber noch in der Ferienwohnung im kleinen Kreis ausgiebig die Swaps begutachten und quatschen. Wobei kleiner Kreis auch eine gewagte Aussage ist bei 14 1/2 Leute auf dem Bauernhof, davon 10 aktive Demonstratoren. Ihr könnt euch vorstellen, wie „ruhig“ der Abend ausklang.

Oh je, bereits wieder 1300 Wörter, ich teile den Beitrag dann mal lieber und schreib euch morgen den Rest.

Bye

Nadine

Stampin‘ Up! Ausverkaufsliste 2017

Liebes Saarland und Rest vonne Welt,

ein schönes wenn auch anstrengendes OnStage Live Wochenende liegt hinter mir. Es war wieder einmal sehr aufschlussreich, informationsreich, unterhaltsam und vor allem unglaublich viel Input. Unter anderem haben wir teilnehmenden Demonstratoren bereits den neuen Katalog, der am 1. Juni 2017 in Kraft treten wird, entgegennehmen können, denn ja, in nur 7 Wochen ist es schon wieder soweit, dass brandneue Sachen erscheinen.

Geswapt, also Projektideen getauscht, wurde natürlich auch und viel gequatscht und vor allem Wunschlisten geschrieben und abgehakt, welche Produkte übernommen wurden und was den Sprung in den neuen Katalog nicht geschafft hat.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Denn wo neues kommt, muss leider auch immer altes gehen. Deswegen möchte ich euch, bevor ich euch einen ausgiebigeren Bericht über OnStage liefere erst mal drauf hinweisen, dass ab heute 10.4.17, 21 Uhr die Ausverkaufsliste 2017 erscheint. Dort stehen alle Produkte drauf, die nicht in den neuen Jahreskatalog 2017/2018 übernommen werden und somit nach dem 31. Mai 2017 (manches auch schon deutlich früher) nicht mehr bestellt werden können.


Hier geht es zu den Listen: 

Exel: Deutsch, Englisch, Französisch  

Erfahrungsgemäß ist der Andrang immer sehr groß, denn das ein oder andere Schnäppchen wird sicherlich auch auf der Liste stehen.

Wie das bei einem Ausverkauf nun mal so ist, werden die Sachen nicht mehr nachproduziert, das heißt für euch, wenn sie vergriffen sind, sind sie vergriffen. Es gilt also schnell zu sein, wenn ihr euch euer Lieblingsstück unbedingt noch sichern wollt.

Gerne nehme ich Bestellungen per Mail oder Telefon entgegen, ich würde euch aber aufgrund des zu erwartenden Ansturms ans Herz legen, den OnlineShop zu nutzen insofern ihr über eine Kreditkarte als Zahlungsmittel verfügt. So müsst ihr nicht drauf warten, dass ich eure Mails lese und nur nach und nach abarbeiten kann.

Mein Swap für OnStage Live 2017 in Amsterdam

Um euch die Zeit bis zum Erscheinen der Liste noch ein wenig zu verkürzen, zeige ich euch in der Zwischenzeit mal noch schnell meinen Swap, den ich für OnStage gewerkelt habe.

Swap Puenktchenstempel OnStage 2017 Amsterdam Stampin' Up!

Ich steh im Moment irgendwie total auf grau mit gelb. Und das obwohl gelb üblicherweise so gar nicht meine Farbe ist. Aber in der Kombination finde ich es richtig gut.

Hier die Liste des Materials, das ich genutzt habe. Alles aus dem Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017

Auch davon wird leider sicherlich nicht alles in den neuen Katalog übernommen werden, nutzt also gerne noch die letzte Gelegenheit, euch die Sachen zu sichern.

Das war es erst mal für heute. In den nächsten Tagen werde ich euch einen ausführlicheren Bericht über die OnStage Veranstaltung posten und auch die fast schon obligatorische Fotogalerie online stellen, schaut also gerne wieder rein.

Bye

Nadine